| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 460 445 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
25.01.1995 Patentblatt 1995/04 |
| (22) |
Anmeldetag: 17.05.1991 |
|
|
| (54) |
Stahltür
Steel door
Porte en acier
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
DE ES FR IT |
| (30) |
Priorität: |
06.06.1990 DE 9006390 U
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
11.12.1991 Patentblatt 1991/50 |
| (73) |
Patentinhaber: HÖRMANN KG Freisen |
|
D-66629 Freisen (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Hörmann, Thomas J., Dipl.-Ing.
W-6690 St. Wendel (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Flügel, Otto, Dipl.-Ing. |
|
Lesser & Flügel,
Postfach 81 05 06 81905 München 81905 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
CH-A- 360 616 FR-A- 743 106 GB-A- 2 051 191
|
DE-A- 2 201 546 GB-A- 594 782 US-A- 3 566 539
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Stahltür, deren Türblatt mittels zargenaußenseitig angeordneten
Scharnierbändern - insbesondere jeweils aus einem mittleren, türblattseitig befestigten
Bandbereich und zwei beidseitig des mittleren Bandbereiches angeordneten zargenseitig
befestigten Bandbereichen - an einen Zargenholm schwenkbar festgelegt ist.
[0002] Bei den hier in Rede stehenden Türblättern besteht der Falz aus drei Lagen ca. 0,8
mm dicken Bleches. Diese Dicke reicht nicht aus, um die Bänder in diesem Bereich stumpf
anzuschweißen. Deshalb wird derzeit der Falz um die Dicke des türblattseitig zu befestigenden
Bandlappens ca. 4 mm durchgedrückt und das Band hinter den Falz gelegt - von der Scharnierbandachse
aus gesehen - sowie das Band mit dem Falz und auch mit dem im Türkasten eingelegten
stirnseitigen Flachstahl-Rahmen verschweißt. Eine solche Ausbildung bekannter Art
ist aus den Figuren 1a) bis c) zu ersehen.
[0003] Durch das Durchdrücken des Türblatt-Falzes im Bereich der türblattseitig zu befestigenden
Bänder bzw. Bandlappen der Scharnierbänder ergeben sich Spannungen im Türblatt, wodurch
in diesem Bandbereich gewisse Beulen im Deckelblech nach außen hin vorgewölbt auftreten.
Weiterhin ist beim Aufeinanderstapeln der Türen der Stoß auf der Bandseite um 4 mm
je Tür höher, was dazu führt, daß der Stapel zunehmend eine Schräglage erhält, bei
zwanzig Türen in einem Stapel auf der Bandseite somit eine Erhöhung von 80 mm erfährt.
Dies führt zu Transportschwierigkeiten bishin zum seitlichen Verrutschen solcher Stapel
mit der Folge der Beschädigung der Türblätter und einer für ein Fahrzeug ggfs. gefährlichen
Gewichtsverlagerung.
[0004] Aus der GB-A-2051191 ist bspw. eine Tür- und Rahmenkonstruktion bekannt, bei der
der Türrahmen aus Hohlprofilen aus Metall besteht. Die Tür dieser vorbekannten Konstruktion
paßt in einen ausgefalzten Teil des Rahmens, wenn sie in ihrer geschlossenen Stellung
steht. Diese vorbekannte Tür verfügt über ein Scharnierband, bestehend aus einem mittleren,
türblattseitig befestigten Bandbereich und zwei beidseitig des mittleren Bandbereiches
angeordneten zargenseitig befestigten Bandbereichen, welches mit dem Rahmen verbunden
ist. Hierzu durchgreift der mittlere Bandbereich, der an der Stirnseite der Tür befestigt
ist, eine der Stirnseite zugewandte Ausnehmung im Türrahmen. Die Befestigung des mittleren
Bandbereiches an der Stirnseite der Tür erfolgt hierbei über ein mit der Stirnseite
der Tür verschraubtes Blech, in das ein einstückig mit dem mittleren Bandbereich ausgebildetes
Hakenelement eingreift. Es ist erkennbar, daß diese vorbekannte Tür nicht mittels
zargenaußenseitig angeordneten Scharnierbändern an dem Zargenholm schwenkbar festgelegt
ist.
[0005] Ferner ist aus der US-A-3566539 eine gattungsgemäße Stahltür bekannt, deren Torblatt
mittels zargenaußenseitig angeordneten Scharnierbändern an einem Zargenholm schwenkbar
festgelegt ist. Hierzu weist das Türblatt einen Falz auf, der aus zwei Blechlagen
besteht, die in eine korrespondierende Ausnehmung eines türblattseitig befestigten
Bandbereichs eingreifen. Der türblattseitig befestigte Bandbereich weist einen L-förmig
ausgebildeten Steg auf, der sowohl an dem Falz als auch an der Stirnseite des Türblattes
befestigt ist.
[0006] Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Tür der in Rede stehenden Art so auszubilden bzw.
bandseitig anzuschlagen, daß die Breitseiten des Türblattes glattflächig ausgebildet
sind, um durch Falzarbeiten entstehende Aufwölbungen im Deckelblech des Türblattes
zu vermeiden und daß Aufeinanderstapeln der Türen derart zu erleichtern, daß eine
Schräglage von mehreren aufeinandergelegten Türen vermieden wird.
[0007] Ausgehend von einer Stahltür mit den Merkmalen des Oberbegriffes des Anspruches 1
wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der die Scharnierbänder aufnehmende
Zargenholm im Einschwenkbereich der türblattseitig befestigten Bandbereiche ausgespart
ausgebildet ist, wobei die türblattseitig befestigten Bandbereiche der Scharnierbänder
bei geschlossenem Türblatt in die in dem der Scharnierbandachse zugewandten Zargenspiegel
ausgebildeten Aussparungen eingreifen.
[0008] Dabei sind die Aussparungen vorzugsweise als Ausschnitte des Zargenholmes ausgebildet,
wie dies Figur 2a) bis e) erkennen läßt. Wie insbesondere aus Figur 2 e) ersichtlich
ist, greifen die türblattseitig befestigten Bandbereiche 3 der Scharnierbänder 2,
die in Achsrichtung jeweils von den zargenseitig zu befestigenden Bandlappen 5 flankiert
sind, in in dem der Scharnierbandachse zugewandten Zargenspiegel ausgebildete Ausschnitte
4 ein und sind an dem stirnseitigen Rahmen 6 des Türblattkastens sowie an der der
Zarge zugewandten Innenseite des Falzes 9 angeschweißt, wobei der Falz 9 außenseitig
glatt in die Ebene des Türblattbleches 8 des Türblattes übergeht, also ohne eine verformende
Ausdrückung bleibt.
1. Stahltür, deren Türblatt mittels zargenaußenseitig angeordneten Scharnierbändern -
insbesondere jeweils aus einem mittleren, türblattseitig befestigten Bandbereich und
zwei beidseitig des mittleren Bandbereiches angeordneten zargenseitig befestigten
Bandbereichen - an einem Zargenholm schwenkbar festgelegt ist
dadurch gekennzeichnet,
daß der die Scharnierbänder (2) aufnehmende Zargenholm (1) im Einschwenkbereich der
türblattseitig befestigten Bandbereiche (3) ausgespart (4) ausgebildet ist, wobei
die türblattseitig befestigten Bandbereiche (3) der Scharnierbänder (2) bei geschlossenem
Türblatt (7) in die in dem der Scharnierbandachse zugewandten Zargenspiegel ausgebildeten
Aussparungen eingreifen.
2. Stahltür nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Aussparungen als Ausschnitte (4) des Zargenholms (1) ausgebildet sind.
3. Stahltur nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die türblattseitig befestigten Bandbereiche (3) am stirnseitigen Rahmen (6) außerhalb
der Ebene des glatt durchgehend ausgebildeten Türblatt-Bleches (8) des Türblattes
(7), welches der Scharnierachse benachbart gelegen ist, angeschweißt ist.
4. Stahltür nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein am Türblatt (7) angeordneter, der Schamierbandachse benachbart gelegener Falz
(9) außenseitig glatt in die Ebene des Türblatt-Bleches (8) des Türblattes (7) übergeht.
1. A steel door which door leaf is pivotally mounted on an upright of a door frame by
means of strap hinges arranged on the outside of the door frame, each of said strap
hinges especially consisting of a central strap hinge portion fixed on the door leaf
side and two strap hinge portions provided on either side of the central strap hinge
portion and fixed on the door frame side, characterized in that the upright (1) of the door frame receiving said strap hinges (2) is recessed
(4) in the inwardly directed pivoting area of the strap hinge portions (3) fixed on
the door leaf side, said portions (3) of the strap hinges (2) fixed on the door leaf
side engaging the recesses formed in the door frame face side facing the strap hinge
axis.
2. A steel door according to claim 1, characterized in that said recesses are formed as cutouts (4) of the upright (1) of the door frame.
3. A steel door according to claims 1 or 2, characterized in that the strap hinge portions (3) fixed on the door leaf side are welded to the front-side
frame (6) outside the plane of the flush running-on door leaf metal plate (8) of the
door leaf (7) locating adjacent to the hinge axis.
4. A steel door according to anyone of the claims 1 to 3, characterized in that a folding (9) provided on the door leaf (7) and located adjacent to the strap
hinge axis verges on its outside flush into the plane of door leaf metal plate (8)
of the door leaf (7).
1. Porte en acier dont le vantail est fixé à l'aide de paumelles prévues sur le côté
extérieur du montant de l'huisserie - paumelles composées notamment d'une partie médiane,
fixée au vantail et de deux parties prévues de part et d'autre de la partie médiane
et associées au montant - pour être pivotant sur un montant d'huisserie, caractérisée
en ce que le montant d'huisserie (1) qui reçoit les paumelles (2) comporte une découpe
(4) dans la zone de basculement des parties de paumelle (3) fixées au vantail, les
parties (3) de paumelle (2) fixées au vantail venant prendre lorsque le vantail (7)
est fermé, dans des cavités réalisées dans le contour du montant du côté de l'axe
des paumelles.
2. Porte en acier selon la revendication 1, caractérisée en ce que les cavités sont des
découpes (4) du montant d'huisserie (1).
3. Porte en acier selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que la partie (3)
de paumelle fixée au vantail est soudée à la face frontale du châssis (6) en dehors
du plan de la tôle d'habillage de la porte (7), qui est lisse, du côté de l'axe de
la paumelle.
4. Porte en acier selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée par une feuillure
(9) voisine de l'axe des paumelles dont le vantail de porte (7) rejoint à fleur, le
côté extérieur du vantail (7) dans le plan de la tôle d'habillage (8) du vantail.

