[0001] Nach oben öffnende Falttore sind beispielsweise in Nord-Europa als Garagentore weit
verbreitet. Ein solches Falttor besteht beispielsweise aus zwei Segmenten, die gelenkig
miteinander verbunden sind und wobei das obere Segment in der Nähe der Oberkante schwenkbar
gelagert ist. Das untere Segment ist dabei mittels einer Rolle, die sich in der Nähe
der Unterkante des unteren Segmentes befindet, in einer seitlichen Führungsschiene
geführt.
[0002] Zum Öffnen des Tores wird das untere Segment angehoben, wobei sich die gelenkige
Verbindung zwischen den Torsegmenten in das Innere des Gebäudes bewegt und die Rolle
des unteren Segments in der seitlichen Führungsschiene nach oben gleitet, bis die
beiden Segmente parallel aneinanderliegend etwa waagerecht in Höhe der Oberkante der
Türöffnung liegen. Dieser Öffnungsvorgang wird in aller Regel durch einen Gasdruckdämpfer
unterstützt, welcher beispielsweise zwischen dem oberen Torsegment und einem gebäudefesten
Punkt angeordnet ist. Die Erfindung betrifft nun einen elektrischen, nachrüstbaren
Antrieb für derartige Tore.
[0003] Bei den in der BRD am meisten verbreiteten, nach oben und innen aufschwingenden Garagentoren
mit einteiligem Türblatt, wird zum Zwecke eines elektrischen Antriebs meist an der
Decke der Garage ein Zugelement wie etwa eine Kette oder ein Zahnelement verwendet,
welche mittels eines Verbindungselementes mit dem Torblatt verbunden ist und dieses
nach hinten und damit in die geöffnete Stellung aufzieht. Ein derartiger Antrieb wäre
für ein nach oben öffnendes Segmenttor jedoch ungeeignet, da dessen Segmente sich
beim Öffnungsvorgang im wesentlichen nach oben bewegen und wesentlich weniger in den
Innenraum des Gebäudes hinein als einteilige Schwingtore.
[0004] Aus US-A-1,872,177 ist bereits ein Antrieb gemäß Oberbegriff des Anspruches 1 für
derartige, nach oben zu öffnende, Falttore bekannt, der eine flache, geschlossene
Antriebseinheit aufweist, die auf der Innenseite des Sturzes über der Toröffnung befestigt
ist und über eine Abtriebswelle und einen daran drehfest angeordneten Hebel als Verbindungselement
das obere Torsegment, welches über Scharniere am Sturz gelenkig angeordnet ist, hochschwenkt.
Auch bei dieser Antriebseinheit ist der Elektromotor über entsprechende Zahnradgetriebe
stark untersetzt, da das angetriebene obere Torelement nur um lediglich 90° insgesamt
hin- und hergeschwenkt werden muß.
[0005] Der Zweck der vorliegenden Erfindung besteht darin, bei einem solchen gattungsgemäßen
Antrieb eine Notbetätigung des Tores bei Stromausfall oder Defekt des Motors durch
manuelle Betätigung zu ermöglichen.
[0006] Diese Aufgabe ist durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte
Ausführungsformen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0007] Empfindliche Teile des Antriebes wie etwa die Steuerung in Form einer elektrischen
Schaltung, elektromechanisch wirkende Endschalter sowie freiliegende Getriebeteile
sind im Inneren einer geschlossenen Antriebseinheit untergebracht, und dadurch während
der Montage vor Beschädigungen und während des Betriebes vor Verschmutzung und dadurch
bedingte Störungen geschützt. Da diese Antriebseinheit gemäß der vorliegenden Erfindung
drehfest mit dem Gebäude verbunden werden muß, muß die Antriebseinheit wenigstens
in einer Dimension sehr flach gebaut werden, da z.B. seitlich neben der Toröffnung
oft nur wenig Raum zur Verfügung steht.
[0008] Diese Antriebseinheit umfaßt eine Motor-Getriebeeinheit, den hierfür notwendigen
Transformator, eine Platine mit der entsprechenden Steuerung für die gesamte Einheit
sowie die notwendige zusätzliche Übersetzung der Motor-Abtriebswelle auf ein Maß,
wie es für den Antrieb der gesamten Antriebseinheit notwendig ist.
[0009] Als Abtrieb der Antriebseinheit dient eine Buchse, die parallel zu den Schmalseiten
der Antriebseinheit angeordnet ist und auf wenigstens einer ihrer Stirnseiten eine
unrunde oder vieleckige Kontur aufweist, an welche formschlüssig ein Übertragungselement
zur Abnahme der abgegebenen Drehbewegung angeschlossen werden kann.
[0010] Als Verbindungselement zwischen der Antriebseinheit und dem oberen Torsegment dient
dabei vorzugsweise ein Hebel, welcher mit seinem einen Ende drehfest mit der Buchse
verbunden ist und im wesentlichen parallel zum oberen Torsegment verläuft. Das andere
Ende des Hebels ist in der Nähe der Unterkante des oberen Torsegmentes mit diesem
verbunden, indem ein an der Innenseite des oberen Torsegmentes befestigter Zapfen
in einem Langloch des Hebels läuft.
[0011] Vorzugsweise wird der beschriebene Hebel etwa in der Mitte der Torbreite angeordnet
werden, um aufgrund der einseitigen Beaufschlagung besonders bei breiten Toren kein
Verklemmen des Tores in den Führungsschienen zu ermöglichen. Zu diesem Zweck ist die
mit dem Hebel zu verbindende Buchse bis zur Tormitte zu verlängern, was auch durch
eine sich über die gesamte Torbreite erstreckende und beidseitig gelagerte Verlängerungsstange
geschehen kann. In diesem Fall können mit der Verlängerungsstange nicht nur ein, sondern
mehrere Hebel an verschiedenen Stellen des Tores, beispielsweise an beiden Seitenkanten
angeordnet werden, was mit zunehmender Breite und Gewicht des Tores empfehlenswert
wird.
[0012] Zum Öffnen des Tores ist somit eine Drehung der als Abtrieb der Antriebseinheit dienenden
Buchse von lediglich ca. 90° erforderlich.
[0013] Dadurch, daß die Buchse axial verschiebbar im Gehäuse der Antriebseinheit gelagert
ist und durch die Kraft einer Feder gegen das Zahnrad gedrückt wird und mit diesem
dann eine drehfeste Verbindung eingeht, kann das zu bewegende Tor von einer defekten
oder stromlosen Antriebseinheit durch Verschieben der Buchse entgegen der Kraft der
Feder abgekoppelt werden.
[0014] Dies ist besonders einfach dadurch möglich, daß die Buchse eine umlaufende Nut an
ihrem Außenumfang aufweist, in die eine Gabel, die schwenkbar im Gehäuse gelagert
ist, so eingreift, daß durch Betätigen der Gabel die Buchse gegen die Kraft der Feder
außer Verbindung mit dem Zahnrad gebracht wird. Sobald dies geschehen ist, kann das
Tor manuell trotz festsitzendem und nicht drehendem Motor geöffnet werden.
[0015] Ein weiterer Vorteil einer derart ausgebauten Antriebseinheit ist die leichte Nachrüstbarkeit
bestehender gattungsgemäßer Tore.
[0016] Da der Elektromotor entlang seiner Längsachse eine größere Abmessung besitzt, als
bei der Antriebseinheit zwischen Unterteil und Deckel, also der Schmalseite, erwünscht
ist, kann der Elektromotor auf dem Unterteil nur liegend untergebracht werden. Da
die Achse der als Abtrieb dienenden Buchse hierzu rechtwinklig bzw. windschief verläuft,
ist eine einmalige Umlenkung um 90° für die Drehbewegung erforderlich.
[0017] Da zusätzlich eine möglichst starke Untersetzung für den vorliegenden Fall notwendig
ist, wird ein Elektromotor mit angeflanschtem Schneckengetriebe verwendet, da Schneckengetriebe
die hier notwendigen Bedingungen einer Umlenkung der Drehbewegung um 90° und einer
starken Übersetzung optimal erfüllen.
[0018] Als Zukaufteil erhältliche Motor-Getriebeeinheiten mit Schneckengetriebe als Untersetzung
- wobei natürlich auch jedes andere Getriebe verwendet werden kann, so lange es die
beiden genannten Bedingungen erfüllt - weisen jedoch immer noch keine so starke Gesamtuntersetzung
auf, wie sie für die Antriebseinheit erforderlich ist. Doch selbst bei Verfügbarkeit
einer derart großen Übersetzung würde sich hierdurch ein Durchmesser des Schneckenrades
ergeben, der eine möglichst kleine Ausbildung der Antriebseinheit verhindern würde.
[0019] Im vorliegenden Fall ist deshalb auf die Abtriebswelle der Motor-Getriebeinheit zusätzlich
ein Planetengetriebe zur weiteren Untersetzung installiert, welches mit einem vergleichsweise
großen Zahnrad kämmt, welches koaxial und drehfest mit der Buchse lösbar verbunden
ist. Aufgrund dieser drehfesten Kopplung darf auch dieses große Zahnrad zwischen der
geöffneten und der geschlossenen Stellung eine Drehbewegung um lediglich 90° vollziehen.
Die Achse des Planetengetriebes ist dabei parallel zur Achse der Buchse und somit
parallel zu den Schmalseiten der Antriebseinheit und senkrecht zu Unterteil und Deckel
des Gehäuses der Antriebseinheit.
[0020] Das Planetengetriebe besteht dabei betrachtet von der aus der Stirnseite der Getriebeeinheit
austretenden Abtriebswelle - aus zwei Ebenen: In der ersten Ebene dreht die Motor-Abtriebswelle
über ein aufgestecktes Ritzel mehrere Planetenräder, die außen in einem innen verzahnten
Ring abrollen. Im Zentrum der Planetenräder sind Achsen drehbar gelagert, die in die
zweite Ebene des Planetengetriebes reichen, welches aus einem Zentralrad besteht,
so daß dieses Zentralrad mit den Zentren der Planetenräder drehfest verbunden ist.
Das Zentralrad ist hohl ausgebildet und in dieser Mittelbohrung mittels Gleitlager
auf dem Außendurchmesser eines Flansches gelagert, welcher außen auf den Deckel aufgeschraubt
wird und in das Gehäuseinnere ragt. Dieses Zentralrad ist außen mit einer Verzahnung
versehen, die mit der Verzahnung am Umfang des in der gleichen Ebene liegenden großen
Zahnrades kämmt, was die letzte Untersetzungsstufe darstellt.
[0021] Das große Zahnrad läuft auf einem Außenumfang der beschriebenen Buchse ab, mit welcher
es drehfest über Paßstifte lösbar verbunden ist. Die Buchse selbst ist an ihren Enden
am Außendurchmesser gegenüber dem Innendurchmesser jeweils eines Lagerflansches gleitgelagert,
welcher jeweils von außen auf den Deckel bzw. das Gehäuseunterteil der Antriebseinheit
aufgeschraubt ist und durch eine entsprechende Ausnehmung in das Innere des Gehäuses
hineinragt.
[0022] Gehäuseunterteil und Deckel bestehen aus Metallplatten mit vorzugsweise aufgebogenen
Rändern, welche über Distanzstücke miteinander verschraubt sind. Innerhalb der umgebogenen
Ränder können vor dem Verschrauben Seitenwände, beispielsweise aus durchsichtigem
Kunststoff, eingesetzt werden, so daß nach Anbringen einer Beleuchtungsquelle innerhalb
der Antriebseinheit die Funktion der Antriebseinheit ohne deren Öffnung beobachtet
und überprüft werden kann.
[0023] Die die Buchse und das große Zahnrad verbindenden Paßstifte sind in einem der beiden
Teile mittels Preßsitz oder Verschraubung axial fest gehalten, im anderen Teil dagegen
axial verschieblich. Zusätzlich weist die Buchse eine Schulter auf, zwischen der und
der dem großen Zahnrad gegenüberliegenden Außenwand des Gehäuses die Druckfeder angeordnet
ist, so daß die Buchse in Anlage an Zahnrad gehalten wird.
[0024] Für den motorischen Antrieb des Tores sind weiterhin Endschalter notwendig. Die Endschalter,
die das Erreichen der geöffneten bzw. geschlossenen Position und damit das Abschalten
des Motors bewirken sollen, können zwar direkt am Tor angeordnet werden, so daß dann
unmittelbar das Erreichen der geöffneten und geschlossenen Position des Tores angezeigt
wird.
[0025] Im vorliegenden Fall sind diese Endschalter jedoch innerhalb des Gehäuses der Antriebseinheit
untergebracht, da die gegen Verschmutzung und Beschädigung sehr empfindlichen Endschalter
innerhalb des schützenden Gehäuses eine wesentlich längere, störungsfreie Lebensdauer
besitzen. Da die Drehung des großen Zahnrades um lediglich +/- 90° mit der Drehung
des oberen Torsegmentes um seine Drehachse korrespondiert, werden die beiden Endschalter
für die Anzeige der geöffneten und geschlossenen Stellung im Wirkungsbereich des großen
Zahnrades angeordnet, und zwar so, daß sich deren Schaltelemente bezüglich der Drehachse
des großen Zahnrades um etwa 180° gegeneinander versetzt befinden. Die mit dem großen
Zahnrad fest verbundenen Auslöserelemente sind dagegen nur um 90° versetzt angeordnet,
so daß eines der Auslöserelemente in der geschlossenen Stellung auf den einen Endschalter
und das andere Auslöserelement bei der geöffneten Stellung auf den anderen Endschalter
einwirkt.
[0026] Als Auslöserelement kann hier jeder Hebel dienen, der radial vom großen Zahnrad weggragt
in Richtung auf das Betätigungselement des zugeordneten Endschalters. Vorzugsweise
werden auf dem großen Zahnrad zu diesem Zweck jeweils ein kleines Winkelelement befestigt,
durch dessen von dem Zahnrad wegstrebenden Schenkel sich eine Gewindebohrung befindet,
durch die ein Gewindebolzen geschraubt und mittels Mutter festgelegt werden kann.
Dadurch ist der Überstand des Gewindebolzens über die Vorderkante des Profils stufenlos
einstellbar, welche zur Feineinstellung der Auslösung der Endschalter dient. Als Endschalter
werden Zukaufteile mit vorstehender Zunge als Betätigungselement verwendet, die auf
dem Gehäuse aufgeschraubt werden, so daß die Zunge in den Bereich des Gewindebolzens
am großen Zahnrad ragt. Somit wird die Endabschaltung durch einfache Zukaufteile bewerkstelligt,
was geringe Produktionskosten der gesamten Antriebseinheit als gewünschte Folge hat.
[0027] Eine Ausführungsform gemäß der Erfindung ist im folgenden beispielhaft näher beschrieben.
Es zeigen
- Fig. 1
- eine Seitenansicht eines geöffneten Tores mit erfindungsgemäßem elektrischen Antrieb,
- Fig. 2
- eine Aufsicht auf eine Antriebseinheit bei abgenommenem Deckel und
- Fig. 3
- eine Schnittdarstellung durch die Antriebseinheit entlang der Schnittlinie A-A.
[0028] In Fig. 1 ist zunächst teilweise das Gebäude zu erkennen, bestehend aus der Decke
1 und dem Sturz 2, sowie der Torhöhlung 46, in der das Tor angeordnet ist.
[0029] Das Tor besteht aus dem oberen Torsegment 5 und dem unteren Torsegment 6, welche
über ein Gelenk 4 drehbar miteinander verbunden sind. In der Darstellung der Fig.
1 befindet sich das Tor in der vollständig geöffneten Position, während gestrichelt
eine nur teilweise geöffnete Position dargestellt ist.
[0030] Das obere Torsegment ist in der Nähe seiner Oberkante entlang einer Drehachse 3 an
zwei Lagerstellen, also jeweils auf einer Seite des Tores, in der Wand des Gebäudes
gelagert, während das untere Segment über eine jeweils seitlich angebrachte Rolle
14 in ebenfalls seitlich in der Torhöhlung senkrecht verlaufenden Führungsschiene
13 geführt wird. Das Öffnen und Halten des Tores in der geöffneten Position wird durch
Gasdruckdämpfer 8 unterstützt, welche einerseits mit dem oberen Torsegment 5 und andererseits
mit einem gebäudefesten Anlenkwinkel 7 neben der Torhölung verbunden sind.
[0031] Fig. 1 zeigt ferner die Anordnung einer Antriebseinheit 11 im Gebäudeinneren neben
der Torhöhlung. Die Antriebseinheit 11 ist in einer solchen Höhe montiert, daß der
eingezeichnete Vierkant 44 einer Buchse 30 der Antriebseinheit oberhalb des in der
geöffneten, also waagerechten Stellung befindlichen oberen Torsegmentes 5 liegt. Aufgrund
dieser Lage kann die Buchse über den Vierkant 44 oder eine andere kraft- oder formschlüssige
Verbindung mit der Buchse mit einer koaxialen Verlängerungsstange drehfest verbunden
werden, die sich oberhalb des Tores über die gesamte Breite des Tores erstreckt, so
daß von dieser Verlängerungsstange aus an mehreren Stellen eine Verbindung zum oberen
Torsegment möglich ist. Vorzugsweise wird dies auf beiden Seiten des Tores erfolgen,
wenn es sich um große, breite und damit schwere Tore handelt.
[0032] Für kleinere Tore ist eine einzige Verbindung zwischen dem Vierkant 44 und dem oberen
Torsegment 5 ausreichend, die beispielsweise etwa in der Mitte der Breite des Tores
angeordnet sein kann.
[0033] In Fig. 1 ist ferner zu erkennen, daß die Verbindung aus einem Hebelarm 9 besteht,
welcher auf der einen Seite drehfest mit dem Vierkant 44 und dann mit der Buchse 30
verbunden ist und parallel zur Rückseite des oberen Torsegmentes 5 verläuft. Diesem
Hebel 9 ist in der Nähe seines anderen Endes ein Langloch 10 in Längsrichtung des
Hebels 9 eingearbeitet. In dieses Langloch ragt ein Zapfen 47 hinein, welcher waagerecht
und parallel zur Hinterseite des oberen Torsegmentes 5 verläuft und mit diesem über
einen Winkel 48 fest verbunden ist. Wird nun der Hebel 9 aus seiner waagerechten Position
um den Vierkant 44 herum um etwa 90° in eine nach unten ragende, senkrechte Position
verschwenkt, so wird hierdurch auch das obere Torsegment 5 und damit das gesamte Tor
in seine senkrechte, geschlossene Position gebracht.
[0034] Durch die einfache, kaum störanfällige Zapfen/Langlochverbindung ist es möglich,
hinsichtlich des Hebels 9 nur eine grobe Längenabstimmung vorzunehmen, da die Feinabstimmung
der Entfernung zwischen dem Zapfen 47 am oberen Torsegment und dem Drehpunkt der Buchse,
also dem Vierkant 44 in der jeweiligen Position des Tores durch das Langloch 10 ausgeglichen
wird. Dies ermöglicht ferner eine relativ ungenaue Montage der Antriebseinheit hinsichtlich
deren Höhenlage, was deshalb vorteilhaft ist, weil nicht jede exakt gewünschte Montageposition
einnehmbar ist, da Behinderungen durch vorhandene elektrische Leitungen etc. bei nachträglicher
Montage eines Antriebes oft vorkommen.
[0035] Fig. 2 zeigt eine Aufsicht auf eine geöffnete Antriebseinheit 11, also bei abgenommenem
Deckel 16, so daß zu erkennen ist, wie die einzelnen Aggregate auf dem Unterteil 15
angeordnet sind.
[0036] Fig. 2 zeigt eine Aufsicht auf das Unterteil 15 der Antriebseinheit, in der einige
Elemente nur symbolisch dargestellt sind, so z.B. die Platine 18, auf der die Steuerung
für die gesamte elektrische Antriebseinheit untergebracht ist und die mittels elektrischer
Leitungen von einem handbetätigten Schalter oder auch mittels eines drahtlos arbeitenden
Handsenders angesteuert werden kann, sofern sie einen entsprechenden Empfänger beinhaltet.
Weiteren großen Raum auf dem Unterteil 15 nimmt der Transformator 19 ein, der den
meist nur verfügbaren Hochspannungswechselstrom in Gleichstrom für die Motor-Getriebeeinheit
20 umwandelt.
[0037] Die Motor-Getriebeeinheit 20 ist auf dem Unterteil 15 so angeordnet, daß die Längsachse
des Motors parallel zum Unterteil 15 verläuft und die Achse des Abtriebs der Einheit
hierzu senkrecht, also parallel zu den in der Fig. 2 nur auf zwei Seiten dargestellten
schmalen Seitenwänden 50. Dadurch liegt die Achsrichtung des Abtriebs der Motor-Getriebeeinheit
bereits Parallel zur Achsrichtung der als Abtrieb der gesamten Antriebseinheit 11
dienenden Buchse 30 mit dem Innenvierkant 44.
[0038] Diese Buchse 30 wird von der Abtriebswelle der Motor-Getriebeeinheit 20, deren Getriebeteil
in vorteilhafter Weise ein bereits stark untersetzendes Schneckenradgetriebe aufweist,
nicht direkt angetrieben, sondern über eine weitere Untersetzung 21, wie am besten
in Fig. 3 zu erkennen.
[0039] Dabei ist die Abtriebswelle der Motor-Getriebeeinheit 20, die auf dem Unterteil 15
verschraubt ist, soweit verlängert, daß sie sich bis durch den gegenüberliegenden
Deckel 16 hindurch erstreckt und dort zusätzlich über einer Gleitlagerbuchse in einer
Lagerbuchse 27 gelagert ist, welche außen auf den Deckel 16 aufgeschraubt ist und
sich durch eine entsprechende Ausnehmung im Deckel etwas in den Innenraum des Gehäuses
hineinerstreckt, um eine ausreichende axiale Lagerlänge an ihrem Innendurchmesser
sowie am Außendurchmesser zu bieten. Im unmittelbaren Anschluß an die Motor-Getriebeeinheit
ist die hervorstehende Motor-Abtriebswelle außen verzahnt und dient als Zentralritzel
22 einer Planeten-Getriebestufe, und kämmt mit mehreren Planetenrädern 23, welche
außen in einem umfassenden, innen verzahnten Außenring 24 abrollen.
[0040] Diese Planetenräder 23 besitzen jeweils Paßstifte 25 als koaxiale Achsen, welche
sich in axialer Richtung von der Motor-Getriebeeinheit weg aus diesen Planetenräder
hinaus erstrecken und in der nächsten axialen Stufe - von der Motor-Getriebeeinheit
20 weggehend - in entsprechende Ausnehmungen eines Zentralrades 26 hineinragen. Dieses
koaxial auf dem Außenumfang der Lagerbuchse 27 und damit koaxial zur Motor-Abtriebswelle
gelagerte Zentralrad befindet sich somit zwischen der Planeten-Getriebe-Stufe und
dem Deckel 16, wodurch der Zwischenraum zwischen der Motor-Getriebeeinheit 20 und
dem Deckel 16 in axialer Richtung annähernd vollständig angefüllt wird.
[0041] Dieses außen verzahnte Zentralrad 26 wird über die Verbindung mit den Planetenrädern
23 mit deren Umlauf in Drehung versetzt und kämmt mit seiner Außenverzahnung mit dem
in der gleichen Ebene laufenden großen Zahnrad 28, welches im Normalfall drehfest
mit der als Abtrieb der Antriebseinheit 11 dienenden Buchse 30 verbunden ist.
[0042] Dieses große Zahnrad 28 liegt ebenso wie das Zentralrad 26 parallel zum und unmittelbar
anschließend an den Deckel 16 und wird in dieser axialen Lage bereits dadurch gehalten,
daß ein Axialversatz in die dem Deckel gegenüberliegende Richtung durch die Planeten-Getriebe-Stufe
begrenzt wird, die einen größeren Außendurchmesser als das darunter liegende, mit
dem großen Zahnrad 28 kämmende Zentralrad 26 besitzt und damit über das große Zahnrad
28 teilweise hinwegragt.
[0043] Die Paßstifte 25 zwischen der Planten-Getriebe-Stufe und dem in der nächsten Stufe
hierzu koaxial laufenden Zentralrad 26 müssen daher entweder im Zentralrad 26 einen
Preßsitz aufweisen und in den Planetenrädern 23 gleitgelagert sein oder umgekehrt.
[0044] Ebenso wie das große Zahnrad 28 zwischen der Planeten-Getriebe-Stufe und dem Deckel
16 gehalten wird, wird die Planeten-Getriebe-Stufe zwischen dem großen Zahnrad 28
und der Planenendfläche der Motor-Getriebeeinheit 20 gehalten, aus der deren Abtriebswelle
hervorragt.
[0045] Das große Zahnrad 28 ist nicht unmittelbar gelagert, sondern sitzt koaxial auf einem
Außenumfang der Buchse 30, und ist mit dieser über zwei Paar Stifte 29 drehfest verbunden.
Da diese Verbindung lösbar ausgebildet ist, sitzen die Paßstifte 29 entweder in der
Buchse 30 oder in dem großen Zahnrad 28 mit Preßsitz fest, während sie in dem jeweils
anderen Teil eine Spielpassung besitzen und somit axial verschieblich sind.
[0046] Die Buchse 30 selbst ist auf beiden Seiten, also beim Unterteil 15 und beim Deckel
16 jeweils in einem Lagerflansch 34 gleitgelagert, welcher jeweils außen auf das Unterteil
15 bzw. den Deckel aufgeschraubt ist und sich durch eine entsprechende Ausnehmung
etwas in das Innere des Gehäuses hineinerstreckt, so daß sich eine ausreichende axiale
Lagerbreite für die Buchse 30 ergibt. Zwischen der Buchse 30 und dem Lagerflansch
34 sind jeweils Gleitlagerbuchsen 42 angeordnet.
[0047] Damit ist die Antriebseinheit 11 in etwa so flach wie der Abstand zwischen dem Unterteil
15 und dem Deckel 16, da über deren Abstand hinaus lediglich Schraubenköpfe ragen,
mittels deren beispielsweise die Motor-Getriebeeinheit 20 am Unterteil 15 verschraubt
ist oder die durch Unterteil 15 und Deckel 16 hindurch mit einem Distanzstück 41 zu
deren Verbindung verschraubt sind. Auch die Lagerflansche 34 und die Lagerbuchse 27
ragen nicht weiter über die Außenkanten von Unterteil 15 und Deckel 16 hervor als
die Köpfe dieser Schrauben. Ebenso schließt die Buchse 30 am Unterteil mit der Außenfläche
des Lagerflansches 34 ab, während sie auf der Seite des Deckels 16 einige Millimeter
über die Außenfläche des Lagerflansches 34 hinausragt. Dies hat seinen Grund darin,
daß die Buchse 30 mittels einer auf Druck belasteten Feder 33 in Form einer Spiralfeder,
welche zwischen dem Flansch 34 des Unterteiles 15 und einer entsprechenden Schulter
der Buchse 30 angeordnet ist, im Normalfall gegen das große Zahnrad 28 und damit den
Deckel 16 gedrückt wird. Die Buchse 30 kann jedoch entgegen der Kraft dieser Feder
soweit axial verschoben werden, daß die gehärteten Paßstifte entweder mit der Buchse
30 oder mit dem großen Zahnrad 28 keine formschlüssige Verbindung mehr halten. Dadurch
wird das anzutreibende Tor, welches in aller Regel formschlüssig mit der Buchse 30
und dessen Innenvierkant 44 verbunden ist, von der Motor-Getriebeeinheit 20 getrennt,
so daß das Tor bei deren Ausfall frei beweglich ist und von Hand geöffnet werden kann.
Eine solche Axialverschiebung der Buchse 30 entgegen der Kraft der Feder 33 kann dadurch
bewerkstelligt werden, daß eine in Fig. 3 nicht dargestellte Gabel in eine umlaufende,
radiale Nut 31 der Buchse 30 eingreift, die sich zwischen der Schulter 32 und dem
großen Zahnrad 28 befindet. Eine solche Gabel 43 ist schwenkbar um eine Achse, die
senkrecht bzw. windschief zur Längsachse der Buchse 30 verläuft, so daß durch Verschwenken
der Gabel um ihre Achse, welche beispielsweise mittels Seilzug von Hand durch eine
Bedienerperson geschehen kann, die Buchse 30 axial verschoben und damit außer Eingriff
mit dem großen Zahnrad 28 gebracht werden kann, um das Tor von Hand zu öffnen. Um
auch im Falle dieser Axialverschiebung eine ausreichende Lagerbreite der Buchse 30
in dem Lagerflansch 34 des Deckels 16 zu gewährleisten, muß die Buchse 30 in der Normalposition
außen über die Kante dieses Lagerflansches etwas hinausragen.
[0048] Wie Fig. 3 ferner zeigt, ist die Buchse 30 hohl ausgebildet, so daß sich der Innenvierkant
44 durch die gesamte Länge der Buchse hindurcherstreckt. Dies hat den Vorteil, daß
- je nach Montagemöglichkeit der Antriebseinheit 11 - wahlweise in beide Seiten des
Innenvierkants 44 ein entsprechender Außenvierkant formschlüssig eingesetzt werden
kann, welcher ebenfalls formschlüssig und damit drehfest mit einem Ende des Hebels
9 der Fig. 1 verbunden ist.
[0049] Die Montagemöglichkeiten der Antriebseinheit 11 an einem anzutreibenden Tor werden
dadurch wesentlich erleichtert.
[0050] Fig. 3 zeigt weiterhin die umgebogenen Ränder 17 des Unterteiles 15 sowie des Deckels
16, welche durch das Distanzstück 41 im Abstand zueinander gehalten werden, in deren
Stirnseiten die durch Unterteil 15 bzw. Deckel reichenden Befestigungsschrauben eingedreht
sind.
[0051] Eine Demontage der gesamten Antriebseinheit erfolgt dadurch, daß der Deckel 16 abgenommen
wird, wodurch nacheinander sämtliche Zahnräder von den sie tragenden Wellen abgezogen
und auch die Hülse 30 sowie die Feder 33 entnommen werden können. Damit ist durch
Lösen nur weniger Schrauben eine komplette Demontage und das Auswechseln einzelner
Funktionsteile möglich, ohne daß Preßsitze gelöst oder andere aufwendige Verbindungen
getrennt werden müssen.
[0052] Die Seitenflächen 49 des Gehäuses zwischen dem Unterteil 15 und dem Deckel 16 werden
durch zwischengelegte Seitenwände 50 geschlossen, wobei es sich - je nach Montagelage
der Antriebseinheit - zumindest auf der Unterseite um durchsichtigen Kunststoff handeln
kann. Auf diese Art und Weise ist ohne Demontage der Antriebseinheit durch Anordnung
einer Lichtquelle innerhalb des Gehäuses jederzeit eine Funktionskontrolle möglich.
[0053] Fig. 2 zeigt neben der Zuordnung des großen Zahnrades 28 zur Motor-Getriebeeinheit
20 und der nachgeordneten Planeten-Getriebe-Stufe auch die Anordnung der Endschalter
35, die zum selbstätigen Abschalten des Antriebs dienen, wenn das Tor die vollständig
geschlossene bzw. vollständig geöffnete Position erreicht hat.
[0054] Da das große Zahnrad 28 und damit auch die im Normalfall hiermit drehfest verbundene
Hülse 30 jeweils nur eine Drehung um etwa 90° von der geöffneten zur geschlossenen
Position des Tores durchlaufen müssen, sind die Endschalter 35 außerhalb des Umfanges
des großen Zahnrades 28 so angeordnet, daß ihre auszulösenden Zungen 40 in den Umfangsbereich
des großen Zahnrades 28, allerdings hierzu axial versetzt, hineinreichen.
[0055] In der Radialebene der Zungen 40 sind wiederum mit dem großen Zahnrad 28 Betätigungselemente
fest verbunden, welche bei Erreichen einer Drehlage entsprechend der Position der
Zunge diese auslösen. Würde das große Zahnrad 28 bei Betrieb des Tores dagegen mehrere
Umdrehungen zu durchlaufen haben, so wäre die Anordnung der Endschalter wesentlich
komplizierter, da diese nur bei einer bestimmten Anzahl von Umdrehungen betätigt werden
dürften.
[0056] Im vorliegenden Fall sind daher auf der dem Unterteil 15 zugewandten Fläche des Zahnrades
28 im Abstand von etwa 90° jeweils ein Winkel 36 befestigt, dessen vom Zahnrad 28
abstrebender Schenkel eine durchgehende Gewindebohrung aufweist, durch welche eine
Schraube 37 hindurch verschraubt und in einer bestimmten Drehlage mittels einer Mutter
38 festgelegt wird. Die freie Stirnfläche der Schraube 37 betätigt jeweils eine der
um etwa 180° versetzt angeordneten Zungen 40 der Endschalter 38. Die Feineinstellung
der Endschalter geschieht dadurch, daß die Schraube 37 in der Gewindebohrung soweit
verschraubt wird, bis die Schraube um das gewünschte Maß über den Schenkel des Winkels
hervorragt.
[0057] Auf diese Art und Weise können einfache Zukaufteile als Endschalter und als Betätigungselement
auf dem Zahnrad 28 verwendet werden, wodurch die Gesamtkosten der Antriebseinheit
11 gering bleiben.
[0058] Selbstverständlich könnten anstelle zweier Winkel 36 mit Schrauben 37 nur ein einziger
solcher Winkel mit zwei Schrauben benutzt werden, so daß dann die beiden hierdurch
zu betätigenden Endschalter um nur etwa 90° voneinander getrennt positioniert werden
müssten. Die eng benachbarte Lage der beiden Schrauben 37 erschwert jedoch einerseits
deren Verstellung und zum anderen ist bei einer Gegenüberlage der beiden Endschalter
35, also um etwa 180° gegenüber der Mittelachse der Buchse 30, mehr Platz seitlich
des großen Zahnrades 28 vorhanden, wie Fig. 2 zeigt, da diese Breite bereits durch
die Nebeneinanderlage der Motor-Getriebeeinheit 20 und des Transformators 19 innerhalb
des Gehäuses vorhanden ist.
[0059] Die elektrischen Verbindungen der einzelnen Teile innerhalb der Antriebseinheit 11
sind in den Fig. 2 und 3 nicht eingezeichnet, um deren Übersichtlichkeit nicht zusätzlich
zu erschweren.
[0060] Somit wird durch den erfindungsgemäßen Antrieb ein für den beschriebenen Tor-Typ
jederzeit nachrüstbarer automatischer Antrieb geschaffen, der zusätzlich viele als
Zukaufteile jederzeit erhältliche Einzelteile beinhaltet und darüber hinaus aufgrund
der einfachen Konstruktion der Bauteile störanfällig und leicht zu warten sowie im
Falle eines Defektes zu reparieren ist.
1. Elektrischer Antrieb für nach oben zu öffnende Falttore, deren Torsegmente (5, 6)
sich im geöffneten Zustand waagerecht in Höhe der Toroberkante befinden, wobei das
obere Torsegment (5) um ca. 90° um eine Schwenkachse (3) mit zwei Drehpunkten an den
Seiten des Tores am Sturz (2) eines Gebäudes (1, 2) verschwenkt werden muß mit
- einer flachen, geschlossenen Antriebseinheit (11), die an der Innenseite des Gebäudes
(1, 2, drehfest befestigt ist, so daß die schmalen Seiten parallel zur Schwenkachse
(3) des Tores liegen,
- welche als Abtrieb eine Abtriebswelle aufweist, die in der Antriebseinheit (11)
parallel zu deren schmalen Seiten (50) gelagert ist und wenigstens auf einer Seite
(15, 16) von außerhalb der Antriebseinheit (11) zugänglich ist,
- mit wenigstens einem Verbindungselement zwischen der Abtriebswelle der Antriebseinheit
(11) und dem oberen Torsegment (5), welches die Drehung der Abtriebswelle in ein achsparalleles
Verschwenken des oberen Torsegmentes (5) um die Schwenkachse (3) umsetzt und
- einem stark untersetzenden Getriebe zwischen dem antreibenden Elektromotor und der
Abtriebswelle, um eine Drehung der Abtriebswelle um insgesamt etwa 90° zu ermöglichen,
dadurch gekennzeichnet, daß
- als Abtriebswelle eine Buchse (30) angeordnet ist,
- die Buchse (30) axial verschiebbar ist und durch die Kraft einer Feder (33) gegen
ein großes, zur Buchse (30) koaxiales Zahnrad (28) des Zahnradgetriebes gedrückt wird,
wodurch eine drehfeste lösbare Verbindung über Paßstifte (29) mit diesem Zahnrad (28)
gegeben ist.
2. Antrieb nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Buchse (30) eine umlaufende Nut (31) zwischen der Feder (33) und dem Zahnrad
(28) aufweist, in die eine Gabel, die um eine Achse senkrecht bzw. schwenkbar zur
Längsachse der Buchse (30) schwenkbar ist, eingreift, so daß durch Betätigen der Gabel
die Buchse (30) axial entgegen der Kraft der Feder (33) verschiebbar ist, bis die
Paßstifte (29) keine formschlüssige Verbindung zwischen Buchse (30) und Zahnrad (28)
mehr darstellen.
3. Antrieb nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Buchse (30) beidseitig in Lagerflanschen (34) gelagert ist, welche außen auf
das Unterteil (15) bzw. den Deckel (16) aufgeschraubt sind und durch eine entsprechende
Aussparung in den Innenraum des Gehäuses hineinragen.
4. Antrieb nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Zentralrad (26) eines die Motor-Getriebeeinheit (20) zusätzlich untersetzenden
Planetengetriebes auf dem Außendurchmesser einer koaxialen Lagerbuchse (27) gleitgelagert
ist, welche außen auf den Deckel (16) aufgeschraubt ist und durch eine Ausnehmung
im Deckel in den Innenraum des Gehäuses hineinragt.
5. Antrieb nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß Unterteil (15) und Deckel (16) der Antriebseinheit (11) über Distanzstücke (41) miteinander
verschraubt sind und das Gehäuse durch schmale Seitenwände (50) geschlossen ist, wobei
die nach unten weisende Seitenwand (50) aus durchsichtigem Kunststoff besteht und
im Inneren des Gehäuses eine einschaltbare Lichtquelle vorhanden ist.
6. Antrieb nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß auf der dem Deckel (16) abgewandten Seite des großen Zahnrades (28) zwei Betätigungselemente
angeordnet sind, die über jeweils eine von zwei in ihren Wirkungsbereich ragenden
Zungen (40) zwei Endschalter (35) auslösen können.
7. Antrieb nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Betätigungselemente um 90° gegeneinander versetzt bezüglich der Drehachse
des Zahnrades (28) angeordnet sind und die beiden Endschalter (35) um etwa 180° gegeneinander
versetzt neben dem Zahnrad (28) angeordnet sind.
8. Antrieb nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß als Betätigungselement jeweils ein Winkel (36) auf dem Zahnrad (28) aufgeschraubt
ist, durch dessen abstrebenden Winkel eine Gewindebohrung verläuft, in welche eine
Schraube (37) eingeschraubt und in ihrer Drehlage durch eine Mutter (38) gesichert
ist, so daß die Stirnfläche der Schraube (37) die zugeordnete Zunge (40) des Endschalters
(35) auslösen.
9. Elektrischer Antrieb nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß als Verbindungselement ein Hebel (9) dienet, der am einen Ende drehfest mit der Buchse
(30) bzw. einer damit koaxial drehfest verbundenen, quer über dem Tor drehbar gelagerten,
sich über die Gesamtbreite des Tores erstreckenden Verbindungsstange verbunden ist
und am anderen Ende ein Langloch (10) in seiner Längsrichtung aufweist, in welches
ein Zapfen (47) hineinragt, welcher fest mit der Innenseite des oberen Torsegmentes
(5) in der Nähe deren Unterkante und parallel hierzu angeordnet ist.
10. Antriebseinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsstange eine Außenkontur entsprechend der Innenkontur der Buchse (30)
besitzt und in diese direkt eingesetzt ist.
11. Antrieb nach einem der Ansprüche 4-10,
dadurch gekennzeichnet, daß die Motor-Getriebeeinheit (20) ein Schneckengetriebe enthält und in die Antriebseinheit
(11) so eingebaut ist, daß die Längsachse des Motors parallel zum flachen Unterteil
(15) und Deckel (16) der Antriebseinheit (11) liegt und die Drehachse der Abtriebswelle
der Motor-Getriebeeinheit (20) parallel zu den Schmalseiten (50) des Gehäuses liegt,
daß die Abtriebswelle der Motor-Getriebeeinheit (20) außen verzahnt ist und als Zentralritzel
(22) des zur zusätzlichen Untersetzung vorhandenen Planeten-Getriebes dient, und daß
auf diese Abtriebswelle ein hiervon angetriebenes Ritzel (26) aufgesetzt ist, welches
mit dem großen Zahnrad (28) kämmt, das koaxial drehfest mit der Buchse (30) verbunden
ist.
1. Electrical drive for upwardly opening concertina doors, the door segments (5, 6) of
which are, in the open state, located horizontally at the level of the upper door
edge, with the upper door segment (5) having to be swivelled by about 90° about a
swivel axis (3) with two points of rotation at the sides of the door on the lintel
(2) of a building (1, 2), having
- a flat, closed drive unit (11) which is fastened to the inner side of the building
(1, 2) so as to be secure against rotation and so that the narrow sides lie parallel
to the swivel axis (3) of the door,
- which has, as output, an output shaft which is mounted in the drive unit (11) parallel
to its narrow sides (50) and is accessible at least on one side (15, 16) from outside
the drive unit (11),
- having at least one connection element between the output shaft of the drive unit
(11) and the upper door segment (5), which converts the rotation of the output shaft
into an axis-parallel swivelling of the upper door segment (5) about the swivel axis
(3) and
- a greatly reducing gearing between the driving electric motor and the output shaft,
in order to make possible a rotation of the output shaft by a total of about 90°,
characterized in that
- a bushing (30) is arranged as output shaft,
- the bushing (30) is axially displaceable and is pressed by the force of a spring
(33) against a large gear wheel (28) of the gear-wheel gearing coaxial to the bushing
(30), whereby a connection which is secure against rotation and which is releasable
is given by way of fitting pins (29) with this gear wheel (28).
2. Drive according to claim 1, characterized in that the bushing (30) has a circumferential
groove (31) between the spring (33) and the gear wheel (28), into which a fork, which
can be swivelled about an axis perpendicular to, or swivellable with respect to, the
longitudinal axis of the bushing (30), engages so that, by actuating the fork, the
bushing (30) can be displaced axially against the force of the spring (33) until the
fitting pins (29) no longer show any form-locking connection between the bushing (30)
and the gear wheel (28).
3. Drive according to one of the preceding claims, characterized in that the bushing
(30) is mounted on both sides in bearing flanges (34) which are screwed on the outside
onto the lower part (15) or the cover (16) and project through a corresponding cutout
into the interior of the housing.
4. Drive according to one of the preceding claims, characterized in that the central
wheel (26) of a planetary gear additionally reducing the motor gearing unit (20) is
slide-mounted on the outer diameter of a coaxial bearing bushing (27), which is screwed
on the outside on to the cover (16) and projects through a recess in the cover into
the interior of the housing.
5. Drive according to one of the preceding claims, characterized in that the lower part
(15) and the cover (16) of the drive unit (11) are screwed to one another by way of
spacers (41) and the housing is closed by narrow side walls (50), with the side wall
(50) which points downwardly consisting of transparent plastics and with a connectable
light source being present in the interior of the housing.
6. Drive according to one of the preceding claims, characterized in that, arranged on
the side of the large gear wheel (28) away from the cover (16) are two actuation elements
which can trigger two limit switches (35) by way of, in each case, one of two tongues
(40) projecting into their effective region.
7. Drive according to claim 6, characterized in that the two actuation elements are arranged
displaced with respect to one another by 90° with respect to the axis of rotation
of the gear wheel (28) and the two limit switches (35) are arranged next to the gear
wheel (28) displaced with respect to one another by about 180°.
8. Drive according to claim 7, characterized in that, as actuation element in each case,
an angle piece (36) is screwed on the gear wheel (28), through the outwardly-directed
part of which a threaded bore extends, into which bore a screw (37) is screwed and
is secured in its rotary position by a nut (38) so that the face of the screw (37)
triggers the associated tongue (40) of the limit switch (35).
9. Electrical drive according to one of the preceding claims, characterized in that a
lever (9) serves as connection element, the lever being connected at one end to the
bushing (30) to be secure against rotation or to a connection rod coaxially connected
thereto and secure against rotation, and mounted transversely over the door in a rotatable
manner and extending over the total width of the door, and, at the other end, having
a lengthwise slot (10) into which a lug (47) projects which is arranged firmly by
means of the inner side of the upper door segment (5) in the vicinity of its lower
edge and parallel thereto.
10. Drive unit according to one of the preceding claims, characterized in that the connection
rod has an outer contour corresponding to the inner contour of the bushing (30) and
is inserted directly therein.
11. Drive according to one of claims 4-10, characterized in that the motor gearing unit
(20) comprises a worm gear and is installed into the drive unit (11) in such a way
that the longitudinal axis of the motor lies parallel to the flat lower part (15)
and cover (16) of the drive unit (11) and the axis of rotation of the output shaft
of the motor gearing unit (20) lies parallel to the narrow sides (50) of the housing,
in that the output shaft of the motor gearing unit (20) is toothed on the outside
and serves as central pinion (22) of the planetary gear present for additional reduction
and in that a pinion (26) driven thereby is attached to this output shaft, which pinion
(26) engages with the large gear wheel (28) which is coaxially and fixedly connected
to the bushing (30).
1. Entraînement électrique pour des portes pliantes qui s'ouvrent vers le haut, dont
les segments de porte (5, 6) à l'état ouvert se trouvent horizontalement à la hauteur
de l'arête supérieure de la porte, le segment supérieur (5) devant être basculé sur
environ 90° autour d'un axe de basculement (3) avec deux points de pivotement sur
les côtés de la porte sur le linteau (2) d'un bâtiment (1, 2), ledit entraînement
comprenant :
- une unité d'entraînement aplatie fermée (11), qui est fixée à l'encontre d'une rotation
sur le côté intérieur du bâtiment (1, 2), de sorte que les côtés étroits sont parallèles
à l'axe de basculement (3) de la porte,
- ladite unité d'entraînement comprenant un arbre menant qui est monté dans l'unité
d'entraînement (11) parallèlement à ses côtés étroits (50) et est accessible sur au
moins un côté (15, 16) depuis l'extérieur de l'unité d'entraînement (11),
- au moins un élément de raccordement entre l'arbre menant de l'unité d'entraînement
(11) et le segment supérieur de porte (5), cet élément transformant la rotation de
l'arbre menant en un basculement du segment de porte (5) autour de l'axe de basculement
(3) et parallèle à l'axe, et
- une transmission à forte démultiplication, entre le moteur électrique d'entraînement
et l'arbre menant, afin de permettre une rotation de l'arbre menant sur au total environ
90°,
caractérisé en ce que
- une douille (30) est agencée en tant qu'arbre menant,
- la douille (30) est axialement déplaçable et repoussée par la force d'un ressort
(33) contre une roue dentée (28), de grande taille et coaxiale à la douille (30),
de la transmission à engrenages, grâce à quoi on assure au moyen de tiges ajustées
(29) une liaison solidaire en rotation et détachable avec cette roue dentée (28).
2. Entraînement selon la revendication 1, caractérisé en ce que la douille (30) comporte
une gorge périphérique (31) entre le ressort (33) et la roue dentée (28), gorge dans
laquelle s'engage une fourche qui est susceptible de basculer autour d'un axe perpendiculaire
ou oscillant par rapport à l'axe longitudinal de la douille (30), de sorte qu'en actionnant
la fourche la douille (30) peut être déplacée axialement à l'encontre de la force
du ressort (33) jusqu'à ce que les tiges ajustées (29) ne constituent plus une liaison
à coopération de formes entre la douille (30) et la roue dentée (28).
3. Entraînement selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en
ce que la douille (30) est montée des deux côtés dans des brides de palier (34) qui
sont vissées à l'extérieur sur la partie inférieure (15) ou sur le couvercle (16),
et qui font saillie dans la cavité intérieure du boîtier à travers une ouverture correspondante.
4. Entraînement selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en
ce que la roue centrale (26) d'une transmission à planétaires qui assure une réduction
additionnelle de l'unité moto-réductrice (20) est montée en coulissement sur le diamètre
extérieur d'une douille de montage coaxiale (27) qui est vissée à l'extérieur sur
le couvercle (16) et qui fait saillie dans la cavité intérieure du boîtier à travers
une ouverture dans le couvercle.
5. Entraînement selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en
ce que la partie inférieure (15) et le couvercle (16) de l'unité d'entraînement (11)
sont vissés l'un à l'autre au moyen de pièces d'écartement (41), en ce que le boîtier
est fermé par des parois latérales minces (50), la paroi latérale dirigée vers le
bas (50) étant réalisée en matière plastique transparente, et en ce qu'une source
de lumière enclenchable est prévue à l'intérieur du boîtier.
6. Entraînement selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en
ce que deux éléments d'actionnement sont agencés sur le côté de la grande roue dentée
(28) détourné du couvercle (16), lesdits éléments d'actionnement pouvant déclencher
deux commutateurs de fin de course (35) au moyen de l'une ou l'autre de deux languettes
(40) qui se projettent dans leurs zones d'action.
7. Entraînement selon la revendication 6, caractérisé en ce que les deux éléments d'actionnement
sont agencés avec un décalage de 90° l'un par rapport à l'autre par rapport à l'axe
de rotation de la roue dentée (28), et en ce que les deux commutateurs de fin de course
(35) sont agencés avec un décalage d'environ 180° l'un par rapport à l'autre et au
voisinage de la roue dentée (28).
8. Entraînement selon la revendication 7, caractérisé en ce qu'une équerre (36) respective
est vissée en tant qu'élément d'actionnement sur la roue dentée (28), un perçage taraudé
s'étendant à travers la patte saillante de l'équerre et recevant une vis (37) qui
est fixée dans sa position en rotation grâce à un écrou (38), de sorte que les faces
d'extrémités des vis (37) déclenchent la languette associée (40) du commutateur de
fin de course (35).
9. Entraînement électrique selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé
en ce qu'un levier (9) sert en tant qu'élément de liaison, ledit levier étant relié
solidairement en rotation à une extrémité avec la douille (30) ou avec une tige de
liaison reliée coaxialement et solidairement en rotation avec la douille (30), tige
de liaison qui est montée en rotation au-dessus de la porte et qui s'étend sur la
totalité de la largeur de la porte, ledit levier comportant à l'autre extrémité un
trou allongé (10) dans sa direction longitudinale, dans lequel pénètre un téton (47)
qui est agencé solidairement sur le côté intérieur du segment supérieur de porte (5)
au voisinage de l'arête inférieure de celui et parallèlement à cette arête.
10. Unité d'entraînement selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé
en ce que la tige de liaison possède un contour extérieur qui correspond au contour
intérieur de la douille (30) et en ce que ladite tige de liaison est mise en place
directement dans ladite douille.
11. Entraînement selon l'une quelconque des revendications 4 à 10, caractérisé en ce que
l'unité moto-réductrice (20) comprend une transmission à vis tangente et est intégrée
dans l'unité d'entraînement (11) de telle manière que l'axe longitudinal du moteur
est parallèle à la partie inférieure plane (15) et au couvercle (16) de l'unité d'entraînement
(11), et que l'axe de rotation de l'arbre menant de l'unité moto-réductrice (20) est
parallèle aux côtés étroits (50) du boîtier, en ce que l'arbre menant de l'unité moto-réductrice
(20) est denté à l'extérieur et sert en tant que pignon central (22) de la transmission
à planétaires prévue pour la réduction supplémentaire, et en ce qu'un pignon (26)
entraîné par cette transmission est monté sur ledit arbre menant, ledit pignon engrenant
avec la roue dentée (28) de grande taille qui est reliée coaxialement et solidairement
en rotation avec la douille (30).