| (19) |
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(11) |
EP 0 451 243 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.04.1994 Patentblatt 1994/15 |
| (22) |
Anmeldetag: 29.10.1990 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)5: B65D 75/62 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/AT9000/105 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9106/488 (16.05.1991 Gazette 1991/11) |
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| (54) |
PACKUNG FÜR STÜCKIGES PACKUNGSGUT
PACKAGE FOR PIECE-GOODS
EMBALLAGE POUR PRODUITS EN MORCEAUX
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE ES FR GB IT LI |
| (30) |
Priorität: |
27.10.1989 AT 2478/89
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.10.1991 Patentblatt 1991/42 |
| (73) |
Patentinhaber: TEICH AKTIENGESELLSCHAFT |
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3200 Obergrafendorf (AT) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- JUD, Wilfried
A-3200 Obergrafendorf (AT)
- REITERER, Franz
A-3052 Neustift-Innermanz (AT)
- NIEDERER, Andreas
A-3108 St. Pölten (AT)
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| (74) |
Vertreter: Stampfer, Heinz |
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c/o Teich Aktiengesellschaft
Weinburg-Mühlhofen 4 3200 Obergrafendorf 3200 Obergrafendorf (AT) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
CH-A- 651 795 DE-A- 3 836 227 GB-A- 1 379 996
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DE-A- 1 948 128 DE-U- 8 425 417
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft eine Packung für stückiges Packungsgut mit einer Hülle, die
aus einem flächigen, faltbaren und mehrschichtigen Verpackungsmaterial gebildet ist,
von dem zwei streifenförmige Randzonen zur Ausbildung der Hülle in einem Verbindungsbereich
durch eine Versiegelung, vorzugsweise eine Kaltsiegelung miteinander verbunden sind,
wobei ein streifenförmiger Aufreißbereich der Packungshülle von einer der beiden streifenförmigen
Randzonen ausgeht und sich im wesentlichen senkrecht zu dieser Randzone erstreckt.
Stand der Technik
[0002] Eine Packung dieser Art ist aus der veröffentlichten PCT-Anmeldung W0 80/02827 (Anmeldung
Nr. PCT/AT 80/00017) der Anmelderin bekannt. Bei dieser bekannten Packung, die vorteilhaft
aus einem zweilagigen Verpackungsmaterial hergestellt und/oder als Schlauchbeutelpackung
ausgeführt ist, werden die seitlichen Berandungen des Aufreiß durch im Verpackungsmaterial
angebrachte Schwächungslinien gebildet, längs denen das Material beim Öffnen der Packung
einreißt. Der Anfang der streifenförmigen Aufreißhilfe liegt hierbei in einem Dopplungsbereich
des Verpackungsmaterials, bei einer Schlauchbeutelpackung also z.B. an einer ihrer
flossenförmigen Siegelungsstellen. Durch an dem Verpackungsmaterial in dem genannten
Dopplungsbereich in besonderer Weise angeordnete Schwächungslinien wird unter Beibehaltung
der Gasdichtheit der Packungshülle eine unproblematische Betätigung des Aufreißorgans
ermöglicht. Die Herstellung von Verpackungsmaterialien, die Schwächungslinien enthalten,
ist nun aber relativ aufwendig.
[0003] Die DE-U-8 425 417 zeigt eine Packung aus mehrlagiger Folie mit Einschnitten in den
Randzonen. Die Papierlage befindet sich dabei an der Packungsaußenseite; ein streifenförmiger
Aufreißbereich wird dabei nicht erzielt.
Darstellung der Erfindung
[0004] Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Packung der eingangs genannten
Art anzugeben, bei der das zur Herstellung der Packung eingesetzte Verpackungsmaterial
keine oder nur in sehr geringem Umfang Schwächungslinien aufweist und die sich doch
durch Abziehen eines streifenförmigen Aufreißbereiches problemlos öffnen läßt.
[0005] Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird in der erfindungsgemäßen Packung
gelöst, die dadurch gekennzeichnet ist, daß das Verpackungsmaterial aus mehreren Schichten
aufgebaut ist, ausgewählt aus der Reihe Papier, ungereckte Polyolefinfolie oder -schicht,
Aluminiumfolie, Folie aus biaxial gerecktem Polypropylen, Folie aus biaxial gerecktem
Polyamid, Folie aus biaxial gerecktem Polyäthylenterephthalat und Subkomplex aus zwei
oder drei Lagen aus gegebenenfalls den vorstehenden Materialien, wobei von allen benachbarten
unterschiedlichen Schichten im Verpakkungsmaterial die jeweils in der Reihe früher
genannte und bei benachbarten Schichten aus gleichem oder gleichartigen Material die
jeweils dünnere dem Packungsgut näher liegt, und wobei als Subkomplex einer gilt,
zwischen dessen Lagen Verbundhaftungen bestehen, die wesentlich stärker sind als die
Verbundhaftungen des Subkomplexes und der übrigen Schichten des Verpackungsmaterials
untereinander, daß das Verpackungsmaterial längs den beiden seitlichen Begrenzungen
des Aufreißbereiches nur innerhalb der streifenförmigen Randzone Einkerbungen oder
linienförmige Durchstanzungen sowie gegebenenfalls Schwächungslinien, außerhalb dieser
Randzone aber keine Schwächungslinien oder Materialverschwächungen aufweist und daß
am Anfang des Aufreißbereiches eine Grifflasche vorgesehen ist, welche durch Material
der Verpakkungsmaterial-Randbereiche gebildet ist und die sich zwischen den Einkerbungen
oder linienförmigen Durchstanzungen befindet. Dabei weisen vorteilhaft bei einem einen
Subkomplex enthaltenden Verpackungsmaterial die Verbundhaftungen zwischen den einzelnen
Schichten des Subkomplexes Schälfestigkeitswerte auf, die mindestens um 50%, vorzugsweise
jedoch um mindestens 70 % höher liegen als die Schälfestigkeitswerte der Verbundhaftungen
des Subkomplexes und der übrigen Schichten des Verpackungsmaterials untereinander.
[0006] Die Anmelderin hat nun gefunden, daß überraschenderweise gerade bei den vorstehend
genannten erfindungsgemäß eingesetzten Materialschicht-Kombinationen im Verpackungsmaterial
beim Abziehen des Aufreißbereiches das Verpackungsmaterial ausgehend von den Enden
der Einkerbungen bzw. linienförmigen Durchstanzungen auch ohne die Anwesenheit von
Schwächungslinien längs mehr oder weniger parallelen Linien d.h. längs den gedachten
seitlichen Rändern des Aufreißbereiches einreißt.
[0007] In einer vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Pakkung reichen die Einkerbungen
oder linienförmigen Durchstanzungen zumindest bis an den Verbindungsbereich heran
oder in diesen hinein.
[0008] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Packung ist diese dadurch
gekennzeichnet, daß der Anfang des Aufreißbereiches zwischen dem Verbindungsbereich
und dem freien Rand einer der Verpackungsmaterial-Randzonen die Grifflasche bildet.
[0009] Nach einer anderen vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die erfindungsgemäße
Packung dadurch gekennzeichnet, daß an derjenigen Randzone, von welcher der Aufreißbereich
ausgeht, der freie Verpackungsmaterial-Rand zumindest innerhalb des Aufreißbereiches
zur Bildung einer Falte umgeschlagen ist.
[0010] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Packung ist diese
dadurch gekennzeichnet, daß die Einkerbungen oder Durchstanzungen vom freien Rand
des Verpackungsmaterials bzw. von der Kante der Falte am Verpackungsmaterialrand ausgehen.
[0011] Gemäß einer noch anderen Ausgestaltung der Erfindung ist die erfindungsgemäße Packung
dadurch gekennzeichnet, daß an zumindest einer der beiden miteinander verbundenen
Verpackungsmaterial-Randzonen die Siegelungsschicht des Verbindungsbereiches an der
Stelle des Aufreißbereiches zwecks Bildung oder Verbreiterung der Grifflasche eine
Aussparung aufweist.
[0012] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Packung weist
diejenige Randzone, von der der Aufreißbereich nicht ausgeht, an der Stelle der Grifflasche
einen vom freien Rand dieser Randzone ausgehenden Ausschnitt auf.
[0013] In einer noch weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die erfindungsgemäße
Packung dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des Aufreißbereiches die Siegelungsverbindung
eine geringere Schälfestigkeit aufweist als in ihren übrigen Bereichen.
[0014] Bei einer Reihe der vorstehend beschriebenen vorteilhaften Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen
Packung wird die Grifflasche durch den Anfang des streifenförmigen Aufreißbereiches
gebildet. Dabei wird beim Öffnen der Packung die Versiegelung der beiden miteinander
verbundenen Randzonen im Aufreißbereich aufgeschält.
[0015] Nach einer anderen vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die erfindungsgemäße
Packung hingegen dadurch gekennzeichnet, daß an beiden durch den streifenförmigen
Verbindungsbereich miteinander verbundenen Verpackungsmaterial-Randzonen von den Verpakkungsmaterialrändern
bzw. von der Kante der Falte am Verpakkungsmaterialrand ausgehende Einkerbungen oder
linienförmige Durchstanzungen vorgesehen sind, wodurch Material aus beiden Randzonen
die Grifflasche bildet. Dabei sind vorteilhaft in derjenigen Randzone, von der der
Aufreißbereich nicht ausgeht, die Stellen der beiden Einkerbungen oder Durchstanzungen
durch eine linienförmige Materialverschwächung im Verpackungsmaterial miteinander
verbunden, wobei diese linienförmige Materialverschwächung vorzugsweise innerhalb
des Verbindungsbereiches der beiden streifenförmigen Randzonen liegt.
[0016] Gemäß einer letzten vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Packung ist
diese dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Schlauchbeutelpackung ist, bei der die
beiden Verpackungsmaterial-Randzonen an ihren Innenseiten miteinander verbunden sind
und dabei die Schlauchbeutel-Längssiegelungsnaht bilden, die auf die Packungshüllenoberfläche
umgeschlagen ist, wobei der Aufreißbereich von der an der umgeschlagenen Längssiegelungsnaht
nach außen liegenden Randzone ausgeht.
Kurze Beschreibung der für die Erfindung relevanten Zeichnungen im Zusammenhang mit
einigen Wegen zur Ausführung der Erfindung.
[0017] Die Erfindung wird nachstehend anhand der Figuren eingehend erläutert, wobei das
Verpackungsmaterial zum besseren Verständnis übertrieben dick dargestellt ist.
[0018] Zur Herstellung dieser Packung geht man - bei dem nachfolgend erläuterten Beispiel
- von einem zweischichtigen aufgebauten Verpackungsmaterial aus. Dieses Verpackungsmaterial
besteht von der Packungsaußenseite ausgehend - aus einer 0.007 bis 0.009 mm starken,
bedruckten Aluminiumfolie, einem Papier einer Grammatur von 30 bis 100 g/m² und einer
im Profil aufgebrachten Kaltkleberbeschichtung auf Latexbasis (2 bis 7 g/m² Feststoff).
Dabei bildet das Papier die mechanische Trägerschicht des Verbundmaterials und die
Aluminiumfolie die Schicht, welche die Gasdichtheit des Verbundes gewährleistet.
[0019] An der Verpackungsmaschine werden nun - für jede herzustellende Packung - an einem
der Ränder der von der Rolle abgezogenen Verpackungsmaterialbahn zwei Einschnitte
eingestanzt und unmittelbar danach - zur Herstellung der Packungen - die Verpakkungsmaterialbahn
um die kontinuierlich zugeführten Packungsgutstücke, z.B. Waffeln, gefaltet, ihre
Ränder innerhalb eines streifenförmigen Verbindungsbereiches miteinander versiegelt
und die beiden miteinander versiegelten Randzonen, die man als "Finne" bezeichnet,
so auf die Packungsoberfläche umgeschlagen, daß die die Einschnitte enthaltende Randzone
nach außen zu liegen kommt. Der die Packungsgutstücke umschließende Verpackungsmaterial-Schlauch
wird nun jeweils zwischen zwei aufeinanderfolgenden Packungsgutstücken mit zwei parallel
zueinander verlaufenden Quersiegelungsnähten versehen und durch Trennschnitte zwischen
diesen beiden Quersiegelungsnähten in Einzelschlauchbeutelpackungen unterteilt. Diese
Quersiegelungen bilden dann die von der Packungshülle abstehenden "Flossen" der Schlauchbeutelpackung.
[0020] Fig. 1 zeigt nun schematisch in perspektivischer Darstellung eine auf diese Weise
hergestellte Schlauchbeutelpackung für Waffeln. Man erkennt die in einem streifenförmigen
Verbindungsbereich 1 miteinander versiegelten Verpackungsmaterial-Randzonen 2 und
3, die als "Finne" auf die Oberfläche der Packungshülle umgeschlagen sind. An der
nach außen zu liegenden Randzone 2 des Verpakkungsmaterials sind die eingestanzten
Einschnitte 4 zu erkennen, die vom Rand 5 der Randzone 2 ausgehend bis in den Verbindungsbereich
1 hineinreichen. Zwischen diesen beiden Einschnitten 4 bildet das Material der Randzone
2 eine Grifflasche 6, die sich vom Rand 5 bis zum Verbindungsbereich 1 erstreckt und
groß genug ist, um für das Öffnen der Packung angefaßt werden zu können. Im Ergebnis
weist nun die Packungshülle einen streifenförmigen Aufreißbereich 7 auf, dessen seitliche
Begrenzungen gedachte Linien 8 an der Packungshülle sind, welche Fortsetzungen der
Einschnitte 4 bilden.
[0021] Fig. 2 zeigt die Packung in analoger Darstellung wie in Fig. 1, jetzt aber in halbgeöffnetem
Zustand. Man erkennt nun die beiden Zonen 10 der aufgetrennten Kaltsiegelung. Durch
weiteres Abziehen des Aufreißbereiches 7 in Richtung des Pfeiles 9 wird die Öffnung
in der Packungshülle so weit vergrößert, daß das Packungsgut entnommen werden kann,
ohne daß durch die öffnung der Packung die Struktur der Packungshülle zerstört wird.
[0022] Es wurde nun gefunden, daß das gemäß diesem Beispiel eingesetzte zweischichtige Verpackungsmaterial,
welches - von der Packungsaußenseite ausgehend - im wesentlichen aus einer Aluminiumfolie
und einer Papierlage besteht (die dünnen Klebstoffschichten werden hier nicht als
besondere Schicht betrachtet) ungefähr längs den gedachten parallelen Linien 8, welche
die gedachten seitlichen Ränder des Aufreißbereiches bilden, einreißt. Dies ist aber
nicht der Fall, wenn man ein Verpackungsmaterial einsetzt, bei dem die Papierlage
an der Packungsaußenseite und die Aluminiumfolie an der Packungsinnenseite eingesetzt
wird: beim Öffnen der sonst gleich aufgebauten Packung reißt das Verpackungsmaterial
von den Einschnitten 4 ausgehend, längs zwei Linien ein, die in einem mehr oder weniger
spitzen Winkel aufeinander treffen; es entsteht dabei eine nur sehr unzureichende
Öffnung in der Packungshülle.
[0023] Dieses Verhalten ist nicht ohne weiteres erklärbar. Versuche haben aber ergeben,
daß mehrschichtige Verpackungsmaterialien ausgewählt aus Materialien der folgenden
Reihe Papier, ungereckte Polyolefinfolie oder -schicht (z.B. Polyäthylen = PE), Aluminiumfolie
(Alu), Folie aus biaxial gerecktem Polypropylen (OPP), Folie aus biaxial gerecktem
Polyamid (OPA), Folie aus biaxial gerecktem Polyäthylenterephthalat (PET) und Subkomplex
aus zwei oder dreib der vorstehenden Materialien, wobei von allen benachbarten unterschiedlichen
Schichten im Verpackungsmaterial die jeweils in der Reihe früher genannte und bei
benachbarten Schichten aus gleichem oder gleichartigen Material die jeweils dünnere
dem Packungsgut näher liegt, beim Öffnen der Packung längs ungefähr parallelen Linien
einreißen. Dabei gilt als Subkomplex einer, zwischen dessen Schichten Verbundhaftungen
bestehen, die wesentlich stärker sind als die Verbundhaftungen des Subkomplexes und
der übrigen Schichten des Verpackungsmaterials untereinander.
[0024] Nachstehend seien nun einige Beispiele von Materialschicht-Kombination in Verpackungsmaterialien
angegeben, die jeweils von außen nach innen gesehen - wie folgt aufgebaut sind, wobei
sie an der Packungsinnenseite zusätzlich mit einer dünnen Kaltkleber-Schicht beschichtet
sind.

[0025] Als Beispiel eines Verpackungsmaterials, das in der erfindungsgemäßen Packung parallel
einreißt und das (von außen nach innen) aus folgenden Materialien besteht, ist
- OPP
- 12 - 25 µm
- PE
- 5 - 15 µm
- Alu
- 7 - 12 µm
- OPP
- 12 - 25 µm
[0026] Dabei sind die drei ersten Materialien mit einer Schälfestigkeit von 5,3 N/15 mm
verbunden und bilden dabei einen Subkomplex, der seinerseits mit der innersten OPP-Folie
mit einer Schälfestigkeit von 2,6 N/15 mm verbunden ist. Die genannten Schälfestigkeitswerte
bedeuten jeweils die mittlere Reißkraft in N/15mm durchgeführt nach einem Meßverfahren
wie beschrieben in der "Verpackungs-Rundschau" 9/1978 (Seiten 72 und 73).
[0027] Anhand der Figuren 3 bis 5 werden nun einige Varianten der erfindungsgemäßen Packung
beschrieben, bei denen durch spezielle Maßnahmen der Öffnungsvorgang noch weiter erleichtert
wird.
[0028] Fig. 3 zeigt eine Variante der Packung gemäß Fig. 1 in einer Teildarstellung in der
Aufsicht, wobei an der Stelle des Aufreißbereiches 7 die Packungshülle aufgebrochen
dargestellt ist. Zur Erleichterung des Öffnungsvorganges weist die Siegelungsschicht
11 des Verbindungsbereiches 1 eine Aussparung 12 auf, durch welche die Siegelungsschicht
11 hier verschmälert und dadurch das Abschälen des Aufreißbereiches 7 beim Öffnungsvorgang
erleichtert wird. Außerdem wird durch diese Maßnahme die Grifflasche verbreitert.
[0029] Fig. 4 zeigt in analoger Darstellung wie in Fig. 3 eine andere Packungsvariante,
bei der die Siegelungsverbindung an der Stelle des Aufreißbereiches 7 eine geschwächte
Zone 13 aufweist, wodurch beim Öffnungsvorgang das Abschälen des Aufreißbereiches
erleichtert wird. Diese geschwächte Zone 13 kann vorzugsweise dadurch realisiert werden,
daß die Kaltkleberbeschichtung an zumindest einer der beiden Randzonen 2 oder 3 z.B.
nach einem regelmäßigen Raster angeordnete, kleberfreien Stellen aufweist, wodurch
die Schälfestigkeit der Siegelungsverbindung verringert wird.
[0030] In Fig. 5 wird - ebenfalls in einer Darstellung analog wie in Fig. 3 - eine weitere
Packungsvariante gezeigt. Bei dieser ist zwecks Erleichterung der Handhabung der Grifflasche,
unterhalb dieser, in der unteren Randzone 3 ein von dessen Rand 5' ausgehender Ausschnitt
14 vorgesehen. Diese Ausschnitte 14 werden vorzugsweise an der Verpackungsmaschine
gleichzeitig mit dem Anbringen der Einschnitte 4 aus dem Rand der zulaufenden Verpackungsmaterialbahn
ausgestanzt.
[0031] Bei einer anderen Variante der erfindungsgemäßen Packung können an Stelle der Einschnitte
4 auch vom Verpackungsmaterial-Rand 5 ausgehende Einkerbungen im Verpackungsmaterial
vorgesehen werden. Das Anbringen solcher Einkerbungen ist wegen des auftretenden Stanzabfalles
zwar meistens aufwendiger als bei reinen Durchstanzungen, doch wird im allgemeinen
durch die Einkerbungen die Handhabung der Grifflasche erleichtert.
[0032] Fig. 6 zeigt für eine Variante der Packung gemäß Fig. 1 die beiden Verpackungsmaterial-Ränder
in einer Teildarstellung im Schnitt längs einem der beiden Einschnitte. Die obenliegende
Randzone 15, von welcher der Aufreißbereich ausgeht, ist dabei länger als die darunterliegende
Randzone 16 und weist an ihrem freien Verpackungsmaterial-Rand eine durch eine Kaltsiegelung
fixierte Falte 17 auf. Die Einschnitte 18 erstrecken sich über die ganze Falte 17
und an der obenliegenden Randzone 15 bis in den Verbindungsbereich 19 hinein. Die
Falte 17 bildet nun im Bereich zwischen den beiden Einschnitten 18 eine besonders
einfach zu handhabende Grifflasche.
[0033] Bei der Herstellung dieser Packung wird unmittelbar vor der Verpackungsmaschine an
einem der Ränder der von der Rolle abgezogenen Verpackungsmaterialbahn kontinuierlich
die Falte 17 umgeschlagen und durch Siegelung fixiert, wonach die beiden Einschnitte
18 angebracht werden. Die weitere Herstellung der Packung erfolgt dann analog wie
im Zusammenhang mit Fig. 1 beschrieben.
[0034] Die erfindungsgemäße Packung kann aber auch vorteilhaft anders ausgeführt werden
als in Form einer Schlauchbeutelpackung. Fig. 7 zeigt im Schnitt bzw. in einer perspektivischen
Teildarstellung eine Einschlagpackung, wie sie hauptsächlich für Dauerbackwaren wie
Waffeln verwendet wird. Diese Packung weist eine Packungshülle aus flächigem, faltbaren
Verpackungsmaterial auf, an der sich zwei Randzonen 20 und 21 einander überlappen
und in einem Verbindungsbereich 22 durch eine Kleberschicht 23 miteinander verbunden
sind. In der überlappenden Randzone 20 sind zwei Einschnitte 24 vorgesehen, die vom
Verpackungsmaterial-Rand 25 ausgehend bis in den Verbindungsbereich 22 hineinreichen,
wobei sich zwischen den beiden Einschnitten 24 eine Grifflasche 26 bildet. Das Öffnen
der Packung erfolgt - analog wie anhand der Figuren 1 und 2 beschrieben - durch Abziehen
der Grifflasche 26 in Richtung des Pfeiles 27.
[0035] Eine letzte vorteilhafte Variante der erfindungsgemäßen Packung in Form einer Schlauchbeutelpackung
sei nun anhand der Figuren 8 bis 10 beschrieben. Bei dieser Packung sind die beiden
Einschnitte 28 an den beiden miteinander verbundenen Randzonen 29 und 30 angebracht.
Fig. 8 zeigt dabei die Packung in einer Teildarstellung in der Aufsicht und Fig. 9
eine dazu analoge Darstellung, wobei jedoch an der Stelle des Aufreißbereiches die
Packungshülle aufgebrochen dargestellt ist. Innerhalb des Verbindungsbereiches weist
die unten liegende Randzone 30 eine zwischen den Stellen der beiden Einschnitte innerhalb
der Siegelungsschicht 31 und parallel zu dieser verlaufenden Schwächungslinie 32 auf,
die z.B. durch mehrere kurze, durch Materialbrücken voneinander getrennte Durchstanzungen
im Verpakkungsmaterial realisiert sein kann. Bei der Herstellung der Pakkung werden
die Einschnitte 28 und die Schwächungslinie 32 in die Verpackungsmaterialbahn eingestanzt,
unmittelbar bevor diese der Verpackungsmaschine zugeführt wird.
[0036] Bei dieser Packungsvariante bildet nun das Material beider Randzonen 29, 30 im Bereich
zwischen den beiden Einschnitten 28 die Grifflasche, bei deren Abziehen zunächst das
Verpackungsmaterial längs der Schwächungslinie 32 aufgerissen wird. Anschließend wird
unter Abschälen des Restbereiches 33 der Siegelungsverbindung sowie unter Weiterreißen
des Verpackungsmaterials - längs zueinander ungefähr parallelen Linien analog wie
anhand von Fig. 2 beschrieben - geöffnet. Fig. 10 zeigt diese Packung in perspektivischer
Darstellung in halbgeöffnetem Zustand.
Gewerbliche Verwertbarkeit
[0037] Die erfindungsgemäße im wesentlichen gasdichte und leicht zu öffenende Packung kann,
vorzugsweise in Form einer Schlauchbeutelpackung, vorteilhaft zum Verpacken von Schokolade,
Waffeln oder dergleichen verwendet werden.
1. Packung für stückiges Packungsgut mit einer Hülle, die aus einem flächigen, faltbaren
und mehrschichtigen Verpackungsmaterial gebildet ist, von dem zwei streifenförmige
Randzonen (2,3) zur Ausbildung der Hülle in einem Verbindungsbereich (1) durch eine
Versiegelung, vorzugsweise eine Kaltsiegelung miteinander verbunden sind, wobei ein
streifenförmiger Aufreißbereich der Packungshülle von einer der beiden streifenförmigen
Randzonen ausgeht und sich im wesentlichen senkrecht zu dieser Randzone erstreckt,
dadurch gekennzeichnet, daß das Verpackungsmaterial aus mehreren Schichten aufgebaut
ist, ausgewählt aus der Reihe Papier, ungereckte Polyolefinfolie oder -schicht, Aluminiumfolie,
Folie aus biaxial gerecktem Polypropylen, Folie aus biaxial gerecktem Polyamid, Folie
aus biaxial gerecktem Polyäthylenterephthalat und Subkomplex aus zwei oder drei Lagen
aus gegebenenfalls den vorstehenden Materialien, wobei von allen benachbarten unterschiedlichen
Schichten im Verpackungsmaterial die jeweils in der Reihe früher genannte und bei
benachbarten Schichten aus gleichem oder gleichartigen Material die jeweils dünnere
dem Packungsgut näher liegt, und wobei als Subkomplex einer gilt, zwischen dessen
Lagen Verbundhaftungen bestehen, die wesentlich stärker sind als die Verbundhaftungen
des Subkomplexes und der übrigen Schichten des Verpackungsmaterials untereinander,
daß das Verpackungsmaterial längs den beiden seitlichen Begrenzungen (8) des Aufreißbereiches
(7) nur innerhalb der streifenförmigen Randzonen (2,3) Einkerbungen oder linienförmige
Durchstanzungen (4, 18, 24, 28) sowie gegebenenfalls Schwächungslinien, außerhalb
dieser Randzonen aber keine Schwächungslinien oder Materialverschwächungen aufweist
und daß am Anfang des Aufreißbereiches (7) eine Grifflasche (6) vorgesehen ist, welche
durch Material der Verpackungsmaterial -Randbereiche gebildet ist und die sich zwischen
den Einkerbungen oder linienförmigen Durchstanzungen (4, 18, 24, 28) befindet.
2. Packung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem einen Subkomplex enthaltenden
Verpackungsmaterial die Verbundhaftungen zwischen den einzelnen Schichten des Subkomplexes
Schälfestigkeitswerte aufweisen, die mindestens um 50%, vorzugsweise jedoch um mindestens
70 % höher liegen als die Schälfestigkeitswerte der Verbundhaftungen des Subkomplexes
und der übrigen Schichten des Verpackungsmaterials untereinander.
3. Packung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einkerbungen oder
linienförmigen Durchstanzungen (4, 18, 24, 28) zumindest bis an den Verbindungsbereich
heran- oder in diesen hineinreichen.
4. Packung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Anfang des
Aufreißbereiches zwischen dem Verbindungsbereich und dem freien Rand einer der Verpackungsmaterial-Randzonen
die Grifflasche bildet.
5. Packung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet daß an derjenigen
Randzone (20), von welcher der Aufreißbereich (7) ausgeht, der freie Verpackungsmaterial-Rand
zumindest innerhalb des Aufreißbereiches zur Bildung einer Falte (17) umgeschlagen
ist.
6. Packung nach einen der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Einkerbungen
oder Durchstanzungen (4, 18, 24,28) vom freien Rand des Verpackungsmaterials bzw.
von der Kante der Falte (17) am Verpackungsmaterialrand ausgehen.
7. Packung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an zumindest
einer der beiden miteinander verbundenen Verpackungsmaterial-Randzonen die Siegelungsschicht
(11)des Verbindungsbereiches (1) an der Stelle des Aufreißbereiches (7) zwecks Bildung
oder Verbreiterung der Grifflasche eine Aussparung (12) aufweist.
8. Packung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß diejenige Randzone
(3'), von der der Aufreißbereich nicht ausgeht, an der Stelle der Grifflasche einen
vom freien Rand (5) dieser Randzone (3) ausgehenden Ausschnitt (14) aufweist.
9. Packung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des
Aufreißbereiches (7) die Siegelungsverbindung eine geringere Schälfestigkeit aufweist
als in ihren übrigen Bereichen.
10. Packung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an beiden durch
den streifenförmigen Verbindungsbereich miteinander verbundenen Verpackungsmaterial
Randzonen (29,30) von den Verpackungsmaterialrändern bzw. von der Kante der Falte
am Verpackungsmaterialrand ausgehende Einkerbungen oder linienförmige Durchstanzungen
(28) vorgesehen sind, wodurch Material aus beiden Randzonen die Grifflasche bildet.
11. Packung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß in derjenigen Randzone (30),
von der der Aufreißbereich (7) nicht ausgeht, die Stellen der beiden Einkerbungen
oder Durchstanzungen (28) durch eine linienförmige Materialverschwächung (32) im Verpackungsmaterial
miteinander verbunden sind.
12. Packung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die linienförmige Materialverschwächung
innerhalb des Verbindungsbereiches der beiden streifenförmigen Randzonen (29, 30)
liegt.
13. Packung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Schlauchbeutelpackung
ist, bei der die beiden Verpackungsmaterial-Randzonen an ihren Innenseiten miteinander
verbunden sind und dabei die Schlauchbeutel-Längssiegelungsnaht bilden, die auf die
Packungshüllenoberfläche umgeschlagen ist, wobei der Aufreißbereich von der an der
umgeschlagenen Längssiegelungsnaht nach außen liegenden Randzone ausgeht.
1. A package for piece goods, with an envelope consisting of an areal, foldable and multi-layer
wrap material of which two strip-like edge zones are joined together in a connection
area to form the envelope by means of a seal, preferably a cold seal, a strip-like
tear-open area of the wrap envelope starting from one of the two strip-like edge zones
and essentially extending perpendicularly to this edge zone, characterized in that
the wrap material consists of several layers selected from the series: paper, unstretched
polyolefin foil or layer, aluminum foil, biaxially stretched polypropylene foil, biaxially
stretched polyamide foil, biaxially stretched polyethyleneterephthalate foil and a
sub-assembly of two three layers of possibly the above materials, where, as regards
all adjacent, different layers in the wrap material, the one which was cited earlier,
and as regards adjacent layers of the same or similar material, the one which is the
thinner, shall be nearer the wrapped good, and where the sub-assembly is such that
bonding between its layers are substantially stronger than the bonding between the
sub-assembly and the remaining layers of the wrap material, in that along the two
lateral boundaries (8) of the tear-open region (7) the wrap material comprises notchings
or linear perforations (4, 18, 24, 28) and further, if called for, weakening lines,
only inside the strip-like edge zone, but outside this edge zone it is free of any
weakening line or material weakening, and in that a grip tab is present at the beginning
of the tear-open region and is formed by the material of the edge zones of the wrap-material
and is located between the notchings or linear perforations (4, 18, 24, 28).
2. Package defined in claim 1, characterized in that as regards a wrap material containing
a sub-assembly, the bonds between the individual layers of the sub-assembly evince
peel strengths at least 50%, preferably however at least 70% higher than the peel
strengths of the bonds between the sub-assembly and the remaining layers of the wrap
material.
3. Package defined in either of claims 1 and 2, characterized in that notchings or linear
perforations (4, 18, 24, 28) extend as far as at least the connection area or into
it.
4. Package defined in one of claims 1 through 3, characterized in that the beginning
of the tear-open region between the connection area and the free edge of one of the
wrap-material edge zones forms the grip tab.
5. Package defined in one of claims 1 through 4, characterized in that the free wrap-material
edge is bent back at least inside the tear-open region (7) to form a fold (17) at
that edge zone (20) which is the beginning of the tear-open region (7).
6. Package defined in one of claims 1 through 5, characterized in that the notchings
or perforations (4, 18, 24, 28) start at the free edge of the wrap material or of
the edge of the fold (17) at the edge of the wrap material.
7. Package defined in one of claims 1 through 6, characterized in that the seal layer
(11) of the connection area (1) comprises a clearance (12) at the site of the tear-open
region (7) at least at one of the two joined edge zones of the wrap material to form
or to enlarge the grip tab.
8. Package defined in one of claims 1 through 7, characterized in that the particular
edge zone (3') from which the tear-open region does not start comprises a clearance
(14) at the site of the grip tab and starting from the edge (5) of this edge zone
(3).
9. Package defined in one of claims 1 through 8, characterized in that the seal connection
evinces lesser peel strength inside the tear-open region (7) than in the other regions.
10. Package defined in one of claims 1 through 3, characterized in that notchings or linear
perforations (28) are present on both edge zones (29, 30) of wrap-material joined
together by the strip-like connection area and start at the edges of the wrap material
or the edge of the fold at the edge of the wrap material, whereby material from both
edge zones forms the grip tab.
11. Package defined in claim 10, characterized in that the sites of the two notchings
or perforations (28) are linked together in that edge zone (30) from which the tear-open
region (7) does not start by a linear material weakening (32) in the wrap material.
12. Package defined in claim 11, characterized in that the linear material weakening is
located inside the connection area of the two strip-like edge zones (29, 30).
13. Package defined in one of claims 1 through 12, characterized in that it is a tubular
pouch wrapping where the two edge zones of the wrap material are joined together at
their insides and thereby form the longitudinal seal seam of the tubular pouch, said
seam being folded back on the surface of the wrapping envelope, the tear-open region
starting at the edge zone which is on the outside of the folded-back longitudinal
seal seam.
1. Emballage pour produits en morceaux, comprenant une enveloppe constituée d'un matériau
d'emballage plat, que l'on peut plier et qui présente de multiples couches, deux zones
de bordures en forme de bande (2, 3) de ce matériau étant reliées par un scellement,
de préférence par un scellement à froid pour la réalisation de l'enveloppe dans une
zone de liaison (1), une zone de déchirement ou d'arrachement en forme de bande de
l'enveloppe d'emballage partant de l'une des deux zones de bordure en forme de bande
et s'étendant de façon sensiblement perpendiculaire à cette zone de bordure, caractérisé
en ce que le matériau d'emballage est réalisé en plusieurs couches, choisies dans
la série comportant les papiers, une feuille ou couche de polyoléfine non étirée,
une feuille d'aluminium, d'une feuille de propylène étirée selon deux axes, d'une
feuille de polyamide étirée selon deux axes, d'une feuille de polyéthylèneterephthalate
étirée selon deux axes et de sous-ensemble ou sous-complexes constitués éventuellement
de deux ou trois couches des matériaux, parmi toutes les différentes couches voisines
dans le matériau d'emballage, celles qui se trouvent les plus proches du produit en
morceaux étant celles qui ont été, dans l'ordre chacune, citées les premières dans
la série et pour des couches voisines en des matériaux identiques ou similaires, les
plus proches étant chacune de celles qui sont les plus minces, et en ce que l'on utilise
comme sous-complexe celui pour lequel il existe entre les couches constituantes des
forces de liaison qui sont significativement plus puissantes que les forces de liaison
entre le sous-complexe et les autres couches du matériau d'emballage, en ce que le
matériau d'emballage comporte le long des deux délimitations latérales (8) de la zone
d'arrachement (7) des entailles ou des découpes linéaires (4, 18, 24, 28), uniquement
à l'intérieur de la zone de bordure en forme de bande (2,3), ainsi que le cas échéant,
des lignes d'affaiblissements, à l'extérieur de ces zones de bordure, il n'y a cependant
aucune ligne d'affaiblissement ou d'affaiblissement de matériau, et en ce qu'au début
de la zone d'arrachement, (7), est prévue une patte de préhension (6) qui est formée
par du matériau de la zone de bordure du matériau d'emballage et qui se trouve placé
entre les entailles ou les découpes linéaires (4, 18, 24, 28).
2. Emballage selon la revendication 1, caractérisé en ce que pour un matériau d'emballage
contenant un sous-ensemble, les forces de liaison entre les couches individuelles
du sous-ensemble présentent une résistance au pelage qui est d'au moins 50%, avantageusement
cependant d'au moins 70% supérieure à la résistance au pelage des forces de liaison
du sous-ensemble et des autres couches du matériau d'emballage.
3. Emballage selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les entailles ou les
découpes linéaires (4, 18, 24, 28) s'étendent au moins jusqu'à la zone de liaison
ou bien se situent dans cette zone de liaison.
4. Emballage selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le début de
la zone d'arrachement entre la zone de liaison et le bord libre forme la patte de
préhension d'une des zones de bordure du matériau d'emballage.
5. Emballage selon des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'à celle zone de bordure
(20) d'où sort la zone d'arrachement (7), le bord libre du matériau d'emballage est
rabattu au moins à l'intérieur de la zone d'arrachement pour former un pli (17).
6. Emballage selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que les entailles
ou les découpes (4, 18, 24, 28) partent du bord libre du matériau d'emballage ou de
l'arrête du pli (17) sur le bord du matériau d'emballage.
7. Emballage selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que sur au moins
l'une des deux zones de bordure reliées l'une à l'autre du matériau d'emballage, la
couche de scellement (11) de la zone de liaison (1) comporte un évidement (12) à l'emplacement
de la zone d'arrachement (7) afin de former ou d'élargir la patte de préhension.
8. Emballage selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que la zone de bordure
(3) d'où la zone d'arrachement ne sort pas, comporte, à la place de la patte de préhension,
un tronçon (14) partant du bord libre (5) de cette zone de bordure (3).
9. Emballage selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce qu'à l'intérieur
de la zone d'arrachement (7), la liaison de scellement présente une plus faible résistance
au pelage que dans les autres zones.
10. Emballage selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que sur les deux
zones de bordure (29,30) du matériau d'emballage qui sont reliées l'une à l'autre
par la zone de liaison en forme de bande, des entailles ou des découpes linéaires
(28) sont prévues partant des bords du matériau d'emballage ou de l'arrête du pli
sur le bord du matériau d'emballage, grâce à quoi le matériau des deux zones de bordure
forment la patte de préhension.
11. Emballage selon la revendication 10, caractérisé en ce que dans la zone de bordure
(30) d'où ne sort pas de la zone d'arrachement (7) les emplacements des deux entailles
ou découpes (28) sont reliées l'une à l'autre par un affaiblissement linéaire du matériau
(32) dans le matériau d'emballage.
12. Emballage selon la revendication 11, caractérisé en ce que l'affaiblissement linéaire
du matériau est disposé à l'intérieur de la zone de liaison des deux zones de bordure
en forme de bande (29,30).
13. Emballage selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce qu'elles constituent
un emballage en sachet tubulaire, dans lequel les deux zones de bordure de matériau
d'emballage sont reliées l'une à l'autre sur leurs faces intérieurs, et forment ainsi
la couture de scellement longitudinale du sachet tubulaire, qui est rabattu sur la
surface d'enveloppe de l'emballage, la zone d'arrachement partant de la zone de bordure
disposé vers l'extérieur à partir de la couture de scellement longitudinale rabattu.