(19)
(11) EP 0 460 438 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
04.10.1995  Patentblatt  1995/40

(21) Anmeldenummer: 91107973.9

(22) Anmeldetag:  16.05.1991
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)6B63B 35/79

(54)

Befestigungseinrichtung für eine Finne an einem Segelbrett

Fastening arrangement for a fin on a sailboard

Dispositif de fixation d'un aileron à une planche à voile


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE DK ES FR GB GR IT LI LU NL SE

(30) Priorität: 26.02.1991 DE 4105990
18.05.1990 DE 9005686 U

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
11.12.1991  Patentblatt  1991/50

(73) Patentinhaber: F2 International Gesellschaft m.b.H.
A-4560 Kirchdorf/Krems (AT)

(72) Erfinder:
  • Molnar, Ferenc, Dipl.-Ing.
    A-4563 Micheldorf (AT)
  • Kirner, Helmut
    D-8031 Wessling (DE)

(74) Vertreter: von Bülow, Tam, Dr. et al
Patentanwalt Mailänder Strasse 13
81545 München
81545 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 088 430
DE-A- 3 307 412
DE-U- 9 005 686
US-A- 3 422 471
AU-B- 435 609
DE-U- 8 914 336
FR-A- 2 639 897
US-A- 3 516 099
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Befestigungseinrichtung für eine Finne an einem Segelbrett.

    [0002] Die Erfindung bezieht sich auf eine Befestigungseinrichtung für eine Finne an einem Segelbrett gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1. Eine derartige Befestigungseinrichtung ist aus dem DE 89 14 336.1 U1 bekannt. Der Finnenschaft und der Aufnahmekasten bilden im Querschnitt einen Konussitz dadurch, daß die Seitenflächen des Finnenschaftes und die zugeordneten Seitenflächen des Aufnahmekastens in einem spitzen Winkel zueinander stehen. Die Finne ist dort über einen Schnappmechanismus im Finnenkasten gehalten, wobei durch Krafteinwirkung auf das Finnenblatt über ein vorbestimmtes Maß hinaus, dieser Mechanismus auslöst und gestattet, daß die Finne aus dem Finnenkasten herausgeschwenkt wird. Hierzu sind an der Vorder- und Hinterkante des Finnenschaftes kreisförmige Ausnehmungen vorgesehen, in die zylindrische Gegenflächen des Finnenkastens und des Schwenkmechanismus eingreifen. Bezogen auf den Längsschnitt des Finnenschaftes wird die Finne also nur durch diese zylindrischen Lager eingespannt.

    [0003] Die DE 27 46 756 A1, und DE 31 14 898 A1 zeigen um ein Schwenklager drehbare Finnen, deren Schaft kreisförmig gebogen ist, wobei der Mittelpunkt des Kreises mit der Lage des Schwenkpunktes übereinstimmt.

    [0004] Aus der DE-Zeitschrift "Surf-Magazin", Heft 4/9, S.55-58 ist eine Befestigungseinrichtung für eine Finne an einem Segelbrett beschrieben, bei der ein Aufnahme- bzw. Finnenkasten in das Segelbrett einlaminiert ist. Der Finnenkasten besitzt eine zur Unterseite des Segelbrettes hinweisende Öffnung, in die ein Finnenschaft eingesetzt und dort verschraubt ist. Bei den früheren Konstruktionen war das Verhältnis zwischen Länge der Finne und Länge des Schaftes sehr groß, beispielsweise 9 zu 1, woraus sich für die Befestigung ein sehr ungünstiger Hebelarm ergibt. Bei der sogenannten "Tuttle-Box" (a.a.O.) wurde dieses Verhältnis durch Verlängerung des Schaftes günstiger gestaltet. Der Finnenkasten ist dadurch höher und erstreckt sich im wesentlichen durch die gesamte Dicke des Segelbrettes. In der Seitenansicht sind die Vorder- und Rückseiten des Finnenschaftes (bezogen auf die Fahrtrichtung) abgeschrägt, um ein Einführen des Schaftes in den Aufnahmekasten zu ermöglichen.

    [0005] Aufgabe der Erfindung ist es, die eingangs genannte Befestigungseinrichtung dahingehend zu verbessern, daß sie bei verbesserter Stabilität ermöglicht, daß die Finne bei Auflaufen auf Grund oder auf ein sonstiges Hindernis bzw. zur normalen Demontage leicht aus dem Finnenkasten herausgenommen werden kann.

    [0006] Diese Aufgabe wird durch die im Kennzeichenteil des Patentanspruches 1 angegebenen Merkmale gelöst. Vorteilhafte Außengestaltung und Weiterbildung der Erfindung sind den Unteransprüchen zu entnehmen.

    [0007] Man erhält also in zwei Ebenen, d.h. der Querschnitt- und der Längsschnittebene einen Konussitz, der es trotzdem gestattet, daß die Finne durch eine Schwenkbewegung aus dem Finnenkasten herausgedreht werden kann.

    [0008] Durch diesen Konussitz erhält man einen großflächigen Kontaktbereich zwischen den Seitenflächen des Finnenschaftes und den zugeordneten FLächen in der Öffnung des Aufnahmekastens. Hierdurch wird zum einen ein fester, spielfreier Sitz erreicht und gleichzeitig die Flächenpressung der sich berührenden Teile verringert, was die Gesamtfestigkeit erhöht. Aufgrund des Konussitzes trägt auch jeweils die volle Fläche, so daß auch die volle Länge das Finnenschaftes als Hebelarm zur Verfügung steht.

    [0009] Bei den bisherigen Finnenschäften mit rechteckigem Quer- und/oder Längsschnitt war dies nicht der Fall. Damit der Finnenschaft in den Aufnahmekasten eingeführt werden konnte, mußte ein gewisses Spiel vorhanden sein.

    [0010] Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sehen Trimmöglichkeiten durch translatorische Verschiebung der Finne in Bezug auf die Längsachse des Segelbrettes vor.

    [0011] Vorzugsweise beträgt der Konuswinkel zwischen einer Seitenfläche und der Hauptachse 6°. Hierdurch wird unter Beibehaltung der Vorteile des Konussitzes erreicht, daß sich die Finne noch von Hand wieder aus dem Aufnahmekasten herausziehen läßt.

    [0012] Nach der Erfindung ist die Vorderseite (bezogen auf die Fahrtrichtung) des Finnenschaftes kreissegmentförmig gebogen. Hiermit wird erreicht, daß die Finne bei Auflaufen auf Grund oder ein sonstiges Hindernis bezogen auf die Fahrtrichtung nach hinten leicht herausgedreht werden kann. Als besonders günstig für die Krümmung der Vorderseite hat sich ein Radius von 120 mm herausgestellt.

    [0013] Um die Finne auch in Längsrichtung des Segelbrettes einwandfrei zu fixieren, ist die Rückseite des Finnenschaftes abgeschrägt, vorzugsweise unter einem Schrägungswinkel von 1°. Damit erhält man - bezogen auf die Fahrtrichtung -in Zusammenwirken mit der gekrümmten Vorderseite ebenfalls einen Konussitz.

    [0014] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist auch die Oberseite des Schaftes von vorne nach hinten (bezogen auf Fahrtrichtung) schräg abfallend ausgebildet, vorzugsweise unter einem Neigungswinkel von 7,1°. Hierdurch wird erreicht, daß der Finnenschaft im Bereich höherer mechanischer Belastung länger ist als in Bereichen geringerer Belastung, was bei möglichst geringem Materialeinsatz zu einer möglichst gleichmäßigen Kraftverteilung auf den Finnenschaft führt.

    [0015] Vorzugsweise ist der Finnenschaft mit dem Aufnahmekasten verschraubt, wobei diese Schraube vorzugsweise aus Kunststoff besteht und eine genau definierte Abreißkraft hat. Bei einer Grundberührung reißt dann diese Schraube und die Finne wird ohne weitere Zerstörung entfernt.

    [0016] Vorzugsweise ist ein entsprechender Gewindeeinsatz für die Schraube in einer Mulde der Oberseite des Schaftes eingesetzt.

    [0017] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind den Unteransprüchen zu entnehmen.

    [0018] Im folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispieles im Zusammenhang mit der Zeichnung ausführlicher erläutert. Es zeigt:
    Fig. 1
    eine Seitenansicht des Finnenschaftes nach einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung;
    Fig. 2
    einen Querschnitt des Finnenschaftes längs der Linie A-B der Fig. 1 nach einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung;
    Fig. 3
    eine Draufsicht auf die Oberseite des Finnenschaftes nach einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung;
    Fig. 4
    einen Längsschnitt des Aufnahmekastens nach einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung;
    Fig. 5
    einen Querschnitt der Befestigungseinrichtung zur Erläuterung der Anbringung einer Fangleine;
    Fig. 6
    einen Längsschnitt der Befestigungseinrichtung mit Trimmöglichkeit durch Längsverschiebung des Finnenschaftes; und
    Fig. 7
    einen Längsschnitt einer Modifikation der Erfindung mit wasserdichter Mulde zur Aufnahme von Gegenständen.


    [0019] Zunächst sei das erste Ausführungsbeispiel der Fig. 1 bis 4 beschrieben.

    [0020] Die Finne 1 besitzt einen Finnenblatt 2 und einen einstückig daran angeformten Finnenschaft 3. In der Seitenansicht der Fig. 1 ist die in Fahrtrichtung weisende Vorderseite 4 des Schaftes 3 kreissegmentförmig gebogen und zwar mit einem Radius 11, der hier 120 mm beträgt. Die Oberseite 5 ist von der Vorderseite 4 zur Rückseite 6 hin abfallend geneigt. Die Unterseite 7 des Schaftes, an der das Finnenblatt 2 angeformt ist, verläuft geradlinig und zwar senkrecht zu einer Mittelachse 21.

    [0021] Im Querschnitt der Fig. 2 ist zu erkennen, daß die beiden Seitenflächen 8 und 9 des Schaftes gegenüber der Mittelachse 21 spiegelsymmetrisch verlaufen und unter einem Konuswinkel 10 zum freien Ende des Schaftes hin spitz zulaufen. Der Konuswinkel jeder Seitenfläche beträgt vorzugsweise 6°.

    [0022] Die Rückseite 6 des Schaftes 3 ist in Richtung zum freien Ende des Schaftes hin sich verjüngend ausgebildet mit einem Schrägungswinkel 12 von 1°.

    [0023] An der Oberseite 5 des Schaftes 3 befindet sich etwa in der Mitte eine Mulde 13, in die ein Gewindeeinsatz 14 eingesetzt ist.

    [0024] Die Vorderseite 4, die Oberseite 5 und die Rückseite 6 sind - wie am besten aus der Draufsicht der Fig. 3 zu erkennen ist - spiegelsymmetrisch zu einer Mittelebene 19 geneigt, wobei der Neigungswinkel 20 zwischen einer Senkrechten auf die Mittelebene 19 und der entsprechenden Fläche 14° beträgt.

    [0025] Der Schrägungswinkel 22 der Oberseite 5 bezogen auf die Unterseite 7 beträgt 7,1°.

    [0026] Die Höhe 15 der Vorderseite 4 gemessen senkrecht zur Unterseite 7 beträgt vorzugsweise 49,5 mm. Die Höhe 16 der Rückseite 6 beträgt 29,5 mm. Die Länge 17 der Unterseite 7 beträgt 160,2 mm. Die Dicke 18 des Schaftes 3 gemessen an der Unterseite 7 beträgt 16,1 mm. Diese Abmessungen haben sich als besonders günstig herausgestellt, da sie in Verbindung mit den verwendeten Kunststoffmaterialien und den durch die Dicke der üblichen Segelbretter vorgegebenen Randbedingungen zu einer optimalen Festigkeit bei möglichst geringem Materialeinsatz führen.

    [0027] Fig. 4 zeigt den Aufnahme- bzw. Finnenkasten 23 mit einer Aufnahmeöffnung 24 für den Finnenschaft. Durch eine obere Öffnung 25 und eine daran anschließende Hülse wird die erwähnte Schraube hindurchgesteckt. Um ein zu festes Verkeilen des Finnenschaftes zu vermeiden, sind im Grund der Öffnung 25 noch zwei Stege 27 vorgesehen, die als Anschlag für die Oberseite 5 des Finnenschaftes 3 dienen. Die Hülse 26 ragt in das Innere der Öffnung 25 hinein, weshalb der Finnenschaft die Mulde 13 besitzt. Diese Hülse dient der Versteifung des Finnenkastens. An der Außenseite des Finnenkastens sind mehrere, nicht dargestellte vorspringende Stege vorgesehen, die der formschlüssigen Verankerung des Finnenkastens im Segelbrett dienen.

    [0028] Fig. 6 zeigt eine Variante, bei der die Finne translatorisch parallel zur Längsachse des Segelbrettes verschoben werden kann (vgl. Pfeil 52). Die Durchgangsöffnung 25 an der Oberseite des Aufnahmekastens ist dabei als Langloch ausgebildet. Die Aufnahmeöffnung 24 des Finnenkastens 23 ist dabei länger als der Finnenschaft.

    [0029] Zur weiteren Fixierung der Finne sind Einsatzstücke 41 und 42 vorgesehen, die unterschiedliche Dicke haben, so daß die Lage der Finne relativ zum Finnenkasten präzise festgelegt werden kann. Mit einem Satz von Einsatzstücken verschiedener Dicke kann die Lage dann variiert werden. Um die Montage zu erleichtern, können diese Einsatzstücke 41, 42 die Oberseite des Finnenschaftes übergreifende Schenkel 54 bzw. 55 haben, die gleichzeitig auch als Anschlag dienen.

    [0030] Fig. 7 zeigt eine weitere Ausgestaltung, die bei allen geschilderten Varianten anwendbar ist. Die Oberseite des Aufnahmekastens ist dabei entsprechend der Mulde 13 (Fig. 1) versenkt angeordnet, so daß sich an der Außenseite des Aufnahmekastens eine Mulde 37 ergibt. Diese Mulde kann durch einen Deckel 38 verschlossen werden, der durch eine umlaufende Dichtung 39 abgedichtet ist. Damit entsteht ein hermetisch abgedichteter Hohlraum, der zur Aufnahme von Werkzeug-Ersatzteilen etc. dient.

    [0031] Nach einer weiteren Variante der Erfindung, die in Fig. 5 dargestellt ist, wird die Finne durch ein Fangseil 40 gesichert, das einerseits an dem Finnenschaft und andererseits am Aufnahmekasten befestigt ist. Falls bei Auflaufen gegen ein Unterwasserhindernis die Schraube 48 an ihrer Sollbruchstelle abreißt, so wird die Finne durch das Fangseil 40 vor vollständigem Verlust gesichert. In entsprechender Weise können auch die Keile gesichert werden.


    Ansprüche

    1. Befestigungseinrichtung für eine Finne an einem Segelbrett, mit einem im Segelbrett befestigten Aufnahmekasten, der eine Öffnung zur Aufnahme eines Finnenschaftes aufweist, wobei die Seiten des Finnenschaftes und die Seiten des Aufnahmekastens unter einem spitzen Winkel gegenüber einer Mittelachse der Finne geneigt sind, derart, daß der Finnenschaft in Richtung zu seinem freien Ende hin spitz zulaufend ausgebildet ist und zwischen den Seiten des Finnenschaftes und den zugewandten Seiten des Aufnahmekastens ein Konus gebildet ist, dadurch gekennzeichnet,

    a) daß der Finnenschaft (3) in Seitenansicht eine kreissegmentförmige Vorderseite (4) aufweist,

    b) daß der Finnenschaft (3) in Seitenansicht eine schräg gegenüber der Mittelachse (21) unter einem spitzen Winkel (12) geneigte Rückseite (6) aufweist zur Bildung eines Konussitzes (28) bezogen auf den Längsschnitt (Seitenansicht) des Finnenschaftes (3).


     
    2. Befestigungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Oberkante (5) des Finnenschaftes (3) eine Mulde (13) ausgebildet ist, in deren Grund ein Gewindeeinsatz (14) vorhanden ist und daß der Aufnahmekasten (23) gegenüberliegend zu dem Gewindeeinsatz (14) eine Durchgangsöffnung (25) aufweist zur Befestigung der Finne an dem Aufnahmekasten mittels einer Schraube.
     
    3. Befestigungseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraube eine vorgegebene Bruchfestigkeit aufweist.
     
    4. Befestigungseinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraube eine quer zu ihrer Längsachse verlaufende Kerbe als Sollbruchstelle aufweist.
     
    5. Befestigungseinrichtung nach Anspruch 3 oder 4,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Schraube aus Kunststoff ist.
     
    6. Befestigungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe (15) des Finnenschaftes (3) an der Vorderkante (4) größer ist als an der Hinterkante (6).
     
    7. Befestigungseinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe des Finnenkastens an der Vorderkante (4) 49,5 mm und die an der Hinterkante (6) 29,5 mm beträgt.
     
    8. Befestigungseinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberkante des Finnenschaftes gegenüber einer Senkrechten auf die Mittelachse (21) von 7° aufweist.
     
    9. Befestigungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel (12) zwischen der Rückseite (6) des Finnenschaftes (3) und der Mittelachse (21) 1° beträgt.
     
    10. Befestigungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Konuswinkel (10) des Konussitzes (28) 6° beträgt.
     
    11. Befestigungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kreisradius (11) der Vorderkante (4) 120 mm beträgt.
     
    12. Befestigungseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberseite des Finnenkastens (23) ebenfalls eine Mulde (37) aufweist, daß diese Mulde von der Oberseite des Segelbrettes her zugänglich und durch einen Deckel (38) verschließbar ist.
     
    13. Befestigungseinrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Deckel (38) und der Mulde (37) eine Dichtung (39) vorgesehen ist.
     
    14. Befestigungseinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Finnenschaft (3) zusätzlich durch eine Fangleine (40) mit dem Aufnahmekasten (23) verbunden ist.
     
    15. Befestigungseinrichtung nach Anspruch 1-14,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Aufnahmeöffnung (24) des Finnenkastens (23) in Längsrichtung des Segelbrettes gesehen größer ist als die Länge des Finnenschaftes (3) und daß an der Vorderseite (4) und/oder der Rückseite (6) des Finnenschaftes (3) auswechselbare Einsatzstücke (41, 42) vorgesehen sind.
     
    16. Befestigungseinrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Einsatzstücke (41, 42) gemessen in Längsrichtung des Segelbrettes unterschiedliche Abmessungen haben.
     
    17. Befestigungseinrichtung nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchgangsöffnung (25) an der Oberseite des Finnenkastens (23) ein Langloch ist.
     
    18. Befestigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsschraube in der Mitte zwischen Vorderseite (4) und Rückseite (6) des Finnenschaftes (3) angeordnet ist.
     
    19. Befestigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahmekasten (23) gegenüber dem Deck des Segelbrettes hermetisch abgedichtet ist.
     


    Claims

    1. A device for securing a fin on to a sailboard, the device comprising a receiving box which is secured in the sailboard and has an opening to receive a shank of a fin, the sides of the fin shank and the sides of the receiving box being inclined at an acute angle in relation to a central axis of the fin in such a way that the fin shank tapers in the direction of its free end, and a cone is formed between the sides of the fin shank and the facing sides of the receiving box, characterised in that:

    a) when seen in side view the fin shank (3) has a front side (4) shaped as a segment of a circle;

    b) when seen in side view the fin shank (3) has a rear side (6) inclined obliquely in relation to the central axis (21) at an acute angle (12), to form a conical seat (28) with regard to the longitudinal section (side view) of the fin shank (3).


     
    2. A securing device according to claim 1, characterised in that a trough (13) is formed in the upper edge (5) of the fin shank (3), and a threaded insert (14) is provided in the base of the said trough, and the receiving box (23) has a through opening (25) opposite the threaded insert (14), for securing the fin on to the receiving box via a screw.
     
    3. A securing device according to claim 2, characterised in that the screw has a pre-determined breaking strength.
     
    4. A securing device according to claim 3, characterised in that the screw has a notch extending transversely to its longitudinal axis and forming a break-off point.
     
    5. A securing device according to claim 3 or 4, characterised in that the screw is made from plastics.
     
    6. A securing device according to claim 1, characterised in that the height (15) of the fin shank (3) at the front edge (4) is greater than at the rear edge (6).
     
    7. A securing device according to claim 6, characterised in that the height of the fin box [sic] is 49.5 mm at the front edge (4) and 29.5 mm at the rear edge (6).
     
    8. A securing device according to claim 7, characterised in that the upper edge of the fin shank is at an angle of 7° to the central axis (21) in relation to a perpendicular.
     
    9. A securing device according to claim 1, characterised in that the angle (12) between the rear side (6) of the fin shank (3) and the central axis (21) is 1°.
     
    10. A securing device according to claim 1, characterised in that the cone angle (10) of the conical seat (28) is 6°.
     
    11. A securing device according to claim 1, characterised in that the circle radius (11) for the front edge (4) is 120 mm.
     
    12. A securing device according to claim 2, characterised in that the upper surface of the fin box (23) also has a trough (37) which is accessible, from the upper surface of the sailboard and can be closed by a lid (38).
     
    13. A securing device according to claim 12, characterised in that a seal (39) is provided between the lid (38) and the trough (37).
     
    14. A securing device according to claim 3, characterised in that the fin shank (3) is additionally connected to the receiving box (23) via a catch line (40).
     
    15. A securing device according to claims 1 to 14, characterised in that when seen in the longitudinal direction of the sailboard the length of the receiving opening (24) in the fin box (23) is greater than the length of the fin shank (3), and exchangeable insertion parts (41, 42) are provided on the front side (4) and/or the rear side (6) of the fin shank (3).
     
    16. A securing device according to claim 15, characterised in that the insertion parts (41, 42) are of different dimensions when measured in the longitudinal direction of the sailboard.
     
    17. A securing devise according to claim 15 or 16, characterised in that the through opening (25) on the upper surface of the fin box (23) is an elongate hole.
     
    18. A securing device according to one of claims 2 to 16, characterised in that the securing screw is arranged centrally between the front side (4) and the rear side (6) of the fin shank (3).
     
    19. A securing device according to one of claims 1 to 17, characterised in that the receiving box (23) is hermetically sealed with regard to the deck of the sailboard.
     


    Revendications

    1. Dispositif de fixation d'un aileron à une planche à voile, muni d'un boîtier de réception fixé à la planche à voile, comprenant une ouverture pour la réception d'un manche d'aileron, dans lequel les côtés du manche d'aileron et les côtés du boîtier de réception sont inclinés sous un angle aigu par rapport à l'axe central de l'aileron, de façon à ce que le manche d'aileron soit de forme pointue en direction de son extrémité libre et à ce qu'un conus soit formé entre les côtés du manche d'aileron et les côtés du boîtier de réception tourné vers celui-ci, caractérisé en ce que

    a) le manche d'aileron (3), vu de côté, présente une face frontale en forme de segment de cercle,

    b) le manche d'aileron (3), vu de côté, présente un côté dorsal (6) incliné sous un angle aigu (12) par rapport à l'axe central (21) pour la formation d'un siège de conus (28) par rapport à une coupe longitudinale (vue de côté) du manche d'aileron (3).


     
    2. Dispositif de fixation selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'une dépression (13) est formée dans le bord supérieur (5) du manche d'aileron (3) au fond de laquelle est présente une douille taraudée (14) et en ce que le boîtier de réception (23) présente un passage (25) en face de la douille taraudée (14) pour la fixation de l'aileron dans la boîtier de réception au moyen d'une vis.
     
    3. Dispositif de fixation selon la revendication 2, caractérisé en ce que la vis présente une résistance à la rupture prédéterminée.
     
    4. Dispositif de fixation selon la revendication 3, caractérisé en ce que la vis présente une entaille perpendiculaire à l'axe longitudinal faisant fonction de point destiné à la rupture.
     
    5. Dispositif de fixation selon la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce que la vis est on matière synthétique.
     
    6. Dispositif de fixation selon la revendication 1, caractérisé en ce que la hauteur (15) du manche d'aileron (3) est plus grande à son bord frontal (4) qu'à son bord postérieur (6).
     
    7. Dispositif de fixation selon la revendication 6, caractérisé en ce que la hauteur du boîtier de l'aileron à son bord frontal (4) est de 49,5 mm et son bord postérieur (6).de 29,5 mm.
     
    8. Dispositif du fixation selon la revendication 7, caractérisé en ce que le bord supérieur du manche d'aileron présente un angle de 7° entre la verticale et l'axe central (21).
     
    9. Dispositif de fixation selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'angle (12) entre la côté arrière (6) du manche d'aileron (3) et de l'axe central (21) vaut 1°.
     
    10. Dispositif de fixation selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'angle de conus (10) du siège de conus (28) vaut 6°.
     
    11. Dispositif de fixation selon la revendication 1, caractérisé en ce que le rayon de cercle (11) du bord frontal (4) vaut 120 mm.
     
    12. Dispositif de fixation selon la revendication 2, caractérisé en ce que le côté supérieur du boîtier de l'aileron (23) présente également une dépression (37), en ce que cette dépression est accessible par le côté supérieur de la planche à voile et peut être fermée par un couvercle (38).
     
    13. Dispositif de fixation selon la revendication 12, caractérisé en ce qu'un joint (39) est prévu entre le couvercle (38) et la dépression (37).
     
    14. Dispositif de fixation selon la revendication 3, caractérisé en ce que le manche d'aileron (3) est relié en plus par une corde de suspension (40) au boîtier de réception (23).
     
    15. Dispositif de fixation selon la revendication 1-14, caractérisé en ce que la longueur de l'ouverture de réception (24) du boîtier de l'aileron (23), vue en direction longitudinale de la planche à voile, est plus grande que la longueur du manche d'aileron (3) et en ce qu'au côté frontal (4) et/ou au côté dorsal (6) du manche d'aileron (3) sont prévues des pièces d'insertion (41, 42) interchangeables.
     
    16. Dispositif selon la revendication 15, caractérisé en ce que les pièces d'insertion (41, 42) ont des dimensions différentes mesurées en direction longitudinale de la planche à voile.
     
    17. Dispositif de fixation selon la revendication 15 ou 16, caractérisé en ce que l'ouverture de passage (25) aux côtés supérieurs du boîtier de l'aileron (23) est un trou allongé.
     
    18. Dispositif de fixation selon l'une quelconque des revendications 2 à 16, caractérisé en ce que la vis de fixation est disposée au milieu entre le côté frontal (4) et le côté dorsal (6) du manche d'aileron (3).
     
    19. Dispositif de fixation selon l'une quelconque des revendications 1 à 17, caractérisé en ce que la boîtier de réception (23) est rendu hermétiquement étanche par rapport au pont de la planche à voile.
     




    Zeichnung