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(11) |
EP 0 456 869 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.10.1994 Patentblatt 1994/42 |
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Anmeldetag: 17.05.1990 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: E04H 12/22 |
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Mastkonstruktion
Pole construction
Construction d'un mât
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE DE ES FR IT SE |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.11.1991 Patentblatt 1991/47 |
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Patentinhaber: SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT |
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80333 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Herrmannsdörfer, Josef, Dipl.-Ing. (FH)
D-8510 Fürth (DE)
- Rübensaal, Lothar, Dipl.-Ing. (FH)
D-8500 Nürnberg (DE)
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-89/02962 DE-A- 2 014 345 FR-A- 2 535 361 US-A- 2 679 911
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AT-B- 106 143 DE-U- 1 769 593 GB-A- 2 104 935
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Mastkonstruktion.
[0002] Durch die DE-A-20 14 345 ist eine Mastkonstruktion bekannt, bei der der Mast mit
seinem Fuß auf einen Gründungskörper überlappend aufschiebbar ist. Im Mastfuß ist
ein Aufsetzstab eingesetzt, durch den die Überlappungslänge von Mastfuß und Gründungskörper
begrenzbar ist. Nach dem Aufstecken des Mastes auf den Gründungskörper wird der Mast
auf nicht näher beschriebene Weise durch Pendeln um seinen Aufsetzstab ausgerichtet.
Das Ausrichten des Mastes kann auf bekannte Weise z.B. mittels eines speziellen hydraulischen
Masteinrichtgerätes oder mit einem Stellbock erfolgen. Bei dem Masteinrichtgerät handelt
es sich um einen Bagger mit hydraulischer Zange, die den Mastkörper greift. Der Stellbock
ist als Zweibein-Konstruktion ausgeführt, dessen Schellen den Mastkörper umfassen
und dessen Klauen an den Schienen befestigt sind. Der Mastkörper ist so gegen die
Schiene abgesteift. Die Ausrichtung des Mastes erfolgt durch Verstellen der Spannschlösser
in den Beinen des Stellbockes. Anschließend wird der Zwischenraum zwischen Gründungskörper
und Mastfuß vergossen. Der Einsatz des Masteinrichtgerätes erfordert schnell bindenden
Mörtel, der jedoch in wärmeren Zonen, z.B. Südeuropa, nicht verwendet werden kann.
Bei einer Mastausrichtung durch Stellböcke kann zwar auf schnellbindenden Mörtel verzichtet
werden, während des Abbindens ist jedoch darauf zu achten, daß möglichst keine Vibrationen
von den Schienen über die Zweibein-Konstruktion auf die Mastkonstruktion übertragen
werden, da sonst unter Umständen dauernde Schäden an der ausgehärteten Mörtelfüllung
auftreten können.
[0003] Durch das DE-U-1 769 593 ist ein Mastsockel aus Schleuderbeton für profilierte Beleuchtungsmasten
bekannt, dessen zylindrischer Innenraum Nuten enthält. In diese Nuten sind die Kanten
des eingesteckten Mastes mit Spiel geführt. Die Ausrichtung des Mastes erfolgt durch
am Umfang des Sockels verteilt angeordnete Stellschrauben. In der inneren Wandung
des Mastsockels sind Anschläge zur Begrenzung der Einstecktiefe des Mastes angeordnet.
Diese Anschläge sind vorzugsweise in Form einer senkrecht zur Mastachse liegenden
festen Scheibe mit einer mittigen Öffnung für elektrische Anschlußleitungen ausgebildet.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Mastkonstruktion zu schaffen, bei
der der Mast auf einfache Weise, insbesondere unabhängig von Hilfsgeräten, auf seinem
Gründungskörper fixierbar ist.
[0005] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen beschrieben.
[0006] Durch die erfindungsgemäße Mastkonstruktion ist ein Mast mit einem nach unten offenen
Fuß nach dem Aufschieben auf einen Gründungskörper durch einen Anschlag in seiner
Höhenlage festgelegt und kann dann ohne Hilfsgeräte, wie z.B. Masteinrichtgeräte oder
Stellböcke, auf dem Gründungskörper fixiert werden. Die fixierte Ausrichtung des Mastes
erfolgt mittels einer radialen Abstandshaltevorrichtung, durch die der relative Abstand
zwischen dem Innenmantel des Mastfußes und dem Außenmantel des Gründungskörpers festgelegt
wird. Die erfindungsgemäße Mastkonstruktion kann sowohl bei Oberleitungsmasten, die
im allgemeinen eine Überlotung (bei geradem Schienenverlauf von den Schienen weggeneigt)
erfordern, als auch bei Freileitungsmasten, bei denen keine Überlotung erfolgt, angewandt
werden. Darüber hinaus kann der Mast selbst als Hohl- oder als Vollkörper ausgebildet
sein sowie aus verschiedenen Materialien bestehen und beliebige Querschnitte aufweisen.
Auch bei einer Ausführung des Mastes als Vollkörper muß der Mastfuß jedoch als nach
unten offener Mantel ausgebildet sein.
[0007] Durch die Verwendung von radial festen Abstandselementen wird der relative Mindestabstand
zwischen Außenmantel des Gründungskörpers und Innenmantel des Mastfußes festgelegt.
Durch die zusätzliche Verwendung von radial verstellbaren Abstandselementen wird der
Mast in seine Sollage ausgerichtet.
[0008] Da erfindungsgemäß alle radial verstellbaren Abstandselemente oberhalb oder unterhalb
aller radial festen Abstandselemente angeordnet sind, erfolgt die Ausrichtung des
Mastes ausschließlich in einer Schnittebene, die nicht notwendigerweise horizontal
liegen muß. Damit ist bei der erfindungsgemäßen Mastkonstruktion das Ausrichten des
Mastes besonders genau und einfach möglich.
[0009] Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung und in Verbindung mit
den Unteransprüchen. Es zeigt:
- FIG 1
- einen Längsschnitt einer ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Mastkonstruktion
im Bereich des Gründungsrohres,
- FIG 2
- einen Querschnitt der erfindungsgemäßen Mastkonstruktion im Bereich des Gründungsrohres,
- FIG 3
- eine Detaildarstellung eines am Gründungsrohr angeordneten L-förmigen Abstandselementes,
- FIG 4
- einen Längsschnitt einer zweiten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Mastkonstruktion
im Bereich des Gründungsrohres.
[0010] Bei der in den FIG 1 und 4 gezeigten erfindungsgemäßen Mastkonstruktion wird für
die Gründung eines Mastes 1 zunächst ein Gründungskörper 2, der einen Außenmantel
16 aufweist und vorzugsweise als Gründungsrohr ausgebildet ist, in das Erdreich eingerammt.
Nach der Schaffung eines dem Platzbedarf des Mastes 1 entsprechenden Freiraumes wird
der Mast 1 mit seinem nach unten offenen hohlen Fuß 3, der einen Innenmantel 15 aufweist,
auf das Gründungsrohr 2 überlappend aufgeschoben. Zur Begrenzung der Überlappungslänge
und damit zur Festlegung des Mastes 1 in seiner Höhenlage weist gemäß FIG 1 das Gründungsrohr
2 zwei sich radial nach außen erstreckende axiale Anschlagselemente 4 auf, die einander
gegenüberliegend am Außenmantel 16 des Gründungsrohres 2 angeordnet sind. In FIG 4
ist als axialer Anschlag zur Festlegung der Höhenlage des Mastes 1 ein Aufsetzstab
13 vorgesehen, der im Mastfuß 3 angeordnet ist.
[0011] Die fixierte Ausrichtung des Mastes 1 erfolgt mittels einer radialen Abstandshaltevorrichtung,
durch die der relative Abstand zwischen Innenmantel 15 des Mastfußes 3 und Außenmantel
16 des Gründungsrohres 2 festgelegt wird. In vorteilhafter Weise umfaßt die erfindungsgemäße
Abstandshaltevorrichtung radial feste und radial verstellbare Abstandselemente. Die
radial verstellbaren Abstandselemente sind als Einstellschrauben 8 ausgebildet und
über Gewindebuchsen 9 im Mastfuß 3 geführt. Sie können entweder oberhalb (FIG 1) oder
unterhalb (FIG 4) der radial festen Abstandselemente angeordnet sein. Die beiden radial
festen Abstandselemente sind in dem in FIG 1 dargestellten Ausführungsbeispiel als
sich in axialer Richtung erstreckende, keilförmige Rippen 5 ausgebildet. Zusätzlich
zu den beiden keilförmigen Rippen 5 sind zwei Mindestabstandselemente 6 vorgesehen.
Sowohl die keilförmigen Rippen 5 als auch die Mindestabstandselemente 6 sind am Außenmantel
16 des Gründungsrohres 2 angeordnet. Die Basisbreite der keilförmigen Rippen 5 entspricht
mindestens der lichten Weite zwischen dem Außenmantel 16 des Gründungsrohres 2 und
dem Innenmantel 15 des Mastfußes 3. Die Mindestabstandselemente 6 sind als gerade
Kreiszylinder ausgebildet und verlaufen parallel zu den keilförmigen Rippen 5. Der
Durchmesser der Mindestabstandselemente 6 ist hierbei kleiner als die lichte Weite
zwischen Außenmantel 16 des Gründungsrohres 2 und Innenmantel 15 des Mastfußes 3.
Durch die spezielle Ausgestaltung der Mindestabstandselemente wird der Spielraum zum
Neigen des Mastes 1 vergrößert und damit das Überloten des Mastes 1 vereinfacht. Darüber
hinaus wird sichergestellt, daß ein nahezu vollständiges Umfließen des Gründungsrohres
2 mit Zementmörtel möglich ist.
[0012] Da bei dem in FIG 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel der Mast 1 und das Gründungsrohr
2 einen kreisförmigen Querschnitt aufweisen, sind für eine fixierte Ausrichtung des
Mastes 1 lediglich zwei gegenüberliegende keilförmige Rippen 5 und zwei, um 90° zu
den Rippen 5 versetzt angeordnete Mindestabstandselemente 6 sowie drei Einstellschrauben
8 erforderlich. Wie in FIG 2 gezeigt, liegt hierbei eine der Einstellschrauben vorzugsweise
in der Ebene der Überlotungsachse, in der auch die beiden Mindestabstandselemente
6 liegen; die beiden anderen Einstellschrauben sind überlotungsseitig etwa in einem
Winkel von 90° zueinander symmetrisch zur Ebene der Überlotungsachse angeordnet.
[0013] In vorteilhafter Weise ist in dem in FIG 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel
jeweils eines der sich radial nach außen erstreckenden axialen Anschlagselemente 4
Bestandteil einer der keilförmigen Rippen 5. Eine keilförmige Rippe 5 und ein axiales
Anschlagselement 4 bilden also jeweils ein L-förmiges Abstandselement 7.
[0014] Für eine nochmals vereinfachte vertikale Ausrichtung des Mastes 1 sind die Auflageflächen
10 der axialen Anschlagselemente 4 quer zu ihrer Erstreckungsrichtung gewölbt ausgebildet.
Durch derart gewölbte Auflageflächen läßt sich der Mast 1 sehr genau in seiner vertikalen
Lage ausrichten. Darüber hinaus wird ein Verkanten des Mastfußes 3 auf der Auflagefläche
10 und damit Abplatzungen am Mastfuß 3 zuverlässig verhindert.
[0015] Bei der in FIG 4 dargestellten Mastkonstruktion sind als radial feste Abstandselemente
drei flexible Abstandshalter 14 vorgesehen, die oberhalb der Einstellschrauben 8 angeordnet
sind. Die Einstellschrauben 8 sind wiederum wie in FIG 2 beschrieben in bzw. zur Ebene
der Überlotungsachse angeordnet. Die flexiblen Abstandshalter 14 sind auf das Gründungsrohr
2 aufsteckbar und erstrecken sich in Richtung der Längsachse des Gründungsrohres 2.
Sie weisen eine vorgespannte radiale Ausformung auf, die um ein vorgegebenes Maß größer
ist als die lichte Weite zwischen Außenmantel 16 des Gründungsrohres 2 und Innenmantel
15 des Mastfußes 3. Beim Aufschieben des Mastes 1 auf sein Gründungsrohr 2 führt dieses
Übermaß zu einer Klemmwirkung, durch die der relative Abstand zwischen Innenmantel
15 des Mastfußes 3 und Außenmantel 16 des Gründungsrohres 2 festgelegt wird. Bei der
Verwendung von wenigstens drei flexiblen Abstandshaltern 14 sind, im Gegensatz zu
dem in den FIG 1-3 gezeigten Ausführungsbeispiel, keine Mindestabstandselemente 6
erforderlich.
[0016] Nach dem fixierten Ausrichten des Mastes 1 durch die Einstellschrauben 8 wird durch
eine oberhalb der Überlappung von Mastfuß 3 und Gründungsrohr 2 angeordnete Vergußöffnung
11 eine erhärtende Masse - bei einem Betonmast und einem Gründungsrohr aus Stahl,
z.B. Zementmörtel entsprechender Konsistenz - von oben in den Raum zwischen Mast 1
und Gründungsrohr 2 gefüllt. Durch einen Außenrüttler kann der eingefüllte Mörtel
anschließend verdichtet werden. Zusätzlich zum Raum zwischen Mast 1 und Gründungsrohr
2 kann auch das Gründungsrohr 2 selbst mit Zementmörtel oder dergleichen ausgefüllt
werden. Man erhält damit eine nochmals verbesserte Stabilität der gesamten Mastkonstruktion.
1. Mastkonstruktion, bestehend aus einem Mast (1), der einen nach unten offenen hohlen
Fuß (3) mit einem Innenmantel (15) aufweist, und einem Gründungskörper (2) mit Außenmantel
(16), wobei der Mastfuß (3) auf den Gründungskörper (2) wenigstens teilweise bis zu
einem axialen Anschlag (4;13) aufschiebbar ist, und zwischen Außenmantel (16) des
Gründungskörpers (2) und Innenmantel (15) des Mastfußes (3) eine den relativen Abstand
zwischen Innen- und Außenmantel festlegende radiale Abstandshaltevorrichtung (5,7;8;14)
vorgesehen ist, die aus radial festen und radial verstellbaren Abstandselementen besteht,
wobei alle radial verstellbaren Abstandselemente (8) oberhalb oder unterhalb aller
radial festen Abstandselemente (5;14) angeordnet sind.
2. Mastkonstruktion nach Anspruch 1, bei der die radiale Abstandshaltevorrichtung eine
Mehrzahl von wahlweise am Außenmantel (16) des Gründungskörpers (2) oder am Innenmantel
(15) des Mastfußes (3) oder teilweise am Außenmantel (16) des Gründungskörpers (2)
und teilweise am Innenmantel (15) des Mastfußes (3) versetzt angeordnete Abstandselemente
(5,7;8;14) umfaßt.
3. Mastkonstruktion nach Anspruch 2, bei der die radial verstellbaren Abstandselemente
als im Mastfuß (3) geführte Einstellschrauben (8) ausgebildet sind.
4. Mastkonstruktion nach Anspruch 2 oder 3, bei der die radial festen Abstandselemente
wenigstens teilweise als keilförmige Rippen (5) ausgebildet sind.
5. Mastkonstruktion nach Anspruch 4, bei der die Basisbreite der keilförmigen Rippen
(5) mindestens der lichten Weite zwischen Außenmantel (16) des Gründungskörpers (2)
und Innenmantel (15) des Mastfußes (3) entspricht.
6. Mastkonstruktion nach Anspruch 4 oder 5, bei der zusätzlich zu den radial festen Abstandselementen
(5) Mindestabstandselemente (6) vorgesehen sind, deren Durchmesser bzw. Breiten kleiner
sind als die lichte Weite zwischen Außenmantel (16) des Gründungskörpers (2) und Innenmantel
(15) des Mastfußes (3).
7. Mastkonstruktion nach Anspruch 6, bei der die Mindestabstandselemente (6) als am Außenmantel
(16) des Gründungskörpers (2) angeordnete Kreiszylinder ausgebildet sind.
8. Mastkonstruktion nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-7, bei der der die Überlappungslänge
von Mastfuß (3) und Gründungskörper (2) begrenzende axiale Anschlag (4) am Außenmantel
(16) des Gründungskörpers (2) angeordnet ist.
9. Mastkonstruktion nach Anspruch 8, bei der der Anschlag aus einer Mehrzahl am Umfang
des Außenmantels (16) des Gründungskörpers (2) versetzt angeordneten axialen Anschlagelementen
(4) besteht.
10. Mastkonstruktion nach Anspruch 9, bei der die axialen Anschlagselemente (4) bei einem
Gründungskörper (2) mit kreisförmigem Querschnitt radial vom Außenmantel (16) wegweisend
angeordnet sind.
11. Mastkonstruktion nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-10, bei der die axialen
Anschlagselemente (4) Bestandteil von wenigstens einigen radial festen Abstandselementen
(7) sind.
12. Mastkonstruktion nach Anspruch 11, bei der wenigstens zwei der radial festen Abstandselemente
(7) L-förmig ausgebildet sind.
13. Mastkonstruktion nach Anspruch 12, bei der der erste Schenkel des L-förmigen Abstandselementes
(7) im wesentlichen dem Außenmantel (16) des Gründungskörpers (2) entlang verlaufend
angeordnet ist und der zweite Schenkel des L-förmigen Abstandselementes (7) im wesentlichen
waagrecht vom Außenmantel (16) des Gründungskörpers (2) wegweisend angeordnet ist.
14. Mastkonstruktion nach Anspruch 13 und 4 oder Anspruch 13 und 5, bei der der erste
Schenkel die keilförmige Rippe (5) und der zweite Schenkel das axiale Anschlagselement
(4) bildet.
15. Mastkonstruktion nach Anspruch 10 und 12, bei der wenigstens die L-förmigen Abstandselemente
(7) am Gründungskörper (2) diametral gegenüberliegend angeordnet sind.
16. Mastkonstruktion nach einem oder mehreren der Ansprüche 8-15, bei der die axialen
Anschlagelemente (4) quer zu ihrer Erstreckungsrichtung gewölbte Auflageflächen (10)
aufweisen.
17. Mastkonstruktion nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-16, bei der der Gründungskörper
(2) als Gründungsrohr ausgebildet ist.
18. Mastkonstruktion nach Anspruch 1, bei der bezogen auf den Gründungskörper (2) die
radial festen Abstandselemente (14) in einer vorgebbaren Höhe über den radial verstellbaren
Abstandselementen (8) angeordnet sind und wobei als radial feste Abstandselemente
eine vorgebbare Zahl von Abstandshaltern (14) mit flexibler radialer Ausformung vorgesehen
ist, welche radiale Ausformung um ein vorgegebenes Maß größer ist als die lichte Weite
zwischen Außenmantel (16) des Gründungskörpers (2) und Innenmantel (15) des Mastfußes
(3) am Ort der Anordnung des jeweiligen Abstandshalters (14).
19. Mastkonstruktion nach Anspruch 17 und 18, bei der die flexiblen radialen Abstandshalter
(14) auf die obere Öffnungskante des Gründungsrohres (2) aufsteckbar sind.
20. Mastkonstruktion nach Anspruch 18 und/oder 19, bei der der die Überlappungslänge von
Mastfuß (3) und Gründungskörper (2) begrenzende axiale Anschlag (13) im Mastfuß (3)
angeordnet ist.
21. Mastkonstruktion nach Anspruch 20, bei der der axiale Anschlag als im Mastfuß (3)
gehalteter Aufsetzstab (13) ausgebildet ist.
1. Mast construction, consisting of a mast (1) which has a hollow base (3) open towards
the bottom and with an inner lateral surface (15), and consisting of a foundation
body (2) with outer lateral surface (16), wherein it is possible to slide the mast
base (3) onto the foundation body (2), at least in part, as far as an axial stop (4;
13), and provided between outer lateral surface (16) of the foundation body (2) and
inner lateral surface (15) of the mast base (3) there is a radial spacing arrangement
(5, 7; 8; 14) which fixes the relative spacing between inner and outer lateral surface
and which consists of radially fixed and radially adjustable spacing elements, with
all radially adjustable spacing elements (8) being arranged above or below all radially
fixed spacing elements (5; 14).
2. Mast construction according to claim 1, in which the radial spacing arrangement comprises
a plurality of spacing elements (5, 7; 8; 14) arranged optionally on the outer lateral
surface (16) of the foundation body (2) or on the inner lateral surface (15) of the
mast base (3) or partly on the outer lateral surface (16) of the foundation body (2)
and partly on the inner lateral surface (15) of the mast base (3) in a staggered arrangement.
3. Mast construction according to claim 2, in which the radially adjustable spacing elements
are formed as setting screws (8) guided in the mast base (3).
4. Mast construction according to claim 2 or 3, in which the radially fixed spacing elements
are formed at least in part as wedge-shaped ribs (5).
5. Mast construction according to claim 4, in which the base width of the wedge-shaped
ribs (5) corresponds to at least the clear width between outer lateral surface (16)
of the foundation body (2) and inner lateral surface (15) of the mast base (3).
6. Mast construction according to claim 4 or 5, in which provided in addition to the
radially fixed spacing elements (5) there are minimum spacing elements (6), the diameters
or widths of which are less than the clear width between outer lateral surface (16)
of the foundation body (2) and inner lateral surface (15) of the mast base (3).
7. Mast construction according to claim 6, in which the minimum spacing elements (6)
are formed as circular cylinders arranged on the outer lateral surface (16) of the
foundation body (2).
8. Mast construction according to one or several of the claims 1-7, in which the axial
stop (4) which delimits the length of overlap of mast base (3) and foundation body
(2) is arranged on the outer lateral surface (16) of the foundation body (2).
9. Mast construction according to claim 8, in which the stop consists of a plurality
of axial stop elements (4) which are arranged in a staggered manner on the periphery
of the outer lateral surface (16) of the foundation body (2).
10. Mast construction according to claim 9, in which the axial stop elements (4), given
a foundation body (2) with circular cross section, are arranged so as to point radially
away from the outer lateral surface (16).
11. Mast construction according to one or several of the claims 1-10, in which the axial
stop elements (4) are part of at least a few radially fixed spacing elements (7).
12. Mast construction according to claim 11, in which at least two of the radially fixed
spacing elements (7) are formed in the shape of an L.
13. Mast construction according to claim 12, in which the first leg of the L-shaped spacing
element (7) is arranged so as to extend substantially along the outer lateral surface
(16) of the foundation body (2) and the second leg of the L-shaped spacing element
(7) is arranged so as to point substantially horizontally away from the outer lateral
surface (16) of the foundation body (2).
14. Mast construction according to claim 13 and 4 or claim 13 and 5, in which the first
leg forms the wedge-shaped rib (5) and the second leg forms the axial stop element
(4).
15. Mast construction according to claim 10 and 12, in which at least the L-shaped spacing
elements (7) are arranged on the foundation body (2) lying diametrically opposite
each other.
16. Mast construction according to one or several of the claims 8-15, in which the axial
stop elements (4) have support faces (10) which are arched crosswise relative to their
direction of extent.
17. Mast construction according to one or several of the claims 1-16, in which the foundation
body (2) is formed as a foundation pipe.
18. Mast construction according to claim 1, in which, relative to the foundation body
(2), the radially fixed spacing elements (14) are arranged at a preselectable height
above the radially adjustable spacing elements (8), and wherein provided as radially
fixed spacing elements there is a preselectable number of spacers (14) with a flexible
radial protrusion, which radial protrusion is greater by a given measure than the
clear width between outer lateral surface (16) of the foundation body (2) and inner
lateral surface (15) of the mast base (3) at the location of the arrangement of the
respective spacer (14).
19. Mast construction according to claim 17 and 18, in which the flexible radial spacers
(14) can be plugged onto the upper opening edge of the foundation pipe (2).
20. Mast construction according to claim 18 and/or 19, in which the axial stop (13) delimiting
the length of overlap of mast base (3) and foundation body (2) is arranged in the
mast base (3).
21. Mast construction according to claim 20, in which the axial stop is formed as a bar
attachment (13) which is held in the mast base (3).
1. Agencement de mât constitué par un mât (1) qui possède un pied creux (3), ouvert vers
le bas et comportant une gaine intérieure (15), et par un corps de support (2) comportant
une gaine extérieure (16), et dans lequel le pied (3) du mât peut être emmanché au
moins partiellement sur le corps de support (2) jusqu'à une butée axiale (4; 13),
et entre la gaine extérieure (16) du corps de support (2) et la gaine intérieure (15)
du pied (3) du mât est prévu un dispositif d'entretoisement radial (5,7; 8; 14) qui
fixe la distance relative entre la gaine intérieure et la gaine extérieure et est
constitué par des entretoises radiales fixes et des entretoises réglables radialement,
toutes les entretoises réglables radialement (8) étant disposées au-dessus ou au-dessous
de toutes les entretoises radiales fixes (5; 14).
2. Agencement de mât suivant la revendication 1, dans lequel le dispositif d'entretoisement
radial comporte une multiplicité d'entretoises (5,7; 8; 14), disposées d'une manière
décalée au choix sur la gaine extérieure (16) du corps de support (2) ou sur la gaine
intérieure (15) du pied (3) du mât, ou en partie sur la gaine extérieure (16) du corps
de support (2) et en partie sur la gaine intérieure (15) du pied (3) du mât.
3. Agencement de mât suivant la revendication 2, dans lequel les entretoises radialement
réglables sont agencées sous la forme de vis de réglage (8), guidées dans le pied
(3) du mât.
4. Agencement de mât suivant la revendication 2 ou 3, dans lequel les entretoises radialement
fixes sont réalisées au moins en partie sous la forme de nervures en forme de coins
(5).
5. Agencement de mât suivant la revendication 4, dans lequel la largeur de base des nervures
en forme de coins (5) correspond au moins à la largeur de passage entre la gaine extérieure
(16) du corps de support (2) et la gaine intérieure (15) du pied (3) du mât.
6. Agencement de mât suivant la revendication 4 ou 5, dans lequel, en plus des entretoises
radialement fixes (5), sont prévues des entretoises d'épaisseur minimale (6), dont
les diamètres ou les largeurs sont inférieurs à la largeur de passage entre la gaine
extérieure (16) du corps de support (2) et la gaine intérieure (15) du pied (3) du
mât.
7. Agencement de mât suivant la revendication 6, dans lequel les entretoises d'épaisseur
minimale (6) sont réalisées sous la forme de cylindres circulaires disposés sur la
gaine extérieure (16) du corps de support (2).
8. Agencement de mât suivant une ou plusieurs des revendications 1-7, dans lequel la
butée axiale (4), qui limite la longueur de chevauchement du pied (3) du mât et du
corps de support (2), est disposée sur la gaine extérieure (16) du corps de support
(2).
9. Agencement de mât suivant la revendication 8, dans lequel la butée est constituée
par une multiplicité d'éléments axiaux de butée (4), qui sont disposés, en étant décalés,
sur la périphérie de la gaine extérieure (16) du corps de support (2).
10. Agencement de mât suivant la revendication 9, dans lequel les éléments de butée axiaux
(4) sont disposés de manière à s'écarter radialement de la gaine extérieure (16),
dans le cas d'un corps de support (2) possédant une section transversale circulaire.
11. Agencement de mât suivant une ou plusieurs des revendications 1-10, dans lequel les
éléments de butée axiaux (4) font partie d'au moins quelques entretoises radiales
fixes (7).
12. Agencement de mât suivant la revendication 11, dans lequel au moins deux entretoises
radiales fixes (7) sont réalisées en forme de L.
13. Agencement de mât suivant la revendication 12, dans lequel la première branche de
l'entretoise en forme de L (7) est disposée de manière à s'étendre essentiellement
le long de la gaine extérieure (16) du corps de support (2) et la seconde branche
de l'entretoise en forme de L (7) est disposée de manière à s'écarter sensiblement
horizontalement à partir de la gaine extérieure (16) du corps de support (2).
14. Agencement de mât suivant la revendication 13 et 4 ou suivant les revendications 13
et 5, dans lequel la première branche forme la nervure en coin (5) et la seconde branche
forme l'élément de butée axial (4).
15. Agencement de mât suivant les revendications 10 et 12, dans lequel au moins les entretoises
en forme de L (7) sont disposées diamétralement en vis-à-vis sur le corps de support
(2).
16. Agencement de mât suivant une ou plusieurs des revendications 8-11, dans lequel les
éléments axiaux de butée (4) possèdent des surfaces d'application (10) qui sont cintrées
transversalement par rapport à la direction dans laquelle ils s'étendent.
17. Agencement de mât suivant une ou plusieurs des revendications 1-16, dans lequel le
corps de support (2) est réalisé sous la forme d'un tube de support.
18. Agencement de mât suivant la revendication 1, dans lequel les entretoises radiales
fixes (14) sont disposées, par rapport au corps de support (2), à une hauteur pouvant
être prédéterminée au-dessus des entretoises (8) radialement réglables, et en tant
qu'entretoises radiales fixes il est prévu un nombre, pouvant être prédéterminé, d'entretoises
(14) possédant une partie conformée radiale flexible, qui est d'une taille supérieure,
d'une cote prédéterminée, au passage présent entre l'enveloppe extérieure (16) du
corps de support (2) et la gaine intérieure (15) du pied (3) du mât à l'endroit de
montage de l'entretoise respective (14).
19. Agencement de mât suivant les revendications 17 et 18, dans lequel l'entretoise radiale
flexible (14) peut être enfichée sur le bord ouvert de l'ouverture du tube de support
(2).
20. Agencement de mât suivant la revendication 18 et/ou 19, dans lequel la butée axiale
(13), qui limite la longueur de chevauchement du pied (3) du mât et du corps de support
(2), est disposée dans le pied (3) du mât.
21. Agencement de mât suivant la revendication 20, dans lequel la butée axiale est agencée
sous la forme d'une barre de montage (13) maintenue dans le pied (3) du mât.
