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EP 0 454 890 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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26.01.1994 Patentblatt 1994/04 |
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Anmeldetag: 04.05.1990 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: B21J 15/28 |
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Vorrichtung zur Überwachung von Verarbeitungsgeräten für Blindbefestiger
Control device for blind rivet setting tools
Dispositif de contrôle pour outils de pose de rivets aveugles
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT SE |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.11.1991 Patentblatt 1991/45 |
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Patentinhaber: VVG Befestigungstechnik Beteiligungs-GmbH |
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D-58730 Fröndenberg (DE) |
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Erfinder: |
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- Honsel, Michael, Dipl.-Ing.
D-5758 Fröndenberg-Hohenheide (DE)
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Vertreter: Grünecker, Kinkeldey,
Stockmair & Schwanhäusser
Anwaltssozietät |
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Maximilianstrasse 58 80538 München 80538 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-C- 2 520 662 GB-A- 2 094 476 US-A- 3 685 716
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DE-C- 2 537 793 US-A- 3 665 742 US-A- 4 644 785
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Blindnietsetzgerät gemäß den Merkmalen des Oberbegriffs
des Anspruchs 1.
[0002] Allgemein besteht bei Blindnietsetzgeräten das Problem, daß die einwandfreie Funktion
des Gerätes in aller Regel nur am Arbeitsergebnis feststellbar ist. Wenn die Blindniete
oder Blind-Einnietmuttern jedoch so eingesetzt werden, daß der Schließkopf vollkommen
verdeckt ist, kann man nur zu einem aussagefähigen Qualitätsergebnis gelangen, wenn
die Nietverbindung zerstört wird. Aus der gattungsbildenden DE-A-2537793 ist bereits
ein hydraulisches Blindnietsetzgerät bekannt, das im Bewegungsbereich des Spannfutters
ein Sichtfenster aufweist.
[0003] Darüber hinaus ist aus der US-A-3685716 ein automatisches Blindnietsetzgerät bekannt,
bei dem das Einsetzen des Zugdorns eines Blindniets in das Blindnietsetzgerät automatisch
vorgenommen wird.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Blindnietsetzgerät der eingangs genannten
Art zu schaffen, daß den Setzvorgang von Blindnieten oder Blind-Einnietmutternn überwacht
und sicherstellt, daß das Blindnietsetzgerät mit einer vorgegebenen Zugkraft arbeitet,
wobei fehlerhafte Setzvorgänge angezeigt werden sollen.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
[0006] Zweckmäßigerweise besteht die Kraftmeßeinrichtung aus einem Dehnungsmeßstreifen,
der mechanische Spannungen in elektrische Größen umwandelt, oder aus einer Druckdose,
die die mechanische Spannung in eine elektrische Größe umsetzt. Die Überwachung der
richtigen Zugkraft erfolgt dadurch, daß eine Überwachungseinrichtung die elektrischen
Größen mit einem in einem EPROM abgelegten Sollwert vergleicht.
[0007] Vorteilhafterweise enthält das EPROM mehrere auswählbare Sollwerte, die in der Überwachungseinrichtung
mit der elektrischen Meßgröße (Istwert) verglichen werden.
[0008] Es ist vorteilhafterweise vorgesehen, daß unter Ansprechen auf die Überwachungseinrichtung
ein optisches und/oder akustisches Signal erzeugt wird, wenn die vorgegebene Zugkraft
von dem Istwert abweicht.
[0009] Eine Weiterbildung liegt darin, daß die Überwachungseinrichtung die vom Gerät verarbeiteten
Blindbefestiger zählt. Zweckmäßig ist die Überwachungseinrichtung im Gerät oder außerhalb
angeordnet.
[0010] Um einen Verschleiß des Spannmechanismus oder Undichtigkeiten im Drucksystem bei
Pneumatik oder Hydraulik festzustellen, ist eine Einrichtung zur Messung des Arbeitshubes
des Gerätes vorgesehen.
[0011] Es ist vorteilhafterweise vorgesehen, daß eine Druckmeßeinrichtung zwischen dem Zugmechanismus
und einer Feder liegt und eine dem Arbeitshub proportionale elektrische Meßgröße liefert.
[0012] In vorteilhafter Weise ist vorgesehen, daß in dem EPROM eine Tabelle angelegt ist,
die der ermittelten elektrischen Meßgrößen den entsprechenden Arbeitshub zuordnet.
[0013] Eine vorteilhafte Ausgestaltung liegt darin, daß die Überwachungseinrichtung den
entsprechenden Wert des Arbeitshubes ausliest.
[0014] Eine vorteilhafte Fortbildung liegt darin, daß Zeit-, Stopp- und optische sowie akustische
Alarmfunktionen vorgesehen sind.
[0015] Eine Weiterbildung liegt darin, daß ein Display vorgesehen ist, das die von der Überwachungseinrichtung
ermittelten Ergebnisse anzeigt.
[0016] Eine besondere Ausgestaltung liegt darin, daß ein Bedienungsfeld vorgesehen ist,
über das die gewünschten Sollwerte und Funktionen eingegeben und auf dem Display angezeigt
werden.
[0017] Die Erfindung soll nachstehend anhand eines Ausführungsbeispieles unter Bezugnahme
auf die Zeichnung näher erläutert werden.
Die Figur zeigt die Seitenansicht eines Nietsetzgerätes, in das die Erfindung eingesetzt
ist.
[0018] In der Figur ist ein Nietsetzgerät 1 in schematischer Weise dargestellt, in der die
Erfindung eingesetzt ist. Eine Kraftmeßeinrichtung 2, beispielsweise ein Dehnungsmeßstreifen,
ist an dem vorderen Teil eines Zugmechanismus 3 angebracht, die sicherstellt, daß
das Nietsetzgerät 1 mit einer vorgegebenen Zugkraft arbeitet. Es ist ebenso denkbar,
alle für diesen Zweck geeigneten Druckdosen zu verwenden, um die Zugkraft zu ermitteln.
Der als Kraftmeßeinrichtung wirkende Dehnungsmeßstreifen 2 dient dazu, die Zugkraft
an einem Blindniet zu messen, um daraus Rückschlüsse auf einen erfolgten Setzvorgang
zu ziehen, d. h. zu erkennen, ob ein Niet erfolgreich gesetzt worden ist. Dazu wird
der Dehnungsmeßstreifen 2 längs der Achse auf dem Zugmechanismus 3 angebracht, um
so die an dem Zugmechanismus 3 auftretenden Normalspannungen zu messen. Eine Verformung
bzw. Dehnung des Zugmechanismus 3 wirkt sich unmittelbar als Verformung des Dehnungsmeßstreifens
2 aus, wodurch dieser eine der Längenänderung des Zugmechanismus 3 proportionale elektrische
Widerstandsänderung erfährt. Der Dehnungsmeßstreifen 2 arbeitet demnach als Widerstandsmodulator
und kann als ein Widerstandselement in einer Wheatston'schen Brückenschaltung angeordnet
sein, um so meßbare und der Zugkraft proportionale Spannungsänderungen hervorzurufen.
Der Dehnungsmeßstreifen 2 bewirkt also die Umsetzung von mechanischen Spannungen in
elektrische Spannungen. Mittels eines Bedienungsfeldes 9 ist es möglich, eine vorgegebene
Zugkraft einzustellen, die von einer Überwachungseinrichtung 4 mit dem gemessenen
Wert des Dehnungsmeßstreifens 2 verglichen wird. Dazu ist es erforderlich, daß die
von dem Dehnungsmeßstreifen 2 gelieferte analoge elektrische Meßgröße zuerst in einem
A/D-Wandler digitalisiert wird, da der über das Bedienungsfeld ausgewählte Sollwert
ebenfalls als digital gespeicherter Wert, der in einem Speicher, beispielsweise einem
EPROM, abgelegt ist, vorliegt. Jetzt kann der gemessene und digitalisierte Istwert
mit dem vorgegebenen Sollwert auf digitaler Basis verglichen werden. Liegt die Abweichung
des Vergleichswertes außerhalb eines zusätzlich vorgegebenen Toleranzbereiches, so
wird unter Ansprechen auf diesen Abweichungswert ein optisches und/oder akustisches
Signal erzeugt, also wenn der Setzvorgang nicht in der erwünschten Weise erfolgt ist.
Um eine genaue Angabe über den Zusammenhang zwischen Zugkraft und Verformung des Zugmechanismus
3 und damit über die elektrische Größe des Dehnungsmeßstreifens 2 zu erhalten, muß
der Querschnitt und der Elastizitätsmodul des verwendeten Materials bekannt sein,
der durch das Verhältnis von Zugkraft zur Dehnung bestimmt wird. Jeder Werkstoff besitzt
einen spezifischen Elastizitätsmodul und kann daher leicht den Werkstofftabellen entnommen
werden. Gemäß dem Hook'schen Gesetz soll die Verformung des Zugmechanismus innerhalb
des Linearitätsbereiches liegen, da nur so ein wohl definierter Zusammenhang zwischen
Zugkraft, Dehnung und elektrischen Widerstandsänderungen des Dehnungsmeßstreifens
2 gegeben ist. Auf diese Weise ist jeder Zugkraft genau ein bestimmter elektrischer
Widerstandswert zugeordnet. Es ist nun möglich, Werte für mehrerer Zugkräfte in digitaler
Form durch die zugehörigen elektrischen Größen des Dehnungsmeßstreifens in einem EPROM
zu speichern. Neben der Ermittlung der Zugkraft ist vorgesehen, daß die im Gerät 1
oder außerhalb angeordnete Überwachungseinrichtung 4 die vom Gerät 1 verarbeiteten
Blindbefestigungen zählt. Dies vereinfacht das Einhalten von Wartungsintervallen,
indem beispielsweise nach einer vorgegebenen Anzahl von Setzvorgängen in einem Display
8 ein Hinweis auf den nächsten Wartungszyklus erscheint. So ist auch denkbar, für
verschiedene Projekte, die an einem Tag ausgeführt werden, jeweils die Anzahl der
Setzvorgänge zu registrieren, um somit die Berechnung der Arbeitsleistungen zu vereinfachen.
[0019] Wie in der Figur dargestellt, ist eine weitere Meßeinrichtung vorgesehen, die den
Arbeitshub des Zugmechanismus 3 mißt. Dazu ist ein optischer inkrementaler Längencodierer
vorgesehen, der aus einem in den vorderen Innendurchmesser des Gehäuses 10 eingebetteten
optischen Sensor 11 und aus einem auf dem Außenumfang des Zugmechanismus 3 angebrachten
Impulsgeberstreifen 5 besteht. Der Sensor 11 ist so angeordnet, daß er während des
Zugvorganges des Zugmechanismus über den Impulsgeberstreifen 5 streicht und die Zählimpulse
an die Überwachungseinrichtung 4 abgibt. Jeder Zählimpuls entspricht dabei einer genau
bestimmten Wegstrecke, so daß die Anzahl der ermittelten Zählimpulse einer ganz bestimmten
Wegstrecke entspricht. Aus dem Vergleich des so ermittelten Arbeitshubes mit einem
zuvor über das Bedienungsfeld 9 eingegebenen Arbeitshubes lassen sich der Verlust
von Druckmitteln bei pneumatischen oder hydraulischen Verarbeitungsgeräten bei zu
kleinen Hüben bzw. Verschleißerscheinungen an dem Spannmechanismus bei zu großen Hüben
feststellen.
[0020] Um eine genaue Zuordnung zwischen den Zählimpulsen und dem tatsächlich zurückgelegten
Weg zu erhalten, ist in dem EPROM eine Tabelle angelegt, die diese Zuordnung vornimmt.
An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, daß alle gleichwirkenden Meßeinrichtungen
anstelle der vorstehend beschriebenen Meßeinrichtung einsetzbar sind. Auf dem Gehäuse
10 ist das Display 8 angebracht, das die von der Überwachungseinrichtung 4 ermittelten
Ergebnisse anzeigt. Dazu liest die Überwachungseinrichtung den ermittelten Wert aus
dem EPROM heraus und bringt ihn auf dem Display 8 zur Anzeige.
[0021] Um die gewünschten Sollwerte und Funktionen eingeben zu können, ist auf dem Gehäuse
10 ein Bedienungsfeld 9 vorgesehen, dessen Eingaben auf dem Display 8 angezeigt werden.
1. Blindnietsetzgerät (1) mit einem Zugmechanismus zum Aufbringen einer Zugkraft auf
den Zugdorn eines zu setzenden Blindniets, dadurch gekennzeichnet, daß im Zugmechanismus (3) eine mit einer Überwachungseinrichtung (4) verbundene
Kraftmeßeinrichtung (2) vorgesehen ist, die mechanische Spannungen in elektrische
Größen umwandelt, die von der Überwachungseinrichtung (4) mit einem vorbestimmten
und in einem EPROM abgelegten Sollwert verglichen wird, wobei unter Ansprechen auf
die Überwachungseinrichtung (4) ein optisches und/oder akustisches Signal erzeugt
wird, wenn der vorbestimmte Sollwert von der ermittelten elektrischen Größe (Istwert)
abweicht.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraftmeßeinrichtung (2) aus einem Dehnungsmeßstreifen besteht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraftmeßeinrichtung aus einer Druckdose besteht.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in dem EPROM mehrere auswählbare Sollwerte abgelegt sind, die in der Überwachungseinrichtung
(4) mit der elektrischen Meßgröße (Istwert) verglichen werden.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Überwachungseinrichtung (4) im oder außerhalb des Geräts (1) angeordnet
ist.
6. Vorrichtung nach einem der Anspüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Überwachungseinrichtung (4) die vom Gerät (1) verarbeiteten Blindniete zählt.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung (5, 11) zum Messen des Arbeitshubs des Gerätes (1) vorgesehen
ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine Druckmeßeinrichtung (5, 11) zwischen dem Zugmechanismus (3) und einer Feder
liegt und eine dem Arbeitshub proportionale elektrische Meßgröße liefert.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß in dem EPROM eine Tabelle abgelegt ist, die der ermittelten elektrischen Meßgröße
den entsprechenden Arbeitshub zuordnet.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Überwachungseinrichtung (4) den Wert des Arbeitshubes aus der Tabelle des
EPROM's ausliest.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß ein Display (8) vorgesehen ist, das die von der Überwachungseinrichtung (4)
ermittelten Ergebnisse anzeigt.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß Zeit-, Stopp- und optische sowie akustische Alarmfunktionen vorgesehen sind.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß ein Bedienfeld (9) vorgesehen ist, über das die gewünschten Sollwerte und Funktionen
eingegeben und auf dem Display (8) angezeigt werden.
1. Blind rivetter (1) having a tensioning mechanism for applying a tensile force to the
tensioning mandrel of a blind rivet which is to be seated, characterized in that the
tensioning mechanism (3) is provided [lacuna] a force measuring appliance (2) which
is connected to a monitoring appliance (4) and converts the mechanical stresses into
electrical variables which are compared by the monitoring appliance (4) with a predetermined
required value which is stored in an EPROM, an optical and/or acoustic signal being
produced in response to the monitoring appliance (4), when the predetermined required
valve deviates from the electrical variable (actual value) determined.
2. Device according to Claim 1, characterized in that the force measuring appliance (2)
consists of a strain gauge.
3. Device according to Claim 1, characterized in that the force measuring appliance consists
of a pressure element.
4. Device according to one of Claims 1 to 3, characterized in that a plurality of selectable
required values are stored in the EPROM, which required values are compared in the
monitoring appliance (4) with the electrical measurement variable (actual value).
5. Device according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the monitoring appliance
(4) is arranged in or outside the rivetter (1).
6. Device according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the monitoring appliance
(4) counts the blind rivets processed by the rivetter (1).
7. Device according to one of Claims 1 to 6, characterized in that an appliance (5, 11)
is provided for measuring the operating stroke of the rivetter (1).
8. Device according to Claim 7, characterized in that a pressure measuring appliance
(5, 11) is situated between the tensioning mechanism (3) and a spring and supplies
an electrical measurement variable which is proportional to the operating stroke.
9. Device according to Claim 7 or 8, characterized in that a table is stored in the EPROM,
which table allocates the electrical measurement variable determined to the corresponding
operating stroke.
10. Device according to one of Claims 7 to 9, characterized in that the monitoring appliance
(4) reads the value of the operating stroke from the table in the EPROM.
11. Device according to one of Claims 1 to 10, charac-terised in that a display (8) is
provided which shows the results determined by the monitoring appliance (4).
12. Device according to one of Claims 1 to 11, characterized in that timing functions,
stop functions and optical and acoustic alarm functions are provided.
13. Device according to one of Claims 1 to 12, characterized in that a control panel (9)
is provided via which the desired required values and functions are entered and are
indicated on the display (8).
1. Appareil de pose de rivets aveugles (1) comportant un mécanisme de traction pour appliquer
une force de traction sur une tige de traction d'un rivet à poser, caractérisé en
ce qu'il est prévu dans le mécanisme de traction (3) un dispositif de mesure de force
(2) qui est relié à un dispositif de contrôle (4), et qui transforme des tensions
mécaniques en grandeurs électriques qui sont comparées par le dispositif de contrôle
(4) à une valeur de consigne prédéfinie et enregistrée dans une EPROM, un signal optique
et/ou acoustique étant produit en réponse au dispositif de contrôle (4) lorsque la
valeur de consigne prédéfinie est différente de la grandeur électrique déterminée
(valeur instantanée).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif de mesure
de force (2) est constitué par une jauge extensométrique.
3. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif de mesure
de force est constitué par une boîte dynamométrique.
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que plusieurs valeurs
de consigne susceptibles d'être sélectionnées sont enregistrées dans l'EPROM, lesquelles
valeurs sont comparées dans le dispositif de contrôle (4) à la grandeur de mesure
électrique (valeur instantanée).
5. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le dispositif
de contrôle (4) est disposé dans l'appareil (1) ou à l'extérieur de l'appareil (1).
6. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le dispositif
de contrôle (4) compte les rivets aveugles travaillés par l'appareil (1).
7. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce qu'il est prévu
un dispositif (5, 11) pour mesurer la course de travail de l'appareil (1).
8. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce qu'un dispositif de mesure
de pression (5, 11) se trouve entre le mécanisme de traction (3) et un ressort et
délivre une grandeur de mesure électrique proportionnelle à la course de travail.
9. Dispositif selon la revendication 7 ou 8, caractérisé en ce que dans l'EPROM est enregistré
un tableau qui associe à la grandeur de mesure électrique déterminée la course de
travail correspondante.
10. Dispositif selon l'une des revendications 7 à 9, caractérisé en ce que le dispositif
de contrôle (4) lit la valeur de la course de travail dans le tableau de la mémoire
EPROM.
11. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce qu'il est prévu
un écran (8) qui affiche les résultats déterminés par le dispositif de contrôle (4).
12. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que sont prévues
des fonctions de temps, d'arrêt et des fonctions d'alarmes optique ainsi qu'acoustiques.
13. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce qu'il est prévu
un tableau de commande (9) permettant d'entrer et d'afficher sur l'écran (8) les valeurs
de consigne et les fonctions souhaitées.
