[0001] Die Erfindung betrifft eine Feuerwaffe, insbesondere Handfeuerwaffe, mit einem Lauf,
einem Verschluß, einem Verriegelungssystem, einer Schließfeder, einem Abzugssystem,
einem Schlagbolzen und einem Griffstück und einer Visiereinrichtung, wobei Lauf, Verschluß,
Verriegelungssystem und Schließfeder als Einheit vom Griffstück abnehmbar sind. Eine
derartige Feuerwaffe ist bereits bekannt.
[0002] Systeme zum Wechseln des Laufes einer Feuerwaffe, insbesondere einer Sport-oder wettkampfmäßig
verwendeten Waffe, sind bereits bekannt und dienen dazu, Läufe mit unterschiedlicher
Länge, verschiedenem Kaliber oder Innenprofil an der übrigen Feuerwaffe anzubringen.
[0003] Weiters ist bekannt, an der Laufmündung einen Kompensator bzw. Ausgleicher anzubringen,
der unter Ausnutzung der Energie der Pulvergase Rückstoß und Hochschlag der Waffe
beim Schuß kompensiert. Normalerweise wird der Kompensator in einem Fachbetrieb nachträglich
mit dem Lauf der Waffe fest verbunden, und somit wird die Feuerwaffe mit erheblichem
Aufwand den Wünschen und Bedürfnissen des Benutzers angepaßt. Diese Systeme haben
also den Nachteil, daß es für den Benutzer praktisch nicht möglich ist, eine Waffe
mit unterschiedlichen Kompensatortypen auszustatten.
[0004] Zwar sind auch Systeme bekannt, bei denen der Kompensator mit einer Art Bajonettverschluß
befestigt und gegen Lösen mittels eines federbelasteten Kolbens gesichert ist, doch
ist der Kompensator am Verschlußschlitten angebracht und bewegt sich daher bei jedem
Schuß teleskopartig bezüglich des Laufes, was unerwünscht ist.
[0005] Jedenfalls ist den Erfindern kein System bekannt, mit dem einerseits der Lauf und
anderseits der Kompensator einer Feuerwaffe ohne weiteres durch den Benutzer ausgetauscht
werden kann.
[0006] Aus US-A-2,989,693 und US-A-3,306,168 geht eine Handfeuerwaffe mit einem Lauf, einem
Verschluß, einem Verriegelungssystem, einer Schließfeder, einem Abzugssystem, einem
Schlagbolzen und einem Griffstück sowie einer Visiereinrichtung hervor, wobei der
Lauf, der Verschluß, das Verriegelungssystem und die Schließfeder als Einheit vom
Griffstück abnehmbar sind. Bei diesen Aubildungen wird der Lauf direkt mit dem Griffstück
verbunden.
[0007] Eine ähnliche Ausbildung ist bei der Luger 08 - Pistole verwirklicht, bei welcher
der Lauf in Längsrichtung verschiebbar gelagert ist, was dazu dient, den Verschluß
zu entriegeln und dadurch durch den Gaßdruck öffenbar zu machen.
[0008] Gemäß GB-A- 0156518 ist der Lauf über eine Laufhalterung ebenfalls direkt am Grifftstück
befestigt, wobei die Waffe ohne Gehäuseoberteil gefertigt ist, wobei die Trennung
zwischen Lauf und Griffstück nur wegen eines leichteren Zerlegens vorgesehen ist.
[0009] Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines Systems zum Wechseln des Laufes einer
Feuerwaffe, mit dem der Benutzer den Lauf problemlos und mit wenigen einfachen Handgriffen
modular auswechseln und somit einen Lauf wählen kann, dessen Länge, Kaliber und Innenprofil
nach den jeweiligen Bedürfnissen des Benutzers gewählt sind.
[0010] Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines Systems, mit dem nicht nur
der Lauf der Waffe, sondern auch der Kompensator leicht und einfach ausgewechselt
und dem jeweils verwendeten Lauf bzw. der mit diesem Lauf ausgestatteten Feuerwaffe
angepaßt werden kann, sodaß letztlich eine Feuerwaffe zusammengesetzt werden kann,
die optimale Eigenschaften für den Benutzer aufweist.
[0011] Diese Ziele werden mit einem System der eingangs angegebenen Art dadurch erreicht,
daß erfindungsgemäß der Lauf in einem Gehäuseteil starr montiert ist, in welchem der
Verschluß und das Verriegelungssystem samt Schließfeder bewegbar gelagert ist und
welcher Verbindungsmittel zur starren Anbringung am Griffstück aufweist, wobei an
dem der Laufmündung entsprechenden Ende des Gehäuseteils das mündungsseitige Ende
des Laufes spielfrei gelagert ist.
[0012] Auf diese Weise schafft die Erfindung ein System für eine Feuerwaffe, insbesondere
eine Pistole, bei dem der Lauf samt Verschluß, Verriegelungssystem, Schließfeder und
Schlagbolzen mit einem eigenen Gehäuseteil zu einer schußfähigen Baueinheit zusammengebaut
ist, die als Ganzes von dem mit dem Abzugssystem versehenen Griffstück abgenommen
und auch auf seine Funktionsfähigkeit geprüft werden kann. Der Lauf kann ohne weiteres
dem Gehäusetell entnommen und gegen einen anderen ausgewechselt werden. Der Gehäuseteil
ist mit einer üblichen Visiereinrichtung versehen. Erst eine solche Ausbildung ermöglicht
es, bei ein- und demselben Grundgerüst der Waffe, was insbesondere für Sportschützen
wichtig ist, weil die Waffe immer gleich gut in der Hand liegt, unterschiedliche Läufe
und an diese angeapßte Kompensatoren zu verwenden. Die spielfreie Lagerung des Laufes
an seinem mündungsseitigen Ende hilft dazu, ein spielfreies Anbringen des Laufes im
Gehäuseteil zu erreichen, was für eine hohe Schußgenauigkeit erforderlich ist.
[0013] Das Verriegelungssystem kann starr, halbstarr oder vom Druck der Pulvergase gesteuert
sein oder auch von einem einfachen Feder-Masse-Verschluß gebildet sein, wobei die
erfindungsgemäße Ausbildung unter Beibehaltung der Vorteile auch an Maschinenpistolen
Anwendung finden kann.
[0014] Ein beträchtlicher Vorteil der Erfindung ist darin begründet, daß sich beim Schuß
der Lauf nicht bewegt, sodaß es keine daraus resultierenden Probleme beim Repetieren
geben kann.
[0015] Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung für eine Feuerwaffe mit gasdruckgesteuertem
Verriegelungssystem, das eine gasdruckbeaufschlagte, auf den Verschluß wirkende Federführungsbuchse
aufweist, zeichnet sich dadurch aus, daß sowohl die Federführungsbuchse als auch die
Schließfeder den Lauf umgebend angeordnet ist und daß die Schließfeder an der Federführungsbuchse
abgestützt ist. Auf diese Weise wird ein schlanker und niedriger Gehäuseteil erzielt.
[0016] Weiters ist von Vorteil, wenn der Innenraum des Gehäuseteiles zylindrisch gestaltet
ist und der Lauf, der Verschluß, das Verriegelungssystem, die Schließfeder und der
Schlagbolzen in dem Gehäuseteil mit Hilfe eines am Lauf angreifenden, quer hiezu im
Gehäuseteil verschiebbaren Schiebers gesichert sind. Somit wird eine äußerst einfache
Demontage und Montage des auswechselbaren Laufes erzielt.
[0017] Dabei ist zweckmäßig, wenn der Lauf an der Außenseite mit einer senkrecht zu seiner
Längsachse ausgebildeten Nut versehen ist, in die der Schieber eingreift. Durch diese
Maßnahme ist der Lauf in Axialrichtung der Waffe gesichert.
[0018] Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist der Gehäuseteil entlang
einer Ebene auf das Griffstück der übrigen Feuerwaffe aufgesetzt, in einem, vorzugsweise
dem verschlußseitigen Endbereich mit Vorsprüngen versehen, die in Ausnehmungen im
Griffstück eingreifen, und weist in einem Abstand von den Vorsprüngen einen Schloßteil
auf, der mit einem weiteren, am Griffstück vorgesehenen Schloßteil lösbar verriegelt
ist. Dies ergibt eine einfache, aber genaue Herstellungsmöglichkeit und leichte Zusammensetzbarkeit
der Waffenteile.
[0019] Dabei kann der am Gehäuseteil angeordnete Schloßteil wenigstens eine querverlaufende
rinnenförmige, hinterschnittene Ausnehmung und der am Griffstück vorgesehene Schloßteil
einen um eine querverlaufende Achse drehbar gelagerten Riegel aufweisen, der von zwei
parallelen ebenen Flächen und von zwei Zylinderflächen begrenzt ist. Dies ergibt ein
einfach zu betätigendes und dennoch höchst zuverlässiges Schloß, das in der Waffe
wenig Platz beansprucht.
[0020] Um die Bewegung des Verschlusses zu begrenzen, können am Verschluß zum Lauf parallele
Führungsbahnen ausgebildet sein, deren Enden bei geöffnetem Verschluß an am Griffstück
angeordneten Anschlägen anliegen. Damit der Verschluß nicht unbeabsichtigt aus dem
Gehäuseteil herausgezogen werden kann wenn die Baueinheit vom Griffstück abgenommen
ist, in welchem Zustand die Anschläge unwirksam sind, kann am Lauf an vorbestimmter
Stelle ein Bund ausgebildet sein, der bei vom Griffstück abgenommener Baueinheit als
Anschlag für die Federführungsbuchse dient.
[0021] In weiterer Ausbildung des Erfindungsgegenstandes kann zur spielfreien Lagerung des
mündungsseitigen Endes des Laufes ein das vordere Ende des Laufes spielfrei aufnehmender
Kompensator bzw. eine Gehäuseverlängerung in das der Laufmündung entsprechende Ende
des Gehäuseteiles einsetzbar sein. Dies erlaubt dem Benutzer, nicht nur den Lauf der
Waffe seinen Bedürfnissen anzupassen, sondern auch für den jeweiligen Lauf den passendsten
Kompensator zu wählen. Hiemit schafft die Erfindung ein Baukastensystem, das dem Benutzer
ermöglicht, ohne fremde Hilfe und ohne Werkzeug, an jedem Ort und in kürzester Zeit
bei gleichbleibenden übrigen Bauteilen, wie Griffstück samt Abzugssystem, Gehäuseteil,
Verschluß und Verriegelungssystem, durch Auswechseln des Laufes und/oder Kompensators
eine Feuerwaffe mit unterschiedlichen Eigenschaften zu erhalten, die unter den verschiedensten
Umständen jeweils die beste Schußgenauigkeit gewährleistet. Ein wesentlicher Effekt
liegt darin, daß das Gewicht des Kompensators keinen Einfluß auf das Repetieren hat,
weil sich hiebei der Lauf nicht bewegt. Im Falle einer Gehäuseverlängerung besteht
außerdem die Möglichkeit, das Korn der Visiereinrichtung an der Gehäuseverlängerung
anzubringen und auf diese Weise eine längere Visierlinie zu erzielen.
[0022] Dabei kann der Kompensator bzw. die Gehäuseverlängerung einen zylindrischen Ansatz
mit einer radial vorspringenden Nase aufweisen und der Gehäuseteil mit einer zylindrischen
Ausnehmung zur Aufnahme des Ansatzes, in der eine Bajonettverschluß-Aussparung ausgebildet
ist, und mit einem parallel zur Längsachse des Gehäuseteiles verschiebbaren, federbelasteten
Raststift versehen sein, der in seiner Ruhelage in eine Öffnung des Kompensators bzw.
der Gehäuseverlängerung eingreift. Dies erleichtert das Wechseln des Kompensators,
wenn der Benutzer mit den hiezu erforderlichen Handgriffen von anderen (z.B. aus dem
US-Patent 4,207,799 bekannten) Kompensatoren her vertraut ist.
[0023] Nachstehend wird die Erfindung anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispielas näher
erläutert, das in den Zeichnungen schematisch dargestellt ist; es zeigen
- Fig. 1
- eine Seitenansicht einer zusammengebauten Pistole, teilweise im Schnitt zur Darstellung
der Verbindung der Baueinheit mit dem Griffstück,
- Fig. 2
- das Griffstück und die hievon abgenommene Baueinheit der Pistole in Seitenansicht,
- Fig. 3
- eine Ansicht der dem Gehäuseteil der Baueinheit entnommenen Bauteile von unten,
- Fig. 4
- eine Seitenansicht der in ihre wesentlichen Bauteile zerlegten Pistole,
- Fig. 5
- eine Stirnansicht des Gehäuseteiles,
- Fig. 6
- einen Schnitt nach der Linie VI-VI in Fig, 4,
- Fig. 7
- eine der Fig. 4 ähnliche Ansicht samt Darstellung verschiedener Kompensatoren und
einer Gehäuseverlängerung, und
- Fig. 8
- eine Seitenansicht der auf das Griffstück teilweise aufgesetzten Baueinheit, zum Teil
im Schnitt zur Darstellung der Schloßteile, und Seitenansichten mehrerer Kompensatoren
und einer Gehäuseverlängerung.
[0024] Fig. 1 zeigt schematisch eine, mit dem erfindungsgemäßen System ausgestattete Pistole,
wobei die genannte Baueinheit vom Griffstück 26 der Pistole abgenommen ist. Im Griffstück
26 ist in üblicher Weise ein Abzugssystem 42 eingebaut, von dem bloß der Schlaghebel
und der Abzug 43 gezeigt sind. Auf dem Griffstück 26 sitzt entlang einer Ebene 33
ein Gehäuseteil 6, dessen äußere Form ähnlich derjenigen des Verschlußschlittens einer
herkömmlichen Pistole gestaltet ist. Allerdings ist der Gehäuseteil 6 mit dem Griffstück
26 in vorbestimmter Relativlage starr verbunden, zu welchem Zweck einerseits das Griffstück
26 an seiner Hinterseite nach vorne offene Ausnehmungen 28 aufweist, in die an der
Hinterseite des Gehäuseteiles 6 ausgebildete, nach hinten weisende Vorsprünge 27 eingreifen,
und anderseits oberhalb des Abzuges 43 am Griffstück 26 ein Schloßteil 30 vorgesehen
ist, der mit einem am Gehäuseteil 6 vorhandenen Schloßteil 29 zusammenwirkt.
[0025] Der Schloßteil 30 des Griffstückes 26 besteht aus einem um eine quer zur Längsachse
der Pistole verlaufende Achse drehbar gelagerten Riegel 31, der von zwei einander
gegenüberliegenden ebenen Flächen 34 und zwei einander gegenüberliegenden Zylinderflächen
35 begrenzt ist und mit Hilfe eines (strichliert eingezeichneten) Schwenkhebels verdreht
werden kann. Der Riegel 31 greift in einen Schloßteil 29 an der Unterseite des Gehäuseteiles
6 ein, der aus zwei (in der Zeichnung hintereinander liegenden) querverlaufenden rinnenförmigen,
hinterschnittenen Ausnehmungen 32 von im wesentlichen kreiszylindrischer Form besteht,
wobei normalerweise die Zylinderflächen 35 des Riegels 31 an den Wänden der Ausnehmungen
32 anliegen. Durch Verschwenken des Schwenkhebels wird der Riegel 31 soweit verdreht,
daß er aus den Ausnehmungen 32 heraustreten kann (s. Fig. 8).
[0026] Der Gehäusetell 6 ist an seiner Oberseite mit einer aus Kimme 40 und Korn 41 bestehenden
Visiereinrichtung ausgestattet. Im vorderen Bereich des Gehäuseteiles 6 sind an dessen
Oberseite zwei Durchbrechungen 14 zum Abzug der Pulvergase ausgebildet. Außerdem ist
in den vorderen Bereich des Gehäuseteiles 6 ein Kompensator 13 eingesetzt und mit
einem Raststift 15 gesichert, wie noch erläutert wird. Die Durchbrechungen 14 des
Gehäuseteiles 6 fluchten mit entsprechenden Durchbrechungen im Kompensator 13 (siehe
Fig. 5).
[0027] Fig. 2 zeigt das Griffstück 26 und die von diesem abgenommene Baueinheit in Seitenansicht.
Der in den Gerhäuseteil 6 eingesetzte Kompensator 13 ist mit strichlierten Linien
eingezeichnet, wobei auch ersichtlich ist, wie die Durchbrechungen im Kompensator
13 mit den Durchbrechungen 14 im Gehäuseteil 6 fluchten. Der Raststift 15 ist in einem
nach unten vorspringenden Abschnitt des Gehäuseteiles 6 der Länge nach verschieblich
gelagert und von einer (nicht gezeigten) Feder nach vorne vorgespannt.
[0028] Fig. 3 ist eine Untersicht des Laufes 8 der Pistole, auf dem die Schließfeder 9 denselben
umgebend sitzt, die sich am verschlußseitigen Ende an einem Bund 4 und am mündungsseitigen
Ende an einer Federführungsbuchse 10 abstützt, die in diesem Fall als Gaskolben eines
gasdruckgesteuerten Verriegelungssystems ausgebildet ist. An der Hinterseite des Bundes
4 ist der Verschluß 7 angeordnet, in dem der Schlagbolzen 5 gelagert und der mit einem
Spannschieber 12 versehen ist. Senkrecht zur Achse des Laufes 8 verläuft quer über
den Bund 4 eine Nut 3 mit rechteckigem Querschnitt. An der zur Laufmündung weisenden
Seite der Nut 3 ist der Bund 4 abgeschrägt, wie noch erläutert wird.
[0029] Fig. 4 zeigt die wesentlichen Bauteile der mit dem erfindungsgemäßen System ausgestatteten
Pistole in Seitenansicht, wobei jedoch der Verschluß 7, der Lauf 8 und die Federführungsbuchse
10 in Draufsicht dargestellt sind. Bei der zusammengesetzten Pistole ist der Verschluß
7 mit der Federführungsbuchse 10 (bzw. dem Gaskolben) über eine Zugstange 11 verbunden,
die mit einem Vorsprung an jedem Ende jeweils in eine entsprechende Ausnehmung im
Verschluß 7 bzw. in der Federführungsbuchse 10 eingreift.
[0030] Wie aus Fig. 2, 4 und 6 hervorgeht, ist an der Unterseite des Gehäuseteiles 6 im
Bereich des verschlußseitigen Laufendes ein senkrecht zur Längsachse angeordneter
Schieber 1 verschiebbar gelagert, der einen nach unten ragenden Stift 2 trägt. Der
Schieber 1 weist im wesentlichen denselben Querschnitt auf wie die Nut 3 im Bund 4
des Laufes 8. Im zusammengebauten Zustand der Baueinheit liegt der Schieber 1 in der
Nut 3 des Laufes 8 und sichert somit den Lauf 8 samt Verschluß 7, Schließfeder 9,
Federführungsbuchse 10 und Zugstange 11 im Gehäuseteil 6 gegen Verschiebung in Längsrichtung.
[0031] Fig. 6 zeigt weiters, daß der Innenraum des Gehäuseteiles 6 zylindrisch ausgebildet
ist und an der Oberseite einen Kanal aufweist, der zur Aufnahme der Zugstange 11 dient.
Soll der Lauf 8 gewechselt werden, so wird der Schieber 1 aus seiner (mit vollen Linien
gezeichneten) normalen Stellung in die (mit strichlierten Linien gezeichnete) Entnahme-Stellung
zur Seite geschoben. Die Bewegung des Schiebers 1 ist durch seitliche Anschläge 21
begrenzt, an die der Stift 2 in den beiden genannten Stellungen anschlägt. Das in
der Entnahme-Stellung innenliegende Ende des Schiebers 1 ist mit einer der Abschrägung
des Bundes 4 entsprechenden Abschrägung 20 versehen. In der Entnahme-Stellung liegt
der Schieber 1 gänzlich außerhalb der Nut 3, sodaß durch Zurückziehen das Spannschiebers
12 alle im Gehäuseteil 6 untergebrachten Bauteile aus diesem nach hinten herausgezogen
werden können (siehe auch Fig. 7).
[0032] Nach Abnahme der Zugstange 11 ist der Verschluß 7 frei, und die Federführungsbuchse
10 sowie die Schließfeder 9 können abgenommen und auf einen anderen Lauf (nicht dargestellt)
aufgeschoben werden. Nach Ansetzen des Verschlusses 7 wird die Federführungsbuchse
10 unter Kornpression der Schließfeder 9 soweit nach hinten geschoben, daß die Zugstange
11 eingehängt werden kann (Fig. 7). Die derart vereinten Bauteile werden von hinten
nach vorn in den Gehäuseteil 6 eingeschoben und darin durch Zurückschieben des Schiebers
1 in seine normale Stellung fixiert.
[0033] Der Lauf 8 ist einerseits mit seinem Bund 4 im Gehäuseteil 6 und anderseits mit seinem
mündungsseitigen Endabschnitt im Kompensator 13 spielfrei gelagert.
[0034] Die auf diese Weise zusammengebaute Baueinheit ist bereits funktions- bzw. schußfähig.
Man kann eine Patrone in den Verschluß 7 einsetzen und durch Schlag auf den Schlagbolzen
5 mit einem geeigneten Hilfsmittel den Schuß auslösen.
[0035] Im zusammengebauten Zustand ist die Rückwärtsbewegung des Verschlusses 7 durch zwei
längsverlaufende Führungsbahnen 36 (Fig. 3) begrenzt, deren vordere Enden mit am Griffstück
26 ausgebildeten Anschlägen 37 zusammenwirken.
[0036] Es kann jedoch oftmals erwünscht sein, die Baueinheit nach Wechseln des Laufes 8
und vor dem Befestigen auf dem Griffstück 26 hinsichtlich ihrer Funktionsfähigkeit
zu prüfen, indem der Spannschieber 12 nach hinten gezogen wird. Damit dabei der Verschluß
7 nicht aus dem Gehäuseteil 6 herausgezogen wird, weil ja bei vom Griffstück 26 abgenommener
Baueinheit die Anschläge 37 unwirksam sind, ist am Lauf 8 in vorbestimmtem Abstand
vom Bund 4 ein zweiter Bund 25 ausgebildet, den zwar die Schließfeder 9 übergreift,
an dem aber die Federführungsbuchse 10 anschlägt, wenn sie mittels der Zugstange 11
nach hinten gezogen wird.
[0037] Fig. 4 und 5 zeigen, wie der Kompensator 13 am Gehäuseteil 6 befestigt ist. Der Gehäuseteil
6 weist an der Vorderseite eine zylindrische Ausnehmung auf, die zweckmäßigerweise
denselben Innendurchmesser wie der zylindrische Innenraum des Gehäuseteiles 6 besitzt.
In einem geringen Abstand vom freien Ende des Gehäuseteiles 6 ist in der Wand der
Ausnehmung eine über einen Teil des Umfanges verlaufende Rille 17 ausgebildet, an
die eine nach vorne offene Ausnehmung 18 anschließt, wodurch eine Bajonettverschluß-Aussparung
geschaffen ist.
[0038] Der Kompensator 13 weist einen zylindrischen Ansatz 23 mit einer radial vorspringenden
Nase 16 auf, welche in einem Abstand von einem Flansch 38 angeordnet ist, der dem
vorhin genannten Abstand der Rille 17 vom freien Ende des Gehäuseteiles 6 entspricht.
Die Nase wird zuerst axial in die Ausnehmung 18 des Gehäusteiles 6 und danach durch
Verdrehen des Kompensators 13 in die Rille 17 eingeführt. Der Flansch 38 ist an der
Unterseite mit einer kreisförmigen Kerbe versehen, in die der Raststift 15 passend
eingreift, wenn sich der Kompensator 13 in seiner Gebrauchslage befindet.
[0039] Fig. 7 zeigt in Seitenansicht das Griffstück 26 der Feuerwaffe, den hievon abgenommenen
Gehäusteil 6 und die diesem entnommenen Bauteile, nämlich den Verschluß 7 samt Spannschieber
12, die Schließfeder 9, die Federführungsbuchse 10 und die Zugstange 11. Außerdem
zeigt Fig. 7 zwei verschiedene Kompensatoren 22 und weiters eine Gehäuseverlängerung
19, die anstelle des Kompensators 22 am Gehäuseteil 6 angebracht werden kann. Zu diesem
Zweck ist die Gehäuseverlängerung 19 genauso wie der Kompensator 22 mit einem Ansatz
23, einer Nase 16 und einem Flansch 38 ausgebildet. Gegebenenfalls ist sie auch mit
einem Korn 41' für die Visiereinrichtung versehen, um eine längere Visierlinie zu
schaffen.
[0040] Vorteilhafterweise ist die Gehäuseverlängerung 19 an der Vorderseite nach Art eines
Kompensators ausgebildet. Es versteht sich, daß die Gehäuseverlängerung 19 eine derartige
Länge besitzt, daß der zugeordnete Lauf bis zur Linie 24 reicht. Dieser Lauf kann
in der Gehäuseverlängerung 19 entweder im Bereich des Ansatzes 23 oder auch im Bereich
der Linie 24 spielfrei gelagert sein. Mit anderen Worten stellt die Gehäuseverlängerung
19 einen langen Kompensator dar, dessen Länge dem zugeordneten längeren Lauf angepaßt
ist. Fig. 8 ist eine der Fig. 7 ähnliche Darstellung und zeigt, wie die Baueinheit
mit dem Griffstück 26 zusammengebaut wird. Zuerst werden die Vorsprünge 27 des Gehäusteiles
6 in die Ausnehmungen 28 des Griffstückes 28 eingesetzt und sodann wird die Baueinheit
um die Vorsprünge 27 nach unten geschwenkt, bis der Gehäuseteil 6 entlang der Ebene
33 auf dem Griffstück 26 aufsitzt. Nun sitzt der Riegel 31 in den Ausnehmungen 32
des Schloßteiles 29 und wird in seine in Fig. 1 gezeigte Stellung verdreht, in der
der Gehäuseteil 6 mit dem Griffstück 26 starr verriegelt ist.
[0041] Wie erläutert, ist die Bewegung des Verschlusses 7 beim Schuß durch Anschlagen der
Enden der Führungsbahnen 36 an den Anschlägen 37 begrenzt. Anderseits ist die Bewegung
des Verschlusses 7 bei einer Funktionsprüfung der Baueinheit durch Anschlagen der
Federführungsbuchse 10 am Bund 25 begrenzt. Die zweitgenannte Bewegung ist geringfügig
größer als die erstgenannte, wodurch ein Spiel zwischen der Federführungsbuchse 10
und dem Bund 25 vorgesehen ist, das bei der Bewegungsumkehr des Verschlusses 7 die
Zugstange 11 weitestgehend von Belastungsimpulsen entlastet. Dem Fachmann ist ersichtlich,
daß im Rahmen der Erfindung zahlreiche Modifikationen möglich sind, und daß die Erfindung
nicht auf das beschriebene und gezeigte Ausführungsbeispiel beschränkt ist.
1. Feuerwaffe, insbesondere Handfeuerwaffe, mit einem Lauf (8), einem Verschluß (7),
einem Verriegelungssystem, einer Schließfeder (9), einem Abzugssystem (42), einem
Schlagbolzen (5) und einem Griffstück (26) und einer Visiereinrichtung (40,41), wobei
Lauf (8), Verschluß (7), Verriegelungssystem und Schließfeder (9) als Einheit vom
Griffstück (26) abnehmbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Lauf (8) in einem Gehäuseteil
(6) starr montiert ist, in welchem der Verschluß (7) und das Verriegelungssystem samt
Schließfeder (9) bewegbar gelagert ist und welcher Verbindungsmittel (29) zur starren
Anbringung am Griffstück (26) aufweist, wobei an dem der Laufmündung entsprechenden
Ende des Gehäuseteils (6) das mündungsseitige Ende des Laufes (8) spielfrei gelagert
ist.
2. Feuerwaffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem gasdruckgesteuerten
Verriegelungssystem, das eine gasdruckbeaufschlagte, auf den Verschluß (7) wirkende
Federführungsbuchse (10) aufweist, sowohl die Federführungsbuchse (10) als auch die
Schließfeder (9) den Lauf (8) umgebend angeordnet ist, wobei die Schließfeder (9)
an der Federführungsbuchse (10) abgestützt ist.
3. Feuerwaffe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenraum des Gehäuseteils
(6) durch eine Zylindermantelfläche begrenzt ist, und daß der Lauf (8), der Verschluß
(7), das Verriegelungssystem, die Schließfeder (9) und der Schlagbolzen (5) in dem
Gehäuseteil (6) mittels eines im Lauf (8) angreifenden, quer zu demselben verschiebbaren
Schiebers (1) gesichert sind.
4. Feuerwaffe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Lauf (8) an der Außenseite
mit einer senkrecht zu seiner Längsachse ausgebildeten Nut (3) versehen ist, in die
der Schieber (1) eingreift.
5. Feuerwaffe nach einem der Ansprüche bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Gehäuseteil
(6) entlang einer Ebene (33) auf das Griffstück (26) der übrigen Feuerwaffe aufgesetzt
ist, in einem, vorzugsweise dem verschlußseitigen Endbereich, mit Vorsprüngen (27)
versehen ist, die in Ausnehmungen (28) im Griffstück (26) eingreifen und in einem
Abstand von den Vorsprüngen (27) einen Schlossteil (29) aufweist, der mit einem weiteren,
am Griffstück (26) vorgesehenen Schloßteil (30) lösbar verriegelbar ist.
6. Feuerwaffe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der am Gehäuseteil (6) angeordnete
Schlossteil (29) wenigstens eine querverlaufende, rinnenförmige, hinterschnittene
Ausnehmung (32) aufweist, und daß der am Griffstück (26) vorgesehene Schlossteil (30)
einen um eine querverlaufende Achse drehbar gelagerten Riegel (31) aufweist, der von
zwei parallelen, ebenen Flächen (34) und von zwei Zylinderflächen (35) begrenzt ist.
7. Feuerwaffe nach einem der Ansprüche bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß am Verschluß
(7) zum Lauf (8) parallele Führungsbahnen (36) ausgebildet sind, deren Enden bei geöffnetem
Verschluß (7) an am Griffstück (26) angeordneten Anschlägen (37) anliegen.
8. Feuerwaffe nach einem der Ansprüche bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß am Lauf (8)
an vorbestimmter Stelle ein Bund (25) ausgebildet ist, der bei vom Griffstück (26)
abgenommener Baueinheit als Anschlag für die Federführungsbuchse (10) dient.
9. Feuerwaffe nach einem der Absprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß zur spielfreien
Lagerung des mündungsseitigen Endes des Laufes (8) ein das vordere Ende des Laufes
(8) spielfrei aufnehmender Kompensator (13) bzw. eine Gehäuseverlängerung (19) in
das der Laufmündung entsprechende Ende des Gehäuseteils (6) einsetzbar ist.
10. Feuerwaffe nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Kompensator (13) einen
zylindrischen Ansatz (23) mit einer radial vorspringenden Nase (16) aufweist und daß
der Gehäuseteil (6) mit einer zylindrischen Ausnehmung (18) zur Aufnahme des Ansatzes
(23), in der eine Bajonettverschluß-Aussparung ausgebildet ist, und mit einem parallel
zur Längsachse des Gehäuseteiles (6) verschiebbaren, federbelasteten Raststift (15)
versehen ist, der in seiner Ruhelage in eine Öffnung im Flansch (38) des Kompensators
(13) eingreift.
1. A firearm, in particular a small arm, comprising a barrel (8), a breech (7), a locking
system, a closing spring (9), a trigger system (42), a striking pin (5) and a pistol
grip (26) as well as a sighting device (40, 41); with barrel (8), breech (7), locking
system and closing spring (9) being removable as a unit from the pistol grip (26),
characterized in that the barrel (8) is rigidly mounted in a housing part (6) in which
the breech (7) and the locking system including the closing spring (9) are moveably
retained, with the said barrel (8) comprising connection means (29) for rigid attachment
to the pistol grip (26), whereby at the muzzle end of the housing part (6) the muzzle
end of the barrel (8) is retained without any clearance.
2. A firearm according to claim 1, characterized in that in the case of a gas-pressure
controlled locking system comprising a gas-pressure operated spring-guide bushing
(10), acting upon the breech (7), both the spring-guide bushing (10) and the closing
spring (9) are arranged so as to surround the barrel (8), whereby the closing spring
(9) is supported by the spring-guide bushing (10).
3. A firearm according to claim 1 or 2, characterized in that the interior space of the
housing part (6) is defined by a cylinder jacket surface, and that the barrel (8),
the breech (7), the locking system, the closing spring (9) and the striking pin (5)
are locked for safety in the housing part (6) by means of a slide (1) which interacts
in the barrel (8), in transverse position to the said barrel (8).
4. A firearm according to claim 3, characterized in that the barrel (8) at its exterior
comprises a groove (3) configured perpendicularly to its longitudinal axis, with the
slide (1) interacting with the said groove (3).
5. A firearm according to one of claims 1 to 4, characterized in that the housing part
(6) is placed upon the pistol grip (26) of the remaining firearm along a plane (33),
and in a terminal area, preferably on the breech side, comprises projecting parts
(27) which interact with recesses (28) in the pistol grip (26); and that the said
housing part (6) at a distance from the projecting parts (27) comprises a lock part
(29) which is lockable and unlockable by means of a further lock part (30) provided
on the pistol grip (26).
6. A firearm according to claim 5, characterized in that the lock part (29) arranged
at the housing part (6) comprises at least one transversely-aligned channel-like undercut
recess (32) and that the lock part (30) provided on the pistol grip (26) comprises
a latch (31) retained so as to rotate around a transverse axis, which latch (31) is
defined by two parallel, plane surfaces (34) and by two cylinder surfaces (35).
7. A firearm according to one of claims 1 to 6, characterized in that at the breech (7)
guideways (36) parallel to the barrel (8) are provided, with the ends of the said
guideways (36) resting against the end stops (37) arranged on the pistol grip (26)
when the breech (7) is open.
8. A firearm according to one of claims 1 to 7, characterized in that at the barrel (8),
at a predetermined position, a shoulder (25) is provided, which if the constructional
unit is removed from the pistol grip (26) serves as an end stop for the spring-guide
bushing (10).
9. A firearm according to one of claims 1 to 8, characterized in that for retention without
any clearance of the muzzle end of the barrel (8) a compensator (13) or a housing
extension (19), which without any clearance retains the forward end of the barrel
(8), can be inserted into the end of the housing part (6) facing the muzzle of the
barrel.
10. A firearm according to claim 9, characterized in that the compensator (13) comprises
a cylindrical attachment (23) with a radially protruding lug (16), and in that the
housing part (6) comprises a cylindrical recess (18) for accommodating the attachment
(23) in which cylindrical recess (18) a bayonet-lock relief is provided, and in that
the housing part (6) comprises a spring-loaded locking pin (15) which is slideable
parallel to the longitudinal axis of the housing part (6), with the said locking pin
(15) in its home position interacting with an aperture in the flange (38) of the compensator
(13).
1. Arme à feu, en particulier arme de poing, comprenant un canon (8), une culasse (7),
un système de verrouillage, un ressort récupérateur (9), un système de détente (42),
un percuteur (5) et une poignée (26) ainsi qu'un dispositif de visée (40, 41), le
canon (8), la culasse (7), le système de verrouillage et le ressort récupérateur (9)
pouvant être démontés de la poignée (26) comme un tout, caractérisée en ce que le
canon (8) est monté rigidement dans une glissière (6) dans laquelle la culasse (7)
et le système de verrouillage avec le ressort récupérateur (9) sont montés avec une
aptitude de déplacement et laquelle présente des moyens de raccordement (29) pour
son assemblage rigide à la poignée (26), l'extrémité du canon (8) située côté bouche
étant en appui, sans jeu, sur l'extrémité de la glissière (6) correspondant à la bouche
du canon.
2. Arme à feu selon la revendication 1, caractérisée en ce que dans le cas d'un système
de verrouillage commandé par la pression du gaz, qui présente une douille guide-ressort
(10) asservie à la pression du gaz et agissant sur la culasse (7), aussi bien la douille
guide-ressort (10) que le ressort récupérateur (9) sont disposés de façon à entourer
le canon (8), le ressort récupérateur (9) prenant appui sur la douille guide-ressort
(10).
3. Arme à feu selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que l'espace intérieur
de la glissière (6) est délimitée par une surface latérale cylindrique, et en ce que
le canon (8), la culasse (7), le système de verrouillage, le ressort récupérateur
(9) et le percuteur (5) sont immobilisés dans la glissière (6) au moyen d'un verrou-poussoir
(1) agissant dans le canon (8) et mobile transversalement à ce dernier.
4. Arme à feu selon la revendication 3, caractérisée en ce que le canon (8) est pourvu,
sur sa face extérieure, d'une rainure (3) ménagée à la perpendiculaire de son axe
longitudinal et dans laquelle s'engage le verrou-poussoir (1).
5. Arme à feu selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que la glissière
(6) est posée, le long d'un plan (33), sur la poignée (26) du reste de l'arme à feu,
et est pourvue dans une zone d'extrémité, de préférence la zone d'extrémité se trouvant
côté culasse, d'éléments saillants (27) qui s'engagent dans des évidements (28) ménagés
dans la poignée (26), et présente, à une distance des éléments saillants (27), un
élément de verrouillage (29) qui peut être bloqué avec possibilité de déblocage, avec
un autre élément de verrouillage (30) prévu sur la poignée (26).
6. Arme à feu selon la revendication 5, caractérisée en ce que l'élément de verrouillage
(29) prévu sur la glissière (6) présente au moins un évidement transversal (32) en
forme de rigole, avec une contre-dépouille, et en ce que l'élément de verrouillage
(30) prévu sur la poignée (26) présente un verrou (31) monté à rotation autour d'un
axe transversal, et délimité par deux surfaces parallèles et planes (34) et par deux
surfaces cylindriques (35).
7. Arme à feu selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce qu'on a prévu
sur la culasse (7) des glissières de guidage (36) parallèles au canon (8), dont les
extrémités, la culasse (7) étant ouverte, prennent appui sur des butées (37) agencées
sur la poignée (26).
8. Arme à feu selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce qu'on prévoit
sur le canon (8), à un emplacement prédéterminé, un épaulement (25) qui sert de butée
pour la douille guide-ressort (10) lorsque l'unité constructive est démontée de la
poignée (26).
9. Arme à feu selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que pour loger,
sans jeu, l'extrémité du canon (8) située côté bouche, un compensateur (13) ou un
prolongateur de glissière (19) peut s'engager dans l'extrémité de la glissière (6)
correspondant à la bouche du canon (8).
10. Arme à feu selon la revendication 9, caractérisée en ce que le compensateur (13) présente
un téton cylindrique (23) avec un tenon (16) en saillie radiale, et en ce que la glissière
(6) est dotée d'un évidement cylindrique (18) devant accueillir le téton (23) et dans
lequel est formée une découpure d'emboîtement à baïonnette, et d'une goupille d'arrêt
(15) chargée par ressort coulissant parallèlement à l'axe longitudinal de la glissière
(6) et s'engageant, en position de repos, dans une ouverture ménagée dans la bride
(38) du compensateur (13).