(19)
(11) EP 0 461 370 B2

(12) NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den Einspruch:
05.06.2002  Patentblatt  2002/23

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
21.09.1994  Patentblatt  1994/38

(21) Anmeldenummer: 91106626.4

(22) Anmeldetag:  24.04.1991
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7E05C 9/00

(54)

Stulpschienenabdeckung

Sliding bar covering

Couverture de barre coulissante


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT DE FR IT

(30) Priorität: 15.06.1990 DE 4019162

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
18.12.1991  Patentblatt  1991/51

(73) Patentinhaber: MAYER & CO.
5020 Salzburg (AT)

(72) Erfinder:
  • Riess, Thomas
    A-5161 Elixhausen (AT)

(74) Vertreter: Manitz, Finsterwald & Partner GbR 
Postfach 31 02 20
80102 München
80102 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-C- 3 637 317
DE-U- 7 719 240
DE-U- 7 702 352
DE-U- 7 935 685
   
       


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Stulpschienenabdekkung zur Überlappung eines Spaltes zwischen einander gegenübergelegenen Enden zweier Stulpschienen, bei der eine Stulpschiene im Bereich ihres Endes einen Langschlitz aufweist, in den ein T-förmiger Ansatz eines Abdeckplättchens eingreift, wobei der T-förmige Ansatz die Seitenkanten des Langschlitzes untergreift und in diesem längsverschieblich geführt ist.

    [0002] Eine derartige Stulpschienenabdeckung ist beispielsweise aus der DE-PS 36 37 317 bekannt. Bei dieser Stulpschienenabdeckung ist der Langschlitz an seiner zur Einführung des T-förmigen Ansatzes des Abdeckplättchens dienenden Mündungsöffnung mit zwei an den Längsseiten des Langschlitzes angeordneten und einander gegenübergeiegenen hakenartigen Einschnürungen versehen, die quer zur Längsrichtung des Langschlitzes eine Anschlagschulter aufweisen und von dieser Anschlagschulter ausgehend mit einer schräg zulaufenden Einlaufflanke versehen sind.

    [0003] Der T-förmige Ansatz des Abdeckplättchens wird dabei mit seinem vertikalen Abschnitt gegen die Einlaufflanken gedrückt, wodurch die hakenartigen Ansätze leicht nach außen gebogen werden sollen, um so dem vertikalen Abschnitt des T-förmigen Ansatzes das Eindringen in den Langschlitz zu gestatten. Das Wiederherausrutschen des T-förmigen Ansatzes aus dem Langschlitz ist durch die in Querrichtung verlaufenden Anschlagschultern verhindert.

    [0004] Diese bekannte Ausbildung erfordert eine gewisse Elastizität der Stulpschiene im Bereich des hakenartigen Ansatzes, die das elastische Ausweichen beim Einsetzen des Abdeckplättchens gestattet. Die Elastizität einer Stulpschiene in diesem Bereich kann jedoch nur sehr gering sein, da Stulpschienen üblicherweise aus Stahl bestehen und hohe Kräfte übertragen können müssen. Die zum Einsetzen des T-förmigen Ansatzes des Abdeckplättchens in den Langschlitz erforderliche Kraft ist demnach bei dieser bekannten Ausbildung sehr hoch.

    [0005] Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Stulpschienenabdeckung der eingangs genannten Gattung derart auszubilden, daß das Einsetzen des Abdeckplättchens in den Langschlitz der Stulpschiene schnell, einfach und ohne zusätzlichen Werkzeugaufwand erfolgen kann; auch soll zwischen Stulpschiene und Treibstange kein vom Abdeckplättchen ausgehender störender Nietkopf oder Ansatz vorhanden sein, und es soll eine geeignete Verdrehsicherung für das Abdeckplättchen geschaffen werden. Außerdem soll eine unaufwendige Transportsicherung für das Abdeckplättchen angegeben werden.

    [0006] Diese Aufgabe wird zum einen gelöst durch die Merkmale von Anspruch 1 und zum anderen von Anspruch 2. Eine weitere Lösung ist in Anspruch 3 angegeben.

    [0007] Durch diese Ausgestaltungen wird erreicht, daß die die Seitenkanten des Langschlitzes untergreifenden Umfangsabschnitte des T-förmigen Ansatzes innerhalb der Stulpschienendicke geführt werden, nicht aus der Stulpschiene nach unten hervorstehen und sich der T-förmige Ansatz des Abdeckplättchens beim Bewegen des Abdeckplättchens innerhalb der Umfangskontur der Stulpschiene bewegt.

    [0008] Durch das Vorsehen der seitlich parallel zu einer Seitenkante verlaufenden Rille im Abdeckplättchen und das Vorsehen des zugeordneten Vorsprungs auf der Stulpschiene im wesentlichen seitlich neben dem Langschlitz wird auf einfache Weise eine Verdrehsicherung des montierten Abdeckplättchens erzielt. Der Vorsprung rastet dabei nach dem Montieren des Abdeckplättchens, wenn dieses in seiner mit der Längsrichtung der Stulpschiene ausgerichteten Stellung ist, in die Rille des Abdeckplättchens ein und verhindert so eine selbsttätiges Verdrehen des Abdeckplättchens. Bei dieser Lösung wird der Verschiebeweg des T-förmigen Ansatzes im Langschlitz nicht beeinflußt.

    [0009] Durch die Ausbildung nach Anspruch 2 wird das Abdeckplättchen bei einer Bewegung vom Ende der Stulpschiene weg durch den enger werdenden Abstand zwischen den Seitenkanten des Langschlitzes gebremst und kann auf diese Weise in einer derart gebremsten Stellung eine Transportposition einnehmen, bei der der T-förmige Ansatz des Abdeckplättchens zwischen den Seitenkanten des Langschlitzes leicht eingeklemmt ist.

    [0010] Eine andere Lösung der Aufgabe wird im Anspruch 3 angegeben. Bei einer Stulpschiene der eingangs genannten Gattung, die an einem Ende des Langschlitzes mit einer Erweiterung zum Einführen des T-förmigen Ansatzes in den Langschlitz versehen ist, sperrt ein Verschlußorgan die Erweiterung des mit innenliegenden Seitenkanten ausgestatteten Langschlitzes.

    [0011] Das Abdeckplättchen kann auf diese Welse mit seinem T-förmigen Ansatz durch die Erweiterung hindurchgesteckt werden und dann in den Langschlitz eingeführt werden. Ist das Verschlußorgan für die Erweiterung an der Stulpschiene angebracht, so kann sich das Abdeckplättchen mit seinem T-förmigen Ansatz nur innerhalb des Langschlitzes bewegen und ist auf diese Weise am Herausfallen gehindert.

    [0012] Besonders vorteilhaft ist dabei die Ausbildung nach Anspruch 4, da dort das Verschlußorgan an einem Schraubeführungsstück vorgesehen ist. Das üblicherweise für die Montage von Stulpschienen notwendige Schraubenführungsstück wird so einer weiteren Nutzung zugeführt, die insbesondere dann vorteilhaft ist, wenn nach Anspruch 5 das in die Erweiterung des Langschlitzes eingreifende Verschlußorgan des Schraubenführungsstückes gleichzeitig mit einer Bohrung für eine Befestigungsschraube versehen ist.

    [0013] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Beispielen unter

    [0014] Bezugnahme auf die Zeichnungen, von denen die Fig. 1, 2, 5, 6 und 7 nicht Gegenstand der Erfindung sind, näher erläutert; in dieser zeigt:
    Fig. 1
    eine teilweise ausgeschnittene Darstellung einer Stulpschienenabdeckung,
    Fig. 2
    eine Unteransicht der Stulpschiene nach Fig. 1,
    Fig. 3
    eine geschnittene Darstellung einer Ausführung der Stulpschiene nach der Erfindung,
    Fig. 4
    eine Unteransicht der Stulpschiene nach Fig. 3,
    Fig. 5
    einen Schnitt durch eine Stulpschiene entlang der Linie A - A der Fig. 1,
    Fig. 6
    eine teilweise geschnittene Seitenansicht eines Abdeckplättchens,
    Fig. 7
    eine Seitenansicht eines weiteren Abdeckplättchens,
    Fig. 8
    eine Unteransicht eines weiteren Abdeckplättchens,
    Fig. 9
    eine Draufsicht auf eine weitere Stulpschiene und
    Fig. 10
    eine Draufsicht auf eine dritte Version einer Stulpschiene.


    [0015] Fig. 1 zeigt eine erste Stulpschiene 1 sowie eine zweite Stulpschiene 4 mit einem dazwischenliegenden Spalt 5. Zur Verdeckung des Spaltes 5 ist ein Abdeckplättchen 2 vorgesehen.

    [0016] Die Stulpschiene 1 ist im Bereich ihres dem Spalt 5 benachbarten Endes 1' mit einem Langschlitz 10 versehen. Dieser Langschlitz (10) erstreckt sich entlang der Längsmittelebene 6. An seinen Seitenkanten 11, 12 ist der Langschlitz 10 mit einer Schulterführung versehen, die vorzugsweise auf dem Wege der Kaltverformung, beispielsweise durch Drücken oder Prägen, in der Stulpschiene ausgeformt wird. Die Schulterführung 11, 12 besteht aus Jeweils einer Rippe, die im Querschnitt gesehen etwa in der Mitte der Stulpschiene ausgebildet ist, wie Fig. 5 zeigt. Die Ausformung der Seitenkanten 11, 12 des Langschlitzes 10 erfolgt vorzugsweise in einem Arbeitsgang zusammen mit dem Ausstanzen des Langschlitzes 10.

    [0017] Das Abdeckplättchen 2 besitzt an seiner Unterseite einen T-förmigen Ansatz 20. Der T-förmige Ansatz 20 hat die Gestalt eines nach unten aus dem Abdeckplättchen 2 herausragenden Pilzzapfens, der einen vertikalen Abschnitt 29 und einen sich an dessen freiem Ende befindlichen Abschnitt von mit zwei gegenübergelegenen Abflachungen versehenem kreisförmigem Grundriß aufweist (Fig.6). Der Abstand zwischen den beiden Abflachungen 24 und 25 ist dabei gleich oder geringer als die freie Breite C des Langschlitzes 10 zwischen den Seitenkanten 11 und 12. Die Abflachungen 24, 25 verlaufen dabei quer zur Längsrichtung des Abdeckplättchens 2 und damit im montierten Zustand, wenn das Abdeckplättchen 2 mit der Stulpschiene 1 ausgerichtet ist, quer zur Längsmittelebene 6, wie Fig. 2 zeigt.

    [0018] Die beiden zwischen den Abflachungen 24 und 25 gelegenen, im Querschnitt nahezu kreisförmigen Umfangsabschnitte 26 und 27 des T-förmigen Ansatzes 20 weisen an ihren am weitesten voneinander entfernten Orten einen Abstand auf, der größer ist als die freie Breite C zwischen den Seitenkanten 11 und 12 des Langschlitzes 10, die aber innerhalb der maximalen Breite B (Fig. 5) des Langschlitzes liegt.

    [0019] Die vorstehend beschriebene Ausbildung des T-förmigen Ansatzes 20 erlaubt das Einsetzen des Abdeckplättchens 2 In den Langschlitz 10 bei in einem etwa rechten Winkel zur Längsmittelebene 6 der Stulpschiene 1 stehenden Abdeckplättchen 2, wie in Fig. 1 zu sehen ist. In dieser Stellung kann der T-förmige Ansatz 20 durch den Langschlitz 10 hindurchgesteckt werden. Durch Drehen in Richtung des Pfeiles X wird das Abdeckplättchen 2 in Ausrichtung mit der Stulpschiene 1 gebracht. Dabei hintergreifen die radial hervorstehenden Umfangsabschnitte 26 und 27 des T-förmigen Ansatzes 20 die als Schulterführung im Langschlitz 10 ausgebildeten Seitenkanten 11, 12, wodurch in der in Fig. 2 gezeigten Endstellung ein Herausrutschen des Abdeckplättchens 2 aus dem Langschlitz 10 der Stulpschiene 1 verhindert ist.

    [0020] Die Dicke der radial hervorstehenden Umfangsabschnitte 26 und 27 des T-förmigen Ansatzes 20 ist dabei derart bemessen, daß die Umfangsabschnitte 26 und 27 unterhalb der als Schulterführung ausgebildeten Seitenkanten 11, 12 des Langschlitzes 10 innerhalb der Stulpschiene 1 aufgenommen werden, so daß der gesamte T-förmige Ansatz 20 nicht nach unten aus der Stulpschiene 1 hervorsteht (Fig. 3).

    [0021] Die Sicherung des Abdeckplättchens 2 gegen unerwünschtes Verdrehen kann dabei durch das Einsetzen eines ansatzartigen Verschlußorgans 30 eines an der Stulpschiene 1 angebrachten Schraubenführungsstücks 3 erfolgen, wobei das Abdeckplättchen 2 an seiner Unterseite mit einem in Fig. 1 gestrichelt gezeichneten Kanal 28 versehen sein kann, in den das den Langschlitz 10 durchgreifende Verschlußorgan 30 des Schraubenführungsstücks 3 eingreift und das Abdeckplättchen 2 so gegen Verdrehen sichert. Gleichzeitig kann das Verschlußorgan 30 dabei als Anschlag für eine Längsbewegung des Abdeckplättchens 2 entlang der Längsmittelebene 6 dienen.

    [0022] Eine andere Alternative einer Verdrehsicherung ist in Fig. 7 dargestellt. Dort ist das Abdeckplättchen 2 an seiner Unterseite 21 mit einem Führungsvorsprung 22 versehen, der bezüglich der Breitenerstreckung des Abdeckplättchens 2 mittig gelegen ist und dessen Abstand zum T-förmigen Ansatz 20 geringer ist als zum vom T-förmigen Ansatz 20 weiter entfernten Ende. Ein derart ausgebildetes Abdeckplättchen 2 kann nach dem Verschwenken aus der Einsetzposition (Fig.1) in die in Fig. 2 gezeigte Endposition in den Langschlitz 10 einrasten, wobei vorher der zwischen dem Führungsvorsprung 22 und der Stulpschiene 1 durch Klemmung verursachte Reibungswiderstand uberwunden werden muß.

    [0023] Eine erfindungsgemäße Verdrehsicherung nach Anspruch 1 zeigt Fig. 8. Dort ist das Abdeckplättchen 2 an seiner Unterseite mit einer rillenartigen Längsnut 23 versehen, die sich in etwa parallel-zu einer Längsseitenkante des Abdeckplättchens 2 erstreckt und im Bereich neben dem T-förmigen Ansatz 20 gelegen ist. Die zugehörige Stulpschiene 1 besitzt an ihrer Oberseite seitlich neben dem Langschlitz 10 einen buckelartigen Vorsprung 13, der zum Eingriff in die Nut 23 ausgebildet ist, wie Fig. 9 zeigt.

    [0024] Nach dem Verschwenken des Abdeckplättchens 2 aus der in Fig. 1 gezeigten Einsetzstellung in die in Fig. 2 gezeigte Endstellung rastet der buckelartige Vorsprung 13 der Stulpschiene 1 in die Nut 23 auf gleiche Weise ein wie das vorher mit der Ausbildung des buckelartigen Führungsvorsprungs 22 des Abdeckplättchens 2 beschrieben worden ist. Dadurch ist ein ungewolltes Verschwenken des Abdeckplättchens 2 wirksam verhindert. Durch die Längserstreckung der Nut 23 ist ein Verschieben des Abdeckplättchens 2 in Richtung der Längsmittelebene 6 gestattet. Bei Bedarf können auch zwei buckelartige Vorsprünge 13 vorgesehen sein, die dann in Längsrichtung voneinander beabstandet - die Längsbewegung des Abdeckplättchens 2 beschränken können.

    [0025] Fig. 3 zelgt eine geschnittene Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Stulpschienenabdeckung nach Anspruch 3, bei der das Abdeckplättchen 2 mit einem T-förmigen Ansatz 20 in den Langschlitz 10 der Stulpschiene 1 eingeführt ist. Zum Einführen des T-förmigen Ansatzes 20 in den Langschlitz 10 ist dieser an seinem rückwärtigen Ende mit einer in Fig. 4 gestrichelt gezeichneten, als Einführöffnung für den T-förmigen Ansatz dienenden Erweiterung 14 versehen.

    [0026] Die Einführöffnung 14 erlaubt das Einsetzen eines rundherum mit vorstehenden Umfangsabschnitten 26, 27 versehenen und somit als Pilzzapfen ausgebildeten T-förmigen Ansatzes 20; eine Abflachung des Ansatzes 20 wie bei den vorhergehend beschriebenen Beispielen ist in dieser Ausführung nicht zwingend notwendig.

    [0027] An der Unterseite der Stulpschiene 1 ist ein Schraubenführungsstück 3 vorzugsweise mit einer Nietung 31 angebracht. Die Anbringung des Schraubenführungsstücks 3 erfolgt nach dem Einsetzen des Abdeckplättchens 2 in den Langschlitz 10. Das Schraubenführungsstück 3 ist an seiner Vorderseite als Verschlußorgan 30 ausgebildet, das die als Einführöffnung dienende Erweiterung 14 des Langschlitzes verschließt. So ist gleichzeitig ein rückwärtiger Anschlag für den T-förmigen Ansatz 20 gebildet. Eine Längsverschieblichkeit des Abdeckplättchens 2 bezüglich der Stulpschiene 1 ist somit bei gleichzeitiger Verhinderung des Herausfallens des Abdeckplättchens 2 aus dem Langschlltz 10 gewährleistet.

    [0028] Fig. 10 zeigt eine Stulpschiene 1 einer weiteren Stulpschienenabdeckung nach Anspruch 2, bei der der Langschlitz 10 mit zunehmendem Abstand vom Stulpschienenende 1' konisch enger werdend verläuft. Die Seitenkanten 11 bzw. 12 liegen dabei jeweils in einem Winkel α zur Längsmittelebene 6. Diese Stulpschiene 1 kann mit einem der vorstehend beschriebenen Abdeckplättchen 2 ausgerüstet werden, wobei das Abdeckplättchen 2 beim vom Stulpschienenende 1' weggerichteten Verschieben gegen einen zunehmenden Reibungswiderstand gedrückt werden muß, um dann in einer Endstellung von der Reibungskraft zwischen dem vertikalen Abschnitt 29 des T-förmigen Ansatzes 20 und den Seitenkanten 11 und 12 unter leichter Klemmkraft gehalten zu sein. Nach einem Zurückbewegen aus dieser klemmenden Endstellung heraus ist das Abdeckplättchen 2 zwischen den Seitenkanten 11 und 12 ohne wesentliche Reibung wieder frei längsbeweglich.

    [0029] Auf diese Weise wird eine einfache Transportsicherung für das Abdeckplättchen geschaffen.


    Ansprüche

    1. Stulpschienenabdeckung zur Überlappung eines Spaltes zwischen einander gegenüber gelegenen Enden zweier Stulpschienen (1, 4), bei der eine Stulpschiene (1) im Bereich ihres Endes (1') einen Langschlitz (10) aufweist, in den ein T-förmiger Ansatz (20) eines Abdeckplättchens (2) eingreift, wobei der T-förmige Ansatz (20) Seitenkanten des Langschlitzes (10) untergreift und in diesem längs verschieblich geführt ist,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß der Langschlitz (10) in Durchtrittsrichtung des T-förmigen Ansatzes (20) gestuft ausgebildet ist, daß der T-förmige Ansatz (20) des Abdeckplättchens (2) mit seinen hervorstehenden Umfangsabschnitten (26, 27) die durch die Stufung gebildeten Seitenkanten (11, 12) untergreift, und daß der T-förmige Ansatz (20) in Längsrichtung des Abdeckplättchens (2) gemessen zumindest gleich oder kürzer ist als die freie Breite (C) des Langschlitzes (10), wobei das Abdeckplättchen (2) an seiner zum Langschlitz (10) weisenden Unterseite (21) eine seitlich parallel zu einer Seitenkante verlaufende Rille (23) aufweist, und an der Stulpschiene (1), seitlich im wesentlichen neben dem Langschlitz (10) ein zur Abdeckplatte (2) weisender Vorsprung (13) vorgesehen ist.
     
    2. Stulpschienenabdeckung zur Überlappung eines Spaltes zwischen einander gegenüber gelegenen Enden zweier Stulpschienen (1, 4), bei der eine Stulpschiene (1) im Bereich ihres Endes (1') einen Langschlitz (10) aufweist, in den ein T-förmiger Ansatz (20) eines Abdeckplättchens (2) eingreift, wobei der T-förmige Ansatz (20) Seitenkanten des Langschlitzes (10) untergreift und in diesem längs verschieblich geführt ist,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß der Langschlitz (10) in Durchtrittsrichtung des T-förmigen Ansatzes (20) gestuft ausgebildet ist, daß der T-förmige Ansatz (20) des Abdeckplättchens (2) mit seinen hervorstehenden Umfangsabschnitten (26, 27) die durch die Stufung gebildeten Seitenkanten (11, 12) untergreift, und daß der T-förmige Ansatz (20) in Längsrichtung des Abdeckplättchens (2) gemessen zumindest gleich oder kürzer ist als die freie Breite (C) des Langschlitzes (10), wobei die Seitenkanten (11, 12) des Langschlitzes (10) innerhalb der Stulpschiene (1) sich vom Ende (1') verjüngend erstrecken.
     
    3. Stulpschienenabdeckung zur Überlappung eines Spaltes zwischen einander gegenüber gelegenen Enden zweier Stulpschienen (1, 4), bei der eine Stulpschiene (1) im Bereich ihres Endes (1') einen Langschlitz (10) aufweist, in den ein T-förmiger Ansatz (20) eines Abdeckplättchens (2) eingreift, wobei der T-förmige Ansatz (20) Seitenkanten des Langschlitzes (10) untergreift und in diesem längs verschieblich geführt ist,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß der Langschlitz (10) in Durchtrittsrichtung des T-förmigen Ansatzes (20) gestuft ausgebildet ist, daß der T-förmige Ansatz (20) des Abdeckplättchens (2) mit seinen hervorstehenden Umfangsabschnitten (26, 27) die durch die Stufung gebildeten Seitenkanten (11, 12) untergreift, daß der Langschlitz (10) an seinem einen Ende eine Erweiterung (14) zum Einführen des T-förmigen Ansatzes (20) in den Langschlitz (10) aufweist, und daß ein in die Erweiterung (14) einsetzbares Verschlußorgan (30) die Erweiterung (14) des Langschlitzes (10) sperrt.
     
    4. Stulpschienenabdeckung nach Anspruch 3,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß das Verschlußorgan (30) an einem Schraubenführungsstück (3) vorgesehen ist.
     
    5. Stulpschienenabdeckung nach Anspruch 4,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß das in die Erweiterung (14) des Langschlitzes (10) eingreifende Verschlußorgan (30) des Schraubenführungsstückes (3) gleichzeitig mit einer Bohrung (32) für eine Befestigungsschraube versehen ist.
     


    Claims

    1. Sliding bar cover for overlapping a gap between the confronting ends of two sliding bars (1, 4), wherein one sliding bar (1) has in the region of its end (1') a longitudinal slot (10) in which a T-shaped lug (20) of a cover plate (2) engages, with the T-shaped lug (20) engaging behind lateral edges of the longitudinal slot (10) and being longitudinally displaceably guided in it,
    characterised in that
    the longitudinal slot (10) is formed in a stepped manner in the through direction of the T-shaped lug (20); in that the projecting peripheral sections (26, 27) of the T-shaped lug (20) of the cover plate (2) engage behind the side edges (11, 12) formed by the step; and in that the T-shaped lug (20) measured in the longitudinal direction of the cover plate (2) is at least equal to or shorter than the free width (C) of the longitudinal slot (10), with the cover plate (2) having at its underside confronting the longitudinal slot (10) a groove (23) extending laterally parallel to a side edge and with a projection (13) pointing towards the cover plate (2) being provided at the sliding bar (1) laterally, substantially alongside the longitudinal slot (10).
     
    2. Sliding bar cover for overlapping a gap between the confronting ends of two sliding bars (1, 4), wherein one sliding bar (1) has in the region of its end (1') a longitudinal slot (10) in which a T-shaped lug (20) of a cover plate (2) engages, with the T-shaped lug (20) engaging behind lateral edges of the longitudinal slot (10) and being longitudinally displaceably guided in it,
    characterised in that
    the longitudinal slot (10) is formed in a stepped manner in the through direction of the T-shaped lug (20); in that the projecting peripheral sections (26, 27) of the T-shaped lug (20) of the cover plate (2) engage behind the side edges (11, 12) formed by the step; and in that the T-shaped lug (20) measured in the longitudinal direction of the cover plate (2) is at least equal to or shorter than the free width (C) of the longitudinal slot (10), with the side edges (11, 12) of the longitudinal slot (10) within the sliding bar (1) tapering away from the end (1').
     
    3. Sliding bar cover for overlapping a gap between the confronting ends of two sliding bars (1, 4), wherein one sliding bar (1) has in the region of its end (1') a longitudinal slot (10) in which a T-shaped lug (20) of a cover plate (2) engages, with the T-shaped lug (20) engaging behind lateral edges of the longitudinal slot (10) and being longitudinally displaceably guided in it,
    characterised in that
    the longitudinal slot (10) is formed in a stepped manner in the through direction of the T-shaped lug (20); in that the projecting peripheral sections (26, 27) of the T-shaped lug (20) of the cover plate (2) engage behind the side edges (11, 12) formed by the step; in that the longitudinal slot (10) has at its end a broadened portion (14) for the insertion of the T-shaped lug (20) into the longitudinal slot (10); and in that a closure member (30) insertable into the broadened portion (14) blocks the broadened portion (14) of the longitudinal slot (10).
     
    4. Sliding bar cover according to claim 3,
    characterised in that
    the closure member (30) is provided at a screw guide piece (3).
     
    5. Sliding bar cover according to claim 4,
    characterised in that
    the closure member (30) of the screw guide piece (3) engaging into the broadened portion (14) of the longitudinal slot (10) is simultaneously provided with a bore (32) for an attachment screw.
     


    Revendications

    1. Couverture de barre coulissante pour recouvrir un joint entre des extrémités disposées mutuellement en vis-à-vis de deux barres coulissantes (1, 4), dans laquelle une barre coulissante (1) présente dans la région de son extrémité (1') une fente allongée (10) dans laquelle pénètre un téton (20) en forme de T appartenant à une plaquette de couverture (2), le téton (20) en T s'engageant au-dessous des bords latéraux de la fente allongée (10) et étant guidé avec possibilité de déplacement longitudinal à l'intérieur de celle-ci, caractérisée en ce que la fente allongée (10) est étagée dans la direction de traversée du téton (20) en T, en ce que le téton (20) en T de la plaquette de couverture (2) s'engage avec ses parties périphériques (26, 27) saillantes au-dessous des bords latéraux (11, 12) formés par les gradins, et en ce que, mesuré dans la direction longitudinale de la plaquette de couverture (2), le téton (20) en T est au moins égal ou plus court que la largeur libre (C) de la fente allongée (10), la plaquette de couverture (2) comportant sur sa face inférieure (21) tournée vers la fente allongée (10) une rainure (23) s'étendant latéralement parallèlement à un bord latéral, et en ce qu'il est prévu, sur la barre coulissante (1), latéralement sensiblement à côté de la fente allongée (10), une saillie (13) dirigée vers la plaquette de couverture (2).
     
    2. Couverture de barre coulissante pour recouvrir un joint entre des extrémités disposées mutuellement en vis-à-vis de deux barres coulissantes (1, 4), dans laquelle une barre coulissante (1) présente dans la région de son extrémité (1') une fente allongée (10) dans laquelle pénètre un téton (20) en forme de T appartenant à une plaquette de couverture (2), le téton (20) en T s'engageant au-dessous des bords latéraux de la fente allongée (10) et étant guidé avec possibilité de déplacement longitudinal à l'intérieur de celle-ci, caractérisée en ce que la fente allongée (10) est étagée dans la direction de traversée du téton (20) en T, en ce que le téton (20) en T de la plaquette de couverture (2) s'engage avec ses parties périphériques (26, 27) saillantes au-dessous des bords latéraux (11, 12) formés par les gradins, et en ce que, mesuré dans la direction longitudinale de la plaquette de couverture (2), le téton (20) en T est au moins égal ou plus court que la largeur libre (C) de la fente allongée (10), les bords latéraux (11, 12) de la fente allongée (10), à l'intérieur de la barre coulissante (1), se resserrant depuis l'extrémité (1').
     
    3. Couverture de barre coulissante pour recouvrir un joint entre des extrémités disposées mutuellement en vis-à-vis de deux barres coulissantes (1, 4), dans laquelle une barre coulissante (1) présente dans la région de son extrémité (1') une fente allongée (10) dans laquelle pénètre un téton (20) en forme de T appartenant à une plaquette de couverture (2), le téton (20) en T s'engageant au-dessous des bords latéraux de la fente allongée (10) et étant guidé avec possibilité de déplacement longitudinal à l'intérieur de celle-ci, caractérisée en ce que la fente allongée (10) est étagée dans la direction de traversée du téton (20) en T, en ce que le téton (20) en T de la plaquette de couverture (2) s'engage avec ses parties périphériques (26, 27) saillantes au-dessous des bords latéraux (11, 12) formés par les gradins, en ce que la fente allongée (10) comprend une partie élargie (14) pour l'introduction du téton (20) en T dans la fente allongée (10), et en ce qu'un élément de fermeture (30) susceptible d'être mis en place dans la partie élargie (14) ferme la partie élargie (14) de la fente allongée (10).
     
    4. Couverture de barre coulissante selon la revendication 3, caractérisée en ce que l'élément de fermeture (30) est prévu sur une pièce de guidage à vis (3).
     
    5. Couverture de barre coulissante selon la revendication 4, caractérisée en ce que l'élément de fermeture (30) de la pièce de guidage à vis (3), qui pénètre dans la partie élargie (14) de la fente allongée (10), est pourvu également d'un perçage (32) pour une vis de fixation.
     




    Zeichnung