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EP 0 447 910 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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05.07.1995 Patentblatt 1995/27 |
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Anmeldetag: 11.03.1991 |
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Steckbuchse
Plug socket
Contact femelle
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
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Priorität: |
23.03.1990 DE 4009358
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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25.09.1991 Patentblatt 1991/39 |
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Patentinhaber: AEG Sachsenwerk GmbH |
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D-93053 Regensburg (DE) |
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Erfinder: |
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- Reichl, Erwin, Dipl.-Ing.
W-8401 Tegernheim (DE)
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Vertreter: Breiter, Achim, Dipl.-Ing. |
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EHG Elektroholding GmbH
Patente
Theodor-Stern-Kai 1 60596 Frankfurt am Main 60596 Frankfurt am Main (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 247 673 DE-A- 3 644 890
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DE-A- 3 611 462
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Steckbuchse gemäß dem Oberbegriff des ersten Anspruchs.
[0002] Bei einer bekannten Steckbuchse dieser Art DE-A 36 11 462 ist in einem Isolierkörper
von einer Stirnseite aus eine Innenkonusausnehmung ausgeformt, an deren Grund sich
ein hohler glockenförmiger Steckkontakt axial anschließt. Mit diesem Steckkontakt
ist ein hutförmiger Feldsteuerkörper verbunden, der in den Isolierkörper eingebettet
ist und sich zur Öffnung der Innenkonusausnehmung hin über eine Teillänge derselben
erstreckt. Im Bereich der Stirnseite des Isolierkörpers befinden sich achsparallel
gerichtete Befestigungsarmaturen. Außerdem ist in den Isolierkörper am gegenüberliegenden
Ende des Steckkontakts eine Stromwandlerspule eingebettet, von der ein weiterer ringförmiger
Feldsteuerkörper sich zur Innenkonusausnehmung hin erstreckt und den Steckkontakt
über eine Teillänge umgibt. Diesere weitere Feldsteuerkörper bildet zugleich eine
Elektrode zur Anzeige einer Spannung oder zur Spannungsmessung über eine radial wegführende
Meßleitung. Bei dieser Anordnung ergibt sich ein axial langgestreckter Aufbau, bei
dem durch die im Bereich der Öffnung der Innenkonusausnehmung befindlichen Befestigungsarmaturen
eine die elektrische Durchschlagfestigkeit mindernde Feldverzerrung auftritt.
[0003] Bei einer weiteren bekannten Steckbuchse (DE-A 36 44 890) durchdringt ein Isolierkörper
einen Durchbruch in der Wandung eines Hochspannungsgerätes. Der Isolierkörper weist
eine stirnseitige Öffnung einer Innenkonusausnehmung auf, in die ein Kabelstecker
einführbar ist. Mit einem in der Innenkonusausnehmung angeordneten Steckkontakt ist
ein hutförmiger Feldsteuerkörper verbunden, der in den Isolierkörper eingebettet ist
und dessen freier Rand zu der der Gehäusewand benachbarten Stirnseite hinweist. Konzentrisch
zur Öffnung der Innenkonusausnehmung sind in den Isolierkörper achsparallel gerichtet
Befestigungsarmaturen eingegossen, über welche die Steckbuchse an der Gehäusewand
bzw. der Kabelstecker unter Einfügung eines Druckringes festgeschraubt wird. Dabei
ist anstelle einer Befestigungsarmatur eine gegenüber der Stirnseite zurückgesetzte
Elektrode vorgesehen, die einerseits kapazitiv mit dem Feldsteuerkörper gekoppelt
und andererseits über eine elektrische Steckverbindung mit außerhalb des Gerätegehäuses
angeordneten elektrischen Meßeinrichtungen verbunden ist. Die Stirnseite des Isolierkörpers
sitzt im übrigen unter Zwischenlage einer Dichtung gasdicht auf der Gehäusewand auf.
Aufgrund der erforderlichen Hochspannungsdurchschlagfestigkeit muß die Elektrode vom
Feldsteuerkörper einen erheblichen Abstand aufweisen. Das hat zur Folge, daß der zwischen
der Elektrode und dem Feldsteuerkörper gegebene elektrische Kapazitätswert sehr gering
und damit der kapazitive Widerstand sehr hoch ist. Dadurch sind hochempfindliche Meßeinrichtungen
zur Erfassung der am Steckkontakt anstehenden Spannung erforderlich, wobei die kapazitive
Belastung durch die Erdkapazitäten benachbarter geerdeter Teile und der geschirmten
elektrischen Leitung von der Elektrode bis zum Meßgerät beachtlich ist. Außerdem ist
der Kopf der Elektrode kugelförmig erweitert, so daß das Profil der Befestigungsarmaturen
in radialer Richtung entsprechend weiter überschritten wird.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Steckbuchse gemäß dem Oberbegriff
des ersten Anspruchs Maßnahmen zu treffen, durch welche bei optimalem Kapazitätswert
der Elektrodenanordnung eine Verbesserung des elektrischen Feldbildes im Bereich der
stirnseitigen Befestigungsarmaturen erzielt wird.
[0005] Bei einem Aufbau einer Steckbuchse gemäß der Erfindung wird durch die Anordnung einer
Elektrode um die Innenkonusausnehmung herum eine großflächige Kupplung zum Steckkontakt
bzw. dem damit verbundenen Feldsteuerkörper und damit eine wesentliche Erhöhung des
Kapazitätswertes erreicht. Dabei weist die Elektrode mehrere einzelne Teilelektroden
auf, die in Umfangsrichtung zwischen benachbarten Befestigungsarmaturen angeordnet
und untereinander elektrisch verbunden sind. Hierdurch wird eine fast vollständige
Anpassung des elektrischen Feldbildes an das bereits von den Befestigungsarmaturen
vorgegebene elektrische Feldbild erreicht. Dadurch wird auch zur Homogenisierung des
Feldbildes beigetragen, weil sich nun auch zwischen den einzelnen Befestigungsarmaturen
Elektrodenabschnitte befinden. Es ergibt sich dadurch eine der idealen Ringelektrode
angenäherte Gesamtelektrodenform mit der daraus resultierenden gleichmäßigen Feldverteilung.
Das Elektroden-Gesamtprofil braucht dabei nicht über das von den Befestigungsarmaturen
vorgegebene radiale Profil hinauszuragen. Die Teilelektroden sind vorzugsweise haubenförmig
ausgebildet und mit dem gerundeten Ende zum Feldsteuerkörper hin gerichtet, der am
Ende der Innenkonusausnehmung mit einem hochspannungsführenden Steckkontaktteil verbunden
ist. Durch die Rundung der Teilelektroden ergibt sich eine zum Feldsteuerkörper hingerichtete
große Fläche, welche den Kapazitätswert erhöht und zudem eine günstige elektrische
Feldverteilung. Die Elektroden bestehen vorzugsweise aus Sieb- oder gitterartigem
Material, so daß eine innige, ablösungsfreie Verbindung mit dem für die Herstellung
des Isolierkörpers verwendeten Gießharz eintritt. Die Verbindungsleitung der einzelnen
Teilelektroden kann zwischen den Befestigungsarmaturen und der Mantelfläche der Innenkonusausnehmung
verlaufen. Dabei kann im Bereich von Befestigungsarmaturen der vorzugsweise als Bandleitung
ausgebildete Verbindungsleiter im Bereich von Befestigungsarmaturen abgeflacht und
dort über kleine Isolierstützer an der betreffenden Befestigungsarmatur vor dem Eingießen
in das Gießharzs festgelegt werden. Vorzugsweise ist jedoch die Verbindungsleitung
im Bereich von zwei Teilelektroden mit je einer Anschlußfahne versehen, die achsengleich
zur Innenkonusausnehmung angeordnet ist und in einer zur Stirnseite offenen Aussparung
zur Stirnseite hinweist. In der Gießform kann so der Verbindungsleiter mit den daran
befestigten Teilelektroden an einer entsprechend ausgebildeten Haltevorrichtung in
der Gießform bis zum Erstarren der Gießharzmasse gehalten werden. An wenigstens eine
der Anschlußfahnen kann dann nach dem Entformen aus der Gießform ein Stecker für den
Anschluß eines Meßgerätes angesteckt werden. Für die Montage der Steckbuchse an einer
entsprechend durchbrochenen Gerätewand wird als Gegenlage an die Stirnseite ein Abstandsring
angesetzt, wobei zwischen die Stirnseite und den Abstandsring der Rand der für das
Einführen eines Kabelsteckers erforderliche Durchbruch ragt. Der Abstandsring dient
dabei zur gleichmäßigen Druckverteilung über den Umfang des Durchbruchs, so daß die
Stirnseite der Steckbuchse mit einer dort vorgesehenen Ringdichtung über den gesamten
Umfang gasdicht an die betreffende Gehäusewand angepreßt wird, wenn die Schrauben
in die zugehörigen Befestigungsarmaturen vom Abstandsring her eingeschraubt sind.
Die Anordnung der Verbindungsleitung und gegebenenfalls von Bereichen der Teilelektroden
ist vorzugsweise so getroffen, daß sie im Feldschatten einer Abschirmung liegen, die
mit dem Einführen eines Kabelsteckers in die Innenkonusausnehmung mit eingeführt wird.
Diese geerdete Abschirmung verhindert, daß ein innerhalb des Kabelsteckers geführter
Leiter kapazitiv mit der Verbindungsleitung bzw. benachbarten Bereichen der Teilelektroden
gekoppelt ist. Dadurch wird der für die Spannungsankopplung gewünschte Kapazitätswert
insbesondere durch die Geometrie zwischen dem Feldsteuerkörper und den Teilelektroden
bestimmt. Es wird somit der über die Teilelektroden erfaßte Hochspannungswert nur
geringfügig geändert, wenn der Kabelstecker eingeführt oder herausgezogen ist.
[0006] Die Erfindung ist nachfolgend anhand der Zeichnungen von Ausführungsbeispielen näher
erläutert.
[0007] Es zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine an eine Gehäusewand angesetzte Steckbuchse, und
Fig. 2 eine Draufsicht auf die freie Stirnseite der Steckbuchse nach Figur 1 mit Darstellung
der Einzelteile nach Art einer Röntgenaufnahme.
[0008] Eine Steckbuchse 1 einer Innenkonus-Steckkupplung, wie sie für den Anschluß von Hochspannungskabeln
in Mittelspannungsschaltanlagen üblich ist, weist einen aus Gießharz hergestellten
Isolierkörper 2 auf, in dem eine Innenkonusausnehmung 3 ausgeformt ist, die zu einer
Stirnseite 4 hin offen ist. Am gegenüberliegenden Ende schließt sich an die Innenkonusausnehmung
3 ein achsengleiches Steckkontaktteil 5 an, das mit hochspannungsführenden Einbauten
in dem gekapselten Hochspannungsgerät zu verbinden ist. Von der Stirnseite 4 aus sind
in den Isolierkörper 2 Befestigungsarmaturen 6 bzw. 7 eingearbeitet, die achsparallel
zur Mittelachse 8 der Innenkonusausnehmung stehen. Die Befestigungsarmaturen befinden
sich auf konzentrisch zur Öffnung der Innenkonusausnehmung verlaufenden Kreislinien
radial außerhalb der Innenkonusausnehmung. Die Stirnfläche 4 der Steckbuchse 1 liegt
in einer Ebene auf einer Wandung 9 eines Gehäuses auf, innerhalb welchem sich Hochspannungsschaltanlagenteile
befinden. Im Bereich der Innenkonusausnehmung ist diese Wand 9 mit einem entsprechenden
Durchbruch versehen, durch den von außen ein Kabelstecker 10 eingeführt werden kann.
An den hochspannungsführenden Steckkontaktteil 5 ist zudem ein hutförmiger Feldsteuerkörper
11 angesetzt, der ebenfalls in den Isolierkörper 2 eingebettet ist und ringförmig
den benachbarten Abschnitt der Innenkonusausnehmung umgreift.
[0009] Um einen kapazitiven Spannungsabgriff zur Messung der am Steckkontaktteil 5 bzw.
dem Feldsteuerkörper 11 anliegenden Hochspannung zu schaffen, ist als kapazitiv wirkender
Gegenbelag zum Feldsteuerkörper 11 eine davon elektrisch isolierte Elektrode 12 im
Bereich der Stirnseite 4 angeordnet, die um die Innenkonusausnehmung 3 herum angeordnet
ist.
[0010] Diese elektrisch isolierte Elektrode 12 ist gemäß Figur 2 aus mehreren Teilelektroden
12.1 gebildet, die in Umfangsrichtung zwischen benachbarten Befestigungsarmaturen
6 bzw. 7 angeordnet sind. Diese Teileelektroden 12.1 stehen über eine Verbindungsleitung
13 miteinander in elektrischer Verbindung, wobei die elektrische Verbindungsleitung
13 innerhalb des Isolierkörpers 2 in die Isoliermasse eingebettet ist. Die Elektroden
12 wie der Verbindungsleiter 13 bestehen vorzugsweise aus sieb- oder gitterartigem
Material, so daß sich eine innige Einbettung ergibt, die verhindert, daß sich beim
Schrumpfungsprozeß während des Aushärtens des Gießharzes die Isoliermasse von der
Elektrode bzw. der Verbindungsleitung trennt und dielektrische Fehlstellen gebildet
werden. Die Teilelektroden 12.1 können sich dabei in radialer Richtung über den gleichen
Bereich wie die Befestigungsarmaturen erstrecken und andererseits weitgehend den Raum
zwischen benachbarten Befestigungsarmaturen 6,7 einnehmen sowie in axialer Richtung
soweit in den Isolierkörper 2 wie die Armaturen 6,7. Es ergibt sich dadurch eine weitgehende
Symmetrierung des elektrischen Feldes, nachdem dann auch die Zwischenräume zwischen
benachbarten Befestigungselektroden 6,7 mit elektrisch leitenden Teilen versehen sind,
die zumindest annähernd wie die Befestigungsarmaturen elektrisch fast an Massepotential
liegen. Dabei sind die Teilelektroden 12.1 haubenförmig ausgebildet und mit dem gerundeten
Ende zum Feldsteuerkörper 11 gerichtet. Die Rundung trägt dabei zur günstigen Feldverteilung
bei und bildet gegenüber dem Feldsteuerkörper eine relativ große Fläche, die einen
entsprechenden hohen Kapazitätswert mit sich bringt. Der dadurch erzielte geringe
kapazitive Widerstandswert ermöglicht die Erfassung der anstehenden Hochspannung mit
relativ einfachen Meßeinrichtungen. Die zugleich als Montagehilfe für die Positionierung
der Teilelektroden 12.1 in einer Gießform dienende Verbindungsleitung 13 ist im radialen
Bereich von Befestigungsarmaturen 6 abweichend von der Kreisringform abgeflacht und
am abgeflachten Teil mit einem kleinen Stützisolator 14 versehen, der an den betreffenden
Befestigungsarmaturen 6 festgelegt ist, um die Teilelektroden 12.1 während des Gießvorganges
des Isolierkörpers 2 zu zentrieren. Vorzugsweise wird zur Positionierung der Teilelektroden
12 in der betreffenden Gießform jedoch anstelle der Stützisolatoren 14 im Bereich
mindestens einer, vorzugsweise jedoch im Bereich mehrerer Teilelktroden 12.1 eine
Anschlußfahne an den Verbindungsleiter 13 angebracht, die in den von der jeweiligen
Teilelektrode 12 umschlossenen Raum ragt und die achsengleich zur Innenkonusausnehmung
in einer Aussparung 16 angeordnet ist, die zur Stirnseite 4 hin offen ist. Auch die
Anschlußfahne 15 weist mit ihrem freien Ende zur Stirnseite 4 hin. Dadurch kann die
jeweilige Anschlußfahne in eine der Aussparung 16 entsprechende Halterung eingesteckt
werden, der sich innerhalb der Gießform befindet, die zur Herstellung des Isolierkörpers
2 mit den Einbauten dient. Die Verbindungsleitung 13 befindet sich in den Bereich,
der zwischen der Wandung der Innenkonusausnehnung 3 und den Befestigungsarmaturen
6,7 liegt. In achsialer Richtung greift die Verbindungsleitung 13 nicht über die Befestigungsarmaturen
6,7 hinaus.
[0011] Die Steckbuchse 1 wird an der Wand 9 unter Zwischenlage eines Dichtungsringes 17
festgesetzt. Dazu wird von der gegenüberliegenden Seite der Wand aus ein Abstandsring
18 angesetzt, der mit seinem radial innen liegenden Teil die Stirnseite 4 untergreift
und mit dem radial außen liegenden Teil auf der Wand 9 aufliegt. Dieser Abstandsring
18 weist einen mit der jeweiligen Anschlußfahne 15 fluchtenden Durchbruch 19 auf,
der in eine radial nach außen verlaufende Nut 20 übergeht. Durch den Durchbruch 19
kann somit ein Stecker 21 an die Anschlußfahne 15 angesteckt werden, von dem eine
elektrische Leitung 22 durch die Nut 20 zu einem nicht dargestellten Meßgerät geführt
werden kann. Auf dem Abstandsring 18 sitzt andererseits ein Flansch 23 des Kabelsteckers
10 auf, wobei durch den Flansch 23 und den Abstandsring 18 sowie die Wand 9 hindurch
je eine Schraube in die zugeordnete Befestigungsarmatur 7 eingedreht werden kann.
Über die Befestigungsarmaturen 6 wird die Steckbuchse 1 für sich über den Abstandring
18 an der Wand 9 festgesetzt. Der Kabelstecker 10 weist dabei eine im äußeren Mantelbereich
geführte elektrische Abschirmung 24 auf, die an Erdpotential angeschlossen ist und
axial bis über die Verbindungsleitung 13 hinaus in die Innenkonusausnehmung 3 reicht.
Sie schirmt somit nicht nur die Verbindungsleitung 13 sondern auch benachbarte Bereiche
der Teilelektroden 12.1 gegenüber einem innerhalb des Kabelsteckers 10 axial verlaufenden
Leiter ab. Dieser Leiter wirkt somit nicht unmittelbar kapazitiv auf die Verbindungsleitung
13 bzw. die betreffenden Bereich der Teilelektroden 12.1, so daß die an den Teilelektroden
12.1 gemessene Spannung weitgehend unabhängig ist, ob der Kabelstecker 10 in die Steckbuchse
1 eingeführt ist oder nicht. Die kapazitive Kopplung erfolgt somit auch bei eingestecktem
Kabelstecker 10 über die dem Feldsteuerkörper 11 direkt zugewandten gerundeten Enden
der Teilelektroden 12.1. Die Abschirmung 24 bewirkt somit durch ihre Anordnung gegenüber
der Verbindungsleitung 13 und den Teilelektroden 12.1 eine weitgehende Abschattung
des vom Kabelsteckers 10 erzeugten elektrischen Feldes gegenüber der Elektrode 12.
1. Steckbuchse (1) einer Innenkonus-Steckkupplung für Kabel in einem Hochspannungsgerät,
insbesondere Mittelspannungsschaltanlage, mit einem Isolierkörper (2), der an einer
Stirnseite (4) eine Öffnung einer Innenkonusausnehmung (3) sowie konzentrisch dazu
mehrere radial außen angeordnete achsparallel gerichtete Befestigungsarmaturen (6)
aufweist, und mit einer eingebetteten Elektrode (12.1, 13) zur kapazitiven Spannungsauskopplung
mit einem elektrischen Anschluß (15) und mit einem Steckkontaktteil (5), dadurch gekennzeichnet,
daß in Umfangsrichtung zwischen benachbarten Befestigungsarmaturen (6, 7) um die Innenkonusausnehmung
(3) herum einzelne Teilelektroden (12.1) angeordnet sind, die untereinander innerhalb
des Isolierkörpers (2) elektrisch verbunden sind.
2. Steckbuchse nach Anspruch 1, daduch gekennzeichnet, daß die Teilelektroden (12.1)
haubenförmig ausgebildet sind und mit dem gerundeten Ende von der Stirnseite (4) wegweisen.
3. Steckbuchse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine ringförmig ausgebildete
und im radialen Bereich von Befestigungsarmaturen (6) abgeflachte Verbindungsleitung
(13) die Teilelektroden (12.1) untereinander verbindet.
4. Steckbuchse nach Anspruch 3, daduch gekennzeichnet, daß die Verbindungsleitung (13)
über mindestens einen Stützisolator (14) mit wenigstens einer Befestigungsarmatur
(6) verbunden ist.
5. Steckbuchse nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß
im Bereich mindestens einer Teilelektrode (12.1) eine Anschlußfahne (15) achsengleich
zur Innenkonusausnehmung (3) angeordnet ist und in einer Aussparung (16) zur Stirnseite
(4) hinweist.
6. Steckbuchse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß an die Stirnseite (4) ein
Abstandsring (18) angesetzt ist, der einen mit der Anschlußfahne (15) fluchtenden
Durchbruch (19) und eine radial nach außen verlaufende Nut (20) aufweist.
7. Steckbuchse nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß
die Elektrode (12) bzw. die Teilelektroden (12.1) aus sieb- oder gitterartigen Material
bestehen.
8. Steckbuchse nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß
die Verbindungsleitung (13) in den Bereich greift, der zwischen der Wandung der Innenkonusausnehmung
(3) und wenigstens einer Befestigungsarmatur (6, 7) liegt.
9. Steckbuchse nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet daß die
Verbindungsleitung (13) und ggf. Bereiche der Teilelektroden (12.1) im Feldschatten
der Abschirmung (24) eines eingeführten Kabelsteckers (10) liegt.
1. Plug socket (1) of a female cone plug-in connector for cables in a high-voltage device,
in particular for a medium-voltage switchgear, with an insulating body (2) having
on its front end (4) an aperture of a female cone recess (3) and concentrically thereto
a plurality of axially parallel fixings (6) disposed radially on the exterior, and
with an embedded electrode (12.1, 13) for capacitive voltage output having an electric
terminal (15) and a plug-in contact (5), characterised in that in the circumferential
direction individual partial electrodes (12.1) are disposed between adjacent fixings
(6, 7) around the female cone recess (3), which are electrically interconnected within
the insulating body (2).
2. Plug socket according to claim 1, characterised in that the partial electrodes (12.1)
are in the form of a hood whose rounded end faces away from the front end (4).
3. Plug socket according to claim 1 or 2, characterised in that an annular connecting
lead (13) flattened in the radial region by fixings (6) connects the partial electrodes
(12.1) together.
4. Plug socket according to claim 3, characterised in that the connecting lead (13) is
connected to at least one fixing (6) via at least one supporting insulator (14).
5. Plug socket according to claim 1 or one of the subsequent claims, characterised in
that in the region of at least one partial electrode (12.1), a terminal lug (15) is
disposed coaxially with the female cone recess (3) and points towards the front end
(4) in a recess (16).
6. Plug socket according to claim 5, characterised in that a spacer ring (18) is mounted
on the front end (4) and has a gap (19) aligned with the terminal lug (5) and a groove
(20) extending radially outwards.
7. Plug socket according to claim 1 or one of the subsequent claims, characterised in
that the electrode (12) or partial electrodes (12.1) consist of gauze-like or grid-like
material.
8. Plug socket according to claim 1 or one of the subsequent claims, characterised in
that the connecting lead (13) extends into the region lying between the wall of the
female cone recess (3) and at least one fixing (6, 7).
9. Plug socket according to claim 1 or one of the subsequent claims, characterised in
that the connecting lead (13) and optionally regions of the partial electrodes (12.1)
lie in the field shadow of the screen (24) of an inserted cable plug (10).
1. Contact femelle (1) d'un couplage à fiche intérieurement conique pour câbles dans
un appareil à haute tension, en particulier des installations de distribution à haute
tension, avec un corps isolant (2) qui présente, sur une face frontale (4), une ouverture
d'un évidement intérieurement conique (3) ainsi que, suivant une disposition concentrique
par rapport à ce dernier, plusieurs armatures de fixation (6) orientées axialement
parallèles radialement à l'extérieur, et avec une électrode enrobée (12.1, 13) pour
le couplage de tension capacitif à un raccordement électrique (15) et avec une pièce
de contact mâle (5), caractérisé en ce que, dans le sens périphérique des armatures
de fixation (6, 7), sont disposées, autour de l'évidement intérieurement conique (3),
différentes électrodes partielles (12.1) qui sont reliées électriquement entre elles
à l'intérieur du corps isolant (2).
2. Contact femelle selon la revendication 1, caractérisé en ce que les électrodes partielles
(12.1) ont une forme de calotte et leur extrémité arrondie s'écarte de la face frontale
(4).
3. Contact femelle selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'une ligne de liaison
(13) de forme circulaire et aplatie dans la zone radiale d'armatures de fixation (6)
relie les électrodes partielles (12.1) entre elles.
4. Contact femelle selon la revendication 3, caractérisé en ce que la ligne de liaison
(13) est reliée, par au moins un isolateur support (14), à au moins une armature de
fixation (6).
5. Contact femelle selon la revendication 1 ou l'une des suivantes, caractérisé en ce
que dans la zone d'au moins une électrode partielle (12.1), une barrette (15) est
disposée équi-axialement avec l'évidement intérieurement conique (3) et est tournée
vers la face frontale (4) dans une cavité (16).
6. Contact femelle selon la revendication 5, caractérisé en ce que contre la face frontale
(4) est placée une bague d'écartement (18) qui présente une perçée (19) alignée avec
la barrette (15) et une rainure (20) s'étendant radialement vers l'extérieur.
7. Contact femelle selon la revendication 1 ou l'une des suivantes, caractérisé en ce
que l'électrode (12) respectivement les électrodes partielles (12.1) se composent
de matière grillagée ou treillissée.
8. Contact femelle selon la revendication 1 ou l'une des suivantes, caractérisé en ce
que la ligne de liaison (13) s'engage dans la zone qui se trouve entre la paroi de
l'évidement intérieurement conique (3) et au moins une armature de fixation (6, 7).
9. Contact femelle selon la revendication 1 ou l'une des suivantes, caractérisé en ce
que la ligne de liaison (13) et éventuellement des zones des électrodes partielles
(12.1) se trouvent dans l'ombre de champ du blindage (24) d'un clip de câble inséré
(10).
