[0001] In gesicherten Datenübertragungsnetzen, wie z.B. in gesicherten Fernschreibnetzen,
ist jeder Datenstation des Netzes ein Schlüsselgerät zugeordnet. Das Schlüsselgerät
enthält in einem Sendekanal einen Sende-Kryptogenerator und in einem Empfangskanal
einen Empfangs-Kryptogenerator zum Verschlüsseln bzw. Entschlüssein der gesendeten
bzw. empfangenen Zeichen. Während der Übertragung ist der Empfangs-Kryptogenerator
der empfangenen Datenstation mit dem Sende-Kryptogenerator der sendenden Datenstation
gekoppelt. Beim Betrieb eines derartigen Netzes in der Verkehrsart "Halbduplex" im
Dialog über einen Übertragungskanal wird ständig zwischen Empfangszustand und Sendezustand
der Datenstationen und damit der Schlüsselgeräte geschaltet. Dabei werden die entsprechenden
Sende- oder Empfangs-Kryptogeneratoren miteinander gekoppelt. Versuchen beide Datenstationen
gleichzeitig zu senden, befinden sich die Schlüsselgeräte der Datenstationen gleichzeitig
im Sendezustand und die Empfangs-Kryptogeneratoren der Schlüsselgeräte sind abgekoppelt.
Dies kann bis zur endgültigen Aufnahme der Kommunikation zu einem Schlüsselphasenverlust
in den Kryptogeneratoren führen, d.h. zu einem ungleichen Phasenstand von Empfangs-Kryptogenerator
und Sende-Kryptogenerator der kommunizierenden Datenstationen. Während dieses Zeitabschnittes
können auch Nachrichten verloren gehen.
[0002] Um den Sende-Kryptogenerator und den Empfangs-Kryptogenerator der Schlüsselgeräte
der Datenstationen erneut in Phase zu bringen, ist eine aufwendige und zeitraubende
Einphaseprozedur notwendig. Während dieser Einphaseprozedur ist der Nachrichtenaustausch
unterbrochen.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, für im Halbduplex-Betrieb arbeitende Datenübertragungsnetze
eine Anordnung zur Vermeidung von Schlüsselphasenverlust bereitzustellen, die einfach
aufgebaut ist und funktionssicher arbeitet.
[0004] Diese Aufgabe wird bei einer Anordnung der eingangs genannten Art gemäß den Merkmalen
des Patentanspruches 1 gelöst.
[0005] Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
[0006] Durch eine dem Schlüsselgerät einer Datenstation zugeordnete Schaltungsanordnung
wird sichergestellt, daß ein Verschlüsselungsvorgang im Sendekanal einer Sendestation
gleichzahlige Entschlüsselungsvorgänge im Empfangskanal der gleichen Station bewirken.
Dies gilt umgekehrt auch für Entschlüsselungsvorgänge im Empfangskanal. Dabei werden
vom Empfangskanal gesteuert, ergänzende Verschlüsselungsschritte im Sendekanal durchgeführt.
Dies erfordert eine eindeutige Zustandsbestimmung durch eine Sende-Empfangszustandssteuerung,
die den Zustand der Schlüsselgeräte alternativ steuert.
[0007] Die Schaltungsanordnung ist Bestandteil einer Sende-Empfangssteuerung der Schlüsselgeräte.
Sie detektiert den Sende- bzw. Empfangszustand der kommunizierenden Datenstationen
und verhindert, daß gleichzeitig gesendet und empfangen wird.
[0008] Durch die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung werden im Halbduplex-Betrieb in Datennetzen
zusätzliche zeitraubende Einphaseprozeduren durch Schlüsselphasenverlust vermieden.
[0009] Die erfindungsgemäße Anordnung wird im folgenden anhand eines Fernschreibnetzes,
das im Fünfer- oder Achtercode arbeitet, beschrieben. Es ist jedoch auch für andere
Datennetze mit anderen Datenendgeräten, wie z.B. Datenterminals anwendbar, die in
der Verkehrsart "Halbduplex" arbeiten.
[0010] Durch die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung ist es möglich, Schlüsselgeräte, die
für Datennetze im Duplexbetrieb ausgelegt sind, in Datennetzen mit Halbduplex-Betrieb
zu verwenden.
[0011] Eine Ausführungsform der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden
beispielsweise näher beschrieben.
[0012] Die Figur zeigt ein schematisches Blockschaltbild einer Anordnung zur Vermeidung
von Schlüsselphasenverlust in einem Fernschreibnetz.
[0013] Ein in der Figur 1 dargestelltes gesichertes Fernschreibnetz enthält eine Vielzahl
von Datenstationen DEE1, DEE2 mit Fernschreibgeräten, wobei in der Zeichnung der Einfachheit
halber nur zwei Datenstationen dargestellt sind, welche für einen Zeitraum oder standleitungsmäßig
miteinander verbunden sind. Jeder Datenstation DEE1 und DEE2 ist ein Schlüsselgerät
SG1, SG2 zugeordnet mit einem Sende-Kryptogenerator KG-S1, KG-S2 in einem Sendekanal
und einem Empfangs-Kryptogenerator KG-E1, KG-E2 in einem Empfangskanal. Die Schlüsselgeräte
SG1 und SG2 sind untereinander identisch aufgebaut. Der Nachrichtenaustausch wird
in der Verkehrsart "Halbduplex" durchgeführt, d.h. die zwischen den Datenstationen
DE1 und DE2 befindliche Übertragungsstrecke in Form z.B. einer Leitung L wird wechselweise
genutzt. Übertragen werden über die Leitungen in üblicher Weise Fernschreibzeichen
in fünfer oder achter Code mit einem vorausgehenden Startschritt und einem nachfolgenden
Stoppschritt und mit fünf bzw. acht Informationsbits.
[0014] Sowohl dem Sende-Kryptogenerator KG-S1 als auch dem Empfangs-Kryptogenerator KG-E1
sind eingangs- und ausgangsseitig Umsetzschaltungen zugeordnet mit handelsüblichen
Empfangs- und Sendebausteinen UART (Universal-Asynchronous-Receiver-Transmitter) mit
zugehörigen Schieberegistern SR1 und SR2. Bei den Schieberegistern handelt es sich
um übliche Schieberegister in Form von Zwischenspeichern, die die vom UART1 gelieferten
Informationsbits (fünf oder acht) der Fernschreibzeichen zwischenspeichern und sie
den Kryptogeneratoren zum Verschlüsseln bzw. Entschlüsseln zuführen bzw. die entschlüsselten
bzw. verschlüsselten Informationsbits zwischenspeichern und zur Übernahme und Übertragung
durch den ausgangsseitigen UART2 über die Leitung L bereitstellen. Zum getakteten
Zuführen der Informationsbits zu den Kryptogeneratoren und zur Aufnahme der verschlüsselten
bzw. entschlüsselten Informationsbits nach dem Durchlauf durch die Kryptogeneratoren
sind Taktgeneratoren SY1 und SY2 vorgesehen, die auch als ein einziger Taktgenerator
ausgebildet sein können. Die Taktgeneratoren des Sende- und des Empfangskanales sind
dabei sowohl mit den zugehörigen Schieberegistern SR1, SR2 und den entsprechenden
Empfangs- bzw. Sende-Kryptogeneratoren KG-S1, KG-E1 gekoppelt als auch über logische
Schaltmittel G2 bis G5 mit den jeweiligen Kryptogeneratoren des anderen Kanales. Sie
repräsentieren unter anderem erste Schaltmittel, die in einem Sendezustand des Schlüsselgerätes
SG1 bei einem Verschlüsselungsvorgang im Sendekanal den Empfangs-Kryptogenerator KG-E1
des Schlüsselgerätes SG1 phasengleich zum Sende-Kryptogenerator KG-S1 steuern und
zweite Schaltmittel, die im Empfangszustand des Schlüsselgerätes SG1 bei einem Entschlüsselungsvorgang
im Empfangskanal den Sende-Kryptogenerator KG-S1 des Schlüsselgerätes SG1 phasengleich
zum Empfangs-Kryptogenerator KG-E1 steuern.
[0015] Weiterhin weist die Schaltungsanordnung eine Sende-Empfangszustandssteuerung zur
alternativen Zustandssteuerung der Schlüsselgeräte SG1, SG2 auf. Diese enthält einen
Startschrittdetektor D, z.B. in Form eines Diskriminators zur Feststellung des Startschrittes
eines von der Leitung L empfangenen Fernschreibzeichens. Sie empfängt außerdem die
von dem UART1 gelieferte Fertigmeldung "Ready" RDY. Der Sende- bzw. Empfangszustand
wird gegenseitig verriegelt in einer Kippschaltung K festgehalten. Alle diese Schaltmittel
können Elemente eines Softwareprogrammes einer mikroprozessorgesteuerten Schaltungsanordnung
sein. Die Schaltmittel repräsentieren dabei eine schematische hardwaremäßige Lösung.
Die Schaltmittel können außerdem auch in Bausteinen integriert sein. Z.B. kann der
Startschrittdetektor D Bestandteil der UART sein.
[0016] Die Funktion der Schaltungsanordnung wird nun im folgenden näher erläutert.
Sendezustand
[0017] In einem Ausgangszustand bei aufgebauter Verbindungsstrecke zwischen den Datenstationen
DEE1 und DEE2 beabsichtigt die Datenstation DEE1 eine Nachricht zu senden. Das von
der DEE1 seriell einlaufende Fernschreibzeichen wird vom UART1 empfangen und in der
Mitte des Stoppschrittes durch die Meldung "Ready" zur parallelen Weiterverarbeitung
angemeldet. Dabei wird über das Kippglied K (symbolisch durch Gatter dargestellt)
geprüft, ob der Sendebetrieb aufgenommen werden kann oder ob sich das Schlüsselgerät
SG1 gerade im Empfangszustand befindet, d.h. in einem Zustand, in dem die Gegenstation
DEE2 sendet. Es gibt dabei im Dialogverkehr keine Priorität hinsichtlich Senden und
Empfangen, so daß nur alternativ gesendet bzw. empfangen werden kann. Bei dem angenommenen
Ausgangszustand wird davon ausgegangen, daß die Gegenstation DEE2 gerade nicht sendet.
Die Meldung "Ready" RDY setzt die Kippstufe K auf Sendezustand S. Die Kippstufe K
ist dabei so aufgebaut, daß sie den geschalteten Zustand (Sendezustand S) bis Ende
des ersten Stoppschrittes des Fernschreibzeichens hält und dann wieder in ihre ursprüngliche
Lage zurückkehrt, wenn zwischenzeitlich kein neues Fernschreibzeichen von der DEE1
einläuft.
[0018] Beginnend mit einem Readysignal RDY, verknüpft mit dem Sendezustand S wird der Inhalt
des UART1 in das Schieberegister SR1 übernommen, der Taktgenerator SY1 aktiviert und
die Informationsbits des Fernschreibzeichens aus dem Schieberegister SR1 in den Sende-Kryptogenerator
KG-S1 mit einem Vielfachen der eingestellten Übertragungsschrittgeschwindigkeit (z.B.
64 kbit/s) eingeschoben, dort verschlüsselt und dann in das ausgangsseitige Register
SR2 eingeschoben. Sowohl Sende-Kryptogenerator KG-S1 als auch das Schieberegister
SR2 werden vom Taktgenerator SY1 getaktet. Befinden sich die verschlüsselnden Informationsbits
des Fernschreibzeichens vollständig im Schieberegister SR2, übernimmt der ausgangsseitige
UART2 mit dem Readysignal RDY diese Informationsbits, ergänzt sie durch Start- und
Stoppschritt und sendet sie über die Leitung L zur Datenstation DEE2. In dem Schlüsselgerät
SG2 der Datenstation DEE2 werden in entsprechender Weise die Informationsbits des
Fernschreibzeichens entschlüsselt und dann der Datenstation DEE2 zugeführt. Damit
bei abgetrenntem Empfangs-Kryptogenerator KG-E1 der Empfangs-Kryptogenerator KG-E1
ebenfalls in Phase mit dem Sende-Kryptogenerator KG-S1 bleibt, wird der Takt SY1 über
die Gatter G4 und G5 dem Empfangs-Kryptogenerator KG-E1 zugeführt. Diese Taktzufuhr
wird über das UND-Glied G4 bei einem Wechsel der Kippstufe K vom Sendezustand auf
Empfangszustand unterbrochen.
[0019] Der Verschlüsselungsvorgang selbst wird mit einer Taktrate von größer 48Kbit/s durchgeführt.
Damit entsteht zwischen dem Einschaltzeitpunkt der Sendelage und der zur Leitungsseite
ausgegebenen Startschrittpolarität eine vernachlässigbare Zeitverzögerung.
[0020] Nach Übertragung des Fernschreibzeichens mit Ende des ersten Stoppschrittes wird
die Kippstufe K in ihre Ausgangslage zurückgesetzt. Das Fernschreibzeichen wird von
dem Schlüsselgerät SG2 empfangen, durch den Startschrittdetektor D der Empfangszustand
eingestellt und mit Ende des ersten Stoppschrittes die Kippstufe des Empfangs-Kryptogenerators
KG-E2 der Datenstation DEE2 in ihre Ausgangslage zurückgesetzt.
Empfangszustand
[0021] Ein von der Datenstation DEE2 gesendetes Fernschreibzeichen wird nach Empfang durch
das Schlüsselgerät SG1 in entsprechender Weise verarbeitet. Dabei detektiert der Startschrittdetektor
D des Schlüsselgerätes SG1 den Startschritt und setzt über die Kippstufe K das Schlüsselgerät
SG1 in den Empfangszustand. Der Baustein UART1 des Empfangskanales übernimmt das Fernschreibzeichen
und legt die Informationsbits in dem Register SR1 ab. Der Taktgenerator SY2 des Empfangsgenerators
wird über das Readysignal RDY aktiviert und die verschlüsselten Informationsbits SR1
im Takt des Taktgenerators SY2 dem Empfangs-Kryptogenerator KG-E1 zugeführt, entschlüsselt
und im ausgangsseitigen Register SR2 abgelegt. Zur Vermeidung von Schlüsselphasenverlust
wird der Schiebetakt des Taktgenerators SY2 über die Gatter G2 und G3 dem sendeseitigen
Kryptogenerator KG-S1 des Schlüsselgerätes SG1 zugeführt. Damit wird ein synchrones
Verhalten der Kryptogeneratoren im Schlüsselgerät erreicht und damit ein synchrones
Verhalten der Kryptogeneratoren der Schlüsselgeräte SG1 und SG2.
[0022] Der Entschlüsselungsvorgang wird wie im Sendezustand mit einer Taktgeschwindigkeit
von mehr als 48 kbit/s durchgeführt.
[0023] Befinden sich die entschlüsselten Informationsbits vollständig im Schieberegister
SR2, werden sie in den UART2 übernommen, durch Start- und Stoppschritt ergänzt und
dem Fernschreibgerät (Datenstation) DEE1 mit der Übertragungs-Schrittgeschwindigkeit
zugeführt.
[0024] Der Empfangszustand des Schlüsselgerätes SG1 wird solange aufrechterhalten bis die
Datenstation DEE2 zu senden aufhört. Danach kann erneut der Sendebetrieb von der Datenstation
DEE1 aufgenommen werden.
[0025] Bei einer hier nicht dargestellten Ausführungsform der Sende-Empfangszustandssteuerung
zur alternativen Zustandssteuerung der Schlüsselgeräte kann der Kippstufe K eine Zwangsschaltung
in Form eines Togglers zugeordnet sein. Ein derartiger Toggler dient als Moderator
zur Definition einer Zugriffsoption für die beteiligten Datenstationen. Er liefert
z.B. einen beliebig schnellen Takt und definiert damit die Zeitfenster für die Zugriffsoption
der Datenstationen DEE1 bzw. DEE2.
[0026] Es ist außerdem möglich, über eine derartige Zugriffsoptionsschaltung Prioritäten
etwa für den Empfang oder für das Senden festzulegen.
[0027] In allen Fällen wird durch die Sende-Empfangszustandssteuerung verhindert, daß beide
Zustände, nämlich Empfangszustand und Sendezustand, gleichzeitig auftreten können.
[0028] Durch die gegenseitige Abhängigkeit der Sende-Empfangssteuerungen der Stationen SG1
und SG2 wird eine zeichengenaue Synchronisation der Schlüsselgeräte erzwungen. Sendeanforderungen,
die von der DEE's im Konfliktfall quasi gleichzeitig, d.h. innerhalb einer Zeichenumlaufzeit
eintreffen können, führen in der Regel dazu, daß sich die zeitlich frühere durchsetzt.
In Sonderfällen können beide Stationen die Sendelage einnehmen, was zum Nachrichtenverlust
nicht aber zum Schlüssenphasenverlust führt. Die Phasenlage der Kryptogeneratoren
wird durch deren Verkoppelung nicht gestört.
1. Anordnung zum verschlüsselten Nachrichtenaustausch im Halbduplex-Betrieb zwischen
mehreren Datenstationen (DEE1, DEE2) über eine Übertragungsstrecke, wobei jeder Datenstation
(DEE1, DEE2) ein Schlüsselgerät (SG1, SG2) mit einem Sende-Kryptogenerator (KG-S1,
KG-S2) in einem Sendekanal und einem Empfangs-Kryptogenerator (KG-E1, KG-E2) in einem
Empfangskanal zugeordnet ist und Sende- und Empfangskanal als gemeinsamer Übertragungskanal
über die Übertragungsstrecke geführt sind mit
- einer dem Schlüsselgerät (SG1, SG2) einer Datenstation (DEE1, DEE2) zugeordneten
Schaltungsanordnung, um eine Phasengleichheit des Sende-Kryptogenerators (KG-S1),
der sendenden Datenstation (DEE1) mit dem Empfangs-Kryptogenerator (KG-E2) der empfangenen
Datenstation (DEE2) sicherzustellen, wobei die Schaltungsanordnung aufweist
- erste Schaltmittel, die in einem Sendezustand (S) eines Schlüsselgerätes (SG1, SG2)
bei einem Verschlüsselungsvorgang im Sendekanal den Empfangs-Kryptogenerator (KG-E1,
KG-E2) des Schlüsselgerätes (SG1, SG2) phasengleich zum Sende-Kryptogenerator (KG-S1,
KG-S2) desselben Schlüsselgerätes steuern,
- zweite Schaltmittel, die im Empfangszustand (E) eines Schlüsselgerätes (DEE1, DEE2)
bei einem Entschlüsselungsvorgang im Empfangskanal den Sende-Kryptogenerator (KG-S1,
KG-S2) des Schlüsselgerätes (DEE1, DEE2) phasengleich zum Empfangs-Kryptogenerator
(KG-E1, KG-E2) desselben Schlüsselgerätes steuern und
- eine Sende-Empfangszustandssteuerung zur alternativen Zustandssteuerung der Schlüsselgeräte
(SG1, SG2).
2. Anordnung nach Anspruch 1 mit einem mit den Sende- und Empfangs-Kryptogeneratoren
(KG-S1, KG-E1; KG-S2, KG-E2) einer Datenstation koppelbaren Taktgenerator (SY1, SY2),
der im Sende- bzw. Empfangszustand der Datenstation die Kryptogeneratoren (KG-S1,
KG-E1; KG-S2, KG-E2) derselben Datenstation gemeinsam taktet.
3. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, wobei die Sende-Empfangszustandssteuerung
aufweist: Mittel (K) zur alternativen Einstellung des Sende- oder Empfangszustandes
des Schlüsselgerätes (SG1, SG2) in Abhängigkeit von einem Startschritt des empfangenden
Zeichens oder der Sendeanforderung durch das Datenendgerät DEE1.