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EP 0 454 900 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.06.1994 Patentblatt 1994/25 |
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Anmeldetag: 29.11.1990 |
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Dachentlüfter
Roof ventilator
Ventilateur de toit
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB GR IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
03.05.1990 DE 9005009 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.11.1991 Patentblatt 1991/45 |
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Teilanmeldung: |
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93118347.9 / 0593091 |
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Patentinhaber: Klöber, Johannes |
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58256 Ennepetal (DE) |
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Erfinder: |
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- Holtgreve, Johannes
W-5830 Schwelm (DE)
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| (74) |
Vertreter: Rieder, Hans-Joachim, Dr. et al |
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Rieder & Partner
Anwaltskanzlei
Postfach 11 04 51 42304 Wuppertal 42304 Wuppertal (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 165 018 DE-A- 3 028 860
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DE-A- 2 128 035 FR-A- 2 348 338
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Bemerkungen: |
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Teilanmeldung 93118347.9 eingereicht am 12/11/93. |
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen als Dacheindeckungsplatte gestalteten Dachentlüfter
mit einem mittelständigen, kuppelförmigen Dom, dessen Höhe größer ist als seine Breite
und kleiner als seine Länge, und der oberseitig eine Öffnung besitzt zum Durchtritt
eines Lüftungsanschlußrohres, dessen Durchmesser etwa der Breite des Domes entspricht
und kleiner ist als seine Länge und welches eine den oberen Rand des Domes überfangende
Kappe besitzt, die im Scheitelbereich ein Luftdurchtrittsloch aufweist und sich abdeckend
über den Abstand erstreckt, den das Lüftungsanschlußrohr in Richtung der Länge des
Domes zum Domrand hin beläßt.
[0002] Ein Dachentlüfter dieser Art ist durch die DE-A-2 128 35 bekannt. Der die Dacheindeckungsplatte
überragende Dom besteht dort aus pagoden- bzw. stufendachartigen Aufsätzen aus z.B.
Blech. Der oberste Aufsatz ist deckenseitig unter Bildung von Lüftungsschlitzen durchbrochen.
[0003] Durch die DE-A-2 535 255 ist es bekannt, den Dom mittels einer konturenangepaßten
Kappe zu überfangen, welche mit dem Lüftungssystem in Verbindung steht, so daß ein
sich nach oben hin schornsteinartig fortsetzendes Rohr-Oberteil unabhängig von der
jeweiligen Dachflächenneigung in die Vertikale gebracht und in dieser Stellung gesichert
werden kann.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, Dachentlüfter der angegebenen Gattung baulich und lüftungstechnisch
zu verbessern. Gelöst ist diese Aufgabe durch die im Anspruch 1 angegebene Erfindung.
Die weiteren Ansprüche geben bevorzugte Ausgestaltungen an.
[0005] Zufolge solcher Ausgestaltung ist ein gattungsgemäßer, als Dacheindeckungsplatte
gestalteter Dachentlüfter geschaffen, der sich durch einfachen Aufbau und günstige
Voraussetzungen im Hinblick auf die wirksame Entlüftung auszeichnet. Auch in stabilisatorischer
Hinsicht liegen Vorteile vor. Konkret ist so vorgegangen, daß das Loch der Kappe als
sich bis über den Abstandsbereich erstrekkende Lüftungsgitter-Öffnung gestaltet ist
und der größere, längsliegende Durchmesser der Lüftungsgitter-Öffnung über eine trichterförmige
Gleitfläche in den kreisrunden Querschnitt des Lüftungsanschlußrohres einläuft. Es
bedarf keines besonderen Zusatzbauteiles. Die integrale Gitterung setzt sich in Form
formtechnisch gleich mitangeformter Stabilisierungsstreben über den den Lüftungsquerschnitt
bildenden Bereich fort. Die zweckmäßig in der längeren Erstreckungsrichtung des Domes
orientierten Gitterelemente führen zu einer äußerst strömungsgünstigen, weitestgehend
verwirbelungsfreien Mündung des Öffnungsbereichs. Solche, das Lüftungsgitter bildende
Materialstege schaffen auch unmittelbar nach dem Entformen des Bauteiles einen stabilen
Verbund. Auch optisch-visuell liegt keine Störung vor, da der Domsilhouette gefolgt
werden kann. Natürlich kann - wie beim Ausführungsbeispiel bevorzugt - die entsprechende
Überstandslage auf beiden diametral einander gegenüberliegenden Seiten realisiert
sein. In jedem Fall ergibt sich durch die Umformung des in der Regel kreisrunden Querschnitts
in einen elliptischen, langlochartigen Öffnungsmund eine strömungsgünstigere Öffnungsschale
zur Außenluft hin. Außerdem erweist es sich als vorteilhaft, daß das Lüftungsgitter,
das Lüftungsanschlußrohr und die übergreifende Kappe einstückig gestaltet sind. Hier
liegen also die gleichen stabilisatorischen sowie entlüftungstechnischen Vorteile
vor, wobei jedoch die bei vorbekannten Lösungen mögliche Winkeleinstellung der Dacheindeckungsplatte
zur vertikalen Ausrichtung des Lüftungsanschlußrohres in gleich günstiger Weise gegeben
ist. Eine solche Kappe steht nicht wesentlich über den selbst ebenfalls recht gedrungen
gestalteten Dom über. Der entsprechende Überstand liegt praktisch nur bei einer Materialstärke
bzw. Dicke der Kappe. Der entsprechende Verzicht auf die exponierte, in der Regel
recht hoch ansteigende schornsteinartige Gestalt des Entlüftungsoberteils stellt sich
auch als günstiger heraus in Bezug auf sturmbezogene Belastungen bzw. gegenüber aus
der Schneelast herrührenden mechanischen Beanspruchungen. Soll verhindert werden,
daß Regen etc. in das Lüftungsrohr gelangt, so läßt sich die diesbezügliche Öffnung
sprich Lüftungsgitter durch eine dem Dom konturengleich gestaltete Abdeckkappe oberhalb
des Lüftungsgitters überfangen. Die Anordnung oberhalb des Lüftungsgitters ist dabei
so, daß der erforderliche Luftaustausch in genügendem Maße beibehalten wird. Es genügt
im allgemeinen eine fingerbreite Abstandslage zur Oberseite der Kappe. In Bezug auf
die Befestigung der Abdeckkappe an der Kappe wird vorgeschlagen, daß das Lüftungsgitter
zwei in Richtung der Längsrichtung des Domes liegende Speichen besitzt, zwischen denen
eine Büchse als Steckaufnahme für einen Haltezapfen der das Lüftungsgitter überfangenden,
konturengleich bzw. -angepaßt zum Dom gestalteten Abdeckkappe. Die Büchse erfüllt
dabei eine Zusatzfunktion, indem sie die recht langen Speichen wie eine Materialbrücke
miteinander verbindet, dies zweckmäßig im Mittelbereich der Speichen. Da die Büchse
andererseits an begrenzt beweglichen, jedenfalls nicht starren, frei gespannten Speichen
sitzt, ergibt sich eine vorteilhafte anpassende Ausweichbewegung bei nicht exakt axial
ausgerichtetem Haltezapfen. Zur Sicherung der Steckzuordnung kann ein solcher Haltezapfen
mit Rastvorsprüngen versehen sein, etwa in der Weise, daß sein steckaktives Ende einen
Kreuzschlitz besitzt, dessen lichte Breite den für das Zurückweichen der Rastnasen
notwendigen Ausweichraum bringt. Weiter erweist es sich als günstig, daß die Abdeckkappe
helmartig gestaltet ist und traufenseitig einen abgesetzten Kappenschirm ausbildet.
Der gegenüber dem helmartigen Kappenkörper zurückgeschnittene Schirm bildet eine bevorzugte
Luftaustauschfläche, während aber auch ringsrum die Überfangszone der Kappe den entsprechenden
allseitigen Luftaustausch mitfördert, gegenüber dem traufenseitigen herabfließenden
Regenschwall jedoch eine größere Überlappungszone durch den viel tieferen Helmrand
schafft. Endlich wird noch vorgeschlagen, daß die traufenseitige Querzone der Kappe
und/oder der Abdeckkappe mit zur Seite ausladenden Stufen gestaltet ist. Solche im
bevorzugten Lüftungsabschnitt liegenden Stufen vermeiden ein sturmbedingtes Hochtreiben
des ablaufenden Regenwassers gegen die innere Öffnung; die Stufen vermitteln vielmehr
ein nach auswärts gerichtetes Ablaufen in Richtung des Fußes des Domes.
[0006] Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend anhand zweier zeichnerisch veranschaulichter
Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigt
- Fig. 1
- den als Dacheindeckungsplatte gestalteten Dachentlüfter in Seitenansicht,
- Fig. 2
- die Draufsicht hierzu,
- Fig, 3
- die Seitenansicht von links,
- Fig. 4
- die Seitenansicht von rechts,
- Fig. 5
- den Dachentlüfter von der in Fig. 1 abgewandten Seite her gesehen,
- Fig. 6
- den Schnitt gemäß Linie VI-VI in Fig. 2 , und zwar in gegenüber Fig 2 vergrößerter
Wiedergabe,
- Fig. 7
- den Schnitt gemäß Linie VII-VII in Fig. 6,
- Fig. 8
- eine der Fig. 2 entsprechende Draufsicht, jedoch bei abgenommener Abdeckkappe,
- Fig. 9
- einen der Fig. 6 entsprechenden Vertikalschnitt, jedoch unter Verdeutlichung des zweiten
Ausführungsbeispieles der Erfindung und
- Fig. 10
- den Schnitt gemäß Linie IX-IX in Fig. 9.
[0007] Die als Dachentlüfter D gestaltete Dacheindeckungsplatte 1 ist zwecks optisch guter
Einpassung in das Flächenbild eines Daches in ihrem Grundaufbau wie die übrigen Dacheindeckungsplatten
(Dachpfannen) gestaltet.
[0008] Von der in Art der Dachpfanne profilierten Dacheindeckungsplatte 1 geht ein nach
oben gerichteter Dom 2 aus. Er ist der Dacheindeckungsplatte 1 gleich angeformt und
erstreckt sich im Mittelbereich derselben. Bezogen auf das Profil der Dacheindeckungsplatte
erstreckt sich der Dom 2 in der Ebene einer mittelständigen, nach oben quer konvex
gewölbten, in der Neigungsrichtung verlaufenden Rippe 3. Da der Grundriß des Domes
2 auch noch die benachbarten flachen Partien 4 der Dacheindeckungsplatte teilweise
einbezieht, ergibt sich ein ovaler, in Höhenrichtung jedoch unterschiedlicher Anbindungs-
bzw. Übergangsbereich, gangsbereich, was sich auf die Stabilität des Domes 2 förderlich
auswirkt.
[0009] Der Dom 2 ist in Neigungsrichtung der Dacheindeckungsplatte 1 länger ausgebildet
als seine Breite beträgt. Dabei ist die Höhe des Domes 2 größer als die Breite und
kleiner als die Länge des Domes. Es handelt sich um eine zweifach gekrümmte Anformung,
wobei die im wesentlichen parallel verlaufenden Querwände des Domes im Basisbereich
desselben ebenflächige Seitenwände 5 bilden, wobei aber diese Querwände im oberen
Bereich kuppelförmig zulaufen. In Längsrichtung liegt also ein größerer Wölbungsverlauf
vor als in Querrichtung.
[0010] Der die Krümmung der Längswölbung bestimmende Radius R fußt etwa im Schnittpunkt
der Diagonalen der im Grunde rechteckigen Dacheindeckungsplatte. Dieser Radiuspunkt
ist mit x bezeichnet. Der Radiuspunkt der Querwölbung ist mit y bezeichnet und erstreckt
sich auf einer kreisförmigen Bogenbahn um den Radiuspunkt x. Der vom Radiuspunkt y
ausgehende Radius R' ist von halber Länge des vom Radiuspunkt x ausgehenden Radius'
R.
[0011] Wie Figur 6 deutlich entnehmbar, läuft im Scheitelbereich des Domes 2 eine Öffnung
Ö aus. Dieser die Öffnung Ö umschreibende Scheitelbereich ist als Endstück eines Lüftungsanschlußrohres
6 ausgebildet. Dort gehen Domwandung und Rohrwandung einstückig ineinander über, vorzugsweise
unter Beibehaltung einer gleichen Wandungsdicke, die hier recht dünn ausfallen kann
zufolge der polydirektionalen Ausrichtung der Wandungspartien, was zu einem hohen
Versteifungseffekt führt.
[0012] Die Öffnung Ö bildet den Rahmen Ra eines Lüftungsgitters 7.
[0013] Das Lüftungsgitter 7 besitzt zwei in Richtung der Längserstreckung des Domes 2 liegende
Speichen 8. Im Vertikalschnitt gemäß Fig. 6 u. 10 gesehen, nimmt die Oberkante der
vertikal ausgerichteten Speichen 8 einen der Wölbung des Domes 2 entsprechenden Verlauf.
Die Speichen 8 reichen deutlich in die Öffnung Ö vertikal hinein und sind auch unterseitig
konvex gewölbt. Aus Fig. 8 wird deutlich, daß die beiden Speichen 8 parallel verlaufen.
Ihr Zwischenraum 9 ist von einer Beabstandung, die auch außenseitig der Speichen im
wesentlichen eingehalten ist zum dortigen schwach gekrümmten Abschnitt des Rahmens
Ra.
[0014] Die wie ein Mund gestaltete, unterhalb in das Lüftungsanschlußrohr 6 übergehende
Öffnung Ö weist einen ovalen, bzw. wie dargestellt, eher elliptischen Umriß auf, wobei
die längere Ellipsenachse in der Neigungsrichtung der Dacheindeckungsplatte 1 liegt.
[0015] Wie Fig. 8 weiter entnehmbar, ist der querliegende Durchmesser der elliptischen Lüftungsgitter-Öffnung
Ö etwa gleich demjenigen des Lüftungsanschlußrohres 6 bzw. leicht darunter. Der Durchmesser
der längeren Ellipsenachse überschreitet dagegen den Rohrdurchmesser. In deutlicher
Erweiterung geht daher der die Öffnung formende Bereich der Ellipse in eine Art Trichter
T über. Der Trichter T öffnet nach außen hin. Obwohl der Trichter T symmetrisch zugeordnet
sein könnte, ist beim Ausführungsbeispiel eine Ausgestaltung dahingehend gewählt,
daß die traufenseitige Kehre der elliptischen Öffnung Ö etwas kleiner abschneidet
d.h. in kürzerem Anschluß zum dortigen traufenseitigen Querschnittsbereich 6' des
Lüftungsanschlußrohres 6 steht. Der Trichter T schließt also spitzwinklig an mit leichter
firstseitiger Neigung. Die trichterförmige Mundform liegt demzufolge auf der traufenseitigen
Hälfte des zylindrischen Lüftungsrohrquerschnitts höher. Die vom Trichter T gebildete,
firstseitige Abgleitfläche trägt das Bezugzeichen 10, die andere, kürzere 10'. In
beiden wurzeln die Enden der Speichen 8.
[0016] Erfolgt der Anschluß der dargestellten Dacheindeckungsplatte 1 nicht an einer mit
dem Kanalsystem verbundenen Abflußleitung, und dient beispielsweise Dachentlüftungszwecken,
so wird dem Dom 2 eine helmförmige Abdeckkappe 11 zugeordnet. Diese überfängt den
Scheitel des Domes 2 unter allseitiger vertikaler Überlappung des Rahmens Ra, so daß
beispielsweise Schlagregen nicht in die Öffnung Ö gelangen kann.
[0017] Die Abdeckkappe 11 besitzt eine der Wölbungsform des Domes 2 weitestgehend angepaßte
bzw. konturengleiche Gestalt, so daß nur ein Belüftungspalt 12 zwischen der Oberseite
des Domes und der Innenseite der Abdeckkappe 11 verbleibt. Ein solcher Belüftungsspalt
12 kann allseitig vorgesehen sein, befindet sich zumindest aber im Bereich eines der
Abdeckkappe angeformten Schirmes 13. Die darunter liegende Zone kann als Fenster 14
bezeichnet werden, denn von den Schirmenden ausgehend erstrecken sich Seitenwände
15 der Abdeckkappe unter größerer Abdeckung der der Öffnung Ö naheliegenden Bereiche
der Seitenwände 5 des Domes. Hier kann sogar eine seitlich berührende Stützanlage
zwischen den Seitenwänden 15 und den korrespondierenden Seitenwänden 5 genutzt werden
und beispielsweise der dem Schirm 13 abgewandte Kappenrand sich wieder von der Oberseite
des Domes abheben.
[0018] Was nun die Befestigung der Abdeckkappe 11 angeht, so ist diesbezüglich so vorgegangen,
daß zwischen den Speichen 8 des Lüftungsgitters 7 eine Büchse 16 sitzt. Letztere wird
den besagten Speichen zweckmäßig gleich mit angeformt und weist zweckmäßig auch deren
Höhe auf. Die geometrische Achse der Büchse 16 verläuft etwa raumparallel zu der des
Lüftungsanschlußrohres 6. Die Büchse 16 bildet eine Steckaufnahme für einen Haltezapfen
17. Letzterer geht von der Unterseite der Abdeckkappe 11 aus und ist ebenfalls dort
gleich materialeinheitlich angeformt. Er ermöglicht die zentrierte Zuordnung und geht
deckenseitig in einen Distanzbund 18 über, welcher auf die obere Stirnseite der Büchse
16 aufsetzt. Zur unverlierbaren Zuordnung weist der steckaktive Abschnitt des Haltezapfens
17 eine Kreuzschlitzung auf. Hierdurch entstehen vier Rasthaken mit nach auswärts
gerichteter Rastnase 19, die den unteren Stirnrand der Büchse 16 sperrend überfangen.
[0019] Wie der zeichnerischen Darstellung entnehmbar, ist der traufenseitig angeformte Schirm
13 der helmartig gestalteten Abdeckkappe 11 stufenförmig abgesetzt. Die einzelnen,
im wesentlichen gleich beabstandeten Stufen tragen das Bezugszeichen 20. Sie erstrecken
sich parallel zum etwa horizontal verlaufenden Schirmrand. Hierdurch ergibt sich vor
allem eine materialersparende Komponente. Aber nicht nur der Schirm 13 der Abdeckkappe
11 weist die beschriebenen Stufen 20 auf, sondern auch die traufenseitige Querzone
des Domes 2. Die diesbezüglichen Stufen sind mit 21 bezeichnet. Sie setzen sich, wie
auch die Stufen 20 der Abdeckkappe 11, in abwärtsgerichtete Abschnitte 20' bzw. 21'
fort, welche bis zur Seite der Teile hin abwärtsgerichtet reichen. Im Falle des Domes
2 hat dies den Vorteil, daß durch Sturm hochgetriebenes Wasser gegen die Stufen 21
trifft, welche das Regenwasser dann seitlich ableiten und verhindern, daß es in den
Belüftungsspalt 12 respektive in den Bereich des Fensters 14 gerät.
[0020] Fig. 9 gibt nun eine Version an, bei der das Lüftungsanschlußrohr 6 nicht unmittelbar
am Dom 2 sitzt, sondern im Interesse eines Neigungsausgleichs an einer auf dem Dom
2 schwenkbeweglich geführten Kappe 22. Entsprechend sitzt auch das Lüftungsgitter
7 in dieser den Dom 2 überfangenden, mit dem Luftanschlußrohr 6 einstückigen Kappe
22. Die Kappe 22 ist wie ein zweiter, kippbeweglich auf dem Dom 2 aufgesetzter Dom
mit angeformtem Luftanschlußrohr 6 ausgebildet. Die anderen Bezugziffern sind, ohne
textliche Wiederholung, sinngemäß angewandt. Der untere Rand der Kappe ergibt sich
aus Fig. 9 in punktierter Linienart und ist mit 23 bezeichnet. Hier sitzt auf Höhe
des Radiuspunktes x eine körperliche, horizontale, parallel zur Traufenebene ausgerichtete
Klappachse. Gebildet ist diese von der Oberseite einer dem Luftanschlußrohr 6 außenseitig
beidseitig angeformten Leiste 24. Der Dom 2 formt an einer Seite eine dem Schwenkwinkelbedarf
angepaßte Lagermulde 25 aus. Die entsprechende Zuordnungsart ist im deutschen Patent
25 35 255 des Anmelders erläutert und wird in diesem Umfang hier vollständig in Anspruch
genommen. Zur Fixierung der jeweiligen Gebrauchsstellung geht von der einen Seite
des Domes unterseitig ein Befestigungslappen 26 aus. Es handelt sich um einen sektoralen
Abschnitt mit randseitig liegendem, konzentrisch zu x verlaufenden Bogenschlitz 27.
Dieser ist von einer am Luftanschlußrohr 6 sitzenden Klemmschraube 28 durchsetzt.
Es kann sich hier um eine Flügelschraube handeln, über die unter Zwischenlage einer
Klemmscheibe die jeweilige Stellung fixiert wird. Um den entsprechenden Winkelstellbereich
der Kappe 22 noch zu vergrößern, ist die Domzone der Dacheindeckungsplatte 1 firstseitig
tiefergezogen. Die entsprechende Einziehung trägt das Bezugszeichen 29, so daß die
Kappe 22 dort relativ tief eintauchen kann. Entsprechendes gilt für den dem Schirm
13 abgewandten Endbereich der Abdeckkappe 11, wenn eine solche hier sinnvoll Verwendung
hat.
[0021] Auch in der beschriebenen Ausbildung unter Verwendung der Kappe 22 ergibt sich höhenmäßig
keine ins Gewicht fallende Aufstockung der Einheit Dom/Kappe. Der entsprechende Höhenversatz
bewegt sich nämlich nur im Rahmen praktisch der Wandungsdicke der Kappe 22, welche
eine entsprechend konturenangepaßte Innenseite besitzt.
[0022] Die vom Dom 2 getrennte Ausbildung gemäß Fig. 9 hat den Vorteil, daß von der zeichnerischen
Darstellung abweichende, also andere Lüftungsanschloßrohr-Typen mit der Eindeckungsplatte
1 verbunden werden können beispielsweise auch solche mit den Dom 2 erheblich weiter
überragenden rohrförmigen Fortsätzen, mit oder ohne endseitiger Lüftungsgitterstruktur
und dies auch noch in Schraubversion, wie sie in der DE-OS 36 43 319 der Anmelderin
im einzelnen erläutert ist. Das bedeutet, daß keine neuen Grundpfannen-Werkzeuge,
die bekanntlich sehr teuer sind, hergestellt werden müssen.
1. Als Dacheindeckungsplatte (1) gestalteter Dachentlüfter (D) mit einem mittelständigen,
kuppelförmigen Dom (2), dessen Höhe größer ist als seine Breite und kleiner ist als
seine Länge, und der oberseitig eine Öffnung besitzt zum Durchtritt eines Lüftungsanschlußrohres
(6), dessen Durchmesser etwa der Breite des Domes (2) entspricht und kleiner ist als
seine Länge und welches eine den oberen Rand des Domes (2) überfangende Kappe (22)
besitzt, die im Scheitelbereich ein Luftdurchtrittsloch aufweist und sich abdeckend
über den Abstand erstreckt, den das Lüftungsanschlußrohr (6) in Richtung der Länge
des Domes zum Domrand hin beläßt, dadurch gekennzeichnet, daß das Loch der Kappe (22)
als sich bis über den Abstandsbereich erstreckende Lüftungsgitter-Öffnung (7/Ö) gestaltet
ist und der größere, längsliegende Durchmesser der Lüftungsgitter-Öffnung (7/Ö) über
eine trichterförmige (Trichter T) Gleitfläche (10,10') in den kreisrunden Querschnitt
des Lüftungsanschlußrohres (6) einläuft.
2. Dacheindeckungsplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Lüftungsgitter
(7), das Lüftungsanschlußrohr (6) und die übergreifende Kappe (22) einstückig gestaltet
sind.
3. Dacheindeckungsplatte nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet
durch eine dem Dom (2) konturengleich gestaltete Abdeckkappe (11) oberhalb des Lüftungsgitters
(7).
4. Dacheindeckungsplatte nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß das Lüftungsgitter (7) zwei in Richtung der Längserstreckung des
Domes (2) liegende Speichen (8) besitzt, zwischen denen eine Büchse (16) sitzt als
Steckaufnahme für einen Haltezapfen (17) der das Lüftungsgitter (7) überfangenden,
konturengleich bzw. -passend zum Dom (2) gestalteten Abdeckkappe (11).
5. Dacheindeckungsplatte nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die helmartig gestaltete Abdeckkappe (11) traufenseitig einen
abgesetzten Schirm (13) ausbildet.
6. Dacheindeckungsplatte nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die traufenseitige Querzone der Kappe (22) und/oder der Abdeckkappe
(11) mit zur Seite auslaufenden Stufen (20, 20' bzw, 21, 21') gestaltet ist.
7. Dacheindeckungsplatte nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schirm (13)
mit seinen Enden über eine konvexe und anschließende konkave Randlinie in die tiefergezogenen
Seitenwände (15) der Abdeckkappe (11) einläuft.
1. Roof vent (D) designed as a roof covering tile (1) with a centred, cupola-like dome
(2) of which the height is greater than its width and smaller than its length, and
which has an opening in the upper side for passage of a ventilation connecting pipe
(6), the diameter of which roughly corresponds to the width of the dome (2) and is
smaller than its length and which has a cap (22) which covers the upper edge of the
dome (2) and which comprises an air through-hole in the crown region and extends in
covering relationship over the gap which the ventilation connecting pipe (6) leaves
in the direction of the length of the dome towards the edge of the dome, characterised
in that the hole in the cap (22) is designed as a ventilation grille opening (7/Ö)
extending over the gap region, and the larger longitudinal diameter of the ventilation
grille opening (7/Ö) runs into the round cross-section of the ventilation connecting
pipe (6) via a funnel-shaped (funnel T) sliding surface (10, 10').
2. Roof covering tile according to claim 1, characterised in that the ventilation grille
(7), the ventilation connecting pipe (6) and the overlapping cap (22) are constructed
in one piece.
3. Roof covering tile according to one or more of the preceding claims, characterised
by a covering cap (11) designed with the same contour as the dome (2), above the ventilation
grille (7).
4. Roof covering tile according to one or more of the preceding claims, characterised
in that the ventilation grille (7) has two spokes (8) located in the longitudinal
direction of the dome (2), between which is mounted a bush (16) as an insertion-type
holder for a retaining pin (17) of the covering cap (11) which covers the ventilation
grille (7) and which is designed with the same contour as the dome (2) or a contour
adapted to the dome (2).
5. Roof covering tile according to one or more of the preceding claims, characterised
in that the covering cap (11) which is of helmet-like construction forms on the eaves
side a stepped shield (13).
6. Roof covering tile according to one or more of the preceding claims, characterised
in that the transverse zone of the cap (22) and/or covering cap (11) on the eaves
side is designed with laterally projecting steps (20, 20' or 21, 21').
7. Roof covering tile according to claim 5, characterised in that the shield (13) with
its ends runs via a convex and then concave edge line into the deeper-drawn side walls
(15) of the covering cap (11).
1. Aérateur de toit (D) réalisé sous forme de plaque de couverture de toit (1), avec
un dôme (2) médian, en forme de coupole, dont la hauteur est supérieure à sa largeur
et inférieure à sa longueur, et qui comporte en face supérieure une ouverture destinée
au passage d'un tube de raccordement d'aération (6), dont le diamètre correspond à
peu près à la largeur du dôme (2) et est inférieur à sa longueur, et qui comporte
un capuchon (22) faisant le bord supérieur du dôme (2) et présentant dans la zone
de sommet un trou de passage d'air et qui s'étend, en la recouvrant, sur la distance
que fait le tube de raccordement d'aération (6) dans la direction de la longueur du
dôme en direction du bord du dôme, caractérisé en ce que le trou du capuchon (22)
est réalisé sous forme d'une ouverture de grille d'aération (7/Ö) s'étendant sur la
zone d'espacement et en ce que le grand diamètre, orienté longitudinalement, de l'ouverture
de grille d'aération (7/Ö) débouche, par l'intermédiaire d'une surface de glissement
(10,10') en forme d'entonnoir (entonnoir T), sur la section transversale circulaire
du tube de raccordement d'aération (6).
2. Plaque de couverture de toit selon la revendication 1, caractérisée par le fait que
la grille d'aération (7), le tube de raccordement d'aération (6) et le capuchon (22)
de pourtour sont configurés d'un seul tenant.
3. Plaque de recouvrement de toiture selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisée par un capuchon de recouvrement (11) placé au-dessus de la grille d'aération
(7) et qui a le même contour que le dôme (2).
4. Plaque de recouvrement de toit selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisée en ce que la grille d'aération (7) comporte deux rayons (8) s'étendant
dans la direction longitudinale du dôme (2), rayons entre lesquels un manchon (16)
est placé, à titre de logement d'enfichage pour un tourillon de maintien (17) du capuchon
de recouvrement (11), qui a une configuration adaptée à la grille d'aération (7),
avec le même contour, ou un contour complémentaire de celui du dôme (2).
5. Plaque de recouvrement de toit selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisée en ce que le capuchon de recouvrement (11) en forme de casque constitue,
du côté de la gouttière, un écran (13) en décrochement.
6. Plaque de recouvrement de toit selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisée en ce que la zone transversale, du côté gouttière, du capuchon (22) et/ou
du capuchon de recouvrement (11) est configurée avec des gradins (20, 20', respectivement
21, 21') s'étendant vers le côté.
7. Plaque de recouvrement de toit selon la revendication 5, caractérisée en ce que l'écran
(13) pénètre par ses extrémités, sur une ligne de bordure convexe, puis raccordée
pour être concave, dans les parois latérales (15), dotées d' un relief plus profond,
du capuchon de recouvrement (11).