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EP 0 454 878 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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23.03.1994 Patentblatt 1994/12 |
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Anmeldetag: 30.04.1990 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: G10D 13/04 |
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Vorrichtung zum Verstellen der Tonhöhe einer Kesselpauke
Device for changing the tonal pitch of a kettle drum
Dispositif pour changer l'acuité d'une timbale
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT DE FR GB IT |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.11.1991 Patentblatt 1991/45 |
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Patentinhaber: Haberling, Bernd |
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D-71711 Steinheim (DE) |
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Erfinder: |
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- Haberling, Bernd
D-71711 Steinheim (DE)
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Vertreter: Bögl, Wolfgang, Dipl.-Ing. |
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Hölderlinstrasse 16 74395 Mundelsheim 74395 Mundelsheim (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
BE-A- 495 566 DE-A- 3 103 656
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CH-A- 415 257 FR-A- 992 831
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Anmeldung betrifft eine Vorrichtung zum Verstellen der Tonhöhe einer Kesselpauke
durch Spannen des Trommelfells, dessen Rand mit einer vertikal verstellbaren Scheibe
verbunden ist.
[0002] Eine solche Vorrichtung ist allgemein bekannt, weil die im Handel erhältlichen Kesselpauken
mit solchen Vorrichtungen versehen sind. Bei den bekannten Kesselpauken (siehe CH-B-415
257) ist die Scheibe mittels einer Hebelübersetzung mit einem Pedal verbunden. Die
Verstellung der Tonhöhe erfolgt durch Betätigung des Pedals. Da das Verstellen der
Tonhöhe mit diesen bekannten Mitteln nicht unerhebliche Kraftanstrengungen erfordert,
ist zum Spielen der Kesselpauke auch eine gute physische Kondition erforderlich.
[0003] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Verstellen der
Tonhöhe einer Kesselpauke zu schaffen, bei welcher nicht mehr die bisher erforderlichen
physischen Anstrengungen erforderlich sind und mit welcher eine Verstellung auch sehr
rasch vorgenommen werden kann. Weitere vorteilhafte Eigenschaften sind die genaue
stufenlose Einstellmöglichkeit und die Unveränderlichkeit eines einmal eingestellten
Wertes.
[0004] Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß mit der Scheibe ein elektrischer
Schrittmotor gekuppelt ist.
[0005] Mit dieser Lösung kann die Tonhöhe der Kesselpauke ohne Kraftanstrengung und sehr
schnell verstellt werden. Diese Lösung eröffnet zudem die Möglichkeit einer Vorprogrammierung
der Verstellung, welche zum erforderlichen Zeitpunkt entweder automatisch oder gesteuert
vorgenommen wird. Desgleichen ist eine einfache elektrooptische Anzeige des Istzstandes
möglich.
[0006] Die Erfindung ist nachstehend anhand der Figuren 1 bis 4 näher erläutert. Es zeigen
:
Fig. 1 eine Kesselpauke in perspektivischer Darstellung,
Fig. 2 eine Ausführungsform der neuen Vorrichtung zum Verstellen der Tonhöhe,
Fig. 3 einen vergrößerten Ausschnitt aus Fig. 2 und
Fig. 4 eine andere Ausführungsform der neuen Vorrichtung zum Verstellen der Tonhöhe.
[0007] Aus Fig. 1 ist der grundsätzliche Aufbau einer Kesselpauke zu erkennen. Die Kesselpauke
besitzt zunächst den Kessel 1. Das obere, offene Ende des Kessels 1 ist mit dem straff
gespannten Trommelfell 2 bedeckt, welches beispielsweise in einem Ring 3 gespannt
gehalten sein kann. Der Ring 3 seinerseits ist über die Spannschrauben 4 mit der Scheibe
5 gekuppelt.
[0008] Bei der aus Fig. 2 ersichtlichen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung
ist die Scheibe 5 mit dem Zugstab 6 gekuppelt, welcher vertikal verstellt werden soll.
Das wird dadurch erreicht, daß die Rotationbewegung der Abtriebswelle des Schrittmotors
7 auf den Zugstab 6 übertragen wird. Schrittmotor 7 und Scheibe 5 mit Zugstab 6 sind
an dem Fußgestell 8 gelagert.
[0009] Einzelheiten der Anordnung, mit welcher die Rotationsbewegung des Schrittmotors 7
in die Linearbewegung des Zugstabes 6 umgewandelt wird, ist in Fig. 3 verdeutlicht.
Der Zugstab 6 ist an seinem unteren Ende mit der Öffnung 9 versehen. In diese Öffnung
9 ragen das Widerlager 10 und die mit Gewinde verseheneAbtriebswelle 11 hinein. Am
Boden der Öffnung 9 ist der Keil 12 befestigt und die Abtriebswelle 11 taucht in den
zweiten horizontal verstellbaren Keil 13 ein. Wenn nun die Abtriebswelle 11 des Schrittmotors
in Rotation versetzt wird, dann wird der Keil 13 nach links oder rechts bewegt, wodurch
der Zugstab 6 nach unten oder oben bewegt wird.
[0010] Eine andere Ausführungsform der Vorrichtung, mit welcher die Rotationsbewegung des
Schrittmotors 7 auf die Scheibe 5 übertragen wird, ist in Fig. 4 verdeutlicht. Die
gegen Verdrehen gesicherte Scheibe 5 ist im Zentrum mit einer Gewindemutter versehen.
In diese taucht die ebenfalls mit einem Gewinde versehene Abtriebswelle 11 des Schrittmotors
7 ein, welcher am Fußgestell 8 befestigt ist. Wenn der Schrittmotor 7 eingeschaltet
wird, dann wird die Drehung der Abtriebswelle 11 direkt in eine Aufwärts- oder Abwärtsbewegung
der Scheibe 5 umgewandelt.
[0011] Die vorgeschlagene Lösung gestattet nicht nur eine wenig kraftaufwendige und rasche
Tonhöhenverstellung bei einer Kesselpauke, sondern sie eröffnet auch einen höheren
Bedienungskomfort.
[0012] Die einfachste Möglichkeit der Verstellung besteht darin, daß der Schrittmotor mittels
eines Fußschalters 15 in der einen oder anderen Drehrichtung so lange betätigt wird,
bis die gewünschte Tonhöheneinstellung erreicht ist. Erforderlichenfalls kann die
Einstellung auch unterschiedlich schnell erfolgen, d.h. der größere Teil des Verstellbereiches
wird rasch überbrückt und die Endeinstellung wird langsamer vorgenommen.
[0013] Das ermöglicht auch, ein Glissando zu spielen. Die Anzeige der Tonhöhe kann dabei
in bekannter Weise mechanisch erfolgen.
[0014] Der Schrittmotor kann aber auch mit einer elektronischen Steuerung versehen sein,
welche in der Lage ist, auf Tastendruck die gewünschten Tonhöhenstufen zu speichern.
Das Abrufen der gewünschten Tonhöhenstufe kann durch Betätigung eines Fußschalters
erfolgen, wobei beispielsweise bei jeder Schalterbetätigung eine Tonhöhenstufe weitergeschaltet
wird. Es ist auch denkbar, daß die Einstellung einer gespeicherten Tonhöhenstufe direkt
durch Tastendruck ausgelöst wird. Es eröffnet sich auch die Möglichkeit, die Tonhöhenstufen
entsprechend dem zu spielenden Musikstück vorzuwählen und zu speichern. Die Umschaltung
auf die nächste erforderliche Tonhöhenstufe kann entweder zeitabhängig automatisch
erfolgen oder durch Betätigung eines Fußschalters.
[0015] Die Anzeige der eingestellten Tonhöhenstufe kann auch mittels Anzeigelampen oder
dergleichen auf einem gut ablesbaren Tableau 16 erfolgen. Die vorstehend beschriebene
Verstellvorrichtung gestattet auch eine einfach vorzunehmende Stimmung der Kesselpauke
vor und erforderlichenfalls während eines Konzerts.
1. Vorrichtung zum Verstellen der Tonhöhe einer Kesselpauke durch Spannen des Trommelfells,
dessen Rand mit einer vertikal verstellbaren Scheibe verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet, daß mit der Scheibe ( 5 ) ein elektrischer Schrittmotor (
7 ) gekuppelt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe ( 5 ) im Zentrum mit einer Gewindemutter versehen
ist, in welche die mit einem Gewinde versehene Abtriebswelle ( 11 ) des Schrittmotors
( 7 ) eintaucht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Zentrum der Scheibe ( 5 ) ein an seinem unteren
Ende mit einer Öffnung ( 9 ) versehenen Zugstab ( 6 ) verbunden ist, am Boden der
Öffnung ein Keil ( 12 ) befestigt ist, welcher mit einem zweiten, von der Abtriebswelle
( 11 ) des Schrittmotors ( 7 ) durchdrungenen Keil ( 13 ) zusammenwirkt, wobei der
zweite Keil ( 13 ) und die Abtriebswelle ( 11 ) mit Gewinde versehen sind und sich
der zweite Keil an einem Widerlager ( 10 ) abstützt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 und einem der Ansprüche 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schrittmotor mit einer Programmsteuerung versehen
ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Programmsteuerung eine Anzeigevorrichtung aufweist.
1. An arrangement for adjusting the tone or tone pitch of a kettle-type machine drum
by tensioning of the drum head, to whose edge there is connected a vertically displaceable
disc,
characterized in that an electrical stepper motor ( 7 ) is coupled with said disc
( 5 ).
2. An arrangement as claimed in claim 1,
characterized in that said disc ( 5 ) is provided in its central region with a threaded
nut into which there extends the threaded drive shaft ( 11 ) of said electrical stepper
motor ( 7 ).
3. An arrangement as claimed in claim 1,
characterized in that to the central reagion of said disc ( 5 ) there is connected
a pulling rod ( 6 ) with a lower end having an opening ( 9 ), that to the bottom of
said opening there is connected a wedge ( 12 ) for cooperating with a second wedge
( 13 ) which is traversed by the said drive shaft ( 11 ) of said stepper motor ( 7
), with both said second wedge ( 13 ) and said drive shaft ( 11 ) being provided with
threads, and said second wedge ( 13 ) resting against an abutment ( 10 ).
4. An arrangement as claimed in claim 1 and one of claims 2 or 3,
characterized in that said stepper motor is provided with a program control.
5. An arrangement as claimed in claim 4,
characterized in that said program control comprises an indicating device.
1. Dispositiv pour changer l'acuité d'une timbale par bander le peau de tambour ,
le bord de celui est lié avec un disque (5) verticalement ajustable ,
caratérisé en ce qu'un moteur electrique pas à pas est couplé avec le disque ( 5 ).
2. Dispositiv selon la revendication 1 ,
caracterisé en ce que dans le centre du disque ( 5 ) est prévu un écrou, qui est pénétré
par 1 'abre (11) fileté du moteur electrique .
3. Dispositiv selon la revendication 1 ,
caracterisé en ce qu'un barre de traction ( 6 ) est couplé avec le centre du disque
( 5 ) , le bout inférieur de celui est muni avec un trou ( 9 ) et au fond du trou
est fixé un coin ( 12 ) , qui agit ensemble avec un deuxieme coin et qui est pénétré
par l'arbre ( 11 ) du moteur électrique et selon lequel le deuxieme coin ( 13 ) et
l'arbre du moteur electrique ( 11 ) sont prévu d'un ecrou et le deuxieme coin est
étayé à un butée(10).
4. Dispositiv selon la revendication 1 et une des revendications 2 ou 3 ,
caracterisé en ce que le moteur electrique pas à pas est garni avec une commande de
programme .
5. Dispositiv selon la revendication 4 ,
caracterisé en ce que la commande de programme est muni d'un contrôle du niveau .