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EP 0 457 943 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.07.1993 Patentblatt 1993/27 |
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Anmeldetag: 22.05.1990 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: A47L 13/144 |
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Wischgerät
Wiping mop
Balai de récurage
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB GR IT LI LU NL SE |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.11.1991 Patentblatt 1991/48 |
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Patentinhaber: LEIFHEIT Aktiengesellschaft |
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D-56377 Nassau (DE) |
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Erfinder: |
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- Schülein, Rolf Günter
D-5409 Singhofen (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 128 225 GB-A- 1 128 520
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FR-A- 2 264 511 GB-A- 2 206 038
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Wischgerät gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0002] Zum Naßwischen sind Wischgeräte, mit denen verhindert wird, daß die Hände der Hausfrau
ständig mit dem Schmutzwasser in Berührung kommen, weit verbreitet.
[0003] Ein derartiges Gerät ist durch die EP-A-01 28 225 beschrieben. Bei diesem Wischgerät
wird ein Feuchtwischtuch über Führungen in eine Preßeinrichtung eingezogen und über
einen zweiten Betätigtungshebel in dieser Preßeinrichtung ausgepreßt. Dieses Wischgerät
ist sehr technisch, im Aufbau kompliziert, relativ schwer und durch die Notwendigkeit
der Betätigung zweier Hebel beziehungsweise Griffelemente schwierig zu handhaben.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Wischgerät zu schaffen, bei dem die Betätigung
des Gerätes auf ein Betätigungselement zurückgeführt wird, das leicht ist und das
bei der Herstellung einfach montiert werden kann.
[0005] Diese Aufgabe wird mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
[0006] Durch die Kombination der beidseitigen Führungsrollen mit der Quetschrolle wird erreicht,
daß der Kraftaufwand beim Einziehen des Wischtuches, und damit beim Auspressen, gering
gehalten wird. Dagegen hat sich gezeigt, daß eine Anordnung von zwei V-förmig zulaufenden
Quetschrollen, wie in der DE-A-24 55 637 gezeigt wird, zum Verklemmen führt und das
Wischtuch derart belastet, daß es frühzeitig verschleißt.
[0007] Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind den Unteransprüchen zu entnehmen. So wird
durch die Andordnung von jeweils drei Führungsrollen ein Optimum zwischen Kraftaufwand
und Preßergebnis erreicht. Durch die Anordnung der Führungsrollen auf einem Rollenträger
ist eine einfache Montage möglich.
[0008] Die besondere Ausbildung der Wischkammer im Zusammenwirken mit dem Rollenträgerkanal
und dem Stielkanal erbringt ein besonders kompaktes, leichtes Gerät.
[0009] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnungen näher
erläutert.
[0010] Es zeigen:
- Figur 1
- eine Draufsicht auf ein Wischgerät,
- Figur 2
- ein Schnitt gemäß der Linie II - II nach Figur 1 und
- Figur 3
- ein Schnitt gemäß der Linie III - III nach Figur 2.
[0011] Das Wischgerät besteht im wesentlichen aus einem Stiel 1, einem Zughandgriff 2, einer
Preßeinrichtung 3, einem Wischkopf 4 mit Wischtuch 5 und einer Zugeinrichtung 6.
[0012] Diese Zugeinrichtung 6 wird durch zwei im Querschnitt T-förmigen Nuten 7, die im
Wischkopf 4 von den seitlichen Enden 8 bogenförmig in die Preßeinrichtung 3 hinein-
und durch diese hindurchlaufen und sich im Stiel 1 fortsetzen, in diesen Nuten 7 geführte
Stangen 9 und dem Zughandgriff 2 gebildet. An den Stangen 9 sind im Bereich des Wischkopfes
4 Befestigungsnocken 10 für das Wischtuch 5 angeformt. Die Stangen 9 sind mit Einkerbungen
11 versehen.
[0013] Der Wischkopf 4 ist auf der dem Wischtuch 5 abgekehrten Seite mit Borsten 12 nach
Art eines Schrubbers versehen. Es ist auch möglich und für gewisse Anwendungsfälle
zweckmäßig, die Borsten 12 durch eine elastische Platte zu ersetzen.
[0014] Am Übergangsbereich 13 zwischen Wischkopf 4 und Stiel 1 beginnt die Preßeinrichtung
3. Die Preßeinrichtung 3 besteht aus einer Hülse 14 mit einem Einlaßbereich 15 und
einer in der Höhe reduzierten Wischtuchkammer 16 sowie einem daran angeformten Stielkanal
17 und Rollenträgerkanal 18. In dem Rollenträgerkanal 18 ist jeweils ein Rollenträger
19 mit drei Führungsrollen 20 eingeschoben. In den Seitenwänden 21 der Hülse 14 sind
Schrägführungen 22 in Form von Langlöchern vorgesehen, in denen eine Quetschrolle
23 verschiebbar gelagert ist. Diese Schrägführungen 22 liegen im Einlaßbereich 16
und enden etwa über dem mittleren Führungsrollenpaar 24.
[0015] Das Wischgerät ist in Figur 1 in Wischstellung gezeigt. Das Wischtuch 5 ist dabei
strichpunktiert dargestellt. Wurde nun von der zu reinigenden Fläche mit dem Wischtuch
5 Wasser aufgenommen, wird das Wischtuch 5 mittels des Zughandgriffes 2, der axial
verschiebbar auf dem Stiel 1 gelagert ist, in die Preßeinrichtung hineingezogen. Dabei
wandern die Befestigungsnocken 10 nach innen und falten damit automatisch das Wischtuch
5 auf die Breite der Hülse 14. Beim Einziehen des Wischtuches 5 in die Wischtuchkammer
16 wandert die Quetschrolle 23 aus der strichpunktiert dargestellten Stellung in Pfeilrichtung
25 in die dargestellte Endstellung über dem mittleren Führungsrollenpaar 24. Das Wischtuch
wird durch weiteres Einziehen gequetscht und das Wasser ausgedrückt. Die Führungsrollen
20, die geringfügig über den Rollenträger 19 überstehen, lassen das Wischtuch leicht
in die Wischtuchkammer 16 gleiten.
[0016] Beim Ausstoßen des Wischtuches wandert die Quetschrolle 23 wiederum in die strichpunktiert
dargestellte Stellung 26.
1. Wischgerät mit einem Stiel (1), einem Wischkopf (4) mit Wischtuch (5) und einer hinter
dem Wischkopf (4) angeordenten Preßeinrichtung (3) , wobei das Wischtuch (5) an einer
von beiden seitlichen Enden (8) des Wischkopfes (4) in die Preßeinrichtung (3) hinein-
und durch diese zu einem Zughandgriff (2) in Führungsbahnen verlaufenden hindurchführenden,
Zugeinrichtung (6) lösbar befestigt ist, die das Wischtuch (5) von einer breitflächigen
Putzposition zu einer Preßposition in die, als kastenförmige Hülse (14) ausgebildete,
Preßeinrichtung (3) führt, dadurch gekennzeichnet, daß die Preßeinrichtung (3) kraft-
und zumindest im Bereich der Führungsbahnen auch formschlüssig mit dem Stiel (1) verbunden,
ausgebildet ist, wobei die Hülse (14) im Einlaßbereich (15) beidseitig der Führungsbahnen
mit zumindest jeweils zwei Führungsrollen (20) und einer in von außen nach innen verlaufenden
Schrägführungen (22) gelagerten Quetschrolle (23) bestückt ist.
2. Wischtuch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsrollen (20) auf
einem Rollenträger (19), der von vorne in die Hülse (14) eingeschoben ist, gelagert
sind.
3. Wischtuch nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rollenträger (19)
mit drei Rollen bestückt ist, und daß die Quetschrolle (23) in Preßposition etwa über
den mittleren Führungsrollen (24) liegt.
4. Wischtuch nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse
(14) aus einer Wischtuchkammer (16) und einem daran angeformten Stiel- und Rollenträgerkanal
(17, 18) besteht.
5. Wischtuch nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Wischtuchkammer (16) hinter
den Führungsrollen in der Höhe um etwa ein Drittel reduziert ist.
6. Wischtuch nach Anspruch 3 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Stielkanal (17)
hinter dem Rollenträgerkanal (18) in etwa der Stielkontur angepaßt ist.
1. Mopping apparatus having a handle (1), a mopping head (4) with a mopping cloth (5)
and a pressing mechanism (3) disposed behind the mopping head (4), the mopping cloth
(5) being detachably fastened to a pull mechanism (6) which leads, running in guideways,
from both lateral ends (8) of the mopping head (4) into the pressing mechanism (3)
and through this to a pull handle (2) and which guides the mopping cloth (5), from
a wide-area cleaning position to a press position, into the pressing mechanism (3)
configured as a box-shaped casing (14), characterised in that the pressing mechanism
(3) is configured such that it is connected in a non-positive and, at least in the
area of the guideways, also in a positive-locking manner to the handle (1), the casing
(14) being equipped in the inlet area (15), on both sides of the guideways, with at
least two guide rollers (20) and a squeezing roller (23) respectively, the said squeezing
roller being mounted in angled runners (22) running from the outside to the inside.
2. Mopping cloth according to Claim 1, characterised in that the guide rollers (20) are
mounted on a roller carrier (19), which is inserted into the casing (14) from the
front.
3. Mopping cloth according to Claim 1 and 2, characterised in that the roller carrier
(19) is equipped with three rollers and in that the squeezing roller (23) is situated,
in the press position, approximately above the central guide rollers (24).
4. Mopping cloth according to one of Claims 1 to 3, characterised in that the casing
(14) comprises a mopping cloth chamber (16) and a thereto attached handle and roller
carrier channel (17, 18).
5. Mopping cloth according to Claim 4, characterised in that the mopping cloth chamber
(16) is reduced in height behind the guide rollers by about one-third.
6. Mopping cloth according to Claim 3 or 5, characterised in that the handle channel
(17) is matched behind the roller carrier channel (18) approximately to the contour
of the handle.
1. Balai de récurage comprenant un manche (1), une tête de récurage (4) avec un torchon
(5) et un dispositif de compression (3) monté à l'arrière de la tête de récurage (4),
le torchon (5) étant fixé de façon dégageable à un dispositif de traction (6) se déplaçant
dans des pistes de guidage partant des deux extrémités latérales (8) de la tête de
récurage (4), pénétrant dans le dispositif de compression (3) et traversant ce dernier
jusqu'à une poignée de traction (2), dispositif de traction gui fait passer le torchon
(5) d'une position de nettoyage sur une grande surface à une position de compression
dans le dispositif compression (3) constitué sous forme d'une enveloppe (14) en forme
de boîtier, caractérisé en ce que le dispositif de compression (3) est relié de facon
forcée, et au moins dans la région des pistes de guidage également par concordance
de formes, au manche (1), l'enveloppe (14) étant équipée dans la région d'entrée (15)
et de chaque côté des pistes de guidage d'au moins deux rouleaux de guidage respectifs
(20) et d'un rouleau de compression (23) monté dans des dispositifs de guidage (22)
inclinés de l'extérieur vers l'intérieur.
2. Balai de récurage selon la revendication 1, caractérisé en ce que les rouleaux de
guidage (20) sont montés dans un support de rouleaux (19) qui est introduit par l'avant
dans l'enveloppe (14).
3. Balai de récurage selon les revendications 1 et 2, caractérisé en ce que le support
de rouleaux (14) est équipé de trois rouleaux et en ce que le rouleau de compression
(23) est situé dans la position de compression sensiblement face aux rouleaux de guidage
centraux (24).
4. Balai de récurage selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en
ce que l'enveloppe (14) est constituée par une chambre à torchon (16) et un canal
de support de manche et de rouleaux (17, 18) formé sur elle.
5. Balai de récurage selon la revendication 4, caractérisé en ce que la chambre à torchon
(16) se réduit en hauteur d'environ un tiers à l'arrière des rouleaux de guidage.
6. Balai de récurage selon la revendication 3 ou 5, caractérisé en ce que le canal (17)
destiné au manche est adapté sensiblement au contour du manche à l'arrière du canal
à support de rouleaux (18).