[0001] Die Erfindung betrifft eine Trocknungs- und Sortiereinrichtung für körniges Schüttgut
mit einer im wesentlichen horizontal gelagerten, drehbaren Innentrommel, welche mittels
einer Brenneranordnung betreibbar und von einem Ende her mittels einer Eingabevorrichtung
mit dem Schüttgut beaufschlagbar ist, welches während der Trommeldrehung in der Innentrommel
in Axialrichtung zum anderen Trommelende hin zu mindestens einer Austragsöffnung wandert,
ferner mit einer die Innentrommel umgebenden und mit ihr fest verbundenen äußeren
Siebtrommel, welche als Trommelmantel in Axialrichtung aneinander anschließende Siebmantelabschnitte
mit von dem die mindestens eine Austragsöffnung aufweisenden Trommelende zu dem der
Eingabevorrichtung benachbarten Trommelende schrittweise zunehmender Maschenweite
aufweist und mit einem im Ringraum zwischen der Innentrommel und der äußeren Siebtrommel
koaxial befestigten und mit umlaufenden,
trommelförmigen, perforierten Aufgabedeck, welches sich von dem die mindestens eine
Austragsöffnung aufweisenden Trommelende in Axialrichtung mindestens über die Axiallänge
des die geringste Maschenweite aufweisenden Siebmantelabschnittes in Richtung auf
das Eintragsende der Trommel erstreckt, wobei das über die mindestens eine Austragsöffnung
die Innentrommel verlassende Schüttgut mindestens den Siebmantelabschnitt mit der
kleinsten Maschenweite nur über das Aufgabedeck erreicht.
[0002] Einrichtungen dieser Art, jedoch ohne das vorerwähnte trommelförmige Aufgabedeck
im Ringraum zwischen der Innentrommel und der äußeren Siebtrommel, sind aus der deutschen
Patentschrift 1 217 992 bekannt. Entsprechende Einrichtungen, jedoch mit dem erwähnten
trommelförmigen perforierten Aufgabedeck, sind bereits gebaut worden.
Das Aufgabedeck zwischen Innentrommel und Siebtrommel erfüllt die Aufgabe, die Siebmantelabschnitte
der Siebtrommel mit der kleinsten Maschenweite von der Beaufschlagung durch das Gesamtvolumen
des die Innentrommel über die Austragsöffnungen verlassenden Schüttgutes zu entlasten.
Bisher hat man jedoch die Perforation des Aufgabedeckes nicht wesentlich unterschiedlich
von derjenigen der Siebmantelabschnitte mit der geringsten Maschenweite ihres Siebes
gewählt. Es ergab sich dadurch ein unbefriedigendes Sortierergebnis, bei welchem auch
Schüttgut mit der geringsten Korngröße zu beträchtlichem Anteil in den den Siebmantelabschnitten
mit größerer Maschenweite nachgeschalteten Entnahmeschächten zu finden war.
[0003] Durch die Erfindung soll die Aufgabe gelöst werden, eine Trocknungs- und Sortiereinrichtung
der eingangs beschriebene Art so auszugestalten, daß eine sehr genaue Sortierung nach
Korngrößen des Schüttgutes erreicht wird, ohne daß der prinzipielle Aufbau der hier
betrachteten Sortiereinrichtung geändert, kompliziert und verteuert werden muß.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Perforation des Aufgabedecks
mehrfach größer als die Maschenweite des Siebmantelabschnittes der kleinsten Maschenweite
gewählt und insbesondere mindestens so groß ist, daß ein Anteil von mehr als 50 %
des Schüttgutes durch die Perforation des Aufgabedecks auf den mindestens einen Siebmantelabschnitt
mit der kleinsten Maschenweite fällt.
[0005] Das Aufgabedeck wird also mit dem gesamten Volumen des getrockneten, die Innentrommel
fassenden Schüttgutes beaufschlagt und durch die Perforation des Aufgabedeckes fällt
im Bereich des die geringste Maschenweite aufweisenden Siebmantelabschnittes jedenfalls
die Fraktion des Schüttgutes mit der geringsten Korngröße und jedenfalls auch Anteile
der Fraktion mit größeren Korngrößen entsprechend der Perforation des Aufgabedeckes.
Gleichzeitig ist aber aufgrund des Vorhandenseins des Aufgabedeckes sichergestellt,
daß der Siebmantelabschnitt mit der kleinsten Maschenweite nicht mit dem gesamten
Volumen des zu sortierenden Schüttgutes beaufschlagt wird und daher eine erhöhte Standzeit
hat und.gleichzeitig das Sortierergebnis gerade an diesem Siebmantelabschnitt optimal
bleibt.
[0006] Das Aufgabedeck kann in Weiterbildung auch die Gestalt mehrerer zueinander koaxialer
trommelförmiger Siebdecks haben, für deren Gestaltung bezüglich Maschenweite oder
Perforation sowie auch bezüglich axialer Erstreckung ähnliche Überlegungen gelten,
wie zu dem hier erwähnten und nachfolgend im einzelnen beschriebenen einschichtigen
Aufgabedeck.
[0007] Das Aufgabedeck kann sich von der Austragsöffnung oder den Austragsöffnungen der
Innentrommel aus in Axialrichtung zur Eintragsseite der Trommel hin auch noch über
weitere Siebmantelabschnitte mit entsprechend größerer Maschenweite erstrekken, wobei
entsprechende Überlegungen gelten, wie dies zuvor im Zusammenhang mit der Diskussion
des Sortierergebnisses im Siebmantelabschnitt mit der geringsten Maschenweite seines
Siebes diskutiert wurde.
[0008] In einer Trocknungs- und Sortiereinrichtung der hier betrachteten Art kann der Transport
des zu trocknenden bzw. zu sortierenden Schüttgutes innerhalb der Innentrommel durch
Schneckengänge, durch eine Beschaufelung oder durch Schrägstellung der Rotationsachse
der Trommel in der dem Fachmann geläufigen Weise von der Eintragsseite zur Austragsseite
der Innentrommel erfolgen.
Einer Schrägstellung der Rotationsachse entspricht auch eine konische Ausbildung der
Innentrommel.
[0009] Im Ringraum zwischen der Innentrommel und der umgebenden Siebtrommel bzw. im Ringraum
zwischen der Innentrommel und dem trommelförmigen, perforierten Aufgabedeck erfolgt
der Transport des Schüttgutes, ebenfalls in der dem Fachmann an sich bekannten Weise
durch in diesen Ringräumen vorgesehene Schneckengänge oder durch konische Ausbildung
der betreffenden Axialabschnitte der Siebtrommel bzw. des Aufgabedecks.
[0010] Im übrigen sind vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Trocknungs-
und Sortiereinrichtung der vorliegend angegebenen Art in den dem Patentanspruch 1
nachgeordneten Patentansprüchen gekennzeichnet.
[0011] Nachfolgend wird eine Ausführungsform unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher beschrieben,
in der eine Trocknungs- und Sortiereinrichtung der vorliegend angegebenen Konstruktion
im Axialschnitt gezeigt ist.
[0012] In der Zeichnung ist eine um eine horizontale Achse drehbare, über Spurkränze 1 und
2 an gestellfesten Rollen 3 abgestützte Innentrommel 4 gezeigt, welche in der unteren
Hälfte der Zeichnungsfigur aufgeschnitten dargestellt ist.
Auf der Eintragsseite der Innentrommel 4 ist eine schematisch bei 5 angegebene Eingabevorrichtung
vorgesehen,
über die das zu trocknende und zu sortierende Schüttgut in das Innere der Innentrommel
4 gefördert wird und von der Eintragsseite her in Axialrichtung zu dem gegenüberliegenden
Trommelende wandert, an dem eine Brennanordnung 6 vorgesehen ist , welche durch das
verschlossene stirnseitige Ende der Trommel hindurch reicht und ihre Flamme in der
schematisch angedeuteten Weise in Richtung auf das Eintragsende der Innentrommel 4
richtet.
[0013] Eine zur Vereinfachung der Darstellung nicht eingezeichnete Beschaufelung der Innenwand
der Innentrommel 4 bewirkt während der Rotation der Innentrommel die Förderung des
körnigen Schüttgutes von dem Eintragsende zum Austragsende der Innentrommel.
[0014] An dem der Brenneranordnung 6 benachbarten Austragsende der Innentrommel 4 sind an
deren Umfang mehrere Austragsöffnungen 7 vorgesehen, über welche das getrocknete körnige
Schüttgut die Innentrommel 4 verläßt, um in eine an der Innentrommel befestigte und
sie umgebende Sammelkammer 8 zu fallen, welche über eine Umfangsperforation 9 entsprechend
der maximalen Körngröße des behandelten Schüttgutes Verbindung mit einem Ableitungsschacht
10 hat, welcher Bestandteil des stillstehenden Gehäuses 11 der Einrichtung ist.
[0015] Der Ableitungsschacht 10 stellt die untere Ausmündung einer die umlaufende Sammelkammer
8 der Trommel umgebenden Gehäusekammer 12 dar.
[0016] Die Innentrommel 4 ist über Radialstützen fest mit einer die Innentrommel umgebenden,
koaxialen Siebtrommel 13 verbunden, welche sich aus einer Reihe aneinander anschließender
Siebmantelabschnitte 14,15,16,17 und 18 mit vom Austragsende zum Eintragsende der
Innentrommel 4 schrittweise zunehmender.Naschenweite ihrer Siebe zusammensetzt.
[0017] Die mit der Innentrommel umlaufende Sammelkammer 8 hat mit dem Ringraum zwischen
der Innentrommel 4 und der Siebtrommel 13 über einen Ringspalt 19 Verbindung, welcher
auf ein die Innentrommel umgebendes trommelförmiges, perforiertes Aufgabedeck 20 mündet,
das koaxial in dem Ringraum zwischen der Innentrommel 4 und der Siebtrommel 13 befestigt
ist und mit der gesamten Trommelanordnung umläuft. Das Aufgabedeck 20 erstreckt sich
von dem Ringspalt 19 aus in Richtung zum Eintragsende der Innentrommel 4 hin über
die Axiallänge der Siebmantelabschnitte 14 und 15. Das Aufgabedeck kann gemäß einer
Abwandlung in Koaxialrichtung auch weitere Siebmantelabschnitte überdecken und sich
in Sonderfällen über die gesamte Länge der Siebtrommel erstrecken.
[0018] Die Perforation des trommelförmigen Aufgabedecks 20 ist mehrfach größer als die Maschenweite
des Siebmantelabschnittes 14 gewählt. Bevorzugtermaßen ist die Perforation des Aufgabedecks
20 so groß, daß mehr als 50 % des die Innentrommel 4 verlassenden Schüttgutes von
dem Aufgabedeck auf die Siebmantelabschnitte 14 und 15 fällt, wenn sich die Trommelanordnung
dreht und wenn die gesamte Einrichtung so eingestellt ist, daß sämtliches von der
Innentrommel 4 in die Sammelkammer 8 abgegebenes Schüttgut von der Sammelkammer über
den Ringspalt 19 den Raum zwischen der Innentrommel 4 und dem Aufgabedeck 20 erreicht.
[0019] Die Förderung des Schüttgutes in dem Ringraum zwischen der Innentrommel 4 und dem
Aufgabedeck 20 in Axialrichtung entsprechend den in der Zeichnung eingezeichneten
Pfeilen 21 geschieht durch in dem erwähnten Ringraum eingebaute Schneckengänge 22,
an die sich in Axialrichtung in dem Ringraum zwischen der Innentrommel 4 und den Siebmantelabschnitten
16,17 und 18 zur Weiterförderung des Schüttgutes Schneckengänge 23 anschließen.
[0020] Unterhalb der Siebmantelabschnitte 14 bis 18 sind in dem Gehäuse 11 den einzelnen
Korngrößen entsprechend der Maschenweite der Siebmantelabschnitte zugeordnete Entnahmeschächte
24 bis 28 gebildet,
die zu am unteren Schachtende vorgesehenen Entnahmeöffnungen führen.
[0021] Ein erstes Umstellorgan 29 in dem Ableitungsschacht 10 bewirkt in der in der Zeichnung
wiedergegebenen Stellung, daß sämtliches die Innentrommel 4 verlassendes Schüttgut
in der umlaufenden Sammelkammer 8 verbleibt und diese nur über den Ringspalt 19 zu
dem Ringraum zwischen der Innentrommel 4 und dem Aufgabedeck 20 wandert, um von dort
in der vorstehend angegebenen Weise aufgeteilt die Siebmantelabschnitte zu beaufschlagen.
Wird das Umstellorgan 29 hochgeklappt, so entleert sich die umlaufende Sammelkammer
8 in den Ableitungsschacht 10 und kann je nach Stellung eines zweiten Umstellorganes
30 entweder über den Entnahmekanal 31 oder den Nebenschlußkanal 32 geleitet werden.
[0022] Ein drittes Umstellorgan 33 befindet sich in einem auf der Austragsseite der Siebtrommel
13 gebildeten Überkorn-Entnahmeschacht 34, wobei die Schüttgutfraktion mit Überkorngröße
bei der einen Stellung des Umstellorganes 33 der Schüttgutfraktion des Entnahmeschachtes
28 entsprechend der Maschenweite des Siebmantelabschnittes 18 beigemengt wird oder
aber in der anderen Stellung des Umstellorganes 33 über einen Ableitungsschacht 35
geführt wird, dem auch ein Anteil der Schüttgutfraktion aus dem Entnahmeschacht 28
als Überlauf über den Kanal 36 zugeführt werden kann.
1. Trocknungs- und Sortiereinrichtung för körniges Schüttgut mit einer im wesentlichen
horizontal gelagerten, drehbaren Innentrommel (4), welche mittels einer Brenneranordnung
(6) beheizbar und von einem Ende her mittels einer Eingabevorrichtung (5) mit dem
Schüttgut beaufschlagbar ist, welches während der Trommeldrehung in der Innentrommel
(4) in Axialrichtung zu dem anderen Trommelende hin zu mindestens einer Austragsöffnung
(7) wandert, ferner mit einer die Innentrommel (4) umgebenden und mit ihr fest verbundenen
äußeren Siebtrommel (13), welche als Trommelmantel in Axialrichtung aneinander anschließende
Siebmantelabschnitte (14,15,16,17,18) mit von dem die mindestens eine Austragsöffnung
aufweisenden Trommelende zu dem der Eingabevorrichtung (5) benachbarten Trommelende
schrittweise zunehmender Maschenweite aufweist, und mit einem im Ringraum zwischen
der Innentrommel (4) und der äußeren Siebtrommel (13) koaxial befestigten und mit
umlaufenden, trommelförmigen, perforierten Aufgabedeck (20), welches sich von dem
die mindestens eine Austragsöffnung (7) aufweisenden Trommelende in Axialrichtung
mindestens über die Axiallänge
des die geringste Maschenweite aufweisenden Siebmantelabschnittes (14) in Richtung
auf das Eintragsende der Trommel erstreckt, wobei das über die mindestens eine Austragsöffnung
die Innentrommel (4) verlassende Schüttgut mindestens den Siebmantelabschnitt (14)
mit der kleinsten Maschenweite nur über das Aufgabedeck erreicht, dadurch gekennzeichnet,
daß die Perforationen des Aufgabedeckes (20) mehrfach größer als die Maschenweite des
Siebmantelabschnittes der kleinsten Maschenweite gewählt und insbesondere so groß
sind, daß ein Anteil von mehr als 50 % des Schüttgutes durch die Perforationen des
Aufgabedeckes (20) auf den mindestens einen Siebmantelabschnitt (14) mit der kleinsten
Maschenweite fällt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die mindestens eine Austragsöffnung ( 7) der Innentrommel (4) die Gestalt mehrerer
in der Wand der Innentrommel vorgesehener Durchbrüche hat, die sich in Radialrichtung
zu einer die Innentrommel umgebenden und sich mit ihr fest verbundenen, ringförmigen
Sammelkammer (8) öffnen, von der aus ein Ringspalt (19) in den Ringraum zwischen dem
Aufgabedeck (20) und der Innentrommel (4) führt und Öffnungen der äußeren Umfangswand
der Sammelkammer (8) in einen wahlweise öffenbaren oder verschließbaren Ableitungsschacht
(10) führen.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Förderung des die Innentrommel (4) verlassenden Schüttgutes in Axialrichtung
innerhalb des Ringraumes zwischen der Innentrommel (4) und dem Aufgabedeck (20) der
genannte Innenraum mit einer Beschaufelung oder mit Schneckengängen (22) versehen
ist oder die Trommelanordnung eine schräggestellte Drehachse aufweist oder das zu
der Innentrommel koaxiale Aufgabedeck konisch ausgebildet ist.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Förderung des die Innentrommel (4) verlassenden Schüttgutes im Ringraum zwischen
der Innentrommel (4) und der umgebenden Siebtrommel (13) zumindest einige Siebmantelabschnitte
(14, 15) konisch ausgebildet sind und/oder der Ringraum zwischen der Siebtrommel (13)
und dem Aufgabedeck (20) bzw. der Innentrommel (4) mit einer Beschaufelung oder mit
Schneckengängen (22, 23) versehen ist.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß das Aufgabedeck (20) die Gestalt mehrerer, zueinander koaxialer, radial hintereinandergeschalteter
trommelförmiger Siebdecks hat.
1. Drying and sorting device for granular bulk material characterised by an essentially
horizontally arranged rotatable inner drum (4), which is heatable by means of a burner
arrangement (6) and can be loaded with bulk material from one end by use of a feeder
apparatus (5), which during rotation of the drum (4) moves in an axial direction towards
the opposite end of the drum where at least one discharge opening (7) is to be found,
furthermore an external sieve drum (13) surrounds the inner drum (4) and is rigidly
connected to it and as a drum cover in the axial direction are to be found adjacent
cylinder cover sections (14, 15, 16, 17, 18) with at least one discharge opening each
which in the direction of the feeder apparatus (5) have successively increasing mesh
size, and with a drum-like, perforated feed deck (20), coaxially connected, to be
found in the ring space between the inner drum (4) and the external sieve drum (13),
which extends from the drum end having at least one discharge opening (7) axially
to the cylinder cover section (14) having the smallest mesh size, in the direction
of the drum where the feed is to be found, whereby the bulk material exiting via a
discharge opening of the inner drum (4) reaches at least the cylinder cover section
(14) having the smallest mesh size,
that the perforations of the feed deck (20) are larger than the mesh size of the
cylinder cover and are large enough that more than 50% of the bulk material passes
through the perforations of the feed deck (20) and fall onto the cylinder cover section
(14) having the smallest mesh size.
2. Device after claim 1 characterised by,
that the discharge opening (7) of the inner drum (4) has the form of multiple openings
in the wall of the inner drum and are arranged radially towards the ring shaped storage
room (8) which is connected to the inner drum, and leads out of a ring gap (19) in
the ring room between the feed deck (20) and the inner drum (4) and openings of the
outer circular wall of the storage room (8) leading to a closable outlet shute (10).
3. Device after claims 1 or 2 characterised by,
that the movement of the bulk material leaving the inner drum (4) in an axial direction
within the ring room between the inner drum (4) and the feed deck (20) of the so-called
inner space is by means of blades or a worm spiral or the drum arrangement is so that
the rotating axis is tilted or that the feed deck is conically arranged relative to
the inner drum.
4. Device after claims 1 to 3 characterised by,
that for the movement of the bulk material leaving the inner drum (4) in the ring
room between the inner drum (4) and the surrounding sieve drum (13), a few conically
arranged cylinder cover sections (14, 15) are present and/or the ring room between
the sieve drum (13) and the feed deck (20) resp. the inner drum (4) has a blade arrangement
or a worm drive (22, 23).
5. Device after claims 1 to 4 characterised by,
that the feed deck (20) has the form of multiple,coaxially adjacent, radially arranged
cascade drum shaped sieve decks.
1. Dispositif de séchage et de triage pour matériaux granuleux en vrac constitué d'un
tambour intérieur (4) rotatif axé principalement sur l'horizontale, chauffable à l'aide
d'un système de brûleurs (6) et chargeable à une extrémité à l'aide d'un dispositif
d'alimentation (5) pour matériaux en vrac qui, pendant la rotation du tambour, sont
transportés le long du tambour intérieur (4) en direction de l'autre extrémité de
celui-ci vers un point de déversement (7) au moins, constitué en plus d'un tambour
cribleur extérieur (13) enveloppant le tambour intérieur (4) tout en étant fixé intimement
avec celui-ci et qui sert d'enveloppe de panier et dans lequel sont intégrés dans
le sens longitudinal une série de manchons perforés accouplés l'un à l'autre (14,15,16,17,18)
présentant entre l'extrémité du tambour interne avec au moins un point de déversement
et l'autre extrémité située au voisinage du dispositif d'alimentation (5) une taille
de maille augmentant progressivement et constitué d'un cylindre rotatif d'alimentation
(20) perforé, fixé coaxialement dans l'espace annulaire formé par le tambour intérieur
(4) et le tambour cribleur extérieur (13) dont la longueur dans le sens longitudinal,
déterminée à partir de l'extrémité du tambour comprenant au moins un point de déversement
(7) dans la direction de l'extrémité destinée au chargement du manchon perforé (14)
présentant la taille de maille la plus fine, le matériau granuleux quittant le tambour
intérieur (4) à au moins un point de déversement ne pouvant atteindre au moins le
manchon perforé (14) présentant la taille de maille la plus fine qu'en passant par
le cylindre rotatif d'alimentation, caractérisé en ce que les perforations du cylindre
rotatif d'alimentation (20) sont choisies de telle sorte que leur taille est d'un
multiple plus grande que celle de la maille du manchon perforé présentant la taille
de maille la plus fine et particulièrement si grande qu'une partie du matériau granuleux
égale à plus de 50% passe à travers les perforations du cylindre rotatif d'alimentation
(20) pour atteindre au moins un manchon perforé (14) possédant la taille de maille
la plus fine.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que
au moins un point de déversement (7) du tambour intérieur (4) est formé de plusieurs
ouvertures situées dans la paroi du tambour intérieur (4) qui communiquent dans la
direction radiale avec une chambre collectrice annulaire (8) entourant le tambour
intérieur et fixée sur lui et de laquelle un passage annulaire (19) conduit dans l'espace
annulaire compris entre le cylindre rotatif d'alimentation (20) et le tambour intérieur
(4) et des orifices dans l'enveloppe extérieure de la chambre collectrice (8) mènent
à un canal de dérivation (10) ouvrable et obturable à volonté.
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2 caractérisé en ce que
pour permettre le transport du matériau en vrac quittant le tambour intérieur (4)
dans la direction axiale à l'intérieur de l'espace annulaire situé entre le tambour
intérieur (4) et le cylindre rotatif d'alimentation (20) l'espace annulaire précité
est équipé d'un aubage ou d'une vis sans fin (22) ou bien les tambours sont placés
sur un axe de rotation oblique ou bien le cylindre rotatif d'alimentation placé coaxialement
par rapport au tambour intérieur est de forme conique.
4. Dispositif selon les revendications 1 à 3 caractérisé en ce que
pour permettre le transport du matériau en vrac quittant le tambour intérieur (4)
dans l'espace annulaire situé entre le tambour intérieur (4) et le tambour cribleur
l'englobant (13) au moins quelques uns des manchons perforés (14,15) ont une forme
conique et/ou l'espace annulaire entre le tambour cribleur (13) et le cylindre rotatif
d'alimentation (20) respectivement le tambour intérieur (4) est équipé d'un aubage
ou d'une vis sans fin (22,23).
5. Dispositif selon l'une des revendication 1 à 4 caractérisé en ce que
le cylindre rotatif d'alimentation (20) a la forme de plusieurs cribles cylindriques
placés coaxialement en série.