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EP 0 456 027 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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26.01.1994 Patentblatt 1994/04 |
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Anmeldetag: 22.04.1991 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: B22C 5/08 |
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Verfahren zum thermischen Regenerieren von in Giessereien anfallenden Altsanden, sowie
zur Behandlung der im Sandkreislauf anfallenden Stäube
Process for thermal regeneration of returned foundry sand and for treating dust formed
during its circulation
Procédé pour la régénération thermique de sable de fonderie décodé et pour le traitement
des poussières formées pendant sa circulation
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI LU NL |
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Priorität: |
10.05.1990 DE 4015031
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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13.11.1991 Patentblatt 1991/46 |
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Patentinhaber: KGT GIESSEREITECHNIK GmbH |
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D-40219 Düsseldorf (DE) |
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Erfinder: |
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- Godderidge, Volker
A-8952 Alt-Irdning (AT)
- Stuzmann, Walter
W-4005 Meerbusch 1 (DE)
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Vertreter: Butenschön, Antje, Dr. et al |
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Patentanwälte
PFENNING, MEINIG & PARTNER
Kurfürstendamm 170 10707 Berlin 10707 Berlin (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 232 481 GB-A- 2 034 679
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DE-C- 3 903 604 GB-A- 2 077 614
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- GISSEREI-PRAXIS Nr. 17, 1984, BERLIN Seiten 293 - 295; H.BAUER: "Neues Trockenverfahren
zur Regenerierung von Giessereialtsand"
- Kgt Giessereitechnik Gmbh "Giessereialtsandregenerierung ( System GSR )"
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur thermischen Regenerierung von in
Gießereien anfallendem Altsand gemäß Oberbegriff des Anspruches 1.
[0002] Derartige Verfahren sind ganz allgemein bekannt. Gießerei-Altsand, so wie er bei
der Aufbereitung benutzter Sandformen anfällt, muß zunächst zumindest grob aufbereitet
werden, wobei mit mechanischen Mitteln, wie Hammermühlen große Sandklumpen zerschlagen
werden, über Magnetabscheider Gußreste ausgetragen werden und über Windsichter die
bei der mechanischen Aufbereitung anfallenden Staubkomponenten abgetrennt werden,
bevor nach gegebenenfalls weiteren mechanischen Behandlungsstufen eine thermische
Aufbereitung des Altsandes vorgenommen werden kann.
[0003] Bei einer Vielzahl industrieller Verfahrensabläufe finden Wirbelschichtprozesse Anwendung,
bei denen innerhalb eines Wirbelschichtofens aus Staub- bzw. fein- bis grobkörnigen
Feststoffen und einem von unten eingeblasenen Anström- oder Wirbelgas eine Wirbelschicht
ausgebildet wird, in welcher sowohl exotherme als auch endotherme Prozesse ablaufen.
Als feinkörnige Feststoffe für die Vorgabe exothermer Reaktionen wird beispielsweise
staubförmige Kohle in die Wirbelschicht eingebracht. Ein bekanntes Wirbelschichtenverfahren
mit exothermer Reaktion, bei der jedoch kein Brennstoff in Form eines Festoffes für
die Beheizung der Wirbelschicht eingesetzt wird, ist die Abröstung sulfidischer Erze,
wie Pyrite, Bleiglanz oder Zinkblende innerhalb einer solchen Wirbelschicht. Bekannte
Wirbelschichtprozesse mit endothermer Reaktions sind die Trocknung, Kalzinierung,
Sinterung von staubförmigen bis körnigem Schüttgut.
[0004] Bei einem bekannten Verfahren zur Übertragung der in der Wirbelschicht eines Wirbelschichtofens
anfallenden Wärme auf einen wärmeverbrauchenden Prozeß (DE-A-3232481) finden die exothermen
und endothermen Prozesse innerhalb des Wirbelschichtofens getrennt voneinander statt.
Hierfür wird innerhalb des Wirbelschichtofens im Bereich des Ofenbodens eine Wirbelschicht
aus eingebrachtem Rieselstoff, wie Kohle, Müll, metallischen Stäuben oder dergleichen,
für einen exothermen Verbrennungsvorgang ausgebildet. Der Ofenboden ist als Begasungsboden
ausgebildet und besitzt mittig am Ende eines sich konisch verjüngenden Abschnittes
eine Austragsöffnung für das Reaktionsprodukt. Rieselfähige Feststoffe, wie beispielsweise
zu glühender harzhaltiger Altsand, aber auch Quarzsand oder Ton wird über ein als
Wärmetauscher wirkendes Rohrsystem innerhalb des Wirbelschichtofens durch diesen hindurchgeleitet,
um schließlich einem externen Sammelbehälter zugeführt zu werden, aus dem das Regenerat
dann abgezogen werden kann. Diese bekannte Wirbelschichtofenanordnung ist besonders
geeignet zum Aufbereiten oder Umwandeln von spezifisch schweren Stoffen, so z.B. für
die Abröstung sulfidischer Erze. Gleichermaßen läßt sich das bekannte Verfahren bei
entsprechend abgewandeltem Vorrichtungsaufbau zur Aufbereitung und Umwandelung spezifisch
leichter Stoffe, so z.B. von harzhaltigen Bindemitteln oder Bindemittelresten, so
wie sie Altsand anhaften, einsetzen.
[0005] Unabhängig hiervon gehört es auch zum Stand der Technik kohlenstoffhaltige Materialien
in Feuerungen mit stationärer Wirbelschicht zu verbrennen. Beim Betrieb der Feuerung
wird Festmaterial aus der Wirbelschichtbrennkammer abgezogen, und zwar das aus der
Asche und dem verwendeten Inertmaterial, wie beispielsweise Quarzsand bestehende Bettmaterial
insgesamt. Dieses Material enthält Feinanteile, die der Wirbelschicht erneut zugeführt
werden können. (DE-C-3107355).
[0006] Aus der GB-A-20 77 614 ist eine Vorrichtung bekannt, bei der das abgezogene Material
einer Windsichtung unterzogen wird, wobei die Luft vor dem Zusammenführen mit dem
Material von zumindest einem Teil des Festmaterials direkt erwärmt wird. Nach dem
Zusammenführen mit dem abgezogenen Wirbelschichtmaterial nimmt die Luft von diesem
Wärme auf, wonach sie mit dem Feinanteil des Schichtmaterials über ein zusätzlich
durch Luft beaufschlagtes Förderrohr dem Brennraum der Wirbelschichtfeuerung wieder
zugeführt wird.
[0007] Von diesem Stand der Technik ausgehend liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe
zugrunde, ein Verfahren zur Inertisierung von Stäuben aus dem in Gießereien anfallendem
Altsand zu schaffen, wie sie bei der Wiederaufbereitung durch das Trennen von Guß
und Sand, das Sieben, Klassieren, Mischen und dergleichen mechanische Zerkleinerungsmaßnahmen
entstehen, wobei gleichzeitig eine Minimierung der Energiebilanz ermöglicht werden
soll.
[0008] Die Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen des Anspruches
1 angegebenen Merkmale erreicht.
[0009] Vorteilhafte Weiterbildungen und Ausgestaltungen dieser Verfahrensweise ergeben sich
aus den Unteransprüchen.
[0010] Dadurch, daß der bei der mechanischen Vorreinigung des Altsandes anfallende Staub
mit einem erheblichen Anteil an organischen brennbaren Komponenten vor der thermischen
Aufbereitung des Sandes abgetrennt wird, erhält man ein staubförmiges Material mit
exothermer Energiebilanz. Die thermische Aufbereitung des Altsandes erfolgt nach der
Abtrennung der anfallenden Staubkomponenten in einem Wirbelschichtofen, wobei der
Altsand selbst die Wirbelschicht bildet. Die endotherme Aufbereitung des Altsandes
geschieht in vorteilhafter Weise unter Ausnutzung des exothermen Prozesses der Verbrennung
der organischen Staubkomponente innerhalb der Wirbelschicht. Die nicht brennbaren
Komponenten des Staubes werden hierbei spätestens in der oberhalb der Wirbelschicht
liegenden Nachverbrennungszone des Wirbelschichtofens inertisiert. Die dieser thermischen
Aufbereitung vorgeschaltete mechanische Aufbereitung des Sandes ermöglicht für den
erfindungsgemäßen Verfahrensablauf eine einfache Abtrennung der Stäube, etwa durch
Absaugen und Abscheiden derselben in an sich bekannten Filteranlagen. Die Stäube bestehen
im wesentlichen aus einer feinkörnigen Quarzfraktion, gegebenenfalls aus anderen anorganischen
Stoffen, wie Tonpartikeln und aus einer nicht unerheblichen organischen Komponente
aus staubförmigen Harzverbindungen. Derartige Staubgemische müßten, würden sie nicht
in den Verfahrenskreislauf rückgeführt, Sonderdeponien zugeführt werden, das heißt,
sie sind nur mit erheblichem Kostenaufwand zu entsorgen. Die erfindungsgemäße Inertisierung
der Stäube macht das Verbringen derselben auf Sondermülldeponien überflüssig und verbessert
darüberhinaus die Energiebilanz für den thermischen Aufbereitungsschritt des Altsandes
erheblich.
[0011] Das Einblasen der Stäube, so wie sie aus dem Sandkreislauf einer Gießerei gewonnen
werden, erfolgt auf einfache Weise über den Boden des Wirbelschichtofens in die Wirbelschicht
mittels über Wärmetauscher vorgewärmte Luft als Transportmittel, die als Anströmgas
für die Wirbelschicht dient. Damit ist eine direkte Nutzung der brennbaren Bestandteile
der Stäube zur Substitution der Primärenergie für die Beheizung des Wirbelschichtofens
gegeben. Die Inertisierung des eingeblasenen Staubes, soweit es sich hierbei um unbrennbare
Komponenten handelt, erfolgt somit praktisch gleichzeitig mit der thermischen Regenerierung
des Gießerei-Altsandes. Die Abwärme des Wirbelschichtofens wird zur Vorwärmung der
Einblasluft verwender.
[0012] Die beiliegende Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform einer Vorrichtung
zur Durchführung des Verfahrens anhand derer nachfolgend die Erfindung näher erläutert
werden soll.
[0013] Wie aus der Darstellung zu entnehmen, teilt sich der Innenraum des Wirbelschichtofens
in die untere Wirbelschicht 4 und den oberen Nachverbrennungsraum 3, wobei in üblicher
Weise die Wirbelschicht von der Anströmkammer für das Wirbelgas durch einen Siebboden
oder dergleichen Lochplatte getrennt ist. Der aus der nicht dargestellten mechanischen
Vorreinigung gewonnene Altsand 1, der zuvor von der Feinkorn-Komponente bzw. dort
angefallenen Stäuben befreit worden ist, wird über eine Dosiervorrichtung 2 in der
dargestellten Weise in den Wirbelschichtofen eingebracht. Der Altsand selbst gibt
somit die Wirbelschicht 4 vor, dessen Verweilzeit innerhalb des Ofens so gesteuert
wird, daß die an diesem noch anhaftenden brennbaren Binderreste innerhalb der Wirbelschicht
4 verbrannt werden, gegebenenfalls eine Kalzinierung erfolgt. Das bei dieser thermischen
Regenerierung anfallende Regenerat 5 wird aus dem Ofen ausgetragen, um so der Neubildung
von Gießereiformen zur Verfügung zu stehen.
[0014] Während der Anfahrphase des Wirbelschichtofens 3, 4 wird zunächst eine Sandschicht
im Ofen bis zur Erreichung einer vorgegebenen Solltemperatur von im allgemeinen 500
°C bis 900 °C mittels Fremdenergie über ein Brenngas aufgeheizt, welches über ein
Ventil 15 dosierbar in einen mittels Ventilator 14 beschleunigten Anstrom gegeben
wird. Nach Erreichung der Solltemperatur innerhalb der Wirbelschicht 4 wird der aus
dem Sandkreislauf gewonnene Staub über eine Staubaufgabe 6 und eine dosierende Zuführung
7 sowie ein Zwischensilo 9 von unten her in die Wirbelschicht 4 eingebracht. Als Transportmittel
für den Staub durch eine Rohrleitung 10 dient hierbei Luft die mittels eines Wärmetauschers
11 vorgewärmt worden ist. Der Wärmetauscher 11 ist einerseits mit dem Auslaß der Nachverbrennungskammer
3 des Wirbelschichtofens verbunden und andererseits mit einem Geläse 8 über das Frischluft
zugeführt wird, die den Wärmetauscher dann in der gewünschten vorgewärmten Form über
die Rohrleitung 10 verläßt. Die abgekühlte Heißluft aus dem Wirbelschichtofen wird
vom Wärmetauscher 11 einem Abscheider 12 zugeführt, der beispielsweise ein Zyklonabscheider
oder eine geeignete Filtervorrichtung sein kann, mittels welcher die inertisierten
bzw. kalzinierten Stäube vor dem Ausbringen der Abluft über einen Ventilator 13 in
die Umwelt gereinigt werden.
[0015] Vom Zwischensilo 9, wird der Staub mit seinen organischen brennbaren Bestandteilen
über spezielle Lanzen oder dergleichen in die Rohrleitung 10 zur Bildung eines brennbaren
Staubluftgemisches eindosiert. Je nach gegenwärtigem Heizwert des Staubes kann das
Brenngas über das Ventil 15 gedrosselt bzw. ganz abgeschaltet werden, so daß die Beheizung
der Wirbelschicht und die Aufrechterhaltung der Solltemperatur in derselben ausschließlich
über den Staub erfolgt. Die hierfür erforderliche temperaturabhängige Dosierung kann
über eine an sich bekannte Rückkopplungsschaltung gesteuert werden. In dem Abscheider
12 gewonnener inertisierter Staub wird über eine Zellenradschleuse 16 oder dergleichen
Vorrichtung aus dem beschriebenen Rohrsystem ausgetragen und in einem Container 17
gesammtelt. Diesem Sammelgefäß kann beispielsweise ein Pelletisiermischer beigegeben
sein oder er kann als solcher ausgebildet werden.
[0016] Der durch die Wirbelschicht 4 beim Hindurchführen verbrennende über die Leitung 10
zugeführte Staub ist in der Nachverbrennungskammer 3 einer Nachverbrennung unterworfen,
so daß in jedem Fall sichergestellt wird, daß er den Wirbelschichtofen in vollständig
inertisierter Form verläßt.
1. Verfahren zum thermischen Regenerieren von in Gießereien anfallendem Altsand (1),
sowie zur Behandlung der im Sandkreislauf anfallenden Stäube: , unter Verwendung eines
Wirbelschichtofens mit einer Wirbelschicht (4) und einem Nachverbrennungsraum (3)
sowie einem abluftseitigen Wärmetauscher (11),
dadurch gekennzeichnet,
daß die Beheizung der auf Reaktionstemperatur gebrachten Wirbelschicht (4) wenigstens
zu einem erheblichen Teil mit der bei der mechanischen Aufbereitung des Altsandes
gewonnenen organischen Staubfraktion vorgenommen wird, daß die nicht brennbaren Komponenten
der Staubfraktion spätestens in der Nachverbrennung des Wirbelschichtofens durch Sinter-
und/oder Kalzinierungsprozesse inertisiert werden und daß das Regenerat (5) und der
über den Wärmetauscher (11) gegebene inertisierte Staub getrennt aus dem Verfahrensablauf
ausgebracht werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Staub temperaturabhängig dosiert in die Wirbelschicht (4) eingebracht wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Staub mittels über dem Wärmetauscher (11) vorgewärmter Luft in die Wirbelschicht
(4) eingeblasen wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Vorwärmung und Zündung bzw. Verbrennung des brennbaren Anteils des Staubes
in der Wirbelschicht (4) und die Nachverbrennung in der oberhalb der Wirbelschicht
befindlichen Nachverbrennungskammer (3) erfolgt.
5. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das Anfahren des Wirbelschichtofens bis zur Aufheizung der Wirbelschicht (4)
auf die Reaktionstemperatur mittels Fremdenergie, etwa mit Brenngas vorgenommen wird.
1. Process for thermal regeneration of returned foundry sand (1) as well as treatment
of dust formed during circulation of the sand using a fluidized-bed furnace with a
fluidized bed (4) and a post-combustion chamber (3) as well as an exhaust-air heat
exchanger (11), characterised in that heating of the fluidized bed (4), which has been raised to reaction temperature,
is carried out at least to a substantial extent with the organic dust fraction obtained
during the mechanical preparation of the waste sand, that non-combustible components
of the dust fraction are at the latest in post-combustion of the fluidized-bed furnace
purged by sintering and/or calcination processes, and that the regenerated material
(5) and the purged dust given via the heat exchanger (11) are separately retrieved
from the process.
2. Process according to claim 1, characterised in that the dust is entered into the fluidized bed (4) at a temperature-dependent dosage.
3. Process according to claim 1, characterised in that the dust is blown into the fluidized bed (4) by means of air which is preheated in
the heat exchanger (11).
4. Process according to claim 1, characterised in that preheating and ignition or combustion of the combustible dust portion is carried
out in the fluidized bed (4), and post-combustion in the post-combustion chamber (3)
located above the fluidized bed.
5. Process according to claim 1, characterised in that starting up of the fluidized-bed furnace up to heating of the fluidized bed (4) to
reaction temperature is carried out by means of a separate energy, for example fuel
gas.
1. Procédé pour la régénération thermique de sable de fonderie déjà utilisé (1) et pour
le traitement des poussières formées pendant sa circulation, consistant à utiliser
un four à lit fluidisé comprenant un lit fluidisé (4) et une chambre de post-incinération
(3), ainsi qu'un échangeur de chaleur (11) du côté de l'évacuation d'air, caractérisé
en ce que le chauffage du lit fluidisé (4) jusqu'à la température de réaction est
obtenu au moins pour une bonne part, au moyen de la poussière organique résultant
de la préparation mécanique du sable déjà utilisé, en ce que les composants incombustibles
de la poussière sont rendus inertes, au plus tard au cours de la post-incinération
dans le four à lit fluidisé par des processus de frittage ou de calcination, et en
ce que la matière régénérée (5) et la poussière rendue inerte puis fournie par l'échangeur
de chaleur (11) sont extraites séparément du circuit de traitement.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la poussière est introduite
dans le lit fluidisé (4) selon des quantités dosées en fonction de la température.
3. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la poussière est insufflée
dans le lit fluidisé (4) par l'intermédiaire d'un air porteur chauffé à l'aide de
l'échangeur de chaleur (11).
4. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le pré-chauffage et l'inflammation,
respectivement l'incinération, de la partie combustible de la poussière se produisent
au sein du lit fluidisé (4), la post-incinération ayant lieu dans la chambre de post-incinération
(3) qui se trouve au-dessus du lit fluidisé.
5. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le four à lit fluidisé bénéficie
d'un apport d'énergie extérieure, par exemple par un chauffage au gaz, pour le chauffer
jusqu'à la température de réaction.
