| (19) |
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(11) |
EP 0 454 803 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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05.05.1993 Patentblatt 1993/18 |
| (22) |
Anmeldetag: 24.10.1990 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9000/801 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9107/585 (30.05.1991 Gazette 1991/12) |
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| (54) |
KRAFTSTOFFEINSPRITZPUMPE FÜR BRENNKRAFTMASCHINEN
FUEL-INJECTION PUMP FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
POMPE A INJECTION DE CARBURANT POUR MOTEURS A COMBUSTION INTERNE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB |
| (30) |
Priorität: |
13.11.1989 DE 3937709
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.11.1991 Patentblatt 1991/45 |
| (73) |
Patentinhaber: ROBERT BOSCH GMBH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- STRAUBEL, Max
D-7000 Stuttgart 61 (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-B- 1 143 674 FR-A- 1 528 311 GB-A- 2 150 227
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DE-C- 3 013 368 GB-A- 2 109 058 GB-A- 2 153 017
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht von einer Kraftstoffeinspritzpumpe für Brennkraftmaschinen nach
der Gattung des Patentanspruchs 1 aus. Bei einer solchen durch die DE-PS 30 13 368
bekannten Kraftstoffeinspritzpumpe ist eine Reiheneinspritzpumpe mit einem elektronischen
Regler versehen, dem der Lastwunsch über ein Gaspedal beigegeben wird. Von diesem
Gaspedal wird an jedem Zylinder der Einspritzpumpe eine die Ansaugbohrung zu diesem
Zylinder kontrollierende Drossel verstellt. Mit Hilfe dieser Drossel soll bei Ausfall
des Reglers eine Aufrechterhaltung des Betriebs der Brennkraftmaschine gewährleistet
sein und ein Überschreiten einer zulässigen Höchstdrehzahl sicher vermieden werden.
Diese Einrichtung hat den Nachteil, daß durch die vorgeschaltete Drossel ein Füllungsverlust
der Pumpenarbeitsräume auftritt, der für den Normalbetrieb durch den Regler wieder
kompensiert werden muß. Dies bedingt einen konstruktiv höheren Aufwand der Art, daß
die Kraftstoffeinspritzpumpe für eine an sich höhere Leistung ausgelegt werden muß,
als sie tatsächlich abgibt.
[0002] Durch die GB-A-21 09 058 ist ferner eine Kraftstoffeinspritzpumpe bekannt, die mit
Hilfe eines Magnetventils in Abhängigkeit von Betriebsparametern die Kraftstoffeinspritzmenge
steuert. Bei Versagen der elektrischen Steuerung oder des Magnetventils ist zudem
eine Hilfseinrichtung vorgesehen, die aus einem Vierwegeventil besteht, welches an
einer Stelle den Durchfluß von Kraftstoff aus einem Kraftstoffvorratsraum zum Pumpenarbeitsraum
steuert und an einer anderen Stelle den Durchfluß von Kraftstoff vom Pumpenarbeitsraum
zum Magnetventil steuert. Das Ventilglied dieses Vierwegeventils wird hydraulisch
gesteuert und zwar derart, daß es bei normalem, ungestörtem Betrieb der Kraftstoffeinspritzpumpe
von einer Druckquelle abgekoppelt durch eine Feder in einer Stellung gehalten wird,
bei der die genannten beiden Steuerstellen geöffnet sind und bei gestörtem Betrieb
von einem drehzahlabhängigen Druck beaufschlagt wird und durch diesen gegen die Kraft
einer Feder verstellt wird derart, daß die Verbindung zwischen Pumpenarbeitsraum und
Magnetventil unterbrochen und die Verbindung zwischen Kraftstoffvorratsraum und Pumpenarbeitsraum
in Form eines Saugventils in Abhängigkeit von dem drehzahlabhängigen Druck gesteuert
wird. Diesen Steuerkriterien kann durch unterschiedliche Vorspannung der Rückstellfeder
eine lastabhängige Komponente aufgeschaltet werden. Mit dieser Einrichtung wird in
sehr aufwendiger Weise ein Umschalten zwischen elektronisch gesteuertem Betrieb und
mechanisch gesteuertem Betrieb der Kraftstoffeinspritzpumpe bewirkt. Dabei arbeitet
die Kraftstoffeinspritzpumpe bei mechanischem Betrieb mit Hilfe eines hydraulischen
Alldrehzahlreglers ohne direkte Beeinflussung der Kraftstoffeinspritzmenge in Abhängigkeit
vom Gaspedal.
Vorteile der Erfindung
[0003] Die erfindungsgemäße Kraftstoffeinspritzpumpe mit den kennzeichnenden Merkmalen des
Hauptanspruchs hat demgegenüber den Vorteil, daß die Funktion der Kraftstoffeinspritzmengenregelung
bei intaktem Regler in keiner Weise gestört wird, und daß andererseits bei ausgefallenem
Regler die verstellbare Drossel mit dem weiterhin vorgesehenen minimalen konstanten
Durchflußquerschnitt ein Leerlaufbetrieb und auch ein Lastbetrieb als Notfahrbetrieb
ermöglicht. Durch die Unteransprüche werden vorteilhafte Weiterbildungen der im Anspruch
1 dargestellten erfindungsgemäßen Lösung gegeben. In besonders vorteilhafter Weise
wird eine Steuerung des Drosselorgans der Drossel entsprechend dem Anspruch 5 verwirklicht,
womit eine drehzahlabhängige und lastabhängige mechanische Steuerung der Kraftstoffeinspritzpumpe
bei ausgefallenem Regler durchgeführt werden kann.
Zeichnung
[0004] Vier Ausführungsbeispiele mit drei Varianten des einen Ausführungsbeispiels werden
in der Zeichnung dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert.
Es zeigen Figur 1 ein erstes Ausführungsbeispiel in einer im Bypass zu einer Drossel
in der Kraftstoffversorgungsleitung liegenden Festdrossel, Figur 2 eine Variante zum
Ausführungsbeispiel nach Figur 1 mit einem Sitzventil als Drossel, Figur 3 eine zweite
Variante zum Ausführungsbeispiel nach Figur 1 in Weiterbildung zur Figur 2 mit einem
die feste Drossel bildenden Durchtrittsquerschnitt im Ventilschließglied des Sitzventils,
Figur 4 eine dritte Variante zum Ausführungsbeispiel nach Figur 1 mit einer in einem
Drehschieber integrierten festen Drossel in drei Funktionsstellungen, Figur 5 das
zweite Ausführungsbeispiel der Erfindung mit einer drehzahlabhängig verstellbaren
Drossel. Figur 6 ein drittes Ausführungsbeispiel mit einem mit einer schrägen Steuerkante
versehenen Drosselkörper der Drossel und Figur 7 ein viertes Ausführungsbeispiel in
Abwandlung von dem in Figur 6 gezeigten mit druckausgleichenden Ringnut.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0005] Bei dem in Figur 1 dargestellten Ausführungsbeispiel ist in einem Pumpengehäuse 1
einer Kraftstoffeinspritzpumpe eine Zylinderbohrung 2 vorgesehen, in der ein Pumpenkolben
3 einen Pumpenarbeitsraum 4 einschließt. Der Pumpenkolben wird über eine Nockenscheibe
5, die auf einem Rollenring 6 läuft (in der Zeichnung um 90° in die Zeichenebene geklappt
dargestellt), durch nicht weiter dargestellte Mittel rotierend angetrieben und führt
dabei bei seiner Drehbewegung eine hin- und hergehende Pumpenbewegung mit einem Ansaughub
und einem Förderhub aus. Die Kraftstoffversorgung des Pumpenarbeitsraumes erfolgt
über eine Kraftstoffversorgungsleitung 8, die von einem als Kraftstoffversorgungsquelle
dienenden Kraftstoffversorgungsraum 9 aus in den Zylinder 2 führt, wobei ihr Eintritt
in den Zylinder über von der Stirnfläche des Pumpenkolbens ausgehende Längsnute 10
gesteuert wird. Der Kraftstoffversorgungsraum befindet sich innerhalb des Pumpengehäuses
und wird mittels einer Kraftstofförderpumpe 12, die üblicherweise synchron zum Pumpenkolben
angetrieben wird, mit Kraftstoff versorgt. Dazu ist die Kraftstofförderpumpe über
eine Saugleitung 14 mit einem Kraftstoffvorratsbehälter 15 verbunden. Parallel zur
Kraftstofförderpumpe ist ein Drucksteuerventil 16 geschaltet, durch das über die drehzahlabhängige
Förderung der Kraftstofförderpumpe hinaus der Druck im Kraftstoffversorgungsraum 9
gesteuert wird. Um eine Spritzzeitpunktsteuerung vorzunehmen, ist dieser Druck vorzugsweise
abhängig von der Drehzahl, mit der die Kraftstoffeinspritzpumpe betrieben wird.
[0006] Der Pumpenkolben ragt nockenscheibenseitig in den Kraftstoffversorgungsraum und trägt
auf diesen Teil des Pumpenkolbens einen Ringschieber 18, mit dessen Oberkante beispielsweise
der Austritt einer Querbohrung 19 am Pumpenkolben in den Kraftstoffversorgungsraum
9 steuerbar ist. Von der Querbohrung 19 geht eine Längsbohrung 20 im Pumpenkolben
ab, die als Entlastungskanal mit dem Pumpenarbeitsraum 4 in ständiger Verbindung ist.
Vom Entlastungskanal zweigt eine Radialbohrung 21 ab, die in eine Verteilernut 22
mündet. Diese wird bei der Drehung des Pumpenkolbens nacheinander während seines Förderhubs
mit jeweils einer Kraftstoffeinspritzleitung 24 in Verbindung gebracht. Diese sind
entsprechend der Zahl der zu versorgenden Zylinder der Brennkraftmaschine am Umfang
der Zylinderbohrung 2 im Arbeitsbereich der Verteilernut 22 angeordnet.
[0007] Der Ringschieber 18 dient zur Steuerung der Kraftstoffeinspritzmenge und wird durch
ein elektromagnetisches Stellwerk 25 axial auf dem Pumpenkolben verschoben, wobei
die pro Pumphub des Pumpenkolbens in eine der Einspritzleitungen geförderte Kraftstoffmenge
um so größer ist, je mehr der Ringschieber 18 zum oberen Totpunkt des Pumpenkolbens
hin verschoben ist. Das elektromagnetische Stellwerk als Steuerorgan der Steuerung
der Kraftstoffeinspritzmenge wird dabei von einer elektrischen Regeleinrichtung 23
gesteuert, die entsprechend Betriebsparametern ein Steuersignal an das Stellwerk 25
abgibt. Als einer der Betriebsparameter wird die Drehzahl der Brennkraftmaschine über
einen Drehzahlgeber 26 erfaßt, der mit einer mit der Antriebswelle 27 der Kraftstoffeinspritzpumpe
gekoppelten Zahnscheibe 28 zusammenarbeitet. Diese Antriebswelle treibt auch die Nockenscheibe
6 an. Weiterhin wird die eingestellte Position des elektromagnetischen Stellwerks
25 durch einen Rückmeldegeber 29 erfaßt und es wird weiterhin die Lage des Spritzzeitpunktes
der Steuerung mit einem Spritzzeitpunktgeber 30 erfaßt. Im ausgeführten Beispiel kann
dies ein Geber sein, der die Stellung des Rollenrings 6 erfaßt, es können aber auch
andere Spritzzeitpunktgeber wie z. B. Nadelhubgeber oder ahnliche vorgesehen sein.
Über ein Gaspedal 32 wird ein Signal entsprechend des von der Brennkraftmaschine abzugebenden,
gewünschten Drehmoments in die Regeleinrichtung eingegeben. Weiterhin können noch
andere Parameter, wie die Temperatur oder die Dichte der den Brennräumen der Brennkraftmaschine
zugeführten Luft bei der Kraftstoffmengensignalbildung zur Ansteuerung des Stellwerks
berücksichtigt werden. Solche Steuerungen sind allgemein bekannt und brauchen hier
deshalb nicht näher beschrieben werden.
[0008] Für die Einstellung des Spritzzeitpunktes ist ferner ein Spritzverstellkolben 34
vorgesehen, der in einem Arbeitszylinder 35 verschiebbar ist und mit dem Rollenring
6 gekoppelt ist, auf der einen Seite durch eine Rückstellfeder 37 belastet ist und
auf der anderen Seite einen Arbeitsraum 38 im Arbeitszylinder einschließt, der über
eine Abkoppeldrossel 39 mit dem Kraftstoffversorgungsraum 9 verbunden ist. Mit dem
mit der Drehzahl ansteigenden Druck im Kraftstoffversorgungsraum wird der Spritzverstellkolben
gegen die Kraft der Feder 37 verschoben und verdreht dabei den Rollenring 6 so, daß
die Kolbenhubbewegung zu einem früheren Drehwinkel der Einspritzpumpenantriebswelle
27 erfolgt.
[0009] Soweit oben beschrieben, handelt es sich um eine bekannte Kraftstoffeinspritzpumpe
der Verteilerpumpenbauart mit elektrischer Steuerung. Solche elektrischen Steuerungen
können aus unterschiedlichen Gründen ausfallen oder eine Fehlfunktion aufweisen, so
daß es von Vorteil ist, Zusatzmaßnahmen zu treffen, durch die sichergestellt ist,
daß eine Höchstdrehzahl der von der Kraftstoffeinspritzpumpe versorgten Brennkraftmaschine
nicht überschritten werden kann, so daß im Falle eines Versagens der elektrischen
Steuerung ein Notbetrieb der Brennkraftmaschine aufrechterhalten werden kann. Bei
diesem Notbetrieb soll sichergestellt werden, daß die Brennkraftmaschine wenigstens
mit kleiner Last solange betrieben werden kann, bis das Fahrzeug aus einer Gefahrensituation
heraus oder in eine Reparaturwerkstatt mit eigener Kraft gefahren werden kann. Zu
diesem Zweck ist in der Kraftstoffversorgungsleitung 8 eine Drossel 40 angeordnet
in Form eines Drehschiebers mit einer Durchgangsbohrung 41. Diese Drossel ist durch
einen außenliegenden Hebel 42 zugleich mit dem Gaspedal 32 betätigbar und steuert
den Querschnitt der Kraftstoffversorgungsleitung. Stromabwärts dieser Drossel kann
in der Kraftstoffversorgungsleitung 8 urmittelbar vor deren Einmündung in den Zylinder
2 ein elektromagnetisch betätigtes Abschaltventil 44 vorgesehen werden, das zum Abstellen
der Brennkraftmaschine die Kraftstoffversorgung des Pumpenarbeitsraumes 4 ganz unterbinden
kann.
[0010] Dieses Ventil wird ebenfalls von der Regeleinrichtung 23 gesteuert, wenn z. B. durch
einen Zündschalter die Stromzufuhr der Regeleinrichtung unterbrochen wird.
[0011] Parallel zur verstellbaren Drossel 41 ist in einer Bypassleitung 45 eine feste Drossel
46 angeordnet, die den minimalen Durchgangsquerschnitt vom Kraftstoffversorgungsraum
9 zur Zylinderbohrung 2 bzw. zum Pumpenarbeitsraum 4 bestimmt. Statt der als Drehschieber
ausgebildeten verstellbaren Drossel kann auch ein entsprechend betätigbares Sitzventil
140 mit ebenfalls parallel dazu liegender Festdrossel 46 gemäß Figur 2 oder ein Sitzventil
240 gemäß Figur 3 vorgesehen werden, bei dem die Festdrossel als Bohrung 48 durch
das Schließglied 49 des Sitzventils 240 verwirklicht ist.
[0012] Die verstellbare Drossel ist so ausgebildet und wird vom Gaspedal so angesteuert,
daß schon bei kleinsten Gaspedalbewegungen der Durchgangsquerschnitt bei der Kraftstoffversorgungsleitung
8 sehr rasch geöffnet wird, damit die elektrische Regeleinrichtung in ihrer Funktionsfähigkeit
nicht eingeschränkt wird und die Kraftstoffeinspritzmenge unbeeinflußt durch die verstellbare
Drossel durch den Ringschieber 18 gesteuert wird. Dies ist vor allen Dingen besonders
wirkungsvoll durchführbar, wenn ein Kegelsitzventil 140 bzw. 240 gemäß den Ausführungen
in Figuren 2 und 3 verwendet wird. Im Falle eines Ausfalls der elektrischen Regeleinrichtung
oder des Stellwerks übernimmt die verstellbare Drossel die Steuerung der Kraftstoffeinspritzmenge
in der Art einer Saugdrosselregelung. Dazu wird nun die verstellbare Drossel ebenfalls
in Abhängigkeit vom Gaspedal 32 verstellt und ändert den Zuströmquerschnitt zum Pumpenarbeitsraum.
Den minimalen Zuströmquerschnitt bestimmt die Festdrossel 46, die im Minimum so groß
sein muß, daß die volle Leerlauflastaufnahme und die Kraftstoffzufuhr zum Starten
der Brennkraftmaschine gewährleistet ist. Mit zunehmender Drehzahl sinkt der auf den
Einzelförderhub des Pumpenkolbens bezogene Durchfluß im Verhältnis l/n. Wegen der
mit der Drehzahl steigenden Reibleistung des Motors wird sich bei mittlerer Drehzahl
ein Gleichgewicht einstellen zwischen entsprechend der zugeführten Kraftstoffmenge
erbrachten Antriebsleistung und den Widerständen. Selbst wenn das Stellwerk 25 auf
volle Kraftstoffeinspritzmenge gestellt wäre, kann damit eine Durchgehen der Brennkraftmaschine
verhindert werden, da der Fahrer zur Beeinflussung der Antriebsleistung das Gaspedal
32 zurücknimmt, die Durchgangsbohrung 41 der verstellbaren Drossel 40 geschlossen
wird und der Kraftstoffzufluß zum Pumpenarbeitsraum durch die Festdrossel bestimmt
wird. Es stellt sich das oben gegebene Gleichgewichtsverhältnis ein, das einer Leerlaufdrehzahl
oder einer mittleren niedrigen Drehzahl entsprechen kann. Die Festdrossel kann aber
auch in einem Drehschieber 50 angeordnet sein, wie er in Figur 4 in drei Stellungen
gezeigt ist. Der Drehschieber stellt dabei die verstellbare Drossel dar, die der verstellbaren
Drossel 40 von Figur 1 entspricht, mit einer Durchgangsbohrung 41. Von dieser zweigt
ein Querkanal 52 ab, der als Drosselbohrung ausgeführt ist. Eintrittsseitig weist
die Durchgangsbohrung 41 eine Querschnittserweiterung 53 auf, derart, daß der Eintritt
54 in einer Drehstellung des Drehschiebers noch mit der eintrittsseitigen Kraftstoffversorgungsleitung
8 verbunden ist, in der der Austritt 55 der Durchgangsbohrung 41 geschlossen ist,
wohl aber der Querkanal 52 mit der weiterführenden Kraftstoffversorgungsleitung 8
in Verbindung ist. In dieser zweiten Stellung von Figur 4 liegt also die Festdrossel
in Form des Querkanals 52 in Reihe zur Durchgangsbohrung 55. Schließlich kann bei
einer weiteren Verdrehung des Drehschiebers 50 die Kraftstoffversorgungsleitung 8
ganz verschlossen werden. Somit kann die Brennkraftmaschine bzw. deren Versorgung
durch die Kraftstoffeinspritzpumpe über den Drehschieber 50 ganz unterbunden werden,
selbst wenn das elektromagnetisch betätigbare Abschaltventil 44 nicht wirksam wird.
[0013] Falls die Kennlinie der einfachen Drosselbohrung gemäß Festdrossel 46 nicht steil
genug die Kraftstoffeinspritzmenge bei einem Versagen der elektrischen Steuerung abregelt,
sich also eine zu hohe Vollastdrehzahl einstellt, kann statt eines einfachen Drosselventils
eine Einrichtung verwendet werden, wie sie in Figur 5 dargestellt ist. Dort ist statt
des Drehschiebers 40 ein Längsschieber 57 als Drosselkörper der Drossel vorgesehen,
der an seinem Umfang eine Ringnut 58 aufweist und in einer Sackbohrung 59, die zum
Kraftstoffversorgungsraum hin offen ist, dicht verschiebbar ist. Die Stirnseite 60
des Längsschiebers 57 wird somit vom drehzahlabhängigen Druck im Kraftstoffversorgungsraum
beaufschlagt und kann gegen eine an seiner anderen Stirnseite angreifende Rückstellfeder
61 verschoben werden. Dieser Verschiebeweg wird begrenzt durch einen verstellbaren
beschlag 63, der wiederum vom Gaspedal 32 her entsprechend der Ansteuerung des Drehschiebers
40 von Figur 1 betätigt wird. Bei Verstellung in Richtung Mehrlast wird der Längsschieber
57 gegen den Druck im Kraftstoffversorgungsraum verschoben und es kommt die Ringnut
58 zunehmend in Überdeckung mit der Kraftstoffversorgungsleitung 8, die vorzugsweise
von einer konstanten Druckquelle mit Kraftstoff versorgt wird. Somit läßt sich ein
variabler Querschnitt mechanisch steuern und es kann bei in Richtung kleinster Last
verstelltem beschlag 63 eine Mengensteuerung über das Gleichgewicht zwischen der Rückstellfeder
61 und der kraftstoffversorgungsraumseitig auf den Längsschieber wirkenden Kraft erzielt
werden. Die Rückstellfeder 61 kann in diesem Falle die Funktion einer Leerlauffeder
übernehmen, die den Durchtrittsquerschnitt in der Kraftstoffversorgungsleitung 8 an
der Ringnut 58 steuert. Im übrigen ist die Kraftstoffeinspritzpumpe gleich aufgebaut
wie die vom Ausführungsbeispiel nach Figur 1. Grundsätzlich läßt sich durch einen
zusätzlichen Anschlag auch ein Restdurchgangsquerschnitt am Ringschieber 58 einstellen
und auch eine Möglichkeit schaffen durch Handbetätigung den Durchgangsquerschnitt
der Kraftstoffversorgungsleitung 8 ganz zu schließen.
[0014] Als Sicherheitsmaßnahme gegen zu hoher Drehzahl bei einem Versagen der Kraftstoffsteuerung
kann in die Wegübertragung zwischen Gaspedal 32 und verstellbarem Anschlag, in Reihe,
eine Federkapsel 66 eingesetzt werden, die bei Überdrehzahl und damit stark ansteigendem
Druck im Kraftstoffversorgungsraum 9 zusammengedrückt wird, so daß die Kraftstoffversorgungsleitung
verschlossen werden kann und die Kraftstoffeinspritzmenge abgeregelt wird.
[0015] Figur 6 zeigt eine abgewandelte Ausführung des Ausführungsbeispiels nach Figur 5.
Hier ist ein in einem Führungszylinder 65 dicht verschiebbarer zylindrischer Drosselkörper
66 der Drossel vorgesehen, der an seinem einen Ende in einen Kolben 67 mit größerem
Durchmesser und an seinem anderen Ende in einen Kolben 68 mit kleinerem Durchmesser
übergeht. Der Kolben mit größerem Durchmesser gleitet dicht in einem Zylinder 69,
der sich an den Führungszylinder 65 anschließt und gegenüberliegend über eine Eintrittsöffnung
70 in Verbindung mit der Steuerdruckquelle ist, dem Kraftstoffversorgungsraum 9, der
unter drehzahlabhängigem Druck steht. Der im Zylinder 69 auf der der Eintrittsöffnung
70 gegenüberliegenden Seite vom Kolben 67 eingeschlossene Raum 71 ist über eine Entlastungsleitung
72 oder Leckleitung druckentlastet.
[0016] Die am Übergang zwischen dem zylindrischen Drosselkörper 66 und dem Kolben 68 mit
kleinerem Durchmesser ausgebildete Schulter 76 verläuft schräg, so daß eine schräge
Steuerkante 77 ausgebildet wird, durch die eine in den Führungszylinder 65 mündende
Zulauföffnung 78 der Kraftstoffversorgungsleitung 8 steuerbar ist. Der Führungszylinder
65 ist stirnseitig geschlossen und von dem von der Schulter 76 eingeschlossenen Teil
des Führungszylinders führt unverschließbar die Kraftstoffversorungsleitung 8 weiter
zum Pumpenarbeitsraum der Kraftstoffeinspritzpumpe. Der im Durchmesser kleinere Kolben
68 wird dicht durch die Stirnseite 79 des Führungszylinders 65 hindurchgeführt und
ist dort von einer der Rückstellfeder 61 entsprechenden Rückstellfeder 80 stirnseitig
belastet, derart, daß der Drosselkörper 66 mittels des Kolbens 67 vom drehzahlabhängigen
Druck des Saugraumes 9 entgegen der Kraft der Rückstellfeder 80 verschiebbar ist und
damit mit seiner schrägen Steuerkante 77 den Eintrittsquerschnitt der Zulaufsöffnung
78 steuert. Zur Veränderung der Drehlage des Drosselkörpers 66 ist dieser über einen
Hebel 81 in der Drehstellung veränderbar geführt, wobei der Hebel 81 entsprechend
der Gaspedalstellung in Drehrichtung veränderbar ist. Je nach Drehstellung des Drosselkörpers
wird somit nach einem früheren oder späteren Weg die Zulauföffnung 78 ganz geöffnet
bzw. ganz geschlossen. Somit ist dann auch die sich im drehzahlabhängigen Druck des
Kraftstoffversorgungsraums bemerkbar machende Drehzahl, bei der die Kraftstoffversorgung
abgeregelt wird, veränderbar bzw. die den Querschnitt der Kraftstoffversorgungsleitung
8 über die schräge Steuerkante drosselnde Drossel lastabhängig verstellbar.
[0017] Eine Ausführungsvariante zum Ausführungsbeispiel nach Figur 6 zeigt Figur 7. Diese
unterscheidet sich von Figur 6 dadurch, daß der auf den sich an den zylindrischen
Drosselkörper 66 anschließenden Kolben 67 mit größerem Durchmesser verzichtet wird,
so daß hier der zylindrische Drosselkörper 86 mit seiner einen Stirnseite im Führungszylinder
87 einen Druckraum 88 begrenzt, der über die Eintrittsöffnung 70 wiederum mit dem
Kraftstoffversorgungsraum 9 verbunden ist. Weiterhin weist der zylindrische Drosselkörper
86 eine Ringnut 90 auf, deren eine der Eintrittsöffnung 70 zugewandte Begrenzungswand
zur Längsachse des Drosselkörpers schräg verläuft unter Bildung einer schrägen Steuerkante
91. Von der Ringnut 90 führt unverschließbar die Kraftstoffversorgungsleitung 8 ab
zum Pumpenarbeitsraum und es mündet die Kraftstoffversorgungsleitung 8 über eine Eintrittsöffnung
92 gesteuert durch die schräge Steuerkante 91 in die Ringnut 90. Der zylindrische
Drosselkörper ist in ähnlicher Weise wie beim Ausführungsbeispiel nach Figur 6 über
einen Kolben 93 mit geringerem Durchmesser geführt, wobei der Kolben 93 durch die
Stirnwand 94 des Führungszylinders 87 nach außen führt, dort den Hebel 81 zur Verdrehung
des Drosselkörpers 86 aufweist und von der Rückstellfeder 80 entgegen dem Kraftstoffdruck
im Druckraum 88 beaufschlagt ist. Diese Ausgestaltung hat gegenüber der vorstehenden
den Vorteil, daß der Drosselkörper 86 bezogen auf die Ringnut 90 bzw. des steuerkantenseitig
auf ihm wirkende Kraft kraftausgeglichen ist. Zur Stirnseite 94 hin ist der Führungszylidner
87 druckentlastet über eine hier nicht weiter gezeigte Leckleitung.
[0018] Die beschriebene Einrichtung ermöglicht es bei erhöhter Sicherheit gegen Durchgehen
der Brennkraftmaschine die Sicherheitsvorkehrungen im Steuergerät auf ein niedriges
Niveau zu bringen. Insbesondere ist die Kraftstoffzumessung nicht mehr ausschließlich
von der Funktion der Regeleinrichtung und des Stellwerkes abhängig. Die erfindungsgemäße
Ausgestaltung kann auch bei einer anderen Art von elektrischer Regelung bzw. Steuerung
der Kraftstoffeinspritzmenge Verwendung finden. Dies z. B. bei Kraftstoffeinspritzpumpen,
deren Pumpenarbeitsraum über ein elektrisch gesteuertes Ventil während des Pumpenkolbenförderhubs
geöffnet bzw. geschlossen wird und mit dem Schließen die Dauer und der Zeitpunkt der
Kraftstoffhochdruckerzeugung durch den Pumpenkolben und somit der Einspritzung bestimmt
wird.
1. Kraftstoffeinspritzpumpe für Brennkraftmaschinen mit einem von einem hin- und hergehend
angetriebenen Pumpenkolben (3) begrenzten Pumpenarbeitsraum (4), mit einer mit dem
Pumpenarbeitsraum (4) verbindbaren Kraftstoffversorgungsleitung (8), in der eine entsprechend
dem gewünschten von der Brennkraftmaschine abzugebenden Drehmoment über ein Gaspedal
(32) willkürlich entsprechend der Stellung des Gaspedals verstellbare Drossel (40,
140, 240, 50, 57) angeordnet ist, über die der Pumpenarbeitsraum bei einem Saughub
des Pumpenkolbens mit einer unter niedrigem Druck stehenden Kraftstoffquelle (9) verbindbar
ist und mit einem vom Pumpenarbeitsraum (4) abführenden Entlastungskanal (20), der
zur Steuerung der Kraftstoffeinspritzmenge durch ein von einer elektrischen Regeleinrichtung
(23) in Abhängigkeit von Betriebsparametern steuerbares Steuerorgan (25, 18) mit einem
Kraftstoffniederdruckraum, insbesondere mit der Kraftstoffquelle (9) verbindbar ist,
wobei von der elektrischen Regeleinrichtung (23) zur Steuerung der Kraftstoffeinspritzmenge
wengistens die Stellung des Gaspedals (32) erfaßt wird, dadurch gekennzeichnet, daß
bei zurückgenommener Stellung des Gaspedals entsprechend der Einstellung des Leerlaufbetriebs
die verstellbare Drossel (40, 140, 240, 50, 57) in einer Stellung ist, in der ein
vorgegebener minimaler, Durchflußquerschnitt freigegeben ist, der ausreichend ist,
um die zur Versorgung der Brennkraftmaschine mit für den Leerlaufbetrieb und Start
notwendigen Kraftstoffmenge dem Pumpenarbeitsraum zuzuführen und in allen anderen
Stellungen des Gaspedals immer ein größerer querschnitt der Kraftstoffversorgungsleitung
(8) freigegeben ist, als der, der notwendig wäre, die von der elektrischen Regeleinrichtung
gesteuerte Kraftstoffeinspritzmenge beim Saughub des Pumpenkolbens in den Pumpenarbeitsraum
(4) zu leiten.
2. Kraftstoffeinspritzpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der minimale
Durchflußquerschnitt durch eine feste Drossel (46, 48) im Bypass zur verstellbaren
Drossel festgelegt ist.
3. Kraftstoffeinspritzpumpe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die verstellbare
Drossel als Sitzventil (140, 240) ausgebildet ist.
4. Kraftstoffeinspritzpumpe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die feste Drossel
als durch das Sitzventilschließglied (49) des Sitzventils (240) verlaufende Durchgangsbohrung
(48) ausgebildet ist
5. Kraftstoffeinspritzpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der minimale
Durchflußquerschnitt als von einer Durchgangsbohrung (41) abzweigender Querkanal (52)
in einem Drehschieber (50) ausgebildet ist, der bis zu einer ersten Drehstellung als
variable Drossel dient und in der ersten Drehstellung der Querkanal in Reihe zur Durchgangsbohrung
(41) in der Kraftstoffversorgungsleitung (8) liegt und in einer anderen Drehstellung
die Verbindung zwischen den angrenzenden Teilen der Kraftstoffversorgungsleitung (8)
durch den Drehschieber (50) unterbrochen ist.
6. Kraftstoffeinspritzpumpe nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Drosselorgan (57) der Drossel von einem drehzahlabhängig gesteuerten Druck
der Kraftstoffquelle (9) gegen die Kraft einer Feder (61) beaufschlagt ist und der
Weg der Verstellung der Drossel gegen die Kraft der Feder lastabhängig änderbar ist,
derart, daß eine zunehmende Öffnung der Drosselverbindung in der Kraftstoffversorgungsleitung
(8) hergestellt ist bei Gaspedalverstellungen in Richtung größe- rer Last und/oder
sinkender Drehzahl.
7. Kraftstoffeinspritzpumpe nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Stellweg
der Drossel durch einen verstellbaren Anschlag (63) änderbar ist, gegen den ein den
Durchgangsquerschnitt der Kraftstoffversorgungsleitung (8) steuernder Drosselkörper
(57) entgegen der Kraft der Feder (61) im Sinne einer Verringerung des Durchgangsquerschnitts
zur Anlage bringbar ist, wobei der verstellbare beschlag entsprechend der Stellung
des Gaspedals (32) eingestellt wird.
8. Kraftstoffeinspritzpumpe nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß in Reihe
zum verstellbaren Anschlag eine vorgespannte Federkapsel angeordnet ist.
9. Kraftstoffeinspritzpumpe nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Drossel
einen in einem Zylinder (65, 87) geführten stirnseitig vom drehzahlabhängiggesteuerten
Druck beaufschlagten zylindrischen, axial verstellbaren Drosselkörper (66, 68) aufweist,
der eine den Durchgangsquerschnitt der in den Zylinder mündenden Kraftstoffversorgungsleitung
steuernde schräge Steuerkante aufweist und entsprechend dem Stellweg des Gaspedals
verdrehbar ist.
1. Fuel injection pump for internal combustion engines, having a pump working space (4)
bounded by a reciprocating pump piston (3), having a fuel supply conduit (8) which
can be connected to the pump working space (4) and in which there is a throttle (40,
140, 240, 50, 57) arbitrarily adjustable by means of an accelerator (32) to correspond
to the position of the accelerator and the desired torque to be transmitted by the
internal combustion engine, by means of which throttle (40, 140, 240, 50, 57) the
pump working space can be connected to a fuel source (9) at low pressure during a
suction stroke of the pump piston, and having a relief duct (20), which leads from
the pump working space (4) and can be connected to a low-pressure fuel space, in particular
to the fuel source (9) by a control unit (25, 18) which can be controlled by an electrical
control device (23), as a function of operating parameters, in order to control the
fuel injection quantity, the position of the accelerator (32) at least being recorded
by the electrical control device (23) in order to control the fuel injection quantity,
characterised in that when the accelerator is not depressed, corresponding to the
setting for idling operation, the adjustable throttle (40, 140, 240, 50, 57) is in
a position which frees a specified minimum flow cross-section sufficient to supply
to the pump working space the fuel quantity necessary to supply idling operation and
starting of the internal combustion engine and, in all other positions of the accelerator,
always frees a larger cross-section of the fuel supply conduit (8) than the cross-section
which would be necessary to feed into the pump working space (4), during the suction
stroke of the pump piston, the fuel injection quantity controlled by the electrical
control device.
2. Fuel injection pump according to Claim 1, characterised in that the minimum flow cross-section
is determined by a fixed throttle (46, 48) in the bypass around the adjustable throttle.
3. Fuel injection pump according to Claim 2, characterised in that the adjustable throttle
is configured as a seat valve (140, 240).
4. Fuel injection pump according to Claim 3, characterised in that the fixed throttle
is configured as a passage hole (48) extending through the closing element (49) of
the seat valve (240).
5. Fuel injection pump according to Claim 1, characterised in that the minimum flow cross-section
is configured as a transverse duct (52) branching off from a passage hole (41) in
a rotary valve (50) which acts a variable throttle up to a first angular position
and, in the first angular position, the transverse duct is located in series with
the passage hole (41) in the fuel supply conduit (8) and, in another angular position,
the connection between the adjacent parts of the fuel supply conduit (8) is interrupted
by the rotary valve (50).
6. Fuel injection pump according to one of the preceding claims, characterised in that
the throttling agent (57) of the throttle is subjected to a pressure, controlled as
a function of rotational speed, of the fuel source (9) against the force of a spring
(61) and that the adjustment distance of the throttle against the force of the spring
can be varied as a function of load in such a way that an increasing opening of the
throttle connection in the fuel supply conduit (8) is produced in the case of accelerator
adjustments in the direction of larger load and/or decreasing rotational speed.
7. Fuel injection pump according to Claim 6, characterised in that the setting distance
of the throttle can be varied by an adjustable stop (63) against which a throttling
body which controls the passage cross-section of the fuel supply conduit (8) can be
brought in contact, in the sense of reducing the passage cross-section, against the
force of the spring (61), the adjustable stop being adjusted to correspond with the
position of the accelerator (32).
8. Fuel injection pump according to Claim 6 or 7, characterised in that a preloaded spring
capsule is arranged in series with the adjustable stop.
9. Fuel injection pump according to Claim 6, characterised in that the throttle has a
cylindrical, axially adjustable throttling body (66, 68) guided in a cylinder (65,
87) and subjected on its end surface to pressure controlled as a function of rotational
speed, which throttling body (66, 68) has an oblique control edge controlling the
passage cross-section of the fuel supply conduit opening into the cylinder and is
rotatable to correspond with the setting distance of the accelerator.
1. Pompe d'injection de carburant pour moteurs thermiques, comportant un piston de pompe
(3) entraîné en va et vient, délimitant une chambre de travail de pompe (4), avec
une conduite d'alimentation en carburant (8) susceptible d'être reliée à la chambre
de travail (4), conduite équipée d'un organe d'étranglement réglable (40, 140, 240,
50, 57) commandé arbitrairement en fonction de la position de la pédale d'accélérateur
en fonction du couple à fournir, et qui relie la chambre de travail de la pompe lors
de la course d'aspiration du piston de la pompe à une source de carburant (9) soumise
à une faible pression, ainsi qu'avec un canal de décharge (20) partant de la chambre
de travail (4) de la pompe, canal qui peut être relié à une chambre de basse pression
de carburant pour commander la quantité de carburant injectée par un organe de commande
(25, 18) commandé suivant les paramètres de fonctionnement par une installation électrique
de régulation (23), en pouvant être notamment relié à la source de carburant (9),
l'installation de régulation (23), électrique détectant au moins la position de la
pédale d'accélérateur (32) pour commander la quantité de carburant injectée, pompe
caractérisée en ce que lorsque la position de la pédale d'accélérateur est rappelée,
en fonction du réglage du ralenti, l'organe d'étranglement réglable (40, 140, 240,
50, 57) est dans une position libérant une section minimale prédéterminée, suffisante
pour alimenter le moteur thermique avec la quantité de carburant nécessaire au démarrage
et au fonctionnement en ralenti pour la chambre de travail de la pompe, et pour libérer
toujours une section plus grande de la conduite d'alimentation en carburant (8) pour
toutes les autres positions de la pédale d'accélérateur, section supérieure à celle
qui serait nécessaire pour fournir à la chambre de travail (4) la quantité de carburant
injectée commandée par l'installation de régulation électrique pour la course d'aspiration
du piston de la pompe.
2. Pompe d'injection de carburant selon la revendication 1, caractérisée en ce que la
section de passage minimale est fixée par un organe d'étranglement fixe (46, 48) en
dérivation de l'organe d'étranglement réglable.
3. Pompe d'injection de carburant selon la revendication 2, caractérisée en ce que l'organe
d'étranglement réglable est en forme de siège de soupape (140, 240).
4. Pompe d'injection de carburant selon la revendication 3, caractérisée en ce que l'organe
d'étranglement fixe est en forme d'organe d'obturation de siège de soupape (49) du
perçage traversant (48) passant par le siège de soupape (240).
5. Pompe d'injection de carburant selon la revendication 1, caractérisée en ce que la
section de passage minimale est réalisée sous la forme d'un canal transversal (52)
dérivant du perçage traversant (41) dans un tiroir rotatif (50), et qui sert d'organe
d'étranglement variable jusqu'à une première position de rotation et qui dans cette
première position de rotation met le canal transversal en série avec le perçage traversant
(41) dans la conduite d'alimentation en carburant (8) et qui, dans une autre position
de rotation, coupe la liaison entre les parties adjacentes de la conduite d'alimentation
en carburant (8) par le tiroir rotatif (50).
6. Pompe d'injection de carburant selon l'une des revendications précédentes, caractérisée
en ce que l'organe (57) du moyen d'étranglement est exposé à la pression commandée
en fonction de la vitesse de rotation de la source de carburant (9) contre la force
d'un ressort (61) et la course de réglage de l'organe d'étranglement contre la force
du ressort peut être modifiée en fonction de la charge de façon qu'avec une augmentation
de l'ouverture est établie la liaison d'étranglement dans la conduite d'alimentation
de carburant (8) pour des réglages de la pédale d'accélérateur dans le sens d'une
charge croissante et/ou d'une vitesse de rotation décroissante.
7. Pompe d'injection de carburant selon lu revendication 6, caractérisée en ce que la
course de réglage de l'organe d'étranglement peut être modifiée par une butée réglable
(63) contre laquelle peut venir en appui un organe d'étranglement (57) commandant
la section de passage de la conduite d'alimentation (8) contre la force du ressort
(61) dans le sens d'une réduction de la section de passage, la butée réglable étant
réglée en fonction de la position de la pédale d'accélérateur (32).
8. Pompe d'injection de carburant selon la revendication 6 ou 7, caractérisée par une
capsule à ressort pré-contrainte montée en série avec la butée réglable.
9. Pompe d'injection de carburant selon la revendication 6, caractérisée en ce que l'organe
d'étranglement comporte un corps d'étranglement (66, 68) réglable axialement, de forme
cylindrique, guidé dans un cylindre (65, 87) sollicité par une pression appliquée
sur la face frontale et dépendant de la vitesse de rotation, ce corps d'étranglement
ayant une arête de commande en biais commandant la section de passage de la conduite
de carburant débouchant dans le cylindre, cette arête de commande pouvant être tournée
en fonction de la course de réglage de la pédale d'accélérateur.