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EP 0 452 714 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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18.10.1995 Patentblatt 1995/42 |
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Anmeldetag: 26.03.1991 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: H01H 50/32 |
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Verriegelungsvorrichtung für elektromagnetische Schaltgeräte
Interlocking device for electromagnetic switching devices
Dispositif de verrouillage pour appareils de commutation électromagnétiques
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR GB IT LI SE |
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Priorität: |
18.04.1990 DE 9004431 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.10.1991 Patentblatt 1991/43 |
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Patentinhaber: SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT |
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80333 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Gnahn, Günther, Dipl.-Ing. (FH)
W-8458 Sulzbach-Rosenberg (DE)
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 114 509 DE-U- 8 805 878
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DE-A- 3 011 779
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Verriegelungsvorrichtung zur mechanischen Einschaltsperrung
eines von zwei nebeneinander angeordneten, elektromagnetischen Schaltgeräten, solange
sich das andere Schaltgerät in seiner Einschaltstellung befindet, wobei die beweglichen
Teile der Schaltgeräte mit von der Verriegelungsvorrichtung ausgehenden Sperrgliedern
koppelbar sind.
[0002] Bei einer bekannten Verrriegelungsvorrichtung der obengenannten Art (DE-OS 32 13
477) ist die Verriegelungsvorrichtung mit einer herzartigen, achslosen Wippe in einem
Gehäuse versehen. Die Sperrglieder sind hier als stiftartige Teile ausgebildet, die
sich senkrecht zur Bewegungsebene der Wippe und diametral voneinander in Richtung
ihrer jeweils anzugliedernden Schaltgeräte erstrecken. Diese stiftartigen Teile sind
in den vorgesehenen Wippenbewegungen angepaßten Ausnehmungen im Gehäuse kreisbogenförmig
geführt. Die aus dem Gehäuse herausragenden Enden der stiftförmigen Teile werden durch
die seitlichen Wände der Schaltgeräte in Nuten von Mitnehmergliedern eingeführt. Das
Gehäuse der Verriegelungsvorrichtung wird hier mittels Schnapphaken, die in entsprechend
angepaßte Ausnehmungen der Schaltgeräte einschnappen, mit den Schaltgeräten verbunden
und an diesen gehalten.
[0003] Es ist auch bekannt, anstelle eines auf das Schütz aufgesetzten Vorsatzschalters
mit einer Anzahl von Schaltkontakten eine Verriegelungseinrichtung mit einem Zwischengehäuse,
das sich über die Breite von zwei unmittelbar nebeneinander angeordneten Schützen
erstreckt, vorzusehen, wobei die Vorsatzschalter oberhalb des Zwischengehäuses auf
dieses aufsetzbar sind. Hierbei wird die Bautiefe der Schützkombination nachteilig
beeinflußt (DE-A-30 11 779).
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verriegelungsvorrichtung der obengenannten
Art dahingehend zu verbessern, daß eine Ankopplung an elektromagnetische Schaltgeräte
ohne besondere konstruktive, spezifische Ausbildung der Schaltgeräte möglich ist,
wobei die Bautiefe bei zusätzlich aufgesetzten Einzelhilfsschalterblöcken nicht vergrößert
werden soll. Dies wird auf einfache Weise dadurch erreicht, daß die beweglichen Teile
der Schaltgeräte die unmittelbar mit aufsetzbarem Einzelhilfsschalter gekoppelten
Kopplungsteile für auf das Schaltgerät aufsetzbare Hilfsschalter sind und die Sperrglieder
diesen Kopplungsteilen angepaßt sind, wobei die Sperrglieder im Raster der Kopplungsteile
mit einem bestimmten Zuschlag angebracht sind. Hierdurch ist es möglich, zusätzliche
nachrüstbare Einzelhilfsschalter, wie bei einer Ausführung ohne mechanische Verriegelung,
direkt auf die Schütze aufsetzen zu können. Es ist kein Zwischengehäuse mit Zwischenkoppelteilen
erforderlich mit dem Nachteil zusätzlicher Toleranzen und Abnutzung in bezug auf die
Hilfsschalterankopplung. Hierbei hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn die Kopplungsteile
hammerkopfartig ausgebildet sind und die Sperrglieder Schieber sind, deren freie Enden
den Hammerkopf umgreifend auslaufen. Um auch bei der erfindungsgemäßen Verriegelungsvorrichtung
die an sich bekannte Verriegelungswippe auf einfache Weise benutzen zu können ist
es vorteilhaft, wenn die anderen Enden der Schieber formschlüssig mit einer Verriegelungswippe
gekoppelt sind, deren Spitze sich im Sperrfall an einer Verriegelungskontur im Gehäuse
der Verriegelungsvorrichtung abstützt. Um auch das Gehäuse der Verriegelungsvorrichtung
auf einfache Weise mit den Gehäusen der Schaltgeräte koppeln zu können, ohne hierbei
zusätzliche Maßnahmen ergreifen zu müssen, ist es von Vorteil, wenn das Gehäuse der
Verriegelungsvorrichtung mit den Halterungsanformungen der Hilfsschalter angepaßten
Anformungen versehen ist. Ist zwischen zwei Sperrgliedern Raum für ein weiteres Kopplungsteil
freigelassen, so ist es möglich, beispielsweise bei einem vierpoligen Schütz, auf
dem vier einzelne Hilfsschaltereinheiten aufgeschnappt werden können, auf der einen
Seite zwei Plätze für Einzelhilfsschalter mit der Verriegelungsvorrichtung zu belegen
und auf der anderen Seite lediglich einen, so daß auf dem einen Schütz zwei Hilfsschalterplätze
und auf dem anderen drei Hilfsschalterplätze oder umgekehrt zur Verfügung stehen.
Sollen bei beiden Schützen drei Hilfsschalterplätze freibleiben, so ist es lediglich
erforderlich, die beiden elektromagnetischen Schaltgeräte im Abstand des Rasters voneinander
auf der Normschiene zu befestigen. Es ist hierdurch beispielsweise auch möglich, die
Verriegelungsvorrichtung bei elektromagnetischen Schaltgeräten größerer Bauart zu
benutzen, wenn der Abstand der ersten Hilfsschalteranordnung vom Rand der Schaltgeräte
größer als bei kleineren Schützen ausgebildet ist. Um ein Lösen der Verriegelungsvorrichtung
von den Schaltgeräten im aufgesetzten Zustand zu verhindern, ist es von Vorteil, wenn
die Verriegelungsvorrichtung quer zur Bewegungsrichtung der beweglichen Teile der
Schaltgeräte auf diese aufschiebbar und koppelbar ist und daß zumindest ein Schieber
zur lösbaren Verrastung der Verriegelungsvorrichtung an den Schaltgeräten vorgesehen
ist. Hier kann vorteilhafterweise ein gemeinsamer Schieber zur Kopplung mit festen
Teilen der Schaltgeräte vorhanden sein.
[0005] Anhand der Zeichnung wird ein Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung beschrieben.
Es zeigen:
- FIG 1
- eine Seitenansicht, zum Teil im Schnitt, einer mit einem Schaltgerät gekoppelten Verriegelungsvorrichtung,
- FIG 2
- eine Vorderansicht, zum Teil im Schnitt, auf die erfindungsgemäße Verriegelungsvorrichtung,
- FIG 3
- eine Vorderansicht der Verriegelungsvorrichtung, die auf zwei elektromagnetische Schaltgeräte
aufgebracht ist, wobei am linken Schaltgerät Platz für zwei Einzelhilfsschaltereinheiten
und am rechten Schaltgerät für drei Hilfsschaltereinheiten übrigbleibt,
- FIG 4
- eine Anordnung der elektromagnetischen Schaltgeräte nach FIG 3 im Abstand zueinander,
so daß auf beiden elektromagnetischen Schaltgeräten drei Hilfsschalterplätze frei
bleiben,
- FIG 5
- eine Ausführung, bei der die elektromagnetischen Schaltgeräte einer anderen Baugröße
dicht aneinanderliegen, um die Verriegelungsvorrichtung aufzubringen, wohingegen beim
Ausführungsbeispiel nach FIG 3 ein gewisser Abstand vorhanden war und
- FIG 6
- eine Möglichkeit der Aufbringung der Verriegelungsvorrichtung bei zwei elektromagnetischen
Schaltgeräten einer noch größeren Baureihe. Hier bleiben in jedem Fall für jedes Schaltgerät
drei Hilfsschalterplätze frei; die elektromagnetischen Schaltgeräte dem notwendigen
Rastermaß der Verriegelungsvorrichtung anzupassen, bereitet keine Schwierigkeiten,
da die elektromagnetischen Schaltgeräte auf einer Normtragschiene seitlich ohne Schwierigkeiten
verschiebbar sind.
[0006] Die Verriegerungsvorrichtung gemäß der Erfindung besteht aus dem Gehäuse 1, in dem
eine über eine Feder 2 federbelastete Wippe 3 entgegen der Bewegungseinschaltrichtung
von Sperrgliedern 4 federbelastet ist. Die Sperrglieder 4 sind über an die Wippe 3
angeformte Zapfen 5, die in Ausnehmungen 6 der Sperrglieder 4 hineinragen, mehr oder
weniger formschlüssig gekoppelt. Die Sperrglieder 4 sind als Sperrschieber verschiebbar
im Gehäuse 1 geführt. Die Wippe ist dreieckförmig ausgebildet und gleitet bei der
Abwärtsbewegung eines der Sperrschieber mit der Dreieckspitze 7 in geringem Abstand
an entsprechend geformten Flächen 8 des Gehäuses 1 vorbei, so daß die Abwärtsbewegung
des anderen Sperrschiebers 4 verhindert ist. Dieses Gerät kann nicht einschalten.
Die Sperrschieber 4 sind weiterhin mit rechteckförmigen Öffnungen 9 ausgestattet,
die zur freien Seite hin offen sind, so daß ein Hammerkopf 10 weitgehend formschlüssig
eingeschoben werden kann, der am Kontaktbrückenträger 11 eines elektromagnetischen
Schaltgerätes 12 angeformt ist. Derartige Kopplungsanordnungen sind beispielsweise
durch das DE-GM 88 05 878 bekanntgeworden. Dem Hammerkopf 10 angepaßt ist eine hammerkopfförmige
Anformung 13 am Gehäuse des elektromagnetischen Schaltgerätes 12, die mit entsprechenden
Vorsprüngen 14 am Gehäuse 1 der Verriegelungsvorrichtung zusammenwirken. Zwei hakenförmige
Ansätze 15 am Gehäuse 1 der Verriegelungsvorrichtung greifen beim Verschieben der
Verriegelungsvorrichtung in die Betriebsstellung in eine entsprechend ausgeformte
Vertiefung 16 ein, so daß das Gehäuse 1 an drei Punkten fest mit dem Gehäuse des elektromagnetischen
Schaltgerätes 12 verbunden ist. Um das Zurückschieben der Verriegelungsvorrichtung
zu verhindern, ist ein Schieber 20 zur lösbaren Verrastung vorgesehen. Der Schieber
20 ist entgegen der Kraft einer Feder 17 oder federnder Kunststoffzungen zur Freigabe
der hammerkopfförmigen Anformung verschiebbar. Eine schräge Fläche 18 drängt beim
Aufsetzen der Verriegelungsvorrichtung den Schieber 20 entgegen der Kraft der Feder
zurück, bis er hinter der hammerkopfförmigen Anformung 13 verrastet. Eine in der Mitte
zwischen den beiden Sperrgliedern 4, die im Ausführungsbeispiel als Schieber ausgebildet
sind, vorgesehene Ausformung 19 im Gehäuse 1 ist im Rastermaß für den Abstand der
Einzelhilfsschalterplätze, wie sie aus den FIG 3 - 6 zu entnehmen ist, angeordnet.
Hierdurch ergibt sich die Möglichkeit, die Verriegelungsvorrichtung auf zwei elektromagnetische
Schaltgeräte 12 in den aus FIG 3 bis 6 ersichtlichen Möglichkeiten aufzubringen. Bei
der FIG 3 ist im linken Schütz das Aufsetzen von zwei Hilfsschalterblöcken und im
rechten Schütz das Aufsetzen von drei Hilfsschalterblöcken möglich, wobei beide elektromagnetische
Schaltgeräte 12 bis auf einen geringen Abstand ziemlich dicht aneinanderliegen. Sollen
jedoch auf beiden Schützen drei Hilfsschalterblöcke aufgebracht werden, so kann dies
gemäß FIG 4 dadurch erfolgen, daß beide elektromagnetischen Schaltgeräte 12 in einem
gewissen Abstand zueinander auf der Normtragschiene befestigt werden. Der gleiche
Sachverhalt trifft für eine etwas größere Baureihe von elektromagnetischen Schaltgeräten
zu, wie sie FIG 5 darstellt. Hier ist bei der Anordnung gemäß FIG 3 kein Abstand zwischen
den beiden Schaltgeräten 12 mehr vorhanden. Bei der Ausführungsform nach FIG 6 ist
die Verriegelungsvorrichtung bei Schützen 12 anwendbar, die einer größeren Baureihe
angehören. Die Einzelhilfsschalterblöcke sitzen hier weiter entfernt vom Rand der
Schaltgeräte, so daß hier immer ein Aufsetzen dreier Hilfsschalterblöcke auf beide
elektromagnetischen Schaltgeräte möglich ist.
1. Verriegelungsvorrichtung zur mechanischen Einschaltsperrung eines von zwei nebeneinander
angeordneten, elektromagnetischen Schaltgeräten (12), solange sich das andere Schaltgerät
in seiner Einschaltstellung befindet, wobei die beweglichen Teile (11) der Schaltgeräte
(12) mit von der Verriegelungsvorrichtung ausgehenden Sperrgliedern (4) koppelbar
sind, dadurch gekennzeichnet, daß die beweglichen Teile (11) der Schaltgeräte (12) die unmittelbar mit aufsetzbarem
Einzelhilfsschalter gekoppelten Kopplungsteile (10) für auf das Schaltgerät aufsetzbare
Einzelhilfsschalter sind und die Sperrglieder (4) diesen Kopplungsteilen (10) angepaßt
sind, wobei die Sperrglieder (4) im Raster der Kopplungsteile (10) mit einem bestimmten
Zuschlag angebracht sind.
2. Verriegelungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kopplungsteile (10) hammerkopfartig ausgebildet sind und die Sperrglieder
Schieber (4) sind, deren freie Enden den Hammerkopf umgreifend auslaufen.
3. Verriegelungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die anderen Enden der Schieber (4) formschlüssig (5) mit einer Verriegelungswippe
(3) gekoppelt sind, deren Spitze (7) sich im Sperrfall an einer Verriegelungskontur
(8) im Gehäuse (1) der Verriegelungsvorrichtung abstützt.
4. Verriegelungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1) der Verriegelungsvorrichtung mit den Halterungsanformungen der
Hilfsschalter angepaßten Anformungen (13, 15) versehen ist.
5. Verriegelungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen zwei Sperrgliedern (4) Raum für ein weiteres Kopplungsteil (10) freigelassen
ist.
6. Verriegelungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsvorrichtung quer zur Bewegungsrichtung der beweglichen Teile
(11) der Schaltgeräte (12) auf diese aufschiebbar und koppelbar ist und daß zumindest
ein Schieber (20) zur lösbaren Verrastung der Verriegelungsvorrichtung an den Schaltgeräten
(12) vorgesehen ist.
1. A locking device for mechanically locking out one of two electromagnetic switching
devices (12), arranged adjacent one another, so long as the other switching device
is in its closed (on) position, it being possible to couple the moving parts (11)
of the switching devices (12) to locking elements (4) which extend from the locking
device, characterised in that the moving parts (11) of the switching devices (12)
also serve as the coupling members (10) directly coupled to individual auxiliary switches
which can be set onto the switching device, and the locking elements (4) conform to
these coupling members (10), the locking elements (4) being mounted in the grid of
the coupling members (10) leaving a specific amount of extra space.
2. A locking device according to claim 1, characterised in that the coupling members
(10) are shaped like a hammerhead and the locking elements are slide bars (4) whose
free ends terminate clasping the hammerhead.
3. A locking device according to claim 2, characterised in that the other ends of the
slide bars (4) are in interlocking engagement with a locking rocker (3) whose tip
(7) abuts in a lockout mode on a locking contour (8) in the housing (1) of the locking
device.
4. A locking device according to one of the preceding claims, characterised in that the
housing (1) of the locking device is provided with integrally formed protuberances
(13, 14) matching the integral mounting means of the auxiliary switches.
5. A locking device according to one of the preceding claims, characterised in that space
is made available between two locking elements (4) for a further coupling member (10).
6. A locking device according to one of the preceding claims, characterised in that the
locking device can be slipped onto and coupled to the switching devices (12) at right
angles to the direction of motion of the moving parts (11) thereof, and at least one
slide bar (20) is provided for a releasable latching of the locking device to the
switching devices (12).
1. Dispositif de verrouillage pour réaliser le blocage mécanique de fermeture de l'un
de deux appareils de coupure électromagnétiques (12) disposés côte-à-côte, tant que
l'autre appareil de coupure est situé dans sa position fermée, les parties mobiles
(11) des appareils de coupure (12) pouvant être accouplées à des organes de blocage
(4) qui s'étendent à partir du dispositif de verrouillage, caractérisé par le fait
que les parties mobiles (11) des appareils de coupure (12) sont les éléments d'accouplement
(10) pour des interrupteurs auxiliaires individuels pouvant être montés sur l'appareil
de coupure et que les organes de blocage (4) sont adaptés à ces parties d'accouplement
(10), les organes de blocage (4) étant disposés conformément au pas de disposition
des pièces d'accouplement (10), avec l'adjonction d'une distance supplémentaire déterminée.
2. Dispositif de verrouillage suivant la revendication 1, caractérisé par le fait que
les pièces d'accouplement (10) sont réalisées avec la forme d'une tête de marteau
et que les organes de blocage sont des poussoirs (4), dont les extrémités libres se
terminent en enserrant la tête de marteau.
3. Dispositif de verrouillage suivant la revendication 2, caractérisé par le fait que
les autres extrémités des poussoirs (4) sont accouplées selon une liaison par formes
complémentaires (5) à une bascule de verrouillage (3), dont la pointe (7) prend appui,
dans le cas du blocage, contre un contour de verrouillage (8) situé dans le boîtier
(1) du dispositif de verrouillage.
4. Dispositif de verrouillage suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé
par le fait que le boîtier (1) du dispositif de verrouillage est pourvu de parties
conformées (13,15), qui sont adaptées aux parties conformées de fixation des interrupteurs
auxiliaires.
5. Dispositif de verrouillage suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé
par le fait qu'un espace pour une autre pièce d'accouplement (10) est ménagé entre
deux organes de blocage (4).
6. Dispositif de verrouillage suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé
par le fait que le dispositif de verrouillage peut être emmanché sur les appareils
de coupure (12), transversalement par rapport à la direction de déplacement des parties
mobiles (11) de ces appareils de coupure et y être accouplé, et qu'il est prévu au
moins un poussoir (20) servant à appliquer de façon amovible le dispositif de verrouillage
sur les appareils de coupure (12).

