[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Bearbeitung von Fügeteilen aus
Naturholz, insbesondere Kanteln für Blend- und Flügelrahmen von Fenstern.
[0002] Die DE-OS 35 33 404 zeigt eine Vorrichtung zur Bearbeitung von Fügeteilen aus Naturholz,
insbesondere Kantein für Blend- und Flügelrahmen von Fenstern, bestehend aus einem
beweglichen Werkstückträger zur Auflage des Kantels, welcher es nacheinander an einer
Sägeeinrichtung zur Ablängung, einer Bohreinrichtung zum stirnseitigen Bohren von
Sacklöchern in Pfosten und Riegel und einer Fräseinrichtung zur Ausbildung von Schlitz-
und Zapfenverbindungen oder Konterprofilierung vorbeiführt. Ferner sind Bohreinheiten
für beidseitige Einbringung von Sacklochbohrungen im Längsprofil für die Befestigung
von Pfosten und Riegel vorgesehen. Die stirnseitige Bearbeitung der Holzkantel wird
im zweiten Teil der Einrichtung auf der gegenüberliegenden Seite nochmals durchgeführt.
Die Grundkonzeption dieser bekannten Einrichtung liegt darin, daß nur die Endprofile
von Pfosten und Riegel mittels Dübeln im Holzrahmen verbunden werden, während im übrigen
in den Anschlußverbindungen Doppelschlitz-Zapfen beibehalten werden. Nachteilig ist
dabei der relativ große bauliche Aufwand und erhebliche Werkzeugaufwand, die relativ
langen Förderwege sowie die Umkehrung der Förderrichtung.
[0003] Bei der Herstellung von Fenstern geht man von Kanteln aus, deren Endprofile als Schlitz-
und Zapfenverbindung ausgebildet sind. Dazu benötigt man Fräsvorrichtungen, welche
die Endprofile der sowohl für Flügel- als auch Blendrahmen von Fenstern geeignet und
bestimmten Kanteln entsprechend gestalten. Hinzu kommen noch weitere getrennte Fräswerkzeuge,
welche die Kanteln mit Längsprofilen versehen. Die vorstehend geschilderten Arbeitsvorgänge
laufen in der Weise ab, daß das Werkstück, also das zu bearbeitende Holzkantel, auf
einem Werkstückträger aufgespannt und anschließend daran mittels einer Vorschubeinrichtung
an einem einstückigen Fräswerkzeug vorbeigeführt wird. Das Werkstück ist auf dem Werkstückträger
so angeordnet, daß es senkrecht zur Vorschubrichtung steht.
[0004] Nach diesem Arbeitsvorgang wird die Vorschubvorrichtung reversiert, so daß sich der
Werkstückträger wieder in seine Ausgangsstellung zurückbewegt. Das Werkstück wird
dann von der Spannvorrichtung gelöst, um 180° gedreht und wieder eingespannt. Dann
wird das Werkstück mittels der Vorschubvorrichtung an dem Fräswerkzeug wieder vorbeigeführt,
so daß die Endprofilierung des noch unbearbeiteten Endes des Werkstückes durchgeführt
werden kann. Nach Erreichen eines Endpunktes wird die Vorschubvorrichtung stillgesetzt
und das Werkstück auf eine etwa senkrecht zur bisherigen Vorschubrichtung angeordnete
Transportvorrichtung aufgeschoben, welche zweckmäßig aus einem Rollenförderer besteht,
der das auf einem feststehenden Tisch ruhende Werkstück an einem Fräswerkzeug vorbeiführt,
welches die Längsprofilierung, nämlich das Fensterflügelinnenprofil bzw. das Blendrahmeninnenprofil
rahmeninnenprofil seitlich und unten durchführt. Das auf diese Weise bearbeitete Werkstück
wird dann von der Transportvorrichtung einer Glasleisten-Trennsäge zugeführt, welche
in Verbindung mit dem Fräswerkzeug das Fensterflügelinnenprofil und die Glasleiste
aus dem Fensterfalz heraustrennt (Winkelmaschinentyp "Unicontrol" der Firma Michael
Weinig AG in Tauberbischofsheim).
[0005] Diese bekannte Einrichtung hat den schwerwiegenden Nachteil der Kostenaufwendigkeit,
die in erster Linie auf das Fräswerkzeug für die Formung der Endprofile mit den dazugehörigen
Werkzeugträgern zurückzuführen ist. Hinzu kommt noch die zur Änderung der Vorschubrichtung
zwingend notwendige Übergabeeinrichtung, die das Werkstück nach der Endprofilierung
den Fräsvorrichtungen zur Längsprofilierung zuführt.
[0006] Hier setzt der Erfindungsgedanke ein. Aufgabe der Erfindung ist es, die im Stand
der Technik bekannte Vorrichtung in ihrem baulichen Aufwand sowie in ihrem Werkzeugaufwand
auf ein Minimum zu reduzieren.
[0007] Diese Aufgabe wird bei der Vorrichtung mit den Merkmalen des Oberbegriffes des Anspruches
1 dadurch gelöst, daß die verschiedenen Werkzeuge in einer fluchtenden Reihe angeordnet
sind und die Vorschubeinrichtung in zwei aufeinanderfolgende Einrichtungen aufgeteilt
ist, wobei die erste Vorschubeinrichtung ein längs einer Führung verfahrbarer Werkstückträger
mit Aufspanneinrichtung und die zweite Vorschubeinrichtung eine Transportbahn mit
paralleler Anschlagleiste für die gleiche Vorschubrichtung wie der Werkstückträger
ist, und der WerkstückträgerVorschub der Stirnbearbeitung und der Transportbahn-Vorschub
der Längsbearbeitung dient.
[0008] Durch die erfindungsgemäße Maßnahme entfällt die herkömmliche, baulich aufwendige
Fräsvorrichtung zur Ausbildung des Endprofiles des Holzkantels für Schlitz- und Zapfenverbindungen.
Diese kompakte und auch komplizierte Vorrichtung wird also ersetzt durch eine außerordentlich
einfache Bohrvorrichtung, die erst die Voraussetzungen für eine billige Dübelverbindung
der einzelnen Kanteln zum Zwecke der Komplettierung zu einem Flügel- oder Blendrahmen
eines Fensters schafft. Durch die fluchtende Anordnung sämtlicher Einrichtungen bleibt
die Linearität des Transportweges des Kantels über sämtliche Arbeitsvorgänge hinweg
gewahrt, so daß eine Übergabevorrichtung zur Umlenkung des Transportweges vollständig
entbehrlich ist. Die tief eingreifenden, aufwendigen Werkzeuge für die Doppelschlitz-Zapfenverbindung
im Bereich der Fensterecken bei Blend- und Flügelrahmen entfallen und werden über
die Dübelverbindung, die über die Sacklochbohrungen erzeugt werden, vollständig ersetzt.
[0009] Zweckmäßig weist die Bohreinrichtung ein oder mehrere Bohrer auf, welche mittels
Druckluft in die Arbeitsstellung bewegbar sind.
[0010] Vorteilhaft ist die Fräseinrichtung zum Ablängen des Kantels eine heb- und absenkbare
Kreissäge.
[0011] Weitere Merkmale der erfindungsgemäßen Vorrichtung gehen aus den Unteransprüchen,
der nachfolgenden Beschreibung sowie der Zeichnung hervor, die in rein schematischer
Weise zeigt:
Figur 1 eine Ansicht der Vorrichtung gemäß der Erfindung,
Figur 2 eine Draufsicht der Anordnung nach Figur 1,
Figur 3 im linken Teil einen waagerechten Schnitt durch das aufrechte linke Flügelprofil,
während der rechte Teil dieser Figur das obere Querstück des Fensterflügels mit den
einzubringenden Dübeln als Verbindungsmittel darstellt,
Figur 4 im linken Teil einen waagerechten Schnitt durch das aufrechte linke Blendrahmenprofil,
während der rechte Teil dieser Figur die obere linke Ecke des Blendrahmens mit den
Dübeln zeigt. Dabei ist der Schnitt B-B gleichzeitig auch der Schnitt durch das obere
Querstück des Blendrahmens, weil beim Blendrahmen aufrechte Fügeteile gleiche Profilierung
aufweisen.
[0012] Mit 1 (Figuren 1 und 2) ist ein Werkstückträger bezeichnet, welcher die Form eines
Tisches aufweist, der längs einer Führung 2, z. B. einer Rundführung, geführt und
in Vorschubrichtung, also in den beiden Figuren 1 und 2 von rechts nach links verfahrbar
ist. Der Antrieb des Werkstückträgers 1 erfolgt über einen Elektromotor 2a, welcher
mit einem in der Zeichnung der Übersichtlichkeit halber nicht weiter dargestellten
Zahnritzel in Verbindung steht, das seinerseits in eine Zahnstange 3 eingreift. Es
ist klar, daß diese Vorschubeinrichtung auch anders gestaltet sein kann.
[0013] Auf dem Werkstückträger 1 ist eine Spannvorrichtung 4 angeordnet, die bei der dargestellten
Ausführungsform einen druckmittelbetätigten Zylinder 5 aufweist, mit dessen Kolbenstange
ein Druckglied 6 in Verbindung steht, das in der Betriebsstellung das Werkstück 7
- im vorliegenden Falle das zu bearbeitende Holzkantel - ist. Es können natürlich
auch mehr als ein Holzkantel aufgespannt werden.
[0014] Wie aus der Figur 2 ersichtlich, ist der Werkstückträger 1 nach beiden Seiten um
60° verschwenkbar, so daß die Stirnseiten des Werkstückes auch unter einem bestimmten
Winkel bearbeitet werden können.
[0015] Mit der Bezugsziffer 8 ist eine Fräseinrichtung zur Ablängung des Werkstückes 7 angedeutet,
welche es quer zur Holzfaser auf die gewünschte Länge zuschneidet. Wie die Zeichnung
deutlich macht, ist als Fräseinrichtung eine heb- und absenkbare Kreissäge vorgesehen,
wobei die Erfindung auf diese besondere Ausführungsform selbstverständlich nicht beschränkt
ist. Durch Absenken wird die Kreissäge in die Schneidstellung, durch Anheben in die
Ausserbetriebsstellung überführt.
[0016] Anschließend daran bewegt die Vorschubeinrichtung das auf der einen Seite abgelängte
Werkstück 7 an einer Bohreinrichtung 9 vorbei, welche in das Endprofil des Kantels
Sacklöcher 10 zur Aufnahme von Dübeln bohrt. Die Figur 3 der Zeichnung zeigt in einer
Teildarstellung ein Kantel mit den beiden Sacklöchern 10 und den eingesetzten Dübeln
11 als Verbindungselemente.
[0017] Die Bohreinrichtung 9 weist einen oder mehrere Bohrer 12 auf, die zweckmäßig mittels
Druckluft in die Arbeitsstellung bewegbar sind. Dazu ist einem jeden Bohrer ein mit
einem Druckmittel beaufschlagbarer Zylinder zugeordnet, der in der Zeichnung der Übersichtlichkeit
halber nicht gezeigt ist. Wird die Druckmittelzufuhr unterbrochen, dann bewegen sich
die einzelnen Bohrer 12 selbsttätig in ihre Ruhestellung wieder zurück. Die Rückbewegung
kann auch mittels Federn erfolgen. Anschließend daran bewegt sich das am Werkstückträger
1 eingespannte Werkstück 7 an einer Fräseinrichtung 13 zur Ausbildung des Konterprofils
vorbei, wo stirnseitig Konterprofile für die Elemente des Blendrahmens bzw. Flügelrahmens
für das Fenster eingefräst werden. Diese Konterprofile sind in Figur 3 der Zeichnung
mit den Bezugsziffern 14 bzw. 15 angedeutet. Die Fräseinrichtung 13 besteht aus zwei
auf einer angetriebenen Spindel 16 getrennt angeordneten heb- und absenkbaren Fräswalzen
17, 18, wobei durch Lösen einer Mutter 18a die eine oder andere Fräswalze 17, 18 ausgebaut
und ggf. durch eine andere Fräswalze ersetzt werden kann.
[0018] Nachdem die zur Bearbeitung der Stirnseite des entsprechenden Kantels erforderlichen
Bearbeitungsvorgänge durchgeführt werden, wird der Werkstückträger 1 von einem Puffer
19 abgefangen, wobei über einen nicht eingezeichneten Schaltmechanismus die Bewegung
des Werkstückträgers 1 reversiert wird, der dann in der Ausgangsstellung anhält.
[0019] Das einseitig bearbeitete Holzkantel wird nun aus der Spannvorrichtung 4 gelöst,
um 180° in der waagerechten Ebene gedreht und gegen einen Anschlag 20 angelegt, welcher
von Hand oder mechanisch bzw. elektronisch verstellbar ist. Nach dem Spannen wird
das Holzkantel von der Fräseinrichtung 8 auf die gewünschte Länge zugeschnitten. Mit
den Einrichtungen 8, 9 und 13 werden wiederum alle diejenigen Bearbeitungsvorgänge
durchgeführt, die vorher an der einen Stirnseite des Holzkantels verwirklicht wurden.
[0020] Während bei der Konterprofilierung von Teilen des Flügelrahmens die Fräswalze 17
zum Einsatz gelangt, wird dieser Bearbeitungsvorgang bei Teilen von Blendrahmen mit
der Fräswalze 18 durchgeführt. Dies ist der Grund, weshalb insgesamt zwei Fräswalzen
17 bzw. 18 vorgesehen sind. Die beiden Fräswalzen 17 bzw. 18 können pneumatisch, hydraulisch
oder aber auch mechanisch in die jeweilige Betriebsstellung bewegt werden.
[0021] Wenn der Werkstückträger 1 gegen den Puffer 19 anschlägt, wird ersterer stillgesetzt.
Dann wird das an den beiden Stirnseiten in der gewünschten Form bearbeitete Werkstück
7 von der Spannvorrichtung 4 gelöst, um 90° entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn von
Hand verschwenkt und auf eine Transporteinrichtung 31 gelegt, welche das Werkstück
7 einer Einrichtung 21 zur Ausbildung des Längsprofils und einer Einrichtung 22 zur
Ausbildung der Glashalteleiste des Kantels zuführt.
[0022] Die Einrichtung 21 zur Ausbildung des Längsprofils des Kantels besteht dabei aus
drei auf einer angetriebenen Spindel 23 getrennt angeordneten heb- und absenkbaren
Fräswalzen 24 - 26, die von der zugeordneten Spindel 23 durch Lösen der Schraubenmutter
27 lösbar sind.
[0023] Mit der Einrichtung 21 werden die Flügelprofile mit dem Glasfalzprofil mit integrierter
Glasleiste gefräst, wobei die bei Bedarf zugeschaltete und abgesenkte Einrichtung
22 das Austrennen der Glashalteleiste übernimmt. Das obere Blendrahmenstück und die
beiden aufrechten Blendrahmenflügelteile werden mit dem gleichen Innenlängsprofil
versehen. Dieser Längsprofiliersatz befindet sich als weiteres Werkzeug auf der Spindel
23 der Einrichtung 21.
[0024] In der Einrichtung 21 befinden sich die Fräswalzen 26 für das Flügellängsprofil und
die Blendrahmenwalzen 24 und 25 für das Profilieren der Blendrahmenprofile, innen.
[0025] Bekanntlich besteht ein Blend- oder Flügelrahmen aus zwei aufrechten und zwei querlaufenden
Holzkanteln. Eingangs wurde die Bearbeitung der Werkstücke 7 beschrieben. Die aufrechten
Fügeteile werden mittels der Fräseinrichtung 8 auf eine vorbestimmte Länge geschnitten.
Der Werkstückträger 1 fährt in die Ausgangsposition zurück. Das Fügeteil wird entspannt,
um 90° geschwenkt und mittels der Spannvorrichtung 4, parallel zur Anschlagkante des
Werkstückträgers 1 erneut gespannt. Die Lage des Holzkantels verläuft nunmehr koaxial
zur Vorschubrichtung des Werkstückträgers 1. Dieser Werkstückträger 1 fährt anschließend
bis zur Bohreinrichtung 9, wo mittels des vorgewählten Bohrbildes mit den Bohrern
12 Sacklochbohrungen nunmehr senkrecht zum Faserverlauf des Werkstückes 7 eingebohrt
werden. Diese vorgenannte Arbeitsoperation erfolgt jeweils am Anfang und Ende eines
jeden aufrechten Holzkantels.
[0026] Bei geschoßhohem Blendrahmen können naturgemäß, je nach architektonischem Teilungsverhältnis
des Elementes, Zwischenbohrpositionen angeordnet werden.
[0027] Nachdem die Fügeteile in der eingangs beschriebenen Art und Weise mit Längs- und
Endprofilierungen versehen und zu Blend- und Flügelrahmen mittels Rahmenpresse und
geeignetem Kleber stoffschlüssig verbunden wurden, kann die vorstehend beschriebene
Vorrichtung außerordentlich einfach zu einer Rahmenumfräsmaschine ausgerüstet werden.
Dabei wird der fahrbare Werkstückträger 1 als Werkstückauflage bis zur Achse A-A der
Einrichtung 13 vorgefördert. Das obere Längsprofilierwerkzeug 17 wird gegen einen
zweiten, im Gleichlauf arbeitenden Flügelumfräsprofiliersatz ausgetauscht. Um beim
Umfräsen von Vollholz über Hirn keine Holzausbrüche zu erhalten, wird das Hirnholz
im Gleichlauffräsen spanend abgetragen. Die Fräswalze 24 wird durch den Flügelumfrässatz
28 der Einrichtung 23 ausgetauscht. Er arbeitet im Gegenlauf und spant im Bereich
der Längsprofilierung. Der im Gleichlauf wirkende Satz arbeitet in der Einrichtung
13 und wird pneumatisch oder hydraulisch als Eintauchfräsaggregat etwa 150 mm vor
Rahmenende fliegend eingetaucht. Auf diese Art und Weise gelingt eine Flügelumfräsung
nach Fig. 3 der Zeichnung.
[0028] In Figur 4 stellt das Blendrahmenprofil 29 den oberen und die beiden seitlichen Innenprofile
des zugehörigen Blendrahmens dar. Dieses Innenprofil wird mit der Einrichtung 21 und
der Blendrahmenfräswalzen 24 im Gegenlauffräsen hergestellt. Das zugehörige Konterprofil
30 wird mit der Fräseinrichtung 13 und der Fräswalze 18 durchgeführt. Die Fräswalze
25 stellt das Blendrahmenprofil innen unten dar.
1. Vorrichtung zur Bearbeitung von Fügeteilen aus Naturholz, insbesondere Kanteln für
Blend- und Flügelrahmen von Fenstern, bestehend aus einer auf einem Werkstückträger
(1) angeordneten Spanneinrichtung (4) und einer Vorschubeinrichtung für das Kantel,
welche es nacheinander an einer Fräseinrichtung (8) zum Ablängen, einer Fräseinrichtung
(13) zur Ausbildung des Konterprofils, einer Fräseinrichtung (21) zur Ausbildung des
Längsprofils sowie einer Einrichtung (22) zur Ausbildung der Glashalteleiste des Kantels
vorbeiführt, wobei zwischen der Fräseinrichtung (8) zur Ablängung und der Fräseinrichtung
(13) zur Ausbildung des Konterprofils eine Bohreinrichtung (9) zum Bohren von Sacklöchern
(10) in die Endprofile des Kantels angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiedenen Werkzeuge in einer fluchtenden Reihe angeordnet sind und die
Vorschubeinrichtung in zwei aufeinanderfolgende Einrichtungen aufgeteilt ist, wobei
die erste Vorschubeinrichtung ein längs einer Führung (2) verfahrbarer Werkstückträger
(1) mit Aufspanneinrichtung (4, 5) und die zweite Vorschubeinrichtung eine Transportbahn
(31) mit paralleler Anschlagleiste für die gleiche Vorschubrichtung wie der Werkstückträger
(1) ist, und der Werkstückträger-Vorschub der Stirnbearbeitung und der Transportbahn-Vorschub
der Längsbearbeitung dient.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohreinrichtung (9) ein
oder mehrere Bohrer (12) aufweist, welche mittels Druckluft in die Arbeitsstellung
bewegbar sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fräseinrichtung (8) zum
Ablängen des Kantels eine heb- und absenkbare Kreissäge ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fräseinrichtung (13)
zur Ausbildung des Konterprofils des Kantels zwei auf einer angetriebenen Spindel
(16) getrennt angeordnete, heb- und absenkbare Fräswalzen (17, 18) aufweist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (21) zur
Ausbildung des Längsprofils des Kantels drei auf einer angetriebenen Spindel (23)
getrennt angeordnete, heb- und absenkbare Fräswalzen (24 - 26) aufweist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Fräswalzen (17,
18 und 24 - 26) von den zugeordneten Spindeln (13 und 23) lösbar sind.
1. Apparatus for machining jointing parts consisting of natural wood, in particular squared-timber
pieces for frames and sashes of windows, composed of a clamping device (4) arranged
on a workpiece carrier (1), and of an advancement device which is intended for the
squared-timber piece and guides it past a milling device (8) for cutting to length,
a milling device (13) for forming the mating profile, a milling device (21) for forming
the longitudinal profile and a device (22) for forming the glazing bar of the squared-timber
piece, said devices being located one after the other and there being arranged, between
the milling device (8) for cutting to length and the milling device (13) for forming
the mating profile, a drilling device (9) for drilling blind holes (10) into the end
profiles of the squared-timber piece, characterized in that the various tools are
arranged in an aligned row and the advancement device is subdivided into two devices
following one after the other, the first advancement device being a workpiece carrier
(1) which can be displaced along a guide (2) and has a bracing device (4, 5) and the
second advancement device being a transporting path (31), with parallel stop strip,
for the same advancement direction as the workpiece carrier (1), and the workpiece-carrier
advancement serving for end machining and the transporting-path advancement serving
for longitudinal machining.
2. Apparatus according to Claim 1, characterized in that the drilling device (9) exhibits
one or more drills (12) which can move into the operating position by means of compressed
air.
3. Apparatus according to Claim 1, characterized in that the milling device (8) for cutting
the squared-timber piece to length is a circular saw which can be raised and lowered.
4. Apparatus according to Claim 1, characterized in that the milling device (13) for
forming the mating profile of the squared-timber piece exhibits two milling rolls
(17, 18) which are arranged separately on a driven spindle (16) and can be raised
and lowered.
5. Apparatus according to Claim 1, characterized in that the device (21) for forming
the longitudinal profile of the squared-timber piece exhibits three milling rolls
(24-26) which are arranged separately on a driven spindle (23) and can be raised and
lowered.
6. Apparatus according to Claims 4 and 5, characterized in that the milling rolls (17,
18 and 24-26) can be released from the associated spindles (16 and 23).
1. Appareillage de travail de zones de jonction en bois naturel, en particulier de cadres
pour châssis et dormants de fenêtres, se composant d'un dispositif de fixation (4)
monté sur un support de pièce à usiner (1) et d'un dispositif d'avancement pour le
cadre qui passe successivement devant un dispositif de fraisage (8) pour la mise à
longueur, un dispositif de fraisage (13) pour la formation du contre-profil, un dispositif
de fraisage (21) pour la formation du profil longitudinal ainsi qu'un dispositif (22)
pour la formation du listel de tenue de vitre du cadre, dans lequel, entre le dispositif
de fraisage (8) de mise à longueur et le dispositif de fraisage (13) de formation
du contre-profil, est monté un dispositif de perçage (9) pour le perçage de trous
borgnes (10) dans les profils d'extrémité du cadre, caractérisé en ce que les différents
outils sont disposés en une rangée alignée et en ce que le dispositif d'avancement
est divisé en deux dispositifs successifs, le premier étant un support de pièce à
usiner (1) déplaçable le long d'un guide et comportant un dispositif de fixation (4,
5), et le second étant une table de transport (31) comportant des tringles parallèles
de guidage pour la même direction d'avancement que le support (1) de pièce à usiner,
et en ce que l'avancement du support de pièce sert au travail en bout et l'avancement
de la table de transport sert au travail longitudinal.
2. Appareillage suivant la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif de perçage
(9) présente un ou plusieurs forets (12) qui peuvent être déplacés en position de
travail au moyen d'air comprimé.
3. Appareillage suivant la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif de fraisage
(8) pour la mise à longueur du cadre est une scie circulaire que l'on peut faire monter
et descendre.
4. Appareillage suivant la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif de fraisage
(13) pour la formation du contre-profil du cadre présente deux cylindres de fraisage
(17, 18), que l'on peut faire monter et descendre, qui sont montés séparés sur un
axe mené (16).
5. Appareillage suivant la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif (21)
pour la formation du profil longitudinal du cadre présente trois cylindres de fraisage
(24 à 26), que l'on peut faire monter et descendre, qui sont montés séparés sur un
axe mené (23).
6. Appareillage suivant la revendication 4 et la revendication 5, caractérisé en ce que
les cylindres de fraisage (17, 18 et 24 à 26) sont détachables des axes correspondants
(13 et 23).