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EP 0 450 433 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.07.1993 Patentblatt 1993/29 |
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Anmeldetag: 23.03.1991 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: B28B 11/08 |
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Verfahren zur Herstellung von plangenauen Ziegelsteinen
Process for manufacturing bricks with parallel surfaces
Procédé pour l'obtention de briques à surfaces parallèles
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE FR IT LI |
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Priorität: |
04.04.1990 DE 4010850
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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09.10.1991 Patentblatt 1991/41 |
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Patentinhaber: ZIEGELWERK KLOSTERBEUREN LUDWIG LEINSING GMBH & CO. |
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D-87727 Babenhausen (DE) |
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Erfinder: |
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- Thater, Hubert L.
W-8943 Babenhausen (DE)
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Vertreter: Pfister, Helmut, Dipl.-Ing. |
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Buxacher Strasse 9 87700 Memmingen 87700 Memmingen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 1 939 590 GB-A- 1 119 905 US-A- 3 268 637
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FR-A- 2 071 082 NL-A- 7 209 732 US-A- 4 495 118
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von plangenauen Ziegelsteinen,
wobei die Ziegelsteine nach der Formung und Trocknung gebrannt, die maßgenauen Oberflächen
bearbeitet und die plangenaue Bearbeitung an den geformten und getrockneten Ziegelsteinen
vorgenommen wird, und der Brennvorgang nach dem Bearbeiten erfolgt.
[0002] Plangenaue Ziegelsteine, die mindestens auf zwei einander gegenüberliegenden Flächen
bearbeitet sind, derart, daß diese beiden Flächen insbesondere den gleichen Abstand
voneinander aufweisen und zueinander exakt parallel sind, haben den Vorteil, daß sie
im Mauerwerk durch Kleber oder ähnliche Stoffe miteinander verbunden werden können,
und daß es nicht notwendig ist, vergleichsweise breite Mörtelfugen vorzusehen. Dies
bietet bei der Herstellung des Bauwerkes verschiedene Vorteile.
[0003] Die Herstellung derartiger Planziegel ist jedoch aufwendig. Die Ziegel werden mit
Übermaß produziert, also geformt, getrocknet und gebrannt. Nach dem Brennprozeß werden
die auf Paletten geschichteten Ziegelsteine und in einem weiteren separaten Vorgang
außerhalb der Ziegelproduktionsanlage oberflächenbehandelt. Dabei werden an jeder
Ziegelseite ca. 6 mm unter großem Energieaufwand und großem Verschleiß der Werkzeuge
abgeschliffen und gegebenenfalls auch abgefräst. Neben dem Bearbeitungsaufwand für
das maßgenaue Herstellen fällt auch der zusätzliche Aufwand an, da die Ziegel mit
größerem Volumen geformt, getrocknet und gebrannt werden.
[0004] Planziegel der in Rede stehenden Ausbildung sind daher vergleichsweise teuer und
konnten sich am Markt nur wenig durchsetzen, obwohl die Verarbeitung solcher Ziegel
mit nicht unbeträchtlichen Vorteilen verbunden ist.
[0005] In der DE-A-1939590 ist ein Verfahren zur Herstellung von aus keramischen Material
bestehenden Formkörpern, z. B. von Kaffeekannen oder auch von quaderförmigen Schamotteplatten
beschrieben, das dem Verfahren der eingangs angegebenen Gattung entspricht. Dabei
wird der getrocknete Formling während seiner Ofenreise in heißplastischem Zustand
in die gewünschte Endform verformt und dadurch eine wesentlich bessere Maßhaltigkeit
des Formkörpers erreicht. Die Verformung in heißplastischem Zustand erfolgt dabei
beispielsweise mittels eines aus feuerfestem Material bestehenden Stützkörpers oder
auch mittels eines Preßstempels.
[0006] Die Anwendung dieses bekannten Verfahrens bei der Herstellung von plangenauen Ziegelsteinen
wäre schwierig, mindestens aber sehr aufwendig. Die Ziegelsteine müßten im Brennofen
jeweils einzeln zugänglich sein, was der Anordnung der Ziegelsteine auf den Tunnelofenwagen
widerspricht.
[0007] Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren anzugeben, das es erlaubt, derartige
plangenaue Ziegelsteine mit wesentlich geringerem Aufwand herzustellen, als dies bisher
möglich erschien.
[0008] Zur Lösung dieser Aufgabe geht die Erfindung aus von einem Verfahren der eingangs
angegebenen Art. Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, daß bei der Bearbeitung der Oberflächen
ein Übermaß abgearbeitet z. B. geschliffen und/oder gefräst wird und daß beim Brennvorgang
die Ziegelsteine gleichförmig unter Anwendung geringer Temperaturunterschiede erwärmt
werden.
[0009] Die Erfindung geht von der Überlegung aus, daß das Schwinden bzw. Schrumpfen oder
Zusammenbacken des Ziegelrohlings nach dem Trocknungsvorgang weitgehend abgeschlossen
ist. Voraussetzung hierfür ist jedoch, daß der Brennvorgang so gesteuert wird, daß
nachfolgend keine Verformungen der Ziegelrohlinge in nennenswertem Umfang auftreten.
[0010] Wenn die Ziegelrohlinge nach dem Trocknen und vor dem Brennen bearbeitet werden,
also beispielsweise geschliffen oder durch andere Bearbeitungsmaschinen auf das gewünschte
exakte Maß gebracht werden, ist der Bearbeitungsaufwand hierfür beträchtlich geringer
als beim bisherigen Verfahren. Der getrocknete Ziegelrohling besitzt eine wesentlich
geringere Härte im Vergleich zum gebrannten Ziegelstein und dementsprechend ist auch
der Bearbeitungsaufwand und insbesondere der Energieaufwand hierfür niedriger. Es
ist klar, daß auch der Verschleiß der Werkzeuge bei dem weicheren Material geringer
ist als bei der Bearbeitung des gebrannten harten Ziegelsteins.
[0011] Durch den Bearbeitungsvorgang wird je Steinseite ein Übermaß von etwa 6 mm abgearbeitet.
Der Ziegelrohling wird durch den Bearbeitungsvorgang daher in seiner Masse verringert.
Beim erfindungsgemäßen Verfahren ergibt sich hierdurch der Vorteil, daß die Masse
der zu brennenden Ziegel im Vergleich zum bisherigen Verfahren geringer ist, wodurch
mit einer mittleren Wärmeeinsparung von etwa 5 % beim Brennprozeß gerechnet werden
kann. Zu dieser Wärmeeinsparung kommt die Einsparung an elektrischer Energie beim
Schneid- bzw. Bearbeitungsvorgang, wobei die Einsparung etwa 80 % im Vergleich zu
bisherigen Verfahren beträgt.
[0012] Die gleichmäßige Erwärmung der Ziegelsteine beim Brennvorgang wird dadurch erhalten,
daß der Brennvorgang unter Anwendung von nur geringen Temperaturdifferenzen, insbesondere
zwischen der jeweiligen Temperatur der Ziegel und der Temperatur der Heizgase erfolgt.
Nach dem Einbringen der Ziegelsteine in den Brennofen, insbesondere den Tunnelofen,
werden die aufgewandten Temperaturen zunächst sehr niedrig gehalten und erst langsam
nach und nach gesteigert. Dies läßt sich dadurch erreichen, daß in die verschiedenen
Zonen des Brennofens Luft eingeblasen wird. Die Temperatur wird nach und nach gesteigert
in gleichem Maße, wie die Ziegelsteine erwärmt werden.
[0013] Dabei werden insbesondere in der Aufheizzone des Brennofens Temperaturdifferenzen
von ca. 40 Grad Celsius nicht überschritten. In der Vorfeuerzone ist es günstig, wenn
die Temperaturdifferenz von 20 Grad Celsius nicht überschritten wird, während in der
Feuerzone eine Temperaturdifferenz von 10 Grad Celsius nicht überschritten werden
soll.
[0014] Es ist ebenfalls empfehlenswert, im Abkühlbereich durch Lufteindüsung die Temperatur
zu vergleichmäßigen, um zu vermeiden, daß bei übermäßigen Temperaturdifferenzen unerwünschte
Verformungen an den Ziegelsteinen auftreten.
[0015] Ein weiteres vorteilhaftes Mittel zur Erzielung einer gleichmäßigen Temperaturbeeinflussung
besteht darin, daß die Ziegelsteine derart auf dem Tunnelofenwagen angeordnet werden,
daß jeder Ziegelstein annähernd gleichartig von den Heizgasen umspült wird. Dabei
empfiehlt es sich insbesondere, Ziegelsteine auf dem Tunnelofenwagen in einzelnen
Türmchen, z.B. mit einem oder zwei Ziegelrohlingen je Lage, zu stapeln, die von dem
benachbarten Türmchen je einen Abstand aufweisen. Auf diese Weise erreichen die Heizgase
alle Ziegelsteine und insbesondere auch praktisch alle Außenflächen der Ziegelsteine
annähernd gleichförmig, was ebenfalls dazu beiträgt, eine unerwünschte Verformung
beim Brennvorgang zu unterdrücken. Daß diese Anordnung der Ziegelsteine auf dem Tunnelofenwagen
gegebenenfalls bedingt, daß nachträglich für den Transport umgestapelt werden muß,
ist vergleichweise von untergeordneter Bedeutung.
[0016] Es hat sich als besonders günstig erwiesen, wenn die Ziegel für das erfindungsgemäße
Verfahren aus einem Gemisch von 60 % Mergelton, 30 % Lößlehm und 10 % Quarzsand hergestellt
werden. Dabei sind bei den Mischungsverhältnissen kleine, verhältnismäßig geringfügige
Toleranzen möglich.
[0017] Ein solches Gemisch hat besonders gute Eigenschaften im Hinblick auf das erfindungsgemäße
Verfahren, nämlich insofern, als ein Ziegelrohling aus diesem Gemisch nur sehr wenig
dazu neigt, bei einem sorgfältigen, vorsichtigen Brennvorgang sich zu deformieren.
[0018] Schließlich schlägt die Erfindung vor, daß die Bearbeitungs-, insbesondere die Schleifmaschinen
zur Herstellung der plangenauen Oberflächen eine elektronische Nachmessung für die
Ziegelsteine vornehmen und die Nachmessvorrichtung gegebenenfalls die Bearbeitungsmaschine
nachführt. Auf diese Weise kann der Verschleiß, beispielsweise an den Schleifscheiben,
so nachgesteuert werden, daß die Bearbeitungsgenauigkeit der Ziegelrohlinge nicht
nachläßt.
[0019] Das erfindungsgemäße Verfahren ist für Ziegelsteine gedacht, die im fertigen Zustand
eine quaderförmige Gestalt besitzen, insbesondere aber auch für solche Ziegelsteine,
in denen Aussparungen zur Erhöhung der Isolationswirkung vorgesehen sind. Gerade Ziegelsteine
solcher Gestalt bieten gute Voraussetzungen dafür, daß die Erwärmung beim Brennvorgang
gleichmäßig erfolgt, weil die Heizgase jeweils nur vergleichsweise geringe Wandstärken
zu erwärmen haben.
[0020] Das erfindungsgemäße Verfahren ist aber auch an solchen Ziegelsteinen anwendbar,
bei denen die bearbeiteten Flächen nach der Bearbeitung Vorsprünge, beispielsweise
vorspringende Rippen bzw. diesen Rippen angepaßte Ausnehmungen aufweisen. Derartige
Ziegelsteine, die an sich bekannt sind, ergeben im Verband schon von vornherein eine
Verklammerung zwischen den einzelnen Steinen. Dabei kommt es nicht darauf an, ob die
Vorsprünge oder Ausnehmungen ebenfalls exakt bearbeitet sind, wie dies bei der Erfindung
ohne weiteres möglich ist.
1. Verfahren zur Herstellung von plangenauen Ziegelsteinen, wobei die Ziegelsteine nach
der Formung und Trocknung gebrannt, die maßgenauen Oberflächen bearbeitet und die
plangenaue Bearbeitung an den geformten und getrockneten Ziegelsteinen vorgenommen
wird, und der Brennvorgang nach dem Bearbeiten erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß
bei der Bearbeitung der Oberflächen ein Übermaß abgearbeitet, z. B. geschliffen und/oder
gefräst, wird und daß beim Brennvorgang die Ziegelsteine gleichförmig unter Anwendung
geringer Temperaturunterschiede erwärmt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Erreichen geringer Temperaturunterschiede
in die verschiedenen Zonen des Brennofens Luft eingeblasen wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Aufheizzone des
Brennofens eine Temperaturdifferenz von ca. 40 Grad Celsius nicht überschritten wird.
4. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß in der Vorfeuerzone des Brennofens eine Temperaturdifferenz von ca. 20 Grad Celsius
nicht überschritten wird.
5. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß in der Feuerzone des Brennofens eine Temperaturdifferenz von ca. 10 Grad Celsius
nicht überschritten wird.
6. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ziegelsteine derart auf den Tunnelofenwagen angeordnet werden, daß jeder Ziegelstein
annähernd gleichartig von den Heizgasen umspült wird.
7. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ziegelsteine auf den Tunnelofenwagen in einzelnen Türmchen aufgestapelt sind,
die von dem benachbarten Türmchen je einen Abstand aufweisen.
8. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ziegelsteine aus einem Gemisch von ca. 60 % Mergelton, ca. 30 % Lößlehm und
ca. 10 % Quarzsand hergestellt werden.
9. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Bearbeitungs-, insbesondere die Schleifmaschinen, zur Herstellung der plangenauen
Oberflächen eine elektronische Nachmessung für den Ziegelstein vornehmen und die Nachmessungsvorrichtung
gegebenenfalls die Bearbeitungsmaschine nachführt.
1. Process for manufacturing bricks with parallel surfaces, with the bricks being burnt
after moulding and drying, the true-to-gauge surfaces being machined and the parallel-surfaces
machining being carried out on the moulded and dried bricks, and the burning operation
taking place after machining, characterzized in that during the machining of the surfaces
an excess is removed, eg. by grinding and/or milling and in that in the burning operation
the bricks are heated uniformly with slight differences in temperature being used.
2. Process according to claim 1, characterized in that air is blown into the different
zones of the kiln in order to obtain slight differences in temperature.
3. Process according to claim 1 or 2, characterized in that in the heating zone of the
kiln a difference in temperature of approx. 40 degrees Celsius is not exceeded.
4. Process according to one or more of the preceding claims, characterized in that in
the prefiring zone of the kiln a difference in temperature of approx. 20 degrees Celsius
is not exceeded.
5. Process according to one or more of the preceding claims, characterized in that in
the firing zone of the kiln a difference in temperature of approx. 10 degrees Celsius
is not exceeded.
6. Process according to one or more of the preceding claims, characterized in that the
bricks are arranged on the tunnel kiln cars in such a way that approximately uniform
circulation of the heating gases round each brick is effected.
7. Process according to one or more of the preceding claims, characterized in that the
bricks are arranged on the tunnel kiln cars in separate stacks each stack being arranged
at a distance from the adjacent stack.
8. Process according to one or more of the preceding claims, characterized in that the
bricks are manufactured from a mixture of approx. 60% marl clay, approx. 30% loess
loam and approx. 10% quartz sand.
9. Process according to one or more of the preceding claims, characterized in that the
machining devices, in particular the grinding machines for manufacturing the parallel
surfaces carry out an electronic check of the brick measurements and the checking
device controls if necessary the follow-up to be effected by the machining device.
1. Procédé de fabrication de briques à faces planes de précision dans lequel les briques
sont cuites après le façonnage et le séchage, les surfaces à cotes précises sont usinées
et l'usinage plan de précision est fait sur les briques façonnées et séchées, et la
cuisson a lieu après l'usinage, caractérisé par le fait que lors de l'usinage des
surfaces, une surépaisseur est enlevée par exemple par meulage et/ou fraisage et que
lors de la cuisson, les briques sont chauffées uniformément avec emploi de faibles
différences de température.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé par le fait que pour l'obtention de
faibles différences de température, de l'air est insufflé dans les différentes zones
du four de cuisson.
3. Procédé selon l'une des revendications 1 et 2, caractérisé par le fait que dans la
zone de mise en température du four de cuisson n'est pas dépassée une différence de
température d'environ 40 °C.
4. Procédé selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé par le
fait que dans la zone de pré-feu du four de cuisson n'est pas dépassée une différence
de température d'environ 20 °C.
5. Procédé selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé par le
fait que dans la zone de feu du four de cuisson n'est pas dépassée une différence
de température d'environ 10 °C.
6. Procédé selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé par le
fait que les briques sont disposées sur le wagonnet de four tunnel de façon à être
toutes balayées à peu près de la même manière par les gaz de chauffage.
7. Procédé selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé par le
fait que les briques sont empilées sur le wagonnet de four tunnel en petites tours
espacées.
8. Procédé selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé par le
fait que les briques sont fabriquées à partir d'un mélange d'environ 60 % d'argile
marneuse, environ 30 % d'argile de loess et environ 10 % de sable de quartz.
9. Procédé selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé par le
fait que les machines d'usinage, en particulier de meulage, pour la réalisation des
faces planes de précision font un contrôle dimensionnel électronique des briques et
la machine d'usinage est éventuellement asservie au dispositif de contrôle dimensionnel.