[0001] Die Erfindung betrifft einen Kippverschluß für einen Behälter gemäß Gattungsbegriff
des Anspruches 1.
[0002] Ein derartiger Kippverschluß ist von der deutschen Patentschrift 34 35 782 her bekannt.
Der dort vorgeschlagene Kippverschluß besteht aus einem in eine Kappe eingesetzten
Wippdeckel mit einer Umfangsfläche, die bezüglich der Längsachse des Wippdeckels konvex
gekrümmt ist. Die Aufnahmekammer ist dieser Krümmung angepaßt und klammert so den
Wippdeckel in der Aufnahmekammer fest.
[0003] Weiterhin bekannt sind Kippverschlüsse, deren Wippdeckel axial angeordnete Achsstummel
aufweisen, die in entsprechenden Aushöhlungen der Seitenwände der Aufnahmekammer das
Schwenkgelenk bildend einliegen. Nachteilhaft an diesen Lösungen ist eine ungenügende
Halterung des Wippdeckels gegen ein Herausfallen aus der Aufnahmekammer. Auch sind
die starren bekannten Achsstummel beim Einstecken des Wippdeckels in die Aufnahmekammer
der Gefahr des Abscherens ausgesetzt.
[0004] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen gattungsgemäßen Kippverschluß
so auszugestalten, daß bei einfacher Herstellung die Montage vereinfacht und die Funktionssicherheit
erhöht wird.
[0005] Gelöst wird diese Aufgabe durch die im Anspruch 1 beschriebene Erfindung.
[0006] Die Unteransprüche beschreiben vorteilhafte Weiterentwicklungen der Erfindung.
[0007] Zufolge derartiger Ausgestaltung ist ein Kippverschluß von erhöhtem Gebrauchswert
gegeben. Das Schwenkgelenk, das die Verlagerung des Wippdeckels von einer Schließstellung,
in der die Austrittsöffnung von einer Seitenwand der Aufnahmekammer abgedeckt ist,
in eine Offenstellung ermöglicht, wird von Kufen gebildet, die Teilumfangsflächen
eines Kreises um die Schwenkachse ausbilden und auf Lagerböcken gleitend aufsitzen.
Um ein Herausfallen des Wippdeckels aus der Aufnahmeöffnung zu verhindern und gleichzeitig
ein einfaches Einfügen des Wippdeckels in die Aufnahmekammer zu ermöglichen, ist vorteilhaft
vorgesehen, daß der Randfläche des Wippdeckels zwei sich gegenüberliegende Rastnocken
angeformt sind, die in jeweils eine Fensterhöhlung der Seitenwand einliegen. Zum verschleißarmen
Einfügen des Wippdeckels in die Aufnahmekammer sind die Rastnocken in axialer Richtung
elastisch verlagerbar, so daß sie in die Randfläche des Wippdeckels zurücktreten können.
Das Zurücktreten der Rastnocken des Wippdeckels in die Randfläche wird in vorteilhafter
Weise dadurch vereinfacht, daß die Rastnocken eine fallenartige Abschrägung an der
der Seitenwand der Aufnahmekammer zugewandten Fläche aufweisen. Diese Abschrägung
wirkt dann als Auflaufschräge für die Oberkante der Seitenwand. Um auch während des
Gebrauches des Kippverschlusses, also bei einer vielfachen Verlagerung von der Schließstellung
in die Öffnungsstellung, einen Verschleiß der Rastnocken zu minimieren ist vorgesehen,
daß die Rastfläche des Rastnockens durch einen sich in Achsrichtung erstreckenden
Grat sich in eine erste Teilfläche und eine zweite Teilfläche teilt, wobei die Rastfläche
eine parallel zur Deckfläche der Kappe verlaufende Oberkante der Fensterhöhlung untergreift.
Die erste Teilfläche und die zweite Teilfläche stehen vorteilhafter Weise in dem Winkel
zueinander, der dem Kippwinkel von der Schließstellung in die Offenstellung des Wippdeckels
entspricht. Es ist dann vorgesehen, daß in der Schließstellung die erste Teilfläche
und in der Offenstellung die zweite Teilfläche parallel an der Oberkante des Fensters
anliegt. Hierdurch ist in den beiden Stellungen immer ein flächenhafter Kontakt des
Rastnockens mit der Oberkante der Fensterhöhlung gewährleistet. Weiterhin vorgesehen
ist, daß die Schwenkachse unterhalb der Rastfläche verläuft. Bei der Verlagerung von
der Schließstellung in die Offenstellung gleitet so der Grat an der Oberkante der
Fensterhöhlung und die Länge der Fensterhöhlung kann klein bemessen werden. Ferner
vorgesehen ist eine dachartige Ausbildung der Rastkante mit einer die erste Teilfläche
ausbildenden Firstfläche, wobei die zweite Teilfläche von einer der schrägen Dachflächen
ausgebildet wird. Zur Erzielung der flexiblen Verlagerbarkeit des Rastnockens in Schwenkachsrichtung
ist vorgesehen, diesen durch eine dünnwandige, flexible Materialverbindung mit der
Randfläche zu verbinden. Es sind vorzugsweise zwei Materialverbindungen vorgesehen,
die jeweils einer Seitenkante des Rastnockens derart angeformt sind, daß sie sich
in Umfangsrichtung der Randfläche erstrecken. Um einen möglichst optimalen Hebelarm
zur Verschwenkung des Wippdeckels zu erzielen, ist eine ovale Querschnittsfläche des
Wippdeckels vorgesehen. Zur Begrenzung der Schwenkbewegung sind ferner Schwenkbegrenzungsglieder
für die Offen- und Schließstellung vorgesehen, die der Aufnahmekammer zugeordnet sind.
Das Schwenkbegrenzungsglied für die Schließstellung wird von einem Austrittsstutzen
gebildet, der sich der Durchtrittsöffnung anschließt und in der Schließstellung von
einem dem Wippdeckel angeformten Stöpsel verschlossen ist. Vorteilhaft an dieser Ausgestaltung
ist, daß der von dem Austrittsstutzen gebildete Teil des Kanals durch den Stöpsel
separat verschlossen werden kann. Das Anschlagsbegrenzungsglied für die Offenstellung
wird von einem Höcker gebildet, der, ebenfalls der Aufnahmekammer zugeordnet, von
der Unterkante der Randfläche beaufschlagt wird. Ferner ist vorgesehen, den Wippdeckel
mit einem Originalitätsstreifen auszustatten. Der Originalitätsstreifen liegt in der
Schließstellung in einer von der Seitenwand ausgebildeten Aussparung des oberen Randes
ein und wird beim erstmaligen Verlagern des Wippdeckels in die Offenstellung abgetrennt.
Ein sicherer Halt des Kippverschlusses auf dem Behälter wird dadurch gewährleistet,
daß die Öffnung des Behälters von der Seitenwand der Kappe überfangen wird, die inwandig
einen Wulst aufweist zum Untergriff unter eine dem Behälterhals zugeordnete Rastkante.
Eine dichte Verbindung zwischen Kappe und Behälter wird dadurch erzielt, daß die Kappe
ein Mundstück aufweist, daß in der Behälteröffnung einsteckt.
[0008] Im folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels detailliert erläutert.
Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Querschnitt durch einen erfindungsgemäßen Kippverschluß in Schließstellung,
- Fig. 2
- eine Darstellung gemäß Fig. 1 in Offenstellung,
- Fig. 3
- einen Kippverschluß in Draufsicht, ohne Wippdeckel,
- Fig. 4
- die Draufsicht auf einen Wippdeckel,
- Fig. 5
- die perspektivische Darstellung eines Rastnockens,
- Fig. 6
- eine um 90° gedrehte Darstellung gemäß Fig. 1,
- Fig. 7
- einen Originalitätsstreifen im Querschnitt,
- Fig. 8
- eine Seitenansicht des Behälters und
- Fig. 9
- eine Draufsicht auf den Behälter.
[0009] Im Ausführungsbeispiel ist der Kippverschluß auf die Öffnung eines Behälters 1 aufgesteckt.
Der Kippverschluß besteht aus einer Kappe 2 mit einer Aufnahmekammer 3, in die ein
Wippdeckel 7 eingesetzt ist. Der Wippdeckel 7 ist um eine geometrische Schwenkachse
6 schwenkbar und auf Kufen 5 gelagert. Die Kufen 5 liegen auf Lagerböcken 14 gleitend
auf. Um eine konzentrische Schwenkung um die Schwenkachse 6 zu ermöglichen, ist die
Form jeder Kufe 5 die eines Kreises d. h. Kreisabschnittes um die Schwenkachse, wobei
die Umfangsflächen des Kreises auf den freien, oberen Stirnenden der Lagerböcke 14
gleiten.
[0010] Die Form des Wippdeckels 7 ist wie auch die Form der Aufnahmekammer zylindrisch mit
einer ovalen Querschnittsfläche. Die Randfläche 8, welche von der seitlichen Mantelfläche
des Wippdeckels gebildet wird, weist eine quer zur Schwenkachse 6 liegende Austrittsöffnung
9 auf zum Austritt des Füllgutes des Behälters. In der Schließstellung wird die Austrittsöffnung
9 von der Seitenwand 10 der Aufnahmekammer 3 abgedeckt. In dieser Stellung fluchtet
die Deckelfläche 30 des Wippdeckels 7 mit der Deckfläche 19 der Kappe 2, so daß die
Deckelfläche an keiner Stelle über den oberen Rand 11 der Kappe hinausragt.
[0011] Die Aufnahmekammer 3 weist einen Austrittsstutzen 22 auf, der sich der Durchtrittsöffnung
13 anschließt. In der Schließstellung ist der Austrittsstutzen 22 an seiner Oberseite
durch einen Stöpsel 23 verschlossen, der dem Wippdeckel 7 angeformt ist und auch als
Schwenkungsbegrenzung dient. In der Offenstellung, die durch Verschwenken des Wippdeckels
um die Schwenkachse 6 erzielt wird, tritt der Stöpsel 23 aus der oberen Öffnung des
Austrittsstutzens 22 heraus und bildet zur Austrittsöffnung 9 einen Austrittskanal
12 aus, durch den das Füllgut aus dem Behälter heraustreten kann. In der Offenstellung
schlägt die Unterkante 8' der Randfläche 8 des Wippdeckels 7 auf einen Höcker 21 eine
Schwenkbegrenzung bewirkend an.
[0012] Um ein Herausfallen des Wippdeckels 7 aus der Aufnahmekammer 3 zu verhindern, sind
Rastnocken 16 vorgesehen, die der Randfläche 8 zugeordnet sind und aus dieser in Erstreckungsrichtung
der Schwenkachse 6 heraustreten. Die Rastnocken 16 liegen in Fensterhöhlungen 15 der
Seitenwand 10 der Aufnahmekammer 3 ein.
[0013] Die Rastnocken 16 sind elastisch in Richtung der Schwenkachsenerstreckung verlagerbar,
so daß sie zum Einstecken des Wippdeckels 7 in die Aufnahmekammer 3 vollständig hinter
die Oberfläche der Randfläche 8 eingedrückt werden können. Dazu sind die Rastnocken
16 mit einer abgeschrägten Außenfläche 17 ausgestattet, die darüber hinaus noch in
Umfangsrichtung gewölbt ist. Die abgeschrägte Außenfläche 17 wirkt beim Einschieben
des Wippdeckels 7 in die Ausnahmekammer 3 als Auflaufschräge und bewirkt eine Rückverlagerung
des Rastnockens 16. Mit seinen Seitenkanten ist der Rastnocken über dünnwandige Materialverbindungen
20, 20' materialeinheitlich mit dem Wippdeckel 7 verbunden. Rastnocken 16 und die
beiden dünnwandigen Materialverbindungen 20, 20' liegen innerhalb eines Fensterbereiches
31 der Randfläche 8. Die Anbindung ist so, daß oberhalb und beidseitig des Kopfes
der Rastnocken 16 keine Materialbrücken zum Rahmen der Fensterhöhlung vorliegen. Der
Rastnocken 16 hängt frei gespannt wie an zwei ausgestreckten Armen vor der fensterbildenden
Nischenhöhlung, welche sich vor der Kufe 5 erstreckt. Die Ausweich-Kippbewegung der
Rastnocken 16 erfolgt um eine geometrische Achse, gebildet im Bereich der untere äußeren
Randkante der geraden Abschnitte der Randflächen 8, also konkret von den unteren Enden
der Materialverbindungen 20, 20'.
[0014] Der vollständig eingesteckte Wippdeckel 7 ragt mit seinen Rastnocken 16 in Fensterhöhlungen
15 derart ein, daß die Rastfläche 18 die parallel zur Deckfläche 19 verlaufende Oberkante
15' der Fensterhöhlung 15 untergreift.
[0015] Die Rastfläche 18 ist dachartig ausgebildet und weist eine Firstfläche auf, die eine
erste Teilfläche 18' bildet und eine schräge Dachfläche, die eine zweite Teilfläche
18'' ausbildet. Die beiden Teilflächen 18', 18'' sind durch einen Grat 29 getrennt,
der in Richtung der Schwenkachse verläuft. Die Abwinklung der beiden Teilfläche 18',
18'' ist derartig, daß die erste Teilfläche 18' in der Schließstellung parallel zur
Oberkante 15' ausgerichtet ist und die zweite Teilfläche 18'' in der Offenstellung
parallel zur Oberkante 15' ausgerichtet ist. Die dünnwandigungen Materialverbindungen
20, 20' sind in der Materialstärke wesentlich geringer als die Wandstärke der Randfläche
8. Bei axialer Beaufschlagung des Rastnockens 16 werden diese dünnwandigen Materialverbindungen
20', 20 verwunden.
[0016] Im unbenutzten Zustand ist der Wippdeckel 7 mit einem Originalitätsstreifen 24 ausgestattet,
der mittels dreier Verbindungspunkte an der der Austrittsöffnung 9 gegenüberliegenden
Seite des Wippdeckels 7 angeheftet ist. Der Originalitätsstreifen 24 liegt in der
Schließstellung in einer Aussparung der Kappe 2 ein, so daß er nicht über den oberen
Rand 11 der Kappe hinausragt. Die Aussparung der Seitenwand 10 is6t am oberen Rand
angeordnet. Der Originalitätsstreifen 24 wird beim erstmaligen verlagern des Wippdeckels
in die Offenstellung abgetrennt. In dieser Offenstellung ragt die Austrittsöffnung
9 über den oberen Rand 11 hinaus.
[0017] Die Kappe 2 ist auf den Behälter 1 aufgeklipst und weist ein Mundstück 27 auf, das
in der Behälteröffnung 4 einsteckt. Gegen Abfallen ist die Kappe durch eine Verrastung
gesichert, die aus einem der Kappenseitenwand endseitig umlaufend angeformten Wulst
25 besteht, der eine Rastkante 26 des Behälterhalses hintergreift.
[0018] Die dem Inneren der Aufnahmekammer 3 zugewandten Enden der leistenförmigen Lagerböcke
14 sind mittels einer Querwand 14' verbunden, so daß recht stabile lagerpfannenartige
Aufnahmen für die Kufen 5 erzielt sind. Letzere erstrecken sich in enger Nachbarschaft
zu den besagten Querwänden 14'.
[0019] Die in der vorstehenden Beschreibung, der Zeichnung und den Ansprüchen offenbarten
Merkmale der Erfindung können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination für
die Verwirklichung der Erfindung von Bedeutung sein. Alle offenbarten Merkmale sind
erfindungswesentlich. In die Offenbarung der Anmeldung wird hiermit auch der Offenbarungsinhalt
der zugehörigen/beigefügten Prioritätsunterlagen (Abschrift der Voranmeldung) vollinhaltlich
mit einbezogen.
1. Kippverschluß für einen Behälter (1) mit einer auf die Öffnung (4) des Behälters aufsetzbaren
Kappe (2) und mit einem in einer Aufnahmekammer (3) der Kappe (2) auf Kufen (5) um
eine Schwenkachse (6) schwenkbar gelagerten Wippdeckel (7) mit einer seitlichen, Austrittsöffnung
(9), die das Ende eines Austrittskanales (12) ausbildet, dessen Anfang eine der Aufnahmekammer
(3) zugeordnete Durchtrittsöffnung (13) bildet, wobei die Kufen (5) Teilumfangsflächen
eines Kreises um die Schwenkachse ausbilden und auf der Aufnahmekammer zugeordneten
Lageböcken (14) gleitend aufsitzen, gekennzeichnet durch zwei in Fensterhöhlungen
(15) der Seitenwände (10) in Erstreckungsrichtung der Achse (6) eingeschnäpperte und
einer Randfläche (8) des Wippdeckels (7) angeformte Rastnocken (16).
2. Kippverschluß, insbesondere nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine fallenartige
Abschrägung der der Seitenwand (10) zugewandten Fläche (17) des Rastnockens (16).
3. Kippverschluß, insbesondere nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch einen von einem sich in Schwenkachsenrichtung erstreckenden Grat
(29) in eine erste Teilfläche (18') und in eine zweite Teilfläche (18'') geteilte
Rastfläche (18) des Rastnockens (16), die eine parallel zur Deckfläche (19) der Kappe
verlaufende Oberkante (15') der Fensterhöhlung (15) untergreift.
4. Kippverschluß, insbesondere nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß in der Schließstellung die erste Teilfläche (18') und
in der Offenstellung die zweite Teilfläche (18'') parallel an der Oberkante (15')
des Fensters (15) anliegt.
5. Kippverschluß, insbesondere nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (6) unterhalb der Rastfläche (18) verläuft.
6. Kippverschluß, insbesondere nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch eine dachartige Ausbildung der Rastfläche (18) mit einer die
erste Teilfläche (18') ausbildenden Firstfläche, wobei die zweite Teilfläche (18'')
von einer Dachfläche ausgebildet wird.
7. Kippverschluß, insbesondere nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch eine dünnwandig, flexible Materialverbindung (20, 20') des Rastnockens
(16) mit der Randfläche (8).
8. Kippverschluß, insbesondere nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch zwei einer Seitenkante des Rastnockens (16) angeformte, sich
in Umfangsrichtung der Randfläche (8) erstreckende dehnbare Materialverbindungen (20,
20').
9. Kippverschluß, insbesondere nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch eine ovale Querschnittsfläche des Wippdeckels (7).
10. Kippverschluß, insbesondere nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch der Aufnahmekammer (3) zugeordnete Schwenkbegrenzungsglieder
(21, 22) für die Offen- und Schließstellung.
11. Kippverschluß, insbesondere nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Schwenkbegrenzungsglied für die Schließstellung von
einem sich der Durchtrittsöffnung (13) anschließenden Austrittsstutzen (22) gebildet
wird, der in der Schließstellung von einem, dem Wippdeckel angeformten Stöpsel (23)
verschlossen beaufschlagt ist.
12. Kippverschluß, insbesondere nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Schwenkbegrenzungsglied für die Offenstellung von
einem Höcker (21) gebildet wird, der in Öffnungstellung von der Unterkante (8') der
Randfläche (8) des zylinderförmigen Wippdeckels (7) beaufschlagt ist.
13. Kippverschluß, insbesondere nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch einen der Randfläche (8) der Austrittsöffnung (9) gegenüberliegenden
Seite angeformten Originalitätsstreifen (24), der in Schließstellung in einer sich
der Seitenwand (10) anschließenden Aussparung (32) des oberen Randes (11) einliegt
und beim erstmaligen Verlagern in die Offenstellung abgetrennt wird.
14. Kippverschluß, insbesondere nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kappe (2) eine die Öffnung (4) des Behälters (1) überfangende
Seitenwand (28) ausbildet, die innenwandig endseitig einen Wulst (25) aufweist, zum
Untergriff einer dem Behälterhals zugeordneten Rastkante (26).
15. Kippverschluß, insbesondere nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch ein in die Behälteröffnung (4) einsteckbares Mundstück (27) der
Kappe 2).
16. Kippverschluß, insbesondere nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch mit einer Querwand (14') verbundene Lagerböcke (14) zur lagerpfannenartigen
Aufnahme der Kufen (5) des Wippdekkels (7).