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(11) |
EP 0 455 057 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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20.07.1994 Patentblatt 1994/29 |
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Anmeldetag: 18.04.1991 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: F25C 5/16 |
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Ausgabe- und Zerkleinerungsvorrichtung für Kleineisstücke
Dispensing and crushing device for small ice pieces
Distributeur-broyeur pour petits morceaux de glace
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
30.04.1990 DE 4013825
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.11.1991 Patentblatt 1991/45 |
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Patentinhaber: Gaggenau-Werke Haus- und Lufttechnik GmbH |
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D-76571 Gaggenau (DE) |
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Erfinder: |
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- Der Erfinder hat auf seine Nennung verzichtet.
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Vertreter: Moser, Herbert, Dr.-Ing.
Patentanwalt |
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Ettlinger Strasse 2 c 76137 Karlsruhe 76137 Karlsruhe (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-86/03475 GB-A- 1 337 647 US-A- 4 627 556
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WO-A-88/09302 US-A- 3 341 065
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Ausgabe- und Zerkleinerungsvorrichtung für Kleineisstücke
in Verbindung mit einer Eisbereitungsvorrichtung als selbständige Baueinheit oder
insbesondere integriert in Kühl- oder Gefrierschränke, mit einem eine Füllhöhe dieser
Kleineisstücke bestimmenden Vorratsbehälter, in den eine schrägliegende Förderschnecke
eingreift, deren Ganghöhe der Größe der zu transportierenden Kleineisstücke angepaßt
ist, wobei die mit offenen Schraubenwindungen ausgebildete, aufwärts fördernde Förderschnecke
teilweise in einer angepaßten Fördermulde des Vorratsbehälters liegt, und bei der
die Förderschnecke die Kleineisstücke in eine im Bereich einer Ausgabeausnehmung angeordnete
Zerkleinerungsvorrichtung fördert.
[0002] Aus der US-Patentschrift 3 902 331 ist eine Ausgabevorrichtung für Kleineisstücke
in Verbindung mit einem Haushaltskühlschrank bekannt, bei der die Kleineisstücke aus
einer Eisbereitungsvorrichtung abgeworfen und durch eine mit offenen Schraubenwindungen
ausgebildete schrägliegende Förderschnecke zur Ausgabeausnehmung transportiert werden.
Die Förderschnecke befindet sich dabei einerseits in einem Vorratsbehälter für die
Kleineisstücke und andererseits mit ihren Schraubenwindungen vollständig unterhalb
eines die maximale Füllhöhe des Vorratsbehälters definierenden Eisstücke-Detektors.
Der Vorratsbehälter ist im Bereich der Förderschnecke mit einer an die Förderschnecke
angepaßten Fördermulde versehen. An die Ausgabeöffnung kann gegebenenfalls eine Zerkleinerungsvorrichtung
angefügt sein. Dabei ist insbesondere in den Fällen, in denen der Vorratsbehälter
bis zur maximalen Füllhöhe aufgefüllt ist, die Gefahr relativ groß, daß sich Eisstücke
im Bereich der Ausgabeöffnung verklemmen.
[0003] Eine Zerkleinerungsvorrichtung für Eisstücke ist in der britischen Patentschrift
1 337 647 beschrieben. Diese Vorrichtung besteht aus mit einer Förderschnecke verbundenen,
motorisch angetriebenen gezahnten Stegteilen, welche die Eisstücke gegen feststehende
in ihre Zwischenräume eingreifende Segmentteile anpressen und dabei zerkleinern. Die
Zerkleinerungsvorrichtung ist in zwei Benutzungsstellungen umschaltbar, wobei in der
einen Stellung ein Auswurf der unzerkleinerten Eisstücke erfolgt, während in der anderen
Benutzungsstellung die Eisstücke durch ein zusätzliches einrückbares Rechenteil vor
den Segmentteilen aufgefangen werden, so daß diese von den zwischen die Segmentteile
einlaufenden gezahnten Stegteilen zerkleinert werden. Obwohl in dieser Ausbildung
die gezahnten Stegteile nur zum Transport der Eisstücke beim Zerkleinerungsvorgang
dienen und beim freien Abwurf der unzerkleinerten Eisstücke keine Funktion ausüben
sollen, kann es vorkommen, daß die Stegteile die Eisstücke ungewollt auffangen, gegen
die Segmentteile anpressen und zerkleinern.
[0004] Der Transport von Kleineisstücken mit offenen und geschlossenen Förderschnecken aus
einem Vorratsbehälter ist unter anderm in der deutschen Offenlegungsschrift 24 24
252 und in den US-Patentschriften 3 341 065 sowie 3 918 266 beschrieben.
[0005] Die Erfindung geht von der Aufgabenstellung aus, eine Ausgabe- und Zerkleinerungsvorrichtung
für Kleineisstücke so auszubilden, daß die Eisstücke wahlweise einzeln nacheinanderfolgend
ausgegeben und nur bei Einschaltung der Zerkleinerungsvorrichtung zerkleinert werden.
Außerdem soll ein Verklemmen der Eisstücke in der Ausgabeöffnung und ein fortgesetztes
Abtropfen von Schmelzwasser an der Ausgabestelle vermieden werden.
[0006] Die Lösung dieser Aufgabenstellung erfolgt dadurch, daß ein Förderabschnitt der Förderschnecke
im freien Raum oberhalb der Füllhöhe des Vorratsbehälters liegt, daß die Fördermulde
des Vorratsbehälters an ihrem oberen Ende einen Vereinzelungsabschnitt mit einem vor
dem Ende des Förderweges im Vorratsbehälter befindlichen Vereinzelungsmittel aufweist,
das derart ausgebildet ist, daß es die Förderung zur Ausgabeausnehmung durch Abwurf
der überflüssigen Kleineisstücke in den Vorratsbehälter auf jeweils einzeln hintereinanderfolgende
Kleineisstücke beschränkt, und daß die Zerkleinerungsvorrichtung wahlweise betätigbar
ist. Der Vereinzelungsabschnitt enthält bevorzugt eine Abstreifleiste, er kann aber
auch zweckmäßig als entsprechende Abwurfvertiefung im Vorratsbehälter ausgebildet
sein.
[0007] Durch die Aufwärtsförderung der als Eiswürfel oder Eishohlkörper geformten Kleineisstücke
mit Hilfe der aufwärtsfördernden Förderschnecke, die vor dem Ende des Förderweges
im Vorratsbehälter überflüssige Kleineisstücke an der als Vereinzelungsmittel dienenden
Abstreifleiste abwirft und damit in den Vorratsbehälter zurückbefördert, wird eine
Einzelzuführung zur Ausgabeausnehmung ermöglicht. Die erforderliche Auswurfausnehmung
entspricht im wesentlichen der Größe der auszugebenden Eisstücke. Dadurch ist es nicht
erforderlich, die überflüssig geförderten Eisstücke aufzufangen.
[0008] Durch die Schräglage der Förderschnecke und eine an die Größe der zu fördernden Eisstücke
angepaßte Ganghöhe in Verbindung mit der Höhe der Abstreifleiste wirkt beim Fördervorgang
auf die Eisstücke eine Kraft derart, daß diese immer auf eine Seite der Förderschnecke
nach oben wandern. Legt sich ein weiteres Eisstück zu dem bereits Vorhandenen in einen
Schneckengang, so wird dieses von der Abstreifleiste nach oben abgelenkt und fällt
in den Vorratsbehälter zurück. Dies ist dadurch möglich, daß die Abstreifleiste oder
in der alternativen Ausbildung die Abwurfvertiefung bei Schräglage der Schnecke höher
liegt als die Füllhöhe der Kleineisstücke im Förderbehälter. Es erscheint somit zweckmäßig,
die Abstreifleiste oder die Abwurfvertiefung seitlich der Förderschnecke an der Trennlinie
zwischen der Fördermulde und der Innenwandfläche des Vorratsbehälters oberhalb der
Füllhöhe anzubringen. Die Oberfläche der Abstreifleiste ist zweckmäßig abgerundet,
so daß die Eisstücke an ihr entlang bzw. über sie hinweg gleiten können.
[0009] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann es zweckmäßig sein, die Ganghöhe der
Förderschnecke konstant auszubilden.
[0010] Ein zusätzlicher Vorteil läßt sich gegebenenfalls dadurch erzielen, daß der Förderabschnitt
der Förderschnecke oberhalb der Füllhöhe des Vorratsbehälters zu der Ausgabeausnehmung
in einem rohrförmigen, schrägliegenden Ansatzstutzen des Vorratsbehälters geführt
ist, welcher eine seitlich offene Ausgabeausnehmung aufweist, wobei in dem Ansatzstutzen
ein Wasserrücklaufkanal zum Vorratsbehälter gebildet ist. Durch die seitliche Anbringung
der Ausgabeausnehmung verbleibt in dem Ansatzstutzen ein rinnenförmiges unteres Teilstück,
welches Schmelzwasser in den Vorratsbehälter und dort in den Wasserabfluß zurückleitet.
[0011] Am oberen Ende der Förderschnecke können vorteilhaft Teile der Zerkleinerungsvorrichtung
angeordnet sein. Diese Teile erfüllen eine Doppelfunktion, die erstens darin besteht,
in der Betriebsstellung "Ausgabe von unzerkleinerten Eisstücken", diese aus der Ausgabeausnehmung
auszuwerfen und zweitens in der Betriebsstellung "Zerkleinern", die Eisstücke gegen
einrückbare Segmentteile anzupressen, wobei dann eine Zerkleinerung in Eisbruchstücke
eintritt.
[0012] Dabei kann am oberen Ende der Förderschnecke mindestens ein stegartiges radialgerichtetes
Transportelement vorgesehen sein, welches zwischen einrückbare Segmentteile eingreift.
Das stegartige Transportelement ist auf seiner Transportseite vorteilhaft in an sich
bekannter Weise gezahnt.
[0013] Eine zweckmäßige Weiterbildung kann vorsehen, daß die durch die seitlich offene Ausgabeausnehmung
einrückbaren Segmentteile mit einer gemeinsamen Halterung im Gehäuseteil der Zerkleinerungsvorrichtung
derart schwenkbar gelagert sind, daß sie in der Betriebsstellung "Zerkleinern", zwischen
die Stegteile eingreifen und in der Betriebsstellung "Ausgabe von unzerkleinerten
Eisstücken" aus dem Drehkreis der Stegteile und damit aus dem Eingriff in die Zwischenräume
zwischen den Stegteilen zurückziehbar sind. Die Stegteile dienen dabei auch zum Auswerfen
der unzerkleinerten Eisstücke, ohne daß bei der Zerkleinerung ein zusätzliches Auffangelement
benötigt wird.
[0014] Die schwenkbaren Segmentteile werden zweckmäßig mit einem Hubmagnetantrieb verbunden,
welcher diese bei entsprechender Schalterbetätigung in den Drehkreis zwischen die
Stegteile einrückt. Dabei kann die Eingriffsbewegung der Segmentteile zwischen die
Stegteile vorteilhaft durch einen gehäusefesten Anschlag begrenzt werden. Außerdem
erscheint es zweckmäßig, die Segmentteile an der Zerkleinerungsfläche mit glatter
zylinderteilflächenartigen Oberfläche auszubilden und aus dem Drehkreis der mit der
Förderschnecke verbundenen Stegteile zurückziehbar -zweckmäßig bis diese nicht mehr
in den Ansatzstutzen eintauchen- zu gestalten.
[0015] Durch die Anwendung der Merkmale der Erfindung wird eine kombinierte Ausgabe- und
Zerkleinerungsvorrichtung für Kleineisstücke geschaffen, bei der die Eisstücke einzeln
zur Ausgabeausnehmung gefördert werden, wobei die stegartigen Transportelemente wahlweise
als Zuförderelemente zur Auswurfausnehmung oder zu den Segmentteilen wirksam werden.
Ein Abtropfen der im rohrförmigen Ansatzstutzen liegenbleibenden Eisstücke bei Stillstand
der Förderschnecke ergibt lediglich einen Wasserrückfluß in den Vorratsbehälter, ohne
daß an der Ausgabestelle zusätzliches Schmelzwasser abtropft.
[0016] Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. Hieraus ergeben
sich weitere Erfindungsvorteile; es zeigen:
- Fig. 1
- eine teilweise geschnittene Seitenansicht der Ausgabe- und Zerkleinerungsvorrichtung
beim Einbau in einen Haushaltskühlschrank,
- Fig. 2
- eine Ausschnittsdraufsicht auf die Förderschnecke innerhalb des Vorratsbehälters,
- Fig. 3
- eine Darstellung des Abstreifens eines überflüssigen Eisstücks aus dem Schraubengang
der Förderschnecke.
- Fig. 4
- eine Ausschnittsvorderansicht der Zerkleinerungsvorrichtung in der Betriebsstellung
"Ausgabe von unzerkleinerten Eisstücken",
- Fig. 5
- eine Ausschnittsvorderansicht nach Fig.4 in der Betriebsstellung "Zerkleinern".
[0017] In der Schnittdarstellung nach Fig. 1 erkennt man einen Haushaltskühlschrank, in
den ein Eisbereiter, insbesondere für Klareiswürfel, eingebaut ist.
[0018] Die Ausgabe- und Zerkleinerungsvorrichtung enthält einen Vorratsbehälter 1, welcher
bis zu einer Füllhöhe h mit Eisstücken gefüllt werden kann. Das Einhalten der Füllhöhe
wird durch bekannte in der Zeichnung nicht beschriebene Mittel gewährleistet. Eine
solche Vorrichtung zur Überwachung der Füllhöhe des Sammelbehälters ist z.B. in der
deutschen Patentschrift 17 76 189 angegeben.
[0019] In dem Vorratsbehälter 1 ist eine aufwärtsfördernde offene Förderschnecke 2 schrägliegend
angeordnet, welche teilweise in einer angepaßten Fördermulde 3 des Vorratsbehälters
1 liegt. Die eine Trennlinie zwischen der Fördermulde 3 und der Innenwandfläche des
Vorratsbehälters 1 ist mit Position 4 bezeichnet. Auf der der Trennlinie 4 gegenüberliegenden
in der Schnittdarstellung nicht erkennbaren weiteren Trennlinie ist am oberen Ende
der Fördermulde 3 eine Abstreifleiste 5 vorgesehen. Diese besteht aus einem abgerundeten
Formteil mit gleichfalls abgerundeter Auflauffläche 6.
[0020] Die Förderschnecke 2 ist oberhalb der Füllhöhe h des Vorratsbehälters 1 in einem
Ansatzstutzen 7 des Vorratsbehälters 1 geführt. Dieser weist eine seitlich offene
Ausgabeausnehmung 8 auf. Am oberen Ende der Förderschnecke 2 befindet sich die Zerkleinerungsvorrichtung
von der in Fig. 1 nur zwei stegartige Transportelemente 9,10 erkennbar sind.
[0021] Oberhalb des Vorratsbehälters 1 befindet sich eine schematisch angedeutete Eisbereitungsvorrichtung
11, in der auf Kühlfingern 12 hohle Kleineisstücke 13 aufgefroren werden. Nach Erreichen
einer vorgegebenen Wandstärke der Kleineisstücke 13 werden diese durch Beheizen der
Kühlfinger 12 unter Wegfahren der Wanne 14 gelöst und fallen in den Vorratsbehälter
1.
[0022] Zum Antrieb der Förderschnecke 2 ist ein elektrischer Antriebsmotor 15 vorgesehen.
Die Drehrichtung der Förderschnecke 2 ist vom Antriebsmotor 15 her betrachtet im Gegenuhrzeigersinn.
[0023] Fig. 2 und 3 zeigen einen Ausschnitt der Förderschnecke 2 bei der Transportbewegung
der Kleineisstücke. Diese Kleineisstücke 13 werden auf der rechten Seite zwischen
den offenen Schraubengängen der Förderschnecke 2 einzeln aufwärts transportiert, wobei
überflüssige Kleineisstücke gegen die Vorderkante 6 der Abstreifleiste 5 anlaufen
und in den Vorratsbehälter 1 zurückfallen.
[0024] In den Fig. 4 und 5 wird die Wirkungsweise der Zerkleinerungsvorrichtung näher erläutert.
Dabei sind drei mit einer gemeinsamen Halterung versehene, um eine Achse 16 schwenkbare
Segmentteile 17 mit glatter zylinderteilflächenartiger Oberfläche vorgesehen, wobei
der Zylinderradius dem Drehradius r entspricht. Diese Segmentteile 17 können durch
einen Hubmagnetantrieb 18 durch die seitliche Ausgabeausnehmung 8 des Ansatzstutzens
7 zwischen die Transportelemente 9,10 (vgl. Fig. 1) eingerückt werden. Das Einrücken
der Segmentteile 17 wird durch einen Anschlag 19 begrenzt. Die Segmentteile 17 werden
unter Vorspannung einer Druckfeder 20 bei stromlosen Hubmagnetantrieb 18 aus dem Drehkreis
der Transportelemente 9,10 zurückgezogen und tauchen dabei nicht mehr in den Ansatzstutzen
7 ein.
[0025] In der in Fig. 4 gezeigten Betriebsstellung "Ausgabe von unzerkleinerten Eisstücken"
dienen die Transportelemente 9,10 zum Auswurf der von der Förderschnecke 2 aufwärts
geförderten Eisstücke 13 und bewegen diese zum Abwurf durch die seitliche Ausgabeausnehmung
8. Der stehengebliebene untere Teil des Ansatzstutzens 7 bildet einen Wasserrücklaufkanal
21, durch den von den Eisstücken 13 abtropfendes Wasser in den Vorratsbehälter zurückgeleitet
wird.
[0026] Fig. 5 zeigt die Betriebsstellung "Zerkleinern". Hierbei pressen die gezahnten stegartigen
Transportelemente 9,10 das Eisstück 13 gegen die glatten Oberflächen der in ihre Zwischenräume
durch die seitliche Ausgabeausnehmung 8 vollständig eingefahrenen Segmentteile 17.
Dabei wird jeweils ein Eisstück 13 zerkleinert und seine Bruchstücke 22 fallen durch
die seitlich offene Ausgabeausnehmung 8 herab. In dieser Betriebsstellung sind die
mit einer gemeinsamen Halterung versehenen Segmentteile 17 durch den Hubmagnetantrieb
18 gegen die Wirkung der Schraubendruckfeder an den gehäusefesten Anschlag 19 angelegt.
[0027] Die nicht näher erläuterten Einzelteile, insbesondere das Kälteaggregat und die zugehörigen
Bauteile,entsprechen vorbekannten Ausbildungsformen aus dem Stande der Technik.
[0028] Die oben erläuterte Ausgabe- und Zerkleinerungsvorrichtung für Kleineisstücke kann
entweder als Eisbereitungseinheit eine selbständige Baueinheit bilden oder als Bauteil
eines Kühl- oder Gefrierschrankes ausgebildet sein.
1. Ausgabe- und Zerkleinerungsvorrichtung für Kleineisstücke in Verbindung mit einer
Eisbereitungsvorrichtung (11) als selbständige Baueinheit oder insbesondere integriert
in Kühl- oder Gefrierschränke, mit einem eine Füllhöhe (h) dieser Kleineisstücke (13)
bestimmenden Vorratsbehälter (1), in den eine schrägliegende Förderschnecke (2) eingreift,
deren Ganghöhe der Größe der zu transportierenden Kleineisstücke (13) angepaßt ist,
wobei die mit offenen Schraubenwindungen ausgebildete, aufwärts fördernde Förderschnecke
(2) teilweise in einer angepaßten Fördermulde (3) des Vorratsbehälters (1) liegt,
und bei der die Förderschnecke (2) die Kleineisstücke (13) in eine im Bereich einer
Ausgabeausnehmung (8) angeordnete Zerkleinerungsvorrichtung fördert, dadurch gekennzeichnet, daß ein Förderabschnitt der Förderschnecke (2) im freien Raum oberhalb der Füllhöhe
(h) des Vorratsbehälters (1) liegt, daß die Fördermulde (3) des Vorratsbehälters (1)
an ihrem oberen Ende einen Vereinzelungsabschnitt mit einem vor dem Ende des Förderweges
im Vorratsbehälter befindlichen Vereinzelungsmittel (5) aufweist, das derart ausgebildet
ist, daß es die Förderung zur Ausgabeausnehmung (8) durch Abwurf der überflüssigen
Kleineisstücke (13) in den Vorratsbehälter (1) auf jeweils einzeln hintereinanderfolgende
Kleineisstücke (13) beschränkt, und daß die Zerkleinerungsvorrichtung wahlweise betätigbar
ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Vereinzelungsmittel als Abstreifleiste (5) ausgebildet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Vereinzelungsmittel als Abwurfvertiefung ausgebildet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstreifleiste (5) seitlich der Förderschnecke an der Trennlinie zwischen
der Fördermulde (3) und der Innenwandfläche des Vorratsbehälters (1) oberhalb der
Füllhöhe (h) liegt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ganghöhe der Förderschnecke (2) konstant ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Förderabschnitt der Förderschnecke (2) oberhalb der Füllhöhe (h) des Vorratsbehälters
(1) zu der Ausgabeausnehmung (8) in einem rohrförmigen, schrägliegenden, die Ausgabeausnehmung
(8) aufweisenden Ansatzstutzen (7) des Vorratsbehälters (1) geführt ist, wobei die
Ausgabeausnehmung (8) seitlich offen ist und in dem Ansatzstutzen (7) ein Wasserrücklaufkanal
(21) zum Vorratsbehälter (1) gebildet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am oberen Ende der Förderschnecke (2) Teile (9,10) der Zerkleinerungsvorrichtung
angeordnet sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß am oberen Ende der Förderschnecke (2) mindestens ein stegartiges, radial gerichtetes
Transportelement (9,10) vorgesehen ist; welches zwischen einrückbare Segmentteile
(17) eingreift.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das stegartige Transportelement (9,10) auf seiner Transportseite gezahnt ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß zwei stegartige Transportelemente (9,10) in die Zwischenräume von drei einrückbaren
Segmentteilen (17) eingreifen.
11. Vorrichtung nach Ansprüche 6 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die seitlich offene Ausgabeausnehmung (8) einrückbaren Segmentteile
(17) mit einer gemeinsamen Halterung im Gehäuseteil der Zerkleinerungsvorrichtung
derart schwenkbar gelagert sind, daß sie in der Betriebsstellung "Zerkleinern" zwischen
die Stegteile (9,10) eingreifen und in der Betriebsstellung "Ausgabe von unzerkleinerten
Eisstücken" aus dem Drehkreis der Stegteile (9,10) und damit aus dem Eingriff in die
Zwischenräume zwischen den Stegteilen (9,10) zurückziehbar sind.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die schwenkbaren Segmentteile (17) mit einem Hubmagnetantrieb (18) in den Drehkreis
zwischen die Stegteile (9,10) der Förderschnecke (2) einrückbar sind.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingriffsbewegung der Segmentteile (17) zwischen die Stegteile durch einen
am Gehäuseteil vorgesehenen Anschlag (19) begrenzt ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Segmentteile (17) unter Federvorspannung (20) aus dem Drehkreis der mit
der Förderschnecke (2) verbundenen Stegteile (9,10) zurückziehbar sind.
15. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Segmentteile (17) an der Zerkleinerungsfläche mit glatter Oberfläche ausgebildet
sind.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die glatte Oberfläche ein Zylinderflächenabschnitt ist, dessen Krümmungsradius
dem Drehradius (r) der Segmentteile (17) entspricht.
17. Vorrichtung nach Ansprüche 6 und 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Segmentteile (17) in der Betriebsstellung "Ausgabe von unzerkleinerten Eisstücken"
so weit ausschwenkbar sind, daß sie nicht mehr in den Ansatzstutzen (7) eintauchen.
1. Dispensing and crushing device for small ice pieces in conjunction with an ice-making
device (11) in the form of an independent structural unit or, in particular, integrated
into refrigerators or freezers, having a storage container (1) which determines a
filling height (h) of said small ice pieces (13) and into which engages an oblique
conveyor worm (2), whose pitch is adapted to the size of the small ice pieces (13)
to be transported, with the upward conveying conveyor worm (2) constructed with open
screw turns lying partially in an adapted conveyor trough (3) of the storage container
(1), and wherein the conveyor worm (2) feeds the small ice pieces (13) into a crushing
device disposed in the region of a dispensing recess (8),
characterized in that a conveying section of the conveyor worm (2) lies in the free
space above the filling height (h) of the storage container (1), that the conveyor
trough (3) of the storage container (1) has at its top end a separating section with
a separating means (5) which is situated before the end of the conveying path in the
storage container and is so constructed that, by shedding the surplus small ice pieces
(13) into the storage container (1), it restricts the supply to the dispensing recess
(8) to a succession of single small ice pieces (13), and that the crushing device
is selectively operable.
2. Device according to claim 1, characterized in that the separating means takes the
form of a scraping strip (5).
3. Device according to claim 1, characterized in that the separating means takes the
form of a discarding cavity.
4. Device according to claim 2, characterized in that the scraping strip (5) is situated
laterally of the conveyor worm at the junction between the conveyor trough (3) and
the inner wall surface of the storage container (1) above the filling height (h).
5. Device according to claim 1, characterized in that the pitch of the conveyor worm
(2) is constant.
6. Device according to claim 1, characterized in that the conveying section of the conveyor
worm (2) above the filling height (h) of the storage container (1) is conveyed to
the dispensing recess (8) in a tubular, oblique extension piece (7) of the storage
container (1) which has the dispensing recess (8), said dispensing recess (8) being
laterally open and a water return channel (21) to the storage container (1) being
formed in the extension piece (7).
7. Device according to claim 1, characterized in that parts (9, 10) of the crushing device
are disposed at the top end of the conveyor worm (2).
8. Device according to claim 7, characterized in that provided at the top end of the
conveyor worm (2) is at least one web-like, radially directed transport element (9,
10), which engages between engageable segment parts (17).
9. Device according to claim 8, characterized in that the web-like transport element
(9, 10) is toothed at its transport side.
10. Device according to claim 8, characterized in that two web-like transport elements
(9, 10) engage into the spaces between three engageable segment parts (17).
11. Device according to claims 6 and 10, characterized in that the segment parts (17)
which are engageable through the laterally open dispensing recess (8) are pivotally
supported by a common holding device in the housing part of the crushing device in
such a way that, in the "crush" operating position, they engage between the web parts
(9, 10) and, in the "dispense uncrushed ice pieces" operating position, they are retractable
out of the turning circle of the web parts (9, 10) and hence out of engagement into
the spaces between the web parts (9, 10).
12. Device according to claim 11, characterized in that the swivelling segment parts (17)
are engageable by means of a solenoid drive (18) into the turning circle between the
segment parts (9, 10) of the conveyor worm (2).
13. Device according to claim 12, characterized in that the movement of engagement of
the segment parts (17) between the web parts is limited by a stop (19) provided on
the housing part.
14. Device according to claim 12, characterized in that the segment parts (17) are retractable
under spring bias (20) out of the turning circle of the web parts (9, 10) connected
to the conveyor worm (2).
15. Device according to claim 8, characterized in that the segment parts (17) at the crushing
area are constructed with a smooth surface.
16. Device according to claim 15, characterized in that the smooth surface is a portion
of a cylinder surface, whose radius of curvature corresponds to the radius of rotation
(r) of the segment parts (17).
17. Device according to claims 6 and 15, characterized in that the segment parts (17),
in the "dispense uncrushed ice pieces" operating position, may be swivelled so far
outwards that they no longer engage into the extension piece (7).
1. Dispositif de distribution et de concassage pour petits glaçons combiné à un préparateur
de glace (11), en tant que composant autonome ou intégré à des réfrigérateurs ou congélateurs,
notamment, avec un bac de réserve (1) définissant un niveau de remplissage (h) de
ces petits glaçons (13), dans lequel s'engage une vis sans fin (2) oblique, dont le
pas est adapté à la taille des petits glaçons (13) à transporter, la vis sans fin
(2), réalisée avec des spires ouvertes et d'un mouvement de transport ascendant, se
situant en partie dans une auge de transport (3) adaptée du bac de réserve (1), et
la vis (2) transportant, sur ce dispositif, les petits glaçons (13) dans un dispositif
de concassage, disposé dans la zone d'une ouverture de sortie (8), caractérisé en
ce qu'une section de transport de la vis sans fin (2) se situe dans l'espace libre
sus-jacent au niveau de remplissage (h) du bac de réserve (1), en ce que l'auge de
transport (3) du bac de réserve (1) présente, sur son extrémité supérieure, une section
de séparation avec un moyen de séparation (5) situé dans le bac, avant la fin de la
trajectoire de transport, ce moyen ayant une réalisation telle qu'il limite le transport
en direction de l'ouverture de sortie (8), par l'éjection des petits glaçons (13)
excédentaires dans le bac de réserve (1), à des glaçons (13) successifs et individuels,
et en ce que le dispositif de concassage peut être actionné d'une manière sélective.
2. Dispositif suivant la revendication 1, caractérisé en ce que le moyen de séparation
est réalisé sous forme de racle (5).
3. Dispositif suivant la revendication 1, caractérisé en ce que le moyen de séparation
est réalisé sous forme de trou d'éjection.
4. Dispositif suivant la revendication 2, caractérisé en ce que la racle (5) se situe
à côté de la vis sans fin, sur la ligne de séparation entre l'auge de transport (3)
et la surface de paroi interne du bac de réserve (1), au-dessus du niveau de remplissage
(h).
5. Dispositif suivant la revendication 1, caractérisé en ce que le pas de la vis sans
fin (2) est constant.
6. Dispositif suivant la revendication 1, caractérisé en ce que la section de transport
de la vis sans fin (2), au-dessus du niveau de remplissage (h) du bac de réserve (1),
est guidée en direction de l'ouverture de sortie (8) dans une rallonge tubulaire (7)
oblique, présentant l'ouverture de sortie (8), du bac de réserve (1), l'ouverture
de sortie (8) étant ouverte latéralement et un conduit de retour d'eau (21) dans le
bac (1) étant formé dans la rallonge tubulaire (7).
7. Dispositif suivant la revendication 1, caractérisé en ce que des éléments (9, 10)
du dispositif de concassage sont disposés sur l'extrémité supérieure de la vis sans
fin (2).
8. Dispositif suivant la revendication 7, caractérisé en ce qu'un élément de transport
radial (9, 10), au moins, en forme de traverse, est prévu sur l'extrémité supérieure
de la vis sans fin (2), cet élément s'engageant entre des segments insérables (17).
9. Dispositif suivant la revendication 8, caractérisé en ce que l'élément de transport
en forme de traverse (9, 10) est denté sur sa face de transport.
10. Dispositif suivant la revendication 8, caractérisé en ce que deux éléments de transport
(9, 10) en forme de traverse s'engagent dans les espaces intermédiaires de trois segments
(17) insérables.
11. Dispositif suivant les revendications 6 et 10, caractérisé en ce que les segments
(17), insérables au travers de l'ouverture de sortie (8) ouverte latéralement, peuvent
pivoter par une fixation commune, dans la partie de carter du dispositif de concassage,
de sorte qu'ils s'engagent entre les traverses (9, 10) dans la position de service
"concassage", et qu'ils peuvent être retirés du cercle décrit par les traverses (9,
10), donc de leur engagement dans les espaces intermédiaires entre les traverses (9,
10), en position de service "distribution de glaçons non concassés".
12. Dispositif suivant la revendication 11, caractérisé en ce que les segments pivotants
(17) peuvent être engagés, par une commande magnétique de levage (18), dans le cercle
décrit, entre les traverses (9,10) de la vis sans fin (2).
13. Dispositif suivant la revendication 12, caractérisé en ce que le mouvement d'engagement
des segments (17) entre les traverses est limité par un butée (19), prévue sur une
partie de carter.
14. Dispositif suivant la revendication 12, caractérisé en ce que les segments (17) peuvent
être retirés, sous la tension initiale d'un ressort (20), du cercle décrit par les
traverses (9, 10), reliées à la vis sans fin (2).
15. Dispositif suivant la revendication 8, caractérisé en ce que les segments (17) sont
réalisés avec une surface lisse sur la surface de concassage.
16. Dispositif suivant la revendication 15, caractérisé en ce que la surface lisse correspond
à une section de surface cylindrique, dont le rayon de courbure correspond au rayon
de rotation (r) des segments (17).
17. Dispositif suivant les revendications 6 et 15, caractérisé en ce que les segments
(17), en position de service "distribution de glaçons non concassés", peuvent pivoter
suffisamment pour ne plus plonger dans la rallonge tubulaire (7).