[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Absaugen von
Flüssigkeit aus einem Behälter nach den Oberbegriffen der nebengeordneten Ansprüche
1 und 3.
[0002] Um z.B. Abwasser oder sonstige Flüssigkeiten aus einem belüfteten Behältnis abzuleiten,
ohne daß ein natürliches Gefälle zur Verfügung steht, gelangen Vakuumabsauganlagen
zur Anwendung. Dabei findet sich nicht nur ein Einsatz in stationären Bereichen, sondern
auch bei mobilen Einrichtungen wie z.B. Schiffen, Eisenbahnen oder Flugzeugen. Die
in einem Behältnis angesammelte Flüssigkeit wie Fäkalwasser wird von einem Tank über
eine Unterdruckleitung einem weiteren Sammelbehältnis oder ähnlichem zugeführt, um
sodann z.B. abgepumpt zu werden.
[0003] Die in dem Behältnis angesammelte Flüssigkeit kann über ein Steigrohr abgesaugt werden,
das seinerseits mit einer Unterdruckquelle im Bedarfsfall verbindbar ist. Zwischen
der Unterdruckquelle und dem Steigrohr sind Absperrvorrichtungen wie Ventile vorgesehen.
Am Ende eines Absaugvorganges wird über das Steigrohr ein Flüssigkeitgasgemisch angesaugt.
Dies bedeutet, daß sich Flüssigkeit vor der Absperrvorrichtung ansammeln kann, und
zwar auch dann, wenn das Absaugen intervallmäßig erfolgt, d.h. abgewartet wird, daß
sich Flüssigkeiten von dem Flüssigkeitgasgemisch vor der Absperrvorrichtung angesammelt
hat, um sodann durch kurzzeitiges Öffnen der Absperrvorrichtung weitere Flüssigkeit
abzusaugen.
[0004] Diesem "Nachsaugen" sind Grenzen gesetzt, um den Unterdruck in der Unterdruckleitung
nicht unnötig abzubauen. Erfahrungen mit bekannten Vorrichtungen haben gezeigt, daß
sich vor der Absperrvorrichtung Restflüssigkeit in der Menge von 2 bis 3 Liter ansammelt.
Sofern entsprechende Vorrichtungen im Freien oder nicht erwärmten Räumen genutzt werden,
muß in der kalten Jahreszeit darauf geachtet werden, daß die Restflüssigkeit nicht
gefriert, da andernfalls die Gefahr des Platzens der Rohrleitung erwächst bzw. die
Absperrvorrichtung durch Eisbildung versperrt wird.
[0005] Aus der GB 2 198 484 A ist eine Vorrichtung zum Heben von Flüssigkeiten aus einem
Behälter mittels zwei Leitungen bekannt, deren Ansaugöffnungen auf gleichem Niveau
verlaufen. Nach der GB 2 131 098 A wird eine Klärgrube über eine an eine Unterdruckquelle
anschließbare Leitung entsorgt.
[0006] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren und eine Vorrichtung nach
dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bzw. Anspruchs 3 so weiterzubilden, daß ohne steuerungstechnischen
Aufwand und mit konstruktiv einfachen Maßnahmen sichergestellt ist, daß sich trotz
Ansaugens eines Flüssigkeitgasgemisches in der die Flüssigkeit absaugenden Leitung
nur eine geringe Menge an Restflüssigkeit ansammelt, die selbst bei Erstarren zu keiner
Beeinträchtigung der Vorrichtung führen kann, wobei das unerwünschte häufige "Nachsaugen"
vermieden werden soll. Mit anderen Worten soll das Problem gelöst werden, daß beim
Absaugen von Flüssigkeit aus einem belüfteten Behälter verhindert wird, daß größere
Flüssigkeitsmengen in der Leitung verbleiben, nachdem der Absaugvorgang beendet ist.
[0007] Verfahrensmäßig wird die Aufgabe durch die dem Kennzeichen des Anspruchs 1 zu entnehmenden
Maßnahmen gelöst.
[0008] Durch die erfindungsgemäße Lehre wird durch die in der ersten Leitung mündende zweite
Leitung sichergestellt, daß dann, wenn über die erste Leitung das unerwünschte Flüssigkeitgasgemisch
angesaugt wird, ein weiteres Ansaugen über die erste Leitung dadurch unterbunden wird,
daß über die zweite Leitung im wesentlichen ausschließlich Gas angesaugt wird. Da
dieses leichter als das Flüssigkeitgasgemisch ist, ist weitgehend sichergestellt,
daß sich in der zu der Unterdruckquelle führenden Leitung nur noch sehr wenig Restwasser
ansammeln kann, das zu einer Beeinträchtigung auch dann nicht führen kann, wenn z.B.
bei tiefen Temperaturen ein Erstarren erfolgt. Folglich sind weder aufwendige Schaltmechanismen
erforderlich, durch die sichergestellt werden soll, daß ein Ansaugen von Flüssigkeitgasgemisch
unterbleibt, noch sind besondere Isoliermaßnahmen oder ähnliches im Bereich der Leitung
erforderlich, in der sich Flüssigkeit ansammeln kann.
[0009] Vorrichtungsmäßig wird die Aufgabe durch die dem Kennzeichen des nebengeordneten
Anspruchs 3 zu entnehmenden Maßnahmen gelöst.
[0010] Erfindungsgemäß wird eine vorzugsweise parallel zu dem in dem Behälter verlaufenden
Abschnitt der ersten Leitung eine mit dieser in Verbindung stehende zweite Leitung
angeordnet, die jedoch oberhalb der Öffnung der ersten Leitung endet. Mit anderen
Worten liegt die Öffnung der ersten Leitung, über die die Flüssigkeit an sich abgesaugt
wird, zwischen der Öffnung der zweiten Leitung und dem Behälterboden. Die Öffnung
der von der ersten Leitung ausgehenden zweiten Leitung ist nun mit einem Element wie
Schwimmkörper verschließbar, und zwar dann, wenn die Öffnung mit Flüssigkeit bedeckt
ist. Um ein sicheres Anlegen des Schwimmkörpers an der Öffnung der zweiten Leitung
zu gewährleisten, ist das Element, also der Schwimmkörper von z.B. einer Aufnahme
wie Käfig umgeben, die von der zweiten Leitung ausgeht.
[0011] Soll nun ein gefüllter Behälter geleert werden, so wird nach Anschließen des Steigrohres
an eine Unterdruckquelle Flüssigkeit über die tiefer liegende Öffnung, also über die
erste Leitung abgesaugt. Die zweite mit ihrer Öffnung höher liegende Leitung ist über
den Schwimmkörper verschlossen. Ein Teil der über die erste Leitung abgesaugten Flüssigkeit
gelangt in die zweite Leitung, so daß diese gefüllt wird. Sobald die Flüssigkeit aus
dem Behälter soweit abgesaugt ist, daß über die erste Leitung, also das Steigrohr
ein Flüssigkeitgasgemisch angesaugt wird, befindet sich die Öffnung der zweiten Leitung
oberhalb der Flüssigkeitsoberfläche mit einem Abstand, daß das Verschlußelement, also
der Schwimmkörper nicht mehr durch die Flüssigkeit gegen die Öffnung auftriebsbedingt
gedrückt wird. Die Länge der zweiten Leitung und damit das Gewicht der in dieser vorhandenen
Wassersäule ist nun so gewählt, daß der in der ersten Leitung herrschende Unterdruck
überwunden wird und somit das Gewicht der Flüssigkeitssäule das die Öffnung verschließende
Element wegdrückt, so daß die Flüssigkeit aus der zweiten Leitung in den Behälter
fließt. Nach dieser "spontanen" Entleerung kann über die mit ihrer Öffnung höher liegende
zweite Leitung Gas angesaugt werden, so daß über den in dem Behälter verlaufenden
Abschnitt der ersten Leitung kein weiteres Flüssigkeitgasgemisch in die Absaugleitung
gefördert wird. Sollte die Öffnung der ersten Leitung noch geringfügig in der Flüssigkeit
eingetaucht sein, so ist allein eine geringe Wassersäule im Bereich der Öffnung zu
beobachten.
[0012] Durch die erfindungsgemäße Lehre ist demzufolge ein selbstätiges und nahezu schlagartiges
Umschalten des Absaugens eines Flüssigkeitgasgemisches zu einem Absaugen von nur Gas
gegeben, wodurch sichergestellt ist, daß sich keine nennenswerte Flüssigkeitsmenge
insbesondere vor oder gegebenenfalls nach der Absperrvorrichtung in der Absaugleitung
ansammeln kann. Gleichzeitig wird das unerwünschte Nachsaugen, wodurch unnötige Druckverluste
in dem Unterdrucksystem auftreten, nicht mehr erforderlich.
[0013] Die in der zweiten Leitung angesammelte und in den Behälter zurückfließende Flüssigkeitsmenge
weist ein Volument auf, das demjenigen entspricht, um den Behälter soweit wieder anzufüllen,
daß die Öffnung der ersten Leitung durch Flüssigkeit wieder so verschlossen ist, daß
ein weiteres Ansaugen von Flüssigkeitgasgemisch vermieden wird.
[0014] Weitere Einzelheiten, Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich nicht nur
aus den Ansprüchen, den diesen zu entnehmenden Merkmalen -für sich und/oder in Kombination-,
sondern auch aus der nachfolgenden Beschreibung eines der Zeichnung zu entnehmenden
bevorzugten Ausführungsbeispiels.
[0015] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Prinzipdarstellung einer Vorrichtung zum Absaugen von Flüssigkeit mit einem mit
Flüssigkeit gefüllten Behälter und
- Fig. 2
- die Vorrichtung nach Fig. 1 mit weitgehend entleertern Behälter.
[0016] In den Fig., in denen gleiche Elemente mit gleichen Bezugszeichen versehen sind,
ist rein schematisch eine Vorrichtung zum Absaugen von in einem Behälter (10) angesammelter
Flüssigkeit wie z.B. Abwasser dargestellt.
[0017] Bei dem Behälter (10) kann es sich um einen quader- und zylinderförmigen, belüfteten
Behälter handeln, in dem z.B. über nicht dargestellte Zuleitungen von in mobilen Einrichtungen
wie z.B. Eisenbahnwagen, Schiffen oder Flugzeugen vorhandenen Wascheinrichtungen oder
Toilettenanlagen stammendes Abwasser (12) angesammelt wird. Um das Behältnis (10)
zu entleeren, ist eine Saugleitung (14) vorgesehen, die einen im wesentlichen innerhalb
des Behältnis (10) vertikal verlaufenden Abschnitt (16) und einen außerhalb des Behälters
(10) verlaufenden Abschnitt (18) umfaßt, der über eine Senke wie Siphon (20) an eine
nicht dargestellte Unterdruckquelle (Anschluß 22) anschließbar ist. Zwischen dem Anschluß
(22) und der Senke (20) ist eine Absperrvorrichtung wie z.B. Ventil (24) angeordnet,
das dann geöffnet wird, wenn der Behälter (10) entleert werden soll.
[0018] Von dem innerhalb des Behälters (10) verlaufenden Abschnitt (16), der auch als Steigrohr
zu bezeichnen ist, geht über ein Verbindungsstück wie T-Stück (26) eine zweite Leitung
(28) aus, die innerhalb des Behälters (10) in etwa parallel zu dem Steigrohr (16)
verläuft.
[0019] Wie die zeichnerischen Darstellungen verdeutlichen, mündet das Steigrohr (16) mit
seiner Öffnung (30) im geringeren Abstand zum Behälterboden (32) als die Öffnung (34)
der zweiten Leitung (28).
[0020] Die Öffnung (34) der Leitung (28) ist mit einem Schwimmkörper (36) solange verschließbar,
wie die Öffnung (30) in der Flüssigkeit (12) eingetaucht ist.
[0021] Der Schwimmkörper (36) ist von einer Aufnahme wie Käfig (38) umgeben, der von der
zweiten Leitung (28) ausgeht. Hierdurch ist sichergestellt, daß der Schwimmkörper
(36) im gewünschten Umfang die Öffnung (34) verschließen kann.
[0022] Der Käfig (38) weist erforderliche Durchbrechungen auf, damit Flüssigkeit in das
Käfiginnere eindringen und damit der Schwimmkörper (36) die Öffnung (34) verschließen
kann. Die Form der Durchbrechungen ist dabei so gewählt, daß ein Verstopfen durch
in der Flüssigkeit (12) vorhandenen Feststoffen nicht möglich ist. Sollten dennoch
in den Bereich zwischen dem Schwimmkörper (36) und der Öffnung (34) entsprechende
Reste gelangen, so wird durch die dort vorhandene Sogwirkung ein quasi Selbstreinigen
des Schwimmkörpers (36) erfolgen, wodurch dieser wiederum die Öffnung (34) dicht verschließen
kann.
[0023] Soll nun der Behälter (10) entleert werden, also wenn Flüssigkeit entsprechend der
Darstellung der Fig. 1 in dem Behälter (10) angesammelt ist, so wird die Absaugleitung
(14) über den Anschluß (22) mit einer Unterdruckquelle verbunden. Gleichzeitig wird
die Absperrvorrichtung (24) geöffnet. Über die Öffnung (30) des Steigrohrs (16) wird
sodann Flüssigkeit abgesaugt. Die zweite Leitung (28) ist über den Schwimmkörper (36)
verschlossen. Dennoch sammelt sich in der Leitung (28) Flüssigkeit an, die über die
Verbindung (26) in die Leitung (28) strömt.
[0024] Durch das Absaugen der Flüssigkeit sinkt der Flüssigkeitsspiegel in dem Behälter
(10). Liegt der Flüssigkeitsspiegel unterhalb der Öffnung (34) der Leitung (28), so
wird diese weiterhin aufgrund des in der Absaugleitung (14) herrschenden Unterdrucks
durch den Schwimmkörper (36) verschlossen.
[0025] Sobald der Flüssigkeitsspiegel auf ein der Fig. 2 zu entnehmendes Niveau absinkt,
wird über das Steigrohr (16) ein Flüssigkeitgasgemisch angesaugt, wodurch ein Druckabbau
in der Absaugleitung (14) erfolgt. Die Länge der Leitung (28), also das Gewicht der
Wassersäule ist nun so gewählt, daß dieses beim Ansaugen des Flüssigkeitgasgemisches
den in der Absaugleitung (14) herrschenden Unterdruck überwindet, so daß folglich
das Element (36) die Öffnung (34) nicht mehr verschließen kann. Die Flüssigkeitssäule
drückt das Element (36) in Richtung des Behälterbodens (32), wodurch gleichzeitig
ein Entleeren der Leitung (28) erfolgt. Sodann wird über die Öffnung (34) Gas angesaugt
werden, so daß über das Steigrohr (16) kein weiteres Flüssigkeitgasgemisch angesaugt
und in den Abschnitt (18) der Absaugleitung (14) gelangen kann. Folglich kann sich
im Bereich vor der Absperrvorrichtung, also in der Senke (20) keine wesentlichen Flüssigkeitsreste
mehr ansammeln.
[0026] Aufgrund des durch das Ansaugen des Gases hervorgerufenen Druckabfalls in der Absaugleitung
(14) kann über eine nicht dargestellte Steuerung die Absperrvorrichtung (24) geschlossen
werden. Sodann kann der Behälter (10) erneut gefüllt werden, um nach dessen Befüllen
den zuvor beschriebenen Absaugvorgang durchzuführen.
[0027] Zu den Abmessungen ist zu bemerken, daß der Behälter (10) eine Höhe von 150 cm aufweisen
kann. Bei zylindrischem Behälter kann der Durchmesser 80 bis 100 cm betragen. Der
Abstand zwischen den Öffnungen (30) und (32) braucht nur wenige cm, z.B. 5 cm betragen,
um das erfindungsgemäß vorgeschlagene selbstätige Umschalten des Ansaugens von Flüssigkeitgasgemisch
zu Gas zu ermöglichen. Die Länge der Leitung (28) ist so zu wählen, daß der Schweredruck
der Flüssigkeitssäule größer als der in der Absaugleitung (14) herrschende Unterdruck
bei Ansaugen des Flüssigkeitgasgemisches ist.
[0028] Im Bereich der Behälteröffnung kann das Steigrohr (16) eine mit dem Bezugszeichen
(40) versehene Bohrung aufweisen, durch die sichergestellt werden soll, daß der Behälter
(10) nicht entleert werden kann, wenn der außerhalb des Behälters (14) verlaufende
Abschnitt (18) z.B. im Bereich der Senke eine Undichtigkeit aufweist oder bricht.
Die Bohrung (40) verhindert die Heberwirkung. Dabei weist die Bohrung (40) einen lichten
Durchmesser auf, der einen merklichen Druckabbau innerhalb der Leitung (14) während
des Absaugens nicht zuläßt, wodurch andernfalls die Saugwirkung beim Entleeren des
Behälters (10) beeinträchtigt werden würde.
[0029] Selbstverständlich ist die erfindungsgemäße Lehre dann realisierbar, wenn die erste
Leitung außerhalb des Behälters verläuft und nur in dessen Bodenbereich in diesem
mündet.
1. Verfahren zum Absaugen von Flüssigkeit (12) aus einem Behälter (10) über eine an eine
Unterdruckquelle anschließbare erste Leitung (16), von der eine zweite Leitung (28)
ausgeht, wobei die Öffnungen (30, 34) der ersten und zweiten Leitung im Bereich des
Behälterbodens (32) verlaufen und wobei dann über die erste Leitung ein Flüssigkeitsgasgemisch
angesaugt wird, wenn der Flüssigkeitsstand in dem Behälter bis in die Nähe der Öffnung
(30) der ersten Leitung abgesunken ist.
gekennzeichnet durch
die Verfahrensschritte
- die von der ersten Leitung (10) ausgehende zweite Leitung (28) wird über ein von
der Flüssigkeit (12) aufgetriebenes Element (36) verschlossen,
- über die erste Leitung wird bei gleichzeitigem Füllen der zweiten Leitung mit Flüssigkeit
im wesentlichen Flüssigkeit abgesaugt,
- bei Ansaugen von Flüssigkeitgasgemisch über die erste Leitung überwindet der in
der zweiten Leitung von der Flüssigkeit hervorgerufene Schweredruck den in der ersten
Leitung herrschenden Unterdruck, so daß die Flüssigkeit das Element von der Öffnung
(34) wegdrückt und die Flüssigkeit in den Behälter (10) zurückfließt,
- anschließend wird Gas über die geöffnete zweite Leitung unter Vermeidung weiteren
Ansaugens von Flüssigkeitgasgemisch über die erste Leitung angesaugt.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß durch aus der zweiten Leitung (28) zurückfließende Flüssigkeitsmenge die Öffnung
(30) der ersten Leitung (16) zur Vermeidung eines weiteren Ansaugens von Flüssigkeitgasgemisch
mit Flüssigkeit verschlossen wird.
3. Vorrichtung zum Absaugen von Flüssigkeit (12) aus einem Behälter (10) über eine im
Bereich des Bodens (32) des Behälters verlaufenden Öffnung (30) einer an eine Unterdruckquelle
anschließbaren ersten Leitung (14, 16, 18), von der eine zweite Leitung (28) ausgeht,
deren Öffnung (34) im Bereich des Bodens des Behälters verläuft,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Öffnung (34) der zweiten Leitung (28) zum Boden des Behälters (10) einen größeren
Abstand als die Öffnung (30) der ersten Leitung (16) aufweist und flüssigkeitsauftriebsbedingt
von einem Element (36) verschließbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die zweite Leitung (28) parallel oder im wesentlichen parallel zu dem innerhalb
des Behälters (10) vorhandenen Abschnitt der ersten Leitung (16) verläuft.
5. Vorrichtung nach zumindest Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die zweite Leitung (28) im wesentlichen senkrecht in dem in dem Behälter (10)
verlaufenden Abschnitt der ersten Leitung (10) mündet.
6. Vorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Element (36) ein kugelförmiger Schwimmkörper ist, der von einer von der zweiten
Leitung (28) ausgehenden Aufnahme wie Käfig (38) umgeben ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei Ansaugen von Flüssigkeitgasgemisch über die erste Leitung (14) der in der
ersten Leitung herrschende Druck kleiner als der von der in der zweiten Leitung (28)
vorhandenen Flüssigkeitssäule hervorgerufene Schweredruck ist.
8. Vorrichtung nach zumindest Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der in dem Behälter (10) verlaufende Abschnitt (16) der ersten Leitung im wesentlichen
vertikal verläuft.
9. Vorrichtung nach zumindest Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest eine der Leitungen im Bereich des oberen Behälterrandes eine Durchbrechung
aufweist.
10. Vorrichtung nach zumindest Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die in der zweiten Leitung (28) angesammelte und in den Behälter (10) zurückfließende
Flüssigkeit ein Volumen aufweist, das dem Volumen entspricht, um den Behälter über
die Öffnung (30) der ersten Leitung (16) mit Flüssigkeit aufzufüllen.
1. A process for sucking up liquid (12) from a container (10) via a first line (16) which
is connectable to a negative pressure source and from which line proceeds a second
line (28), where the openings (34, 34) of said first and second lines are in the vicinity
of the container bottom (32) and where a liquid/gas mixture is sucked in via said
first line once the liquid level in said container has dropped to near said opening
(30) of said first line,
characterized by
the following process steps:
- said second line (28) extending from said first line (16) is sealed by an element
(36) floating on said liquid (12),
- liquid is substantially sucked up via said first line while said second line is
being filled simultaneously with liquid,
- during suction of said liquid/gas mixture via said first line, the gravity pressure
created in said second line by said liquid overcomes the negative pressure prevailing
in said first line, so that said liquid presses the element away from said opening
(34) and said liquid flows back into said container (10),
- gas is then sucked in via said opened second line while avoiding the further intake
of said liquid/gas mixture via said first line.
2. A process according to Claim 1,
wherein
said liquid quantity flowing back out of said second line (28) seals said opening
(30) of said first line (16) in order to prevent the further intake of said liquid/gas
mixture.
3. A device for sucking up liquid (12) from a container (10) via an opening (30) located
in the vicinity of the bottom (32) of the container of a first line (14, 16, 18) connectable
to a negative pressure source, from which first line extends a second line (28) whose
opening (34) is in the vicinity of the bottom of said container,
wherein
said opening (34) of said second line (28) is at a greater distance from said bottom
of said container (10) than said opening (30) of said first line (16) and is sealable
by an element (36) that floats on said liquid.
4. A device according to Claim 3,
wherein
said second line (28) is parallel or substantially parallel to that section of said
first line (16) inside said container (10).
5. A device according to Claim 3 at least,
wherein
said second line (28) merges substantially vertically into that section of said first
line (16) inside said container (10).
6. A device according to Claim 3,
wherein
said element (36) is a spherical float surrounded by a receptacle such as a cage (38)
extending from said second line (28).
7. A device according to Claim 3,
wherein
during intake of said liquid/gas mixture via said first line (14) the pressure prevailing
in said first line is less than the gravity pressure caused by the liquid column present
in said second line (28).
8. A device according to Claim 3 at least,
wherein
that section (16) of said first line which is inside said container (10) is substantially
vertical.
9. A device according to Claim 3 at least,
wherein
at least one of said lines has an opening in the vicinity of the upper edge of said
container.
10. A device according to Claim 3 at least,
wherein
the liquid collected in said second line (28) and flowing back into said container
(10) has a volume corresponding to the volume necessary to fill said container with
liquid above said opening (30) of said first line (16).
1. Procédé pour aspirer un liquide (12) d'un récipient (10) au moyen d'une première canalisation
(16) qui peut être raccordée à une source de dépression et dans laquelle débouche
une seconde canalisation (28), procédé dans lequel des orifices (30, 34) dans lesdites
première et seconde canalisations sont placés à proximité du fond (32) dudit récipient
et dans lequel la première canalisation aspire un mélange de liquide et de gaz dès
que le niveau dudit liquide dans ledit récipient descend et s'approche de l'orifice
(30) de ladite première canalisation,
caractérisé en ce
qu'il comporte les étapes suivantes:
- ladite seconde canalisation (28) débouchant dans ladite première canalisation (16)
est obturée par un élément obturateur (36) qui flotte sur ledit liquide (12);
- ladite première canalisation aspire pour l'essentiel du liquide alors que ladite
seconde canalisation est simultanément remplie de liquide;
- lorsque ladite première canalisation aspire le mélange de liquide et de gaz, la
pression gravitationnelle provoquée par le liquide dans ladite seconde canalisation
dépasse la dépression qui règne dans ladite première canalisation et de cette façon,
le liquide repousse l'élément obturateur (36) de l'orifice (34) et permet ainsi au
liquide de retourner en s'écoulant dans ledit récipient (10);
- ensuite, du gaz est aspiré par ladite seconde canalisation ouverte, tout en évitant
de continuer à aspirer un mélange de liquide et de gaz à travers ladite première canalisation.
2. Procédé selon la revendication 1
caractérisé en ce que
le volume de liquide s'écoulant de ladite seconde canalisation (28) bouche ledit orifice
(30) de ladite première canalisation (16) par du liquide afin d'empêcher l'aspiration
continue d'un mélange de liquide et de gaz.
3. Procédé pour aspirer un liquide (12) d'un récipient (10) à travers un orifice (30)
placé à proximité du fond (32) dudit récipient au moyen d'une première canalisation
(14, 16, 18) pouvant être raccordée à une source de dépression et dans laquelle débouche
une seconde canalisation (28) dont l'orifice (34) est placé à proximité du fond dudit
récipient,
caractérisé en ce que
ledit orifice (34) de ladite seconde canalisation (28) présente une distance supérieure
par rapport au fond dudit récipient (10) que ledit orifice (30) de ladite première
canalisation (16), et que ledit orifice (34) peut être obturé par un élément obturateur
(36) en fonction de sa flottaison sur le niveau de liquide.
4. Procédé selon la revendication 3
caractérisé en ce que
ladite seconde canalisation (28) est montée de façon parallèle ou sensiblement parallèle
à la section (16) de ladite première canalisation qui se trouve à l'intérieur dudit
récipient (10).
5. Procédé au moins selon la revendication 3
caractérisé en ce que
ladite seconde canalisation (28) débouche sensiblement de façon verticale dans la
section (16) de ladite première canalisation qui se trouve à l'intérieur dudit récipient
(10).
6. Procédé selon la revendication 3
caractérisé en ce que
ledit élément obturateur (36) a la forme d'un flotteur sphérique, logé dans une enveloppe,
par exemple en forme de cage (38), qui est montée sur ladite seconde canalisation
(28).
7. Procédé selon la revendication 3
caractérisé en ce que
la pression qui règne dans ladite première canalisation (16) est plus faible que la
pression gravitationnelle provoquée par la colonne de liquide se trouvant dans ladite
seconde canalisation (28) lors d'une aspiration d'un mélange de liquide et de gaz
à travers ladite première canalisation.
8. Procédé au moins selon la revendication 3
caractérisé en ce que
la section (16) de ladite première canalisation qui se trouve à l'intérieur dudit
récipient (10) est montée de façon sensiblement verticale.
9. Procédé au moins selon la revendication 3
caractérisé en ce
qu'au moins une des canalisations présente une ouverture dans la région du bord supérieur
dudit récipient (10).
10. Procédé au moins selon la revendication 3
caractérisé en ce que
le liquide accumulé dans ladite seconde canalisation (28) et qui retourne en s'écoulant
dans ledit récipient (10) possède un volume qui correspond au volume nécessaire pour
remplir de liquide ledit récipient à un niveau plus élevé que celui dudit orifice
(30) de ladite première canalisation (16).