| (19) |
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(11) |
EP 0 458 093 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.09.1994 Patentblatt 1994/36 |
| (22) |
Anmeldetag: 30.04.1991 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)5: B67C 3/26 |
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| (54) |
Füllelement
Filling head
Tête de remplissage
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR GB IT NL |
| (30) |
Priorität: |
05.05.1990 DE 4014449 30.01.1991 DE 4102633
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.11.1991 Patentblatt 1991/48 |
| (60) |
Teilanmeldung: |
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93111506.7 / 0581155 |
| (73) |
Patentinhaber: KHS Maschinen- und Anlagenbau
Aktiengesellschaft |
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D-47057 Duisburg (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Diehl, Egbert
W-6551 Hackenheim (DE)
- Lorenz, Karl
W-6551 Niederhausen (DE)
- Gräff, Helmut
W-6767 Feilbingert (DE)
- Link, Bernd
W-6531 Dörrebach (DE)
- Clüsserath, Ludwig
W-6550 Bad Kreuznach (DE)
- Kaiser, Klaus
W-6551 Neu-Bamberg (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 235 065 DE-A- 3 909 398
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DE-A- 3 325 338 FR-A- 2 525 582
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Füllelement gemäß Oberbegriff Patentanspruch 1.
[0002] Füllelemente für Füllmaschinen zum Abfüllen eines flüssigen Füllgutes in Flaschen,
Dosen oder dgl. Behälter sind in zahlreichen Ausführungen bekannt. Bekannt sind insbesondere
auch Füllelemente mit einem von der Abgabeöffnung umschlossenen und einen Gaskanal
bildenden Rückgasrohr, welches über die Abgabeöffnung des Füllelementes nach unten
vorsteht und an welchem der Ventilkörper sowie auch ein schirmchenartiger Abweiser
vorgesehen sind (DE-OS 39 09 398), wobei zum Öffnen und Schließen des Flüssigkeitsventils
das Rückgasrohr zusammen mit dem Ventilkörper und mit dem schirmchenartigen Abweiser
in Richtung der Füllelementachse hin- und herbewegbar ist. Der schirmchenartige Abweiser
ist bei diesem bekannten Füllelement sowohl in der gesperrten als auch in der geöffneten
Stellung des Flüssigkeitsventils in einem in Strömungsrichtung des flüssigen Füllgutes
auf das Flüssigkeitsventil folgenden Teilabschnitt des Flüssigkeitskanals angeordnet
und dient im wesentlichen dazu, um in Verbindung mit einem sich zur Abgabeöffnung
hin kegelförmig verbreiternden Querschnitt dieses Teilabschnitts des Flüssigkeitskanals
dem flüssigen Füllgut bei geöffnetem Flüssigkeitsventil eine radial nach außen gerichtete
Strömungskomponente aufzuprägen, so daß das flüssige Füllgut nach dem Eintritt in
das zu füllende Gefäß an der Innenfläche der Wandung dieses Gefäßes nach unten fließt.
[0003] Ein Problem bei Füllelementen der vorgenannten Art besteht aber u.a. darin, daß Füllgutreste
in den Gaskanal gelangen und dadurch den Rückgasfluß durch diesen Kanal behindern.
Dies führt zu einer wesentlichen Reduzierung der Füllgeschwindigkeit bzw. der Anstiegsgeschwindigkeit
des flüssigen Füllgutes in dem jeweiligen Gefäß und damit zu einer erheblichen Reduzierung
der Leistung einer Füllmaschine (gefüllte Gefäße je Zeiteinheit). Auch kann zur Sicherstellung
einer vorgegebenen Füllhöhe die jeweilige Füllmaschine nicht mit maximaler Leistung
gefahren werden, wenn ein Behindern oder Zulegen der Gaskanäle in den Rückgasrohren
zu erwarten ist.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Füllelement aufzuzeigen, welches eine
wesentliche Verbesserung der Leistung einer Füllmaschine ermöglicht.
[0005] Zur Lösung dieser Aufgabe ist ein Füllelement erfindungsgemäß entsprechend dem kennzeichnenden
Teil des Patentanspruches 1 ausgebildet.
[0006] Der Erfindung liegt u.a. die Erkenntnis zugrunde, daß die den Rückgasstrom behindernden
Füllgutreste von solchem Füllgut gebildet sind, welches beim Anlaufen an die Rückgasöffnung
gelangt oder nach der Beendigung eines Füllvorgangs bei geschlossenem Flüssigkeitsventil
in dem Teilabschnitt des Flüssigkeitsweges verbleibt, der (Teilabschnitt) sich in
Strömungsrichtung des Füllgutes an das Flüssigkeitsventil anschließt, und daß diese
Füllgutreste vor der Einleitung eines weiteren Füllvorganges am Rückgasrohr nach unten
fließen und in den Bereich der dortigen Rückgasöffnung gelangen.
[0007] Basierend auf dieser Erkenntnis wird vorgeschlagen, den Ventilkörper und mit diesem
auch den Abweiser zum Öffnen des Flüssigkeitsventils in Richtung der Füllelementachse
nach unten zu bewegen. Hierdurch ist es möglich, den Abweiser dazu zu verwenden, um
die Abgabeöffnung bei gesperrtem Flüssigkeitsventil zumindest soweit zu verschließen,
daß bei geschlossenem Flüssigkeitsventil aus der Abgabeöffnung Füllgutreste nicht
mehr herausfließen können. Um weiterhin auch zu verhindern, daß evtl. an dem über
die Abgabeöffnung vorstehenden Teil des Rückgasrohres haftende Reste des Füllgutes
dennoch beim nächsten Füllvorgang mit dem Rückgas bzw. mit der Rückluft in den Gaskanal
mitgeführt werden, weist dieser Gaskanal ausgehend von der Rückgasöffnung zumindest
auf einer Teillänge einen vergrößerten Querschnitt auf, so daß hierdurch die Strömungsgeschwindigkeit
der Rückluft bzw. des Rückgases so reduziert ist, daß evtl. Reste des Füllgutes nicht
mitgeführt werden. Bevorzugt besitzt der Gaskanal außerhalb dieser Teillänge einen
reduzierten Querschnitt, so daß zur Erzielung eines möglichst großen Querschnittes
für den das Rückgasrohr insbesondere im Bereich des Flüssigkeitsventils umschließenden
Flüssigkeitskanal der Außenquerschnitt des Rückgasrohres bzw. eines dieses Rohr bildenden
Rohrstückes möglichst klein gehalten werden kann.
[0008] Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist ein den Gaskanal im Rückgasrohr
mit einem Rückgaskanal der Füllmaschine verbindender Gasweg hinsichtlich seines effektiven
Strömungsquerschnittes steuerbar, und zwar derart, daß zumindest bei einem Stillstand
der Füllmaschine bei allen Füllelementen dieser Maschine automatisch eine Reduzierung
des effektiven Strömungsquerschnittes des Gasweges erfolgt. Diese Steuerung des Strömungsquerschnittes
der Gaswege der Füllelemente kann auch unabhängig von der speziellen Ausbildung des
Füllelementes hinsichtlich des Flüssigkeitsventils und des schirmchenartigen Abweisers
verwendet werden.
[0009] Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0010] Die Erfindung wird im folgenden anhand der Figuren an einem Ausführungsbeispiel näher
erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- in schematischer Darstellung und im Schnitt eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Füllelementes, zusammen mit einer Teildarstellung des dieses Füllelement tragenden
Teils einer Füllmaschine;
- Fig. 2
- in vergrößerter Detaildarstellung den Bereich des Flüssigkeitsventils sowie einen
sich zwischen dem Flüssigkeitsventil und der Abgabeöffnung erstreckenden Kanal für
das flüssige Füllgut, zusammen mit dem oberen Ende einer zu füllenden Flasche;
- Fig. 3
- in einer gegenüber der Fig. 1 um 90° geänderten Seitenansicht, d.h. in einer Ansicht,
die der durch den Pfeil A angedeuteten Blickrichtung der Fig. 1 entspricht, eine weitere,
mögliche Ausführungsform des erfindungsgemäßen Füllelementes;
- Fig. 4
- eine Abwandlung des Füllelementes der Fig. 1;
- Fig. 5
- in Teildarstellung eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Füllelementes.
[0011] Figur 1 zeigt ein Füllelement 1, welches sich durch eine besonders preiswerte und
robuste Konstruktion auszeichnet und bei Behälter- bzw. Flaschenfüllmaschinen üblicherweise
mit mehreren gleichartig ausgebildeten Füllelementen 1 am Umfang eines Teils 2 eines
um eine vertikale Achse umlaufenden Rotors der Flaschenfüllmaschine befestigt ist.
Das Teil 2 bildet einen Behälter 3 bzw. Verteilerkanal für das flüssige Füllgut sowie
einen Rückgaskanal 4.
[0012] Das Füllelement 1 besitzt ein am Teil 2 befestigtes Gehäuse 5, welches sich aus dem
Gehäuseteil 6, dem Gehäuseteil 7, dem Einsatz 6 und dem Gehäuseteil 9 zusammensetzt,
wobei diese Elemente in der vorgenannten Reihenfolge in vertikaler Richtung, d.h.
in Richtung der Füllelementachse VA aneinander anschließen bzw. unter Verwendung entsprechender
Dichtungsringe dicht miteinander verbunden sind.
[0013] Im Gehäuseteil 7 ist ein ringförmiger Flüssigkeitskanal 10 ausgebildet, der über
eine Öffnung 11 mit dem Behälter 3 in Verbindung steht und ein achsgleich mit der
Füllelementachse VA angeordnetes Rohrstück bzw. Rückgasrohr 12 umschließt. Das obere
Ende des Flüssigkeitskanals 10 ist durch das Gehäuseteil 6 verschlossen. In seinem
unteren Bereich setzt sich der Flüssigkeitskanal 10 in einem sich kegelstumpfförmig
nach unten hin verengenden Abschnitt 13' einer im Einsatz 8 ausgebildeten und die
Füllelementachse VA konzentrisch umschließenden Öffnung 13 fort, und zwar bis in den
Bereich eines Flüssigkeitsventils 14 bzw. eines Ventilsitzes 15 für den Ventilkörper
16 bzw. die dortige Dichtung 17 des Flüssigkeitsventils 14. Der Ventilsitz 15 ist
von einem Teilbereich der Innenfläche eines sich in vertikaler Richtung nach unten
an den Abschnitt 13' anschließenden und sich nach unten hin kegelförmig erweiternden
Abschnittes 13'' der Öffnung 13 gebildet, und zwar in der Nähe des Übergangs zwischen
den Abschnitten 13' und 13''.
[0014] Der Ventilkörper 16 ist am Rückgasrohr 12 vorgesehen, welches sich allerdings über
diesen Ventilkörper in Richtung der Füllelementachse VA nach unten fortsetzt, und
zwar mit einem an seinem unteren Ende offenen Rohrabschnitt 12' mit einem im Vergleich
zum übrigen Rückgasrohr 12 vergrößerten Innen- und Außenquerschnitt.
[0015] Unterhalb des Flüssigkeitsventils 14 ist im Gehäuseteil 9 ein Ringkanal 18 ausgebildet,
der den Ventilkörper 16, aber auch den Abschnitt 12' umschließt und an der Unterseite
des Gehäuseteils 9 eine Abgabeöffnung 19 des Füllelementes 1 bildet. Im Bereich dieser
Abgabeöffnung ist an der Unterseite des Füllelementes 1 eine Dichtung 20 vorgesehen,
gegen die die jeweils zu füllende Flasche 21 zumindest während der Füllphase mit ihrer
Mündung 22 in bekannter Weise angepreßt anliegt, und zwar gegen einen kegelstumpfförmig
nach unten gezogenen, die Abgabeöffnung 19 umschließenden Abschnitt 20' der Dichtung
20. Auf der Außenfläche des Abschnittes 12' ist ein schirmchenartiger Abweiser 23
befestigt, der bei geschlossenem Flüssigkeitsventil 14 in bzw. an der Abgabeöffnung
19 liegt und dadurch den Ringkanal 18 im Bereich der Abgabeöffnung 19 verschließt.
Zum Öffnen des Flüssigkeitsventils 14 ist das Rückgasrohr 12, welches mit seinem oberen
Ende abgedichtet durch das Gehäuseteil 6 hindurchgeführt ist, durch eine elektrische
Betätigungseinrichtung 24, d.h. durch einen Magneten gegen die Wirkung einer Druckfeder
25 um einen vorgegebenen Betrag in Richtung der Füllelementachse VA nach unten bewegbar,
wodurch die Dichtung 17 vom Ventilsitz 15 und zugleich auch der Abweiser 23 von der
Dichtung 20 abheben. Bei geöffnetem, aber auch bei geschlossenem Flüssigkeitsventil
14 steht das untere, am Abschnitt 12' gebildete Ende des Rückgasrohres 12 über die
Unterseite des Füllelementes 1 bzw. der dortigen Dichtung 20 vor.
[0016] Im Rückgasrohr 12 ist als füllhöhenbestimmendes Glied eine stabförmige Sonde 26 angeordnet,
die mit ihre unteren Ende über das untere Ende des Rückgasrohres 12 bzw. den dortigen
Abschnitt 12' wegsteht und mit ihrem oberen Ende auch über die Oberseite des Füllelementes
1 vorsteht. Da die stabförmige Sonde 26 einen kreisförmigen Querschnitt aufweist,
der kleiner ist als der Innenquerschnitt, den das Rückgasrohr 12 auch außerhalb des
Abschnittes 12' aufweist, ist im Inneren des Rückgasrohres 12 ein die Sonde 26 umschließender
Gaskanal 27 gebildet (Fig. 2), der bis in den Bereich des Gehäuseteiles 6 bzw. bis
an eine dortige, das Rückgasrohr 12 umschließende Kammer 28 reicht, mit der der Gaskanal
27 über wenigstens eine in der Wandung des Rückgasrohres 12 vorgesehene Öffnung in
Verbindung steht. In vertikaler Richtung oberhalb der Kammer ist der Gaskanal 27 durch
die Sonde 26 sowie ggf. durch nicht dargestellte Dichtungselemente verschlossen, und
zwar derart, daß bei in Richtung der Füllelementachse VA sich nicht bewegender Sonde
26 das Rückgasrohr 12 zum Öffnen und Schließen des Flüssigkeitsventiles 14 in der
vorbeschriebenen Weise axial bewegt werden kann. Die Kammer 28 steht über einen einen
Gasweg bildenden Kanal 29 mit dem Rückgaskanal 4 in Verbindung.
[0017] An der Oberseite der Betätigungseinrichtung 24 ist ein Klemmstück 30 befestigt, durch
welches die Sonde 26 hindurchgeführt ist und in welchem die Sonde 26 mit Hilfe einer
Klemm- bzw. Rändelschraube 31 festgeklemmt werden kann. Die Sonde 26 besitzt an ihrem
oberen Ende einen Kopf bzw. ein Griffstück 32 mit vergrößertem Querschnitt, von welchem
auch die elektrische Verbindung der Sonde 26 wegführt. Zwischen dem Griffstück 32
und der Oberseite des Klemmstückes 30 ist ein Distanzstück 33 angeordnet, welches
bei der dargestellten Ausführungsform in einer Schnittebene senkrecht zur Fig. 1 ein
im wesentlichen U-förmiges Querschnittsprofil aufweist und mit zwei Schenkeln sowie
mit einem diese Schenkel verbindenden Abschnitt dieses Profils die Sonde 26 an ihrem
über die Oberseite des Klemmstückes 30 vorstehenden Ende klammerartig umgreift. Durch
die Ausbildung des Distanzstückes 33 als Länge eines U-Profils ist es möglich, dieses
Distanzstück 33 bei gelockerter Klemmschraube 31 und leicht angehobener Sonde 26 auf
diese seitlich aufzuschieben und dann anschließend soweit abzusenken, daß das Griffstück
32 gegen das obere Ende des Distanzstückes 33 anliegt und dieses mit seinem unteren
Ende auf dem Klemmstück 30 aufsteht. Durch die Länge des Distanzstückes 33 ist damit
die Lage der Sonde 26 in bezug auf das Füllelement 1 bzw. dessen Unterseite exakt
festgelegt. Damit das Distanzstück 33 nicht verlorengeht, ist dieses bei festgezogener
Klemmschraube 31 nicht nur zwischen dem Griffstück 32 und dem Klemmstück 30 eingespannt,
sondern greift zusätzlich mit seinem unteren Ende auch noch in eine Ausnehmung 34
des Klemmstückes 30 ein. Am Gehäuse 5 des Füllelementes 1 ist mittels zweier Führungsstangen
35 noch in üblicher Weise gegen die Wirkung von zwei Druckfedern 36 eine Zentriertulpe
37 in Richtung der Füllelementachse VA verschiebbar vorgesehen, und zwar zwischen
einer Stellung, in der sich die Zentriertulpe 37 unterhalb des unteren Endes der Sonde
26 befindet, und einer Stellung, in der die Zentriertulpe 37 gegen die Unterseite
des Füllelementes 1 anliegt.
[0018] Die generelle Arbeitsweise des Füllelementes 1, welches in der beschriebenen Form
zum Füllen von Flaschen 21 bei Atmosphärendruck bestimmt ist, entspricht üblichen
Füllelementen, d.h. nach dem Anpressen der jeweiligen Flasche 21 gegen die Dichtung
20 wird das Flüssigkeitsventil 16 geöffnet, so daß das flüssige Füllgut der Flasche
21 über die Abgabeöffnung 19 zufließen kann. Das von dem zufließenden Füllgut verdrängte
Gas- bzw. Luftvolumen wird in bekannter Weise über den Gaskanal 27, die Kammer 28,
den Kanal 29 und den Rückgaskanal 4 abgeleitet.
[0019] Unabhängig von Besonderheiten im konstruktiven Detail weist das Füllelement 1 folgende
Merkmale in Kombination auf:
Zum Öffnen des Flüssigkeitsventils 14 werden der Ventilkörper 16 und mit diesem
auch der Abweiser 23 nach unten bewegt.
Bei geschlossenem Flüssigkeitsventil 14 verschließt der Abweiser 23 die Abgabeöffnung
19.
Durch den Abschnitt 12' mit vergrößertem Innenquerschnitt weist der Gaskanal 27
im unteren Bereich bzw. an der dortigen Rückgasöffnung einen vergrößerten Strömungsquerschnitt
auf.
[0020] Die vorgenannten Maßnahmen bedingen in Kombination einen erheblichen Vorteil, d.h.
durch die Kombination der vorgenannten Maßnahmen wird wirksam verhindert, daß Füllgutreste
bzw. -tropfen in den Gaskanal 27 gelangen und diesen zulegen können, was zumindest
die notwendige Zeitdauer für den Füllvorgang verlängern und damit die Leistung der
Füllmaschine reduzieren würde. Durch den schirmchenartigen Abweiser 23 wird zunächst
verhindert, daß flüssiges Füllgut direkt an der Außenfläche des Abschnittes 12' nach
unten fließen und damit in die Öffnung des Gaskanales 27 gelangen kann. Dadurch, daß
der Gaskanal 27 in seinem unteren Bereich, d.h. im Abschnitt 12' einen vergrößerten
Strömungsquerschnitt aufweist, ergibt sich dort eine stark reduzierte Strömungsgeschwindigkeit
für die beim Füllen verdrängte Luft bzw. für das beim Füllen verdrängte Gas, so daß
auch hierdurch selbst solche Mengen an flüssigem Füllgut, die trotz des Abweisers
23 an das untere Ende des Rückgasrohres 12 gelangt sind, nicht in den Gaskanal 27
mitgeführt werden. Dadurch, daß das Flüssigkeitsventil 14 durch Bewegen des Ventilkörpers
16 nach unten geöffnet wird, ist es auch möglich, den Abweiser 23 gleichzeitig dazu
zu verwenden, um die Abgabeöffnung 19 beim Schließen des Flüssigkeitsventiles 14 zumindest
soweit zu verschließen, daß bei geschlossenem Flüssigkeitsventil 14 im Ringkanal 18
vorhandene Füllgutreste nicht aus der Abgabeöffnung 19 nach unten austreten und möglicherweise
am Abweiser 23 vorbei an das untere, offene Ende des Abschnittes 12' bzw. des Gaskanales
27 gelangen können, um dann möglicherweise beim nächsten Füllvorgang in den Gaskanal
27 mitgeführt zu werden.
[0021] Durch die vorgenannte Kombination der Merkmale ist somit bei einfacher Konstruktion
ein äußerst wirksamer Schutz gegen Mitführen von Flüssigkeit in den Gaskanal 27 erreicht.
Dies bedeutet auch, daß der Gaskanal 27 für die aus der zu füllenden Flasche 21 verdrängte
Luft bzw. für das verdrängte Gas voll durchlässig ist und somit der jeweilige Füllvorgang
vollständig in kurzer Zeit durchgeführt werden kann, und zwar zur Erzielung einer
hohen Leistung für die Füllmaschine. Letztere wird auch dadurch unterstützt, daß die
im Füllelement 1 ausgebildeten Verbindungswege für das flüssige Füllgut und dabei
insbesondere auch der Flüssigkeitskanal 10 und die Öffnung 11 zum Behälter 3 einen
großen Querschnitt aufweisen. Dies ist u.a. dadurch möglich, daß der Gaskanal 27 bis
in das Gehäuseteil 6, d.h. bis in einen Bereich oberhalb des Flüssigkeitskanales 10
bzw. der Verbindung zu dem Behälter 3 reicht. Dies bedeutet aber eine relativ große
Länge für den Gaskanal 27, was wiederum trotz einer angestrebten hohen Leistung für
die Füllmaschine dadurch möglich ist, daß in der vorbeschriebenen Weise ein Mitführen
von Füllgutresten im Gaskanal 27 wirksam verhindert ist.
[0022] Figur 2 zeigt ein Füllelement 1a, welches sich von dem Füllelement 1 im wesentlichen
nur dadurch unterscheidet, daß im Verbindungs- bzw. Flüssigkeitsweg zwischen dem Flüssigkeitsventil
14 und der Abgabeöffnung 19 ein Element 38 angeordnet ist, welches bei geöffnetem
Flüssigkeitsventil 14 dem flüssigen Füllgut zumindest in einem Teilbereich des vorgenannen
Verbindungsweges einen die Füllelementachse VA schraubenförmig umschließenden Strömungsweg
und damit einen Drall aufzwingt, so daß das flüssige Füllgut auch nach dem Passieren
der Abgabeöffnung 19 im wesentlichen nur an der Innenfläche der Flasche 21 nach unten
fließt.
[0023] Figur 3 zeigt eine Ausführungsform, bei der die Führungsstangen 35 für die Zentriertulpe
37 in einem Bügel 39 geführt sind, gegen den die oberen Enden der Führungsstangen
35 bei abgesenkter Zentriertulpe 37 mit jeweils einem Anschlag 40 anliegen. Bei dargestellten
Ausführungsformen sind die jeweils als Bund ausgebildeten und über die Umfangsfläche
der zugehörigen Führungsstange 35 radial wegstehenden Anschläge 40 in einem zylinderartigen,
mit seiner Achse achsgleich mit der Achse der zugehörigen Führungsstange 35 liegenden
Gehäuse bzw. Abschnitt 39' des Bügels 39 geführt. Anstelle der Druckfedern 36 ist
in jedem Abschnitt 39' eine Druckfeder 41 vorgesehen. Mit einem die Abschnitte 39'
verbindenden Bügelabschnitt 39'', von dem die Abschnitte 39' nach unten wegstehen,
ist der Bügel 39 am oberen Ende der Sonde 26 befestigt und bildet bei dieser Ausführungsform
ein dem Griffstück 32 entsprechendes Griffstück.
[0024] Der besondere Vorteil des Füllelementes 1b besteht darin, daß beim Verstellen der
Lage der Sonde 26 mittels der Distanzstücke 33 unterschiedlicher Länge auch der Bügel
39 und damit die untere Endstellung der Zentriertulpe 37 in vertikaler Richtung mit
verstellt werden, so daß unabhängig von der Einstellung der Sonde 26 die Zentriertulpe
37 in ihrer unteren Stellung jeweils mit einem vorgegebenen gleichbleibenden Betrag
unterhalb dem unteren Ende der Sonde 26 angeordnet ist. Hierdurch lassen sich ein
übermäßig großer vertikaler Hub der Flaschen 21 am Beginn sowie am Ende des Füllvorganges
vermeiden und damit eine wesentliche Vergrößerung des Füllwinkels während des Umlaufs
der Füllmaschine und somit letztlich eine wesentliche Steigerung der Leistung der
Füllmaschine erzielen.
[0025] Figur 4 zeigt ein Füllelement 1c, welches sich vom Füllelement 1 der Fig. 1 nur dadurch
unterscheidet, daß der Gasweg von der Kammer 28 an den Rückgaskanal 4 hinsichtlich
seines effektiven Strömungsquerschnittes steuerbar ist. Hierfür ist die Kammer 28
nicht an den Kanal 29, sondern an einen im Gehäuseteil 6 ausgebildeten Kanal 42 angeschlossen,
der in einer an einem Steuerblock 43 ausgebildete Kammer 44 mündet.
[0026] An dieser Kammer teilt sich der Gasweg in zwei im Steuerblock 43 ausgebildete parallele
Kanäle 45 und 46, die dann schließlich im Steuerblock 43 in einen gemeinsamen Kanal
47 einmünden, der teilweise im Steuerblock 13 und teilweise im Gehäuseteil 6 ausgebildet
ist und zur Rückgaskammer 4 führt. Im Kanal 45 ist eine Drossel bzw. Drosselstrecke
48 vorgesehen, durch die der Kanal 45 einen gegenüber dem Kanal 46 wesentlich verkleinerten
effektiven Strömungsquerschnitt aufweist. Bei dem in der Fig. 4 dargestellten Füllelement
1c weist zwar auch der Kanal 46 eine Drossel bzw. Drosselstrecke 49 auf, der Durchmesser
dieser Drosselstrecke ist jedoch wesentlich größer als der Durchlaß der Drosselstrecke
48. Weiterhin ist am Steuerblock 43 ein durch eine Betätigungseinrichtung 50 bzw.
durch einen Magneten betätigbares Ventil 51 vorgesehen, welches in Abhängigkeit von
der Ansteuerung der Betätigungseinrichtung 50 den Kanal 46 öffnet bzw. schließt, so
daß bei geschlossenem Ventil 51 der Rückgasweg ausschließlich über den die Drosselstrecke
48 aufweisenden Kanal 45 und bei geöffnetem Ventil 51 über beide Kanäle 45 und 46
und dabei hauptsächlich über den Kanal 46 führt. Mit Hilfe des Steuerblocks 43 und
der dort vorgesehenen Elemente ist es somit möglich, den Rückgasweg so zu steuern,
daß am Beginn des Füllens einer Flasche 21 bei geöffnetem Kanal 46 eine Schnellfüllphase
erfolgt, während der das flüssige Füllgut der Flasche 21 mit großer Geschwindigkeit
zufließt und somit auch die Anstiegsgeschwindigkeit des Füllgutes in der Flasche 21
groß ist. Nach dieser Schnellfüllphase wird dann, beispielsweise durch Zeitvorgabe,
durch Steuerung durch einen Sensor usw., eine Langsamfüllphase mit verminderter Geschwindigkeit
eingeleitet, und zwar bevor das in der Flasche 21 aufsteigende flüssige Füllgut den
engen Flaschenhals erreicht. Das Einleiten dieser Langsamfüllphase erfolgt durch Schließen
des Ventils 21 bzw. des Kanales 46 durch die Betätigungseinrichtung, so daß die vom
flüssigen Füllgut in der Flasche 21 verdrängte Luft bzw. das verdrängte Gas nur langsamer
entweichen und damit auch die Anstiegsgeschwindigkeit des flüssigen Füllgutes verlangsamt
ist.
[0027] Im normalen Betriebe der Flaschenfüllmaschine sind die Betätigungseinrichtungen 50
sämtlicher Füllelemente 1c individuell im vorbeschriebenen Sinne angesteuert. Bei
einem Stillstand der Füllmaschine werden die Betätigungseinrichtungen 50 sämtlicher
Füllelemente 1c zum Schließen des jeweiligen Kanales 46 angesteuert, mit dem Vorteil,
daß auch bei einem Stillstand der Flaschenfüllmaschine sämtliche Flaschen 21 und dabei
insbesondere auch die vor dem Stillstand zuletzt eingelaufenen Flaschen 21 einwandfrei
und schonend gefüllt werden. Dies wäre bei einem Fehlen der vorgenannten zentralen
Ansteuerung der Betätigungseinrichtungen 50 nicht gewährleistet, da bei einem Stillstand
der Flaschenfüllmaschine mit dem zunehmenden Vollwerden der Flaschen 21 die Strömungsgeschwindigkeit
sowie der Volumenstrom des flüssigen Füllgutes an die zuletzt eingelaufenen Flaschen
21 größer werden. Dies führt dann dazu, daß die Füllhöhe, bei der die Sonde 24 ein
Schließen des Flüssigkeitsventils 14 bewirkt, wesentlich früher erreicht wird, als
dies bei laufender Flaschenfüllmaschine der Fall ist, die Langsamfüllphase also überhaupt
nicht mehr wirksam wird.
[0028] Die schonende Füllung mit Schnellfüllphase und anschließender Langsamfüllphase bedingt
nicht nur eine gleichbleibende exakte Füllhöhe, sondern verhindert vor allem auch
eine Blasenbildung des flüssigen Füllgutes und trägt somit entscheidend dazu bei,
daß ein Eintritt von Füllgutresten in den Gaskanal 27 verhindert wird.
[0029] In der Fig. 5 ist ein Füllelement 1d wiedergegeben, welches dem Füllelement 1a der
Fig. 2 weitestgehend entspricht, so daß solche Teile des Füllelementes 1d, die Teilen
des Füllelementes 1a entsprechen, mit denjenigen Bezugsziffern bezeichnet sind, die
bereits beim Füllelement 1a verwendet sind.
[0030] Das Füllelement 1d unterscheidet sich vom Füllelement 1a dadurch, daß an der Unterseite
des Abweisers 23 bzw. an dem dortigen Abschnitt 12' des Rückgasrohres 12 das obere
Ende eines Sondenelementes bzw. eines beidendig offenen Rohrstücks bzw. einer beidendig
offenen Hülse 52 befestigt ist, die Füllelementachse VA, aber auch ein achsgleich
mit der Füllelementachse VA angeordnetes Sondenelement 53 konzentrisch umschließt.
Die Hülse 52 besteht aus einem elektrisch leitenden Material, d.h. aus korrosionsbeständigem
Metall. Das stabförmige Sondenelement 53 ist in gleicher Weise, wie dies für die Sonde
26 beschrieben wurde, im Füllelement 1d vorgesehen bzw. gehalten und steht insbesondere
auch mit einer unteren Länge aus dem Gaskanal 26 über den Abweiser 23 nach unten vor.
Das Sondenelement 53 besteht im wesentlichen aus einer Elektrode bzw. aus einem Stab
54 aus elektrisch leitendem Material, vorzugsweise aus korrosionsbeständigem Metall,
der mit einem elektrisch isolierenden Material ummantelt ist. Das untere Ende des
Sondenelementes 53 befindet sich innerhalb der Hülse 52 in einem Abstand oberhalb
des unteren, offenen Endes 52' der Hülse 52. Am unteren Ende des Sondenelementes 53
fehlt die Ummantelung aus elektrisch isolierendem Material, d.h. dort liegt der Stab
54 mit seinem abgeschrägten Ende frei und bildet den aktiven Sondenbereich 53' des
Sondenelementes 53. Die Hülse 52 ist an ihrem Umfang mit mehreren Öffnungen versehen,
und zwar bei der dargestellten Ausführungsform mit zwei Längsschlitzen 55, die sich
parallel zur Füllelementachse VA erstrecken und um diese Achse um 180° gegeneinander
versetzt sind.
[0031] Die Hülse 52 und das Sondenelement 53 bilden bei dem Füllelement 1d die die Füllhöhe
bestimmende elektrische Sonde, d.h. die Hülse 52 und der Stab 54 liegen in einem Schalt-oder
Steuerkreis, der über die Hülse 52 und den Stab 54 dann geschlossen wird und die Beendigung
des Füllvorganges bewirkt, wenn beim Füllen einer Flasche 21 der Spiegel des in der
Flasche aufsteigenden Füllgutes den Sondenbereich 53' erreicht hat. Durch die Schlitze
55 ist ein Ausgleich des Füllgutspiegels innerhalb und außerhalb der Hülse 52 möglich.
Weiterhin kann durch die Schlitze 55 auch beim Füllen einer Flasche 21 verdrängtes
Gas in die Hülse 52 und von dort in den Gaskanal 27 strömen. Durch die von der Hülse
52 und dem Sondenelement 53 gebildete Sonde wird auch bei einer Schaumbildung des
flüssigen Füllgutes ein exaktes und reproduzierbares Ansprechen der Sonde und damit
ein exaktes Schließen des Flüssigkeitsventils 14 bei Erreichen der gewünschten Füllhöhe
sichergestellt.
[0032] Bei der dargestellten Ausführungsform ist die Hülse 52 über das Gehäuse 5 des Füllelementes
1d an den positiven Pol einer Spannungsquelle angeschlossen, während der Stab 54 über
wenigstens ein Steuerelement mit dem negativen Pol der Spannungsquelle verbunden ist.
[0033] Anstelle des von dem Stab 54 mit der Ummantelung aus isolierendem Material gebildeten
Sondenelementes 53 kann auch ein stabförmiges Sondenelement vorgesehen sein, das aus
einem isolierenden Material besteht und lediglich an seinem aktiven Sondenbereich
eine freiliegende Elektrode aus einem elektrisch leitenden Material aufweist, die
dann mit einem innerhalb des Sondenelementes nach oben führenden Leiter verbunden
ist. Weiterhin ist es auch möglich, an dem Sondenelement mehrere Elektroden vorzusehen,
und zwar elektrisch gegeneinander isoliert.
[0034] Anstelle der Schlitze 55 kann die Hülse 52 auch andersartig geformte Öffnungen bzw.
Durchbrechungen aufweisen. Grundsätzlich ist es auch möglich, anstelle einer Hülse
52 ein Zylinder oder hülsenartiges Element zu verwenden, welches aus einem Gitter-
oder Maschenmaterial besteht und zumindest in der Nähe des Sondenbereiches 53' eine
freiliegende Elektrode bildet.
[0035] Schließlich ist es auch möglich, anstelle der Hülse 52, die das Sondenelement 53
an seinem gesamten Umfang umschließt, ein rinnenartiges Element vorzusehen, welches
sich mit seiner Achse parallel zur Füllelementachse VA erstreckt und das Sondenelement
53 nur teilweise umschließt. Dieses rinnenartige Element entspricht dann beispielsweise
einer Hälfte der in Längsrichtung geteilten Hülse 52.
[0036] Das Füllelement 1d besitzt wiederum die in Richtung der Füllelementachse VA am Gehäuse
5 verschiebbar geführte Zentriertulpe 37. In dieser Zentriertulpe 37 ist ein aus Kunststoff
hergestellter Einsatz 56 vorgesehen, der einen oberen, im wesentlichen hohlzylinderförmigen
Abschnitt 56' mit kreisförmigen Innen-und Außenquerschnitt sowie daran nach unten
anschließend einen Abschnitt 56'' aufweist, bei dem sich sowohl der Außenquerschnitt
als auch der Innenquerschnitt nach unten hin trichter- bzw. kegelstumpfförmig erweitern.
Mit der Außenfläche des Abschnittes 56'' ist der Einsatz 56 in der ebenfalls kegelstumpfförmigen
Ausnehmung der Zentriertulpe 37 gehalten und steht mit dem Abschnitt 56' über die
Oberseite der Zentriertulpe 37 vor. Durch einen Haltering 57 ist der Einsatz 56 gegen
Herausfallen aus der Zentriertulpe 37 gesichert. Am Übergangsbereich zwischen dem
nach oben hin offenen Innenraum des Abschnittes 56' und dem nach unten hin offenen
Innenraum des Abschnittes 56'' befindet sich im Inneren des Einsatzes 56 ein eine
Behälterdichtung bildender Dichtungsring 58.
[0037] Beim Füllen einer Flasche 21 ist diese zusammen mit der Zentriertulpe 37 soweit angehoben,
daß einerseits die Mündung 22 der Flasche 21 in Dichtlage gegen den Dichtungsring
58 und andererseits die obere Öffnung des Einsatzes 56 bzw. eine dortige Ringfläche
59 des Einsatzes 56 in Dichtlage gegen die Dichtung 20 anliegen. Der hohlzylinderförmige
Abschnitt 56', der mit seiner Innenfläche die Hülse 52 konzentrisch und mit Abstand
umschließt, bildet dann bei geöffnetem Flüssigkeitsventil eine zur Umgebung hin abgedichtete
Verlängerung des Flüssigkeitsweges zwischen der Abgabeöffnung 19 des Füllelementes
1d und der Mündung 22 der Flasche 21.
[0038] Mit dem Einsatz 56, der rotationssymmetrisch zu einer Symmetrieachse hergestellt
und mit dieser Symmetrieachse im wesentlichen achsgleich mit der Füllelementachse
VA angeordnet ist, wird letztlich bestimmt, wie weit die von der Hülse 52 und dem
Sondenelement 53 gebildete Sonde beim Füllen einer Flasche 21 durch die Mündung 22
in das Innere dieser Flasche hineinreicht. Mit dem Einsatz 56 wird somit auch die
Füllhöhe für das flüssige Füllgut in der jeweiligen Flasche 21 bestimmt. Durch wahlweise
Verwendung von Einsätzen 56 mit unterschiedlicher axialer Länge des Abschnittes 56'
können die beim Abfüllen erreichte Füllhöhe geändert werden bzw. das Füllelement 1d
sowie die übrigen, gleichartigen Füllelemente 1d einer Füllmaschine an unterschiedliche
Größen von Flaschen 21 angepaßt werden, und zwar ohne daß ein Auswechseln der Hülse
52 und/oder ein Auswechseln bzw. Einstellen des Sondenelementes erforderlich ist.
Durch den Befestigungsring 57 ist ein schnelles Lösen und Befestigen des jeweiligen
Einsatzes 56 möglich.
[0039] Um die Zentriertulpe 37 und dabei insbesondere auch den Einsatz 56 beim Füllen einer
Flasche 21 in bezug auf das Gehäuse 5 bzw. die Füllelementachse VA exakt zu zentrieren,
ist an der Zentriertulpe 37 ein Zentrierring 60 vorgesehen, der über die Oberseite
der Zentriertulpe 37, aber auch über die Ringfläche 59 nach oben vorsteht. Der Zentrierring
60, der den Abschnitt 56' konzentrisch mit Abstand umschließt, besitzt im Bereich
seines oberen Randes an der Innenseite eine Abschrägung 61, die einen sich nach oben
hin kegelstumpfförmig erweiternden oberen Abschnitt der Öffnung des Zentrierringes
60 bildet. Der Zentrierring 60 wirkt mit einem kreiszylinderförmigen, die Füllelementachse
VA konzentrisch umschließenden Zentrierabschnitt am Gehäuse 5 zusammen. Dieser Zentrierabschnitt
ist dadurch gebildet, daß das Gehäuse 5 in seinem unteren Bereich kreiszylinderförmig
ausgebildet ist. Der Innendurchmesser, den der Zentrierring 60 unterhalb des Abschnittes
61 aufweist, ist dabei etwas größer als der Außendurchmesser, den das Gehäuses 5 in
seinem vorerwähnten unteren, kreiszylinderförmig ausgebildeten Bereich besitzt.
[0040] Die Erfindung wurde voranstehend an Ausführungsbeispielen beschrieben. Es versteht
sich, daß Änderungen sowie Abwandlungen möglich sind, ohne daß dadurch der die Erfindung
tragende Gedanke verlassen wird. Insbesondere kann die von dem Sondenelement 53 und
der Hülse 52 oder einem anderen dieser Hülse entsprechenden Sondenelement gebildete
Sonde auch bei Füllelementen für Gegendruckfüller verwendet werden.
Aufstellung der verwendeten Bezugszeichen
[0041]
- 1, 1a, 1b, 1c, 1d
- Füllelement
- 2
- Teil
- 3
- Behälter
- 4
- Rückgaskanal
- 5
- Gehäuse
- 6
- Gehäuseteil
- 7
- Gehäuseteil
- 8
- Einsatz
- 9
- Gehäuseteil
- 10
- Flüssigkeitskanal
- 11
- Öffnung
- 12
- Rückgasrohr
- 12'
- Abschnitt
- 13
- Öffnung
- 13'
- Abschnitt
- 13''
- Abschnitt
- 14
- Flüssigkeitsventil
- 15
- Ventilsitz
- 16
- Ventilkörper
- 17
- Dichtung
- 18
- Ringkanal
- 19
- Abgabeöffnung
- 20
- Dichtung
- 20'
- Abschnitt
- 21
- Flasche
- 22
- Mündung
- 23
- Abweiser
- 24
- Betätigungseinrichtung
- 25
- Druckfeder
- 26
- Sonde
- 27
- Gaskanal
- 28
- Kammer
- 29
- Kanal
- 30
- Klemmstück
- 31
- Klemmschraube
- 32
- Kopf bzw. Griffstück
- 33
- Distanzstück
- 34
- Ausnehmung
- 35
- Führungsstange
- 36
- Druckfeder
- 37
- Zentriertulpe
- 38
- Element
- 39
- Bügel
- 39'
- Abschnitt
- 39''
- Abschnitt
- 40
- Anschlag
- 41
- Druckfeder
- 42
- Kanal
- 43
- Steuerblock
- 44
- Kammer
- 45
- Kanal
- 46
- Kanal
- 47
- Kanal
- 48
- Drosselstrecke
- 49
- Drosselstrecke
- 50
- Betätigungseinrichtung
- 51
- Ventil
- 52
- Hülse
- 52'
- Ende
- 53
- Sondenelement
- 53'
- Sondenbereich
- 54
- Stab
- 55
- Schlitz
- 56
- Einsatz
- 56'
- Abschnitt
- 56''
- Abschnitt
- 57
- Befestigungsring
- 58
- Dichtungsring
- 59
- Ringfläche
- 60
- Zentrierring
- 61
- Abschnitt
1. Füllelement füllrohrloser Bauart für Füllmaschinen zum Abfüllen eines flüssigen Füllgutes
in Flaschen, Dosen oder dgl. Gefäße, mit einem in einem Flüssigkeitskanal (10, 13,
18) des Füllelementes vorgesehenen Flüssigkeitsventil (14), welches einen mit einem
Ventilsitz (15) zusammenwirkenden und zwischen einer das Flüssigkeitsventil sperrenden
und einer dieses Ventil öffnenden Stellung in einer Füllelementachse (VA) hin- und
herbewegbaren Ventilkörper (16) aufweist, mit einer an einer Unterseite des Füllelementes
vorgesehenen, von einer Dichtung (20) umschlossenen Abgabeöffnung (19), über welche
bei geöffnetem Flüssigkeitsventil (14) das flüssige Füllgut dem jeweils zu füllenden
Gefäß zufließt, mit einem mit seiner Achse konzentrisch mit der Füllelementachse (VA)
angeordneten, von der Abgabeöffnung (19) umschlossenen, den Ventilkörper (16) aufweisenden
Rückgasrohr (12), welches mit einem Abschnitt (12') über die Unterseite des Füllelementes
vorsteht und in welchem ein an diesem Abschnitt (12') bzw. an einer dortigen Rückgasöffnung
offener Gaskanal (27) für einen Rückgasstrom ausgebildet ist, sowie mit einem mit
dem Ventilkörper (16) beim Öffnen und Schließen des Flüssigkeitsventils (14) mitbewegten
und in Strömungsrichtung des flüssigen Füllgutes nach dem Flüssigkeitsventil (14)
auf dem Abschnitt (12') des Rückgasrohres (12) vorgesehenen schirmchenartigen Abweiser
(23) für das flüssige Füllgut, wobei eine achsgleich mit der Füllelementachse (VA)
angeordnete, vom Rückgasrohr (12) unter Freilassung eines Gaskanals (27) umschlossene
Sonde vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß zum Öffnen des Flüssigkeitsventils
(14) der Ventilkörper (16) in Richtung auf die Unterseite des Füllelementes bewegbar
ist, daß der Abweiser (23) in der sperrenden Stellung des Flüssigkeitsventils (14)
die Abgabeöffnung (19) zumindest soweit abschließt, daß Füllgut bei geschlossenem
Flüssigkeitsventil (14) nicht aus der Abgabeöffnung (19) austreten kann, daß der Gaskanal
(27) zumindest im Abschnitt (12') des Rückgasrohres (12) einen Querschnitt solcher
Größe aufweist, daß aufgrund reduzierter Strömungsgeschwindigkeit Füllgut mit dem
Rückgasstrom nicht mitgeführt wird, daß der Gaskanal (27) bzw. das Rückgasrohr (12)
in ein den Flüssigkeitskanal (10, 13, 18) zur Oberseite des Füllelementes hin verschließendes
Gehäuseteil (6) hineinreicht, und daß durch wenigstens eine Öffnung der Gaskanal (27)
mit einer in diesem Gehäuseteil (6) ausgebildeten Kammer (28) in Verbindung steht.
2. Füllelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gaskanal (27) im Abschnitt
(12') des Rückgasrohres (12) einen im Vergleich zum übrigen Verlauf des Rückgasrohres
(12) vergrößerten Innendurchmesser, vorzugsweise einen vergrößerten Innen- und Außendurchmesser
aufweist.
3. Füllelement nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sonde
(26) an einem Gehäuse (5) des Füllelementes durch Einstellmittel (30, 31, 33) in Richtung
der Füllelementachse (VA) einstellbar vorgesehen ist.
4. Füllelement nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellmittel zumindest
von einem Klemmstück (30) sowie von einer die Sonde an diesem Klemmstück festklemmenden
Klemmschraube (31) gebildet sind.
5. Füllelement nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellmittel
von wenigstens einem Distanzstück (33) gebildet sind bzw. zumindest ein solches Distanzstück
(33) aufweisen, welches auf eine Teillänge, vorzugsweise auf eine über eine Oberseite
des Gehäuses (5) des Füllelementes vorstehende Teillänge der Sonde (26) derart plazierbar
ist, daß dieses Distanzstück (33) mit einer Länge zwischen einer an einem Kopfteil
(32, 39) der Sonde (26) gebildeten Anlagefläche und einer Anlagefläche des Gehäuses
(5) des Füllelementes angeordnet ist, und daß das Distanzstück (33) gegen wenigstens
ein weiteres Distanzstück kleinerer Länge austauschbar ist.
6. Füllelement nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch eine mittels Führungsstangen (35)
am Gehäuse (5) des Füllelementes in Richtung der Füllelementachse (VA) verschiebbaren
Zentriertulpe (37) sowie durch Anschläge (40) an den Führungsstangen (35), die durch
ihre Anlage gegen eine Gegenfläche die unterste Stellung der Zentriertulpe (37) bestimmen,
wobei die Gegenflächen am Kopfteil der Sonde (26) oder an einem dieses Kopfteil bildenden
Bügel (39) vorgesehen sind.
7. Füllelement nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch eine mit dem Rückgasrohr
(12) zusammenwirkende Betätigungseinrichtung (24), vorzugsweise eine elektromagnetische
Betätigungseinrichtung (24) zum Öffnen und Schließen des Flüssigkeitsventils (14).
8. Füllelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die im Gehäuseteil (16) ausgebildete
Kammer (28) über einen Gasweg (29; 45, 46, 47) mit einem Rückgaskanal (4) der Füllmaschine
verbunden ist.
9. Füllelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die wenigstens eine den Gaskanal
(27) mit der Kammer (28) verbindende Öffnung in der Wandung des Gasrohres (12) vorgesehen
ist.
10. Füllelement nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß der effektive Strömungsquerschnitt
des Gasweges (45, 46, 47) mittels einer zweiten Betätigungseinrichtung (50) derart
steuerbar ist, daß zumindest bei einem Stillstand der Füllmaschine die Gaswege sämtlicher
Füllelemente einen reduzierten Strömungsquerschnitt aufweisen.
11. Füllelement nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Gasweg zumindest in
einem Teilabschnitt von wenigstens zwei parallelen Kanälen (45, 46) gebildet ist,
daß der eine Kanal (45) einen im Vergleich zu dem anderen Kanal (46) verringerten,
vorzugsweise von einer Drosselstrecke (48) gebildeten effektiven Strömungsquerschnitt
aufweist, und daß zumindest der andere Kanal (46) durch ein von der zweiten Betätigungseinrichtung
(50) betätigbares Ventil (51) geöffnet und verschlossen werden kann.
12. Füllelement nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß in einem
in Strömungsrichtung des flüssigen Füllgutes auf das Flüssigkeitsventil (14) folgenden
Teilabschnitt des Flüssigkeitskanals ein dem Füllgut bei geöffnetem Flüssigkeitsventil
(14) einen Drall aufprägendes Element (38) vorgesehen ist.
13. Füllelement nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch einen Einsatz (56) an der Zentriertulpe
(37), der im wesentlichen aus einem hülsenartigen oder hohlzylinderförmigen, beidendig
offenen ersten Abschnitt (56') besteht, der die Sonde konzentrisch mit Abstand umschließt
und an einem über die der Unterseite des Füllelementes zugewandte Oberseite der Zentrierglocke
(37) vorstehenden Ende eine Ringfläche (59) zur Anlage gegen eine an der Unterseite
des Gehäuses (5) vorgesehene und die Auslaßöffnung (19) umschließende Dichtung (20)
bildet, sowie durch eine Behälterdichtung (58) am Einsatz (56), die zur Anlage der
Mündung (22) eines zu füllenden Behälters (21) dient und eine dem Gehäuse (5) abgewandte
Öffnung des hülsenartigen Abschnittes (56') des Einsatzes (56) umschließt.
14. Füllelement nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz (56) im Bereich
seiner Behälterdichtung einen diese Dichtung umschließenden und sich nach unten erweiternden,
vorzugsweise kegelstumpfförmig erweiternden zweiten Abschnitt (56'') besitzt.
15. Füllelement nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz (56)
mittels eines Halteringes in einer Öffnung der Zentriertulpe (37) vorzugsweise austauschbar
gehalten ist.
16. Füllelement nach Anspruch 15, gekennzeichnet durch Einsätze (56) unterschiedlicher
axialer Länge.
17. Füllelement nach einem der Ansprüche 1 bis 16, gekennzeichnet durch einen an der Zentriertulpe
(37) vorgesehenen Zentrierring (60) sowie durch eine diesem Zentrierring (60) zugeordnete
Gegen- bzw. Zentrierfläche, die am Gehäuse (5) des Füllelementes ausgebildet ist.
18. Füllelement nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Sonde
an einem ersten, vorzugsweise achsgleich mit der Füllelementachse (VA) angeordneten
Sondenelement (53) einen Sondenbereich (53') mit wenigstens einen von einer Elektrode
(54) gebildeten Sondenkontakt aufweist, dem wenigstens ein weiterer, ebenfalls von
einer Elektrode gebildeter Sondenkontakt benachbart ist, daß der Sondenbereich (53')
von einem zweiten, am Füllelement vorgesehenen Sondenelement (52) zumindest teilweise
umschlossen ist, welches mit einem, dem Füllelement abgewandten unteren Ende (52')
einen größeren Abstand von der Unterseite des Füllelementes aufweist als der Sondenbereich
(53') und welches axial an diesem unteren Ende (52') sowie radial zur Füllelementachse
(VA) an wenigstens einem seitlichen Bereich (55) offen ist, und daß der schirmchenartige
Abweiser (23) am zweiten Sondenelement (52) vorgesehen ist.
1. Filling element of filling tube-less mode of construction for filling machines for
the filling of a liquid filling stock into bottles, cans or the like vessels, with
a liquid valve (14), which is provided in a liquid channel (10, 13, 18) of the filling
element and displays a valve body (16), which cooperates with a valve seat (15) and
is movable and and fro in a filling element axis (VA) between a setting which blocks
the liquid valve and a setting which opens this valve, with a delivery opening (19),
which is provided at an underside of the filling element and is surrounded by a seal
(20) and by way of which the liquid filling stock flows to the vessel respectively
to be filled when the liquid valve (14) is open, with a return gas pipe (12), which
displays the valve body (16), is surrounded by the delivery opening (19) is arranged
with its axis concentrically with the filling element axis (VA) and projects by a
portion (12') beyond the underside of the filling element and in which a gas channel
(27), which is open either at this portion (12') or at a return gas opening there,
is formed for a return gas flow, as well as with an umbrella-like-deflector (23),
which is provided on the portion (12') of the return gas pipe (12) behind the liquid
valve (14) in the flow direction of the liquid filling stock and moved together with
the valve body (16) during the opening and closing of the liquid valve (14), for the
liquid filling stock, wherein a probe is provided, which is arranged co-axially with
the filling element axis (VA) and surrounded by the return gas pipe (12) whilst leaving
a gas channel (27) free, characterised thereby, that the valve body (16) is movable
in the direction towards the underside of the filling element for the opening of the
liquid valve (14), that the deflector (23) in the blocking position of the liquid
valve (14) closes the delivery opening (19) at least so far that filling stock cannot
issue out of the delivery opening (19) when the liquid valve (14) is closed, that
the gas channel (27) at least in the portion (12') of the return gas pipe (12) displays
a cross-section of such size that filling stock is by reason of reduced flow speed
not entrained by the return gas flow, that either the gas channel (27) or the return
gas pipe (12) reaches into a housing part (6) closing the liquid channel (10, 13,
18) towards the upper side of the filling element and that the gas channel (27) stands
in connection through at least one opening with a chamber (28) formed in this housing
part (6).
2. Filling element according to claim 1, characterised thereby, that the gas channel
(27) in the portion (12') of the return gas pipe (12) displays an internal diameter
which is increased by comparison with the remaining course of the return gas pipe
(12), preferably an increased internal and external diameter.
3. Filling element according to one of the claims 1 and 2, characterised thereby, that
the probe (26) is provided at a housing (5) of the filling element to be adjustable
in the direction of the filling element axis (VA) by adjusting means (30, 31, 33).
4. Filling element according to claim 3, characterised thereby, that the adjusting means
are formed at least by a clamping member (30) as well as by a clamping screw (31)
clamping the probe fast to this clamping member.
5. Filling element according to claim 3 or 4, characterised thereby, that the adjusting
means are formed by at least one spacer member (33) or display at least one such spacer
member (33), which is placeable onto a partial length, which preferably projects over
an upper side of the housing (5) of the filling element, in such a manner that this
spacer member (33) is arranged by a length between a bearing surface formed at a head
part (32, 39) of the probe (26) and a bearing surface of the housing (5) of the filling
element and that the spacer member (33) is exchangeable against at least one spacer
member of shorter length.
6. Filling element according to claim 5, characterised by a centring tulip (37), which
is displaceable in the direction of the filling element axis (VA) by means of guide
rods (35) at the housing (5) of the filling element as well as by abutments (40) at
the guide rods (35), which by their bearing against a countersurface determine the
lowermost position of the centring tulip (37), wherein the countersurfaces are provided
at the head part of the probe (26) or at a bracket (39) forming this head part.
7. Filling element according to one of the claims 1 to 6, characterised by an actuating
equipment (24), preferably an electromagnetic actuating equipment (24), co-operating
with the return gas pipe (12) for the opening and closing of the liquid valve (14).
8. Filling element according to claim 1, characterised thereby, that the chamber (28)
formed in the housing part (16) is connected by way of a gas path (29; 45, 46, 47)
with a return gas channel (4) of the filling machine.
9. Filling element according to claim 1, characterised thereby, that the at least one
opening, which connects the gas channel (27) with the chamber (28), is provided in
the wall of the gas pipe (12).
10. Filling element according to claim 8 or 9, characterised thereby, that the effective
flow cross-section of the gas path (45, 46, 47) is controllable by means of a second
actuating equipment (50) in such a manner that the gas paths of all filling elements
display a reduced flow cross-section at least during a standstill of the filling machine.
11. Filling element according to claim 10, characterised thereby, that the gas path at
least in a partial portion is formed by at least two parallel channels (45, 46), that
the one channel (45) displays an effective flow cross-section which is reduced by
comparison with the other channel (46) and preferably formed by a throttle section
(48) and that at least the other channel (46) can be opened and closed by a valve
(51), which is actuable by the second actuating equipment (50).
12. Filling element according to one of the claims 1 to 11, characterised thereby, that
an element (38), which imparts a spin to the liquid filling stock when the liquid
valve (14) is open, is provided in a partial portion of the liquid channel following
the liquid valve (14) in the flow direction of the filling stock.
13. Filling element according to claim 6, characterised by an insert (56) at the centring
tulip (37), and consisting substantially of a sleeve-like or hollow cylindrical first
portion (56'), which is open at both ends, surrounds the probe concentrically at a
spacing and which - at an end projecting beyond that upper side of the centring bell
(37), which faces the underside of the filling element - forms an annular surface
(59) for bearing against a seal (20), which is provided at the underside of the housing
(5) and surrounds the outlet opening (19), as well as by a container seal (58), which
is at the insert (56), serves for bearing against the mouth (22) of a container (21)
to be filled and surrounds an opening, which faces away from the housing (5), of the
sleeve-like portion (56') of the insert (56).
14. Filling element according to claim 13, characterised thereby, that the insert (56)
in the region of its container seal comprises a second portion (56''), which surrounds
this seal and enlarges downwardly, preferably in frusto-conical shape.
15. Filling element according to claim 13 or 14, characterised thereby, that the insert
(56) is retained, preferably exchangeably, in an opening of the centring tulip (37)
by means of a retaining ring.
16. Filling element according to claim 15, characterised by inserts (56) of different
axial length.
17. Filling element according to one of the claims 1 to 16, characterised by a centring
ring (60) provided at the centring tulip (37) as well as by either a countersurface
or a centring surface which is associated with this centring ring (60) and formed
at the housing (5) of the filling element.
18. Filling element according to one of the claims 1 to 17, characterised thereby, that
the probe at a first probe element (53), which is preferably arranged co-axially with
the filling element axis (VA), displays a probe region (53') with at least one probe
contact which is formed by an electrode (54) and adjacent to at least one further
probe contact likewise formed by an electrode, that the probe region (53') is at least
partially surrounded by a second probe element (52), which is provided at the filling
element and by a lower end (52') remote from the filling element displays a greater
spacing from the underside of the filling element than the probe region (53') and
which is open axially at this lower end (52') as well as radially of the filling element
axis (VA) at at least one lateral region (55) and that the umbrella-lke deflector
(23) is arranged at the second probe element (52).
1. Elément de remplissage, du type ne comportant pas de tube de remplissage, élément
destiné à des machines de remplissage servant à remplir d'un produit liquide de remplissage
des bouteilles, des boîtes, des récipients similaires, l'élément comportant une valve
(14) pour liquide prévue dans un canal (10, 13, 18) pour liquide de l'élément de remplissage
qui présente un obturateur (16) de valve coopérant avec un siège (15) de valve et
susceptible d'être déplacé dans un sens et dans l'autre entre une position de fermeture
de la valve pour liquide et une position d'ouverture de la valve pour liquide, dans
un axe d'élément de remplissage, comportant une ouverture (19) de débit prévue sur
le côté inférieur de l'élément de remplissage, et entourée par un joint (20), par
l'intermédiaire de laquelle, lorsque la valve (14) pour liquide est ouverte, le produit
liquide de remplissage s'écoule dans le récipient qui doit être rempli, l'élément
comportant un tube (12) pour gaz de retour disposé concentriquement à l'axe (VA) de
l'élément de remplissage entouré par l'ouverture (19) de débit, présente l'obturateur
(16) de valve et faisant saillie par un tronçon (12') au-delà du côté inférieur de
l'élément de remplissage, et dans lequel est réalisé un canal (27) pour gaz ouvert
sur ce tronçon (12') ou à l'emplacement d'une ouverture pour gaz de retour, destiné
à un courant de gaz de retour, comportant également un déviateur (23) en forme de
petit parapluie pour dévier le produit liquide de remplissage, déviateur qui est déplacé
en même temps que l'obturateur (16) de valve lors de l'ouverture et de la fermeture
de la valve (14) pour liquide, prévu en aval, dans le sens d'écoulement du produit
liquide de remplissage de la valve (14) pour liquide, sur le tronçon (12') du tube
(12) pour gaz de retour, une sonde disposée coaxialement à l'axe (VA) d'élément de
remplissage entourée par le tube (12) pour gaz de retour, en laissant libre un canal
(27) pour gaz, élément caractérisé en ce que pour ouvrir la valve (14) pour liquide,
l'obturateur (16) de valve peut être déplacé en direction du côté inférieur de l'élément
de remplissage, que le déviateur (23), lorsque la valve (14) pour liquide est en position
de fermeture, obture l'ouverture (19) de débit au moins suffisamment pour que le produit
de remplissage, la valve (14) pour liquide étant fermée, ne puisse pas sortir de l'ouverture
de débit (19), que le canal (27) pour gaz présente au moins dans le tronçon (12')
du tube (12) pour gaz de retour une section transversale d'une dimension telle qu'en
raison de la réduction de la vitesse d'écoulement, du produit de remplissage ne soit
pas entraîné avec le courant de gaz de retour, que le canal (27) pour gaz, ou le tube
(12) pour gaz de retour pénètre dans une partie (6) de corps qui ferme le canal (10,
13, 18) pour liquide en direction du côté supérieur de l'élément de remplissage, et
que le canal (27) pour gaz communique par au moins une ouverture avec une chambre
(28) réalisée dans cette partie (6) de corps.
2. Elément de remplissage selon la revendication 1, caractérisé en ce que le canal (27)
pour gaz présente dans le tronçon (12') du tube (12) pour gaz de retour, un diamètre
intérieur, et de préférence un diamètre intérieur et un diamètre extérieur, agrandi(s)
par rapport au reste du parcours du tube (12) pour gaz de retour.
3. Elément de remplissage selon l'une des revendications 1 à 2, caractérisé en ce que
la sonde (26) est prévue pour pouvoir être réglée, dans la direction de l'axe (VA)
d'élément de remplissage sur un corps (5) de l'élément de remplissage, à l'aide de
moyens de réglage (30, 31, 33).
4. Elément de remplissage selon la revendication 3, caractérisé en ce que les moyens
de réglage sont constitués au moins d'une pièce (30) de blocage ainsi que par une
vis (31) de blocage, qui bloque la sonde sur cette pièce de blocage.
5. Elément de remplissage selon la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce que les moyens
de réglage sont constitués par au moins une entretoise (38) ou qu'ils présentent au
moins une telle entretoise (33), qui peut être placée sur une partie de la longueur,
de préférence sur une partie de la longueur de la sonde faisant saillie au-dessus
du côté supérieur du corps (5) de l'élément de remplissage, de façon telle que cette
entretoise (33) est disposée avec une longueur entre une surface d'appui formée sur
une partie (32, 39) formant tête de la sonde (26) et une surface d'appui du corps
(5) de l'élément de remplissage et en ce que l'entretoise (33) peut être remplacée
par une autre entretoise de plus faible longueur.
6. Elément de remplissage selon la revendication 5, caractérisé par une tulipe (37) de
centrage susceptible d'être déplacée au moyen de tiges (35) de guidage sur le corps
(5) de l'élément de remplissage dans la direction de l'axe (VA) d'élément de remplissage,
ainsi que par des butées (40), situées sur les tiges (35) de guidage, et qui déterminent
par leur appui sur une surface antagoniste la position la plus basse de la tulipe
(37) de centrage, les surfaces antagonistes étant prévues sur la partie formant la
tête de la sonde (26) ou sur un étrier (39) constituant cette partie formant tête.
7. Elément de remplissage selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé par un dispositif
d'actionnement coopérant avec le tube (12) pour gaz de retour, de préférence un dispositif
d'actionnement (24) électromagnétique, destiné à ouvrir et à fermer la valve (14)
pour liquide.
8. Elément de remplissage selon la revendication 1, caractérisé en ce que la chambre
(28) formée dans la partie (6) du corps communique, par l'intermédiaire d'un parcours
(29 ; 45, 46, 47) pour gaz, avec un canal (4) pour gaz de retour de la machine de
remplissage.
9. Elément de remplissage selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'ouverture
prévue en au moins un exemplaire et reliant le canal (27) pour gaz à la chambre (28),
est prévue dans la paroi du tube (12) pour gaz.
10. Elément de remplissage selon la revendication 8 ou 9, caractérisé en ce que la section
transversale d'écoulement effectif du parcours (45, 46, 47) pour gaz peut être commandée
au moyen d'un deuxième dispositif d'actionnement (50) de façon telle qu'au moins lors
d'un arrêt de la machine de remplissage, les parcours pour gaz de l'ensemble des éléments
de remplissage présentent une section transversale d'écoulement réduite.
11. Elément de remplissage selon la revendication 10, caractérisé en ce que le parcours
pour gaz est réalisé au moins dans un tronçon partiel, d'au moins deux canaux (45,
46) parallèles, en ce que l'un (45) des canaux présente une section transversale d'écoulement
effective réduite en comparaison avec l'autre canal (46) formée de préférence par
une zone étranglée (48) et en ce qu'au moins l'autre canal (46) peut être ouvert et
fermé au moyen d'une valve (51) susceptible d'être actionnée par le deuxième dispositif
d'actionnement.
12. Elément de remplissage selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que,
dans un tronçon partiel du canal pour liquide faisant suite à la valve (14) pour liquide,
dans le sens d'écoulement du produit liquide de remplissage, est prévu un élément
(38) imprimant un mouvement tourbillonnaire au produit de remplissage, lorsque la
valve (14) pour liquide est ouverte.
13. Elément de remplissage selon la revendication 6, caractérisé par une pièce insérée
(56) sur la tulipe (37) de centrage, pièce qui est constituée essentiellement d'un
premier tronçon (56') du genre manchon ou en forme de cylindre creux, ouvert aux deux
extrémités, qui entoure la sonde concentriquement à distance et qui forme à une extrémité
faisant saillie au-delà du côté supérieur de la tulipe (37) de centrage dirigé vers
le côté inférieur de l'élément de remplissage, une surface annulaire (59) destinée
à venir en appui contre un joint (20) prévu sur le côté inférieur du corps (5) et
entourant l'ouverture de sortie (19); ainsi que par un joint pour récipient situé
sur la pièce insérée (56), qui sert à venir en appui contre l'embouchure (22) d'un
récipient (21) qui doit être rempli et qui entoure une ouverture du tronçon (56')
de la pièce insérée (56), du genre manchon, dirigé à l'opposé du corps (5).
14. Elément de remplissage selon la revendication 13, caractérisé en ce que la pièce insérée
(56) comporte, dans la zone de son joint pour récipient, un deuxième tronçon (56'')
entourant ce joint et s'élargissant vers le bas, de préférence en forme de tronc de
cône.
15. Elément de remplissage selon la revendication 13 ou 14, caractérisé en ce que la pièce
insérée (56) est maintenue au moyen d'une bague de maintien dans une ouverture de
la tulipe (37) de centrage de façon à pouvoir être remplacée.
16. Elément de remplissage selon la revendication 15, caractérisé par des pièces insérées
(56) de longueur axiale différente.
17. Elément de remplissage selon l'une des revendications 1 à 16, caractérisé par un anneau
(60) de centrage prévu sur la tulipe (37) de centrage, ainsi que par une surface antagoniste
de centrage affectée à cet anneau (60) de centrage, qui est réalisée sur le corps
(5) de l'élément de remplissage.
18. Elément de remplissage selon l'une des revendications 1 à 17, caractérisé en ce que
la sonde présente sur un premier élément (53) de sonde, disposé de préférence coaxialement
à l'axe (VA) d'élément de remplissage, une zone (53') de sonde comportant au moins
un contact de sonde formé par une électrode (54), qui est voisine d'au moins un autre
contact de sonde également formé par une électrode, que la zone (53') de sonde est
au moins partiellement entourée par un deuxième élément (52) de sonde prévu sur l'élément
de remplissage, qui, par une extrémité inférieure (52') située à l'opposé de l'élément
de remplissage présente un plus grand écart par rapport au côté inférieur de l'élément
de remplissage que la zone (53') de sonde et qui est ouvert axialement à cette extrémité
inférieure (52'), ainsi que radialement en direction de l'axe (VA) d'élément de remplissage
au moins sur une zone latérale (55), et que le déviateur (23) en forme de petit parapluie
est prévu sur le deuxième élément (52) de sonde.