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EP 0 448 833 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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31.08.1994 Patentblatt 1994/35 |
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Anmeldetag: 21.12.1990 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: F16F 9/05 |
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Rollbalg-Luftfeder mit einem verstärkten Rollbalg
Rolling-lobe airspring with a reinforced rolling lobe
Ressort pneumatique à soufflet roulant renforcé
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB GR IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
24.03.1990 DE 4009495
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.10.1991 Patentblatt 1991/40 |
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Patentinhaber: Continental Aktiengesellschaft |
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30165 Hannover (DE) |
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Erfinder: |
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- Drescher, Gunter
W-3000 Hannover 91 (DE)
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| (74) |
Vertreter: Schneider, Egon |
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Continental AG
Postfach 169 30001 Hannover 30001 Hannover (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 262 079 DE-A- 2 904 521 FR-A- 2 515 295 US-A- 4 807 858
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DE-A- 2 515 254 DE-B- 1 127 233 GB-A- 818 604
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Bemerkungen: |
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The file contains technical information submitted after the application was filed
and not included in this specification |
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Rollbalg-Luftfeder gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1.
[0002] Rollbalg-Luftfedern sind in einer Vielzahl von Ausführungsformen bekannt und haben
sich z. B. als Fahrzeugfederungen, insbesondere zur Abfederung der Radachsen von Lastkraftwagen
und Autobussen, in großem Umfang bewährt. Die Rollbälge sind mindestens an einem Ende
an einem Abrollkolben befestigt, der gewöhnlich aus Metall oder Kunststoff gefertigt
ist. Im Betriebszustand bewegt sich der Kolben innerhalb des Rollbalges, der sich
umstülpt und eine Rollfalte bildet, die über der Außenfläche des Abrollkolbens abrollt.
Herstellung und Montage des Abrollkolbens bedeuten einen erheblichen technischen Aufwand.
Der Abrollkolben trägt zu dem Gesamtgewicht der Rollbalg-Luftfeder bei. Bisherige
Bemühungen, das Gewicht der Rollbalg-Luftfeder zu reduzieren, führten zur Verwendung
leichterer Kolben-Werkstoffe sowie verschiedenen konstruktiven Lösungen des Abrollkolbens.
[0003] Aus der US-A- 4 807 858 ist eine Rollbalg-Luftfeder der eingangs genannten Gattung
bekannt.
[0004] Aus der DE -A- 25 15 254 ist es bekannt, zur Begrenzung der radiales Dehnung eines
Rollbalges eine gürtelartige, zusätliche Gewebelage umfangsmäßig in die Balgwand einzubetten.
Die zusätzliche Gewebelage endet mit Abstand zu den Endabschnitten des Rollbalges
und verhindert eine Erhöhung des äußeren Durchmessers des unter einem inneren überdruck
stehenden Rollbalges.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Rollbalg-Luftfeder der eingangs genannten
Art zu schaffen, bei der der technische Aufwand bezüglich Herstellung und Montage
verringert und das Gewicht reduziert ist.
[0006] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen des Patentanspruchs 1 genannten
Merkmale gelöst.
[0007] Der formstabile Balgwandabschnitt des Rollbalges übernimmt die Funktion des bisher
verwendeten Abrollkolbens. Durch geeignete Verstärkungen des Balgwandabschnittes verhält
sich dieser im Betrieb der Luftfeder unter Druckbeaufschlagung formstabil. Der flexible
Rollbalg rollt über den verstärkten Balgwandabschnitt, der einen integrierten Abrollkolben
darstellt, ab. Der Rollbalg rollt also über sich selbst ab. Die Rollfalte des Rollbalges
stützt sich auf dem verstärkten Balgwandabschnitt ab.
[0008] Durch die Erfindung wird der Anteil aufwendig herzustellender und zu montierender
Armaturteile der Luftfeder verringert. Es ist nur noch eine Basisplatte zur Befestigung
des verstärkten Balgwandabschnittes notwendig. Durch eine entsprechend ausgebildete
Verstärkung ist es möglich, dem Balgwandabschnitt eine von der zylindrischen abweichende
definierte Kontur zu geben.
[0009] In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung weisen beide Endbereiche des Rollbalges
erhöht verstärkte, formstabile Balgwandabschnitte auf. Diese Ausführung entspricht
einer Luftfeder mit Doppelkolben.
[0010] In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung entspricht die Länge des verstärkten
Balgwandabschnittes mindestens dem Federweg der Luftfeder. Durch diese Maßnahme kann
die Rollfalte im Betrieb während des Aus- und Einfederns auf dem verstärkten Wandabschnitt
abrollen.
[0011] In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung weist der verstärkte Balgwandabschnitt
eine im elastomeren Werkstoff der Balgwand eingebettete Drahtwendel auf.
[0012] Die Drahtwendel kann in der Herstellung durch Aufspulen einfach aufgebracht werden.
Drahtcord hat zudem eine gute Verbindung zum elastomeren Werkstoff.
[0013] Eine weitere Verstärkungsmöglichkeit des Balgwandabschnittes kann durch eine in die
Balgwand eingebettete zylindrische Metallhülse erreicht werden. Durch entsprechende
Formgebung der Hülse kann in vorteilhafter Weise eine gewünschte Kontur des verstärkten
Balgwandabschnittes erzielt werden.
[0014] Rollbalg-Luftfedern weisen häufig einen Rollbalg auf, in dessen Balgwand sich über
die gesamte Länge des Rollbalgs erstreckende Gewebelagen eingebettet sind. Diese Gewebelagen
sind aus Textilcordfäden aufgebaut, wobei sich die Fäden der einen Lage mit den Fäden
der anderen Lage kreuzen. Wird ein derartiger Rollbalg gemäß den Merkmalen im Kennzeichen
des Anspruchs 6 ausgestaltet, wird die ansonsten vorliegende Veränderung des Gewebewinkels
aufgrund der sich permanent bewegenden Luftfeder unterdrückt. Die Verhinderung der
Winkeländerung erhöht die Formstabilität des Balgwandabschnittes.
[0015] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung wird im Kennzeichen des Patentanspruchs
7 offenbart. Durch das Anbringen eines Umlenkringes wird ein definierter Umlenkpunkt
für die Rollfalte des Rollbalges erreicht. Der Umlenkring kann in die Balgwand eingebettet
oder von außen an die Balgwand anvulkanisiert sein.
[0016] Gemäß der Ausführungsform im Anspruch 8 ist im Bereich des verstärkten Balgwandabschnittes
ein innenliegender Stützring angeordnet, dessen Ringwand am Balgabschnitt anliegt.
Durch diesen Stützring wird eine weitere Versteifung des Balgwandabschnittes erreicht.
[0017] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung wird in dem Unteranspruch 9
gekennzeichnet. Die reibungsvermindernde Schicht verhindert einen Schädlichen Abrieb
der aufeinande ablaufenden Gummischichten. Durch die vorteilhafte Ausgestaltung der
Erfindung gemäß dem Unteranspruch 10 ist auch die Befestigungsart des Bördelns für
den Rollbalg mit formstabilen Balgwandabschnitt anwendbar.
[0018] Durch die Erfindung wird ein Rollbalg für eine Rollbalg-Luftfeder geschaffen, der
sich mit seiner Rollfalte über den verstärkten Balgwandabschnitt, also über sich selbst,
abrollt. Die Länge des verstärkten Balgwandabschnittes wird entsprechend des jeweiligen
Einsatzzweckes der Rollbalg-Luftfeder bestimmt und ausgelegt.
[0019] Anhand der Zeichnung werden einige Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert.
Es zeigt
- Fig. 1
- im Teillängsschnitt einen Rollbalg mit Wulstringen an seinen Enden,
- Fig. 2
- im Teillängsschnitt einen Schlauchrollbalg, der an seinen Enden über Spannringe an
Armaturen befestigt ist,
- Fig. 3
- in schematischer Darstellung das Prinzip der Gewebelagen im verstärkten Balgwandabschnitt,
- Fig. 4
- in vergrößerter Darstellung einen Längsschnitt durch die Wand des Balgwandabschnittes
aus Fig. 3,
- Fig. 5
- einen zwischen zwei Befestigungsflanschen eingespannten Rollbalg mit Umlenkring,
- Fig. 6
- einen eingespannten Rollbalg mit im Bereich des verstärkten Balgwandabschnittes liegenden
Stützring.
[0020] Der in der Fig. 1 gezeigte Rollbalg ist an seinen beiden Enden im Durchmesser eingezogen
und mit Befestigungswulsten 11 und 12 versehen. Die durchgezogene Darstellung der
Rollbalgkontur entspricht der Herstellkontur. Die Abrollkontur im Betrieb der Luftfeder
ist strichpunktiert dargestellt. Die Balgwand 13 des Rollbalges ist über die gesamte
Länge des Rollbalges von gleichbleibender Dicke. In der Balgwand 13 verlaufen zwei
Festigkeitsträgerlagen 14. Im unteren Endbereich weist der Rollbalg einen verstärkten
Balgwandabschnitt 15 auf. Zusätzlich zu den durchlaufenden Festigkeitsträgerlagen
14 ist eine wendelartige Drahtcordlage 16 in diesem Abschnitt der Balgwand die beiden
Festigkeitsträgerlagen 14 umfassend eingebettet.
[0021] Im Betrieb der Rollbalg-Luftfeder bildet sich die Rollfalte 17, die beim Ein- und
Ausfedern über den verstärkten, formstabilen Balgwandabschnitt 15 abrollt.
[0022] Die in der Fig. 2 gezeigte Ausführungsform weist einen Schlauchrollbalg auf, der
mit seinen Enden zwischen zwei Befestigungsflanschen 21 und 22 mittels aufgebrachter
Spannringe 23 und 24 eingespannt ist. Der formstabile, verstärkte Balgwandabschnitt
26 wird an seinem zum Hauptteil des Schlauchrollbalges liegenden Ende von einem in
die Wand eingebetteten Umlenkring 27 begrenzt. Zwischen den beiden Festigkeitsträgerlagen
29 ist eine wendelartige Drahtcordlage 30 angeordnet. Im Betrieb der Luftfeder bildet
sich definiert am Umlenkring 27 die Rollfalte 28 aus.
[0023] In der Fig. 3 wird schematisch dargestellt, wie zwei Textilcordgewebebahnen 31 und
32 als Festigkeitsträgerlagen in der Balgwand kreuzweise übereinander angeordnet sind.
Der Fadenwinkel zwischen den Gewebelagen beträgt ca. 40-80° zur Umfangsrichtung. Der
Fadenwinkel für die beiden kreuzweise eingebauten Textilcordgewebelagen 31 und 32
ist von großer Bedeutung für die Eigenschaft der Luftfeder. Mit dem Fadenwinkel können
Tragkraft und Seitenkraft verändert werden. üblicherweise werden meist zwei durchlaufende
Gewebelagen verwendet, es sind aber auch vier oder mehr Gewebelagen möglich. Zwischen
diesen beiden Gewebelagen ist eine dritte Textilcordlage 33 eingebettet, deren Fäden
in Umfangsrichtung ausgerichtet sind. Die dritte Textilcordlage 33 beschränkt sich
auf einen Balgwandabschnitt 34, der sich an ein Ende des Rollbalges anschließt. Die
Wand 35 des verstärkten Balgwandabschnittes 34 ist durch das Anordnen von drei Gewebelagen
(Fig. 4) formstabil ausgebildet.
[0024] In der Fig. 5 wird ein Rollbalg im Betriebszustand dargestellt. Der Rollbalg ist
mit zwei an seinen Enden angebrachten Befestigungswülsten 51 und 52 zwischen zwei
Befestigungsarmaturen 53 und 54 durch Umbördelungen 55 und 56 eingespannt. Ausgehend
von der unteren Einspannung 52, 56 erstreckt sich ein formstabilen Balgwandabschnitt
57, der eine Verstärkung durch eine Drahtcordlage 58 aufweist. Am Ende des formstabilen
Balgwandabschnittes 57 ist ein Umlenkring 60 außen an der Balgwand 59 anvulkanisiert.
Dieser Umlenkring definiert den Beginn der sich im Betrieb der Luftfeder einstellenden
Rollfalte 61.
[0025] Die in Fig. 6 gezeigte Ausführungsform unterscheidet sich von der Fig. 5 dadurch,
daß die untere Einspannung des formstabilen Balgwandabschnittes 62 an einem Befestigungsflansch
63 über einen innenliegenden Befestigungswulst 64 erreicht wird. Der formstabile Balgwandabschnitt
62 wird innen durch einen anliegenden Stützring 65 zusätzlich abgestützt.
1. Rollbalg-Luftfeder mit einem aus elastomerem Werkstoff mit eingebettet er Festigkeitsträgerlage
(14) gebildeten Rollbalg, dessen beide Enden jeweils an einer Armatur befestigt sind
und der unter normalen Arbeitsbedingungen eine sich beim Ein- und Ausfedern der Rollbalg-Luftfeder
ändernde, sich auf einer Wand abstützende Rollfalte (17; 28; 61) bildet,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Endbereich des Rollbalges, der der Rollfalte (17; 28; 61) zugewandt ist, als
erhöht verstärkter Balgwandabschnitt (15; 26) ausgebildet ist, der gegenüber dem Luftfederinnendruck
und der Außenbelastung durch die auf diesem verstärkten Balgwandabschnitt (15; 26)
ablaufende Rollfalte (17; 28) formstabil ist.
2. Rollbalg-Luftfeder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beide Endbereiche
des Rollbalges erhöht verstärkte, formstabile Balgwandabschnitte aufweisen.
3. Rollbalg-Luftfeder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des formstabilen
Balgwandabschnittes mindestens dem Federweg der Rollbalg-Luftfeder entspricht.
4. Rollbalg-Luftfeder nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der formstabile
Balgwandabschnitt (15; 26) eine in elastomerem Werkstoff eingebettete Drahtwendel
(16; 30) aufweist.
5. Rollbalg-Luftfeder nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der
formstabile Balgwandabschnitt (15) eine in elastomerem Werkstoff eingebettete zylindrische
Metallhülse aufweist.
6. Rollbalg-Luftfeder nach Anspruch 1 oder 2 mit zwei in der Balgwand über die gesamte
Länge des Rollbalgs eingebetteten Gewebelagen aus unter einem Winkel zur Rollbalglängsachse
angeordneten Textilcordfäden, wobei sich die Fäden der einen Lage mit den Fäden der
anderen Lage kreuzen, dadurch gekennzeichnet, daß der formstabile Balgwandabschnitt
(34) eine dritte Gewebelage (33) aufweist,
daß die dritte Gewebelage (33) zwischen den beiden Gewebelagen (31, 32) mit sich kreuzender
Fadenlage angeordnet ist,
daß die Cordfäden der dritten Gewebelage (33) in einem von den Winkellagen der sich
kreuzenden Gewebelagen (31, 32) unterschiedlichen Winkel, vorzugsweise in axialer
Richtung oder in Umfangsrichtung, angeordnet sind.
7. Rollbalg-Luftfeder nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen
dem Ende des formstabilen Balgwandabschnittes (26; 57) und dem sich anschließenden
Rollbalghauptkörper ein Umlenkring (27; 60) in der Balgwand oder außen an der Balgwand
angeordnet ist.
8. Rollbalg-Luftfeder nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß im
Bereich des formstabilen Balgwandabschnittes (62) ein innenliegender Stützring (65)
angeordnet ist, dessen Ringwand am formstabilen Balgwandabschnitt (62) anliegt.
9. Rollbalg-Luftfeder nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der
Außenmantel des formstabilen Balgwandabschnittes (15; 26; 57; 62) mit einer reibungsvermindernden
Schicht versehen ist.
10. Rollbalg-Luftfeder nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der
formstabile Balgwandabschnitt (57; 62) am freien Ende mit einer Befestigungswulst
(52; 64) versehen ist, die von einer umlaufenden Bördel (56) der Befestigungsarmatur
(54; 63) umfaßt ist.
1. Roller bellows air spring having a roller bellows, which is formed from elastomeric
material with a reinforcing ply (14) embedded therein, each of the two ends of said
roller bellows being mounted on a respective fitting, and said roller bellows forms,
under normal operational conditions, a roller fold (17, 28, 61), which varies during
the inward and outward travel movement of the roller bellows air spring and is supported
on a wall, characterised in that an end region of the roller bellows, which faces
the roller fold (17, 28, 61), is formed as a considerably reinforced bellows wall
portion (15; 26), which is rigid relative to the internal pressure of the air spring
and the external load as a result of the roller fold (17; 28), which extends to this
reinforced bellows wall portion (15, 26).
2. Roller bellows air spring according to claim 1, characterized in that both end regions
of the roller bellows have considerably reinforced, rigid bellows wall portions.
3. Roller bellows air spring according to claim 1, characterised in that the length of
the rigid bellows wall portion corresponds to at least the travel stroke of the roller
bellows air spring.
4. Roller bellows air spring according to claim 1 or 2, characterised in that the rigid
bellows wall portion (15; 26) has a wire coil (16; 30) which is embedded in elastomeric
material.
5. Roller bellows air spring according to one of claims 1 to 3, characterized in that
the rigid bellows wall portion (15) has a cylindrical metal sleeve which is embedded
in elastomeric material.
6. Roller bellows air spring according to claim 1 or 2 having two fabric plies, which
are embedded in the bellows wall over the entire length of the roller bellows and
are formed from textile cord filaments disposed at an angle relative to the longitudinal
axis of the roller bellows, the filaments on one ply intersecting with the filaments
of the other ply, characterised in that the rigid bellows wall portion (34) has a
third fabric ply (33), in that the third fabric ply (33) is disposed between the two
fabric plies (31, 32) and is provided with an intersecting filament ply, and in that
the cord filaments of the third fabric ply (33) are disposed at an angle, preferably
in the axial direction or in the circumferential direction, which angle differs from
the angular positions of the intersecting fabric plies (31, 32).
7. Roller bellows air spring according to one of claims 1 to 6, characterised in that
a guide ring (27; 60) is disposed in the bellows wall or externally on the bellows
wall between the end of the rigid bellows wall portion (26; 57) and the communicating
main bodies of the roller bellows.
8. Roller bellows air spring according to one of claims 1 to 7, characterised in that
an internally situated supporting ring (65) is disposed in the region of the rigid
bellows wall portion (62), the annular wall of said supporting ring abutting against
the rigid bellows wall portion (62).
9. Roller bellows air spring according to one of claims 1 to 8, characterized in that
the external surface of the rigid bellows wall portion (15; 26; 57; 62) is provided
with a friction-reducing layer.
10. Roller bellows air spring according to one of claims 1 to 9, characterised in that
the rigid bellows wall portion (57; 62) is provided, on its free end, with a mounting
bead (52; 64), which is surrounded by a circumferential flange (56) of the mounting
fitting (54; 63).
1. Ressort pneumatique à soufflet à rebroussement, comprenant un soufflet à rebroussement
réalisé en matière élastomère dans laquelle une couche porteuse de renfort (14) est
noyée, soufflet dont chacune des deux extrémités est fixée à une ferrure et qui forme
un pli de rebroussement (17, 28, 61) prenant appui contre une paroi et se modifiant
lors de la contraction et de l'extension du ressort pneumatique à soufflet à rebroussement
dans les conditions normales de travail,
caractérisé en ce que
une partie extrême du soufflet à rebroussement qui est tournée vers le pli de rebroussement
(17, 28, 61) est constituée d'une partie de cloison du soufflet (15 ; 26) qui est
fortement armée et qui est indéformable vis à vis de la pression intérieure du ressort
pneumatique et de la contrainte extérieure exercée par le pli de rebroussement (17
; 28) qui se déplace sur cette partie armée (15, 26) de la cloison du soufflet.
2. Ressort pneumatique à soufflet à rebroussement selon la revendication 1, caractérisé
en ce que les deux parties extrêmes du soufflet à rebroussement comprennent des parties
indéformables de cloison du soufflet qui sont fortement armées.
3. Ressort pneumatique à soufflet à rebroussement selon la revendication 1, caractérisé
en ce que la longueur de la partie indéformable de la cloison du soufflet correspond
au moins à la course d'élasticité du ressort pneumatique à soufflet à rebroussement.
4. Ressort pneumatique à soufflet à rebroussement selon la revendication 1 ou 2, caractérisé
en ce que la partie indéformable (15 ; 26) de la cloison du soufflet comprend une
hélice de fil métallique (16 ; 30) qui est noyée dans la matière élastomère.
5. Ressort pneumatique à soufflet à rebroussement selon l'une des revendications 1 à
3, caractérisé en ce que la partie indéformable (15) de la cloison du soufflet comprend
une douille métallique cylindrique qui est noyée dans la matière élastomère.
6. Ressort pneumatique à soufflet à rebroussement selon la revendication 1 ou 2, comprenant
deux couches de tissu noyées dans la cloison du soufflet sur la longueur totale du
soufflet à rebroussement et formées de fils de corde textile inscrivant un angle avec
l'axe longitudinal du soufflet à rebroussement, les fils de l'une des couches se croisant
avec les fils de l'autre couche, caractérisé en ce que la partie indéformable (34)
de la cloison du soufflet comprend une troisième couche de tissu (33),
en ce que la troisième couche de tissu (33) est disposée entre les deux couches
de tissu (31, 32) comprenant des couches de fil qui se croisent,
en ce que les fils de corde de la troisième couche de tissu (33) est disposée sous
un angle différent des positions angulaires des couches de tissu qui se croisent (31,
32), de préférence dans la direction de l'axe ou dans la direction de la circonférence.
7. Ressort pneumatique à soufflet à rebroussement selon l'une des revendications 1 à
6, caractérisé en ce qu'un anneau de renvoi (27 ; 60) est disposé dans la cloison
du soufflet ou extérieurement contre la cloison du soufflet entre l'extrémité de la
partie indéformable (26 ; 57) de la cloison du soufflet et le corps principal du soufflet
à rebroussement qui est dans le prolongement de cette dernière.
8. Ressort pneumatique à soufflet à rebroussement selon l'une des revendications 1 à
7, caractérisé en ce qu'un anneau intérieur d'appui (65), dont la paroi annulaire
est appliquée contre la partie indéformable (62) de la cloison du soufflet, est disposé
dans la région de la partie indéformable (62) de la cloison du soufflet.
9. Ressort pneumatique à soufflet à rebroussement selon l'une des revendications 1 à
8, caractérisé en ce que l'enveloppe extérieure de la partie indéformable (15 ; 26
; 57 ; 62) de la cloison du soufflet comporte une couche de réduction du frottement.
10. Ressort pneumatique à soufflet à rebroussement selon l'une des revendications 1 à
9, caractérisé en ce que la partie indéformable (57 ; 62) de la cloison du soufflet
comporte à l'extrémité libre un bourrelet de fixation (52 ; 64) qui est enveloppé
par un rebord rabattu circonférentiel de sertissage (56) de la ferrure de fixation
(54 ; 63).