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EP 0 452 744 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.07.1994 Patentblatt 1994/28 |
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Anmeldetag: 05.04.1991 |
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Bepflanzbarer Schutzwall mit Gerüst und Erde
Plant accommodating noise protection wall
Ecran anti-bruit végétalisable
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE LI |
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Priorität: |
18.04.1990 CH 1304/90
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.10.1991 Patentblatt 1991/43 |
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Patentinhaber: LS LÄRMSCHUTZBAU AG |
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CH-6300 Zug (CH) |
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Erfinder: |
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- Surer, Kurt
CH-6312 Steinhausen (CH)
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Vertreter: EGLI-EUROPEAN PATENT ATTORNEYS |
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Horneggstrasse 4 8008 Zürich 8008 Zürich (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 058 731 CH-A- 656 910 DE-A- 2 706 846 FR-A- 2 575 201
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EP-A- 0 286 957 CH-A- 664 181 DE-U- 8 628 958
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen bepflanzbaren Schutzwall mit Gerüst und Erde gemäss
dem Oberbegriff des ersten Patentanspruches.
[0002] Derartige Schutzwälle werden vorwiegend längs der Autobahnen oder einer Bahnlinie
zur Reduktion der Fahrgeräusche aufgestellt. Ferner werden sie zur Eindämmung von
Lärm zwischen Fabriken und Wohnvierteln, oder als Schutz gegen die Blicke von Schaulustigen
an Privatgrundstücken verwendet.
[0003] Abgesehen von der Schutzaufgabe solcher Wände sind sie wegen der Bepflanzbarkeit
in der Lage, die Landschaft zu verschönern, und benötigen dabei weniger Breite, z.B.
in der Richtung quer zu einer Straße als ein Erdhügel. Das Platzproblem kann man allerdings
durch einen Metall- oder Holzzaun lösen, dessen ästhetische und lärmdämpfende Wirkung
aber sehr gering ist.
[0004] Schutzwälle dieser Art sind bereits bekannt und u.a. in der DE-A-27 06 846 beschrieben.
Bei dieser Ausführung werden Bretter etwa horizontal mit einer Neigung zur vertikalen
Richtung in Schrägnuten in beabstandeten Balken eingesetzt. Dadurch entstehen eine
Art Rinnen zur Aufnahme von Erde zum Einsetzen vor Pflanzen. Diese Ausführung ist
aber nicht sonderlich stabil und kann sich leicht unter der Last, insbesondere bei
Schnee, Wind und Regen, verdrehen, was mittels Abstützungen behoben werden kann, wie
dies in Fig. 1 dargestellt ist. Diese Abstützungen in Form von Stahlseilen oder dgl.
brauchen viel Platz und sind für Spaziergänger und Tiere gefährlich und/oder unangenehm.
Mit zunehmender Höhe des Schutzwalles, der bis zu 5 - 6 m betragen kann, ist diese
Ausführung aus Gründen der Stabilität kaum verwendbar. Zudem sind konstruktionsbedingt
häufige Unterhaltsarbeiten erforderlich.
[0005] In der CH-A-656 910 ist eine solidere Ausführung offenbart, die im Querschnitt etwa
kegelstumpfförmig wirkt und somit stabiler ist als die bereits beschriebene Ausführung.
Ein Nachteil sind aber die zum Teil sehr langen Stützpfähle, die eine Gesamtlänge
von bis zu 6 m haben können. Der Transport, die Aufstellung und die Montage derartig
langer Balken erfordert mehrere Arbeiter und ist deshalb kostenintensiv. Ferner erschweren
die Balken das Einfüllen und das Ausebnen der Pflanzerde.
[0006] Ferner zeigt die CH-A-664 181 eine Ausführung, die nur als Abstützungsvorrichtung
an einer Erdsteilwand vorgesehen ist. Diese Konstruktion ist als einfache Ausführung
der obigen CH-PS für den Fall zu betrachten, dass eine steile Erdwand, beispielsweise
an einem Autobahndurchstich, zu bepflanzen ist.
[0007] Die DE-U-8 628 958 zeigt gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1 einen Bauelementensatz
für die Herstellung von Schutzwällen für den Schallschutz und/oder zur Böschungsbefestigung
neben Verkehrsflächen. Sie bestehen aus horizontalen, übereinander angeordneten Ankern
aus Beton, die quer zur Längserstreckung des Schutzwalles ausgerichtet sind. Diese
Anker nehmen stufenartig übereinander angeordnete, in der Längserstreckung des Schutzwalles
ausgerichtete, brettartige Längswandteile aus Beton auf und bilden zusammen rinnenartige
Erdfächer. Dabei sind die Anker so ausgebildet, dass sie in schrägen Schlitzen an
mindestens einem Ende des Ankers mindestens zwei im Abstand übereinander angeordnete
Längswandteile aufnehmen. Die Anker werden beim Aufbau des Schutzwalles direkt übereinander
angeordnet und benötigen keine zusätzlichen Abstandteile. Da die Anker und die Längswandteile
aus Beton sind, ist der Schutzwall sehr stabil, hat aber den Nachteil, dass insbesondere
bei hohen Schutzwällen die untersten Anker unförmig gross und schwer sind und deshalb
für einzelne Personen kaum mehr transportierbar. Transport und Montage erfordern deshalb
in der Regel mehrere Arbeiter und sind deshalb kostenintensiv.
[0008] Aufgabe der Erfindung ist somit die Schaffung eines Schutzwalles mit Gerüst und Erde
der eingangs genannten Art, die aber nicht die Nachteile der herkömmlichen Ausführungen
aufweisen soll.
[0009] Dabei soll der Schutzwall u.a.
- eine sehr gute Schalldämpfung ermöglichen,
- genügend Erde für anspruchvolle Bepflanzung aufweisen,
- höchsten ästhetischen Ansprüchen genügen,
- solid und trotzdem relativ dünn sein,
- einen preisgünstigen Transport des Materials und eine kostengünstige Montage ermöglichen,
- keinen Unterhalt erfordern,
- fast ausschliesslich aus inländischem Holz, vorzugsweise aus der Nähe des Aufstellungsortes,
bestehen, das sich mit der Zeit zersetzt,
- als Abstützungsvorrichtung an einer Erdsteilwand geeignet sein.
[0010] Diese Aufgabe ist erfindungsgemäss mit den Merkmalen des Kennzeichnungsteils des
ersten Patentanspruches gelöst.
[0011] Ausführungsformen sind in den abhängigen Ansprüchen umschrieben.
[0012] Die beschriebene Ausführung ist preisgünstig, einfach und erfordert wenig Personal
für den Materialtransport und die Aufstellung. Vorzugsweise soll die Konstruktion
derart sein, dass sie sich im Querschnitt nach oben verjüngt und aus einzelnen Elementen
besteht, wobei eine Standardkonstruktion für eine maximale Höhe von z.B. 6 m ausgelegt
ist. Wenn niedrigere Höhen von z.B. 3 m vorgesehen sind, wird nur der obere Teil dieser
Konstruktion von 6 m Höhe verwendet, was zu einer niederen unteren Breite bei Gerüsten
niederer Höhe führt.
[0013] Es sind keine zusätzlichen Stützen, wie Spannseile und dgl. an den Seiten der Gerüste
erforderlich. Beim Aufstellen werden die einzelnen Bauelemente zusammengesetzt oder
aufeinandergelegt und verbunden. Wenn einige Elemente montiert sind, wird die Erde
eingeschüttet und ausgeebnet. Dann folgt der Weiterbau mit abwechselndem Einschütten
der Pflanzerde in gleicher Weise bis zur Spitze des Gerüstes.
[0014] Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung naher
erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schrägbildliche Darstellung des Gerüstes bei der Montage, vor der Fertigstellung,
ohne Erde,
- Fig. 2
- einen Ausschnitt II aus Fig. 1 in größerem Massstab,
- Fig. 3
- eine Stirnansicht des Gerüstes nach Fig. 1,
- Fig. 4 wie Fig. 3,
- jedoch für einseitige Bepflanzung,
- Fig. 5
- eine detaillierte Darstellung der Verbindungsstellen nach Fig. 2,
- Fig. 6
- einen Abstandhalter zwischen benachbarten Anker,
- Fig. 7
- einen Anker zur Aufnahme von Bretter zur Halterung der Pflanzerde, und
- Fig. 8
- ein Brett nach Fig. 7.
[0015] In Fig. 1 ist ein Gerüst 1 zur Aufnahme von Erde für beidseitige Bepflanzung bei
der Montage dargestellt. Das Gerüst 1 besteht aus Bauteilen aus Holz, die durch Klammer
und doppelseitige Verbindungskörper aus Metall zusammengehalten werden können.
[0016] Zum Aufbau des Gerüstes 1 wird zunächst ein Betonfundament 5 gegossen, auf dem in
der Längsrichtung des Gerüstes 1 in Abständen Querträger oder Anker 2 befestigt werden.
Diese Querträger 2 sind jeweils an ihren beiden Enden beidseitig mit einer Schrägnut
6 (Fig. 7) zur Aufnahme eines Brettes 3 zur Halterung der Erde versehen, die nach
und nach bei der Montage eingefüllt wird.
[0017] Nach der Montage der ersten Querträger 2 werden die Bretter 3 in die Schrägnut 6
eingeschoben und anschliessend wird jeweils ein Abstandhalter oder Klotz 4 benachbart
zu jedem Enden der Querträger 2 angeordnet (Fig. 3). Diese Klötze 4 werden durch Verbindungskörper
8 an den Querträger 2 befestigt. Als Verbindungskörper können z.B. zweiseitige, runde
oder quadratische Einpressdübel, Nagelplatten oder sogenannte "Bulldoggen" verwendet
werden. Ferner werden die Klötze 4 an der oberen Fläche mit einem Verbindungskörper
8 versehen, auf den die zweite Schicht der Querträger 2 montiert wird. Dieser Aufbau
geht so weiter bis zur Spitze des Gerüstes 1, dessen Höhe bis zu 6 m betragen kann.
[0018] Das Einfüllen der Erde erfolgt aus praktischen Gründen vorzugsweise in mehreren Stufen,
z.B. nach der Montage von jeweils etwa fünf Schichten von Querträgern 2 mit Brettern
3. Da die Bretter 3 sich wegen der Last der Pflanzerde nach aussen biegen können,
ist es nicht ausgeschlossen, dass die Bretter 3 aus den Schrägnuten 6 ausgleiten können.
Um dies zu verhindern, ist in Fig. 5 eine Stahlklammer 7 vorgesehen, welche mit zwei
benachbarten Brettern 3 verbunden ist und diese zusammenhält. Diese Klammer 7 kann
beispielsweise derjenigen Art sein, die an den beiden Enden mit einer Spitze versehen
ist, die jeweils in die beiden Bretter eingeschlagen werden.
[0019] Gerüste dieser Art können, wie bereits erwähnt, von Ausnahmefällen abgesehen, eine
Höhe von bis zu 6 m aufweisen. Als Schutz gegen neugierigen Blicke reicht aber normalerweise
eine Höhe von 2 m. Bei einer solchen Ausführung wird mit einer Schichtanzahl von acht,
und einer unteren und oberen Breite von jeweils 1.32 und 0.8 m gerechnet. Bei grösseren
Höhen sind diese Zahlen, mit Ausnahme der oberen Breite, entsprechend grösser.
[0020] In Fig. 4 ist eine Variante zu Fig. 3 für nur einseitige Bepflanzung gezeigt, welches
Gerüst ebenfalls eine Höhe von 2 m aufweist. Dieses Gerüst hat jeweils eine untere
Breite von 1.40 m und eine obere Breite von 0.50 m. Diese Ausführung ist im Vergleich
zu derjenigen nach CH-A-664 181 aufwendiger, aber stabiler, und für Fälle vorgesehen,
in welchen eine derart hohe Stabilität erwünscht oder erforderlich ist. Dabei wird
davon ausgegangen, dass derartige Gerüste am Ende eines Erdwalls benutzt wird, der
naturgemäss die Neigung hat, sich zu verschieben. Die hohe Stabilität der hier beschriebenen
Ausführung rührt daher, dass die Pflanzerde in das Gerüst eingreift und es umklammert.
[0021] Bei der Ausführung nach Fig. 4 fehlen die Bretter 3 auf der einen Seite, die vollständig
mit Pflanzerde zugedeckt ist.
[0022] Die Aufstellung des Gerüstes nach Fig. 4 erfolgt in der gleichen Weise, wie dasjenige
nach Fig. 3, wobei auch hier die Pflanzerde in Stufen eingeschüttet wird.
[0023] Bei beiden Ausführungen wird davon ausgegangen, dass möglichst viel Holz von der
näheren Umgebung des Aufstellungsortes verwendet wird, um damit lange Transportwege
zu vermeiden. Ein grosser Vorteil der beschriebenen Ausführung liegt darin, dass lange
Stützpfähle vermieden werden, die insbesondere bei höheren Gerüsten sehr schwer sind
und viel Personal für die Aufstellung erfordern.
1. Bepflanzbarer Schutzwall mit Gerüst und Erde zur Aufnahme von Pflanzen, insbesondere
zur Abschirmung, Verschönerung und Schutz oder Abstützung an Autostrassen, Schienenwegen
und industriellen Lärmquellen sowie im Privatbereich, mit horizontalen, übereinander
angeordneten Ankern (2), die quer zur Längserstreckung des Schutzwalles ausgerichtet
sind und die stufenartig übereinander angeordnete, in der Längserstreckung des Schutzwalles
ausgerichtete Bretter (3) aufnehmen, die zur vertikalen Richtung geneigt sind und
zusammen rinnenartige Erdfächer bilden, dadurch gekennzeichnet, dass an mindestens einem Ende eines Ankers (2) jeweils ein Paar parallel verlaufender,
zu beiden Seiten des Ankerendes angeordneter Schrägnuten (6) zur jeweiligen Aufnahme
eines Brettendes vorhanden ist, und dass jeweils zwischen zwei übereinanderliegenden
Ankern (2) einzeln befestigbare Abstandklötze (4) angeordnet sind.
2. Schutzwall nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstandklötze (4) und die Anker (2) durch Verbindungskörper (8) mit doppelseitigen
Eingriffsflächen miteinander verbunden sind.
3. Schutzwall nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die in ein Paar von parallel verlaufenden Schrägnuten (6) an dem Anker (2) eingelegten
und aneinander zugekehrte Enden zweier Bretter (3) durch Klammern (7) aneinander befestigt
sind.
4. Schutzwall nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungskörper (8) eine sogenannte Bulldogge ist.
5. Schutzwall nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Anker (2) an gegenüberliegenden Enden mit je einem Paar von Schrägnuten
(6) versehen sind, und dass der Abstand zwischen den Schrägnutenpaaren vom untersten
zum obersten Anker (2) stetig abnimmt.
6. Schutzwall nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Seite des Schutzwalles in der Längserstreckung vollständig in der Erde
vergraben oder eingesetzt ist.
7. Schutzwall nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Anker (2), die Abstandklötze (4) und die Bretter (3) aus Holz bestehen.
1. Cultivatable revetment with framework and earth for receiving plants, in particular
for the purposes of screening, improving appearance and protecting or supporting on
roadways, railways and in the vicinity of industrial noise sources and in the private
sector, having horizontal anchors (2) which are arranged one above the other, are
aligned transversely with respect to the longitudinal extent of the revetment and
receive boards (3) which are arranged one above the other in a stepwise manner, are
aligned in the longitudinal extent of the revetment, are inclined with respect to
the vertical direction and together form trough-type earth compartments, characterized
in that in each case one pair of parallel oblique grooves (6), which are arranged
on both sides of the anchor end and are intended for respectively receiving one board
end, is present on at least one end of an anchor (2), and in that spacer blocks (4)
which can be fastened individually are arranged in each case between two anchors (2)
located one above the other.
2. Revetment according to Claim 1, characterized in that the spacer blocks (4) and the
anchors (2) are connected to one another by connecting bodies (8) with double-sided
engagement surfaces.
3. Revetment according to Claim 1 or 2, characterized in that those ends of two boards
(3) which are inserted into a pair of parallel oblique grooves (6) on the anchor (2)
and are directed towards one another are fastened on one another by clamps (7).
4. Revetment according to Claim 2, characterized in that the connecting body (8) is a
so-called bulldog plate.
5. Revetment according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the anchors (2)
are provided at opposite ends with in each case one pair of oblique grooves (6), and
in that the distance between the oblique-groove pair decreases constantly from the
lower-most to the uppermost anchor (2).
6. Revetment according to one of Claims 1 to 5, characterized in that one side of the
revetment, in the longitudinal extent, is completely buried or set in the earth.
7. Revetment according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the anchors (2),
the spacer blocks (4) and the boards (3) consist of wood.
1. Mur de protection apte à la plantation, comprenant une charpente et de la terre pour
y disposer des plantes, en particulier pour faire écran, à des fins d'embellissement
et de protection, ou encore à des fins de soutien, le long d'autoroutes, de voies
de chemins de fer et de sources de bruits industriels, ainsi que dans le domaine privé,
équipé de dispositifs d'ancrage horizontaux disposés les uns pardessus les autres,
qui sont alignés transversalement par rapport à l'étendue longitudinale du mur de
protection et dans lesquels viennent se loger des planches (3) disposées les unes
par-dessus les autres en forme de gradin et alignées dans le sens de l'étendue longitudinale
du mur de protection, qui sont inclinées par rapport à la direction verticale et qui
forment ensemble des compartiments de terre en forme de rigoles, caractérisé en ce
que, à au moins une extrémité d'un dispositif d'ancrage (2), est présente respectivement
une paire de rainures inclinées (6) s'étendant parallèlement et disposées de part
et d'autre de l'extrémité du dispositif d'ancrage, pour que vienne s'y loger respectivement
une extrémité de planche, et en ce que, respectivement, entre deux dispositifs d'ancrage
superposés (2), sont disposés des blocs d'écartement (4) qui peuvent être fixés de
manière individuelle.
2. Mur de protection selon la revendication 1, caractérisé en ce que les blocs d'écartement
(4) et les dispositifs d'ancrage (2) sont reliés l'un à l'autre par des corps de liaison
(8) à surfaces d'engrènement bilatérales.
3. Mur de protection selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les extrémités
de deux planches (3) tournées l'une vers l'autres et insérées dans une paire de rainures
inclinées (6) pratiquées dans le dispositif d'ancrage (7) et s'étendant parallèlement,
sont fixées l'une à l'autre par des crampons (7).
4. Mur de protection selon la revendication 2, caractérisé en ce que le corps de liaison
(8) est ce que l'on appelle un "bouledogue".
5. Mur de protection selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en
ce que les dispositifs d'ancrage (2) sont munis, à leurs extrémités opposées, respectivement
d'une paire de rainures inclinées (6), et en ce que la distance entre les paires de
rainures inclinées diminue progressivement du dispositif d'ancrage (2) le plus bas
au dispositif d'ancrage (2) le plus haut.
6. Mur de protection selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en
ce que le côté du mur de protection s'étendant dans le sens longitudinal est complètement
inséré ou enfoui dans la terre.
7. Mur de protection selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en
ce que les dispositifs d'ancrage (2), les blocs d'écartement (4) et les planches (3)
sont constitués de bois.