[0001] Die Erfindung betrifft eine Halteeinrichtung für Säcke mit einem Halter, an dem mehrere
Säcke angeordnet sind, wobei an dem Halter mindestens ein Haltestab lösbar und bewegbar
angeordnet ist, der mit Halterungen zur lösbaren Befestigung eines Öffnungsrandes
eines der Säcke oder einander zugekehrter Ränder der Öffnungen einander in der Halteeinrichtung
benachbarter Säcke versehen ist, wobei der mindestens eine Haltestab mit beiden Enden
an Holmen eines Rahmens, dessen Öffnung überspannend, gelagert ist. Säcke werden häufig
dazu verwendet, Abfälle der verschiedensten Art aufzunehmen, um nach Füllung der Säcke
abtransportiert zu werden. Handelt es sich dabei um Müll, so ist es wünschenswert,
die Trennung des anfallenden Mülls möglichst bereits am Ort, an dem der Müll anfällt,
vorzunehmen. Hiezu ist es erforderlich, daß der Müll je nach Gattung in getrennte
Säcke aufgeteilt wird. Diese Säcke sollen leicht zugänglich sein, da erfahrungsgemäß
nur dann eine Mülltrennung am Entstehungsort durchgeführt wird, wenn mit dieser Trennung
kein besonderer Mehraufwand entsteht. Vor allem wird gefordert, daß die Säcke leicht
aus der Haltevorrichtung entfernt und durch neue Säcke ersetzt werden können.
[0002] Bekannt wurden Halteeinrichtungen für Säcke in Absackvorrichtungen, das sind Vorrichtungen,
in welchen ein Sack an einem vorgegebenen Ort befüllt und mindestens ein weiterer
Sack an einem benachbarten Ort in Bereitschaft gehalten wird, um in die Befüllungsstellung
gebracht zu werden, nachdem der bereits befüllte Sack entfernt wurde (DE-A-15 86 264).
[0003] Unterschiedlich zu den vorerwähnten Absackvorrichtungen werden bei Einrichtungen
zum Sammeln von getrenntem Müll in Säcken, mehrere Säcke zur gleichzeitigen Befüllung
an voneinander verschiedenen Orten bereitgehalten.Damit ist das Einsatzgebiet der
Absackvorrichtungen verschieden vom Einsatzgebiet von Müllsammeleinrichtungen, die
Säcke für die verschiedensten Müllsorten verwenden, wiewohl in der konstruktiven Gestaltung
durchaus gewisse Parallelitäten vorhanden sein können.
[0004] Für Absackeinrichtungen wurde aus der GB-A-1 317 995 eine Halteeinrichtung für Säcke
mit einem Halter bekannt, an dem mehrere Säcke angeordnet sind, wobei an dem Halter
mindestens ein Haltestab lösbar und bewegbar, z.B. gleitbar, gegebenenfalls an einer
gewünschten Stelle des Halters z.B. mittels Kerben für den Eingriff der Haltestäbe
festlegbar angeordnet ist, der mit Halterungen zur lösbaren Befestigung des Öffnungsrandes
eines der Säcke oder der einander zugekehrten Ränder der Öffnungen einander in der
Halteeinrichtung benachbarter Säcke versehen ist. Bei dieser Einrichtung ist ein gerader
bzw. kreissektorförmig gekrümmter Holm zur Aufnahme der Haltestäbe bekanntgeworden.
Die Haltestäbe stehen fliegend von diesem Holm ab, sodaß die gesamte Halteeinrichtung
relativ instabil ist.
[0005] Bei Absackvorrichtungen ist schließlich auch bereits bekanntgeworden (vgl. etwa die
DE-A-15 86 264), die Haltestäbe an einander gegenüberliegenden Holmen eines U-förmig
ausgebildeten, somit auf einer Seite offenen Halters anzuordnen. Diese bekannten Einrichtungen
sind zwar günstig, was den Abtransport der Säcke betrifft, hinsichtlich der gewünschten
Stabilität, insbesondere wenn - wie im Falle von Müllsammeleinrichtungen - mehr als
ein Sack zur gleichzeitigen Befüllung zur Verfügung gestellt werden soll, jedoch ungenügend.
Die Belastung des U-förmigen Halters in der bekannten Absackvorrichtung ist dabei
nur von kurzer Dauer, ebenfalls unterschiedlich zu Müllsammelvorrichtungen.
[0006] In der DE-A-12 07 259 ist weiters eine Absackvorrichtung beschrieben, bei der die
Haltestäbe mit ihren freien Enden an einem geschlossenen Stützrahmen gehalten sind,
der als kreisförmiger Laufschienenring ausgebildet ist. Die Sackklemmen sind dabei
als von einer gemeinsamen Nabe radial abstehende Speichen ausgebildet, wodurch die
Öffnungen der Säcke, deren Ränder zwischen zwei einander benachbarten Speichen geklemmt
sind, jeweils konstant sind. Eine Anpassung der Sacköffnung an den jeweiligen Füllzustand
des Sackes ist bei der Einrichtung gemäß der DE-A-12 07 259 nicht möglich.
[0007] Die Erfindung bietet nun für das Problem, den anfallenden Müll bereits am Ort, an
dem der Müll anfällt, zu trennen, eine Lösung, wobei der Müll je nach Gattung in getrennte
Säcke aufgeteilt werden kann und die Säcke leicht zugänglich angeordnet und aus der
Halteeinrichtung leicht entfernt und durch neue Säcke ersetzt werden können. Auf die
Stabilität der Einrichtung ist dabei besonderes Augenmerk zu richten, bei der Müll
unterschiedlichsten spez. Gewichts anfallt und demgemäß die von der Einrichtung aufzunehmende
Last bei gleichem Volumen unterschiedlich sein kann. Die Erfindung geht hiebei aus
von einer Halteeinrichtung für Säcke der eingangs erwähnten Art und schlägt zur Lösung
der vorerwähnten Aufgabe vor, daß erfindungsgemäß die Holme für die Lagerung der Haltestäbe
bzw. einer Halteplatte Teile eines geschlossenen vieleckigen, insbesondere viereckigen
Rahmens bilden. Durch die erfindungsgemäße Gestaltung wird eine Halteeinrichtung erzielt,
die es erlaubt, mehrere Säcke auf einfache Weise offenzuhalten, um unterschiedlichste
Müllsorten (organischen Müll, Glas, Metall, Sondermüll usw.) in die hiefür vorgesehenen
Säcke einzuwerfen und nach der Füllung der Säcke diese aus der Halteeinrichtung voneinander
sowohl zeitlich als auch örtlich getrennt entfernen zu können und neue Säcke mit offenem
Einwurfrand wieder in die Halteeinrichtung einzusetzen. Die einzelnen Säcke können
unterschiedlich markiert (gefärbt) sein, um die einzelnen Müllsorten anhand der Markierung
zu unterscheiden. In der Halteeinrichtung selbst können die Säcke an die jeweils gewünschte
Stelle zur Erleichterung der Befüllung gebracht werden. Sind die Haltestäbe permanent
beweglich, so paßt sich die Sacköffnung der jeweiligen Befüllung an. Die erfindungsgemäße
Vorrichtung erreicht dadurch, daß der mindestens eine Haltestab bzw. eine Halteplatte
mit beiden Enden an Holmen eines geschlossenen, bevorzugt viereckigen Rahmens gelagert
ist, die für die gleichzeitige Befüllung mehrerer Säcke erforderliche Stabilität in
ausreichendem Maße. Die erfindungsgemäße Halteeinrichtung eignet sich daher besonders
für einen Einsatz, bei welchem mehrere Säcke zur Verfügung stehen, um unterschiedliches
Gut, etwa verschiedenartigen Müll, aufzunehmen. Von besonderem Interesse kann es dabei
sein, die Halterungen zur lösbaren Befestigung des Öffnungsrandes der Säcke verstellbar
und feststellbar am jeweiligen Haltestab anzuordnen. Auf diese Weise gelingt es nämlich,
verschiedene Sacktypen an der gleichen Halteeinrichtung einzusetzen, insbesondere
können als Säcke zur Aufnahme von Müll auch übliche Tragtaschen eingesetzt werden,
womit diese Tragtaschen vor ihrer Vernichtung noch einem Zweck zugeführt werden können.
Auch bereits vorhandene Behälter können mit erfindungsgemäßen Halteeinrichtungen ausgestattet
werden, nämlich dann, wenn der Rahmen für die Haltestäbe vom Öffnungsrand des Behälters
gebildet ist oder der Rahmen auf den Öffnungsrand des Behälters aufgesetzt werden
kann.
[0008] Die der Erfindung zugrundeliegende Idee laßt sich auch mit rundem Stützrahmen verwirklichen.
Die Erfindung geht dabei aus von einer Halteeinrichtung für Säcke mit einem Halter,
der als Säule ausgebildet ist, an der mehrere Haltestäbe bzw. Halteplatten schwenkbar
gelagert sind, wobei der Haltestab bzw. die Halteplatte mit Halterungen zur lösbaren
Befestigung des Öffnungsrandes eines der Säcke bzw. der einander zugekehrten Ränder
der Öffnungen einander in der Halteeinrichtung benachbarter Säcke versehen ist, wobei
die Haltestäbe bzw. die Halteplatten mit ihren freien Enden an einem Stützrahmen gehalten
sind, der die Säule mit radialem Abstand umschließt, wobei bei einer solchen Einrichtung
erfindungsgemäß die Haltestäbe bzw. Halteplatten aufeinander zu und voneinander wegschwenkbar
an der Säule gelagert sind und gegebenenfalls, z.B. mittels am Stützrahmen angeordneter
Kerben, in welche die Haltestäbe bzw. Halteplatten eingreifen, festlegbar sind. Diese
Gestaltung ermöglicht eine Anpassung der Sacköffnung an den jeweiligen Füllzustand
des Sakkes. Die Haltestäbe sind hiebei aufeinander zu- und voneinander wegschwenkbar
auf der Säule gelagert. Soferne jedoch mittels am Stützrahmen angeordneter Kerben
die Haltestäbe festgelegt werden können, ist es möglich, an der Halteeinrichtung Säcke
anzuordnen, deren Öffnungen verschieden groß sind. Auch bei dieser Ausführungsform
ist es möglich, daß der Stützrahmen für die von der Säule abliegenden Enden der Haltestäbe
vom Öffnungsrand eines Behälters gebildet ist oder der Stützrahmen auf den Öffnungsrand
des Behälters aufgesetzt wird. Dadurch ist es möglich, vorhandene etwa kreisförmige
Tonnen, mit erfindungsgemäß ausgestalteten Halteeinrichtungen für Säcke zu versehen
und damit unterschiedlichen Müll oder anderen Abfall bereits am Entstehungsort zu
sortieren.
[0009] Die Halterungen zur lösbaren Befestigung des Öffnungsrandes einer der Säcke können
verstellbar und feststellbar am jeweiligen Haltestab angeordnet sein; dies mit dem
Ziele, unterschiedliche Säcke, etwa auch Tragtaschen, in der erfindungsgemäßen Halteeinrichtung
verwenden zu können.
[0010] Auch mit nur einem einzigen Haltestab können in der Halteeinrichtung zwei Säcke untergebracht
werden, wobei jeweils ein Öffnungsrand eines Sackes am Rahmen und an dem beweglichen,
gegebenenfalls arretierbaren Haltestab gehalten ist.
[0011] Der Stützrahmen bzw. der Rahmen für die Ausführung, bei der der Halter als Säule
ausgebildet ist, kann vom Öffnungsrand eines Behälters gebildet sein, jedoch ist es
auch möglich, den Stützrahmen bzw. den Halterahmen für die Haltestäbe auf die Öffnung
des Behälters aufzusetzen oder in diese einzusetzen. Der Stützrahmen bzw. der Rahmen
für die Aufnahme der Haltestäbe kann auch von Füßen getragen werden, die am Boden
abgestützt sind, oder es kann der Stützrahmen bzw. der Rahmen für die Aufnahme der
Haltestäbe auch nach Art einer Konsole an einer Mauer, Wand oder der Innenseite einer
Kastentür befestigt werden.
[0012] Sind die Haltestäbe mit ihren freien Enden gleitbar in bzw. an dem Stützrahmen bzw.
an dem viereckigen Rahmen für die Aufnahme der Haltestäbe gelagert, so können an den
Stabenden auch Kugellager oder Nagellager vorgesehen sein, über welche die Haltestäbe
an dem Stützrahmen bzw. an dem Rahmen für die Haltestäbe gelagert sind.
[0013] Zur lösbaren Befestigung der Säcke können die Haltestäbe mit Klemmleisten oder mit
Haken, Druckknöpfen u.dgl. versehen sein, die bevorzugt ver- und feststellbar am jeweiligen
Haltestab angeordnet sind. Sind diese Halteeinrichtungen für die Säcke verstellbar
am jeweiligen Haltestab angeordnet, ist es möglich, Säcke zu verwenden, an welchen
Einhängeösen in unterschiedlicher gegenseitiger Entfernung vorgesehen sind. Die verstellbare
Anordnung der Haltemittel für die Säcke erlaubt es auch, herkömmliche Tragtaschen
als Säcke zu verwenden und mit ihren Tragbügeln in die Halteelemente an den Haltestäben
einzuhängen.
[0014] Die Erfindung wird nachstehend anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen
näher und beispielsweise erläutert. Es zeigen,
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäß ausgestaltete Halteeinrichtung,
Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie II-II in Fig. 1,
Fig. 3 einen Teilschnitt entlang der Linie III-III in Fig. 1, die
Fig. 4 und 5 gegenüber der Ausführungsform der Fig. 3 abgeänderte Lagerungen von Haltestäben,
die
Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie VI-VI in Fig. 1, die
Fig. 7 und 8 unterschiedliche Ausführungsformen von Haltestäben und Halteeinrichtungen
für Säcke,
Fig. 9 in Draufsicht eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Halteeinrichtung,
Fig. 1O einen Schnitt entlang der Linie X-X in Fig. 9,
Fig. 11 eine Ausführungsform eines in der erfindungsgemäßen Halteeinrichtung verwendbaren
Sackes,
Fig. 12 eine gegenüber Fig. 11 abgeänderte Sackform,
Fig. 13 eine weitere Variante zu den Ausführungen der Fig. 6 bis 8,
Fig. 14 eine Ausführungsform, die gegenüber jener in Fig. 2 modifiziert ist, und
Fig. 15 eine weitere Ausführungsform, bei der große und kleine Säcke in der Halteeinrichtung
angeordnet sind und der Halter vom Öffnungsrand eines Containers gebildet ist.
[0015] In der Zeichnung sind mit 1 und 2 unterschiedlich ausgebildete Halter bezeichnet,
an welchen jeweils mehrere Säcke 3 angeordnet werden können. Sowohl an dem Halter
1 als auch an dem Halter 2 sind Haltestäbe 4 für Säcke 3 vorgesehen. Statt Haltestäben
4 können auch Halteplatten vorgesehen werden. An den Haltestäben 4 bzw. an der Halteplatte
sind gemäß den Fig. 1, 2 sowie 9 und 10 die benachbarten Säcke 3 mit den einander
zugekehrten Rändern 5 für die Sacköffnungen 16 lösbar befestigt. In der Ausführungsform
gemäß Fig. 13 hingegen dient ein Haltestab 4 jeweils zur Halterung des Randes 5 nur
eines Sackes 3. Die Haltestäbe 4 sind in beiden vorgenannten Ausführungsformen beweglich
am Halter 1 bzw. 2 angeordnet.
[0016] In der Ausführungsform nach den Fig. 9 und 10 ist der Halter 2 als Säule 6 ausgebildet,
wobei mehrere Haltestäbe 4 bzw. Halteplatten schwenkbar an dem Halter 2 gelagert sind.
Es ist auch möglich, gemäß einer nicht dargestellten Ausführungsform die Haltestäbe
4 an der Säule 6 in einer vorgegebenen Stellung zu fixieren. Diese Fixierung kann
beispielsweise durch eine Schraube erfolgen, welche durch die Lagerhülse der Stäbe
4 im Bereich der Säule 6 geschraubt und mit ihrer Stirnfläche gegen die Säule 6 gepreßt
wird. Die Haltestäbe 4 sind in der Ausführungsform gemaß den Fig. 9 und 10 mit ihren
freien Enden an einem Stützrahmen 7 abgestützt, der die Säule 6 mit radialem Abstand
umschließt. Der Stützrahmen 7 kann dabei als U-Profil ausgebildet sein, sodaß die
freien Enden der Haltestäbe 4 an den Flanschen des U-Profiles anliegen. Die freien
Enden der Haltestäbe 4 können dabei auch mit Kugel- oder Nadellagern versehen sein,
die in das U-Profil eingreifen.
[0017] In der Ausführungsform nach den Fig. 1 und 2 sowie 14 ist der Halter 1 als viereckiger
Rahmen 8 ausgebildet. Die Haltestäbe 4 überspannen dabei die Rahmenöffnung 9. Der
Stützrahmen 8 wird zumindest an zwei einander gegenüberliegenden Holmen von C-Profilen
gebildet, in welche die Halteleisten 4 mit ihren Enden eingreifen. Die Enden der Halteleisten
4 können dabei unterschiedlich ausgebildet sein.
[0018] Gemäß Fig. 3 kann etwa ein T-förmiges Ende vorgesehen sein, gemäß Fig. 4 ist das
Ende der Halteleisten 4 winkelförmig abgekröpft. Gemäß den Fig. 3 und 4 können die
Haltestäbe 4 in Längsrichtung der Rahmenholme gleiten. Die Enden der Haltestäbe 4
können auch mit Kugellagern oder Nadellagern versehen sodaß die Bewegbarkeit der Haltestäbe
in Längsrichtung der Holme des Rahmens 8 verbessert ist.
[0019] In der Ausführungsform gemäß Fig. 13 sind die Enden des Haltestabes 4 abgewinkelt
und greifen in den Raum zwischen dem Steg und dem nach oben abgewinkelten Flanschende
des C-förmigen Querschnitt aufweisenden Holm des Rahmens 8 ein. Bei Schrägstellung
des Haltestabes gegenüber dem Rahmenholm kann solcherart ein Herausgleiten des Haltestabes
4 aus dem Rahmen 8 verhindert werden.
[0020] Um in einfacher Weise die Haltestäbe 4 in einer jeweils gewünschten Stellung am Stützrahmen
7 bzw. am Rahmen 8 zu halten, kann der Stützrahmen 7 bzw. der Rahmen 8 in nicht gesondert
dargestellter Weise mit Kerben versehen sein, mit welchen die Haltestäbe 4 in Eingriff
gebracht werden können. Diese Kerben können dabei am unteren Flansch des Stützrahmens
7 bzw. am unteren Flansch des Rahmens 8 vorgesehen werden.
[0021] Der Stützrahmen 7 und auch der Rahmen 8 in der eckigen Ausführung gemäß Fig. 1 kann
vom Öffnungsrand eines Behälters 10 gebildet sein, es ist jedoch auch möglich, den
Stützrahmen 7 bzw. den Rahmen 8 auf den Öffnungsrand des Behälters 10 aufzusetzen
oder in die Öffnung einzusetzen. Die Haltestäbe 4 können zur lösbaren Befestigung
der Säcke 3 mit Haken 11 versehen sein, in welche die Säcke, die mit Löchern versehen
sind, eingehängt werden. Zum Halten der Säcke können auch Klemmleisten oder Druckknöpfe
in nicht gesondert dargestellter Weise vorgesehen sein. In diesem Fall können Säcke
ohne Löcher oder Handgriffe verwendet werden.
[0022] Die Fig. 6 bis 8 zeigen verschiedene mögliche Anordnungen von Haken 11 an den Haltestäben
5. In der Ausführungsform nach den Fig. 6 und 7 sind die Haken 11 an Reitern 12 angeordnet.
Soferne die an unterschiedlichen Seiten des Haltestabes 4 angeordneten Haken 11 miteinander
fluchten sollen, empfiehlt sich eine Ausführung gemäß Fig. 7, bei der an einem Reiter
12 zwei Haken 11 einander gegenüberliegend angeordnet sind; ist es jedoch gewünscht,
die Haken 11, die an einem Haltestab 4 auf unterschiedlichen Seiten angeordnet sind,
nicht miteinander fluchtend anzuordnen, so kann auch eine Anordnung gemäß Fig. 6 vorgesehen
werden, bei der ein Reiter 12 nur an einer Seite mit einem Haken 11 versehen ist.
Diese Ausführungsform findet auch Verwendung, wenn nur ein Sack 3 an einem beweglichen
Haltestab 4 befestigt wird, wie dies Fig. 14 zeigt. Die Reiter 12 können beliebig
entlang der Haltestäbe 4 verschoben werden. Die Oberseite der Haltestäbe 4 kann auch
mit Kerben versehen sein, mit welchen die Reiter 12 in Eingriff gebracht werden können,
sodaß ein unbeabsichtigtes Versetzen der Haken 11 an den Haltestäben 4 verhindert
ist.
[0023] Eine weitere Möglichkeit der Anordnung von Haken 11 zeigt die Fig. 8. In dieser Ausführungsform
besteht der Haltestab 4 aus einem Doppel-T-Profil, dessen Flanschen an den Enden abgewinkelt
sind, sodaß Plättchen 13, welche die Haken 11 tragen, in den freien Raum zwischen
dem Steg und den abgewinkelten Flanschenden eingesetzt werden können. Die Abwinkelungen
der Flanschen können dabei an einer Stelle mit Durchbrechungen versehen sein, durch
welche die Plättchen 13 hindurchgesteckt werden können.
[0024] In den Fig. 11 und 12 sind zwei Ausführungsformen von Säcken 3 gezeichnet. Gemäß
Fig. 11 besitzt der Sack 3 unterhalb seines Öffnungsrandes zwei Ausnehmungen 17. Mit
diesen Ausnehmungen 17 kann der Sack 3 in die Haken 11 eingehängt werden. In der Ausführungsform
nach Fig. 12 ist im Bereich der Öffnung des Sackes 3 ein Griff 15 in der Mitte vorgesehen,
der entweder in einen oder auch in zwei ihm benachbarte Haken 11 eingehängt werden
kann.
[0025] Zusätzliche Öffnungen 17 im Bereich des Öffnungsrandes des Sackes können dazu verwendet
werden, den Sack in weiters vorgesehene Haken 11 am Haltestab 4 einzuhängen.
[0026] Der Behälter 10 kann sowohl in der runden als auch in der eckigen Ausführung mit
einem Deckel (nur in Fig. 15 dargestellt) versehen werden, sodaß dann die Säcke nach
außen verschlossen sind.
[0027] In der Ausführungsform gemäß Fig. 15 sind die als Reiter 12 ausgebildeten Halterungen
zur lösbaren Befestigung des Öffnungsrandes der Säcke 3 verschiebbar (gleitbar) an
den Haltestäben 4 und auch am Querholm des Rahmens 8 angeordnet. Damit können auch
mehrere kleine Säcke zwischen zwei einander benachbarten Haltestäben 4 bzw. wie in
Fig. 15 dargestellt, im Raum zwischen einem Querholm des Rahmens 8 und dem diesem
Querholm benachbarten Haltestab 4 angeordnet werden. Es ist auch möglich, die Reiter
in einer jeweils gewünschten Lage am Haltestab 4 bzw. am Holm des Rahmens 8 festzustellen.
1. Halteeinrichtung für Säcke (3) mit einem Halter (1), an dem mehrere Säcke (3) angeordnet
sind, wobei an dem Halter (1) mindestens ein Haltestab (4) lösbar und bewegbar angeordnet
ist, der mit Halterungen zur lösbaren Befestigung des Öffnungsrandes (5) eines der
Säcke (3) oder der einander zugekehrten Ränder (5) der Öffnungen (16) einander in
der Halteeinrichtung benachbarter Säcke (3) versehen ist, wobei der mindestens eine
Haltestab (4) mit beiden Enden an Holmen eines Rahmens (8), dessen Öffnung (9) überspannend,
gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Holme für die Lagerung des Haltestabes
bzw. einer Halteplatte Teile eines geschlossenen vieleckigen, insbesondere viereckigen
Rahmens (8) bilden.
2. Halteeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (8) für die
Haltestäbe (4) bzw. Halteplatten vom Öffnungsrand eines Behälters (10) gebildet ist
oder auf den Öffnungsrand des Behälters (10) aufgesetzt ist.
3. Halteinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterungen
zur lösbaren Befestigung des Öffnungsrandes der Säcke (3) in an sich bekannter Weise
verstellbar und feststellbar am jeweiligen Haltestab (4) bzw. an der jeweiligen Halteplatte
und bevorzugt an einem, einem Haltestab (4) benachbarten Holm des Rahmens (8) angeordnet
sind.
4. Halteeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in
an sich bekannter Weise der Haltestab (4) an einer gewünschten Stelle des Halters
z.B. mittels Kerben für den Eingriff der Haltestäbe festlegbar ist.
5. Halteeinrichtung für Säcke, mit einem Halter (2), der als Säule (6) ausgebildet ist,
an der mehrere Haltestäbe (4) bzw. Halteplatten schwenkbar gelagert sind, wobei der
Haltestab (4) bzw. die Halteplatte mit Halterungen zur lösbaren Befestigung des Öffnungsrandes
(5) eines der Säcke (3) bzw. der einander zugekehrten Ränder (5) der Öffnungen (16)
einander in der Halteeinrichtung benachbarter Säcke versehen ist, wobei die Haltestäbe
(4) bzw. die Halteplatten mit ihren freien Enden an einem Stützrahmen (7) gehalten
sind, der die Säule (6) mit radialem Abstand umschließt, dadurch gekennzeichnet, daß
die Haltestäbe (4) bzw. Halteplatten aufeinander zu und voneinander wegschwenkbar
an der Säule (6) gelagert sind und gegebenenfalls, z.B. mittels am Stützrahmen (7)
angeordneter Kerben, in welche die Haltestäbe (4) bzw. Halteplatten eingreifen, festlegbar
sind.
6. Halteeinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützrahmen (7)
für die von der Säule (6) abliegenden Enden der Haltestäbe (4) bzw. Halteplatten vom
Öffnungsrand eines Behälters gebildet ist oder der Stützrahmen (7) auf den Öffnungsrand
des Behälters (10) aufgesetzt ist.
7. Halteeinrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterungen
zur lösbaren Befestigung des Öffnungsrandes eines der Säcke verstell- und gegebenenfalls
feststellbar am jeweiligen Haltestab (4) angeordnet sind.
1. Support device for bags (3) with a support (1) on which a plurality of bags (3) are
arranged, whereby releasably and movably arranged on the support (1) there is at least
one support bar (4), which is provided with holders for releasably securing the opening
edge (5) of one of the bags (3) or the edges (5) directed towards one another of the
openings (16) of bags (3) adjacent to one another in the support device, whereby the
at least one support bar (4) is mounted with both ends on beams of a frame (8), extending
across the opening (9) thereof, characterised in that the beams for the mounting of
the support bar or a support plate constitute portions of a closed, polygonal, particularly
quadrangular, frame (8).
2. Support device as claimed in Claim 1, characterised in that the frame (8) for the
support bars (4) or support plates is constituted by the opening edge of a container
(10) or is placed on the opening edge of the container (10).
3. Support device as claimed in Claim 1 or 2, characterised in that the holders for releasably
securing the opening edge of the bags (3) are arranged in a manner known per se so
as to be movable and adjustable on the respective support bar (4) or on the respective
support plate and preferably on a beam of the frame (8) adjacent to a support bar
(4).
4. Support device as claimed in one of Claims 1 to 3, characterised in that the support
bar (4) is fixable in a manner known per se to a desired position on the support,
e.g. by means of depressions for the engagement of the support bars.
5. Support device for bags with a support (2) which is constructed as a column (6) on
which a plurality of support bars (4) or support plates are pivotably mounted, whereby
the support bar (4) or the support plate is provided with holders for releasably securing
the opening edge (5) of one of the bags (3) or the edges (5) directed towards one
another of the opening (16) of bags adjacent to one another in the support device,
whereby the support bars (4) or the support plates are supported with their free ends
on a support frame (7), which surrounds the column (6) at a radial spacing, characterised
in that the support bars (4) or support plates are mounted on the column (6) so as
to be pivotable towards one another and away from one another and are optionally fixable,
e.g. by means of depressions arranged on the support frame (7) in which the support
bars (4) or support plates engage.
6. Support device as claimed in Claim 5, characterised in that the support frame (7)
for the ends of the support bars (4) or support plates spaced away from the column
(6) is constituted by the opening edge of a container or the support frame (7) is
placed on the opening edge of the container (10).
7. Support device as claimed in Claim 5 or 6, characterised in that the holders for releasably
securing the opening edge of one of the bags are arranged so as to be movable and
optionally fixable on the respective support bar (4).
1. Dispositif de suspension pour sacs (3), comportant un support (1) sur lequel sont
disposés plusieurs sacs (3), au moins une tige de suspension (4) étant montée amovible
et mobile sur le support (1), tige qui est pourvue d'attaches destinées à la fixation
amovible du bord de l'ouverture (5) de l'un des sacs (3), ou des bords (5), orientés
les uns vers les autres, des ouvertures (16) de sacs (3) disposés côte à côte dans
le dispositif de suspension, la tige de suspension (4), au nombre minimum d'une, étant
montée, par les deux extrémités, sur des longerons d'un cadre (8), en enjambant l'ouverture
(9) de ce dernier, caractérisé en ce que les longerons, destinés au positionnement
de la tige de suspension et/ou d'une plaque de suspension, font partie d'un cadre
(8) fermé polygonal, en particulier rectangulaire.
2. Dispositif de suspension selon la revendication 1, caractérisé en ce que le cadre
(8) destiné aux tiges de suspension (4) et/ou plaques de suspension est formé par
le bord de l'ouverture d'un récipient (10) ou est posé sur le bord de l'ouverture
du récipient (10).
3. Dispositif de suspension selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les
attaches destinées à la fixation amovible du bord de l'ouverture des sacs (3) sont,
de façon connue en soi, ajustables et susceptibles d'être fixées sur la tige de suspension
(4) correspondante et/ou sur la plaque de fixation correspondante et sont disposées,
de préférence, sur un longeron du cadre (8) adjacent à une tige de suspension (4).
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que, de façon connue
en soi, la tige de suspension (4) est susceptible d'être fixée en un point souhaité
du support, par exemple au moyen d'encoches destinées à l'engagement des tiges de
suspension.
5. Dispositif de suspension pour sacs, comportant un support (2) conformé en colonne
(6) sur laquelle sont montées pivotantes plusieurs tiges de suspension (4) et/ou plaques
de suspension, la tige de suspension (4) et/ou la plaque de suspension étant pourvue
d'attaches destinées à la fixation amovible du bord de l'ouverture (5) de l'un des
sacs (2) et/ou des bords (5), orientés les uns vers les autres, des ouvertures (16)
de sacs disposés côte à côte dans le dispositif de suspension, les tiges de suspension
(4) et/ou les plaques de suspension étant maintenues, par leurs extrémités libres,
sur un cadre d'appui (7), qui entoure la colonne (6) avec un écart radial, caractérisé
en ce que les tiges de suspension (4) et/ou les plaques de suspension sont montées
sur la colonne (6) en étant orientées les unes vers les autres et en pouvant pivoter
en s'écartant les unes des autres et peuvent être bloquées, le cas échéant, par exemple
au moyen d'encoches ménagées sur le cadre d'appui (7), dans lesquelles pénètrent les
tiges de suspension (4) et/ou les plaques de suspension.
6. Dispositif de suspension selon la revendication 5, caractérisé en ce que le cadre
d'appui (7) destiné aux extrémités, éloignées de la colonne (6), des tiges de suspension
(4) et/ou des plaques de suspension, est formé par le bord de l'ouverture d'un récipient
ou en ce que le cadre d'appui (7) est posé sur le bord de l'ouverture du récipient
(10).
7. Dispositif de suspension selon la revendication 5 ou 6, caractérisé en ce que les
attaches destinées à la fixation amovible du bord de l'ouverture d'un des sacs sont
montées de façon ajustable et, le cas échéant, sont susceptibles d'être fixées sur
la tige de suspension (4) correspondante.