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EP 0 450 425 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.09.1994 Patentblatt 1994/39 |
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Anmeldetag: 22.03.1991 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: F28D 1/02 |
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Wärmetauscheranordnung
Arrangement for heat-exchanger
Agencement pour échangeur de chaleur
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR GB IT NL SE |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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09.10.1991 Patentblatt 1991/41 |
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Patentinhaber: Klöckner-Humboldt-Deutz
Aktiengesellschaft |
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51149 Köln (DE) |
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Erfinder: |
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- Roschinski, Dieter
W-5000 Köln 90 (DE)
- Klocke, Michael
W-5650 Solingen 19 (DE)
- Weitzenbürger, Hans
W-5000 Köln 90 (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 344 220 US-A- 2 505 790
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US-A- 2 264 820
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Wärmetauscheranordnung mit mindestens zwei Wärmetauschern,
die von einem gemeinsamen Lüfter mit Kühlluft beaufschlagt werden.
[0002] Bei flüssigkeitsgekühlten Brennkraftmaschinen wird der Kühlflüssigkeits-Wärmetauscher
üblicherweise vor der Brennkraftmaschine angeordnet. Zwischen Brennkraftmaschine und
Kühlflüssigkeitswärmetauscher befindet sich ein Lüfter, der die Kühlluft durch den
Wärmetauscher fördert. Um eine gleichmäßige Beaufschlagung des Wärmetauschers und
zugleich einen geringen Abstand zwischen Wärmetauscher und Lüfter zu erreichen, wird
üblicherweise eine quadratische Wirkfläche des Wärmetauschers angestrebt. Solche Wärmetauscher
sind z.B. aus der Schrift US-A-2 264 820 bekannt.
[0003] Häufig werden von Brennkraftmaschinen Zusatzaggregate angetrieben, die eine erhebliche
Kühlleistung für das Arbeitsmedium des Zusatzaggregates benötigen. Der erforderliche
zusätzliche Wärmetauscher ist häufig größer als der Kühlflüssigkeits-Wärmetauscher
der Brennkraftmaschine. Es ist schwierig, beide Wärmetauscher gleichmäßig mit Kühlluft
zu beaufschlagen und zugleich mit geringem Abstand zum Lüfter unterzubringen.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Wärmetauscher-Lüftersystem mit mindestens
zwei Wärmetauschern und einem Lüfter zu schaffen, das möglichst geringen Platzbedarf
aufweist.
[0005] Die Aufgabe wird gelöst durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1. Der standardmäßig
vorgesehene Wärmetauscher für die Kühlflüssigkeit der Brennkraftmaschine hat dabei
eine einfache Quadrat- oder Rechteckform, während der Zusatzwärmetauscher eine L-Form
aufweist. Diese ist den jeweils abzuführenden Wärmemengen in der Größe angepaßt und
verwirklicht die insgesamt quadratische Form der Wirkflächen der Wärmetauscher. Durch
die erfindungsgemäße Anordnung wird auch bei geringem Abstand des Lüfters von der
Ebene der Wärmetauscher eine gleichmäßige Beaufschlagung der Wirkflächen der Wärmetauscher
erreicht, da diese wegen ihrer in etwa quadratischen Form von dem Lüfter optimal bestrichen
werden.
[0006] Es ist üblich, den Lüfter aus Einbaugründen als Sauglüfter zu betreiben, doch bietet
auch ein Drucklüfter Vorteile, z. B. eine geringere Lüfterleistung wegen des geringeren
Volumens der zu fördernden Kaltluft. Die Vorteile der Erfindung gelten jedoch für
beide Lüfterbauarten.
[0007] Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung bewirkt, daß bei einer Brennkraftmaschine
mit konstanter Kühlwärmemenge und Zusatzaggregaten mit unterschiedlichen Kühlwärmemengen
jeweils ein Kühlmittelwärmetauscher konstanter Abmessungen mit unterschiedlich großen
Wärmetauscher für das Arbeitsmedium zu der erfindungsgemäßen optimalen Kombination
zusammengefügt werden können. Dabei sind die kühlluftseitigen Strömungswiderstände
beider Wärmetauscher in etwa gleich ausgelegt, wodurch eine gleichmäßige Kühlluftverteilung
ebenfalls gefördert wird.
[0008] Durch eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung wird der gleiche Effekt auch
bei ladeluftgekühlten Motoren erreicht, bei denen der Ladeluftkühler in Strömungsrichtung
vor dem Kühlmittelwärmetauscher angeordnet ist. Diese Lage des Ladeluftkühlers bewirkt
außerdem, daß nur die Kühlluft des ersten Wärmetauschers vorgewärmt wird, während
die des zweiten Wärmetauschers nicht vorgewärmt wird, wodurch dessen Abmessungen nicht
vergrößert werden müssen.
[0009] Durch eine vorteilhafte Ausbildung der Erfindung wird die Effektivität des Lüfters
erhöht. Die Kühlluftführung verhindert das Ansaugen bzw. Abblasen von Fremdluft und
bewirkt so eine Wirkungsgradsteigerung und Geräuschsenkung des Lüfters. Spielen Lüfterwirkungsgrad
und Lüftergeräusch im Vergleich zu den Anschaffungskosten der Kühlluftführung keine
Rolle, so kann die Kühlluftführung auch entfallen.
[0010] In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung wird der Lüfter durch ein Gebläse
mit Leitrad ersetzt, das wegen des dadurch bewirkten erhöhten Kühlluftdrucks die Verwendung
kompakter Hochleistungswärmetauscher mit erhöhtem Durchströmwiderstand ermöglicht.
[0011] Sind mehrere Zusatzwärmetauscher erforderlich, so können zur Gestaltung der L-Form
auch zwei Rechtecke verwendet werden. Es sind auch vier Rechteck-Wärmetauscher denkbar,
die den Standard-Kühlmittelwärmetauscher gleichsam einrahmen. In jeder denkbaren Anordnung
bilden die Wärmetauscher aber eine insgesamt in etwa quadratische Wirkfläche.
[0012] Durch eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung werden Wärmetauschersonderanfertigungen
vermieden und nur Standardwärmetauscher mit rechteckigen Wirkflächen zur Bildung eines
L-förmigen verwendet. Dadurch werden die Fertigungskosten gesenkt. Gleichzeitig bleibt
der Vorteil eines kompakten Wäremtauscher-Lüftersystems mit maximaler Kühlwirkung
aufgrund der insgesamt quadratischen Form der Wirkflächen der Wärmetauscher erhalten.
[0013] Eine weitere Kostensenkung wird durch eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung
erreicht. Gleiche Endkastenrohlinge bedeuten nur eine Gießform und nur ein Rohteillager.
Bei der mechanischen Bearbeitung der Endkästen ist abzuwägen zwischen geringstem Bearbeitungs-
und Montageaufwand sowie kleinster Leckagegefahr einerseits, in dem nur die erforderliche
Mindestbearbeitung der verschiedenen Endkästen erfolgt und der völligen Gleichheit
aller fertigen Endkästen mit entsprechend vereinfachter Lagerhaltung andererseits,
jedoch erhöhtem Bearbeitungs- und Montageaufwand sowie erhöhtem Leckagerisiko, da
in diesem Falle alle nicht benötigten, jedoch gebohrten, Bohrungen verschlossen werden
müssen.
[0014] Durch vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung wird erreicht, daß die Einzelwärmetauscher
bei der Montage in der gewünschten L-Form mit ihren Anschlüssen zusammenpassen. Durch
Kombination passend gebohrter Einzelwärmetauscher können erfindungsgemäß entweder
ein einziger Wärmetauscher großer Oberfläche für ein Einkreissystem oder aber zwei
getrennte Wärmetauscher für ein Zweikreissystem geschaffen werden.
[0015] Bei komplett bearbeiteten Endkästen mit sämtlichen vorgesehenen Bohrungen werden
bei Ein- bzw. Zweikreissystemen die jeweils nicht benötigten Bohrungen durch Stopfen
verschlossen.
[0016] Erfindungsgemäß können auch zwei Einzelwärmetauscher mit identischen Wirkflächen
Verwendung finden. Der Gleichheit der Bauteile steht aber hier die nicht komplette
Ausnutzung der quadratischen Fläche als Nachteil gegenüber, wobei die nicht genutzte
Fläche abgedeckt werden muß.
[0017] Desweiteren ist es möglich, zusätzliche Wärmetauscher mit ebenfalls gleichen Endkästen
und entsprechend längerer Wirkfläche so anzuordnen, daß der Kühlmittelwärmetauscher
in L-Form so eingeschlossen wird, daß sich wieder eine insgesamt quadratische Form
aller Wirkflächen ergibt.
[0018] Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung und der
Zeichnung, in der Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt sind.
[0019] Es zeigen:
- Fig.1:
- eine Ansicht der Wirkflächen der Wärmetauscher,
- Fig.2:
- eine Draufsicht auf die Wärmetauscher mit vorge schaltetem Lüfter und einer Kühlluftführung.
- Fig.3:
- Blick auf die Wirkflächen der Wärmetauscher, wobei die Einzelwärmetauscher getrennte
Kreisläufe aufweisen,
- Fig.4:
- Blick auf die Wirkflächen der Wärmetauscher, wobei zwei Einzelwärmetauscher in Strömungsverbindung
stehen.
[0020] Gemäß Fig. 1 hat der erste Wärmetauscher 1 eine rechteckig geformte Wirkfläche, die
durch den zweiten Wärmetauscher 2 aufgrund von dessen abgestimmter L-Form zu einer
quadratischen Form der gesamten Wirkfläche ergänzt wird. Der erste Wärmetauscher 1
dient zur Rückkühlung des Kühlmediums der Brennkraftmaschine, der zweite Wärmetauscher
2 zur Rückkühlung des Arbeitsmediums des oder der Zusatzaggregate der Brennkraftmaschine.
Innerhalb des zweiten Wärmetauscher 2 befindet sich eine Trennwand 15, die zur inneren
Führung des zu kühlenden Mediums dient. Beide Wärmetauscher besitzen Wärmetauscherkästen
14, 14′, 14˝, 14‴, 14˝˝, die zum gleichmäßigen Verteilen und zum Sammeln des jeweiligen
Kühlmediums dienen.
[0021] Aus Figur 2 geht die Anordnung des Ladeluftkühlers 12 hervor. Dieser ist in Strömungsrichtung
vor dem ersten Wärmetauscher 1 angeordnet und besitzt die gleiche Wirkfläche wie dieser.
Er heizt zwar die Kühlluft des ersten Wärmetauschers 1 geringfügig auf. Das wirkt
sich jedoch bei dem Kühlmedium des ersten Wärmetauschers 1 -in der Regel Kühlwasser-
im Gegensatz zum Kühlmittel des zweiten -in der Regel Hydrauliköl- wegen des höheren
Temperaturniveaus des Kühlwassers weniger stark aus.
[0022] Der Widerstand der Kühlluft in den zwei bzw. drei Wärmetauschern ist so abgestimmt,
daß er auf der gesamten Fläche der Wärmetauscher konstant ist und damit eine gleichmäßige
Durchströmung mit Kühlluft bewirkt.
[0023] Der Lüfter 9 ist als Sauglüfter ausgebildet. Er befindet sich in geringem Abstand
in Strömungsrichtung hinter den Wärmetauschern. Sein Durchmesser entspricht dem Innenkreis
der quadratischen Fläche der Wirkflächen der Wärmetauscher. Zwischen den Wärmetauschern
1, 2, 12 und dem Lüfter 9 ist eine Kühlluftführung 13 angeordnet. Sie dient zur Führung
der Kühlluft und verhindert, daß der Lüfter 9 Falschluft ansaugt. Aus dem gleichen
Grunde sind der erste und zweite Wärmetauscher mit geringem Abstand zusammengefügt.
Der dadurch ermöglichte hohe Wirkungsgrad des Wärmetauscher-Lüftersystems senkt auch
den Geräuschpegel des Lüfters 9.
[0024] Die erfindungsgemäße Anordnung der Wärmetauscher bietet den Vorteil einer gleichmäßigen
Beaufschlagung aller Wirkflächen der Wärmetauscher trotz kleiner axialer Baulänge
aufgrund des möglichen geringen Lüfterabstandes. Außerdem wird eine Aufheizung der
Kühlluft des zweiten Wärmetauschers 2 vermieden, was dessen Abmessungen kleinstmöglich
hält.
[0025] Die erfindungsgemäße Wärmetauscheranordnung nach Fig.3 besteht aus einem ersten Wärmetauscher
1 und einem zweiten Wärmetauscher 2. Der dazugehörige Lüfter 9 ist in den Fig. 3 und
4 durch einen Lüfterkreis angedeutet.
[0026] Die Wirkflächen der Wärmetauscher 1, 2 bilden insgesamt in etwa ein Quadrat, dem
der Lüfterkreis einbeschrieben ist.
[0027] Der erste Wärmetauscher 1, der beispielsweise für die Kühlflüssigkeit einer Brennkraftmaschine
verwendet wird, weist eine rechteckige Wirkfläche auf. Der zweite Wärmetauscher 2
besteht aus zwei Einzelwärmetauschern 3, 3a, 3b, 3c, 3d, die in L-Form angeordnet
sind und den ersten Wärmetauscher 1 zur Hälfte einfassen und zu einem Quadrat ergänzen.
Der zweite Wärmetauscher 2 dient beispielsweise zur Kühlung von Hydrauliköl.
[0028] Die Einzelwärmetauscher 3, 3a, 3b, 3c, 3d bestehen aus einer rechteckigen Wirkfläche
10, 10′, die an zwei gegenüberliegenden Seiten von je zwei Endkästen 4, 4′, 4˝ begrenzt
wird. Den Wirkflächen 10, 10′ wird die Kühlflüssigkeit über die Endkästen 4, 4′, 4˝
zu- bzw. abgeführt.
[0029] Die Wirkflächen 10, 10′ unterscheiden sich lediglich durch ihre Länge, was fertigungstechnisch
keinen Mehraufwand bedeutet.
[0030] Die verschiedenen Endkästen 4, 4′, 4˝ werden durch unterschiedliche Bearbeitung aus
demselben Rohling hergestellt. Jeder Endksten 4, 4′, 4˝ weist eine Endwand 7 und zwei
Stirnwände 8, 8′ auf, deren Außenflächen sich in den Kanten 6, 6′ schneiden.
[0031] Im Bereich der Kante 6 jedes Endkastens 4, 4′, 4˝ ist entweder in der Endwand 7 oder
in der Stirnwand 8 eine Bohrung 5 angebracht, die zum Zu- oder Ablauf der Kühlflüssigkeit
dient. Die Bohrungen 5 haben den gleichen Abstand von der Kante 6 und sind in der
Mitte der jeweiligen Endwand 7 bzw. Stirnwand 8 angebracht.
[0032] Die Endkästen 4, 4′, 4˝ sind an den Wirkflächen 10, 10′ jeweils so angebracht, daß
ihre Bohrungen diagonal gegenüberliegen. Dadurch wird eine gleichmäßige Verteilung
der Kühlflüssigkeit auf die Wirkflächen 10, 10′ erreicht.
[0033] Die Einzelwärmetauscher 3, 3a, 3b, 3c, 3d berühren sich mit der Endwand 7 und der
Stirnwand 8 jeweils eines Endkastens 4, 4′, 4˝. Sie sind an der Berührungsstelle zusammengeschraubt.
[0034] Fig. 3 zeigt einen Wärmetauscher 2, dessen Einzelwärmetauscher 3a, 3c zu getrennten
Kreisläufen gehören. Die Einzelwärmetauscher 3a, 3c sind zwar zusammengeschraubt,
weisen jedoch getrennte Kühlflüssigkeitszu- und -abläufe auf.
[0035] Fig. 4 zeigt einen Wärmetauscher 2, dessen Einzelwärmetauscher 3, 3b, 3d über Bohrungen
5 an der Berührungsstelle in Strömungsverbindung stehen und dadurch eine kühltechnische
Einheit bilden, die zu einem Einkreiskühlsystem gehört. Die Berührungsflächen sind
generell bearbeitet und bei dem Einkreiskühlsystem mit einer Dichtung 11 versehen.
[0036] Durch Wahl der Länge der Wirkfläche des liegend angeordneten Einzelwärmetauschers
kann dessen Kühlleistung den jeweiligen Anforderungen angepaßt werden. Die in den
Fig. 3 und 4 strichpunktiert dargestellte Lösung zeigt zwei Einzelwärmetauscher mit
identischen Wirkflächen, während die durchgezogen dargestellte Lösung zwar unterschiedliche
Wärmetauscher, jedoch die größtmögliche Wirkfläche aufweist.
[0037] Die erfindungsgemäße Wärmetauscheranordnung nach Fig.3 und 4 stellt eine kompakte
und flexible Lösung dar, bei der durch Verwendung von möglichst vielen Standard- und
Gleichbauteilen niedrige Fertigungskosten erzielt werden.
1. Wärmetauscheranordnung mit mindestens zwei Wärmetauschern (1, 2), die mittels eines
gemeinsamen Lüfters (9) von Kühlluft beaufschlagt werden, wobei die Wärmetauscher
(1, 2) in einer Ebene und lückenlos aneinanderstoßend angeordnet sind und Abmessungen
sowie Formgebung der einzelnen Wärmetauscher (1, 2) so gewählt sind, daß die Stirnflächen
der Wärmetauscher (1, 2) insgesamt eine in etwa quadratische Projektionsfläche aufweisen,
und wobei der erste Wärmetauscher (1) für die Kühlflüssigkeit einer Brennkraftmaschine
vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Wärmetauscher (2) für die Arbeitsflüssigkeit von Zusatzaggregaten,
die von der Brennkraftmaschine angetrieben sind, vorgesehen ist, und daß die Abmessungen
des ersten Wärmetauschers (1) konstant, die Abmessungen des zweiten Wärmetauschers
(2) entsprechend der erforderlichen Kühlleistung unterschiedlich gewählt sind, wobei
der erste Wärmetauscher (1) eine quadratische oder rechteckige, der zweite Wärmetauscher
(2) eine L-förmige Stirnfläche aufweist.
2. Wärmetauscheranordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Wärmetauscher (2) zwei Einzelwärmetauscher (3, 3a, 3b, 3c, 3d) aufweist,
die zusammen die L-Form bilden, wobei jeder der Einzelwärmetauscher (3, 3a, 3b, 3c,
3d) einen Schenkel des L bildet.
3. Wärmetauscheranordnung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelwärmetauscher (3, 3a, 3b, 3c, 3d) je zwei Endkästen (4, 4′) aufweisen,
die zumindest vor ihrer mechanischen Bearbeitung identisch gleich sind.
4. Wärmetauscheranordnung nach einem der Ansprüche 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnflächen der Einzelwärmetauscher (3, 3a, 3b, 3c, 3d) Rechteckform und
zumindest die gleiche Breite aufweisen.
5. Wärmetauscheranordnung nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
mit Endkästen (4, 4′), die je eine Endwand (7) sowie zwei Stirnwände (8, 8′) aufweisen,
wobei sich die Endwände (7) und die Stirnwände (8, 8′) in zwei Kanten (6, 6′) schneiden,
dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Kante (6) jedes Endkastens (4, 4′) in der
Endwand (7) und in der Stirnwand (8) Raum für eine Bohrung (5) vorgesehen ist, wobei
die vorgesehenen Bohrungen (5) gleichen Abstand von der Kante (6) und den Seitenkanten
der Endwand (7) und der Stirnwand (8) aufweisen, und daß die Endkästen (4, 4′) jedes
Einzelwärmetauschers (3, 3a, 3b, 3c, 3d) so angeordnet sind, daß deren Kanten (6)
jeweils diagonal gegenüberliegen.
6. Wärmetauscheranordnung nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß jeweils zwei Endkästen (4, 4′) der unterschiedlichen Einzelwärmetauscher
(3, 3a, 3b, 3c, 3d) fest miteinander verbunden sind, wobei deren den vorgesehenen
Bohrungen (5) benachbarten Kanten (6) unmittelbar gegenüberliegen.
7. Wärmetauscheranordnung nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Endkästen (4, 4′)der Einzelwärmetauscher (3, 3a, 3b, 3c, 3d) im Berührungsbereich
bearbeitet und mit je einer Bohrung (5) ausgeführt sind, und daß im Berührungsbereich
zwischen den Einzelwärmetauschern (3, 3a, 3b, 3c, 3d) eine Dichtung angeordnet ist.
8. Wärmetauscheranordnung nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß in Strömungsrichtung vor dem ersten Wärmetauscher (1) ein Ladeluftkühler (12)
einer aufgeladenen und ladeluftgekühlten Brennkraftmaschine angeordnet ist, und daß
die Summe der Kühlluft-Widerstände des Ladeluftkühlers (12) und des ersten Wärmetauschers
(1) in etwa dem Kühlluftwiderstand des zweiten Wärmetauschers (2) entspricht.
9. Wärmetauscheranordnung nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Wärmetauschern (1, 2) und dem Lüfter (9) eine Kühlluftführung (13)
vorgesehen ist, und daß der Lüfter (9) als Gebläse mit Leitrad ausgebildet ist, wobei
die dazugehörenden Wärmetauscher dem erhöhten Kühlluftdruck angepaßt sind.
1. A heat-exchanger arrangement comprising at least two heat exchangers (1, 2) supplied
with cooling air by air-flow means (9) common to them both, the heat exchangers (1,
2) being arranged adjacent one another, without a gap, in a plane, and the dimensions
and shape of the individual heat exchangers (1, 2) being so chosen that the end-faces
of the heat exchangers (1, 2) have an approximately four-sided overall surface of
projection, the first heat exchanger (1) being provided for the coolant of an internal
combustion engine,
characterised in that the second heat exchanger (2) is provided for the working fluid of additional
units driven by the internal combustion engine, and that the dimensions of the first
heat exchanger (1) are constant whereas the dimensions of the second heat exchanger
(2) are chosen in accordance with the required cooling effect, the first heat exchanger
(1) having a square or rectangular end-face whereas the second heat exchanger (2)
has an L-shaped end-face.
2. A heat-exchanger arrangement according to claim 1,
characterised in that the second heat exchanger (2) comprises two individual heat exchangers (3,
3a, 3b, 3c, 3d) which together form the L shape, each individual heat exchanger (3,
3a, 3b, 3c, 3d) forming an arm of the L.
3. A heat-exchanger arrangement according to claim 2,
characterised in that the individual heat exchangers (3, 3a, 3b, 3c, 3d) each have two end boxes
(4, 4′) which are substantially identical, at least before being worked on mechanically.
4. A heat-exchanger arrangement according to claim 2 or 3,
characterised in that the end faces of the individual heat exchangers (3, 3a, 3b, 3c, 3d) are rectangular
and have at least the same width.
5. A heat-exchanger arrangement according to any one of the preceding claims, comprising
end boxes (4, 4′) each having an end wall (7) and two face walls (8, 8′), the end
walls (7) and the face walls (8, 8′) intersecting at two edges (6, 6′),
characterised in that space for a bore (5) is provided in the end wall (7) and in the face wall
(8) in the region of the edge (6) of each end box (4, 4′), the bores (5) being equidistant
from the edge (6) and the side edges of the end wall (7) and the face wall (8), and
that the end boxes (4, 4′) of each individual heat exchanger (3, 3a, 3b, 3c, 3d) are
so disposed that their respective edges (6) are diagonally opposite.
6. A heat-exchanger arrangement according to any one of the preceding claims, characterised in that each pair of end boxes (4, 4′) of the various individual heat exchangers
(3, 3a, 3b, 3c, 3d) are rigidly interconnected, and their edges (6) adjacent the bores
(5) are directly opposite.
7. A heat-exchanger arrangement according to any one of the preceding claims, characterised in that the end boxes (4, 4′) of the individual heat exchangers (3, 3a, 3b, 3c, 3d)
are machined or worked-on in the area of contact and are each formed with a bore (5),
and a seal is disposed in the area of contact between the individual heat exchangers
(3, 3a, 3b, 3c, 3d).
8. A heat-exchanger arrangement according to any one of the preceding claims, characterised in that an air charge cooler (12) of a supercharged, intercooled internal combustion
engine is disposed in the flow direction in front of the first heat exchanger (1),
and the sum of the cooling-air resistances of the air charge cooler (12) and of the
second heat exchanger (1) is approximately equal to the cooling-air resistance of
the second heat exchanger (2).
9. A heat-exchanger arrangement according to any one of the preceding claims, characterised in that a cooling-air passage (13) is provided between the heat exchangers (1, 2)
and the air-flow means (9), and that the air-flow means (9) take the form of a blower
with an impeller or rotor, the associated heat exchangers being adapted to the increased
cooling-air pressure.
1. Agencement pour échangeur de chaleur avec au moins deux échangeurs de chaleur (1,
2) qui sont soumis à de l'air frais au moyen d'un ventilateur (9) commun, les échangeurs
(1, 2) sont disposés dans un plan et se touchent sans vide, on choisit les dimensions
et la forme de chaque échangeur de chaleur (1, 2) pour que les faces frontales des
échangeurs de chaleur (1, 2) présentent en fait une surface de projection carrée,
on prévoit le premier échangeur de chaleur (1) pour le liquide de refroidissement
d'un moteur thermique, caractérisé en ce que le deuxième échangeur de chaleur (2)
est prévu pour le liquide d'entraînement de matériels auxiliaires qui sont entraînés
par le moteur thermique et que les dimensions du premier échangeur de chaleur (1)
sont constantes, on choisit indifféremment les dimensions du deuxième échangeur de
chaleur (2) en fonction de la puissance de refroidissement nécessaire, le premier
échangeur de chaleur (1) présente une surface frontale carrée ou rectangulaire, et
le deuxième échangeur de chaleur (2) une surface frontale en L.
2. Agencement pour échangeur de chaleur selon la revendication 1, caractérisé en ce que
le deuxième échangeur de chaleur (2) présente deux échangeurs de chaleur individuels
(3, 3a, 3b, 3c, 3d), qui forment ensemble un L, chacun des échangeurs de chaleur individuels
(3, 3a, 3b, 3c, 3d) forme une patte du L.
3. Agencement pour échangeur de chaleur selon la revendication 2, caractérisé en ce que
les échangeurs de chaleur individuels (3, 3a, 3b, 3c, 3d) présentent chacun deux caisses
terminales (4, 4′) qui sont identiques du point de vue de leur usinage mécanique.
4. Agencement d'échangeur de chaleur selon l'une des revendications 2 ou 3, caractérisé
en ce que les surfaces frontales de chaque échangeur de chaleur (3, 3a, 3b, 3c, 3d)
sont de forme rectangulaire et présentent au moins la même largeur.
5. Agencement d'échangeur de chaleur selon l'une des revendications précédentes, avec
des caisses terminales (4, 4′) qui présentent chacune une paroi terminale (7) ainsi
que deux parois frontales (8, 8′), les parois terminales (7) et les parois frontales
(8, 8′) se coupent en deux bords (6, 6′), caractérisé en ce que dans le domaine de
bord (6) de chaque caisse terminale (4, 4′), on prévoit un espace dans la paroi terminale
(7) et dans la paroi frontale (8) pour un alésage (5), les alésages prévus (5) ayant
la même distance au bord (6) et aux bords latéraux de la paroi terminale (7) et de
la paroi frontale (8), et que les caisses terminales (4, 4′) de chaque échangeur thermique
(3, 3a, 3b, 3c, 3d) sont disposées de telle sorte que leurs bords (6) sont diagonalement
opposés.
6. Agencement d'échangeurs de chaleur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé
en ce que chaque fois deux caisses terminales (4, 4′) des différents échangeurs de
chaleur individuels (3, 3a, 3b, 3c, 3d) sont fixées solidement, leurs bords (6) voisins
des alésages (5) se faisant face directement.
7. Agencement d'échangeurs de chaleur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé
en ce que les caisses terminales (4, 4′) de chaque échangeur individuel (3, 3a, 3b,
3c, 3d) sont usinées dans la zone de contact et sont chacune munies d'un alésage (5),
et que dans la zone de contact entre les échangeurs thermiques individuels (3, 3a,
3b, 3c, 3d) on implante un joint.
8. Agencement d'échangeur thermique selon l'une des revendications précédentes, caractérisé
en ce que dans le sens d'écoulement du premier échangeur thermique (1) on place un
radiateur d'air turbocompressé (12) d'un moteur thermique turbocompressé et refroidi
à l'air, et que la somme des résistances d'air de refroidissement du radiateur d'air
turbocompressé (12) et du premier échangeur thermique (1) correspond approximativement
à la résistance de l'air de refroidissement du deuxième échangeur thermique.
9. Agencement d'échangeur thermique selon l'une des revendications précédentes, caractérisé
en ce qu'on prévoit un guidage d'air de refroidissement (13) entre les échangeurs
thermiques (1, 2) et le ventilateur (9) et que le ventilateur (9) est constitué en
soufflante avec une couronne directrice, l'échangeur thermique correspondant étant
adapté à la pression d'air de refroidissement plus élevée.