| (19) |
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(11) |
EP 0 451 573 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Mention of the grant of the patent: |
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02.03.1994 Bulletin 1994/09 |
| (22) |
Date of filing: 22.03.1991 |
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| (54) |
Turn arrangement for folding mechanism
Dispositif de dérivation pour mécanisme de pliage
Umlenkeinrichtung eines Falzwerks
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| (84) |
Designated Contracting States: |
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DE GB |
| (30) |
Priority: |
09.04.1990 US 19900507244
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| (43) |
Date of publication of application: |
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20.04.1994 Bulletin 1994/16 |
| (71) |
Applicant: Heidelberger Druckmaschinen Aktiengesellschaft |
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D-69019 Heidelberg (DE) |
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| (72) |
Inventor: |
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- Wingate, Mark Anthony
Rochester, NH 03867 (US)
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| (74) |
Representative: Stoltenberg, Baldo Heinz-Herbert, et al |
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c/o Heidelberger Druckmaschinen AG Kurfürsten-Anlage 52-60 D-69115 Heidelberg D-69115 Heidelberg (DE) |
| (56) |
References cited: :
EP-0 169 490 GB-2 077 235
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DE-3 601 660
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| Note: Within nine months from the publication of the mention of the grant of the European
patent, any person may give notice to the European Patent Office of opposition to
the European patent
granted. Notice of opposition shall be filed in a written reasoned statement. It shall
not be deemed to
have been filed until the opposition fee has been paid. (Art. 99(1) European Patent
Convention).
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[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein einer Rollenrotationsdruckmaschine nachgeordnetes
Falzwerk.
[0002] Nachdem die durch eine Rollenrotationsdruckmaschine geführte Papierbahn bedruckt
wurde, wird sie einem Falzwerk zugeführt, in dem eine Verarbeitung der Druckprodukte
(Falzen, Schneiden und Sortieren) erfolgt.
[0003] Der Schwerpunkt der Erfindung betrifft die Druckexemplarumlenkung, die es ermöglicht,
den durch das Falzwerk geleiteten Druckexemplarstrom zum Zwecke der Druckexemplarauslage
in mehrere Ströme zu teilen.
[0004] Das Umlenken eines Druckexemplarstroms wird beispielsweise durchgeführt, indem der
Druckexemplarstrom einer Weiche zugeführt wird, welche die einzelnen Druckexemplare
alternierend in verschiedene Richtungen leitet.
[0005] Bei der
DE-PS 24 25 699 wird der Druckexemplarstrom über die Falztrommel einer Weiche zugeführt. Die Weiche
ist so ausgebildet, daß sie den Druckexemplarstrom in zwei Richtungen leiten kann.
Die Vorderkante des jeweiligen Druckexemplars wird von der Weiche in eine vorgesehene
Richtung abgeleitet.
[0006] Nachteilig wirkt sich dabei aus, daß die Vorderkante des Druckexemplars zunächst
auf die Weiche aufschlägt, was zu einer Beschädigung des Druckexemplars führen kann.
Ferner ist bei dieser Art der Druckexemplarumlenkung die Vorderkante ohne direkte
Führung, da das Druckexemplar an der Vorderkante nicht gehalten wird. Das Druckexemplar
wird also lose über die Weiche geschoben. Dabei können Schwierigkeiten im Papierweitertransport
auftreten, die das ganze Transportsystem zum Erliegen bringen können. So ergibt sich
häufig eine eingeschränkte Verarbeitungsgeschwindigkeit infolge von Staus und Eselsohren,
die durch fest angebrachte Teile, z.B. Umlenker, Führungen, Überbau etc. hervorgerufen
werden.
[0007] Dem Gegenstand der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Nachteile des Standes
der Technik auszuschalten, indem der Druckexemplartransport im Bereich der Druckexemplarumlenkung
- wie auch bei der darauffolgenden Weiterbeförderung der Druckexemplare - optimiert
wird.
[0008] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Hauptanspruch aufgeführten Merkmale
gelöst.
[0009] Der Vorteil der Erfindung ist darin zu sehen, daß die Druckexemplare zum Zweck der
Umlenkung des Druckexemplarstroms an der Vorderkante ohne mechanische Einwirkung auf
die Vorderkante gezogen werden. Ferner läßt sich infolge des Wegfalls von mechanischen
Greifern eine Geräuschminimierung und eine verbesserte Transfergenauigkeit erzielen.
[0010] In einer besonderen Ausgestaltungsform ist vorgesehen, daß die im Umlenkzylinder
angebrachten und elektrostatisch aufladbaren Elemente umpolbar sind, so daß das Druckexemplar
zum Umlenkzylinder hingezogen oder davon abgestoßen werden kann; d.h. nach einer gewissen
Verweilzeit auf dem Umlenkzylinder kann das Druckexemplar nach der Umlenkung wieder
abgestoßen werden, wodurch sich in vorteilhafter Weise mechanische Einrichtungen zum
Abstreifen oder Greifen der Druckexemplare erübrigen.
[0011] In einer weiteren Ausführungsform ist vorgesehen, daß die Umlenkzylinder mit Kanälen
versehen sind, die in Zylinderumfangsrichtung in die Mantelfläche des Umlenkzylinders
eingelassen sind. Durch diese Anordnung ergibt sich in vorteilhafter Weise die Möglichkeit,
daß die Druckexemplarabstreifer oder die Greifer des Transferzylinders bzw. der Ausgabezylinder
in die Kanäle der Umlenkzylinder eingreifen können, wodurch ein optimales Abheben
des Druckexemplars vom Umlenkzylinder erzielt wird.
[0012] In einem weiteren Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, auch die mechanischen Greifer
der den Umlenkzylindern nachgeordneten Transportzylinder (Transferzylinder, Ausgabezylinder)
durch elektrisch aufladbare Elemente zu ersetzen. Hieraus ergibtsich in vorteilhafter
Weise eine weitere Minimierung des Geräuschpegels wie auch eine weitere Optimierung
der Transfergenauigkeit.
[0013] Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung umfaßt die Druckexemplarabnahmeeinrichtung
eine Umpolvorrichtung für die Ladung des Elements, welches das jeweilige elektrostatisch
geladene Druckexemplar für eine gegebene Zeitspanne angezogen hat, und wodurch das
Druckexemplar dann von dem Element abgestoßen wird.
[0014] Nach einem weiteren Ausführungsbeispiel ist ein angrenzender, mindestens einem der
Umlenkzylinder in Laufrichtung der Druckexemplare nachgeordneterTransportzylindervorgesehen,
welcher an seiner Umfangsfläche parallel zu seiner Drehachse elektrostatisch aufladbare
Elemente aufweist und im Verhältnis zu der Drehzahl und -phase des jeweiligen Umlenkzylinders
rotierbar ist, so daß, wenn das Druckexemplar von dem jeweiligen Element des jeweiligen
Umlenkzylinders abgestoßen wird, es von einem Element des Transportzylinders angezogen
und verlangsamt wird.
[0015] Ein weiteres Ausführungsbeispiel sieht vor, daß zum elektrostatischen Laden der Elemente
eines jeweiligen Umlenkzylinders auf dessen Achse sich eine Anordnung von Schleifringen
befindet.
[0016] Nach einem weiteren Ausführungsbeispiel ist eine Schleifringanordnung vorgesehen,
wovon mindestens zwei Schleifringe an der Achse des jeweiligen Umlenkzylinders befestigt
sind und sich mit diesem drehen. Dabei stehen jeweilige, fest angebrachte Bürsten
via eine Hochspannungsquelle in gleitendem Kontakt mit den Schleifringen, wobei der
eine mit einer Art elektrostatischer Ladung beaufschlagt wird und der andere mit einer
gegenpoligen Art elektroststischer Ladung.
[0017] Anhand der Zeichnungen werden Ausführungsbeispiele der Erfindung erläutert und beschrieben
wie folgt:
Fig. 1 zeigt eine Umlenkanordnung mit nachgeordneten Druckexemplartransportbändern;
Fig. 2 zeigt einen der Zylinder der Fig. 1;
Fig. 3 zeigt eine Umlenkanordnung mit nachgeordneten Transportzylindern
[0018] Nachdem die Druckexemplare 11 im Falzwerk bearbeitet wurden, werden sie überein Elektrodenpaar
16, 17 dem von den Umlenkzylindern 1, 2 gebildeten Spalt 12 zugeführt (Fig. 1). Das
Elektrodenpaar 16, 17, welches von einer Hochspannungsquelle gespeist wird, bringt
eine positive, elektrostatische Ladung auf die Druckexemplare auf. Die Umlenkzylinder
1, 2 sind mit Elementen 3 bis 10 versehen, welche Träger elektrostatischer Ladungen
sind.
[0019] Das in den Spalt 12 beförderte Druckexemplar 11, welches mit einer positiven Ladung
beaufschlagt ist, wird von dem Element 3, welches mit einer negativen Ladung versehen
ist, angezogen. Die Vorderkante des Druckexemplars 11 liegt dabei durchgehend auf
dem Element 3 auf und wird von diesem festgehalten. Durch die Drehung des Umlenkzylinders
1 wird das Druckexemplar von der bisherigen Transportrichtung entsprechend der Drehrichtung
des Umlenkzylinders 1 abgelenkt und dessen entgegengesetzte Seite über ein Führungselement
13 geführt. Nachdem das Druckexemplar 11 eine gewisse Strecke (<90 Grad) mit dem Umlenkzylinder
1 zurückgelegt hat, trifft es mit seiner Vorderkante auf einen Druckexemplarabstreifer
19, welcher das Druckexemplar, das durch das Führungselement 13 geführtwird, wieder
von dem Element 3 abhebt und gleichzeitig dem Druckexemplar-Transportband 15 zuleitet.
Das Druckexemplar-Transportband 15 befördert das Druckexemplar 11 und führt es zur
Auslage einem Stapel 21 zu.
[0020] Durch die Drehung der Umlenkzylinder 1, 2 (um 90 Grad in der dargestellten Zeichnung)
stehen sich im Spalt 12 Element 5 und Element 6 gegenüber. Das ankommende Druckexemplar
11, welches von den Elektroden 16, 17 mit einer positiven Ladung beaufschlagt wurde,
wird nun von dem Element 6, welches eine negative Ladung trägt, angezogen. Die Vorderkante
des Druckexemplars 11 liegt vollständig auf dem Element 6 auf und wird von diesem
gehalten. Die Umlenkung des Druckexemplars 11 erfolgt nun in der Drehrichtung des
Umlenkzylinders 2. Nach einem gegebenen Drehwinkel (<90 Grad) wird die Vorderkante
des Druckexemplars 11 durch den Druckexemplarabstreifer 18 von der Mantelfläche des
Umlenkzylinders 2 abgehoben und gleichzeitig dem Druckexemplar-Transportband 14 zugeführt.
Das Druckexemplar-Transportband 14 befördert das Druckexemplar 11 zur Auslage auf
einen Stapel 20.
[0021] Die Elemente 3 bis 10 der jeweiligen Umlenkzylinder 1, 2 werden bei jeder Zylinderumdrehung
von elektrostatische Ladungen abgebenden Elektroden 23, 24 geladen, welche von einer
Hochspannungsquelle gespeist werden. Dies geschieht über eine herkömmliche Schleifringanordnung
35 mit Schleifringen 36 (Fig. 2), welche von der Achse des jeweiligen Zylinders 1,
2 rotierend getragen und durch die Hochspannungsquelle entsprechend geladen werden,
indem fest angebrachte Bürsten 37 in gleitendem Kontakt mit den Schleifringen 36 stehen,
die mit den jeweiligen Elementen 3, 5, 7, 9 elektrisch verbunden sind.
[0022] Damit die Druckexemplarabstreifer 18, 19 die Vorderkante des Druckexemplars 11 ohne
Beschädigung von den Elementen 3 bis 10 abheben können, ist bei einer besonderen Ausführungsform
(Fig. 2) des Erfindungsgegenstandes die Mantelfläche der Umlenkzylinder 1, 2 mit mehreren
Kanälen 22, die in Umfangsrichtung der Umlenkzylinder 1, 2 gebildet sind, versehen.
In diese Kanäle greifen die Druckexemplarabstreifer 18, 19 ein. Aufgrund dieser Anordnung
gleiten die Druckexemplare 11 über die Druckexemplarabstreifer 18, 19 sanft von den
Umlenkzylindern 1, 2 auf die Transportbänder 14, 15.
[0023] Ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung, wie oben erwähnt, ist in Fig. 3 dargestellt,
worin das Druckexemplar 11 in den Spalt 12 zwischen den Umlenkzylindern 1, 2 befördert
wird. Das mit einer negativen elektrostatischen Ladung versehene Element 6 zieht die
mit einer positiven Ladung versenene Vorderkante des Druckexemplars 11 an. Die Vorderkante
des Druckexemplars 11 liegt somit auf dem Element 6 und wird dort gehalten aufgrund
der Beaufschlagung des Druckexemplars 11 mit einer gegenpoligen elektrostatischen
Ladung und aufgrund der erfolgenden Abstoßung durch die gleiche, darauf angebrachte
Ladung von den Elementen. Die erforderliche Haltekraft wird durch eine Hochspannungsquelle
erzeugt und die Intensität den Erfordernissen entsprechend eingestellt.
[0024] In Drehrichtung des Umlenkzylinders 2 wird das Druckexemplar 11 von dem Spalt 12
weggezogen (<90 Grad) und einem Transferzylinder 27 zugeführt. Unterhalb des Spalts
12 ist ein Führungselement 13 angeordnet, welches zur Unterstützung der Druckexemplarführung
dient. Der Transferzylinder 27 ist mit Greifern 34 ausgestattet, die das Druckexemplar
11 vom Umlenkzylinder 2 abnehmen und einem Ausgabezylinder 28 zuführen, der das Druckexemplar
auf ein Transportband 30 ablegt.
[0025] Das nächste, im Spalt 12 eintreffende Druckexemplar 11 wird von einem Element 7,
welches sich zu diesem Zeitpunkt im Bereich des Spalts 12 befindet, angezogen und
entsprechend der Drehrichtung des Umlenkzylinders 1 einem Ausgabezylinder 29 zugeführt.
Der Ausgabezylinder 29 ist mit Greifern 34 versehen, die das Druckexemplar 11 von
dem Umlenkzylinder 1 abheben, die Geschwindigkeit der Druckexemplare 11 verringern
und zur Ablage auf ein Transportband 31 bringen.
TEILELISTE
[0026]
- 1
- Umlenkzylinder
- 2
- Umlenkzylinder
- 3
- Element
- 4
- Element
- 5
- Element
- 6
- Element
- 7
- Element
- 8
- Element
- 9
- Element
- 10
- Element
- 11
- Druckexemplar
- 12
- Walzenspalt
- 13
- Führungselement
- 14
- Druckexemplar-Transportband
- 15
- Druckexemplar-Transportband
- 16
- Elektrode
- 17
- Elektrode
- 18
- Druckexemplarabstreifer
- 19
- Druckexemplarabstreifer
- 20
- Stapel
- 21
- Stapel
- 22
- Kanäle
- 23
- Elektrode
- 24
- Elektrode
- 25
- Führungselement
- 26
- Führungselement
- 27
- Transferzylinder
- 28
- Ausgabezylinder
- 29
- Ausgabezylinder
- 30
- Transportband
- 31
- Transportband
- 34
- Greifer
- 35
- Schleifringanordnung
- 36
- Schleifringe
- 37
- Schleifringbürsten
1. Falzwerk einer Rollenrotationsdruckmaschine, bei dem eine Vorrichtung zur Teilung
des Druckexemplar-stroms vorgesehen ist, wobei die Vorrichtung folgende Merkmale aufweist:
es ist eine Einrichtung (16, 17) vorgesehen, mittels derer eine elektrostatische Ladung
auf das Druckexemplar (11) aufgebracht werden kann, das Druckexemplar (11) wird zwei
parallel zueinander angeordneten Umlenkzylindern (1, 2) zugeleitet, die Umlenkzylinder
(1, 2) weisen elektrostatisch aufladbare Elemente (3-10) auf, die parallel zur jeweiligen
Achse der Umlenkzylinder (1, 2) verlaufen, und es sind Einrichtungen (18, 19) vorgesehen,
die das Druckexemplar von den Umlenkzylindern (1, 2) abheben und zur Auslage weiterleiten.
2. Falzwerk nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß in die Mantelflächen der Umlenkzylinder (1, 2) Kanäle (22) in Zylinderumfangsrichtung
eingelassen sind, in die Druckexemplargreifer bzw. Druckexemplarabstreifeinrichtungen
(18, 19) eingreifen können.
3. Falzwerk nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die elektrostatisch aufladbaren Elemente (3-10) der Umlenkzylinder (1, 2) alternierend
mit positiver oder negativer Ladung versehen werden können.
4. Falzwerk nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß den Umlenkzylindern (1, 2) Transportzylinder (Transferzylinder, Ausgabezylinder)
nachgeordnet sind, die mit elektrostatisch aufladbaren Elementen versehen sind.
5. Falzwerk einer Rollenrotationsdruckmaschine mit einer Vorrichtung zum Umlenken eines
Druckexemplarstroms, welche folgende Merkmale aufweist:
eine Einrichtung zum Beaufschlagen eines jeden der Druckexemplare mit einer gegebenen
Art elektrostatischer Ladung; ein Paar Umlenkzylinder (1, 2), deren Achsen sich parallel
zueinander und in einem Abstand voneinander befinden, so daß sich ein Spalt (12) zwischen
diesen bildet; an der jeweiligen Umfangsfläche der genannten Umlenkzylinder (1, 2),
sich parallel zu deren Achsen erstreckende, gegeneinander beabstandet angebrachte,
elektrostatisch aufladbare Elemente (3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10); eine Einrichtung (23,
24) zum elektrostatischen Laden der Elemente der genannten Umlenkzylinder, wobei die
jeweiligen Elemente alternierend eine gegebene Art Ladung und eine gegenpolige Art
Ladung erhalten; eine Einrichtung zum Drehen der genannten Umlenkzylinder, so daß
alternierend ein Element der gegebenen Art Ladung des einen der genannten Umlenkzylinder
sich in dem genannten Spalt gleichzeitig mit einem Element der gegenpoligen Art Ladung
des genannten anderen Umlenkzylinders befindet; eine Einrichtung (13) zum Führen der
mit einer elektrostatischen Ladung der genannten gegebenen Art beaufschlagten Druckexemplare
in den genannten Spalt (12) zwischen den genannten Umlenkzylindern (1, 2), wobei das
jeweilige elektrostatisch geladene Druckexemplar (11) von dem Element der gegenpoligen
Art Ladung angezogen und von dem dann in dem genannten Spalt (12) sich befindlichen
Element mit der gegebenen Art Ladung abgestoßen wird; und eine Einrichtung (18, 19)
zum Entfernen des jeweiligen Druckexemplars von dem jeweiligen Umlenkzylinder, dessen
Element mit der gegenpoligen Art Ladung sich in dem genannten Spalt befindet, und
zum Weitertransport des Druckexemplars zu einer Auslage.
6. Elektrostatische Umlenkeinrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die genannte Druckexemplar-Transporteinrichtung (14, 15) sich außerhalb der genannten
Umlenkzylinder befindliche Abstreifer (18, 19) aufweist, deren jeweilige Enden in
auf der Umfangsfläche der genannten Umlenkzylinder gebildete umfängliche Kanäle (22)
eingreifen.
7. Elektrostatische Umlenkeinrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die genannte Druckexemplar-Transporteinrichtung Greifer (34) aufweist, welche sich
außerhalb der genannten Umlenkzylinder befinden und deren jeweilige Enden in auf der
Umfangsfläche der genannten Umlenkzylinder gebildete umfängliche Kanäle (22) eingreifen.
8. Elektrostatische Umlenkeinrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die genannte Druckexemplar-Transporteinrichtung eine Vorrichtung aufweist zum Umpolen
der Ladung des Elements (6), von welchem das jeweilige elektrostatisch geladene Druckexemplar
für eine gegebene Zeitspanne angezogen worden ist, wobei das Druckexemplar dann von
dem genannten Element abgestoßen wird.
9. Elektrostatische Umlenkeinrichtung nach Anspruch 9, mit einem an mindestens einen
der genannten Umlenkzylinder (1, 2) angrenzenden und diesem in Laufrichtung der Druckexemplare
nachgeordneten Transferzylinder (27) und mit auf einer Umfangsfläche angebrachten
und sich parallel zu einer Drehachse der genannten Umlenkeinrichtung (1, 2) erstreckenden,
elektrostatisch aufladbaren Elementen (3-10), wobei der Transferzylinder (27) im Verhältnis
zu der Drehzahl und -phase des jeweiligen Umlenkzylinders rotierbar ist, so daß, wenn
das Druckexemplarvon dem jeweiligen Element des jeweiligen Umlenkzylinders abgestoßen
wird, es von einem Element des genannten Transferzylinders angezogen und verlangsamt
wird.
10. Elektrostatische Umlenkeinrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die genannte Vorrichtung zum elektrostatischen Laden der Elemente eines jeweiligen
Umlenkzylinders eine Schleifringanordnung (35) umfaßt, welche auf der Achse des jeweiligen
Umlenkzylinders angebracht ist.
11. Elektrostatische Umlenkeinrichtung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die genannte Schleifringanordnung mindestens zwei Schleifringe (36) umfaßt, welche
welche auf der Achse des jeweiligen Umlenkzylinder befestigt sind und zusammen mit
diesem drehbar sind und jeweilige fest angebrachte Bürsten (37) in gleitendem Kontakt
mit den genannten Schleifringen stehen.
12. Elektrostatische Umlenkeinrichtung nach Anspruch 11, mit Mitteln (23, 24) zum Verbinden
einer Hochspannungsquelle mit den genannten Schleifringen, so daß der eine der genannnten
Ringe mit einer gegebenen Art und der andere mit einer gegenpoligen Art elektrostatischer
Ladung beaufschlagt wird.
1. Folder of a web-fed rotary printing machine, in which folder a device for separating
the stream of printed copies is provided, the device having the following features:
an apparatus (16, 17) is provided, by means of which an electrostatic charge can be
applied to the printed copy (11), the printed copy (11) is conducted to two deflection
cylinders (1, 2), arranged parallel to each other, the deflection cylinders (1, 2)
have electrostatically chargeable elements (3-10) which extend parallel to the respective
axis of the deflection cylinders (1, 2), and apparatuses (18, 19) are provided which
remove the printed copy from the deflection cylinders (1, 2) and pass it on to the
delivery.
2. Folder according to Claim 1, characterized in that channels (22) are let into the outer surfaces of the deflection cylinders (1, 2)
in the circumferential direction of the cylinders, in which channels printed copy
grippers or printed copy stripping apparatuses (18, 19) can engage.
3. Folder according to Claim 1, characterized in that the electrostatically chargeable elements (3-10) of the deflection cylinders (1,
2) can be provided alternately with positive or negative charge.
4. Folder according to Claim 1, characterized in that transport cylinders (transfer cylinders, delivery cylinders), which are provided
with electrostatically chargeable elements, are connected downstream of the deflection
cylinders (1, 2).
5. Folder of a web-fed rotary printing machine, having a device for deflecting a stream
of printed copies, which device has the following features:
an apparatus for charging each of the printed copies with a given type of electrostatic
charge; a pair of deflection cylinders (1, 2), whose axes are situated parallel to
each other and spaced apart so that a gap (12) is formed between said cylinders; electrostatically
chargeable elements (3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10), on the respective circumferential surface
of the said deflection cylinders (1, 2), which elements extend parallel to the axes
of said cylinders and are mounted spaced apart; an apparatus (23, 24) for electrostatically
charging the elements of the said deflection cylinders, the respective elements alternately
receiving a given type of charge and an antipolar charge; an apparatus for rotating
the said deflection cylinders so that alternately an element of the given type of
charge of the one of the said deflection cylinders is situated in the said gap simultaneously
with an element of the antipolar type of charge of the said other deflection cylinder;
an apparatus (13) for guiding the printed copies, charged with an electrostatic charge
of the said given type, into the said gap (12) between the said deflection cylinders
(1, 2), the respective electrostatically charged printed copy (11) being attracted
by the element of the antipolar type of charge and being repelled by the element with
the given type of charge which is then situated in the said gap (12); and an apparatus
(18, 19) for removing the respective printed copy from the respective deflection cylinder,
whose element with the antipolar type of charge is situated in the said gap, and for
transporting the printed copy further to a delivery.
6. Electrostatic deflection apparatus according to Claim 5, characterized in that the said printed copy transport apparatus (14, 15) has strippers (18, 19) which are
situated outside the said deflection cylinders and whose respective ends engage in
circumferential channels (22), formed on the circumferential surface of the said deflection
cylinders.
7. Electrostatic deflection apparatus according to Claim 5, characterized in that the said printed copy transport apparatus has grippers (34) which are situated outside
the said deflection cylinders and whose respective ends engage in circumferential
channels (22), formed on the circumferential surface of the said deflection cylinders.
8. Electrostatic deflection apparatus according to Claim 5, characterized in that the said printed copy transport apparatus has a device for pole reversal of the charge
of the element (6), by which the respective electrostatically charged printed copy
has been attracted for a given time span, the printed copy then being repelled by
the said element.
9. Electrostatic deflection apparatus according to Claim 9, having a transfer cylinder
(27), which adjoins at least one of the said deflection cylinders (1, 2) and is arranged
downstream of said deflection cylinder in the running direction of the printed copies,
and having electrostatically chargeable elements (3-10), which are mounted on a circumferential
surface and extend parallel to an axis of rotation of the said deflection apparatus
(1, 2), the transfer cylinder (27) being rotatable in relation to the number and phase
of rotations of the respective deflection cylinder so that, when the printed copy
is repelled by the respective element of the respective deflection cylinder, it is
attracted by an element of the said transfer cylinder and decelerated.
10. Electrostatic deflection apparatus according to Claim 5, characterized in that the said device for electrostatic charging of the elements of a respective deflection
cylinder comprises a slip ring arrangement (35) which is mounted on the axle of the
respective deflection cylinder.
11. Electrostatic deflection apparatus according to Claim 10, characterized in that the said slip ring arrangement comprises at least two slip rings (36) which are attached
on the axle of the respective deflection cylinder and are rotatable together with
said deflection cylinder and respective fixedly mounted brushes (37) are in sliding
contact with the said slip rings.
12. Electrostatic deflection apparatus according to Claim 11, having means (23, 24) for
connecting a source of high voltage to the said slip rings so that the one of the
said rings is charged with a given type and the other with an antipolar type of electrostatic
charge.
1. Plieuse d'une machine à imprimer rotative à bobines, comprenant un dispositif destiné
à diviser le flux d'imprimés et ayant les particularités suivantes:
un dispositif (16, 17) est prévu au moyen duquel une charge électrostatique est applicable
à l'imprimé (11), l'imprimé (11) est amené à deux cylindres de déviation (1, 2) disposés
parallèlement entre eux,
les cylindres de déviation (1, 2) présentent des éléments (3-10) pouvant être dotés
de charges électrostatiques et qui s'étendent parallèlement à l'axe correspondant
des cylindres de déviation (1, 2) et des dispositifs (18, 19) sont prévus pour détacher
l'imprimé des cylindres de déviation (1, 2) et l'acheminer en vue de la sortie.
2. Plieuse selon la revendication 1, caractérisée en ce que des canaux (22) sont ménagés dans le sens de la circonférence des cylindres dans
les surfaces latérales des cylindres de déviation (1, 2), canaux dans lesquels peuvent
pénétrer des pinces pour saisir les imprimés ou des dispositifs détacheurs d'imprimés
(18, 19).
3. Plieuse selon la revendication 1, caractérisée en ce que les éléments (3-10) pouvant être dotés de charges électrostatiques des cylindres
de déviation (1, 2) peuvent être pourvus alternativement d'une charge positive et
d'une charge négative.
4. Plieuse selon la revendication 1, caractérisée en ce que les cylindres de déviation (1, 2) sont suivis de cylindres de transport (cylindre
de transfert, cylindre de sortie) pourvus d'éléments pouvant être dotés de charges
électrostatiques.
5. Plieuse d'une machine à imprimer rotative à bobines, comprenant un dispositif destiné
à dévier un flux d'imprimés et ayant les particularités qu'il possède:
un dispositif pour appliquer à chacun des imprimés une charge électrostatique d'un
type donné; une paire de cylindres de déviation (1, 2) dont les axes sont parallèles
et espacés l'un de l'autre, de sorte qu'une fente (12) se forme entre eux; des éléments
(3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10) pouvant être dotés de charges électrostatiques, disposés
à distance les uns des autres sur la surface périphérique respective des cylindres
de déviation (1, 2) et s'étendant parallèlement aux axes de ceux-ci; un dispositif
(23, 24) pour appliquer aux éléments des cylindres de déviation des charges électrostatiques,
de manière que les éléments respectifs reçoivent alternativement une charge d'un type
donné et une charge d'un type ayant une polarité contraire; un dispositif pour tourner
les cylindres de déviation, de manière que, alternativement, un élément avec une charge
du type indiqué en premier de l'un des cylindres de déviation se trouve dans la fente
en même temps qu'un élément ayant une charge du type de polarité contraire de l'autre
cylindre de déviation; un dispositif (13) pour guider les imprimés dotés d'une charge
électrostatique du type indiqué en premier dans la fente (12) entre les cylindres
de déviation (1, 2), l'agencement étant tel que l'imprimé (11), doté d'une charge
électrostatique, est attiré par l'élément ayant la charge du type de polarité contraire
et est repoussé par l'élément, se trouvant alors dans la fente (12), ayant la charge
du type indiqué en premier; et un dispositif (18, 19) pour enlever l'imprimé du cylindre
de déviation dont l'élément ayant la charge du type de polarité contraire se trouve
dans la fente, et pour le transport consécutif de l'imprimé vers une sortie.
6. Dispositif de déviation électrostatique selon la revendication 5, caractérisé en ce que ledit système de transport d'imprimés (14, 15) comporte des détacheurs (18, 19) situés
à l'extérieur du cylindre de déviation et dont les extrémités pénètrent dans des canaux
circonférentiels (22) formés dans la surface périphérique de ces cylindres.
7. Dispositif de déviation électrostatique selon la revendication 5, caractérisé en ce que le système de transport d'imprimés comporte des pinces (34) situées à l'extérieur
des cylindres de déviation et dont les extrémités pénètrent dans des canaux circonférentiels
(22) formés dans la surface périphérique de ces cylindres.
8. Dispositif de déviation électrostatique selon la revendication 5, caractérisé en ce que le système de transport d'imprimés comporte un dispositif pour inverser la polarité
de la charge de l'élément (6) par lequel l'imprimé, pourvu d'une charge électrostatique,
a été attiré pendant un intervalle de temps donné, l'imprimé étant ensuite repoussé
par cet élément.
9. Dispositif de déviation électrostatique selon la revendication 8, comprenant un cylindre
de transfert (27) adjacent à au moins l'un des cylindres de déviation (1, 2) et disposé
à la suite de ce cylindre dans le sens de défilement des imprimés, de même que des
éléments (3 - 10), pouvant être dotés de charges électrostatiques, disposés sur une
surface périphérique et s'étendant parallèlement à un axe de rotation du dispositif
de déviation (1, 2), le cylindre de transfert (27) pouvant être tourné en relation
avec la vitesse et la phase de rotation du cylindre de déviation correspondant, de
manière que lorsque l'imprimé est repoussé par un élément d'un cylindre de déviation,
il soit attiré et ralenti par un élément du cylindre de transfert.
10. Dispositif de déviation électrostatique selon la revendication 5, caractérisé en ce que ledit dispositif pour la charge électrostatique des éléments d'un cylindre de déviation
comprend un système de bagues collectrices (35) agencé sur l'axe du cylindre de déviation.
11. Dispositif de déviation électrostatique selon la revendication 10, caractérisé en ce que le système de bagues collectrices comprend au moins deux bagues collectrices (36)
fixées sur l'axe du cylindre de déviation et pouvant être tournées ensemble avec celui-ci,
de même que des balais (37) montés fixes et en contact de frottement avec les bagues
collectrices.
12. Dispositif de déviation électrostatique selon la revendication 11, comprenant des
moyens (23, 24) pour relier une source de haute tension aux bagues collectrices, de
manière qu'une charge électrostatique d'un type donné soit appliquée à l'une des bagues
et qu'une charge électrostatique d'un type ayant la polarité contraire soit appliquée
à l'autre bague.


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