[0001] Die Erfindung betrifft einen Rohrstopfen zum Verschließen eines defekten Wärmetauscherrohres,
bei dem ein hohler zylindrischer Teil in einen hohlen konischen, am freien Ende geschlossenen
Teil übergeht und der zylindrische Teil einen Außendurchmesser besitzt, der geringfügig
kleiner ist als der Innendurchmesser des zu verschließenden Wärmetauscherrohrs, und
durch Aufweiten in dichtenden Kontakt mit der inneren Oberfläche des Wärmetauscherrohres
gebracht wird, wobei im zylindrischen Teil und/oder im konischen Teil Mittel zum Einsetzen
und Arretieren eines Ziehwerkzeuges angebracht sind.
[0002] Ein Rohrstopfen der eingangs genannten Art ist beispielsweise aus der EP-A-0 137
984 bekannt. Dieser Rohrstopfen ist an seinem Außenumfang im aufzuweitenden Bereich
mit Graten versehen, um einen guten Preßsitz und eine gute Dichtwirkung zu erzielen.
Beim Ziehen des Rohrstopfens ist im Rohrstopfen eine Gewindebohrung vorgesehen, in
die ein Gewindeschaft eingeschraubt werden kann. Durch die am Außenumfang angeordneten
Grate sind jedoch zum Ziehen hohe Kräfte erforderlich und das Entfernen der Rohrstopfen
ist erschwert
[0003] In der US-A-4 513 786 ist ein Rohrstopfen offenbart, der einen im wesentlichen gleichbleibenden
Außendurchmesser aufweist, wobei ein Abschnitt des Stopfens in der Nähe seines offenen
Endes einen geringfügig größeren Durchmesser aufweist, um so eine leichte Preßpassung
im Rohr sicherzustellen. Auf einen Abschnitt der Außenfläche des Stopfens ist ein
Band aus verformbarem Material aufgebracht, das entweder aus Gold, Silber oder reinem
Eisen besteht. Der Rohrstopfen wird bündig abschließend in das Rohrende eingeführt.
Anschließend wird er mittels einer Walzvorrichtung in dem mit dem verformbaren Material
versehenen Abschnitt aufgeweitet, so daß eine dichte Verbindung mit dem Rohr entsteht.
Das Entfernen dieses Rohrstopfens ist schwierig und nur mittels spezieller Greifwerkzeuge
möglich. Desweiteren können sich im nicht aufgeweiteten Bereich zwischen dem Rohrstopfen
und dem Wärmetauscherrohr korrosionsfördernde Ablagerungen sammeln. Diese führen zu
einer Zerstörung des Rohrstopfens oder des Rohres.
[0004] Aus der US-A 4 502 511 ist ein weiterer Rohrstopfen bekannt, der durch Aufweiten
mittels Walzen im Wärmetauscherrohr fixiert wird. Der Rohrstopfen weist eine im wesentlichen
zylindrische Form auf, wobei am offenen Ende des Rohrstopfens ein Flansch als Tiefenanschlag
vorgesehen ist. Die Außenwand des Rohrstopfens weist in dem Bereich, in dem er festgewalzte
wird, eine radiale Vertiefung auf, in der ein elastomeres Silikonmaterial aufgebracht
ist. Bei diesem bekannten Rohrstopfen besteht die Gefahr von vorzeitigen Undichtigkeiten.
Auch können durch die dünnere Wandstärke im Bereich des elastomerischen Materials
nicht sehr große Haltekräfte zum Rohr aufgebracht werden. Der Rohrstopfen kann durch
das Aufweiten nicht sicher gehalten werden.
[0005] Auch ist aus der US-A 4 178 966 ein Rohrstopfen bekannt, der einen konischen und
einen zylindrischen Teil aufweist, in dem zwei koaxiale Bohrungen vorgesehen sind.
In einer dritten Bohrung ist ein Gewinde zum Eindrehen eines Ziehwerkzeuges vorgesehen.
Dieser Rohrstopfen ist jedoch zum Einschweißen in den Rohrboden vorgesehen, wodurch
eine Wärmebelastung dieses Bereiches entsteht. Darüber hinaus ist das Entfernen des
Stopfens schwierig.
[0006] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Walzstopfen der eingangs
genannten Art zur Verfügung zu stellen, der bei verbesserter Dichtwirkung größere
Haltekräfte gegenüber dem bekannten Rohrstopfen aufweist und trotzdem leicht ziehbar
ist,und bei dem beim Walzen die Entstehung von hohen mechanischen Spannungen und somit
die Gefahr einer nachfolgenden Spannungsrißkorrosion vermieden ist.
[0007] Diese Aufgabe wird bei einem Rohrstopfen gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 dadurch
gelöst, daß der zylindrische Teil in einem aufzuweitenden Bereich auf eine Rauhtiefe
von 0,05 bis 0,2 mm aufgerauht ist und daß der zylindrische Teil zum konischen Teil
ohne Absatz fließend übergeht.
[0008] Auf diese Weise wird, obwohl keine Reinigung des Wärmetauscherrohres vor dem Einbau
nötig ist, trotz erhöhter Haltekräfte und verbesserter Dichtwirkung ein leichteres
Ziehen des Rohrstopfens ermöglicht ohne daß bei Anordnung der Mittel zum Ziehen des
Rohrstopfens im konischen Teil eine Deformierung des Rohrstopfens im Übergang des
zylindrischen Teils in den konischen Teil entsteht. Darüber hinaus wird durch die
Erfindung eine Spülung des Raumes zwischen dem Wärmetauscherrohr und dem konischen
Teil des Stopfens gewährleistet und damit eine Konzentration von Korrosionsprodukten
verhindert. Beim Festwalzen des Stopfens wird durch den sanften Übergang des zylindrischen
Teils in den konischen Teil die Entstehung von hohen mechanischen Spannungen und damit
die Gefahr einer Spannungsriß-Korrosion vermieden.
[0009] Um ein Ziehen des Rohrstopfens ohne Erhitzen zu ermöglichen, ist es vorteilhaft,
den aufgerauhten Bereich mit einer Schicht aus verformbarem Metall zu versehen. Dadurch
läßt sich der Rohrstopfen besonders leicht ziehen.
[0010] Eine Anpassung des Rohrstopfens an spezielle Ziehwerkzeuge ist dadurch möglich, daß
der konische Teil gegenüber dem zylindrischen Teil in seiner Wandstärke verdickt ist
und die Mittel als Eindrehungen ausgebildet sind. So können Ziehwerkzeuge verwendet
werden, die in einfacher Weise in den Rohrstopfen eingeführt und arretiert werden,
wobei große Ziehkräfte gewährleistet sind.
[0011] In einigen Fällen kann es zweckmäßig sein, wenn die Eindrehungen ringförmig ausgebildet
sind. Diese Ausführung des Rohrstopfens ermöglicht die Verwendung eines einfachen
Ziehwerkzeuges, das mit ausspreizbaren Widerhaken versehen ist. So ist ein einfaches,
zeitsparendes Ziehen des Rohrstopfens möglich, so daß die Dosisbelastung des Bedienpersonales
sehr klein gehalten werden kann.
[0012] Vorzugsweise ist als verformbares Metall ein Nickelwerkstoff verwendet. Dadurch wird
eine besonders hohe Korrosionsbeständigkeit sowie eine gute Verformbarkeit des Rohrstopfens
erzielt, was zu einer besonders dichten Verbindung in Wärmetauscherrohren, die zumeist
aus Inconel bestehen, führt.
[0013] Um ein Verdrehen des Rohrstopfens während des Walzvorganges und damit eine Beschädigung
der Beschichtung bzw. des Wärmetauscherrohres zu verhindern, ist es günstig, den zylinderförmigen
Teil des Rohrstopfens endseitig mit einem Flansch zu versehen, der mindestens eine
Einkerbung zum Eingriff eines Werkzeuges aufweist. Damit ist auf einfache Weise eine
sichere Verbindung zwischen dem Walzwerkzeug und dem Rohrstopfen gewährleistet.
[0014] Zum Lösen des Rohrstopfens, der in einem Wärmetauscherrohr, Insbesondere durch Aufwelten
festgehalten ist, ist es vorteilhaft, ein Verfahren anzuwenden, bei dem in das Innere
des Rohrstopfens ein Schweißgerät eingeführt wird und die Rohrstopfenwandung auf einer
vorgegebenen Bahn durch Aufschmelzen der Oberfläche geschrumpft wird. Dadurch wird
die Haftung des Rohrstopfens an der Rohrwand aufgehoben, wodurch der Stapfen ohne
große Ziehkräfte und ohne Beschädigung des Wärmetauscherrohres entfernbar ist.
[0015] Der Rohrstopfen wird besonders gut gelöst, wenn die Bahn meanderförmig ist. In einfacher
Weise kann der Rohrstopfen anschliessend mit Hilfe eines Ziehwerkzeuges aus dem Wärmetauscherrohr
entfernt werden.
[0016] Die Erfindung wird nachstehend anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsformen
erläutert. Es zeigen:
FIG 1 einen Rohrstopfen;
FIG 2 einen in ein Wärmetauscherrohr eingesetzten Rohrstopfen, der mittels eines Schweißgerätes
geschrumpft wird;
FIG 3 eine Abwicklung der Schweißbahn der aufgeschmolzenen Innenoberfläche eines Rohrstopfens;
FIG 4 einen Rohrstopfen mit ringförmigen Eindrehungen und dem dazugehörigen Ausziehwerkzeug
und
FIG 5 einen Rohrstopfen mit Gewinde und dem dazugehörigen Ausziehwerkzeug.
[0017] FIG 1 zeigt einen Rohrstopfen 1, der in ein Wärmetauscherrohr 2 eingesetzt ist. Der
Rohrstopfen 1 besteht aus einem hohlen zylindrischen Teil 3, welches ohne Absatz innen
und außen fließend in einen konischen Teil 4 übergeht. Dabei weist der Rohrstopfen
1 einen geringfügig kleineren Außendurchmesser als das zu verschließende Wärmetauscherrohr
2 auf. Das Längenverhältnis zwischen dem zylindrischen Teil 3 und dem konischen Teil
4 beträgt etwa 1 : 1. Der Rohrstopfen 1 wird durch Aufweiten bzw. durch Walzen eines
Bereichs 5 des zylindrischen Teiles 3 in dichtenden Kontakt mit der inneren Oberfläche
des Wärmetauscherrohres 2 gebracht, wodurch er im Wärmetauscherrohr 2 fest gehaltert
ist. Dazu weist der Rohrstopfen 1 im aufzuweitenden Bereich 5 eine Rauhtiefe von 0,05
bis 0,2 mm auf. Dies ergibt eine Erhöhung der Haltekräfte.
[0018] In dem geschlossenen Ende des konischen Teiles 4 sind Mittel 6 zum Einsetzen und
Arretieren eines Werkzeuges angebracht. Diese Mittel 6 können auch alternativ im zylindrischen
Teil 3 untergebracht sein. Als Werkzeug sind beispielsweise ein Ziehwerkzeug oder
ein Setzwerkzeug vorgesehen.
[0019] Endseitig ist der zylindrische Teil 3 des Rohrstopfens 1 mit einem Flansch 7 versehen,
wobei der Flansch 7 mindestens eine Einkerbung 8 zum drehmomentschlüssigen Eingriff
eines Werkzeuges aufweist. So ist einerseits ein Tiefenanschlag beim Einführen des
Rohrstopfens 1 in das Wärmetauscherrohr 2 gegeben, andererseits ist ein Verdrehen
des Rohrstopfens 1 während des Aufweitens verhindert. Das in die Einkerbung 8 eingreifende
Werkzeug hält den Rohrstopfen 1 sicher in seiner Position. Eine Beschädigung des Rohrstopfens
1 bzw. des Wärmetauscherrohres 2 ist so ausgeschlossen.
[0020] Nach dem Einführen des Rohrstopfens 1 in das Wärmetauscherrohr 2 wird ein Walzwerkzeug
in den Rohrstopfen 1 eingebracht, das den Rohrstopfen 1 im Bereich 5 aufweitet, so
daß der Rohrstopfen fest im Wärmetauscherrohr 2 gehaltert ist. Beim Festwalzen des
Rohrstopfens 1 wird durch den sanften Übergang des zylindrischen Teils 3 in den konischen
Teil 4 die Entstehung von hohen mechanischen Spannungen und damit die Gefahr einer
Spannungsrißkorrasion vermieden.
[0021] Wie FIG 2 zeigt, kann der Bereich 5 auch mit einer Schicht 9 aus verformbarem Metall
versehen sein. Dadurch wird eine gute Dichtwirkung erzielt und darüber hinaus auch
ein leichteres Ziehen des Rohrstopfens 1 ermöglicht.
[0022] Als verformbares Metall wird beispielsweise ein Nickelwerkstoff verwendet. Dadurch
wird eine besonders hohe Korrosionsbeständigkeit sowie eine gute Verformbarkeit dieses
Bereiches 5 erzielt. Dies führt zu einer besonders dichten Verbindung im Wärmetauscherrohr,
das zumeist aus Inconel bestehen.
[0023] Um den aufgeweiteten Rohrstopfen 1 im Bedarfsfall zu lösen, wird folgendes Verfahren
angewendet: An der Innenseite des zylindrischen Teils 3 wird mittels eines in das
Innere des Rohrstopfens 1 eingeführten Schweißgerätes 10 die Rohrstopfenwandung 11,
insbesondere deren aufgeweiteter Bereich 5 auf einer vorgegebenen Bahn 12a durch Schweißen
aufgeschmolzen. Diese vorgegebene Bahn 12a kann beispielsweise spiralförmig sein.
Durch das Aufschmelzen schrumpft der zylindrische Teil 3 im aufgeweiteten Bereich
5, wodurch die Haftung des Rohrstopfens 1 an eine Rohrwand 12 aufgehoben wird und
der Rohrstopfen 1 ohne große Ziehkräfte und ohne Beschädigung des Wärmetauscherrohres
2 entfernbar ist
[0024] Obwohl keine Reinigung des Wärmetauscherrohres 2 vor dem Einbau nötig ist, wird bei
erhöhten Haltekräften und verbesserter Dichtwirkung ein leichteres Ziehen des Rohrstopfens
1 ermöglicht. Der konische Teil 4 ist in seiner Wandstärke gegenüber dem zylindrischen
Teil 3 dicker. Die Anordnung der Mittel 6 zum Ziehen des Rohrstopfens 1 im konischen
Teil 4 haben daher keine Deformierungen des Rohrstopfens 1 beim Ziehen zur Folge.
[0025] Darüber hinaus wird durch die Form des Rohrstopfens 1 eine Spülung des Raumes zwischen
dem Wärmetauscherrohr 2 und dem konischen Teil 4 des Rohrstopfens 1 gewährleistet
und damit eine Konzentration von Korrosionsprodukten verhindert.
[0026] FIG 3 zeigt den zylindrischen Teil 3 eines aufgeschnittenen Rohrstopfens 1, der an
seiner Innenseite auf der Rohrstopfenwandung 11 eine Bahn 12a aufweist, die vorzugsweise
meanderförmig ist. Durch Aufschmelzen des Rohrstopfens 1 auf einer solchen Bahn 12a
ist der Rohrstopfen 1 leicht aus dem Wärmetauscherrohr 2 entfernbar.
[0027] In FIG 4 ist der eine Ausschnitt des konischen Teiles 4 im Querschnitt gezeigt, der
mit Mitteln 6 zum Einsetzen eines Ziehwerkzeuges 15 versehen ist. Die Mittel sind
als Eindrehung 13 ausgebildet. In die Eindrehungen 13 können ausfahrbare Krallen 14
eines Ziehwerkzeuges 15 eingehakt werden. Die Eindrehungen 13 sind ringförmig ausgebildet.
Ein solches Ziehwerkzeug 15 ist besonders schnell und einfach einzusetzen, wodurch
besonders kurze Einsatzzeiten erreicht werden. Dadurch wird auch die Dosisbelastung
des Bedienpersonals sehr klein gehalten.
[0028] In einen weiteren Verfahrensschritt wird der Rohrstopfen 1 dann mittels dem Ziehwerkzeug
15 aus dem Wärmetauscherrohr 2 entfernt.
[0029] FIG 5 zeigt eine weitere Ausführungsform des Rohrstopfens 1, bei der die Mittel 6
als Gewinde 16 ausgebildet sind. Das schraubenförmig ausgebildete Ziehwerkzeug 15a
wird durch eine Drehbewegung im Rohrstopfen 1 arretiert
1. Rohrstopfen (1) zum Verschließen eines defekten Wärmetauscherrohres (2), bei dem ein
hohler zylindrischer Teil (3) in einen hohlen konischen, am freien Ende geschlossenen
Teil (4) übergeht und der zylindrische Teil (3) einen geringfügig kleineren Außendurchmesser
als der Innendurchmesser des zu verschließenden Wärmetauscherrohres (2) besitzt und
durch Aufweiten in dichtenden Kontakt mit der inneren Oberfläche des Wärmetauscherrohres
(2) gebracht wird, wobei im zylindrischen Teil (3) und/oder im konischen Teil (4)
Mittel (6) zum Einsetzen und Arretieren eines Ziehwerkzeuges (15) angebracht sind,
dadurch gekennzeichnet, daß der zylindrische Teil (3) in einem aufzuweitenden Bereich (5) auf eine Rauhtiefe
von 0,05 bis 0,2 mm aufgerauht ist, und daß der zylindrische Teil (3) zum konischen
Teil (4) ohne Absatz fließend übergeht.
2. Rohrstopfen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der aufgerauhte Bereich (5) mit einer Schicht (9) aus verformbarem Metall versehen
ist
3. Rohrstopfen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der konische Teil (4) in seiner Wandstärke gegenüber dem zylindrischen Teil
(3) dicker ist, und daß die Mittel (6) im konischen Teil (4) als Eindrehung (13) ausgebildet
sind.
4. Rohrstopfen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Eindrehung (13) ringförmig oder als Gewinde ausgebildet ist.
5. Rohrstopfen nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß als verformbares Metall ein Nickelwerkstoff vorgesehen ist.
6. Rohrstopfen nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der zylindrische offene Teil (3) endseitig mit einem Flansch (7) versehen ist,
und der Flansch (7) mindestens eine Einkerbung (8) zum Eingriff eines Werkzeuges aufweist
7. Rohrstopfen nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Längenverhältnis zwischen dem zylindrischen Teil (3) und dem konischen Teil
(4) etwa 1 : 1 beträgt.
8. Verwendung eines Rohrstopfens (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7 zum Verschließen
eines defekten Wärmetauscherrohres (2).
1. Tube plug (1) for sealing a defective heat-exchanger tube (2), in which a hollow cylindrical
part (3) passes over into a hollow conical part (4) closed at the free end, and the
cylindrical part (3) has a slightly smaller outer diameter than the inner diameter
of the heat-exchanger tube (2) to be sealed, and through expansion is brought into
sealing contact with the inner surface of the heat-exchanger tube (2), wherein in
the cylindrical part (3) and/or in the conical part (4) means (6) are provided for
the insertion and locking of a drawing tool (15), characterized in that the cylindrical
part (3) in a region (5) to be expanded is roughened to a surface roughness of 0.05
to 0.2 mm, and in that the cylindrical part (3) passes smoothly over to the conical
part (4) without a break.
2. Tube plug according to claim 1, characterized in that the roughened region (5) is
provided with a layer (9) of deformable metal.
3. Tube plug according to claim 1 or 2, characterized in that the wall thickness of the
conical part (4) is thicker compared with the cylindrical part (3), and in that the
means (6) in the conical part (4) are constructed as a recess (13).
4. Tube plug according to claim 3, characterized in that the recess (13) is constructed
in the shape of a ring or as a thread.
5. Tube plug according to one of claims 2 to 4, characterized in that a nickel material
is provided as deformable metal.
6. Tube plug according to one of claims 1 to 5, characterized in that the cylindrical
open part (3) is provided on the end side with a flange (7), and the flange (7) has
at least one notching (8) for the engagement of a tool.
7. Tube plug according to one of the preceding claims, characterized in that the length
ratio between the cylindrical part (3) and the conical part (4) amounts to approximately
1 : 1.
8. Use of a tube plug (1) according to one of claims 1 to 7 for sealing a defective heat-exchanger
tube (2).
1. Obturateur (1) pour un tube, destiné à fermer un tube défectueux (2) d'un échangeur
de chaleur, dans lequel une partie cylindrique (3) creuse se poursuit par une partie
conique (4) creuse, fermée à l'extrémité libre et la partie cylindrique (3) a un diamètre
extérieur légèrement plus petit que le diamètre intérieur du tube (2) de l'échangeur
de chaleur à fermer, et est mise en contact étroit avec la face intérieure du tube
(2) de l'échangeur de chaleur par élargissement, des moyens (6) de montage et de blocage
d'un outil de traction (15) étant prévus dans la partie cylindrique (3) et/ou dans
la partie conique (4),
caractérisé en ce qu'une région (5) s'élargissant de la partie cylindrique (3)
est rendue rugueuse jusqu'à une profondeur de rugosité de 0,05 à 0,2 mm, et en ce
que la transition entre la partie cylindrique (3) et la partie conique (4) est continue
et sans décrochement.
2. Obturateur pour un tube suivant la revendication 1, caractérisé en ce que la région
(5) rendue rugueuse est munie d'une couche (9) en métal ductile.
3. Obturateur pour un tube suivant la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la
partie conique (4) a une paroi plus épaisse que la partie cylindrique (3), et en ce
que les moyens (6) sont formés dans la partie conique (4) sous la forme d'une gorge
(13).
4. Obturateur pour un tube suivant la revendication 3, caractérisé en ce que la gorge
(13) est de forme annulaire ou sous la forme d'un taraudage.
5. Obturateur pour un tube suivant l'une des revendications 2 à 4, caractérisé en ce
qu'il est prévu, comme matériau ductile, un matériau au nickel.
6. Obturateur pour un tube suivant l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce
que la partie cylindrique ouverte (3) est munie, du côté de l'extrémité, d'une bride
(7), et la bride (7) comporte au moins une encoche (8) pour l'attaque d'un outil.
7. Obturateur pour un tube suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé
en ce que le rapport en longueur entre la partie cylindrique (3) et la partie conique
(4) est égal à 1:1 environ,
8. Utilisation d'un obturateur (1) de tube suivant l'une des revendications 1 à 7, pour
fermer un tube (2) d'échangeur de chaleur défectueux.