| (19) |
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(11) |
EP 0 457 095 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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31.03.1993 Patentblatt 1993/13 |
| (22) |
Anmeldetag: 30.04.1991 |
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| (54) |
Anschlussvorrichtung einer flachen Belüfterplatte
Connection device of a plain ventilating plate
Dispositif d'assemblage d'une plaque de ventilation plane
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE FR GB IT LI |
| (30) |
Priorität: |
12.05.1990 DE 9005423 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.11.1991 Patentblatt 1991/47 |
| (73) |
Patentinhaber: Egner, Siegfried |
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D-74740 Adelsheim (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Egner, Siegfried
D-74740 Adelsheim (DE)
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| (74) |
Vertreter: Clemens, Gerhard, Dr.-Ing. et al |
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Patentanwaltskanzlei,
Müller, Clemens & Hach,
Lerchenstrasse 56 74074 Heilbronn 74074 Heilbronn (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 429 494 DE-B- 2 715 723
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DE-B- 1 014 391
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Anschluß einer flachen, mit einem in der Flächenmitte
der Rückseite angeordneten Muffe ausgestatteten Belüfterplatte an ein vierkantiges
Belüfterrohr, das für eine Belüfterplatte ein zur Muffe passendes Anschlußloch aufweist.
[0002] Solche Belüfterplatten haben im allgemeinen die Form eines langgestreckten Rechtecks
und weisen auf ihrer Oberseite eine Vielzahl von Löchern oder Düsen auf, aus denen
zur Belüftung von Gewässern oder anderen Flüssigkeiten Gas, beispielsweise Luft, perlt.
Die Belüfterplatten werden zu diesem Zweck mit der mit den Düsen ausgestatteten Oberseite
nach oben weisend an stabilen, verlegten, vierkantigen Belüfterrohren angeschlossen
und auch befestigt. Zum Anschluß und zur Befestigung dient die Muffe.
[0003] Bei einer bekannten Belüftungsanlage ist in der nach oben weisenden Anschlußwand
des Belüfterrohrs für jede Belüfterplatte ein mit Außengewinde versehener Nippel vorgesehen,
auf den die betreffende Belüfterplatte mit ihrer Muffe geschraubt wird. Dazu muß die
Belüfterplatte um die Achse der Muffe gedreht werden. Das hat zur Folge, daß man für
jede Belüfterplatte genügend Platz nach beiden Seiten freihalten muß, damit die Drehbewegung
durchgeführt werden kann. Das wiederum behindert eine unter Umständen wünschenswerte
enge Anordnung der Belüfterplatten in einer Belüfteranlage.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, einen Anschluß der eingangs genannten Art so auszugestalten,
daß sich die Belüfterplatten auch sehr eng zueinander anordnen lassen.
[0005] Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Muffe fluchtend auf das Anschlußloch
gesetzt ist und durch einen das Belüfterrohr umschlingenden Bügel mitsamt der Belüfterplatte
auf dem Belüfterrohr fixiert ist.
[0006] Nach der Erfindung kann während der Montage die Belüfterplatte in ihrer späteren
Schwenkstellung verbleiben, benötigt also für die Montage keinen freien Schwenkraum.
Das wiederum macht es möglich, daß Belüfterplatten dicht an dicht nebeneinander an
einem oder an mehreren Belüfterrohren auf gleicher Höhe aufgereiht werden können.
[0007] Die Erfindung ist auch einfach zu verwirklichen. Sie erfordert im Belüfterrohr keinen
Gewindenippel, es genügt ein einfaches, glattes Anschlußloch. Es werden nur der Flachsteg,
das Zwischenstück, der Bügel und Muttern zusätzlich benötigt, also Kleinteile, deren
Zusatzaufwand allein schon durch die mit der Erfindung erzielbare Erleichterung der
Montage gerechtfertigt ist, ganz abgesehen von der Erweiterung der Anordnungsmöglichkeiten.
[0008] Eine Weiterbildung der Erfindung, die sich durch besonders solide und einfache konstruktive
Ausgestaltung auszeichnet, ist dadurch gekennzeichnet, daß ein rohrförmiges Zwischenstück
vorgesehen ist, das in der Längsmitte einen ringförmigen Vorsprung und beidseitig
zur Längsachse senkrechte Schultern aufweist, daß das eine Ende des Zwischenstücks
eine in das Innengewinde der Muffe passendes Außengewinde aufweist, daß das andere
Ende des Zwischenstücks außen glatt ist, daß ein stabiler Flachsteg vorgesehen ist,
der mittig ein glattes Anschlußloch aufweist, das auf das Gewindeende des Zwischenstücks
paßt und beidseitig mit je einem Überstand länger ist als die Breite der Anschlußwand
des betreffenden Belüfterrohrs und Löcher in den Überständen aufweist, daß der Flachsteg
auf das Gewindeende des Zwischenstücks gesteckt und durch Einschrauben des Zwischenstücks
in die Muffe planparallel zur Belüfterplatte an dieser befestigt ist, daß in der Anschlußwand
ein in den freien Überstand der Gewindemuffe bündig passendes, glattes Anschlußloch
vorgesehen ist, in das das glatte Ende des Zwischenstücks passend eingesteckt ist,
und daß ein U-förmiger Bügel vorgesehen ist, der über das Belüftungsrohr quer bündig
paßt und mit seinen freien Enden in die Löcher des zugehörigen Flachsteges paßt und
in diesen verspannt ist.
[0009] Die angestrebte Dichtung wird dadurch begünstigt, daß ein Dichtungsring vorgesehen
ist, der auf das glatte Ende des Zwischenstücks gesteckt und zwischen dem Vorsprung
des Zwischenstücks und der Anschlußwand angeordnet ist.
[0010] Die Montage wird dadurch erleichtert, daß der Vorsprung des Zwischenstücks außen
als Sechskant ausgebildet ist.
[0011] Eine sehr einfache Ausgestaltung des Bügels ist dadurch gekennzeichnet, daß die freien
Enden des Bügels mit Gewinde ausgestattet sind und durch aufgesetzte Muttern mit dem
Flachsteg in Richtung auf ein Anpressen der Muffe gegen das Belüfterrohr verspannbar
sind.
[0012] Auf diese Weise läßt sich auch einfach ein für die angestrebte Dichtung wünschenswerter
strammer Sitz erzielen.
[0013] Eine bevorzugte Weiterbildung, die nur sehr geringen Aufwand zur Montage erfordert,
ist dadurch gekennzeichnet, daß die Muffe an ihrem freien Ende ein Zentrierstück,
das bündig in das Anschlußloch paßt, daß die Muffe stirnseitig eine Schulter aufweist,
die auf dem Belüfterrohr aufsitzt, daß die Muffe Teil eines Längssteges der Belüfterplatte
ist, der beidseitig der Muffe je einen Schlitz aufweist, durch den je ein aus einer
Flachbandlänge gebildeter, nachspannbarer, das Belüfterrohr umschlingender Bügel gesteckt
ist.
[0014] Bei dieser Ausgestaltung werden zwei aus Flachband-, vorzugsweise Flachstahlbandlängen,
gebildete Bügel eingesetzt, die mit an sich für solche Flachstahlbänder üblichen Nachspanneinrichtungen,
einem Bügel beziehungsweise einer Umschlingung strammgezogen werden können. Dazu werden
nur die passenden Schlitze in der Belüfterplatte benötigt.
[0015] Die Erfindung ist vorteilhaft anwendbar bei einer Belüftereinrichtung mit mehreren
Belüfterplatten, die mit Anschlüssen nach der Erfindung an ein oder mehreren Belüfterrohren
aufgereiht angeordnet sind. In einem solchen Fall kann eine Belüfterplatte innerhalb
des Schwenkbereichs einer benachbarten Belüfterplatte angeordnet sein, wobei der Schwenkbereich
definiert ist durch den größten Kreis, den die betreffende Belüfterplatte beim Drehen
um die Achse ihrer Muffe beschreibt. Die Anwendung der Erfindung ist aber nicht auf
solche Belüftereinrichtungen beschränkt.
[0016] Die Erfindung wird nun anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert.
[0017] In der Zeichnung zeigt:
- Figur 1
- im Querschnitt ein Belüfterrohr, an das oben eine Belüfterplatte angeschlossen ist,
- Figur 2
- den Schnitt II aus Figur 1,
- Figur 3
- das Zwischenstück aus Figur 1 im Teilschnitt,
- Figur 4
- die Belüfterplatte aus Figur 1 abgebrochen und im Teilschnitt,
- Figur 5
- in Draufsicht eine Belüftereinrichtung mit mehreren Belüfterplatten,
- Figur 6
- eine Seitenansicht gemäß dem Pfeil VI zu Figur 5,
- Figur 7
- ein weiteres Ausführungsbeispiel einer montierten Belüfterplatte, und zwar in Ansicht
auf die der Belüfterplatte abgekehrten Seite des Belüfterrohrs,
- Figur 8
- den Schnitt VIII aus Figur 7 und
- Figur 9
- den Schnitt IX aus Figur 7.
[0018] Das Belüfterrohr 1 ist im Querschnitt vierkantig und mit der Anschlußwand 2 horizontal
nach oben weisend verlegt. In die Anschlußwand 2 sind in der Längsmitte aufgereiht
mehrere glatte Anschlußlöcher, wie zum Beispiel das Anschlußloch 3, gebohrt. In diesem
Anschlußloch 3 steckt das glatte Ende 4 eines allgemein mit 5 bezeichneten Zwischenstücks.
Das Zwischenstück 5 ist rohrförmig und weist in seiner Längsmitte einen ringförmigen
Vorsprung 6 auf, der außen als Sechskant 7 ausgebildet ist. Der Vorsprung 6 weist
beidseitig zur Mittelachse 8 des Zwischenstücks 5 senkrechte Schultern 9 und 10 auf.
Zwischen der Schulter 10 und der Anschlußwand 2 liegt ein Dichtungsring 11 aus elastischem
Material. Das andere Ende 13 des Zwischenstücks 5 ist mit Außengewinde 14 versehen.
[0019] Mit 15 ist ein stabiler Flachsteg aus Stahl bezeichnet, der in seiner Mitte ein Anschlußloch
16 aufweist, das über das Gewindeende 13 paßt. Der Flachsteg 15 ist mit dem Anschlußloch
16 auf das Gewindeende 13 gesteckt. Der Flachsteg steht an beiden Seiten über die
Breite gemäß Doppelpfeil 17 des Belüfterrohrs 1 über. In den dadurch entstehenden
beidseitigen Überständen 18, 19 sind Löcher 20, 21 vorgesehen. Durch diese Löcher
sind die freien Enden eines U-förmigen Bügels 22 gesteckt, der über das Belüftungsrohr
1 quer bündig paßt und dieses umgibt. Die freien Enden des Bügels 22 sind mit Außengewinde
versehen und auf diese sind zwei Muttern 23, 24 aufgeschraubt, die den Bügel und damit
den Flachsteg und dadurch das Zwischenstück 5 stramm gegen das Belüfterrohr 1 verspannen.
[0020] Auf das Gewindeende 13 des Zwischenstücks 5 ist die mit Innengewinde 25 versehene
Muffe 26 einer Belüfterplatte 27 stramm sitzend aufgeschraubt. Die Belüfterplatte
27 besteht aus zwei planparallel mit Abstand zueinander angeordneten, rechteckigen
Platten und einem umlaufenden Rand , so daß ein quaderförmiger Kasten entsteht. In
der Mitte der rückseitigen Platte ist die Muffe 26 befestigt, die in das Innere der
Belüfterplatte 27 mündet, so daß das Innere der Belüfterplatte 27 mit dem Inneren
des Belüfterrohrs 1 durch das Zwischenstück 5 und die Muffe 26 miteinander kommuniziert.
[0021] In die vorderseitige Platte sind auf die ganze Fläche verteilt Belüfterdüsen, zum
Beispiel die Belüfterdüsen 36, 37, 38 eingelassen. Druckgas aus dem Belüfterrohr 1
strömt in das Innere der Belüfterplatte 27 und von da durch die Düsen 36 bis 38 nach
oben heraus, zum Beispiel in die umgebende Flüssigkeit, die belüftet werden soll.
[0022] Zur Montage, also zum Einbau sowie zum Abbau der Belüfterplatte, sind die Muttern
23, 24 gelöst, und zwar so weit, daß keine Verspannung zwischen dem Zwischenstück
5 und dem Belüfterrohr 1 besteht. Das Zwischenstück 5 wird nun durch Ansetzen eines
Schraubenschlüssels an den Sechskant 7 gedreht, wodurch das Gewindeende 13 bei Montage
in die Muffe 26 der darüber stillgehaltenen Belüfterplatte 27 eingeschraubt wird oder
entsprechend bei Demontage ausgeschraubt wird. Anschließend wird bei der Montage durch
Festziehen der Muttern 23, 24 das Zwischenstück 5 gegen das Belüfterrohr 1 verspannt.
[0023] Wichtig ist, daß bei der Montage und auch bei der Demontage die Belüfterplatte nicht
gedreht werden muß. Das erlaubt eine sehr enge Anordnung der Belüfterplatten nebeneinander,
wie es für die Belüfterplatten 27, 40, 41 beispielsweise in Figur 5 dargestellt ist.
Diese Belüfterplatten sind auf gleicher Höhe so dicht nebeneinander an einem gemeinsamen
Belüfterrohr 1 angeordnet, daß die Belüfterplatte 40 in den durch den strichpunktiert
eingezeichneten Schwenkbereich 42 der benachbarten Belüfterplatte 27 ragt. Der Schwenkbereich
42 kennzeichnet den Platzbedarf, den die Belüfterplatte 27 benötigt, wenn sie wie
beim Stande der Technik zur Montage oder Demontage um die Achse 8 geschwenkt werden
muß. Das ist nicht möglich, wenn die benachbarten Belüfterplatten bei der in Figur
5 gezeichneten engen Anordnung in diesen Schwenkbereich hineinragen.
[0024] Die in Figur 5 gezeichnete enge Anordnung wird erst durch die nach der Erfindung
vorgesehene Anschlußvorrichtung möglich.
[0025] Gemäß Figur 7, 8 und 9 ist mit 54 ein vierkantiges Belüfterrohr bezeichnet, das in
seiner Anschlußwand 64 ein kreisrundes Anschlußloch 52 aufweist. Mit 56 ist eine Belüfterplatte
bezeichnet, die den Grundriß eines langgestreckten Rechtecks hat. Diese Belüfterplatte
weist auf ihrer Rückseite einen sich in ihrer Mitte parallel zu den Schmalseiten erstreckenden
Längssteg auf, in den eine Muffe 50 integriert ist. Diese Muffe 50 weist an ihrem
freien Ende ein im Durchmesser verengtes Zentrierstück 51 auf, das in das Anschlußloch
52 bündig paßt. Die Muffe weist, bedingt durch den verengten Durchmesser des Zentrierstücks,
stirnseitig eine Schulter 53 auf, die auf der Anschlußwand 64 des Belüfterrohrs 54
unter Zwischenlage eines Dichtringes 62 sitzt. Dabei ragt, wie aus Figur 9 ersichtlich,
das Zentrierstück 51 zentrierend in das Anschlußloch 52.
[0026] In den Längssteg der Belüfterplatte 56 ist beidseitig der Muffe 50 je ein Schlitz
57, 58 eingelassen, der durchgeht. Durch jeden der Schlitze ist eine Flachstahlbandlänge
gesteckt, die das Belüfterrohr 54 umschlingt und durch eine zugehörige, von außen
leicht zugängliche Nachspannvorrichtung 61, 65 zu je einem ringförmig geschlossenen
Bügel 59, 60 an ihren beiden Enden verbunden und strammgezogen ist. Durch die beiden
Bügel wird die Belüfterplatte 56 stramm auf dem Belüfterrohr 54 fixiert und gleichzeitig
die Muffe 50 mit ihrer Schulter 53 stramm und damit dichtend unter Zwischenlage des
Dichtringes 62 gegen die Anschlußwand 64 gepreßt.
[0027] Die Belüfterplatte 56 besteht aus einer stabilen Tragplatte 70, die auf ihrer in
Figur 7 dem Beschauer zugekehrten Seite profiliert ist, wodurch der Längssteg mit
der Muffe 50 und eine Aufnahme für einen Spannring 71 gebildet ist. Mit dem Spannring
71 wird der profilierte Rand 72 eines Membrankörpers 73 fixiert. Der Membrankörper
besteht aus gummielastischem Material, vorzugsweise aus elastischem Kunststoff, und
weist eine flache, flexible Membran 74 auf, die im Ruhezustand an der flachen Oberseite
75 der Tragplatte 70 lose anliegt und Belüftungsschlitze, wie zum Beispiel die Belüftungsschlitze
76, 77 aufweist.
[0028] Das Innere des Belüfterrohrs 54 kommuniziert über den die Tragplatte 70 vollständig
durchsetzenden Kanal 78 der Muffe 50 mit der Membran 74 und einem Zwischenraum, der
sich zwischen der Membran 74 und der Oberseite 75 bildet, wenn bei Betrieb die Membran
durch Gasdruck hochgedrückt wird. Dadurch spreizen sich dann auch die Belüftungsschlitze
76, 77 ... und das Gas kann durch diese Belüftungsschlitze austreten.
[0029] Die Ausgestaltung nach Figur 5 ist auch für das Ausführungsbeispiel nach Figur 7
bis 9 vorteilhaft zu verwirklichen.
1. Anschluß einer flachen, mit einem in der Flächenmitte der Rückseite angeordneten Muffe
ausgestatteten Belüfterplatte an ein vierkantiges Belüfterrohr, das für eine Belüfterplatte
ein zur Muffe passendes Anschlußloch aufweist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Muffe ( 26, 50 ) fluchtend auf das Anschlußloch ( 3, 52 ) gesetzt ist und
durch einen das Belüfterrohr ( 1, 54 ) umschlingenden Bügel ( 22, 59, 60 ) mitsamt
der Belüfterplatte ( 27, 56 ) auf dem Belüfterrohr fixiert ist.
2. Anschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß ein rohrförmiges Zwischenstück ( 5 ) vorgesehen ist, das in der Längsmitte
einen ringförmigen Vorsprung ( 6 ) und beidseitig zur Längsachse ( 8 ) senkrechte
Schultern ( 9, 10 ) aufweist,
daß das eine Ende des Zwischenstücks eine in das Innengewinde ( 25 ) der Muffe
( 26 ) passendes Außengewinde ( 14 ) aufweist,
daß das andere Ende des Zwischenstücks außen glatt ist,
daß ein stabiler Flachsteg ( 15 ) vorgesehen ist, der mittig ein glattes Anschlußloch
( 16 ) aufweist, das auf das Gewindeende des Zwischenstücks paßt und beidseitig mit
je einem Überstand ( 18, 19 ) länger ist als die Breite der Anschlußwand ( 2 ) des
betreffenden Belüfterrohrs ( 1 ) und Löcher ( 20, 21 ) in den Überständen aufweist,
daß der Flachsteg auf das Gewindeende des Zwischenstücks gesteckt und durch Einschrauben
des Zwischenstücks in die Muffe planparallel zur Belüfterplatte ( 27 ) an dieser befestigt
ist,
daß in der Anschlußwand ein in den freien Überstand der Gewindemuffe bündig passendes,
glattes Anschlußloch ( 3 ) vorgesehen ist, in das das glatte Ende des Zwischenstücks
passend eingesteckt ist, und
daß ein U-förmiger Bügel ( 22 ) vorgesehen ist, der über das Belüftungsrohr quer
bündig paßt und mit seinen freien Enden in die Löcher des zugehörigen Flachsteges
paßt und in diesen verspannt ist.
3. Anschluß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Dichtungsring ( 11 ) vorgesehen ist, der auf das glatte Ende des Zwischenstücks
( 5 ) gesteckt und zwischen dem Vorsprung ( 6 ) des Zwischenstücks und der Anschlußwand
( 2 ) angeordnet ist.
4. Anschluß nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Vorsprung ( 6 ) des Zwischenstücks ( 5 ) außen als Sechskant ausgebildet
ist.
5. Anschluß nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die freien Enden des Bügels ( 22 ) mit Gewinde ausgestattet sind und durch
aufgesetzte Muttern ( 23, 24 ) mit dem Flachsteg ( 15 ) in Richtung auf ein Anpressen
des Zwischenstücks ( 5 ) gegen das Belüfterrohr ( 1 ) verspannbar sind.
6. Anschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Muffe ( 50 ) an ihrem freien Ende ein Zentrierstück ( 51 ) aufweist, das
bündig in das Anschlußloch ( 52 ) paßt,
daß die Muffe stirnseitig eine Schulter ( 53 ) aufweist, die auf dem Belüfterrohr
(54 ) aufsitzt,
daß die Muffe Teil eines Längssteges ( 55 ) der Belüfterplatte ( 56 ) ist, der
beidseitig der Muffe je einen Schlitz ( 57, 58 ) aufweist, durch den je ein aus einer
Flachbandlänge gebildeter, nachspannbarer, das Belüfterrohr umschlingender Bügel (
59, 60 ) gesteckt ist.
7. Anschluß nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß für jeden Bügel ( 59, 60 ) eine von außen zugängliche Nachspannvorrichtung
( 61, 65 ....) vorgesehen ist.
8. Belüftereinrichtung mit mehreren Belüfterplatten, die mit Anschlüssen nach einem der
vorhergehenden Ansprüche an ein oder mehreren Belüfterrohren aufgereiht angeordnet
sind, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Belüfterplatte ( 40 ) innerhalb des Schwenkbereichs einer benachbarten
Belüfterplatte ( 27 ) angeordnet ist, wobei der Schwenkbereich ( 42 ) definiert ist
durch den größten Kreis, den die betreffende Belüfterplatte beim Drehen um die Achse
( 8 ) ihrer Muffe beschreibt.
1. Connection of a flat ventilating plate equipped with a sleeve positioned in the surface
centre of the back and which is located on a square ventilating pipe, which has for
a ventilating plate a connecting hole matching the sleeve, characterized in that the
sleeve (26,50) is placed in aligned manner on the connecting hole (3,52) and is fixed,
together with the ventilating plate (27,56), on the ventilating pipe (1,54) by a clip
(22,59,60) wound around the latter.
2. Connection according to claim 1, characterized in that a tubular intermediate piece
(5) is provided, which has in the longitudinal centre a circular projection (6) and
on either side shoulders (9,10) perpendicular to the longitudinal axis (8), that one
end of the intermediate piece has an external thread (14) fitting into the internal
thread (25) of the sleeve (26), that the other end of the intermediate piece is externally
smooth, that a stable flat bridge (15) is provided, which is centrally provided with
a smooth connecting hole (16), which fits onto the thread end of the intermediate
piece and on either side is longer with a projecting length (18,19) than the width
of the connecting wall (2) of the particular ventilating pipe (1) and has holes (20,21)
in the projecting lengths, that the flat bridge is engaged on the thread end of the
intermediate piece and is fired thereto by screwing the intermediate piece into the
sleeve plane-parallel to the ventilating plate (27), that in the connecting wall is
provided a smooth connecting hole (3) fitting flush into the free projecting length
of the sleeve in which the smooth end of the intermediate piece is inserted in good
fitting manner and that a U-shaped clip (22) is provided, which fits transversely
flush over the ventilating pipe and with its free ends fits into the holes of the
associated flat bridge and is braced therein.
3. Connection according to claims 1 or 2, characterized in that a sealing ring (11) is
provided, which is engaged on the smooth end of the intermediate piece (5) and is
arranged between the projection (6) of the intermediate piece and the connecting wall
(2).
4. Connection according to one of the preceding claims, characterized in that the projection
(6) of the intermediate piece (5) is externally constructed as a hexagon.
5. Connection according to one of the preceding claims, characterized in that the free
ends of the clip (22) are provided with a thread and by mounted nuts (23,24) can be
braced with the flat bridge (15) in the direction of a pressing of the intermediate
piece (5) against the ventilating pipe (1).
6. Connection according to claim 1, characterized in that on its free end the sleeve
(50) has a centering piece (51), which fits flush into the connecting hole (52), that
the sleeve is frontally provided with a shoulder (53), which is mounted on the ventilating
pipe (54), that the sleeve is part of a longitudinal web (55) of the ventilating plate
(56), which on either side of the sleeve has in each case a slot (57,58) through which
is engaged a clip (59,60) wound around the ventilating pipe, which can be retightened
and formed from a flat band length.
7. Connection according to claim 6, characterized in that a retightening device (61,65)
accessible from the outside is provided for each clip (59,60).
8. Ventilating mechanism with several ventilating plates, which are lined up on one or
more ventilating pipes with connections according to one of the preceding claims,
characterized in that a ventilating plate (40) is positioned within the pivoting range
of an adjacent ventilating plate (27), the pivoting range (42) being defined by the
largest circle described by the particular ventilating plate on rotating about the
axis (8) of its sleeve.
1. Dispositif de raccordement d'un panneau d'aération ou de barbotage plan, muni d'un
manchon disposé au milieu du côté arrière, à un conduit d'aération de section carrée,
possédant un trou de raccordement adapté au manchon pour un panneau d'aération, caractérisé
en ce que le manchon (26, 50) est placé en alignement sur le trou de raccordement
(3, 52) et est fixé ensemble avec le panneau d'aération (27, 56) sur le conduit d'aération
(1, 54) au moyen d'un étrier(22, 59, 60) entourant le conduit d'aération.
2. Dispositif de raccordement selon la revendication 1, caractérisé en ce que
il comprend une pièce intermédiaire (5) de forme tubulaire qui présente au milieu
de sa longueur une saillie annulaire (6) et, des deux côtés de l'axe longitudinal
(8), des épaulements perpendiculaires (9, 10),
une extrémité de la pièce intermédiaire présente un filetage extérieur (14) s'adaptant
dans le filetage intérieur (25) du manchon (26),
l'autre extrémité de la pièce intermédiaire est extérieurement lisse,
il comprend une barrette plate (15) stable, présentant au milieu un trou de raccordement
lisse (16), qui s'adapte sur l'extrémité filetée de la pièce intermédiaire, dépasse
longitudinalement des deux côtes par une extrémité saillante (18, 19) de la largeur
de la paroi de raccordement (2) du conduit d'aération (1) concerné et possède des
trous (20, 21) dans les extrémités saillantes,
la barrette plate est enfilée sur l'extrémité filetée de la pièce intermédiaire
et est fixée au panneau d'aération (27), dans un plan parallèle à ce panneau, par
le vissage de la pièce intermédiaire dans le manchon,
un trou de raccordement lisse (3) est prévu dans la paroi de raccordement, trou
auquel est ajustable à fleur l'extrémité saillante libre du manchon fileté et dans
lequel est introduite avec ajustement l'extrémité lisse de la pièce intermédiaire,
et
il comprend un étrier (22) en U qui s'adapte transversalement et à fleur autour
du conduit d'aération, de manière que ses extrémités libres s'ajustent dans les trous
de la barrette plate correspondante, dans lesquels cet étrier est serré.
3. Dispositif de raccordement selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'il
comprend un joint annulaire d'étanchéité (11) enfilé sur l'extrémité lisse de la pièce
intermédiaire (5) et disposé entre la saillie (6) de la pièce intermédiaire et la
paroi de raccordement (2).
4. Dispositif de raccordement selon une des revendications précédentes, caractérisé en
ce que la saillie (6) de la pièce intermédiaire (5) est réalisée extérieurement comme
un six pans.
5. Dispositif de raccordement selon une des revendications précédentes, caractérisé en
ce que les extrémités libres de l'étrier (22) sont pourvues d'un filetage et peuvent
être serrées ensemble avec la barrette plate (15), au moyen d'écrous (23, 24) disposés
sur les extrémités libres filetées de l'étrier, dans le sens d'un pressage de la pièce
intermédiaire (5) contre le conduit d'aération (1).
6. Dispositif de raccordement selon la revendication 1, caractérisé en ce que
le manchon (50) présente à son extrémité libre un élément de centrage (51) qui
s'ajuste à fleur dans le trou de raccordement (52),
le manchon présente à son extrémité un épaulement (53) appuyé sur le conduit d'aération
(54),
le manchon fait partie d'une nervure longitudinale (55) du panneau d'aération (56),
nervure qui présente une fente (57, 58) des deux côtés du manchon, un étrier (59,
60) formé d'une longueur de bande plate, entourant le conduit d'aération et pouvant
être resserré, étant enfilé à travers chacune des fentes.
7. Dispositif de raccordement selon la revendication 6, caractérisé en ce qu'un dispositif
de resserrage (61, 65...) accessible de l'extérieur est prévu pour chaque étrier (59,
60).
8. Système d'aération comprenant plusieurs panneaux d'aération montés en une rangée sur
un ou plusieurs conduits d'aération au moyen de dispositifs de raccordement selon
une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un panneau d'aération (40)
est disposé à l'intérieur de la zone de pivotement d'un panneau d'aération (27) voisin,
la zone de pivotement (42) étant définie par le plus grand cercle décrit par le panneau
d'aération concerné lors de la rotation autour de l'axe (8) de son manchon.

