| (19) |
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(11) |
EP 0 451 174 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.07.1994 Patentblatt 1994/28 |
| (22) |
Anmeldetag: 06.12.1989 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP8901/496 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9007/455 (12.07.1990 Gazette 1990/16) |
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| (54) |
VERPACKUNGSBEHÄLTER
PACKAGING CONTAINER
RECIPIENT D'EMBALLAGE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE FR GB IT LI NL SE |
| (30) |
Priorität: |
28.12.1988 DE 3844110
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.10.1991 Patentblatt 1991/42 |
| (73) |
Patentinhaber: REAL-PACK
Entwicklungs- und Verpackungstechnik GmbH. |
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64521 Gross-Gerau (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- NOLD, Richard Peter
D-64521 Gross-Gerau (DE)
- NOLD, Uwe Alfred
D-64521 Gross-Gerau (DE)
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| (74) |
Vertreter: Katscher, Helmut, Dipl.-Ing. |
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Fröbelweg 1 64291 Darmstadt 64291 Darmstadt (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 016 848 US-A- 3 317 118
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BE-A- 534 852
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Verpackungsbehälter aus einem einteiligen Zuschnitt
aus im wesentlichen starrem, blattförmigem Material, insbesondere Pappe oder Karton,
mit einem Behälterrumpf, der aus an Längskanten mittels aufeinanderliegenden Längsrandstreifen
miteinander verbundenen Seitenwänden besteht, die mit einem gemeinsamen Behälterboden
an Bodenrandkanten verbunden sind, wobei die den Behälterboden bildenden Zuschnitteile
im mittleren Bereich des Zuschnitts liegen.
[0002] Verpackungsbehälter dieses grundsätzlichen Aufbaus sind in unterschiedlichen Ausführungsformen
bekannt, beispielsweise als Faltschachtel, deren Behälterboden entweder von einem
Verschluß mit Einstecklaschen oder von miteinander verklebten Verschlußklappen gebildet
wird. Obwohl Faltschachteln für sehr weite Einsatzbereiche verwendbar sind, können
Sie beispielsweise nicht als dichte, an der Innenseite beschichtete Behältnisse für
Flüssigkeiten eingesetzt werden.
[0003] Hierfür sind aus Kunststoff-Metall-Verbundfolien bestehende Standbeutel bekannt,
die unter Bildung eines Behälterbodens so gefaltet sind, daß sie sich nur mit ihrer
beschichteten Innenseite berühren und deshalb durch eine Randversiegelung dicht verschlossen
werden können. Die Standfestigkeit dieser Folienstandbeutel ist wegen der Flexibilität
der verwendeten Verbundfolien jedoch gering.
[0004] Die Verwendung von Folienstandbeuteln ist deshalb auf die Aufnahme von Flüssigkeiten
beschränkt.
[0005] Bei einem bekannten Verpackungsbehälter (EP-A 16 848) wird der im Grundriß viereckige
Behälterboden, der zugleich die Standfläche für den Verpackungsbehälter bildet, als
Behälterverschluß ausgeführt, vorzugsweise als herkömmlicher Faltschachtel-Stecklaschenverschluß.
Die Stabilität dieses bekannten Verpackungsbehälters wird dabei im wesentlichen durch
die Festigkeit des den Behälterboden bildenden Verschlusses bestimmt. Obwohl die Formsteifigkeit
des sich nach oben verjüngenden Behälterrumpfes sehr hoch ist und die Verwendung von
verhältnismäßig dünnem Material erlauben würde, erfordert der Aufbau des Verschlusses
am Behälterboden eine gewisse Mindestdicke und Steifigkeit des verwendeten Materials.
Außerdem ist dieser bekannte Verpackungsbehälter wegen seines Bodenverschlusses nur
nach Art einer Faltschachtel verwendbar, d.h. nicht als dicht verschweißter Verpackungsbehälter
für Flüssigkeiten oder rieselfähiges Gut.
[0006] Ein bekannter Verpackungsbehälter der eingangs genannten Gattung (BE-A-534 852) weist
einen Behälterboden mit einem schmalen, länglichen , sechseckigen Grundriß und zwei
verhältnismäßig breite, einander gegenüberliegende Seitenwände auf. Sein Behälterboden
hat eine obenliegende Faltkante, die sich über die ganze Länge des Behälterbodens
erstreckt und von der zwei Bodenflächen dachartig zu den Bodenrandkanten abfallen.
Ein solcher Behälterboden ist nur von geringer Stabilität. Wenn der Verpackungsbehälter
aus verhältnismäßig dünnem Material ausgeführt wird, was allgemein aus Gründen der
Materialersparnis angestrebt wird, dann besteht die Gefahr, daß sich der dachförmige
Behälterboden nach unten durchdrückt. Die beiden Bodenrandkanten werden dann nach
außen weggedrückt, zumal sie auch durch die verhältnismäßig großen Seitenflächen des
Verpackungsbehälters keine Versteifung erfahren.
[0007] Ein anderer bekannter Verpackungsbehälter (US-A-3 317 118, Fig. 6) der aus einem
einteiligen Zuschnitt besteht, weist an seinen beiden Enden jeweils einen im Grundriß
viereckigen Behälterboden auf, der jeweils aus vier Bodendreiecken besteht. Jeweils
zwei Bodendreiecke, die durch eine gemeinsame Faltkante voneinander getrennt sind,
steigen von einer in der Bodengrundfläche liegenden Diagonalfaltkante zu zwei einander
diametral gegenüberliegenden Längskanten an. Die Faltkante, die jeweils die beiden
benachbarten Bodendreiecke trennt, ist bei diesem bekannten Verpackungsbehälter erforderlich,
um den Behälter im fertig geklebten Zustand flachliegend zu stapeln und zu transportieren.
Im aufgerichteten Zustand verursacht diese Faltkante eine Schwächung der Bodenkonstruktion.
[0008] Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Verpackungsbehälter der eingangs genannten
Gattung so auszugestalten, daß er bei einfachem Aufbau und einfacher Verarbeitungsmöglichkeit
für sehr unterschiedliche Anwendungsfälle, insbesondere als Behälter für Flüssigkeiten
oder rieselfähiges Gut einsetzbar ist. Dieser Verpackungsbehälter soll die vorteilhaften
Eigenschaften einer Faltschachtel mit denen eines Standbeutels verbinden, ohne deren
jeweilige bauartbedingte Nachteile aufzuweisen. Insbesondere soll der Verpackungsbehälter
im Bodenbereich auch bei der Verwendung von verhältnismäßig dünnem Material eine hohe
Steifigkeit aufweisen.
[0009] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Behälterboden im Grundriß
viereckig ist und aus zwei Bodendreiecken besteht, die von einer in der Bodengrundfläche
liegenden Diagonalfaltkante zu zwei einander diametral gegenüberliegenen Längskanten
ansteigen und mit den Bodenrandkanten über jeweils ein Zwischendreieck verbunden sind,
das jeweils an der Innenseite einer Seitenwand anliegt, und daß im Behälterinneren
ein Kunststoffbeutel, vorzugsweise aus einem Folien-Schlauchabschnitt, aufgenommen
ist.
[0010] Durch den erfindungsgemäßen Bodenaufbau, der aus dem mittleren Teil des einteiligen,
keinerlei Einschnitte aufweisenden Zuschnitts besteht, wird ein in sich sehr formsteifer
Behälterboden geschaffen, der damit auch dem Behälterrumpf und somit dem gesamten
Verpackungsbehälter eine erhöhte Steifigkeit gibt. Deshalb kann vergleichsweise dünnes
Material verwendet werden. Diese Steifigkeit des Behälterbodens reicht auch aus, um
die bei Verwendung eines Kunststoff-Innenbeutels (d.h. als kartongestützte Weichverpackung)
durch hohen Flüssigkeits-Innendruck auftretenden erheblichen Druckbelastungen des
Bodens aufzunehmen.
[0011] Diese besondere Formsteifigkeit erhält den Behälterboden einerseits dadurch, daß
er aus miteinander faltbar verbundenen Dreiecken besteht, die räumlich angeordnet
sind und nicht durch Faltlinien geschwächt sind, und zum anderen dadurch, daß die
Längsrandstreifen der Seitenwände insbesondere auch im Bodenbereich aufeinanderliegen
und miteinander verbunden sind, und zwar vorzugsweise auch mit an den Zwischendreiecken
anschließenden Randstreifen, wie dies gemäß einer bevorzugten Ausführungsform des
Erfindungsgedankens vorgesehen ist.
[0012] Ein wesentlicher Vorteil des erfindungsgemäßen Verpackungsbehälters ist dadurch begründet,
daß sich an allen Verbindungsstellen nur Innenseiten des Verpackungsmaterials berühren,
wobei es sich um eine flächige Berührung von Randstreifen handelt. Auf diese Weise
ist es möglich, den Zuschnitt mit einer einseitigen, heißsiegelfähigen Beschichtung
zu versehen, die im Bereich der aufeinanderliegenden Randstreifen eine flüssigkeitsdichte
Versiegelung ermöglicht. Die so geschaffene Flüssigkeitsverpackung hat im Gegensatz
zu Folienstandbeuteln eine hohe Formsteifigkeit und ein gutes Stehvermögen, so daß
derartige Flüssigkeitsverpackungen als wesentlich größere Verpackungseinheiten ausgeführt
werden können, als dies bei Folienstandbeuteln der Fall ist.
[0013] Unter Beibehaltung des grundsätzlichen Aufbaus des Behälterbodens können auch andere
Formen des Behälterrumpfes, beispielsweise quaderförmig mit rechteckiger, quadratischer,
rautenförmiger oder sonstiger viereckiger Grundfläche verwendet werden, wobei der
obere Behälterabschluß als herkömmlicher Stecklaschenverschluß oder als aus zwei Dreiecken
bestehender, versiegelter Verschluß ausgeführt sein kann.
[0014] In der sich nach oben verjüngenden Ausführungsform ist der erfindungsgemäße Verpackungsbehälter
vor allem auch als Ausgießbehälter für Flüssigkeiten oder Schüttgut geeignet; die
Entnahme kann durch einen besonderen Verschluß oder durch Abschneiden einer oberen
Behälterecke erfolgen. In ähnlicher Weise kann der Verpackungsbehälter als eine Tube
für pastöses Füllgut verwendet werden, das durch diesen Verschluß oder die abgeschnittene
Ecke ausgepresst werden kann. In den nur aus Karton bestehenden Verpackungsbehälter
ist ein Innenbeutel aus Kunstoffolie eingesetzt, beispielweise aus Folien-Schlauchabschnitten.
[0015] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen des Erfindungsgedankens sind Gegenstand von
Unteransprüchen.
[0016] Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert, die in der
Zeichnung dargestellt sind. Es zeigt:
Fig. 1 einen Verpackungsbehälter in einer Vorderansicht,
Fig. 2 den Verpackungsbehälter nach Fig. 1 in einer Seitenansicht,
Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie III-III in Fig. 1,
Fig. 4 eine vergrößerte Schnittdarstellung in den in Fig. 3 mit IV bezeichneten Bereich,
Fig. 5 den für die Herstellung des Verpackungsbehälters nach den Fig. 1 bis 4 verwendeten
Zuschnitt,
Fig. 6 in isometrischer räumlicher Darstellungsweise eine abgewandelte Ausführungsform
eines Verpackungsbehälters,
Fig. 7 den für die Herstellung des Verpackungsbehälters nach Fig. 6 verwendeten Zuschnitt
und
Fig. 8 eine Teildarstellung des mittleren Bereichs eines Zuschnitts für einen gegenüber
der Fig. 6 abgewandelten Verpackungsbehälter.
[0017] Der in den Fig. 1 bis 4 dargestellte Verpackungsbehälter besteht aus einem einteiligen
Zuschnitt (Fig. 5) aus Pappe, Karton oder einem anderen, im wesentlichen starren,
blattförmigen Material. Der Behälterrumpf 1 wird von mehreren Seitenwänden 2 gebildet,
die an Längskanten 3 und 4 miteinander verbunden sind. Der Behälterrumpf 1 verjüngt
sich beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 bis 4 nach oben zu einem schmalen Behälterabschluß
5.
[0018] Am unteren Ende des Verpackungsbehälters ist ein viereckiger Behälterboden 6 gebildet,
der die Standfläche für den Verpackungsbehälter 1 bildet und von dessen vier Bodenrandkanten
7 die Seitenwände 2 aufsteigen.
[0019] Der Behälterboden 6 besteht aus zwei Bodendreiecken 8. Diese sind an einer in der
Bodengrundfläche liegenden Diagonalfaltkante 9 miteinander verbunden und steigen von
dort zu den beiden einander diametral gegenüberliegenden Längskanten 4 an.
[0020] Jedes Bodendreieck 8 ist mit den zwei zugeordneten Bodenrandkanten 7 über zwei faltbar
angelenkten Zwischendreiecken 10 verbunden, die jeweils an der Innenseite einer Seitenwand
2 anliegen.
[0021] An den beiden diametral gegenüberliegenden Längskanten 4 sind die jeweils angrenzenden
Seitenwände 2 an aufeinanderliegenden Längsrandstreifen 11 miteinander verbunden,
beispielsweise durch Klebung oder Versiegelung, wobei Ultraschall- oder Hochfrequenz-Heißsiegelverfahren
in herkömmlicher Weise verwendet werden können.
[0022] Auch die Zwischendreiecke 10 sind an ihrem außenliegenden Rand faltbar mit einem
Randstreifen 12 verbunden. Wie man aus der vergrößerten Schnittdarstellung in Fig.
4 erkennt, liegen diese beiden Randstreifen 12 aufeinander und zwischen den Längsrandstreifen
11, mit denen sie in der schon beschriebenen Weise verbunden sind.
[0023] Aus Fig. 1 erkennt man, daß auch entlang dem oberen Behälterabschluß 5 zwei aufeinanderliegende
Randstreifen 13 miteinander verbunden sind, so daß der gesamte Verpackungsbehälter
dicht verschlossen ist.
[0024] Aus der Darstellung des Zuschnitts in Fig. 5 erkennt man die Lage der beschriebenen
Behälterteile. Man erkennt, daß alle diese Behälterteile nur durch Faltkanten miteinander
verbunden sind und daß innerhalb des Zuschnitts oder vom Rand her in den Zuschnitt
hinein keinerlei Einschnitte verlaufen. Der Behälterboden 6 ist aus dem mittleren
Bereich des Zuschnitts gebildet.
[0025] Der in den Fig. 1 bis 4 als Ausführungsbeispiel dargestellte Verpackungsbehälter
enthält einen (nicht dargestellten) Innenbeutel aus Kunststoffolie und bann kann beispielsweise
Pulver oder Flüssigkeit wie flüssiges Waschmittel oder Motoröl aufnehmen und nach
dem Abschneiden entleert werden.
[0026] Wie Fig. 5 zeigt, bilden die beiden Randstreifen 12 benachbarter Zwischendreiecke
10 und die anschließenden Längsrandstreifen 11 auf jeder der beiden Zuschnittseiten
einen durchgehenden, nur durch Faltkanten unterbrochenen Zuschnitt-Randstreifen, die
am oberen Behälterende, d.h. an den beiden Zuschnittenden, unmittelbar in den oberen
Randstreifen 13 übergehen.
[0027] Von dem vorher beschriebenen, sich nach oben verjüngenden Verpackungsbehälter unterscheidet
sich der Verpackungsbehälter nach Fig. 6 dadurch, daß er quaderförmig ausgeführt ist,
d.h. die Längskanten 3 und 4 verlaufen senkrecht und parallel zueinander. Der Behälterboden
6 ist in der schon beschriebenen Weise aufgebaut. Zur besseren Erkennbarkeit ist der
Verpackungsbehälter in Fig. 6 teilweise aufgebrochen und isometrisch räumlich dargestellt.
Die einzelnen Zuschnitteile sind mit gleichen Bezugszeichen wie in den Fig. 1 bis
5 bezeichnet.
[0028] Die Längskanten 3 und 4 verlaufen hierbei zu den Ecken eines vierckigen oberen Behälterabschlusses
14, der aus zwei mit den Seitenwänden 2 verbundenen dreieckigen Verschlußklappen 15
besteht, die längs einer Verschlußdiagonale 16 miteinander verbunden sind. Diese Verschlußdiagonale
16 verbindet die oberen Enden der beiden Längskanten 4. Hierzu weisen die beiden Verschlußklappen
15 an der Veschlußdiagonale 16 jeweils einen Randstreifen 17 auf, die miteinander
verbunden sind.
[0029] Aus der Darstellung des Zuschnitts (Fig. 7), der für den Verpackungsbehälter nach
Fig. 6 verwendet wird, ist zu erkennen, daß die Verschlußklappen 15 mit den benachbarten
Seitenwänden 2 durch jeweils einen zweiteiligen Einschlagzwickel 18 faltbar verbunden
sind. Im übrigen ist der Zuschnitt nach Fig. 7 insbesondere im mittleren, den Behälterboden
6 bildenden Bereich in ähnlicher Weise gestaltet wie der Zuschnitt nach Fig. 5, so
daß gleiche Bezugszeichen verwendet werden.
[0030] Anstelle des in Fig. 6 dargestellten Behälterabschlusses 14 kann auch ein herkömmlicher
Stecklaschenverschluß verwendet werden, so daß der Verpackungsbehälter an seinem oberen
Behälterabschluß nach Art einer Faltschachtel verschlossen und geöffnet werden kann.
[0031] Fig. 8 zeigt in Abwandlung gegenüber Fig. 7 einen Zuschnitt für einen Verpackungsbehälter
mit rechteckigem Bodengrundriß. Die Zuschnitteile sind mit gleichen Bezugszeichen
wie in den Fig. 5 und 7 bezeichnet.
1. Verpackungsbehälter aus einem einteiligen Zuschnitt aus im wesentlichen starrem, blattförmigen
Material, insbesondere Pappe oder Karton, mit einem Behälterrumpf, der aus an zwei
einander diametral gegenüberliegenden Längskanten (4) mittels aufeinanderliegender
Längsrandstreifen (11) miteinander verbundenen Seitenwänden besteht, die mit einem
gemeinsamen Behälterboden (6) an Bodenrandkanten (7) verbunden sind, wobei die den
Behälterboden (6) bildenden Zuschnitteile (8, 10) im mittleren Bereich des Zuschnitts
liegen, und zwei Bodendreiecke (8) aufweisen, die von einer in der Bodengrundfläche
liegenden Faltkante (9) zu den Längskanten (4) hin ansteigen und mit den Bodenrandkanten
(7) über jeweils ein Zwischendreieck (10) verbunden sind, das jeweils an der Innenseite
einer Seitenwand (2) anliegt, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälterboden (6) im
Grundriß viereckig ist und die Bodendreiecke von einer gemeinsamen, in der Bodenmitte
liegenden Diagonalfaltkante aufsteigen und daß im Behälterinneren ein Kunststoffbeutel,
vorzugsweise aus einem Folien-Schlauchabschnitt, aufgenommen ist.
2. Verpackungsbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischendreiecke
(10) jeweils mit einem Randstreifen (12) verbunden sind und daß die beiden Randstreifen
(12) benachbarter Zwischendreiecke (10) aufeinander und zwischen den Längsrandstreifen
(11) liegen und mit diesen verbunden sind.
3. Verpackungsbehälter nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Randstreifen
(12) benachbarter Zwischendreiecke (10) und die anschließenden Längsrandstreifen (11)
auf jeder der beiden Zuschnittseiten zu einem durchgehenden Zuschnitt-Randstreifen
faltbar miteinander verbunden sind.
4. Verpackungsbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Längskanten (3,
4) zu den Enden eines schmalen oberen Behälterabschlusses (5) verlaufen, an dem zwei
einander gegenüberliegende Seitenwände (2) miteinander verbunden sind.
5. Verpackungsbehälter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung der
beiden Seitenwände (2) am oberen Behälterabschluß (5) aus jeweils einem mit einer
der beiden Seitenwände (2) verbundenen oberen Randstreifen (13) besteht, die aufeinander
liegen und miteinander verbunden sind.
6. Verpackungsbehälter nach Ansprüchen 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen
Randstreifen (13) mit den beiden seitlichen Zuschnitt-Randstreifen einen durchgehenden
Zuschnitt-Randstreifen bilden.
7. Verpackungsbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodengrundfläche
quadratisch ist.
8. Verpackungsbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodengrundfläche
rechteckig oder rautenförmig ist.
9. Verpackungsbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Längskanten (3,
4) parallel zueinander verlaufen und einen quaderförmigen Behälterrumpf begrenzen.
10. Verpackungsbehälter nach Anspruch 1 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Längskanten
(3, 4) zu den Ecken eines viereckigen oberen Behälterabschlusses (14) verlaufen.
11. Verpackungsbehälter nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der viereckige obere
Behälterabschluß (14) aus faltbar mit den Seitenwänden (2) verbundenen Verschlußklappen
(15) besteht.
12. Verpackungsbehälter nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß am oberen Behälterabschluß
(14) zwei Verschlußklappen (15) längs einer Verschlußdiagonale (16) miteinander vebunden
sind, die die beiden die Längsrandstreifen (11) aufweisenden Längskanten (4) miteinander
verbindet.
13. Verpackungsbehälter nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Behälterabschluß
ein Stecklaschenverschluß ist.
14. Verpackungsbehälter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zuschnitt eine
einseitige heißsiegelfähige Beschichtung aufweist und daß die Längsrandstreifen (11)
und die Randstreifen (12) der Zwischendreiecke (10) miteinander durch Heißsiegeln
dicht verbunden sind.
15. Verpackungsbehälter nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß auch der obere Behälterabschluß
(14) durch Heißsiegeln verschlossen ist.
1. Packaging container consisting of a one-piece cut-out of an essentially rigid sheet
material, in particular cardboard or carton, with a container body consisting of two
side walls (2) joined together at two diametrically opposed longitudinal edges (4)
by means of longitudinal edge strips (11) placed upon each other, the side walls being
connected with a common container bottom (6) at bottom edges (7) wherein the cut-out
parts (8, 10) forming the container bottom (6) are located in the center section of
the cut-out and comprise two bottom triangles (8) rising from a folding edge (9) in
the plane of the bottom to the longitudinal edges (4), each connected with the bottom
edges (7) by means of an intermediate triangle (10) abutting against the inner side
of a side wall (2), characterized in that the container bottom (6) is rectangular
in its plan view and the bottom triangles rise from a common diagonal folding edge
situated in the middle of the bottom and that inside the container a plastic bag,
preferably made of a tubular hose section, is contained.
2. Packaging container according to Claim 1, characterized in that the intermediate triangles
(10) are joined with an edge strip (12) and that the two edge strips (12) of adjacent
intermediate triangles (10) are located upon each other and between the longitudinal
edge strips (11) and are connected with the latter.
3. Packaging container according to Claim 1 and 2, characterized in that the edge strips
(12) of adjacent intermediate triangles (10) and the subsequent longitudinal edge
strips (11) on each of the two sides of the cut-out are foldingly joined into a continious
edge strip of the cut-out.
4. Packaging container according to Claim 1, characterized in that the longitudinal edges
(3,4) extend to the ends of a narrow upper container closure (5), at which two opposing
side walls (2) are joined together.
5. Packaging container according to Claim 4, characterized in that the joint of the two
side walls (2) at the upper container closure (5) consists of an upper longitudinal
edge strip (13) each connected with one of said side walls (2), placed upon and joined
which each other.
6. Packaging container according to Claim 3 and 5, characterized in that the upper edge
strips (13) form together with the two lateral edge strips of the cut-out a continuous
edge strip of the cut-out.
7. Packaging container according to Claim 1, characterized in that the bottom plan view
is square.
8. Packaging container according to Claim 1, characterized in that the bottom plan view
is rectangular or diamond shaped.
9. Packaging container according to Claim 1, characterized in that the longitudinal edges
(3,4) are parallel to each other and delimit a paralleleped container body.
10. Packaging container according to Claim 1 or 9, characterized in that the longitudinal
edges (3,4) extend to the corners of a rectangular upper container closure (14).
11. Packaging container according to Claim 10, characterized in that the rectangular upper
container closure (14) consists of closing flaps (15) foldingly connected with the
side walls (2).
12. Packaging container according to Claim 11, characterized in that at the upper container
closure (14) two closure flaps (15) are joined to each other along a closure diagonal
(16) connecting the two longitudinal edges (4) carrying the two longitudinal edge
strips (11).
13. Packaging container according to Claim 11, characterized in that the upper container
closure is an insertion flap closure.
14. Packaging container according to Claim 2, characterized in that the cut-out is provided
on one side with a hot sealable coating and that the longitudinal edge strips (11)
and the edge strips (12) of the intermediate triangles (10) are joined together tightly
by hot sealing.
15. Packaging container according to Claim 14, characterized in that the upper container
closure (14) is also closed by hot sealing.
1. Récipient d'emballage constitué d'une découpe d'un seul tenant formé d'une matière
en forme de feuille sensiblement rigide, en particulier du carton-pâte ou du carton,
comportant un corps de récipient qui est constitué de parois latérales reliées les
unes aux autres, sur deux arètes longitudinales (4) diamétralement opposées, par des
pattes longitudinales (11) qui sont reliées au fond (6) commun du récipient sur des
arètes (7) du fond, récipient dans lequel les parties (8, 10) de la découpe formant
le fond (6) du récipient sont situées dans la zone centrale de la découpe et présentent
deux triangles (8) qui s'élèvent d'un pli (9) qui se trouve dans la surface de base
du fond jusqu'aux arètes longitudinales (4) et sont reliés aux arètes (7) du fond
via, respectivement, un triangle intermédiaire (10) qui s'appuie respectivement sur
le côté interne d'une paroi latérale (2), caractérisé en ce que le fond (6) du récipient
est carré en plan et les triangles du fond s'élèvent à partie d'un pli diagonal commun
situé au centre du fond et en ce qu'un sac de matière plastique, de préférence constitué
d'une section de tube en feuille, est reçu à l'intérieur du récipient.
2. Récipient d'emballage selon la revendication 1, caractérisé en ce que les triangles
intermédiaires (10) sont reliés respectivement par une patte (12) et en ce que les
deux pattes (12) de triangles intermédiaires (10) voisins sont appliquées l'une sur
l'autre, entre les pattes longitudinales (11), auxquelles elles sont reliées.
3. Récipient d'emballage selon les revendications 1 et 2, caractérisé en ce que les pattes
(12) de triangles intermédiaires (10) voisins et les pattes longitudinales de jonction
(11) sur chacune des deux parties de la découpe sont reliées l'une à l'autre par pliage
pour former une patte continue.
4. Récipient d'emballage selon la revendication 1, caractérisé en ce que les arètes longitudinales
(3, 4) s'étendent jusqu'aux extrémités d'une fermeture (5) supérieure étroite du récipient,
sur laquelle deux parois latérales opposées (2) sont reliées l'une à l'autre.
5. Récipient d'emballage selon la revendication 4, caractérisé en ce que la liaison des
deux parois latérales (2) sur la fermeture supérieure (5) du récipient est constituée
respectivement d'une patte (13) supérieure reliée à une des deux parois latérales
(2), les pattes s'appliquant l'une sur l'autre et étant reliées l'une à l'autre.
6. Récipient d'emballage selon les revendications 3 et 5, caractérisé en ce que les pattes
supérieures (13) forment avec les deux pattes latérales de la découpe une patte de
découpe continue.
7. Récipient d'emballage selon la revendication 1, caractérisé en ce que la surface de
base du fond est carrée.
8. Récipient d'emballage selon la revendication 1, caractérisé en ce que la surface de
base du fond est rectangulaire ou en forme de losange.
9. Récipient d'emballage selon la revendication 1, caractérisé en ce que les arètes longitudinales
(3, 4) s'étendent parallèlement l'une à l'autre et délimitent un corps de récipient
parallélépipédique.
10. Récipient d'emballage selon la revendication 1 ou 9, caractérisé en ce que les arètes
longitudinales (3, 4) s'étendent jusqu'aux coins d'une fermeture supérieure carrée
(14).
11. Récipient d'emballage selon la revendication 10, caractérisé en ce que la fermeture
supérieure carrée (14) du récipient est constituée de volets de fermeture (15) reliés
aux parois latérales (2) de manière pliable.
12. Récipient d'emballage selon la revendication (11), caractérisé en ce que, sur la fermeture
carrée (14) du récipient, deux volets de fermeture (15) sont reliés l'un à l'autre
le long d'une diagonale de fermeture (16) qui relie l'une à l'autre les deux arètes
longitudinales (4) présentant les pattes longitudinales (11).
13. Récipient d'emballage selon la revendication 11, caractérisé en ce que la fermeture
supérieure du couvercle est une fermeture à volets emboîtables.
14. Récipient d'emballage selon la revendication 2, caractérisé en ce que la découpe présente
sur une face un revêtement scellable à chaud et en ce que la patte longitudinale (11)
et la patte (12) du triangle intermédiaire (10) sont reliées l'une à l'autre de manière
étanche par scellage à chaud.
15. Récipient d'emballage selon la revendication 14, caractérisé en ce que la fermeture
supérieure (14) du récipient est également fermée par scellage à chaud.