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<ep-patent-document id="EP91105647B1" file="EP91105647NWB1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="0453869" kind="B1" date-publ="19940615" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-1">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>....CHDE....FRGB..ITLI............................</B001EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>DIM360   - Ver 2.5 (21 Aug 1997)
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<description id="desc" lang="de">
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft eine Wendestangenanordnung zum Übereinanderführen von Strängen, die durch Längsschnitt einer in einer Rollenrotationsmaschine bedruckten Bahn gebildet werden, bei der jede der beiden übereinander angeordneten Wendestangen um 90° umlegbar ist und auf der von dem Strang umschlungenen Seite Austrittsöffnungen für Blasluft aufweist.</p>
<p id="p0002" num="0002">Eine derartige Wendestangenanordnung wird eingesetzt, wenn beispielsweise von zwei Strängen ein Strang ungewendet unter den Wendestangen zu einem Falzapparat geführt und der andere Strang mit Hilfe der einen als Winkelwendestange und der anderen als Parallelwendestange eingesetzten Wendestange über den gerade durchlaufenden Strang gelegt werden soll.</p>
<p id="p0003" num="0003">Bei einem Produktionswechsel, der vorsieht, daß der vorher gewendete Strang nunmehr gerade durchläuft, dagegen der vorher gerade durchlaufende Strang gewendet wird, müssen die beiden Wendestangen um 90° umgelegt werden.</p>
<p id="p0004" num="0004">Dabei stellt sich das Problem, daß die Austrittsöffnungen für Blasluft sich nach dem Umlegen nicht mehr auf der von dem Strang umschlungenen Seite befinden. Man wird daher gezwungen die Wendestangen von ihren Halterungen abzunehmen, um 180° um ihre Längsachsen zu drehen und dann nach Drehung um 90° um eine senkrechte Achse wieder auf die Halterungen aufzusetzen. Dies ist nicht nur sehr aufwendig, sondern läßt sich auch nur von Hand und nicht von einem Bedienungspult ferngesteuert bewerkstelligen.</p>
<p id="p0005" num="0005">Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Wendestangenanordnung der oben genannten Art so auszubilden, daß trotz einfacher, automatisch durchführbarer Umlegung um 90° die Austrittsöffnungen für die Blasluft stets auf der von dem Strang umschlungenen Seite einer Wendestange liegen.<!-- EPO <DP n="2"> --></p>
<p id="p0006" num="0006">Diese Aufgabe wird gemäß dem Kennzeichen der Patentansprüche 1 und 2 gelöst.</p>
<p id="p0007" num="0007">Bei Anwendung der Erfindung werden bei einer Umstellung die Funktionen der Wendestangen dergestalt geändert, daß die Winkelwendestange und die Parallelwendestange ihre Funktion vertauschen.</p>
<p id="p0008" num="0008">Ausführungsformen der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung anhand der Zeichnung. In der Zeichnung zeigt:
<dl id="dl0001">
<dt>Fig. 1</dt><dd>eine Seitenansicht einer Wendestangenanordnung zum Übereinanderführen von Strängen mit einer vorgeordneten Schneidwalze und Papierleitwalzen;</dd>
<dt>Fig. 2</dt><dd>eine Draufsicht auf die Anordnung gemäß Fig. 1;</dd>
<dt>Fig. 3</dt><dd>eine schematische Seitenansicht einer Wendestangenanordnung gemäß Fig. 1 mit dem Verlauf der Stränge;</dd>
<dt>Fig. 4</dt><dd>eine schematische Draufsicht gemäß Fig. 3;</dd>
<dt>Fig. 5</dt><dd>eine schematische Seitenansicht der Wendestangenanordnung gemäß Fig. 1 nach der Verstellung der Wendestangen um 90°;</dd>
<dt>Fig. 6</dt><dd>eine schematische Draufsicht auf die Anordnung gemäß Fig. 5;</dd>
<dt>Fig. 7</dt><dd>eine Draufsicht auf eine fliegende Lagerung der Wendestangen;</dd>
<dt>Fig. 8</dt><dd>eine Seitenansicht der fliegenden Lagerung der Wendestangen gemäß Fig. 7;</dd>
<dt>Fig. 9</dt><dd>Ansicht einer Höhenverstellvorrichtung der fliegenden Lagerung der Wendestangen in Richtung des Pfeiles A.</dd>
</dl><!-- EPO <DP n="3"> --></p>
<p id="p0009" num="0009">Die Anordnung gemäß Fig. 1 und Fig. 2 umfaßt zwei um 90° umlegbare Wendestangen 1, 2, die an ihrem einen Ende einen mit einer Paßbohrung versehenen Stangenkopf 3, 4 aufweisen. Diese Stangenköpfe 3, 4 werden in geschlitzten Wendestangenträgern 5, 6 gelagert. Jede Paßbohrung wird von einem Paßstift 62, 63 durchsetzt, der von dem Wendestangenträger 5, 6 gehalten wird. Jede Wendestange 1, 2 ist um den jeweiligen Paßstift 62, 63 drehbar. Die Wendestangenträger 5, 6 wiederum sitzen längsverschiebbar auf einer Traverse 7, die an beiden Enden in den Seitenwänden 8, 9 des Wendestangenaufbaus der Druckmaschine gelagert ist. Sowohl die Wand 8 der Bedienungsseite als auch die Wand 9 der Antriebsseite, weisen je ein Bedienungsfenster 10, 11 auf und begrenzen den die Wendestangen 1, 2 aufnehmenden Raum. Jedem Wendestangenträger 5, 6 ist eine Gewindespindel 12, 13 zugeordnet, deren Längsachsen parallel zu der der Traverse 7 verlaufen. Außerhalb des durch die Seitenwände 8, 9 der Druckmaschine begrenzten Raumes ist auf der Antriebsseite jeder Gewindespindel 12, 13 jeweils ein Getriebemotor 14, 15 zugeordnet, der mit der jeweiligen Gewindespindel 12, 13 zusammenwirkt.</p>
<p id="p0010" num="0010">Das andere Ende der Wendestangen 1, 2 wird jeweils in einer Gleitführung 16, 17 gehalten. Die Gleitführungen 16, 17 sind an jeweils einem Trägerteil 18, 19 drehbar gelagert. Die Trägerteile 18, 19 wiederum sitzen axial verschiebbar auf jeweils einer Traverse 20, 21, deren Achsen parallel verlaufen, übereinander angeordnet sind und einen Achsenabstand von mindestens zwei Durchmessern einer Wendestange 1, 2 aufweisen, so daß beim Umlegen die Wendestangen 1, 2 dazwischen hindurchführbar sind. Jeder Traverse 20, 21 ist ebenfalls eine Gewindespindel 22, 23 zugeordnet, die jeweils mit einem Getriebemotor 24, 25 auf der Antriebsseite verbunden ist. In diese freien Enden der Wendestange 1, 2 greift jeweils ein flexibler Schlauch 26, 27 ein, der mit einem an der Wand 9 drehbar gelagerten Teleskoprohr 28 in Verbindung steht. An dieser Stelle kann den Wendestangen 1, 2 Blasluft zugeführt werden, die aus nicht gezeigten in den Wendestangen vorgesehenen Öffnungen ausströmt und für eine gute Führung der Papierbahn sorgt.<!-- EPO <DP n="4"> --></p>
<p id="p0011" num="0011">Des weiteren umfaßt die Anordnung gemäß Fig. 1 und Fig. 2 eine Schneidwalze 29, die bei Beachtung der Laufrichtung der Papierbahn durch die Druckmaschine vor den Wendestangen 1, 2 achsparallel zu den Traversen 20, 21 angeordnet ist. Zwischen der Schneidwalze 29 und den Wendestangen 1, 2 sind ebenfalls achsparallel zu den Traversen 20, 21 übereinander zwei Papierleitwalzen 30, 31 angeordnet.</p>
<p id="p0012" num="0012">Um ein Verlaufen des Stranges auf den Wendestangen 1, 2 zu vermeiden, ist es erforderlich, daß der Strang tangential zu einem obersten oder untersten Punkt der Winkelwendestange einläuft und tangential zu einem untersten oder obersten Punkt der Parallelwendestange ausläuft.</p>
<p id="p0013" num="0013">Die Fig. 3 und Fig. 4 zeigen, daß ein von der Schneidwalze 29 kommender Strang 32 mittels der Papierleitwalze 30 unter den Wendestangen 1, 2 hindurch geradlinig zum Falzapparat geführt wird. Ein anderer Strang 33 läuft tangential zur Oberseite der als Winkelwendestange eingesetzten Wendestange 2 an, d.h. die Schneidwalze 29 ist in der Druckmaschine so positioniert, daß die Oberseite der Schneidwalze 29 und die Oberseite der oberen Wendestange 2 durch den Strang 33 tangential und horizontal verbunden wird. Der gewendete Strang wird mittels der als Parallelwendestange 1 eingesetzten unteren Wendestange tangential von der Unterseite der Parallelwendestange weg über den ersten Strang 32 zum Falzapparat geführt.</p>
<p id="p0014" num="0014">Bei Produktionswechsel werden beide Wendestangen 1, 2 um 90° umgelegt, wie in Fig. 5 und 6 gezeigt ist.</p>
<p id="p0015" num="0015">Durch die Umlegung wechselt die Funktion der Wendestangen 1, 2 von Winkel- in Parallelwendestange und umgekehrt. Da die beiden Wendestangen höhenversetzt angeordnet sind, ist es erforderlich, auch den Wendestrang über die Papierleitwalze 31 in der Höhe zu versetzen. Damit wird erreicht, daß sich die Austrittsöffnungen für Blasluft in den Wendestangen 1, 2 auf der von dem Strang umschlungenen Seite befinden. Wie ein Vergleich von Fig. 3 und Fig. 5<!-- EPO <DP n="5"> --> zeigt, weisen nach Umlegen der Wendestangen 1, 2 die durch Pfeile a, b, c, d gekennzeichneten Austrittsöffnungen für die Blasluft in umgekehrte Richtungen.</p>
<p id="p0016" num="0016">Die Umstellung kann manuell durch Handräder auf der Bedienungsseite 8, oder automatisch und voreinstellbar durch die jeweils der Gewindespindel 12, 13, 20, 21 zugeordneten Getriebemotoren 14, 15, 24, 25 erfolgen. Bei manueller Umlegung müssen zur Positionierung Anschläge oder Markierungen auf der Tragspindel 7, 20, 21 angebracht werden. Beim automatischen Umlegen der Wendestangen 1, 2 ist die jeweilige Endstellung mittels eines Drehgebers überwachbar und positionierbar sowie auf einem Steuerpult anzeigbar.</p>
<p id="p0017" num="0017">Ein Wendestangenpaar zum Übereinanderführen von Strängen kann aber auch gemäß Fig. 7 ausgebildet werden. Die dazu erforderliche Anordnung weist eine Traverse 34, die fest zwischen den Seitenwänden des Wendestangenaufbaus einer Druckmaschine angeordnet ist, auf. An der Traverse 34 sind zwei zueinander parallel stehende Trägerelemente 35, 36 fest montiert. Zwischen diesen Trägerelementen 35, 36 ist parallel zur Traverse 34 eine Führungsschiene 37 fest angeordnet. Zwei Halterblöcke 38, 39 umgreifen backenförmig die Führungsschiene 37 und sind entlang dieser axial verschiebbar. Die Halterblöcke 38, 39 weisen an der der Traverse 34 gegenüberliegenden Seiten je einen Ansatz 40, 41 auf. Je eine Gewindespindel 42, 43 durchsetzt parallel zur Traverse 34 und zur Führungsschiene 37 ein Trägerelement 35, 36 und einen Ansatz 40, 41 eines Halterblocks 38, 39. Dabei ist jede Gewindespindel 42, 43 drehbar, aber axial gesichert an einem Trägerelement 35, 36 gelagert. Auf die Unterseite jedes Halterblocks 38, 39 ist eine über die der Traverse 34 abgekehrten Seite des Halterblockes 38 hinausragende Platte 44 fest angebracht. Auf dem hervorstehenden Teil der Platte 44 ist je ein pneumatischer Hubzylinder 45 montiert, dessen bewegliche Kolbenstange 46 an eine zur unteren Platte parallelen Platte 47 geschraubt ist. Ein an diese obere Platte 47 fest montierte Schwenkachse 48 durchsetzt eine senkrechte Bohrung 49 durch den Halterblock 38 und die untere Platte 44. Der Radius der Schwenkachse<!-- EPO <DP n="6"> --> 48 ist kleiner als der Radius dieser Bohrung. Die Unterseite der Schwenkachse 48 ist fest an einen verwindungssteifen Rahmen 51, in dessen Seitenwänden 52, 53 eine Wendestange 2 gelagert ist, aufgebracht. Ein schwalbenschwanzförmiges Führungsteil 54, das an die obere Platte 47 geschraubt ist und die untere Platte 44 durchfahren kann, ist an der der Traverse 34 abgewandten Seite des Halterblocks 38 in einer an diesen angepaßten Ausnehmung 54 geführt. Ein Getriebemotor 55, der an der Unterseite der oberen Platte 47 angebracht ist, wirkt mittels Zahnrädern 56, 57, die an der Oberseite der oberen Platte 47 angeordnet sind, mit der Schwenkachse 48 zusammen und ermöglicht ein Umlegen der Wendestangen 2 um 90°. Zum Umlegen der Wendestange 1 ist eine gleichartige Anordnung vorgesehen.</p>
<p id="p0018" num="0018">Wird der Hubzylinder 45 mit einem Druckmittel beaufschlagt, wird eine Höhenverstellung der Wendestangen 2 erreicht. Die jeweilige Höhenlage wird durch verstellbare Anschläge 64 begrenzt. Um eine exakte Bahnführung sicherzustellen und ein Verdrehen der Wendestange 2 zu verhindern, kann nach dem Feinjustieren der Winkelverstellung, das auch mittels Handräder getätigt werden kann, die Schwenkachse 48 mittels eines Querbolzens 60, der durch einen Kurzhubzylinder 61 angetrieben wird und durch eine Seitenwand der Halterblöcke 38, 39 greift, in der Bohrung 49 festgeklemmt werden.</p>
<p id="p0019" num="0019">Durch das gleichzeitige Umlegen der Wendestangen 1, 2 um 90° und die anschließende gegenläufige Höhenverstellung in die jeweils benötigte Lage wird erreicht, daß jede Wendestange 1, 2 ihre Funktion von Winkel- in Parallelwendestange und umgekehrt wechselt und der relative Höhenunterschied der Wendestangen 1, 2 zueinander umgekehrt wird. Der zu wendende Strang muß dadurch in der Höhe nicht umgelenkt werden und eine dafür benötigte Papierleitwalze kann entfallen. Dennoch wird gewährleistet, daß die Austrittsöffnungen für die Blasluft stets so positioniert sind, daß zwischen der Wendestange und der darüber geführten Papierbahn ein Luftkissen aufgebaut wird.<!-- EPO <DP n="7"> --></p>
<p id="p0020" num="0020">Die Luftzuführung zu den Wendestangen 1, 2 erfolgt an einem freien Ende über einen flexiblen Schlauch 58, welcher mit einem drehbar gelagerten Teleskoprohr 59 verbunden ist.</p>
<p id="p0021" num="0021">Bei beiden Ausführungen der Wendestangenanordnung liegt der Vorteil der Blasluftzuführung darin, daß das zeitraubende manuelle Umsetzen der Schläuche 26, 27, 58 entfällt.</p>
<p id="p0022" num="0022">Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt. So könnte die Bahnführung nach Fig. 3 bis 6 auch bei fliegend gelagerten Wendestangen vorgesehen werden. Dann entfällt die Höheneinstellung der Wendestangen.</p>
</description><!-- EPO <DP n="8"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Wendestangenanordnung zum Übereinanderführen von Strängen, die durch Längsschnitt einer in einer Rollenrotationsdruckmaschine bedruckten Bahn gebildet werden, bei der jede einzelne der übereinander angeordneten Wendestangen um 90° umlegbar ist und in der Mitte der von dem Strang umschlungenen Seite Austrittsöffnungen für Blasluft aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß Bahnführungsmittel zur wahlweisen Führung des auf den gerade durchlaufenden Strang aufzulegenden Stranges zur Oberseite der einen oder Unterseite der anderen Wendestange (1, 2) vorgesehen sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Wendestangenanordnung zum Übereinanderführen von Strängen, die durch Längsschnitt einer in einer Rollenrotationsdruckmaschine bedruckten Bahn gebildet werden, bei der jede der beiden übereinander angeordneten Wendestangen um 90° umlegbar ist und auf der von dem Strang umschlungenen Seite Austrittsöffnungen für Blasluft aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß bei fliegender Lagerung der Wendestangen (1, 2) um je eine Schwenkachse (48) die Schwenkachsen zum wahlweisen Anlauf des ankommenden, umzulegenden Stranges an die eine oder andere Wendestange gegenläufig höhenverstellbar gelagert sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>Wendestangenanordnung zum Übereinanderführen von Strängen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der über das Bahnführungsmittel zur zuerst umschlungenen Winkelwendestange einlaufende Teil des zu wendenden Stranges, der um 90° gewendete Teil des Stranges und der von der nachfolgend umschlungenen Parallelwendestange zum Falzapparat auslaufende Teil des zu wendenden Stranges in parallelen Ebenen liegen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="0004">
<claim-text>Wendestangenanordnung zum Übereinanderführen von Strängen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Bahnführungsmittel als Schneidwalze (29) ausgebildet ist.<!-- EPO <DP n="9"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="0005">
<claim-text>Wendestangenanordnung zum Übereinanderführen von Strängen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Bahnführungsmittel als Papierleitwalze (31) ausgebildet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0006" num="0006">
<claim-text>Wendestangenanordnung zum Übereinanderführen von Strängen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die höhenverstellbare Lagerung der Wendestangen (1, 2) für jede Wendestange (1, 2) je einen Halterblock (38, 39) aufweist, der Halterblock (38, 39) einen pneumatischen Hubzylinder (45) trägt und die Kolbenstange (46) des Hubzylinders (45) fest mit der im Halterblock (38, 39) geradlinig geführten die Wendestangen (1, 2) tragenden Schwenkachse (48) verbunden ist.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="10"> -->
<claims id="claims02" lang="en">
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>Turning-bar arrangement for ribbons to run above one another, which are formed by the slitting of a web pressed in a rotary printing press, where each one of the turning bars arranged on top of one another can be tilted by 90° and in the centre of the side around which the ribbon is wrapped has outlet openings for blast air, characterized in that web guiding means are provided for the selective guiding of the ribbon to be applied to the ribbon passing straight through on the upper side of the one turning bar or the underside of the other turning bar (1, 2).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>Turning-bar arrangement for ribbons to run above one another, which are formed by the slitting of a web pressed in a rotary printing press, where each of the two turning bars arranged one above the other can be tilted by 90° and on the side around which the ribbon is wrapped has outlet openings for blast air, characterized in that with flying bearing of the turning bars (1, 2) about a pivot axis (48) in each case the pivot axes for the selective running-in at one or other of the turning bars of the in-coming ribbon to be tilted are mounted so that they are height-adjustable in opposite directions.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>Turning-bar arrangement for ribbons to run above one another according to claim 1, characterized in that the part of the ribbon to be turned, running in by way of the web guiding means to the angle turning bar which is wrapped first, the part of the ribbon turned by 90° and the part of the ribbon to be turned, which part runs out from the parallel turning bar which is subsequently wrapped to the folding apparatus, lie in parallel planes.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="0004">
<claim-text>Turning-bar arrangement for ribbons to run above one another according to claim 1, characterized in that the web guiding means are<!-- EPO <DP n="11"> --> constructed as a cutting roller (29).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="0005">
<claim-text>Turning-bar arrangement for ribbons to run above one another according to claim 1, characterized in that the web guiding means are constructed as a paper guide roller (31).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0006" num="0006">
<claim-text>Turning-bar arrangement for ribbons to run above one another according to claim 2, characterized in that the height-adjustable bearing of the turning bars (1, 2) for each turning bar (1, 2) in each case has a holder block (38, 39), the holder block (38, 39) carries a pneumatic lifting cylinder (45) and the piston rod (46) of the lifting cylinder (45) is firmly connected to the pivot axis (48) guided in a straight line in the holder block (38, 39) and carrying the turning bars (1, 2).</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="12"> -->
<claims id="claims03" lang="fr">
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Dispositif de barres de retournement servant à faire défiler l'une au-dessus de l'autre des bandes qui sont formées par refendage d'une bande imprimée dans une machine à imprimer rotative à bobines, dans lequel chacune des barres de retournement disposées l'une au-dessus de l'autre peut être basculée de 90° et présente des ouvertures de sortie d'air de soufflage au milieu du côté embrassé par la bande,caractérisé en ce que des moyens de guidage de bande servant à faire passer sélectivement la bande qu'il s'agit de poser sur la bande défilant en ligne droite, sont prévus sur le côté supérieur de l'une des barres de retournement (1, 2) ou sur le côté inférieur de l'autre des barres de retournement.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Dispositif de barres de retournement servant à faire défiler l'une au-dessus de l'autre des bandes qui sont formées par refendage d'une bande imprimée dans une machine à imprimer rotative à bobines, dans lequel chacune des deux barres de retournement disposées l'une au-dessus de l'autre peut être basculée de 90° et présente des ouvertures de sortie d'air de soufflage sur le côté embrassé par la bande, caractérisé en ce que, dans le cas où les barres de retournement (1, 2) sont montées suspendues chacune autour d'un axe de pivotement (48), les axes de pivotement sont montés pour se déplacer en hauteur en sens inverse l'un de l'autre, pour permettre d'amener sélectivement la bande arrivante, qu'il s'agit de retourner, sur l'une ou sur l'autre des barres de retournement.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>Dispositif de barres de retournement servant à faire défiler des bandes l'une au-dessus de l'autre, selon la revendication 1, caractérisé en ce que la partie de la bande à retourner qui arrive à la barre de retournement d'angle qui est embrassée en premier lieu, en passant sur des moyens de guidage de la bande, la partie de la bande qui est retournée de 90° et la partie de la bande à<!-- EPO <DP n="13"> --> retourner qui quitte la barre de retournement parallèle qui est embrassée ensuite pour se diriger vers la plieuse se trouvent dans des plans parallèles.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="0004">
<claim-text>Dispositif de barres de retournement servant à faire défiler des bandes l'une au-dessus de l'autre, selon la revendication 1, caractérisé en ce que les moyens de guidage de la bande sont constitués par un cylindre de coupe (29).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="0005">
<claim-text>Dispositif de barres de retournement servant à faire défiler des bandes l'une au-dessus de l'autre selon la revendication 1, caractérisé en ce que les moyens de guidage de la bande sont constitués par un rouleau (31) de guidage du papier.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0006" num="0006">
<claim-text>Dispositif de barres de retournement servant à faire défiler des bandes l'une au-dessus de l'autre, selon la revendication 2, caractérisé en ce que le montage des barres de retournement (1, 2) réglable en hauteur comprend, pour chaque barre de retournement (1, 2), un bloc de monture (38, 39), le bloc de monture (38, 39) porte un vérin pneumatique (45) et la tige de piston (46) du vérin (45) est reliée rigidement à l'axe de pivotement (48) qui porte les barres de retournement (1, 2) et qui est guidé en ligne droite dans le bloc de monture (38, 39).</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="14"> -->
<drawings id="draw" lang="de">
<figure id="f0001" num=""><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="163" he="227" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
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