| (19) |
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(11) |
EP 0 456 772 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.01.1994 Patentblatt 1994/03 |
| (22) |
Anmeldetag: 25.10.1990 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)5: F02D 1/18 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9000/812 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9108/386 (13.06.1991 Gazette 1991/13) |
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| (54) |
KRAFTSTOFFEINSPRITZPUMPE FÜR BRENNKRAFTMASCHINEN
FUEL INJECTION PUMP FOR INTERNAL COMBUSTION ENGINES
POMPE D'INJECTION DE CARBURANT POUR MOTEURS A COMBUSTION INTERNE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR GB IT |
| (30) |
Priorität: |
06.12.1989 DE 3940340 22.05.1990 DE 4016462
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.11.1991 Patentblatt 1991/47 |
| (73) |
Patentinhaber: ROBERT BOSCH GMBH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- KONRATH, Karl
D-7149 Freiberg (DE)
- KOESTER, Claus
D-7257 Ditzingen (DE)
- TAUDT, Christian
D-7057 Winnenden 3 (DE)
- BRUNEL, André
F-69230 St.-Genis-Laval (FR)
- LAUVIN, Pierre
F-69340 Francheville (FR)
- QUARRET, François
F-69290 Grezieu-la-Varenne (FR)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 305 716 GB-A- 2 054 206
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DE-A- 3 201 914 GB-A- 2 188 755
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- Patent Abstract of Japan, Band 13, Nr. 206 (M-826)(3554), 16. Mai 1989 , & JP, A,
129632 (NIPPON DENSO CO. LTD) 31. Januar 1989
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Kraftstoffeinspritzpumpe nach der Gattung des Anspruchs
1.
[0002] Eine solche Kraftstoffeinspritzpumpe ist durch die EP-A 0 305 716 bekannt. Diese
Kraftstoffeinspritzpumpe weist eine drehzahlabhängig fordernde Förderpumpe auf, durch
die einem Saugraum der Kraftstoffeinspritzpumpe Kraftstoff zugeführt wird. Weiterhin
ist ein der Einspritzzeitpunktverstellung dienender, von einer Rückstellkraft beaufschlagter
Verstellkolben vorgesehen, der einen Arbeitsraum begrenzt. Im Verstellkolben ist ein
Steuerschieber angeordnet, der dort einen Druckraum begrenzt und entgegen einer Rückstellkraft
durch einen im Druckraum herrschenden Steuerdruck verschiebbar ist. Der Druckraum
ist über eine eine Drossel enthaltende Verbindung mit dem Saugraum und somit mittelbar
mit der Druckseite der Förderpumpe verbunden. Abhängig von der Stellung des Steuerschiebers
ist der Arbeitsraum des Verstellkolbens mit dem Saugraum der Brennkraftmaschine, und
damit mittelbar mit der Druckseite der Förderpumpe, verbunden oder mit einem Entlastungsraum
oder geschlossen. In der Verbindung des Druckraums mit dem Saugraum ist eine Drossel
angeordnet. Stromabwärts der Drossel führt vom Druckraum eine Abströmleitung ab, die
zur Steuerung des Steuerdrucks in Abhängigkeit von Betriebsparametern der Brennkraftmaschine
ein den Durchfluß beeinflußendes Element in Form eines Magnetventils enthält. Wegen
der Einspritzvorgänge kommt es im Saugraum der Kraftstoffeinspritzpumpe zu Druckschwankungen,
die sich wegen der Verbindung des Druckraums und des Arbeitsraums des Verstellkolbens
mit dem Saugraum negativ auf die Steuerung der Einspritzzeitpunkts auswirken.
[0003] Durch die DE-A 32 01 914 ist außerdem eine Kraftstoffeinspritzpumpe bekannt, die
zur Verstellung des Einspritzzeitpunkts einen Verstellkolben aufweist, der in einem
Zylinder entgegen einer Rückstellkraft verschiebbar angeordnet ist und in diesem einen
Arbeitsraum begrenzt. In einer Sackbohrung im Verstellkolben ist ein Steuerschieber
gegen eine Rückstellfeder verschiebbar angeordnet, die sich über eine verstellbare
Abstützung im Zylinder abstützt. Der Steuerschieber begrenzt in der Sackbohrung einen
Druckraum, der ständig mit einem unter drehzahlabhängig gesteuertem Druck stehenden
Kraftstoff gefüllten Saugraum zur Versorgung des Pumpenarbeitsraumes der Kraftstoffeinspritzpumpe
verbunden ist. Vom Druck im Saugraum beaufschlagt führt der Steuerschieber eine drehzahlabhängige
Stellbewegung aus, wobei der Arbeitsraum je nach Stellung des Steuerschiebers zum
Verstellkolben mit dem Druckraum oder mit einem Entlastungsraum verbunden ist oder
der Steuerschieber den Arbeitsraum verschlossen hält. Der Verstellkolben führt bei
einer Auslenkung des Steuerschiebers aus einer den Arbeitsraum schließenden Stellung
nach entsprechender Druckbeaufschlagung oder Entlastung des Arbeitsraums eine dem
Steuerschieber folgende Bwegung aus, die durch wieder Schließen des Arbeitsraums beendet
wird. Entsprechend wird eine Stellbewegung des Verstellkolbens in Richtung eines früheren
bzw. späteren Einspritzzeitpunkts ausgeführt. Zur Berücksichtigung weiterer Betriebsparameter
der mit der Kraftstoffeinspritzpumpe betriebenen Brennkraftmaschine ist die Abstützung
der Rückstellfeder des Steuerschiebers durch einen Stellmotor verstellbar. Der Stellmotor
erfordert jedoch einen großen Bauraum. Außerdem wirken sich auch bei dieser Kraftstoffeinspritzpumpe
durch die Verbindung des Druckraums und des Arbeitsraums mit dem Saugraum der Kraftstoffeinspritzpumpe
dort auftretende Druckschwankungen negativ auf die Steuerung des Einspritzzeitpunkts
aus.
Vorteile der Erfindung
[0004] Die erfindungsgemäße Kraftstoffeinspritzpumpe mit den Merkmalen des Anspruchs 1 hat
demgegenüber den Vorteil, daß die Steuerung des Einspritzzeitpunkts mit großer Genauigkeit
erfolgen kann, da der Druckraum unter Umgehung des Saugraums direkt mit der Druckseite
der Förderpumpe verbunden ist. Außerdem ist keine zusätzliche platzraubende und aufwendige
Stellvorrichtung erforderlich.
[0005] In den abhängigen Ansprüchen sind vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen
der Erfindung angegeben. Durch die Ausgestaltung nach Anspruch 3 ist ein schnelles
Befüllen des Arbeitsraums nach Betriebsbeginn der Kraftstoffeinspritzpumpe bei geringem
Kraftstoffverbrauch zur Einstellung des Steuerdrucks und damit eine frühzeitig einsetzende
exakte Einstellung des Einspritzzeitpunkts erreicht. Durch die Weiterbildung nach
Anspruch 5 wird eine noch frühzeitigere Einstellung des Einspritzzeitpunkts bereits
zum Starten der Brennkraftmaschine beim Anlaufen der Kraftstoffeinspritzpumpe ermöglicht,
da vorrangig ein Steuerdruck eingestellt wird, bevor ein drehzahlabhängiger Druck
im Saugraum aufgebaut wird.
Zeichnung
[0006] Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und in
der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen Figur 1 eine schematische
Darstellung einer Kraftstoffeinspritzpumpe mit einem ersten Ausführungsbeispiel und
Figur 2 mit einem zweiten Ausführungsbeispiel.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0007] Eine Kraftstoffeinspritzpumpe bekannter Bauart weist für die Verstellung des Einspritzzeitpunkts
einen über einen Stift 10 in einen nicht dargestellten Nockenantrieb der Kraftstoffeinspritzpumpe
eingreifenden Verstellkolben 11 auf. Der Verstellkolben 11 ist in einem Spritzverstellzylinder
12 gegen die Kraft einer Rückstellfeder 13 verschiebbar und begrenzt dort einen mit
auf einen variablen Steuerdruck gebrachten Kraftstoff gefüllten Arbeitsraum 14. Die
Rückstellfeder 13 ist in einem vom Verstellkolben andererseits begrenzten Entlastungsraum
15 angeordnet, der über eine Leitung 16 entlastet ist. In einer in dem Entlastungsraum
15 mündenden koaxialen Sackbohrung 17 im Verstellkolben 11 ist ein Steuerschieber
18 verschiebbar angeordnet, der von einer parallel zur Rückstellfeder 13 liegenden
zweiten Rückstellfeder 19 im Spritzverstellzylinder 12 beaufschlagt ist und in der
Sackbohrung 17 stirnseitig einen Druckraum 21 begrenzt. Der Steuerschieber 18 weist
einen von seiner den Druckraum 21 begrenzenden Stirnseite ausgehenden Versorgungskanal
22 auf, der in einer ersten als Steueröffnung dienenden Ringnut 23 in der Mantelfläche
des Steuerschiebers 18 mündet, und einen Entlastungskanal 24 auf, der von seiner dem
Entlastungsraum 15 zugewandten Stirnseite ausgeht und in einer zweiten als Steueröffnung
dienenden zweiten Ringnut 26 mündet. Der Verstellkolben 11 weist einen von seiner
den Arbeitsraum 14 begrenzen Stirnseite ausgehenden Kanal 27 auf, der in die Sackbohrung
17 mündet. Außerdem geht von der Sackbohrung 17 eine Querbohrung 28 aus, die in eine
Längsnut 29 in der Mantelfläche des Verstellkolbens 11 mündet. Die Längsnut 29 steht
mit einer Nut 31 im Spritzverstellzylinder 12 in Verbindung, in die eine Versorgungsdruckleitung
42 mündet, die über die Längsnut 29 und die Nut 31 ständig mit der Querbohrung 28
verbunden ist, unabhängig von der Längsstellung des über den Stift 10 verdrehgesicherten
Verstellkolbens 11.
[0008] Über den Versorgungskanal 22 sowie die erste Ringnut 23 ist der Druckraum 21 mit
der Querbohrung 28 und somit mit der Versorgungsdruckleitung 42 verbunden. Der Arbeitsraum
14 ist je nach Stellung des Steuerschiebers 18 zum Verstellkolben 11 entweder über
den Kanal 27 sowie die erste Ringnut 23 mit der Versorgungsdruckleitung 42 verbindbar
oder über die zweite Ringnut 26 sowie den Entlastungskanal 24 mit dem Entlastungsraum
15 verbindbar, oder durch die zwischen der ersten und der zweiten Ringnut liegende
Mantelfläche des Steuerschiebers 18 verschließbar.
[0009] Die Kraftstoffeinspritzpumpe weist eine proportional zu ihrer Antriebsdrehzahl angetriebene
Förderpumpe 33 auf, die aus einem Kraftstoffbehälter 34 Kraftstoff ansaugt und in
eine Förderpumpendruckleitung 36 fordert. Über die Förderpumpendruckleitung 36 sowie
ein Druckhalteventil 37 wird ein Saugraum 38 der Kraftstoffeinspritzpumpe mit Kraftstoff
gefüllt. Der Druck im Saugraum 38, aus dem der Pumperarbeitsraum der Kraftstoffeinspritzpumpe
mit Kraftstoff versorgt wird, wird durch ein Drucksteuerventil 39, durch das Kraftstoff
zurück zur Saugseite der Förderpumpe 33 strömen kann, drehzahlabhängig gesteuert.
Das Druckhalteventil 37 in der Förderpumpendruckleitung 36 öffnet dabei bei einem
niedrigeren Druck als dem der durch das Drucksteuerventil 39 gesteuert wird. Parallel
zum Drucksteuerventil 39 ist ein zum Innenraum 38 öffnendes Rückschlagventil 41 angeordnet.
Von der Förderpumpendruckleitung 36 zweigt stromaufwärts des Druckhalteventils 37
eine Druckleitung 42 ab, in der eine Drossel 43 angeordnet ist. Stromabwärts der Drossel
43 zweigt von der Druckleitung 42, die zum Spritzverstellzylinder 12 führt, eine Abströmleitung
44 ab. In der Abströmleitung 44 ist ein Magnetventil 46 angeordnet, durch das die
Abströmleitung 44 zur Saugseite der Förderpumpe 33 entlastbar ist. Das Magnetventil
46 wird von einem Steuergerät 47 in Abhängigkeit von für den Spritzbeginn relevanten
Betriebsparametern einer mit der Kraftstoffeinspritzpumpe betriebenen Brennkraftmaschine
gesteuert, wie beispielsweise Last, Temperatur oder Beschleunigung. Durch das Magnetventil
46 wird der in der Versorgungsdruckleitung 42 herrschende Druck als Steuerdruck auf
einen Wert, der zwischen dem von der Förderpumpe 33 erzeugten Druck und dem auf der
Saugseite der Förderpumpe 33 herrschenden Druck liegt, gesteuert.
[0010] Durch den Steuerdruck wird die Stellung des Steuerschiebers 18 bestimmt, zugleich
dient er als Stellmedium zum Nachführen des Verstellkolbens 11. Bei zunehmendem Steuerdruck
wird der Steuerschieber 18 aus der Sackbohrung 17 hinausverschoben und über die erste
Ringnut 23 der Arbeitsraum 14 vom Steuerdruck beaufschlagt, so daß der Verstellkolben
11 entgegen der Kraft der Rückstellfeder 13 verschoben wird, wobei er den Einspritzzeitpunkt
in Richtung "früh" verstellt. Nach einem bestimmten Weg überfährt der Verstellkolben
11 die erste Ringnut 23, so daß der Arbeitsraum 14 nicht mehr mit der Versorgungsdruckleitung
42 verbunden ist und damit die Verstellbewegung des Verstellkolbens 11 gestoppt und
der Einspritzzeitpunkt nicht mehr weiterverstellt wird.
[0011] Bei sinkendem Steuerdruck wird der Steuerschieber 18 durch seine Rückstellfeder 19
in die Sackbohrung 17 hineingeschoben und der Arbeitsraum 14 über die zweite Ringnut
26 und den Entlastungskanal 24 mit dem Entlastungsraum 15 verbunden, so daß Kraftstoff
aus dem Arbeitsraum 14 abströmt. Der Verstellkolben 11 wird dabei von der Rückstellfeder
13 in Richtung eines späteren Einspritzzeitpunkts verschoben, bis der Verstellkolben
11 wieder nach einem bestimmten Weg die zweite Ringnut 26 überfährt und der Arbeitsraum
14 vom Entlastungsraum 15 getrennt ist.
[0012] Der Versorgungsdruck ist unabhängig vom Druck im Saugraum 38, da er von diesem durch
die Drossel 43 abgekoppelt ist, so daß sich Druckänderungen im Saugraum 38 nicht grundsätzlich
auf die Einspritzzeitpunktverstellung auswirken. Ist nur eine drehzahlabhängige Spritzzeitpunktverstellung
gewünscht, bleibt das Magnetventil 46 geschlossen und der Steuerdruck wird durch den
Saugraumdruck bestimmt. Durch das Druckhalteventil 37 in der Förderpumpendruckleitung
36 steht zum Kaltstart der Brennkraftmaschine beim Anlaufen der Kraftstoffeinspritzpumpe
ein frühzeitig relativ hoher Druck für eine Frühverstellung des Einspritzzeitpunkts
zur Verfügung, da das Druckhalteventil 37 erst bei einem bestimmten Druck zum Saugraum
38 öffnet. Eine Füllung des Saugraums 38 mit Kraftstoff kann durch das Rückschlagventil
41 erfolgen.
[0013] Bei einem in Figur 2 dargestellten zweiten Ausführungsbeispiel ist abweichend zum
ersten Ausführungsbeispiel in dem Versorgungskanal 122 eine der Drossel 43 entsprechende
Drossel 143 angeordnet. Die Drossel in der Druckleitung 42 entfällt dann. Der vom
Steuerschieber 118 begrenzte Druckraum 121 ist über eine Bohrung 151 im Verstellkolben
111 sowie Nuten 152 und 153 im Verstellkolben 111 bzw. Spritzverstellzylinder 112
mit der Abströmleitung 144 verbunden, in der wieder das Magnetventil 146 angeordnet
ist. Bei dieser Anordnung der Drossel 143 ist eine schnelle Befüllung des Arbeitsraums
und damit eine schnelle Verstellung des Verstellkolbens 111 ermöglicht, da dieser
bei entsprechender Stellung des Steuerschiebers 118 ungedrosselt mit der Druckseite
der Förderpumpe verbunden ist. Die Einstellung des Steuerdrucks beschränkt sich dabei
auf das nur sehr kleine Volumen des Druckraums 121, so daß die Förderverluste für
die Steuerdrucksteuerung sehr klein gehalten werden können. Dem Arbeitsraum 114 fließt
dagegen der relativ höhere nicht modifizierte Ausgangsdruck zu.
1. Kraftstoffeinspritzpumpe für Brennkraftmaschinen mit einer drehzahlproportional fordernden
Forderpumpe (33), durch die einem Saugraum (38) der Kraftstoffeinspritzpumpe Kraftstoff
zugeführt wird, mit einem der Einspritzzeitpunktverstellung dienenden, von einer Rückstellkraft
beaufschlagten Verstellkolben (11;111), der einen Arbeitsraum (14) begrenzt und in
dem ein Steuerschieber (18;118) angeordnet ist, der im Verstellkolben (11;111) einen
zumindest mittelbar mit der Druckseite der Förderpumpe (33) verbindbaren Druckraum
(21: 121) begrenzt und der entgegen einer Rückstellkraft durch einen im Druckraum
(21;121) herrschenden Steuerdruck verschiebbar ist und dadurch der Arbeitsraum (14)
zumindest mittelbar mit der Druckseite der Förderpumpe (33) oder mit einem Entlastungsraum
(15) verbindbar ist oder geschlossen ist, wobei in der Verbindung des Druckraums (21;121)
mit der Druckseite der Förderpumpe (33) eine Drossel (43; 143) angeordnet ist und
der Druckraum (21) durch eine von diesem stromabwärts der Drossel (43;143) abführende
Abströmleitung (44:144) entlastbar ist, in welcher zur Steuerung des im Druckraum
(21:121) herrschenden Steuerdrucks in Abhängigkeit von Betriebsparametern der Brennkraftmaschine
ein den Durchfluß beeinflußendes Element (46;146) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet,
daß der Druckraum (21;121) ausschließlich über eine die Drossel (43;143) enthaltende
Druckleitung (42) direkt, unter Umgehung des Saugraums (38) der Kraftstoffeinspritzpumpe
mit der Druckseite der Förderpumpe (33) verbindbar ist.
2. Kraftstoffeinspritzpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das den Durchfluß
beeinflussende Element ein Magnetventil (46) ist.
3. Kraftstoffeinspritzpumpe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abströmleitung
(144) unmittelbar vom Druckraum (121) abführt, und daß der Steuerschieber (118) einen
Versorgungskanal (122) aufweist, der mit einer von in Achsrichtung hintereinanderliegenden
Steueröffnungen (23, 26) am Steuerschieber (18) verbunden ist, die mit einem durch
den Verstellkolben (11) geführten Teil (28) der Druckleitung (42) verbunden ist und
bei Verschiebung des Steuerschiebers (18) relativ zum Verstellkolben (11) mit einem
zum Arbeitsraum (14) führenden Kanal (27) verbindbar ist.
4. Kraftstoffeinspritzpumpe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abströmleitung
(44) von der Druckleitung (42) abzweigt und der Steuerschieber (18) einen Versorgungskanal
(22) aufweist, der mit einer von in Achsrichtung hintereinanderliegenden Steueröffnungen
(23, 26) am Steuerschieber (18) verbunden ist, die mit einem durch den Verstellkolben
(11) geführten Teil (28) der Druckleitung (42) verbunden ist und bei Verschiebung
des Steuerschiebers (18) relativ zum Verstellkolben (11) mit einem zum Arbeitsraum
(14) führenden Kanal (27) verbindbar ist.
5. Kraftstoffeinspritzpumpe nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Förderpumpe (33) über eine Förderleitung (36) in den Saugraum (38) fördert,
wobei in der Förderleitung (36) ein Druckhalteventil (37) angeordnet ist, das den
Durchlaß zum Saugraum (38) erst bei einem bestimmten Druck in der Förderleitung (36)
freigibt und der Saugraum (38) über ein Drucksteuerventil (39) entlastbar ist.
1. Fuel injection pump for internal combustion engines with a feed pump (33) which delivers
in proportion to rotational speed and by means of which fuel is supplied to a suction
space (38) of the fuel injection pump, having an adjusting piston (11; 111) subjected
to a return force and acting to adjust the injection timing, which adjusting piston
(11; 111) bounds a working space (14) and has arranged in it a control spool (18;
118) which, in the adjusting piston (11; 111), bounds a pressure space (21; 121) which
can be at least indirectly connected to the pressure side of the feed pump (33) and
which can be displaced against a return force by a control pressure present in the
pressure space (21; 121) and, by this means, the working space (14) can be connected
at least indirectly to the pressure side of the feed pump (33) or can be connected
to a relief space (15) or is closed, a throttle (43; 143) being arranged in the connection
between the pressure space (21; 121) and the pressure side of the feed pump (33) and
it being possible to relieve the pressure space (21) by a drain conduit (44; 144)
leading away from the pressure space (21) downstream of the throttle (43; 143), an
element (46; 146) influencing the throughput being arranged in the drain conduit (44;
144) for controlling the control pressure present in the pressure space (21; 121)
as a function of operating parameters of the internal combustion engine, characterised
in that the pressure space (21; 121) can be exclusively connected to the pressure
side of the feed pump (33) directly, bypassing the suction space (38) of the fuel
injection pump, via a pressure conduit (42) containing the throttle (43; 143).
2. Fuel injection pump according to Claim 1, characterised in that the element influencing
the through-put is a magnetic valve (46).
3. Fuel injection pump according to Claim 1 or 2, characterised in that the drain conduit
(144) leads away directly from the pressure space (121), and in that the control spool
(118) has a supply passage (122) which is connected to one of a plurality of control
openings (23, 26), located one behind the other in the axial direction, on the control
spool (18), which control opening is connected to a part (28), of the pressure conduit
(42), led through the adjusting piston (11) and can be connected to a passage (27)
leading to the working space (14) when the control spool (18) is displaced relative
to the adjusting piston (11).
4. Fuel injection pump according to Claim 2, characterised in that the drain conduit
(44) branches off from the pressure conduit (42) and the control spool (18) has a
supply passage (22) which is connected to one of a plurality of control openings (23,
26), located one behind the other in the axial direction, on the control spool (18),
which control opening is connected to a part (28), of the pressure conduit (42), led
through the adjusting piston (11) and can be connected to a passage (27) leading to
the working space (14) when the control spool (18) is displaced relative to the adjusting
piston (11).
5. Fuel injection pump according to one of Claims 2 to 4, characterised in that the feed
pump (33) delivers via a delivery conduit (36) into the suction space (38), a pressure
retention valve (37) being arranged in the delivery conduit (36), which pressure retention
valve (37) only releases the passageway to the suction space (38) at a certain pressure
in the delivery conduit (36) and the suction space (38) can be relieved via a pressure
control valve (39).
1. Pompe d'injection de carburant pour des moteurs thermiques, comprenant une pompe d'alimentation
(33) débitant de façon proportionnelle à la vitesse de rotation, qui fournit du carburant
à une chambre d'aspiration (38) d'une pompe d'injection, avec un piston de réglage
(11, 111) servant à régler le point d'injection, ce piston étant sollicité par une
force de rappel et délimitant une chambre de travail (114), un distributeur de commande
(18, 118) étant logé dans ce piston, ce distributeur délimitant dans le piston de
réglage (11, 111) une chambre de pression (21, 121) au moins indirectement reliée
au côté de pression de la pompe d'alimentation (33), ce distributeur coulissant sous
l'effet de la pression de commande contre la force de rappel engendrée par la pression
de commande régnant dans la chambre de pression (21, 121) et qui relie la chambre
de travail (14) au moins indirectement au côté pression de la pompe d'alimentation
(33) ou avec une chambre de décharge (15) ou encore ferme cette liaison et dont la
liaison de la chambre de pression (21, 121) avec le côté pression de la pompe d'alimentation
(33) il est prévu un organe d'étranglement (43, 143) qui permet de décharger la chambre
de pression (21) par une conduite d'évacuation (44, 144) partant en aval de l'organe
d'étranglement (43, 143), cette conduite d'évacuation étant équipée pour commander
la pression de commande régnant dans la chambre de pression (21, 121) selon les paramètres
de fonctionnement du moteur thermique, un élément (46, 146) influençant le débit,
pompe caractérisée en ce que la chambre de pression (21, 121) peut être reliée exclusivement
par une conduite de pression (42) comportant l'organe d'étranglement (43, 143), uniquement
directement avec le côté de pression de la pompe d'alimentation (33) en contournant
la chambre d'aspiration (38) de la pompe d'injection de carburant.
2. Pompe d'injection de carburant selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'élément
influençant le débit est une électrovanne (46).
3. Pompe d'injection de carburant selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que
la conduite d'évacuation (144) prend naissance directement avant la chambre de pression
(121) et le tiroir de commande (118) comporte un canal d'alimentation (122) qui est
relié à l'un des orifices de commande (23, 26) disposés les uns derrière les autres
dans la direction axiale sur le distributeur de commande (18), cette ouverture de
commande étant reliée à une partie (28) de la conduite de pression (42) aboutissant
au piston de réglage (11) et lors du déplacement du distributeur de commande (18)
par rapport au piston de réglage (11) cette conduite peut être reliée à un canal (27)
aboutissant à la chambre de travail (14).
4. Pompe d'injection de carburant selon la revendication 2, caractérisée en ce que la
conduite d'évacuation (44) dérive de la conduite de pression (42) et le distributeur
de commande (18) comporte un canal d'alimentation (22) qui est relié à l'une des ouvertures
de commande (23, 26) placées l'une derrière l'autre dans la direction axiale sur le
distributeur de commande (18), cette conduite étant reliée à une partie (28) traversant
le piston de réglage (11) de la conduite de pression (42) et en cas de déplacement
du distributeur de commande (18) par rapport au piston de réglage (11) cette conduite
est reliée à un canal (27) conduisant à la chambre de travail (14).
5. Pompe d'injection de carburant selon l'une des revendications 2 à 4, caractérisée
en ce que la pompe d'alimentation (33) transfère par l'intermédiaire d'une conduite
d'alimentation (36) dans la chambre d'aspiration (38), une soupape de retenue de pression
(37) étant prévue dans la conduite d'alimentation (36), cette soupape libérant le
passage vers la chambre d'aspiration (38) seulement pour une certaine pression régnant
dans la conduite d'alimentation (36) et déchargeant la chambre d'aspiration (38) par
une soupape de commande de pression (39).
