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EP 0 450 167 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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26.01.1994 Patentblatt 1994/04 |
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Anmeldetag: 12.12.1990 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: G04B 19/28 |
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR IT LI |
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Priorität: |
04.04.1990 DE 4010837
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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09.10.1991 Patentblatt 1991/41 |
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Patentinhaber: Manufacture Jaeger-Le Coultre S.A. |
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CH-1347 Le Sentier (CH) |
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Erfinder: |
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- Wild, Daniel
CH-1347 Le Sentier (CH)
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Vertreter: Klein, Thomas, Dipl.-Ing. (FH) |
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Sodener Strasse 9 65824 Schwalbach/Ts. 65824 Schwalbach/Ts. (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
CH-A- 84 785 CH-A- 499 147 GB-A- 1 125 790
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CH-A- 171 362 CH-A- 646 568 US-A- 4 634 289
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Uhr mit einem Uhrgehäuse, dessen Sichtöffnung
von einem Glas verschlossen ist, mit einer im Inneren des Uhrgehäuses drehbar antreibbar
angeordneten Lünette, mit einem an der Lünette angeordneten Zahnkranz, in den ein
Antriebszahnrad eingreift, das vom Gehäuseäußeren her drehbar antreibbar ist, wobei
die Lünette um bestimmte Winkelschritte drehbar antreibbar und durch eine nach einem
vollführten Winkelschritt federnd einrastende Rastvorrichtung in einer Rastposition
fixierbar ist.
[0002] Bei derartigen Uhren ist es schwierig bei einem Verstellen der Lünette die exakte
neue Positiion der Lünette einzustellen. Diese Schwierigkeit ist besonders groß, wenn
der Antriebszapfen mittels einer Dichtkrone verstellbar ist, da die dort vorhandenen
elastischen Dichtringe sich nach einem Verstellvorgang zurückverformen und dadurch
zu einem geringen Zurückverstellen der Lünette führen.
[0003] Insbesondere, wenn auf der Lünette in verschiedenen Positionen Städtenamen angeordnet
sind, denen die Uhrzeit des dazugehörenden Landes zugeordnet ist, ist es wichtig in
jeder Position die erforderliche Lage exakt einzunehmen.
[0004] Aus der GB-A-11 25 790 ist eine Uhr der eingangs genannten Art bekannt. Zur Verstellung
der Lünette ist die Stellwelle axial soweit verschiebbar, bis sie mit einem an ihr
befestigten, radial hervorstehenden Mitnehmer in eine entsprechende Ausnehmung des
Antriebszahnrades eingreift und so eine drehfest Verbindung hergestellt wird. Durch
die axiale Verschiebbarkeit der Stellwerte wird ein großer Bauraum benötigt.
[0005] Aus der CH-A-17 13/62 sowie der CH-A-499 147 ist eine Uhr mit einer kontinuierlich
verstellbaren Lünette bekannt, die einen an der Lünette angeordneten Zahnkranz besitzt,
in den ein Antriebszahnrad eingreift. Der Antriebszahnkranz ist drehfest auf einer
Stellwelle angeordnet, die manuell verdrehbar ist.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es, Uhren der eingangs genannten Art derart auszubilden,
daß die Lünette auf einfache Weise in die gewünschte Lage exakt positionierbar ist.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die manuell drehbar antreibbare
Stellwelle in Wirkverbindung mit einem mit dem Antriebszahnrad starr verbundenen Antriebszapfen
bringbar ist, und das Antriebszahnrad in den Zahnkranz der Lünette eingreift, daß
der Antriebszapfen durch die Stellewelle drehbar antreibbar ist, wobei Antriebszapfen
und Stellewelle koaxial zueinander angeordnet und um einen bestimmten Winkel relativ
zueinander frei um ihre Längsachsen drehbar sind, und wobei dieser Antriebszapfen
an seiner zylindrischen Mantelfläche eine Rastvertiefung aufweist, in die ein radial
federnd nach innen beaufschlagtes Rastelement einrastbar ist.
[0008] Durch diese Ausbildung wird auf einfache Weise durch die Rastvorrichtung die exakte
Lage der gewünschten Einstellung der Lünette bestimmt und diese festgehalten. Da die
Stellwelle nur zum Verstellvorgang mit dem Antriebszapfen in Wirkverbindung steht,
sonst aber wirkentkoppelt ist, ist jede Kraftbeaufschlagung der Rastvorrichtung in
Verstellrichtung vermieden.
[0009] Das der Stellwelle zugewandte Ende des Antriebszapfens kann einen rechteckigen Querschnitt
aufweisen undd von den axial zur Längsachse des Antriebszapfens sich erstreckenden
Zinken des gabelförmigen Endes der Stellwelle mit einem bestimmten Spiel umgriffen
ist.
[0010] Dabei können die Zinken einen kreissektorartigen Querschnitt besitzen.
[0011] Zur manuellen Verstellung der Stellwelle kann diese in einer das Innere des Uhrgehäuses
mit dem Gehäuseäußeren verbindenden Ausnehmung drehbar gelagert sein und an ihrer
aus dem Uhrgehäuse herausragenden Ende eine Krone tragen. Dabei kann zwischen der
Krone und dem Uhrgehäuse eine die Ausnehmung umschließende Dichtung angeordnet sein,
die zur Sicherstellung der Dichtheit ein unter Vorspannung zwischen Uhrgehäuse und
Krone angeordneter elastischer Dichtring sein kann.
[0012] Ein besonders einfaches und zugleich sicher positionierendes Rastelement ist eine
Rastkugel.
[0013] Damit das Rastelement im ausgerasteten Zustand sich auf einer genau definierten Bahn
bewegt, kann das Rastelement in einer sich radial erstreckenden gehäusefesten Führung
bewegbar angeordnet sein.
[0014] Besitzt die Rastvertiefung einen sich quer zur Längsachse des Antriebszapfens erstreckenden
V-förmigen Querschnitt, so versucht das federbelastete Rastelement immer die von der
Längsachse des Antriebszapfens am geringsten entfernte Lage einzunehmen. Dies ist
exakt die Mitte der V-förmigen Rastvertiefung. Somit erfolgt eine exakte Positionierung
des Antriebszapfens und damit auch der Lünette.
[0015] Eine besonders exakte Positionierung mit Sicherung in der eingestellten Lage wird
dadurch erreicht, daß der Antriebszapfen mehrere am Umfang verteilt angeordnete Rastvertiefungen
aufweist, in die Rastelemente federnd einrastbar sind. Dabei ist nur geringer Bauraum
erforderlich, wenn die Rastvertiefungen in einer Ebene senkrecht zur Längsachse des
Antriebszapfens gleichmäßig am Umfang verteilt angeordnet sind.
[0016] Umschließt eine Ringfeder an den radial äußeren Enden der Rastelemente anliegend
alle Rastelemente, so ist nur ein einziges Federelement zur Beaufschlagung aller Rastelemente
erforderlich.
[0017] Weist der Antriebszapfen drei Rastvertiefungen auf und bildet der Querschnitt des
Antriebszapfens in der Mitte der Rastvertiefungen ein gleichschenkliges Dreieck, so
bilden die V-förmigen Rastvertiefungen gleichzeitig Rampen zum Bewegen der Rastelemente
radial nach außen, die einen ein blockierfreies Bewegen der Rastelemente gewährleistenden
Steigungswinkel besitzen.
[0018] Durch die Anzahl der Rastpositionen pro Umdrehung des Antriebszapfens und die Zähnezahlen
des Antriebszahnrads und des Zahnkranzes der Lünette ist der Winkel eines Winkelschritts
bestimmt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im
folgenden näher beschrieben. Es zeigen
- Figur 1
- einen Halbschnitt einer Uhr,
- Figur 2
- eine Explosionsdarstellung der Verstellteile der Lünette der Uhr nach Figur 1,
- Figur 3
- Schnittansichten entlang der Linien A-A und B-B in Figur 1 in einer Grundstellung,
- Figur 4
- Schnittansichten entlang der Linien A-A und B-B in Figur 1 in einer Verstellanfangsstellung.
- Figur 5
- Schnittansichten entlang der Linien A-A und B-B in Figur 1 in einer Verstellmittelstellung,
- Figur 6
- Schnittansichten entlang der Linien A-A und B-B in Figur 1 in einer Verstellendstellung,
- Figur 7
- Schnittansichten entlang der Linien A-A und B-B in Figur 1 in einer zweiten Grundstellung.
[0019] Die in den Figuren dargestellte Uhr besitzt ein Uhrgehäuse 1 mit einer Sichtöffnung
2, die durch ein Glas 3 verschlossen ist.
[0020] Im Inneren des Uhrgehäuses 1 ist eine ringförmige Lünette 4 drehbar gelagert. An
ihrer der Sichtöffnung 2 abgewandten Seite ist die Lünette 4 mit einem Zahnkranz 5
versehen, in den ein um eine radial gerichtete Längsachse 6 drehbar antreibbares Antriebszahnrad
7 eingreift. Das Antriebszahnrad 7 ist drehfest mit einem um die Längsachse 6 drehbaren
Antriebszapfen 8 verbunden.
[0021] Das zum gehäuseäußeren gerichtete freie Ende 9 des Antriebszapfens 8 besitzt einen
rechteckigen Querschnitt, der von den zum Inneren des Uhrgehäuses 1 gerichteten Zinken
10 des gabelförmigen Endes einer Stellwelle 11 mit Spiel umgriffen wird.
[0022] Die Stellwelle 11 erstreckt sich koaxial zum Antriebszapfen 8 durch eine Ausnehmung
12 im Uhrgehäuse 1 zum Gehäuseäußeren und trägt dort eine Krone 13, die auf ein Gewinde
14 am aus dem Uhrgehäuse 1 herausragenden Ende der Stellwelle 11 aufgeschraubt ist.
[0023] In die Ausnehmung 12 ist eine nach außen hervorstehende Lagerhülse 15 eingesetzt,
in der die Stellwelle 11 drehbar gelagert und axial gesichert ist. Das äußere Ende
der Lagerhülse 15 wird von der Krone 13 topfartig umgriffen, wobei ein elastischer
Dichtring 16 unter radialer Vorspannung zwischen dem die Lagerhülse 15 umgreifenden
Teil der Krone 13 und der zylindrischen Mantelfläche der Lagerhülse 15 angeordnet
ist. Dadurch ist das Innere des Uhrgehäuses 1 nach außen hin abgedichtet.
[0024] Wie insbesondere in den Figuren 3b bis 7b zu erkennen ist, besitzen die Zinken 10
einen kreissektorartigen Querschnitt, dessen Erstreckung weniger als 180° beträgt.
Die sich dabei etwa diagonal gegenüberliegenden Anlageschenkel 17 der Zinken 10 verlaufen
parallel mit einem Abstand zueinander, der etwas größer als die Breite des rechteckigen
Endes 9 des Antriebszapfens 8 ist. Dadurch wird ein Spiel zwischen dem Zinken 10 und
dem rechteckigen Ende 9 erreicht, das ein freies Verdrehen um einen bestimmten Winkel
von Antriebszapfen 8 und Stellwelle 11 relativ zueinander gewährleistet.
[0025] Der Antriebszapfen 8 ist in einer Lagerbohrung 18 eines fest im Uhrgehäuse 1 angeordneten
Positionierstücks 19 drehbar gelagert. An seiner zylindrischen Mantelfläche ist der
Antriebszapfen 8 mit drei auf einer Ebene senkrecht zur Längsachse 6 gleichmäßig am
Umfang verteilten Rastvertiefungen 20 versehen. Die Rastvertiefungen 20 besitzen einen
V-förmigen Querschnitt und erstrecken sich quer zur Längsachse 6. Durch diese Ausbildung
besitzt der Antriebszapfen 8 in der Mitte der Rastvertiefungen 20 einen Querschnitt,
der ein gleichschenkliges Dreieck bildet.
[0026] In derselben Ebene wie die Rastvertiefungen 20 sind im Positionierstück 19 drei gleichmäßig
am Umfang verteilte, radial gerichtete Führungen 21 ausgebildet, in denen jeweils
eine Rastkugel 22 radial bewegbar geführt ist.
[0027] Das Positionierstück 19 ist mittig zu den Führungen 21 mit einer radial nach außen
offenen, radial umlaufenden Ringnut 23 versehen, in der eine Ringfeder 24 angeordnet
ist, die die Rastkugeln 22 umschließt und radial nach innen federnd beaufschlagt.
Dadurch werden die Rastkugeln 22 in die jeweils in ihrem Bereich befindlichen Rastvertiefungen
gedrückt.
In den Figuren 3 bis 7 sind die verschiedenen Positionen eines Verstellschrittes dargestellt.
[0028] Figur 3 zeigt die Grundstellung, in der durch das Spiel zwischen Antriebszapfen 8
und Stellwelle 11 diese beiden Bauteile außer Wirkverbindung sind. Dies ist insbesondere
in Figur 3b zu erkennen.
[0029] In dieser Stellung werden die Rastkugel 22 durch die Ringfeder 24 in ihre tiefstmögliche
Lage in den Rastvertiefungen 20 gedrückt. Da dabei der Antriebszapfen 8 um ein bestimmtes
Maß ungehindert frei drehbar ist, beaufschlagen die Rastkugeln 22 die Rastvertiefungen
20 so, daß der Antriebszapfen 8 und damit auch die Lünette 4 die exakte zu positionierende
Stellung einnimmt. Zur Verstellung der Lünette 4 um einen Schritt, wobei eine Verstellung
in gleicher Weise in beide Drehrichtungen erfolgen kann, wird mittels der Krone 13
die Stellwelle 11 bis zur Anlage der Zinken 10 an den Stellflächen 25 des Endes 9
des Antriebszapfens 8 bewegt und dieser im weiteren drehend mitgenommen. Dies ist
etwa in Figur 4 dargestellt. Dabei werden durch die Wände der Rastvertiefungen 20
die Rastkugeln 22 bereits um ein geringes Maß radial nach außen bewegt. Diese radiale
Bewegung der Rastkugel 22 nach außen wird durch weiteres Drehen der Krone 13 und der
Stellwelle 11 fortgesetzt bis die in Figur 5 dargestellte Maximalstellung erreicht
wird, in der die Rastkugeln 22 auf der Grenze zwischen zwei benachbarten Rastvertiefungen
stehen.
[0030] Bei weiterem Verdrehen der Krone 13 bewegen sich die Rastkugeln 22 in die zu ihrer
ursprünglichen Rastvertiefung benachbarte Rastvertiefung (Figur 6) bis sie weitgehend
die tiefstmögliche Lage in dieser neuen Rastvertiefung 20 eingenommen haben. Wird
dabei die Krone 13 nicht mehr betätigt, drücken die Rastkugeln 22 nun den Antriebszapfen
8 in die optimale Position, so daß die Lünette 4 sich exakt in der neuen Grundstellung
befindet.
1. Uhr mit einem Uhrgehäuse, dessen Sichtöffnung von einem Glas verschlossen ist, mit
einer im Inneren des Uhrgehäuses drehbar antreibbar angeordneten Lünette, mit einem
an der Lünette angeordneten Zahnkranz, in den ein Antriebszahnrad (7) eingreift, das
vom Gehäuseäußeren her manuell über eine Stellwelle (11) drehbar antreibbar ist, wobei
die Lünette (4) um bestimmte Winkelschritte drehbar antreibbar und durch eine nach
einem vollführten Winkelschritt federnd einrastende Rastvorrichtung in einer Rastposition
fixierbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die manuell drehbar antreibbare Stellwelle (11) in Wirkverbindung mit einem mit
dem Antriebszahnrad (7) starr verbundenen Antriebszapfen (8) bringbar ist, und das
Antriebszahnrad (7) in den Zahnkranz der Lünette eingreift, daß der Antriebszapfen
(8) durch die Stellwelle (11) drehbar antreibbar ist, wobei Antriebszapfen (8) und
Stellwelle (11) koaxial zueinander angeordnet und um einen bestimmten Winkel relativ
zueinander frei um ihre Längsachsen (6) drehbar sind, und wobei dieser Antriebszapfen
(5) an seiner zylindrischen Mantelfläche eine Rastvertiefung (20) aufweist, in die
ein radial federnd nach innen beaufschlagtes Rastelement einrastbar ist.
2. Uhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das der Stellwelle (11) zugewandte
Ende (9) des Antriebszapfens (8) einen rechteckigen Querschnitt aufweist und von den
axial zur Längsachse (6) des Antriebszapfens (8) sich erstreckenden Zinken (10) des
gabelförmigen Endes der Stellwelle (11) mit einem bestimmten Spiel umgriffen ist.
3. Uhr nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zinken (10) einen kreissektorartigen
Querschnitt besitzen.
4. Uhr nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellwelle
(11) in einer das Innere des Uhrgehäuses (1) mit dem Gehäuseäußeren verbindenden Ausnehmung
drehbar gelagert ist und an ihrer aus dem Uhrgehäuse (1) herausragenden Ende eine
Krone (13) trägt.
5. Uhr nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Krone (13) und dem Uhrgehäuse
(1) eine die Ausnehmung umschließende Dichtung angeordnet ist.
6. Uhr nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtung ein unter Vorspannung
zwischen Uhrgehäuse und Krone (13) angeordneter elastischer Dichtring (16) ist.
7. Uhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Rastelement eine Rastkugel (22)
ist.
8. Uhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Rastelement in einer sich radial
erstreckenden gehäusefesten Führung (21) bewegbar angeordnet ist.
9. Uhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastvertiefung (20) einen sich
quer zur Längsachse (6) des Antriebszapfens (8) erstreckenden V-förmigen Querschnitt
besitzt.
10. Uhr nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebszapfen
(8) mehrere am Umfang verteilt angeordnete Rastvertiefungen (20) aufweist, in die
Rastelemente federnd einrastbar sind.
11. Uhr nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastvertiefungen (20) in einer
Ebene senkrecht zur Längsachse (6) des Antriebszapfens (8) gleichmäßig am Umfang verteilt
angeordnet sind.
12. Uhr nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß eine Ringfeder (24) an den radial
äußeren Enden der Rastelemente anliegend alle Rastelemente umschließt,
13. Uhr nach den Ansprüche 9 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebszapfen (8)
drei Rastvertiefungen (20) aufweist und der Querschnitt des Antriebszapfens (8) in
der Mitte der Rastvertiefungen (20) ein gleichschenkliges Dreieck bildet.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, der eingangs genannten Art derart auszubilden,
daß die Lünette auf einfache Weise in die gewünschte Lage exakt positionierbar ist.
1. Clock or watch, with a case whose viewing aperture is closed by a glass, with a bezel
arranged to be capable of being driven rotationally in the interior of the watch case,
with a gear rim which is arranged on the bezel and in which a driving gearwheel (7)
engages which is adapted to be driven rotationally manually by way of an adjusting
arbor (11) from the outside of the case, the bezel (4) being capable of being driven
rotationally through specific angle steps and being fixable in an arrested position
by an arresting device which locks-in elastically after an angle step has been completed,
characterised in that
the adjusting arbor (11), which can be driven rotationally manually, can be brought
into operative connection with a drive stud (8) connected rigidly to the driving gearwheel
(7), and the driving gearwheel (7) engages in the gear rim of the bezel, that the
drive stud (8) is adapted to be driven rotationally by the adjusting arbor (11), and
the drive stud (8) and adjusting arbor (11) are arranged coaxially with respect to
one another and are rotatable through a specific angle relatively to one another freely
about their longitudinal axes (6), and this drive stud (5) comprises at its cylindrical
outer surface an arresting recess (20) into which there can latch an arresting element
which is acted upon radially elastically in an inward direction.
2. Watch according to claim 1, characterised in that that end (9) of the drive stud (8)
which faces towards the adjusting arbor (11) has a rectangular cross-section, and
the prongs (10) of the fork-shaped end of the adjusting arbor(ll) which extend axially
relatively to the longitudinal axis (6) of the drive stud (8) extend about the stud
end with a certain amount of play.
3. Watch according to claim 2, characterised in that the prongs (10) have a circular-sector
shape in cross-section.
4. Watch according to one of the preceding claims, characterised in that the adjusting
arbor (11) is mounted rotationally in an aperture connecting the interior of the watch
case (1) to the outside of the case, and carries a winder button (13) at the end of
the said arbor which projects out of the watch case (1).
5. Watch according to claim 4, characterised in that a sealing element surrounding the
aperture is arranged between the winder button (13) and the watch case (1).
6. Watch according to claim 5, characterised in that the sealing element is an elastic
sealing ring (16) arranged with preload between watch case and winder button (13).
7. Watch according to claim 1, characterised in that the arresting element is an arresting
ball (22).
8. Watch according to claim 1, characterised in that the arresting element is arranged
movably in a guide (21) which is integral with the case and which extends radially.
9. Watch according to claim 1, characterised in that the arresting recess (20) has a
V-shaped cross-section which extends transversely with respect to the longitudinal
axis (6) of the drive stud (8).
10. Watch according to one of the preceding claims, characterised in that the drive stud
(8) has a plurality of arresting recesses (20) which are distributed about the periphery
and into which the arresting elements can latch elastically.
11. Watch according to claim 10, characterised in that the arresting recesses (20) are
arranged uniformly distributed peripherally in a plane at right angles to the longitudinal
axis (6) of the drive stud (8).
12. Watch according to claim 11, characterised in that an annular spring (24) surrounds
all the arresting elements, abutting on the radially external ends of the arresting
elements.
13. Watch according to claims 9 and 11, characterised in that the drive stud (8) has three
arresting recesses (20) and the cross-section of the drive stud (8) in the middle
of the arresting recesses (20) forms an isosceles triangle. Therefore the invention
has as its object so to construct watches of the type specified initially that the
bezel can be positioned precisely in the desired position in a simple manner.
1. Montre comprenant une boîte de montre dont l'ouverture pour voir l'heure est fermée
par un verre, une lunette disposée pour pouvoir être entraînée en rotation à l'intérieur
de la boîte, une couronne dentée disposée sur la lunette et avec laquelle est en prise
un pignon d'attaque (7),qui peut être entraîné en rotation manuellement, de l'extérieur
de la boîte, par l'intermédiaire d'une tige de réglage (11), la lunette (4) pouvant
être entraînée en rotation pour effectuer des pas angulaires déterminés et être immobilisée
à une position d'arrêt, après qu'un pas angulaire a été effectué, par un dispositif
d'arrêt s'encliquetant élastiquement,
caractérisée en ce que la tige de réglage (11), capable d'être entraînée en rotation
manuellement, peut être amenée en liaison fonctionnelle avec un tourillon d'attaque
(8) relié rigidement au pignon d'attaque (7), lequel est en prise avec la couronne
dentée de la lunette, que le tourillon d'attaque (8) peut être entraîné en rotation
par la tige de réglage (11), le tourillon (8) et la tige (11) étant disposés coaxialement
et librement rotatifs l'un par rapport à l'autre d'un angle déterminé autour de leurs
axes longitudinaux (6) et le tourillon d'attaque (8) présentant à sa surface latérale
cylindrique un cran (20) dans lequel peut s'encliqueter un élément d'arrêt élastiquement
chargé radialement vers l'intérieur.
2. Montre selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'extrémité (9) du tourillon
d'attaque (8) dirigée vers la tige de réglage (11) présente une section droite rectangulaire
et est entourée avec un jeu déterminé par des dents (10), orientées dans le sens de
l'axe longitudinal (6) du tourillon (8), d'une extrémité fourchue de la tige de réglage
(11).
3. Montre selon la revendication 2, caractérisée en ce que les dents (10) possèdent une
section droite semblable à un secteur de cercle.
4. Montre selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la tige de
réglage (11) est montée rotative dans un évidement qui relie l'intérieur de la boîte
de montre (1) à l'extérieur de cette boîte, et porte une couronne (13) à son extrémité
faisant saillie de la boîte de montre (1).
5. Montre selon la revendication 4, caractérisée en ce qu'un joint d'étanchéité entourant
l'évidement est placé entre la couronne (13) et la boîte de montre (1).
6. Montre selon la revendication 5, caractérisée en ce que le joint d'étanchéité est
une bague élastique d'étanchéité (16) disposée avec précontrainte entre la boîte de
montre et la couronne (13).
7. Montre selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'élément d'arrêt est une
bille d'arrêt (22).
8. Montre selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'élément d'arrêt est disposé
mobile dans un guide (21) orienté radialement et solidaire de la boîte.
9. Montre selon la revendication 1, caractérisée en ce que le cran (20) possède une section
droite en forme de V qui s'étend transversalement à l'axe longitudinal (6) du tourillon
d'attaque (8).
10. Montre selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le tourillon
d'attaque (8) présente plusieurs crans (20), disposés de façon répartie sur la périphérie,
dans lesquels des éléments d'arrêt peuvent s'encliqueter élastiquement.
11. Montre selon la revendication 10, caractérisée en ce que les crans (20) sont disposés,
en étant répartis uniformément dans le sens de la périphérie, dans un plan perpendiculaire
à l'axe longitudinal (6) du tourillon d'attaque (8).
12. Montre selon la revendication 11, caractérisée en ce qu'un ressort-bague (24) entoure
tous les éléments d'arrêt en s'appliquant contre les extrémités radialement extérieures
de ces éléments.
13. Montre selon les revendications 9 et 11, caractérisée en ce que le tourillon d'attaque
(8) présente trois crans (20) et la section droite de ce tourillon (8) forme un triangle
isocèle au centre des crans (20).

