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EP 0 446 795 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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05.01.1994 Patentblatt 1994/01 |
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Anmeldetag: 08.03.1991 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: E03D 9/02 |
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Dosiereinrichtung für ein wasseraktivierbares Mittel
Dosage-device for a medium which is to be activated by water
Dispositif de dosage pour un agent activable par l'eau
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB GR IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
16.03.1990 DE 4008429
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.09.1991 Patentblatt 1991/38 |
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Patentinhaber: POLYPACK R. REINDERS PRODUKTIONSGESELLSCHAFT mbH |
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46446 Emmerich (DE) |
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Erfinder: |
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- Reinders, Rudolf
W-4240 Emmerich (DE)
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Vertreter: LOUIS, PÖHLAU, LOHRENTZ & SEGETH |
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Postfach 3055 90014 Nürnberg 90014 Nürnberg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 099 310 DE-A- 3 419 169 FR-A- 2 579 647
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CH-A- 651 611 DE-U- 8 902 509
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Dosiereinrichtung für ein durch Wasser aktivierbares
Mittel für Toiletten, mit einem Behälter und einem im Behälter befindlichen Trägerkörper
für das wasseraktivierbare Mittel, wobei der Behälter ein bestimmtes Volumen zur Aufnahme
von Wasser, einen Wassereinlaß und mindestens eine Wasserauslaßöffnung aufweist, um
im Gebrauchszustand der Einrichtung bei dem Spülen eine zeitlich verzögerte Entleerung
des Behälters zu ermöglichen.
[0002] Eine solche Dosiereinrichtung ist aus dem DE-U 89 02 509 bekannt. Dort bildet der
Träger für das wasseraktivierbare Mittel einen in sich porösen Körper, der sich insgesamt
allmählich auflöst. Das bedeutet jedoch, daß nicht nur das wasseraktivierbare Mittel,
bei dem es sich um ein Reinigungsmittel, um ein Desinfektionsmittel o.dgl. handelt,
aufgelöst wird, sondern auch das das wasseraktivierbare Mittel festhaltende Trägermaterial.
[0003] Eine Dosiereinrichtung mit einem sog. WC-Stein ist z.B. aus der FR-A 2 579 647 bekannt.
Dort ist der Behälter mit Öffnungen netz- bzw. gitterförmig ausgebildet, um den Trägerkörper
für das wasseraktivierbare Mittel, bei dem es sich bspw. um einen wasseraktivierbaren
Duftstoff handelt, im Behälter auswechselbar anordnen zu können. Der Trägerkörper
für das wasseraktivierbare Mittel besteht üblicherweise aus einem wasserlöslichen
Granulat, so daß der Trägerkörper nach einer entsprechenden Anzahl Spülvorgänge selbst
verbraucht ist. Diese bekannte Dosiereinrichtung weist den Mangel auf, daß jeweils
nur genau während eines Spülvorgangs das wasseraktivierbare Mittel durch Teilauflösung
des Trägerkörpers abgegeben und gleichzeitig mit dem Spülwasser in die Kanalisation
verschwindet. Die eigentlich gewünschte Wirkung des wasseraktiverbaren Mittels nach
einem Spülvorgang ist also minimal. Sie liegt größenordnungsmäßig bei 10 %, während
ca. 90 % des wasseraktivierbaren Mittels ohne eigentlich richtig wirksam zu werden,
in der Kanalisation verschwindet.
[0004] Deshalb liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Dosiereinrichtung der eingangs
genannten Art zu schaffen, bei welcher die Wirkung des wasseraktivierbaren Mittels
in Bezug auf einen Spülvorgang zeitlich verzögert wirksam ist.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Träger für das wasseraktivierbare
Mittel als mit einem eine entsprechende Porosität für Wasser ergebenden Füllstoff
gefülltes Röhrchen zur verzögerten Abgabe des Mittels im Behälter ausgebildet ist.
[0006] Der Behälter wird bei jedem einzelnen Spülvorgang mit einer genau definierten Wassermenge
gefüllt, die nach Abschluß des Spülvorgangs innerhalb einer bestimmten Zeitspanne
aus dem Behälter entleert wird. Mit dieser zeitlich verzögerten Entleerung des Behälters
wird eine entsprechende Quantität des wasseraktivierbaren Mittels vom Träger abgegeben.
Das bedeutet jedoch, daß das wasseraktivierbare Mittel nicht größtenteils sofort mit
dem Spülwasser in die Kanalisation verschwindet, sondern daß das wasseraktivierbare
Mittel nach Abschluß des Spülvorgangs innerhalb einer bestimmten Zeitspanne, die durch
die mindestens eine Wasserauslaßöffnung im Behälter bestimmt ist, aus dem Behälter
abgegeben wird. Dadurch kann das wasseraktivierbare Mittel erheblich besser wirksam
werden als bei den bekannten Dosiereinrichtungen der eingangs genannten Art. Die Ausbildung
des Trägers als Röhrchen, das mit einem geeigneten Füllstoff gefüllt ist, um für das
wasseraktivierbare Mittel einen Speicher mit einer entsprechenden Porosität zu bilden,
ist einfach herstellbar, so daß sich eine Dosiereinrichtung geringer Herstellungskosten
und optimaler Wirksamkeit ergibt. Durch die einfache Ausbildung des Trägers für das
wasseraktivierbare Mittel sind auch dessen Herstellungskosten gering, was sich auf
die Nachbestückung der Dosiereinrichtung positiv auswirkt.
[0007] Das Röhrchen des Trägers für das wasseraktivierbare Mittel besteht vorzugsweise aus
einem Kunststoffmaterial, und der Füllstoff, mit dem das Röhrchen unter Ausbildung
einer passenden Porosität gefüllt ist, kann Watte oder ein Fasermaterial sein. Selbstverständlich
wäre es auch möglich, als Füllstoff ein beliebiges anderes geeignetes Material zu
verwenden, um für das wasseraktivierbare Mittel im röhrchenförmigen Träger einen geeigneten
Speicher mit einer passenden Porosität zu erzielen.
[0008] Der im Röhrchen befindliche Füllstoff ist vorzugsweise mit einem das wasseraktivierbare
Mittel bildenden Duftstoff und/oder Reinigungsmittel und/oder Desinfektionsmittel
o.dgl. getränkt. Durch die zeitlich verzögerte Abgabe einer relativ genau dosierten
Menge des wasseraktivierbaren Mittels nach einem Spülvorgang ergibt sich der Vorteil,
daß sowohl ein zur Anwendung gelangender Duftstoff als auch ein zur Anwendung gelangendes
Reinigungs- bzw. Desinfektionsmittel erheblich besser, d.h. optimaler wirksam ist
als bei den bekannten Dosiereinrichtungen, bei denen größenordnungsmäßig um 90 % des
wasseraktivierbaren Mittels quasi unwirksam während des Spülvorgangs in die Kanalisation
ausgeleitet werden. Infolge der vergleichsweise guten Wirksamkeit des wasseraktivierbaren
Mittels ist es in weiterer vorteilhafter Weise möglich, das wasseraktivierbare Mittel
in einer relativ geringen Konzentration anzuwenden, wodurch sich der weitere erhebliche
Vorteil einer Umweltentlastung bzw. Umweltfreundlichkeit ergibt.
[0009] Eine weitere, bevorzugte Ausbildung der Dosiereinrichtung ist dadurch gekennzeichnet,
daß der Behälter in seinem Innenraum definierten Wasseraufnahmevolumens zur Aufnahme
des Trägers ein Aufnahmeabteil aufweist. In diesem Aufnahmeabteil kann wenigstens
ein Träger für das wasseraktivierbare Mittel definiert angeordnet werden, so daß sich
gleichsam jederzeit, d.h. bei jedem Spülvorgang gleiche Verhältnisse bezüglich der
Abgabe des wasseraktivierbaren Mittels ergeben.
[0010] Der Behälter der Dosiereinrichtung kann vorzugsweise in seinem Inneren mindestens
ein Wasserlenkorgan aufweisen, wobei der Träger für das wasseraktivierbare Mittel
in der durch das mindestens eine Wasserlenkorgan gelenkten Wasserströmungsbahn angeordnet
ist. Dabei kann das/jedes Wasserlenkorgan als Zwischenboden ausgebildet sein, um während
eines Spülvorgangs in den Innenraum des Behälters eingeströmtes Wasser geeignet umzulenken
und hierdurch die Ausströmung der durch den Behälter genau definierten Wassermenge
weiterzuverzögern, und hierdurch die Wirksamkeit des wasseraktivierbaren Mittels weiter
zu verbessern. Mit Hilfe des mindestens einen als Zwischenboden ausgebildeten Wasserlenkorgans
ergibt sich gleichsam eine Kaskadenströmung durch das Innere des Behälters hindurch.
[0011] Eine einfache Ausbildung der Dosiereinrichtung, die mit relativ geringen Herstellungskosten
realisierbar ist, ergibt sich, wenn der Behälter der Dosiereinrichtung von einem Vorderteil
und einem Rückenteil gebildet ist, die aus Kunststoffmaterial bestehen und mittels
eines Filmscharniers miteinander verbunden sind. Ein derartiger Behälter kann in einem
einzigen Formarbeitsgang innerhalb relativ kurzer Taktzeiten hergestellt werden, wobei
durch die einteilige Ausbildung des Behälters in vorteilhafter Weise auch der Manipulationsaufwand
zum Zusammenbau des Behälters gering ist.
[0012] Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Dosiereinrichtung sind in der Zeichnung
dargestellt und werden nachfolgend beschrieben. Es zeigt:
- Fig. 1
- eine Ansicht einer ersten Ausführungsform der Dosiereinrichtung in Blickrichtung von
oben,
- Fig. 2
- einen Schnitt entlang der Schnittlinie II-II in Fig.1 durch die Dosiereinrichtung,
- Fig. 3
- eine räumliche Darstellung einer zweiten Ausführungsform der Dosiereinrichtung mit
geöffnetem Behälter,
- Fig. 4
- eine räumliche Darstellung der Dosiereinrichtung gem. Fig. 3 im geschlossenen Zustand
von vorne,
- Fig. 5
- die Dosiereinrichtung gemäss Figuren 3 und 4 von der Rückseite gesehen,
- Fig. 6
- eine räumliche Darstellung einer dritten Ausführungsform der Dosiereinrichtung im
geöffneten Zustand mit einem von der Dosiereinrichtung beabstandeten Träger für das
wasseraktivierbare Mittel, und
- Fig. 7
- eine räumliche Darstellung der Dosiereinrichtung gem. Fig 6 im geschlossenen Zustand,
d.h. in der Gebrauchsstellung.
[0013] Die Figuren 1 und 2 zeigen eine erste Ausführungsform der Dosiereinrichtung 10 für
ein durch Wasser aktivierbares Mittel. Die Dosiereinrichtung 10 weist einen Behälter
12 mit einem Wassereinlass 14 und mit mindestens einer Wasserauslassöffnung 16 auf.
Die Wasserauslassöffnung 16 ist vorzugsweise an der tiefsten Stelle des Behälters
12 vorgesehen, um eine sichere Entleerung des Behälters 12 zu gewährleisten. Der Behälter
12 weist in seinem Innenraum 18 ein Aufnahmeabteil 20 für mindestens einen Träger
22 auf. Der Träger 22 ist zur Speicherung eines wasseraktivierbaren Mittels vorgesehen,
bei dem es sich um einen Duftstoff und/oder um ein Reinigungsmittel und/oder um ein
Desinfektionsmittel o.dgl. handelt. Der Träger 22 weist ein Röhrchen 24 auf, das mit
einem Füllstoff 26 gefüllt ist. Durch den Füllstoff 26, bei dem es sich um Watte,
Fasermaterial o.dgl. handelt, ergibt sich im Inneren des Röhrchens 24 ein offenporiges
Volumen, das zur Aufnahme und Speicherung des bereits erwähnten wasseraktivierbaren
Mittels dient.
[0014] Mit der Bezugsziffer 28 sind Rippen bezeichnet, die in den Innenraum 18 des Behälters
12 ragen und das Aufnahmeabteil 20 für den Träger 22 festlegen. Das Aufnahmeabteil
20 weist einen Boden 30 auf, der in einem Abstand über dem mit der Wasserauslassöffnung
16 ausgebildeten Boden 32 angeordnet ist, so dass bei einem Spülvorgang zuerst der
gesamte Innenraum 18 mit Wasser gefüllt wird, das dann durch die Wasserauslassöffnung
16 ausrinnt. Hierbei sinkt der Wasserspiegel im Innenraum 18 ab, wobei zuerst der
Träger 22 über dem Wasserspiegel angeordnet ist, wenn dieser unter den Boden 30 des
Aufnahmeabteils 20 absinkt. Gleichzeitig wird im Träger 22 festgehaltenes Wasser mit
wasseraktivierbarem Mittel in das verbleibende Wasservolumen eingeleitet und mit diesem
durch die Wasserauslassöffnung 16 aus dem Behälter 12 ausgeleitet. Dadurch ergibt
sich eine zeitlich verzögerte Abgabe einer mehr oder weniger genau dosierten Menge
des im Träger 22 gespeicherten wasseraktivierbaren Mittels nach Abschluss des Spülvorgangs,
so dass das wasseraktivierbare Mittel gut wirksam werden kann.
[0015] Aus den Figuren 3 bis 5 ist eine zweite Ausführungsform der Dosiereinrichtung 10
ersichtlich, bei welcher der Behälter 12 ein Vorderteil 34 und ein Rückenteil 36 aufweist,
die miteinander mittels eines Filmscharniers 38 verbunden sind. Auf diese Weise ergibt
sich ein einfach ausgebildeter Behälter. Am Boden des Rückenteils 36 sind eine Anzahl
Wasserauslassöffnungen 16 ausgebildet. Das Vorderteil 34 weist Schlitze 40 auf, durch
welche im Betriebszustand der Dosiereinrichtung 10 der Wassereinlass 14 gegeben ist,
wie er aus den Figuren 4 und 5 zu ersehen ist.
[0016] Im Innenraum 18 des Behälters 12 bzw. im Inneren des Rückenteiles 36 ist ein Wasserlenkorgan
42 angeordnet, das streifenförmig ausgebildet und mit Ausnehmungen 44 versehen ist.
Auf dem streifenförmigen Wasserlenkorgan 42 liegt ein Träger 22 für ein wasseraktivierbares
Mittel, bei dem es sich um einen Duftstoff und/oder um ein Reinigungsmittel und/oder
um ein Desinfektionsmittel o.dgl. handelt. Der Träger 22 ist ähnlich ausgebildet wie
der in den Figuren 1 und 2 dargestellte und weiter oben in Verbindung mit den Figuren
1 und 2 beschriebene Träger 22, so dass es sich erübrigt, diesen noch einmal detailliert
zu beschreiben.
[0017] Von der Rückseite des Rückenteiles 36 steht ein Befestigungsorgan 46 (sh. Fig. 5)
weg, bei dem es sich bspw. um eine Saugkappe aus einem elastisch nachgiebigen Material
handelt. Selbstverständlich könnte es sich bei dem Befestigungsorgan 46 auch um mindestens
einen Befestigungshaken handeln.
[0018] Die Figuren 6 und 7 zeigen eine dritte Ausführungsform der Dosiereinrichtung 10,
deren Behälter 12 aus einem Vorderteil 34 und einem Rückenteil 36 ausgebildet ist,
die miteinander mittels eines Filmscharniers 38 verbunden sind. Im Inneren des Behälters
12 bzw. seines Rückenteiles 36 sind mehrere streifenförmige Wasserlenkorgane 42 angeordnet,
durch welche das durch den Wassereinlass 14 (sh. Fig. 7) in den Behälter 12 eingeleitete
Wasser kaskadenförmig umgelenkt wird, um zeitlich verzögert durch die Wasserauslassöffnungen
16 den Behälter 12 wieder zu verlassen. Mit der Bezugsziffer 22 ist in Fig. 6 ein
vom Behälter 12 räumlich getrennter Träger bezeichnet, der gleich ausgebildet ist
wie der in den Figuren 1 und 2 gezeichnete und weiter oben in Verbindung mit diesen
Figuren beschriebene Träger 22. Der Träger 22 kann auf einem der Wasserlenkorgane
42 liegend angeordnet werden, wobei es zweckmässig ist, den Träger 22 am mittleren
Wasserlenkorgan 42 zu lagern.
1. Dosiereinrichtung für ein durch Wasser aktivierbares Mittel für Toiletten, mit einem
Behälter (12) und einem im Behälter (12) befindlichen Träger (22) für das wasseraktivierbare
Mittel, wobei der Behälter (12) ein bestimmtes Volumen zur Aufnahme von Wasser, einen
Wassereinlaß (14) und mindestens eine Wasserauslaßöffnung (16) aufweist um im Gebrauchszustand
der Einrichtung beim Spülen eine zeitlich verzögerte Entleerung des Behälters (10)
zu ermöglichen,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Träger (22) für das wasseraktivierbare Mittel als mit einem eine entsprechende
Porosität für Wasser ergebenden Füllstoff (26) gefülltes Röhrchen (24) zur verzögerten
Abgabe des Mittels im Behälter (10) ausgebildet ist.
2. Dosiereinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Röhrchen (24) aus einem Kunststoffmaterial besteht und daß der Füllstoff (26)
Watte oder ein Fasermaterial ist.
3. Dosiereinrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der im Röhrchen (24) befindliche Füllstoff (26) mit einem das wasseraktivierbare
Mittel bildenden Duftstoff und/oder Reinigungsmittel und/oder Desinfektionsmittel
getränkt ist.
4. Dosiereinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Behälter (12) in seinem Innenraum (18) zur Aufnahme des Trägers (22) ein Aufnahmeabteil
(20) aufweist.
5. Dosiereinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche ,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Behälter (12) in seinem Innenraum (18) mindestens ein Wasserlenkorgan (42)
aufweist, wobei der Träger (22) in der durch das mindestens eine Wasserlenkorgan (42)
gelenkten Wasserströmungsbahn angeordnet ist.
6. Dosiereinrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß das/jedes Wasserlenkorgan (42) als Zwischenboden ausgebildet ist.
7. Dosiereinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Behälter (12) von einem Vorderteil (34) und einem Rückenteil (36) gebildet
ist, die aus Kunststoffmaterial bestehen und mittels eines Filmscharnieres (38) miteinander
verbunden sind.
1. Metering device for a medium which can be actuated by water and is intended for toilets,
having a container (12) and a carrier (22) which is located in the container (12)
and is intended for the water-actuable medium, the container (12) having a defined
volume for receiving water, a water inlet (14) and at least one water outlet opening
(16) in order to permit when flushing, in the use state of the device, a time-delayed
emptying of the container (12), characterized in that the carrier (22) for the water-actuable
medium is designed as a small tube (24) which is filled with a filling material (26),
producing a corresponding porosity for water, and is intended for the delayed discharge
of the medium in the container (12).
2. Metering device according to Claim 1, characterized in that the small tube (24) consists
of a plastic material, and in that the filling material (26) is cotton wadding or
a fibre material.
3. Metering device according to Claim 1 or 2, characterized in that the filling material
(26) located in the small tube (24) is impregnated by a disinfecting medium and/or
a cleaning agent and/or a fragrance forming the water-actuable medium.
4. Metering device according to one of the preceding claims, characterized in that, in
its interior (18), the container (12) has a receiving compartment (20) for receiving
the carrier (22).
5. Metering device according to one of the preceding claims, characterized in that, in
its interior (18), the container (12) has at least one water-deflecting member (42),
the carrier (22) being arranged in the water-flow path which is deflected by the at
least one water-deflecting member (42).
6. Metering device according to Claim 5, characterized in that the/each water-deflecting
member (42) is designed as a false base.
7. Metering device according to one of the preceding claims, characterized in that the
container (12) is formed by a front part (34) and a rear part (36) which consist of
plastic material and are connected to each other by means of a film hinge (38).
1. Dispositif de dosage pour un agent pour toilettes activable par l'eau, se composant
d'un récipient (12) et d'un support (22) situé dans le récipient pour l'agent activable
par l'eau, dans lequel le récipient (12) présente un volume déterminé pour recueillir
de l'eau, une arrivée d'eau (14) et au moins une ouverture de sortie d'eau (16) de
manière à permettre, en condition d'utilisation du dispositif (10) une vidange ralentie
dans le temps au moment du rinçage,
caractérisé en ce que
le support (22) pour l'agent activable par l'eau est constitué par un petit tube
(24) rempli d'une matière de garniture (26) présentant pour l'eau une porosité correspondant
à un dégagement ralenti de l'agent dans le récipient.
2. Dispositif de dosage selon la revendication 1, caractérisé en ce que le petit tube
(24) est réalisé en matériau synthétique et que la matière de garniture (26) est de
l'ouate ou un matériau fibreux.
3. Dispositif de dosage selon les revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que la matière
de garniture (26) située dans le petit tube (24) est imbibée d'un produit parfumé
et/ou d'un agent de nettoyage et/ou d'un agent désinfectant constituant l'agent activable
par l'eau.
4. Dispositif de dosage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce
que le récipient (12) présente dans son espace intérieur (18) un élément de prise
(20) pour l'extraction du support (22).
5. Dispositif de dosage selon l'une des revendications précédentes caractérisé en ce
que le récipient (12) présente dans son espace intérieur (18) au moins un élément
de guidage de l'eau (42) grâce auquel le support (22) est disposé dans le flux d'eau
guidé par ledit élément de guidage (42).
6. Dispositif de dosage selon la revendication 5, caractérisé en ce que le (ou chaque)
élément de guidage de l'eau (42) constitue un fond intermédiaire.
7. Dispositif de dosage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce
que le récipient (12) se compose d'une portion avant (34) et d'une portion arrière
(36) réalisées en matériau synthétique et réunies par une charnière pelliculaire (38).