| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 451 617 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
17.05.1995 Patentblatt 1995/20 |
| (22) |
Anmeldetag: 27.03.1991 |
|
|
| (54) |
Auflagehaken für Gerüstböden
Supporting-hook for scaffolding platform
Crochet de support pour plate-forme d'échafaudage
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE CH DE DK ES FR GB GR IT LI LU NL SE |
| (30) |
Priorität: |
11.04.1990 DE 4011625
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
16.10.1991 Patentblatt 1991/42 |
| (73) |
Patentinhaber: Langer geb. Layher, Ruth |
|
D-74363 Güglingen (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Langer geb. Layher, Ruth
D-74363 Güglingen (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Utermann, Gerd, Dipl.-Ing. |
|
Kilianstrasse 7
(Kilianspassage) 74072 Heilbronn 74072 Heilbronn (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 916 826 GB-A- 2 058 189
|
FR-A- 2 527 251
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen einem Tragriegel zugeordneten Gerüstboden mit Auflagehaken
jeweils mit einem an dem Gerüstboden befestigten Befestigungsteil, einem über dem
Auflageschenkel des gerüstseitigen Tragriegels liegenden Stützteil und einem über
den aufragenden Auflageschenkel greifenden Hakenteil, wobei zwischen Befestigungsteil,
Stützteil und Hakenteil ein nach unten offenes Einhängemaul gebildet ist, und wobei
jeder Auflagehaken durch Einstecken von Befestigungsteilen, Schweißen, Kleben und/oder
Vernieten oder dgl. mit der Tragstruktur des Gerüstbodens verbunden ist.
[0002] Es sind viele Auflagehaken für Gerüstböden bekannt, die den jeweiligen Gerüstsystemen
entsprechend gestaltet sind und manche technische Aufgaben durchaus hinreichend lösen.
Zu anderen Einzelheiten der technischen Gegebenheiten treten jedoch gelegentlich Probleme
und Schwierigkeiten auf.
[0003] Aus DE-OS 29 16 826 sind verschiedene Auflagehaken mit der hier behandelten ähnlicher
Formgestalt bekannt. Die Schrift behandelt vor allem andere Konstruktionelemente von
Gerüstböden, zeigt jedoch in Fig. 7 ein Leichtmetall-Strang-Preß-Profil, welches ein
hakenartiges Auflageelement mit den vorgenannten Merkmalen aufweist. Die auflagehakenartige
Struktur ist unmittelbar an das den Gerüstboden stirnseitig abschließende Rahmenteil
angeformt und erstreckt sich als ein einziges Stück über die ganze Länge dieses Querverbindungselementes,
also die ganze Breite des jeweiligen Gerüstbodens. Derartige durchgehende stranggepreßte
Profile können nur für ganz bestimmte Zwecke an Gerüstböden eingesetzt werden. Viele
Verwendungen erfordern Einzelauflagehaken, die an geeigneten Stellen mit geeigneter
Technik angebracht sind.
[0004] Bei der bekannten Lösung handelt es sich um ein kastenartiges, längs des Gesamtprofiles
durchgehend gleich verlaufendes Bauteil mit einem Hohlraum, der die Form eines Rechteckrohres
aufweist und dessen untere und obere Außenfläche einen Abstand aufweisen, der dem
Abstand zwischen der Unterseite des als Lauffläche dienenden Bleches und dem durch
Abkanten des Seitenflansches entstandenen Versteifungsprofil entspricht. Das Profil
mit dem kastenartigen Hohlraum greift von der Stirnseite her in das Innere des Gerüstbodens
ein und ist mit diesem durch Schweißen fest verbunden. An der nach außen weisenden
Wandung des Hohlraums ist in der Höhe des zur Befestigung des Gerüstbodens dienenden
Gerüst-Tragriegels eine durch zwei Schenkel begrenzte Längsnut vorgesehen, die sich
nach unten öffnet und ein hakenartiges Profil aufweist, mit dessen Hilfe der Gerüstboden
beispielsweise an der Tragkante des U-förmig profilierten Querriegels eingehängt wird.
Der eine Schenkel bildet gleichzeitig die Außenwandung des Hohlraums. Oberhalb der
Längsnut ist ein weiterer längs verlaufender Hohlraum vorgesehen, der dazu dient,
den zwischen zwei aneinander anschließenden Gerüstböden entstehenden Spalt zu überbrücken,
so daß die Lauffläche keine nennenswerte Unterbrechung erfährt. Die obere Abschlußwandung
dieses Hohlraumes ist an ihrer Oberfläche geriffelt, um ein Ausgleiten der auf dem
Gerüstboden sich bewegenden Personen zu verhindern. Die Breite des Hohlraumes bzw.
der durch ihn gebildeten Lauffläche entspricht etwa dem halben Abstand der Stirnseiten
zweier aufeinander folgender Gerüstböden. Die Schenkel haben in ihren unteren Bereichen
jeweils eine Materialanhäufung, die etwas größer ist als die Wandstärken der übrigen
Wände. In dem Hohlraum über der Längsnut ist keine Diagonalverstrebung vorgesehen.
Auch in dem anderen, hauptsächlich genannten Hohlraum ist keine Diagonalverstrebung
vorgesehen. Diese sind bei diesem Profil und seiner Verwendung auch nicht nötig, weil
sich das stranggepreßte Profilteil über die ganze Breite des Gerüstbodens ausdehnt.
[0005] Es gibt jedoch viele Verwendungen und Ausgestaltungen von Gerüstböden, bei denen
man nicht etwa 30, 50 oder 70 cm lange hakenartige, sich über die ganze Breite durchgehend
erstrecckende Elemente an einen Gerüstboden schweißen kann, sondern aus kurzen Abschnitten
von etwa 1,5 bis 2 cm Breitenausdehnung als relativ dünne Haken, vorzugsweise mit
Einschiebeelementen gestaltete Traghilfen einzusetzen hat, wie es beispielsweise in
FR-A 2 527 251 im Prinzip gezeigt ist. Hier sind jedoch aus dickem Blech gestanzte
Haken mit fast halbschalenförmigen Tragbögen vorgesehen, deren Einsteckzapfen, genauso
wie der Stützteil, aus Vollmaterial bestehen und deren Einsatz überdies zu breiten
Spalten in der Lauffläche führt, ohne daß Hilfsmittel für deren Schließung aufgezeigt
sind, während bei der vorstehend behandelten Konstruktion nur schmale Spalte mit günstiger
Möglichkeit zum Einsatz von bei diesen Gerüsten üblichen, die Lauffläche schließenden,
mehrgestaltig wirkenden Abhubsicherungen entstehen.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, an den vorstehend behandelten Gerüstböden
schmale Auflagehaken so auszugestalten, daß sie bei geringem Gewicht, leichter Herstellbarkeit
und guter Tragfähigkeit den sehr vielfältigen Anforderungen, die an sie zu stellen
sind, besser gerecht werden als bisherige Lösungen.
[0007] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, daß das Profil des von einem kurzen Abschnitt eines
stranggeformten Metallprofiles gebildete Auflagehakens eine fachwerkartige Aussteifungsstruktur
mit einem Diagonalsteg aufweist
Die Erfindung läßt sich besonders gut einsetzen bei Auflagehaken an Gerüstböden, die
eine Rahmenkonstruktion mit von der Lauffläche getrennt gefertigten Längsholmen aufweisen.
Nach einem wesentlichen Merkmal der Erfindung ist vor allem die Formgestalt des Profiles
des Auflagehakens so gewählt, daß sich eine fachwerkartige Aussteifungsstruktur ergibt.
Dabei wird das Hakenprofil durch wenigstens einen diagonal verlaufenden Steg besonders
stabil gestaltet. Da das Profil des Auflagehakens mit einer fachwerkartigen Aussteifungsstruktur
gestaltet ist, kann man das Gewicht so gering wie möglich halten und trotzdem den
vielfältig unterschiedlichen Festigkeitsanforderungen auf besonder einfache Weise
gerecht werden.
[0008] Zudem besteht der Auflagehaken aus einem Abschnitt eines stranggeformten Metallprofiles.
Im Gegensatz zu den aus Stahlblech geformten Auflagehaken hat man beim stranggeformten
Metallprofil auf einfachere Weise mehr Möglichkeiten in Bereichen des Profiles, in
denen man es aus irgendwelchen Gründen wünscht, mehr metallenes Material vorzusehen,
als das bei Blech-Verformungsteilen möglich ist. Beim Blechverformungsteil kann man
grundsätzlich nur in ganz engen Grenzen die Wandstärke des Materials durch Verformung
ändern. Die meisten Materialanhäufungen für die Aufnahme der auftretenden Kräfte müssen
durch Profilierung und Verformung, durch Schaffung von Gewölbeflächen, durch Falten
von Doppel-Blechteilen und dgl. geschaffen werden. Dadurch sind den Gestaltungsmöglichkeiten
und der Anpassung an die Bedürfnisse beim Blechformteil Grenzen gesetzt, die beim
strang-geformten Metallprofil in dieser Weise nicht gegeben sind.
[0009] Um das Gewicht so gering wie möglich zu halten und den Korrosionsschutzanforderungen
im Freien und in Räumen mit korrodierenden Bestandteilen in der Luft gerecht zu werden,
sieht man zweckmäßigerweise vor, daß der Auflagehaken aus stranggepreßtem Leichtmetall-Profil
gebildet ist.
[0010] Bei den Praxisanforderungen ist zu berücksichtigen daß Auflagehaken an den Enden
von Gerüstböden angebracht werden und daß bei dem rauhen Betrieb auf Baustellen die
Gerüstböden immer wieder mit den an den Stirnseiten überstehend angebrachten Auflagehaken
auf den Boden gestellt werden oder sogar über größere Entfernungen herabfallen. Dann
sind die Auflagehaken, die auch als Krallen bezeichnet werden, erhöhten Stoßbelastungen
ausgesetzt. Das kann zur Verformung des Mauls oder auch zum Abbrechen des Hakenteiles
führen. Demgemäß sieht eine wichtige Verbesserung nach der Erfindung vor, daß der
am weitesten über das stirnseitige Ende des eigentlichen Gerüstbodens hervorstehende
Teil des Auflagehakens durch Materialanhäufung und Führung von Stützrippen in Richtung
auf stabile Bereiche des Befestigungsteiles und/oder der Tragstruktur des Gerüstbodens
verstärkt ist.
[0011] Diesem Zweck dient auch die schon vorstehend aufgeführte Maßnahme, daß die hauptsächlich
auftretenden Kräfte sowohl aus der normalen Belastung beim Auflegen im Gerüst als
auch beim Stoß von einer zusammenhängenden Mehrstab-Konstruktion nach Art eines Fachwerkssystems
aufgenommen werden.
[0012] Ein weiterer wichtiger Gesichtspunkt der Erfindung ist die Gestaltung des Außenbereichs
des vor dem Maul liegenden Hakenteiles. Dieser ist zweckmäßig gegenüber dem am weitesten
überstehenden Bereich des Hakens zurückversetzt oder abgeschrägt, vorzugsweise gemäß
einer kontinuierlich nach innen verlaufenden Linie, so daß beim Herunterfallen die
Gefahr des Zudrückens des Einhängemauls erheblich verringert ist. Darüberhinaus ist
durch sinnvolle Gestaltung des Einhängemaules einerseits den Bedürfnissen zum Einhängen
und andererseits zur guten Ausrichtung des Gerüstbodens und ferner der Stabilität
des Hakenteiles Rechnung zu tragen. Dafür kann vorgesehen sein, daß das Einhängemaul
sich in Richtung auf die Auflagefläche verjüngt und insbesondere, daß der Hakenteil
sich zu seiner Einführspitze hin an beiden Seiten verjüngt. Dadurch ist die Konstruktion
so gestaltet, daß in den am stärksten belasteten Bereichen von Auflagehaken und Maulbegrenzung
Materialanhäufungen vorgesehen sind, die sich jedoch auch fertigungstechnisch gut
verarbeiten lassen und zum anderen der Gestaltung des gesamten Profils und des fertigen
Auflagehakens nicht hinderlich sind. Den in den Ansprüchen und der Figurenbeschreibung
angegebenen Maßen kommt für diese Zwecke besondere Bedeutung zu.
[0013] Das sinnvolle Fachwerk-Konzept trägt weiter dazu bei, daß der Auflagehaken mit einer
stabilen Verankerung in der Tragstruktur des Gerüstbodens ausgestattet werden kann,
die jeweils einen in den Längsholm des Gerüstboden passend einzustecken Einsteckzapfen
vorsieht, der die unterschiedlichen Belastungen und daraus resultierenden Kräfte bei
ansonsten günstiger Konstruktion zweckmäßig auf den Gerüstboden überträgt. Dazu tragen
parallele Außenwände, die an Oberwand und Unterwand des Längsholms anliegen, sowie
vertikal verlaufende Teilbereiche des Einsteckzapfens und vor allem eine sinnvoll
gelegte Diagonalverstrebung bei, wie es im Einzelnen in den Ansprüchen und der Figurenbeschreibung
dargelegt ist. Ferner ist durch sinnvolle Legung der Nietbefestigungen einerseits
eine Schwächung des Materials der zusammenzufügenden Teile zu vermeiden und andererseits
ist die Überleitung von Kräften über diese Stellen sinnvoll zu gestalten, wie es in
den Ansprüchen und der Figurenbeschreibung dargelegt ist.
[0014] Da die Vorschriften für eine gewisse Breite überschreitende Gerüstböden einen dritten
mittleren Auflagehaken erfordern, ist dieser gemäß der Formgebung des Maules zu gestalten.
Da er jedoch nicht in einen Längsholm eingesteckt werden kann, ist er für eine andere
Anbringungsart zu konzipieren, so daß er entweder auf ein quer verlaufendes Stützteil
aufgenietet oder an diesem angeschweißt werden kann. Für ihn gilt die Gefahr des Eindrückens
beim Herunterfallen nicht in dem Maße wie für die außen liegenden, mit ihren Einsteckzapfen
in die Längsholme eingesteckten Auflagehaken, so daß man auch eine Gestaltung wählen
kann, die von der inneren Form des Maules ausgeht und im übrigen mit gleicher Wandstärke
ausgebildet werden kann und deren oberer Kappenteil in einer einfach gekrümmten Fläche
bis an den Anschluß am Gerüstboden übergehen kann. Zusätzliche Anschlag-Hilfsmittel
dienen der genauen Positionierung beim Zusammenbau. Solche an flachen Stirnseitenteilen
der Tragstruktur des Gerüstbodens anzuschweißenden Auflagehaken können auch in den
Ecken des Gerüstbodens vorgesehen werden. Dann sind sie jedoch mit den vorbeschriebenen
oder ähnlichen Verstärkungen auszustatten. Sie können auch an einer getrennt zu fertigenden,
den stirseitigen Zusammenhalt und Abschluß des Gerüstbodes bildenden Kappe angebracht
werden, die wiederum in an sich bekannter Weise mit den sonstigen Teilen des Gerüstbodens
zu verbinden ist.
[0015] Für einen einfachen, leichten, ggf. nur als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme anzubringenden
oder ansonsten gering belasteten Auflagehaken kann man vorsehen, daß er ohne Einsteckzapfen
mit einer Anlagefläche als Befestigungsteil ausgeführt ist und hinter und teilweise
über dem Einhängemaul im Stützteil eine sich horizontal über die ganze Dicke des Auflagehakens
durchgehend erstreckende, etwa dreieckförmige Stützteil-Ausnehmung aufweist und alle
Begrenzungswände des Einhängemaules und der Stützteil-Ausnehmung mit etwa gleicher
Wandstärke gebildet sind und daß die ebene, vertikale Anlagefläche an die Tragstruktur
des Gerüstbodens unmittelbar angelegt ist und daß am unteren Ende eine Anschlagnase
ausgeformt ist.
[0016] Weitere Vorteile, Einzelheiten, Merkmale und Gesichtspunkte der Erfindung sind auch
in den übrigen Ansprüchen und dem nachfolgenden, anhand der Zeichnungen abgehandelten
Beschreibungsteil behandelt.
[0017] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt.
[0018] Es zeigen:
- Fig. 1
- Die Schrägansicht eines kleinen Teiles eines Gerüstes mit Tragriegel und dem einen
Endteil eines an diesem mittels Auflagehaken abgestützten Gerüstbodens;
- Fig. 2
- die Schrägansicht des Gerüstbodens in teilweise aufgebrochener Darstellung;
- Fig. 3
- die teilweise aufgebrochene und unter verändertem Blickwinkel dargestellte Schrägansicht
der in Fig. 1 und 2 hinten liegenden Ecke des Gerüstbodens mit in den hinteren Längsholm
eingestecktem Auflagehaken;
- Fig. 4
- die Seitenansicht eines Auflagehakens ohne umgebende Teile;
- Fig. 5
- einen Vertikalschnitt längs der Linie 5-5 in Fig. 4 durch den Auflagehaken mit den
ihn umgebenden Teilen des Längsholmes und der die Lauffläche bildenden Platte;
- Fig. 6
- einen Vertikalschnitt durch einen mittleren Auflagehaken ohne umgebende Teile;
- Fig. 7
- eine Vorderansicht des Auflagehakens nach Fig. 6 in einer um 90° gedrehten Darstellung
mit angrenzenden Teilen des Gerüstbodens.
[0019] In Fig. 1 ist von einem Gerüst nur ein kleiner Teil dargestellt. Dabei tragen die
Stiele 20 in einem dem Rastermaß des Gerüstsystems entsprechenden Abstand voneinander
an sich bekannte Lochscheiben 21. Zwischen den Stielen 20 ist an den Lochscheiben
21 mit Hilfe von Anschlußköpfen 30 ein Tragriegel 22 befestigt. Der Tragriegel 22
ist als nach oben offenes U-Profil gestaltet. Die oberen Enden der vertikalen Schenkel
27.1 und 27.2 des Tragriegels 22 sind als Auflageränder 23 für die Auflagehaken 25.1,
25.2 und 35 des Gerüstbodens 26 gestaltet. Die Anschlußköpfe 30 sind in bekannter
Weise mit Schlitzen gestaltet und auf die Lochscheiben 21 gesteckt und daran mit Keilen
34 gesichert. In dieser oder ähnlicher Art sind viele Gerüstetagen in einem Gerüst
realisiert. Dieser Ausschnitt ist nur dargestellt, um zu veranschaulichen, wie die
erfindungsgemäßen Auflagehaken mit ihren Zusatzgestaltungen im ganzen Gerüst angeordnet
sind.
[0020] Wie die Fig. 1 und 2 zeigen, hat der hier als Beispiel gewählte Gerüstboden 26 drei
Auflagehaken an jeder Stirseite, von denen die beiden äußeren Auflagehaken 25.1, 25.2
in den beiden Ecken und ein anders gestalteter Auflagehaken 35 in der Mitte befestigt
sind. Der Auflagehaken 35 ist an einem Querholm 36 der Stützausbildung 37 des Gerüstbodens
in weiter unten dargestellter Weise befestigt, vorzugsweise angeschweißt. Der Querholm
36 ist bei diesem Ausführungsbeispiel zwischen die beiden Längsholme 38.1 und 38.2
der Stützausbildung 37 des Gerüstbodens 26 im Bereich der Ecken so eingeschweißt,
daß die abgeschnittenen Enden 39.1 und 39.2 der Längsholme offenbleiben. So ergibt
sich ein ggf. mit nicht dargestellten Queraussteifungen versehener stabiler Rahmen,
der die Stützausbildung 37 des Gerüstbodens 26 bildet. Er hat - wie die Fig. 5 oben
beispielsweise zeigt - Auflageflächen 41, die sich über etwa 2/3 der Breite der Profile
der Längsholme erstrecken und jeweils bis zu einer vertikalen Falzwand 42 reichten.
Hier ist der Rand 43 einer Platte 45 aufgelegt. Die Platte 45 kann aus kochfest verleimtem
Sperrholz mit Anti-Rutsch-Schicht oder einem sonstigen, bei Gerüsten üblichem Material
gebildet sein. Sie hat als Oberfläche die Lauffläche 46 des Gerüstbodens 26. Mit Hilfe
von Nieten 47 ist der Rand 43 in an sich bekannter Weise festgenietet.
[0021] Gemäß der ersten hervorzuhebenden Ausgestaltung der Erfindung besteht der Auflagehaken
25 aus einem Abschnitt eines Leicht-Metall-Strang-Preß-Profiles, wie es in seiner
Gesamtstruktur und seinen Einzelheiten insbesondere aus Fig. 3 bis 5 hervorgeht. Dabei
sind die Schnittflächen die Seitenflächen 51.1 und 51.2 des Auflagehakens. Diese liegen
in einem Abstand 52 voneinander, der die Dicke des Auflagehakens bestimmt. Dieser
Abstand 52 ist so gewählt, daß die Bereiche der Seitenflächen 51.1 und 51.2 am als
Einsteckzapfen 50 ausgebildeten Befestigungsteil zwischen der Innenwandfläche 53 des
Längsholmes 38.1 und zwei für die Führung des Auflagehakens 25 vorgesehenen inneren
Anlagerippen 54.1 und 54.2 an der Unterwand 135 und der Oberwand 136 passend anliegen.
Geeignete Niete 57 sind durch die Außenwand des Längsholmes 38... und den Einsteckzapfen
50 des Auflagehakens 25 geführt und in üblicher Weise befestigt. Dafür sind Durchgangsöffnungen
55.1 und 55.2 im Auflagehaken 25 vorgesehen und zwar an weit beabstandeten, günstig
liegenden Stellen, wie es Fig. 4 zeigt. Die Durchgangsöffnungen 55.1 und 55.2 sind
in Befestigungsaugen 58.1 und 58.2 ausgebildet. Das Befestigungsauge 58.2 ist in der
hinteren, oberen Ecke zwischen Oberwand 56.2 und Hinterwand 56.3 ausgebildet, wobei
die Durchgangsöffnung 55.2 in etwa von gleicher Wandstärke des stranggepreßten Leichtmetalles
umgeben ist. Die Wandstärke 59 von Unterwand 56.1, Oberwand 56.2 und Hinterwand 56.3
beträgt ca. 4 mm.
[0022] Das weiter vorn und im Bereich der Unterwand 56.1 liegende Befestigungsauge 58.1
liegt in einem Abstand 61 von der Anschlagfläche 60. Die Anschlagfläche 60 ist mittels
Absätzen gebildet; und zwar zwischen der oberen Paßfläche 62.2 bzw. der unteren Paßfläche
62.1 und der hier vorteilhafterweise horizontal liegenden Oberbegrenzung 63 des Stützteiles
65 bzw dessen unteren Begrenzung 64, wobei die Höhe der Stufe etwa der Wandstärke
des Längsholmes 38.1 bzw. 38.2 von beispielsweise etwa 2,2 mm beträgt. Der Abstand
61 beträgt etwa 15 mm, so daß die Vernietung des bei diesem Ausführungsbeispiel des
Auflagehakens 25.1 bzw 25.2 als Einsteckzapfen 50 ausgebildeten Befestigungsteiles
in dem Längsholm 38 mit großem Abstand vom Ende und in hinreichend vorhandenem Material
erfolgt und damit eine sichere Verbindung des an sich schon mit seinen Paßflächen
fest eingeführten Einsteckzapfens im Längsholm für die Übertragung großer Kräfte gegeben
ist.
[0023] Von der hinteren unteren Ecke 66 zwischen Unterwand 56.1 und Hinterwand 56.3 verläuft
ein Diagonalsteg 67 schräg nach vorn oben, dessen genaue Lage im Zusammenhang mit
der Gestaltung des Stützteiles 65 erläutert werden wird.
[0024] Der Stützteil 65 liegt außerhalb des Längsholmes 38.1 bzw. 38.2, also vor der Fläche,
die das Ende 39.1 bzw. 39.2 bildet und an der die Anschlagfläche 60 des Auflagehakens
25 angestoßen ist. Der Stützteil 65 schließt den Einsteckzapfen 50 im unteren Bereich
mit einer Vertikalwand 68 ab. Diese begrenzt einen durchgehenden unteren Zapfenraum
69 im vorderen Bereich mit gerundeten Ecken. Ihre äußere untere Rundungsfläche 71
geht aus der unteren Begrenzung 64 hervor und in eine vertikale, innere Maulwand 72
des Einhängemaules 70 über. An diese schließt sich oben eine Innenkeilfläche 73 an,
die bis zur Auflagefläche 75 des Einhängemaules 70 reicht. Die Auflagefläche 75 hat
eine Breite 76, die beispielsweise 6 mm beträgt. Das Einhängemaul 70 ist nach vorn
hin neben der Auflagefläche 75 von einer Keilfläche 74 begrenzt, die etwa die gleiche,
steile Neigung hat wie die Keilfläche 73. Sie begrenzt nach innen den Hakenteil 77
zusammen mit einer äußeren, vertikalen Maulwand 78, die unten in eine Einführschräge
79 übergeht, an die sich die untere Hakenendfläche 80 als Rundung anschließt. Der
Hakenteil 77 wird nach außen von einer unten nach innen in Richtung auf den Gerüstboden
geneigten Hakenfläche 81 begrenzt, wobei diese bis etwa auf die Höhe der Auflagefläche
75 verläuft und dort in eine vertikale Anstoßfläche 82 des Stützteiles 65 übergeht.
Diese geht mit einer oberen Anstoßrundung 83 in die Oberbegrenzung 63 über.
[0025] Dabei liegt die vertikale Anstoßfläche 82 im Abstand 84 vor der Anschlagfläche 60.
Dieses ist der größte Abstand von der Anschlagfläche 60, so daß beim Anstoßen des
Auflagehakens 25 an ein Hindernis oder beim senkrechten Herunterfallen des Gerüstbodens
26 auf die Auflagehaken 25 die vertikale Anstoßfläche 82 ggf. mit der oberen Anstoßrundung
83 aufschlägt. Dabei ist die Neigung der Hakenfläche 81 so getroffen, daß das Hakenteil
77 nach Möglichkeit nicht nach einwärts gebogen wird. Dazu ist - wie ersichtlich -
im Bereich neben der Auflagefläche 75 eine große Materialanhäufung vorgesehen und
der obere Bereich des Stützteiles 65 ist in geeigneter Weise mit einer Stützteilausnehmung
85 versehen. Diese hat eine untere, vordere Schrägbegrenzung 86, die in Verlängerung
der Oberwand 87 des Diagonalsteges 67 des Einsteckzapfens 50 verläuft, und ist im
übrigen von zu den Außenflächen etwa parallel verlaufenden Wandflächen umgrenzt, während
ihre gerundete Innenwand 89 einen Verbindungssteg 90 zwischen dem Stützteil 65 und
dem Einhängezapfen 50 begrenzt. Der Verbindungssteg 90 hat zum oberen Zapfenraum 95
hin eine gekrümmte Wandfläche 96, die in die untere Begrenzungsfläche der Oberwand
56.2 stetig übergeht. Das Befestigungsauge 58.2 ragt in der Ecke zwischen den Begrenzungsflächen
von Oberwand 56.2 und Hinterwand 56.3 in den oberen Zapfenraum 95. Der Verbindungssteg
90 geht in einen Knotenbereich 91 über, der neben dem Einhängemaul 70 der Abstützung
der auf den Stützteil 65 wirkenden Kräfte dient und diese in die drei Stege, nämlich
die Vertikalwand 68, den Diagonalsteg 67 und den Verbindungssteg 90 zusammen mit der
Oberwand 56.2 überleitet. Vor diesem Knotenbereich 91 liegt auf der äußeren Seite
des Einhängemaules eine Stützverstärkung 92, die - wie ersichtlich - von den beschriebenen,
schräg verlaufenden Linien begrenzt ist und der Stabilität des Stützteiles 65 besonders
dient, ohne daß die Wandstärkeunterschiede allzu groß würden. So ist eine gute Herstellung
in geeigneten Techniken, insbesondere im Leichtmetall-Strangpreß-Verfahren möglich.
[0026] Der Abstand 84 beträgt vorzugsweise 32 mm, während die Auflagefläche 75 um das Maß
93 unter der Oberbegrenzung 63 liegt, wobei dieses Maß 93 vorzugsweise 20 mm beträgt,
während der Hakenteil 77 bis zu seiner unteren Spitze 80 etwa 24 mm lang ist. Die
Gesamtlänge 94 des Hakens mit dem Einsteckzapfen 50 beträgt etwa 92 mm in einer bevorzugten
Ausführungsform. Besonders vorteilhaft ist, daß der Diagonalsteg 67 durch den Knotenbereich
in einer quasi geraden Verlängerung als ebenfalls diagonal verlaufendes Element in
die Stützverstärkung 92 übergeht und damit auf die vertikale Anstoßfläche 82 wirkende
Kräfte in die untere, hintere Ecke 66 des Einsteckzapfens 50 überleitet, so daß der
ganze Auflagehaken 25 - wie ersichtlich - fachwerkartig gestaltet ist und somit sowohl
Biegekräfte als auch Stoßkräfte in seiner Gesamtheit günstig aufnimmt und die entsprechenden
Kräfte über die Befestigungsaugen 58.1 und 58.2 mit den zugehörigen Nieten 57 bzw.
die Anschlagfläche 60, die Enden 39.1 und 39.2 bzw. die Paßflächen 62.1 und 62.2 auf
den Längsholm 38.1 bzw. 38.2 einwandfrei überträgt, so daß eine allen praktischen
Bedürfnissen entsprechende Gestaltung gefunden ist, die besonders leichte Herstellung
und Montage gestattet, weil das stranggepreßte Profil nur abgeschnitten, eingesteckt
und vernietet zu werden braucht.
[0027] Das Ausführungsbeispiel eines Auflagehakens 35 nach den Fig. 6 und 7, wie er bereits
in den Fig. 1 und 2 in der Mitte des Querholmes 36 dargestellt ist, unterscheidet
sich von dem zuvor beschriebenen Ausführungsbeisplel dadurch, daß als Befestigungsteil
100 nicht ein Einsteckzapfen, sondern eine einfache ebene Anlagefläche 101 an dem
Stützteil 105 ausgebildet ist, die an ihrem unteren Ende eine Anschlagnase 102 aufweist,
mittels der sie an den Querholm 36 von unten angeschlagen und dann angeschweißt wird,
so daß die Höhenlage der Auflagefläche 108 des Einhängemaules 107 in der gleichen
Höhenlage wie die Auflagefläche 75 der beiden anderen Auflagehaken 25.1 und 25.2 oder
geringfügig darüber liegt. Der ganze Auflagehaken 35 wird zweckmäßig ringsum angeschweißt.
Auch er ist aus einem Leichtmetall-Strang-Preß-Profil gebildet, welches die in Fig.
6 dargestellte Formgestalt aufweist und welches durch einfaches Abschneiden seiner
Begrenzungsflächen 111.1 und 111.2 gebildet ist.
[0028] Das Einhängemaul 107 ist bis auf die Einführöffnung von gleiche Wandstärke aufweisenden
Begrenzungswänden umgeben, die eine etwa dreieckförmige Stützteil-Ausnehmung 112 und
das Einhängemaul 107 begrenzen. Dabei hat das Einhängemaul 107 eine ähnliche Form
wie das Einhängemaul 70 nach dem zuvor beschriebenen Beispiel, jedoch mit vereinfachter
Randflächenführung, wobei nur die Auflagefläche 108 an der entsprechenden Auflagestelle
für die Auflage auf den Auflagerand 23 gelegt ist. Die innere Maulwand 115 verläuft
mit einer unteren Rundung 116 bis zur Vertikalwand 117. Die äußere Maulwand 118 hat
einen unteren vertikalen Teil 118.1 und einen oberen leicht innen nach hinten geneigten
Teil 118.2, der sich über die Auflagewand 119 hinaus nach oben geradlinig erstreckt
und in eine Abschlußrundung 120 übergeht, an die sich eine horizontale Oberwand 121
anschließt, die rechtwinklig in die Vertikalwand 117 mündet, sodaß der Auflagehaken
35 mit einem oberer Kappenteil in einer einfach gekrümmten Fläche bis an den Anschluß
am Gerüstboden gestaltet ist. Die Wandstärke 125 aller Wände beträgt beispielsweise
2,5 mm. Die Gesamthöhe beträgt beispielsweise 42 mm. Die übrigen Abmessungen ergeben
sich aus der Lage der Auflagefläche 108, die sich aus der Position der entsprechende
Auflagefläche 75 im ersten Ausführungsbeispiel ergibt. Dieser Auflagehaken 35 kann
als zusätzlicher Hilfshaken in der Mitte einmal oder mehrfach über die Länge verteilt
oder aber auch bei entsprechender Stabilität in den Eckbereichen mit einem entsprechenden
Querholm 36 verbunden werden und dann die Hauptstützkräfte übernehmen. Dann ist seine
Wandstärke zweckmäßig zu erhöhen und es kann sinnvoll sein, ihm zum Abstützen von
Stoßkräften im vorderen oberen Bereich eine etwa der Fig. 4 entsprechende, verstärkte
Ausgestaltung zu geben und auch noch innere Rippen vorzusehen.
[0029] Die nachfolgend abgedruckte Zusammenfassung ist Bestandteil der Offenbarung der Erfindung:
Der Auflagehaken (25) für Gerüstböden hat einen Befestigungsteil (50), beispielsweise
in Form eines Einsteckzapfens und einen Stützteil (65) mit einem nach unten offenen
Einhängemaul (70). Er ist als Abschnitt eines Leichtmetall-Strang-Press-Profiles mit
einer fachwerkartigen Wand- und Strebenausbildung sowie Stützstruktur mit günstigen
Knoten und Kräfteüberleitbereichen gestaltet.
Bezugszeichenliste:
[0030]
- 20
- Stiel
- 21
- Lochscheibe
- 22
- Tragriegel
- 23
- Auflagerand
- 25
- Auflagehaken
- 25.1
- "
- 25.2
- "
- 26
- Gerüstboden
- 27.1
- vertikaler Schenkel
- 27.2
- "
- 30
- Anschlußkopf
- 34
- Keil
- 35
- Auflagehaken
- 36
- Querholm
- 37
- Stützausbildung
- 38.1
- Längsholm
- 38.2
- "
- 39.1
- Ende von 38
- 39.2
- "
- 41
- Auflagefläche
- 42
- Falzwand
- 43
- Rand
- 45
- Platte
- 46
- Lauffläche von 26
- 47
- Niet
- 50
- Einsteckzapfen
- 51.1
- Seitenfläche
- 51.2
- "
- 52
- Abstand
- 53
- Innenwandfläche
- 54.
- 1 Anlagerippe
- 54.2
- "
- 55.1
- Durchgangsöffnung
- 55.2
- "
- 56.1
- Unterwand
- 56.2
- Oberwand
- 56.3
- Hinterwand
- 57
- Niet
- 58.1
- Befestigungsauge
- 58.2
- "
- 59
- Wandstärke von 56
- 60
- Anschlagfläche
- 61
- Abstand
- 62.1
- untere Paßfläche
- 62.2
- obere Paßfläche
- 63
- Oberbegrenzung von 65
- 64
- untere Begrenzung
- 65
- Stützteil
- 66
- Ecke
- 67
- Diagonalsteg
- 68
- Vertikalwand
- 69
- unterer Zapfenraum
- 70
- Einhängemaul
- 71
- untere Rundungsfläche
- 72
- innere Maulwand
- 73
- Innenkeilfläche
- 74
- Keilfläche
- 75
- Auflagefläche von 70
- 76
- Breite von 75
- 77
- Hakenteil
- 78
- innere vertikale Maulwand
- 79
- Einführschräge
- 80
- Hakenendfläche
- 81
- Hakenfläche
- 82
- vertikale Anstoßfläche
- 83
- Anstoßrundung
- 84
- Abstand
- 85
- Stützteilausnehmung
- 86
- Schrägbegrenzung
- 87
- Oberwand von 67
- 89
- Innenwand
- 90
- Verbindungssteg
- 91
- Knotenbereich
- 92
- Stützverstärkung
- 93
- Maß
- 94
- Gesamtlänge
- 95
- oberer Zapfenraum
- 96
- gekrümmte Wandfläche
- 100
- Befestigungsteil
- 101
- Anlagefläche
- 102
- Anschlagnase
- 105
- Stützteil
- 107
- Einhängemaul
- 108
- Auflagefläche von 35
- 111.1
- Begrenzungsfläche
- 111.2
- "
- 112
- Stützteil-Ausnehmung
- 115
- innere Maulwand
- 116
- untere Rundung
- 117
- Vertikalwand
- 118
- äußere Maulwand
- 118.1
- unterer vertikaler Teil
- 118.2
- oberer Teil
- 119
- Auflagewand
- 120
- Abschlußrundung
- 121
- horizontale Oberwand
- 125
- Wandstärke
- 135
- Unterwand
- 136
- Oberwand
1. Einem Tragriegel (22) zugeordneter Gerüstboden (26) mit Auflagehaken jeweils mit einem
an dem Gerüstboden (26) befestigten Befestigungsteil (50, 100), einem über dem Auflageschenkel
(27.1, 27.2) des gerüstseitigen Tragriegels (22) liegenden Stützteil (65, 105) und
einem über den aufragenden Auflageschenkel (27.1, 27.2) greifenden Hakenteil (77,
118), wobei zwischen Befestigungsteil (50, 100), Stützteil (65, 105) und Hakenteil
(77, 118) ein nach unten offenes Einhängemaul (70, 107) gebildet ist, und wobei jeder
Auflagehaken (25.1; 25.2) durch Einstecken von Befestigungsteilen (50), Schweißen,
Kleben und/oder Vernieten oder dgl. mit der Tragstruktur (37) des Gerüstbodens (26)
verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß jeweils das Profil des von einem kurzen Abschnitt eines stranggeformten Metallprofiles
gebildete Auflagehakens (25.1; 25.2) eine fachwerkartige Aussteifungsstruktur mit
einem Diagonalsteg (67) aufweist.
2. Gerüstboden mit Auflagehaken nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Auflagehaken (25, 35) aus stranggepreßtem Leichtmetall-Profil gebildet ist.
3. Gerüstboden mit Auflagehaken nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß sein am weitesten über das stirnseitige Ende (39.1, 39.2) des eigentlichen Gerüstbodens
(26, 38.1, 38.2) hervorstehender Teil (82) durch Materialanhäufung (92, 91) und Führung
von Stützrippen (67, 90, 68) in Richtung auf stabile Bereiche (66, 56.1, 56.2, 56.3)
des Befestigungsteiles (50) und/oder der Tragstruktur (37, 38.1, 38.2) des Gerüstbodens
(26) verstärkt ist.
4. Gerüstboden mit Auflagehaken nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Einhängemaul (70, 107) sich in Richtung auf seine Auflagefläche (75, 108)
verjüngt (73, 74; 115, 118.2).
5. Gerüstboden mit Auflagehaken nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Hakenteil (77) sich zu seiner Einführspitze (80) hin an beiden Seiten (74,
78, 79; 81) verjüngt.
6. Gerüstboden mit Auflagehaken nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Entfernung der Mitte der Auflagefläche (75, 108) des Einhängemaules (70, 107)
von der vorderen Anschlagfläche (60, 101) des Auflagehakens (25, 35) bzw. dem Ende
(39.1, 39.2) des Längsholmes (38.1, 38.2) des Gerüstbodens etwa 15 mm beträgt.
7. Gerüstboden mit Auflagehaken nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Breite der Auflagefläche (75, 108) des Einhängemaules (70, 107) etwa 6 mm
beträgt.
8. Gerüstboden mit Auflagehaken nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Auflagefläche (75, 108) des Einhängemaules (70, 107) etwa 20 mm unterhalb
der oberen Horizontalbegrenzung (63, 121) des Auflagehakens (25, 35) liegt.
9. Gerüstboden mit Auflagehaken nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Befestigungsteil mit einem in den Längsholm (38.1, 38.2) der Tragstruktur
(37) des Gerüstbodens (26) passend eingreifenden Einsteckzapfen (50) gebildet ist,
welcher eine Oberwand (56.2), eine Unterwand (56.1) und eine Hinterwand (56.3) sowie
wenigstens einen der Diagonalstege (67) und ggf. Befestigungsaugen (58.1, 58.2) mit
Durchgangsöffnungen (55.1, 55.2) aufweist.
10. Gerüstboden mit Auflagehaken nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Diagonalsteg (67) sich von der inneren unteren Ecke (66) des Einsteckzapfens
(50) geradlinig bis zum Auflageteil (75; 91, 92) des Einhängemauls (70, 107) erstreckt
und der Stützteil (65) eine horizontal durchgehende Stützteilausnehmung (85) aufweist,
deren untere Schrägbegrenzung (86) in Verlängerung der schrägen Oberwand (87) der
Diagonalstrebe (67) liegt.
11. Gerüstboden mit Auflagehaken nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Oberbegrenzung (63) des Stützteiles (65) um die Wandstärke des Längsholmes
(38.1, 38.2) des Gerüstbodens oberhalb der oberen Paßfläche (62.2) des Einsteckzapfens
(50) liegt.
12. Gerüstboden mit Auflagehaken nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß das eine Befestigungsauge (58.2) in der hinteren oberen Ecke des Einsteckzapfens
(50) sich mit seiner gerundeten Begrenzungswand in den oberen Zapfenraum (95) des
Einsteckzapfenz (50) erstreckend angeordnet ist.
13. Gerüstboden mit Auflagehaken nach Anspruch 9
dadurch gekennzeichnet,
daß das untere Befestigungsauge (58.1) des Einsteckzapfens (50) in einem Abstand (61)
von mindestens 5 mm von der Anschlagfläche (60) bzw. der vorderen Begrenzung (39.1,
39.2) des Längsholmes (38.1, 38.2) des Gerüstbodens ausgebildet ist.
14. Gerüstboden mit Auflagehaken nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Wandstärke der Profilteile in den geraden Trag- und Stützbereichen etwa 4
mm beträgt.
15. Gerüstboden mit Auflagehaken nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Wandstärke der Längsholme (38.1, 38.2) des Gerüstbodens und die ihnen zugeordnete
Stufen am Auflagehaken (25, 35) etwa 2 mm betragen.
16. Gerüstboden mit Auflagehaken nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Abstand (84) der vertikalen Anstoßfläche (82) des Stützteiles (65) von der
Anschlagfläche (66) bzw. dem vorderen Ende (39.1, 39.2) des Längsholmes (38.1, 38.2)
des Gerüstbodens etwa 32 mm beträgt.
17. Gerüstboden mit Auflagehaken nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der gesamte Auflagehaken eine Länge (94) von etwa 92 mm hat.
18. Gerüstboden mit Auflagehaken nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen den Auflagehaken in den Außenecken des Gerüstbodens ein weiterer Auflagehaken
(35) ohne Einsteckzapfen mit einer Anlagefläche (101) als Befestigungsteil (100) an
den Gerüstboden angeordnet ist, der hinter und teilweise über dem Einhängemaul (107)
im Stützteil (105) eine sich horizontal über die ganze Dicke des Auflagehakens (35)
durchgehend erstreckende, etwa dreieckförmige Stützteil-Ausnehmung (112) aufweist
und alle Begrenzungswände des Einhängemaules (107) und der Stützteil-Ausnehmung (112)
mit etwa gleicher Wandstärke (125) gebildet sind und die ebene, vertikale Anlagefläche
(101) an die Tragstruktur (36, 37) des Gerüstbodens (26) unmittelbar angelegt ist
und am unteren Ende eine Anschlagnase (102) ausgeformt ist (Fig. 6).
1. Framework floor (26) assigned to a carrying transom (22) and having bearing hooks,
each with a fastening part (50, 100) fastened to the framework floor (26), with a
support part (65, 105) located above the bearing leg (27.1, 27.2) of the framework-facing
carrying transom (22), and with a hook part (77, 118) engaging over the upward-projecting
bearing leg (27.1, 27.2), a downwardly open suspension jaw (70, 107) being formed
between the fastening part (50, 100), support part (65, 105) and hook part (77, 118),
and each bearing hook (25.1; 25.2) being connected to the carrying structure (37)
of the framework floor (26) by the insertion of fastening parts (50), welding, adhesive
bonding and/or riveting or the like, characterized in that, in each case, the profile
of the bearing hook (25.1; 25.2) formed by a short portion of an extruded metal profile
has a lattice-like stiffening structure with a diagonal web (67).
2. Framework floor having bearing hooks according to Claim 1, characterized in that the
bearing hook (25, 35) is formed from an extruded light-metal profile.
3. Framework floor having bearing hooks according to one of the preceding claims, characterized
in that its part (82) projecting furthest beyond the end face (39.1, 39.2) of the
actual framework floor (26, 38.1, 38.2) is reinforced by an accumulation of material
(92, 91) and by the guidance of support ribs (67, 90, 68) in the direction of the
stable regions (66, 56.1, 56.2, 56.3) of the fastening part (50) and/or of the carrying
structure (37, 38.1, 38.2) of the framework floor (26).
4. Framework floor having bearing hooks according to one of the preceding claims, characterized
in that the suspension jaw (70, 107) narrows (73, 74; 115, 118.2) in the direction
of its bearing face (75, 108).
5. Framework floor having bearing hooks according to one of the preceding claims, characterized
in that the hook part (77) narrows towards its introduction tip (80) on both sides
(74, 78, 79; 81).
6. Framework floor having bearing hooks according to one of the preceding claims, characterized
in that the distance between the centre of the bearing face (75, 108) of the suspension
jaw (70, 107) and the front stop face (60, 101) of the bearing hook (25, 35) or the
end (39.1, 39.2) of the longitudinal spar (38.1, 38.2) of the framework floor amounts
to approximately 15 mm.
7. Framework floor having bearing hooks according to one of the preceding claims, characterized
in that the width of the bearing face (75, 108) of the suspension jaw (70, 107) amounts
to approximately 6 mm.
8. Framework floor having bearing hooks according to one of the preceding claims, characterized
in that the bearing face (75, 108) of the suspension jaw (70, 107) is located approximately
20 mm below the upper horizontal limitation (63, 121) of the bearing hook (25, 35).
9. Framework floor having bearing hooks according to one of the preceding claims, characterized
in that the fastening part is formed by an insertion tenon (50) which engages with
a fit into the longitudinal spar (38.1, 38.2) of the carrying structure (37) of the
framework floor (26) and which has a top wall (56.2), a bottom wall (56.1) and a rear
wall (56.3) as well as at least one of the diagonal webs (67) and, if appropriate,
fastening lugs (58.1, 58.2) with passage orifices (55.1, 55.2).
10. Framework floor having bearing hooks according to Claim 9, characterized in that the
diagonal web (67) extends from the inner lower corner (66) of the insertion tenon
(50) in a straight line as far as the bearing part (75; 91, 92) of the suspension
jaw (70, 107), and the support part (65) has a horizontally continuous support-part
recess (85), the lower oblique limitation (86) of which is in the extension of the
oblique top wall (87) of the diagonal strut (67).
11. Framework floor having bearing hooks according to one of the preceding claims, characterized
in that the upper limitation (63) of the support part (65) is located above the upper
fitting face (62.2) of the insertion tenon (50) by the amount of the wall thickness
of the longitudinal spar (38.1, 38.2) of the framework floor.
12. Framework floor having bearing hooks according to Claim 9, characterized in that one
fastening lug (58.2) is arranged in the rear upper corner of the insertion tenon (50)
so as to extend with its rounded limiting wall into the upper tenon space (95) of
the insertion tenon (50).
13. Framework floor having bearing hooks according to Claim 9, characterized in that the
lower fastening lug (58.1) of the insertion tenon (50) is formed at a distance (61)
of at least 5 mm from the stop face (60) or front limitation (39.1, 39.2) of the longitudinal
spar (38.1, 38.2) of the framework floor.
14. Framework floor having bearing hooks according to one of the preceding claims, characterized
in that the wall thickness of the profile parts in the straight carrying and support
regions amounts to approximately 4 mm.
15. Framework floor having bearing hooks according to one of the preceding claims, characterized
in that the wall thickness of the longitudinal spars (38.1, 38.2) of the framework
floor and the steps assigned to them on the bearing hook (25, 35) amounts to approximately
2 mm.
16. Framework floor having bearing hooks according to one of the preceding claims, characterized
in that the distance (84) between the vertical abutment face (82) of the support part
(65) and the stop face (66) or front end (39.1, 39.2) of the longitudinal spar (38.1,
38.2) of the framework floor amounts to approximately 32 mm.
17. Framework floor having bearing hooks according to one of the preceding claims, characterized
in that the entire bearing hook has a length (94) of approximately 92 mm.
18. Framework floor having bearing hooks according to one of the preceding claims, characterized
in that there is arranged between the bearing hooks, in the outer corners of the framework
floor, a further bearing hook (35) without an insertion tenon and with a bearing face
(101), as a part (100) for fastening to the framework floors,which further bearing
hook (35) has in the support part (105), behind and partially above the suspension
jaw (107), an approximately triangular support-part recess (112) continuously extending
horizontally over the entire thickness of the bearing hook (35), and all the limiting
walls of the suspension jaw (107) and of the support-part recess (112) are formed
with approximately the same wall thickness (125), and the plane vertical bearing face
(101) is laid directly onto the carrying structure (36, 37) of the framework floor
(26) and a stop nose (102) is formed at the lower end (Figure 6).
1. Plancher d'échafaudage (26) associé à une traverse porteuse (22) et comprenant des
crochets d'appui qui comportent chacun une partie de fixation (50, 100) fixée au plancher
d'échafaudage (26), une partie de support (65, 105) située au-dessus du bras d'appui
(27.1, 27.2) de la traverse porteuse (22) du côté échafaudage, et une partie de crochet
(77, 118) qui s'engage par dessus le bras d'appui (27.1, 27.2) en saillie vers le
haut, dois lequel une embouchure d'accrochage (70, 107) ouverte vers le bas est formée
entre la partie de fixation (50, 100), la partie de support (65, 105) et la partie
de crochet (77, 118), et dans lequel chaque crochet d'appui (25.1 ; 25.2) est relié
à la structure porteuse (37) du plancher d'échafaudage (26) par enfichage de pièces
de fixation (50), par soudage, par collage et/ou par rivetage ou similaire, caractérisé
en ce que, dans chaque cas, le profilé du crochet d'appui (25.1 ; 25.2), formé par
un court tronçon d'un profilé métallique formé par extrusion, présente une structure
de renfort en treillis avec une entretoise diagonale (67).
2. Plancher d'échafaudage comportant des crochets d'appui, selon la revendication 1,
caractérisé en ce que le crochet d'appui (25, 35) est formé par un profilé extrudé
en métal léger.
3. Plancher d'échafaudage comprenant des crochets d'appui, selon l'une des revendications
précédentes, caractérisé en ce que sa partie (82) qui dépasse le plus loin au-delà
de l'extrémité frontale (39.1, 39.2) du plancher d'échafaudage (26, 38.1, 38.2) proprement
dit est renforcée par accumulation de matière (92, 91) et par guidage de nervures
de soutien (67, 90, 68) en direction de zones stables (66, 56.1, 56.2, 56.3) de la
partie de fixation (50) et/ou de la structure porteuse (37, 38.1, 38.2) du plancher
d'échafaudage (26).
4. Plancher d'échafaudage comprenant des crochets d'appui, selon l'une des revendications
précédentes, caractérisé en ce que l'embouchure d'accrochage (70, 107) va en se rétrécissant
(73, 74 ; 115, 118.2) en direction de sa surface d'appui (75, 108).
5. Plancher d'échafaudage comprenant des crochets d'appui, selon l'une des revendications
précédentes, caractérisé en ce que la partie de crochet (77) va en se rétrécissant
sur les deux côtés (74, 78, 79; 81) en direction de sa pointe d'introduction (80).
6. Plancher d'échafaudage comprenant des crochets d'appui, selon l'une des revendications
précédentes, caractérisé en ce que l'éloignement depuis le milieu de la surface d'appui
(75, 108) de l'embouchure d'accrochage (70, 107) jusqu'à la surface de butée avant
(60, 101) du crochet d'appui (25, 35), ou jusqu'à l'extrémité (39.1, 39.2) du montant
longitudinal (38.1, 38.2) du plancher d'échafaudage, s'élève à environ 15 mm.
7. Plancher d'échafaudage comprenant des crochets d'appui, selon l'une des revendications
précédentes, caractérisé en ce que la largeur de la surface d'appui (75, 108) de l'embouchure
d'accrochage (70, 107) s'élève à environ 6 mm.
8. Plancher d'échafaudage comprenant des crochets d'appui, selon l'une des revendications
précédentes, caractérisé en ce que la surface d'appui (75, 108) de l'embouchure d'accrochage
(70, 107) est située approximativement à 20 mm au-dessous de la délimitation horizontale
supérieure (63, 121) du crochet d'appui (25, 35).
9. Plancher d'échafaudage comprenant des crochets d'appui, selon l'une des revendications
précédentes, caractérisé en ce que la partie de fixation est formée avec un tenon
d'enfichage (50) qui s'engage de manière ajustée dans le montant longitudinal (38.1,
38.2) de la structure porteuse (37) du plancher d'échafaudage (26), ledit tenon d'enfichage
comportant une paroi supérieure (56.2), une paroi inférieure (56.1) et une paroi postérieure
(56.3), ainsi que l'une au moins des entretoises diagonales (67) et le cas échéant
des oeillets de fixation (58.1, 58.2) avec des ouvertures traversantes (55.1, 55.2).
10. Plancher d'échafaudage comprenant des crochets d'appui, selon la revendication 9,
caractérisé en ce que l'entretoise diagonale (67) s'étend depuis le coin (66) intérieur
inférieur du tenon d'enfichage (50) en ligne droite jusqu'à la partie d'appui (75
; 91, 92) de l'embouchure d'accrochage (70, 107), et en ce que la partie de soutien
(65) présente un évidement (85) continu dans le sens horizontal, dont la délimitation
oblique inférieure (86) est située dans le prolongement de la paroi supérieure oblique
(87) des entretoises diagonales (67).
11. Plancher d'échafaudage comprenant des crochets d'appui, selon l'une des revendications
précédentes, caractérisé en ce que la délimitation supérieure (63) de la partie de
soutien (65) est située au-dessus de la surface supérieure ajustée (62.2) du tenon
d'enfichage (50), à distance de l'épaisseur de paroi du montant longitudinal (38.1,
38.2) du plancher d'échafaudage.
12. Plancher d'échafaudage comprenant des crochets d'appui, selon la revendication 9,
caractérisé en ce qu'il est prévu un oeillet de fixation (58.2) agencé dans le coin
arrière supérieur du tenon d'enfichage (50), sa paroi de délimitation arrondie s'étendant
dans l'espace supérieur (95) du tenon d'enfichage (50).
13. Plancher d'échafaudage comprenant des crochets d'appui, selon la revendication 9,
caractérisé en ce que l'oeillet de fixation inférieur (58.1) du tenon d'enfichage
(50) est réalisé à une distance (61) d'au moins 5 mm de la surface de butée (60),
ou respectivement de la délimitation avant (39.1, 39.2) du montant longitudinal (38.1,
38.2) du plancher d'échafaudage.
14. Plancher d'échafaudage comprenant des crochets d'appui, selon l'une des revendications
précédentes, caractérisé en ce que l'épaisseur de paroi de la partie profilée s'élève
à environ 4 mm dans les régions droites de support et de soutien.
15. Plancher d'échafaudage comprenant des crochets d'appui, selon l'une des revendications
précédentes, caractérisé en ce que l'épaisseur de paroi des montants longitudinaux
(38.1, 38.2) du plancher d'échafaudage et les gradins qui leur sont associés sur les
crochets d'appui (25, 35) s'élèvent à environ 2 mm.
16. Plancher d'échafaudage comprenant des crochets d'appui, selon l'une des revendications
précédentes, caractérisé en ce que la distance (84) depuis la surface de butée verticale
(82) de la partie de soutien (65) jusqu'à la surface de butée (66), ou jusqu'à l'extrémité
avant (39.1, 39.2) du montant longitudinal (38.1, 38.2) du plancher d'échafaudage,
s'élève à environ 32 mm.
17. Plancher d'échafaudage comprenant des crochets d'appui, selon l'une des revendications
précédentes, caractérisé en ce que le crochet d'appui a dans son ensemble une longueur
(94) d'environ 92 mm.
18. Plancher d'échafaudage comprenant des crochets d'appui, selon l'une des revendications
précédentes, caractérisé en ce qu'il est prévu entre les crochets d'appui dans les
coins extérieurs du plancher d'échafaudage un crochet d'appui supplémentaire (35)
dépourvu de tenon d'enfichage avec une surface d'appui (101), en tant que partie de
fixation (100) sur le plancher d'échafaudage, ledit crochet d'appui supplémentaire
comportant à l'arrière et partiellement au-dessus de l'embouchure d'accrochage (107)
dans la partie de soutien (105) un évidement (112) approximativement triangulaire
et s'étendant de façon continue horizontalement sur la totalité de l'épaisseur du
crochet d'appui (35), en ce que toutes les parois de délimitation de l'embouchure
d'accrochage (107) et de l'évidement (112) dans la partie de soutien sont formées
avec une épaisseur de paroi (125) approximativement égale, et en ce que la surface
d'appui plane verticale (101) est appliquée directement sur la structure porteuse
(36, 37) du plancher d'échafaudage (26) et un ergot de butée (102) est formé à l'extrémité
inférieure (fig. 6).