[0001] Die hiermit als Erfindung vorgestellte Rakel und Rakelvorrichtung mit einer Rakelprofilleiste
und mit einer Magneteinrichtung, geeignet zum Auftragen fließfähiger Substanzen auf
flächenförmige, insbesondere bahnenförmige Substrate, gegebenenfalls in Verbindung
mit Schablonen, insbesondere Siebzylindern, unterscheidet sich folgendermaßen vom
bisherigen Stand der Technik.
[0002] Rakelvorrichtungen, die mit magnetisch bewirkter Rakelanpreßkraft arbeiten, sind
bekannt Siehe z.B. EP-A-0 311 743, EP-A-0 311 728 und WO 89/03259. Rakelprofilleisten,
die entweder einteilig und aus magnetisierbarem Material bestehen oder mehrteilig,
d.h. aus mehreren Teilen, zusammengesetzt sind, wovon mindestens ein Teil magnetisierbar
ist, sind ebenfalls bekannt: und zwar entweder als Bestandteile von Rakelvorrichtungen
oder auch, als Sonderfall, z.B.als magnetisierbarer Rundstab (Magnetrollrakel) für
sich allein als Rakelvorrichtung verwendbar.
[0003] Als eine weitere Besonderheit unter den zahlreichen Rakelvorrichtungen, die mit magnetisch
bewirkter Rakelanpreßkraft arbeiten, ist eine solche Streichrakelvorrichtung bekannt,
die aus einer Streichrakelprofilleiste oder allenfalls als Doppelstreichrakel ausgebildet,
aus zwei solchen Streichrakelprofilleisten besteht und an ihren Enden mittels Achszapfen
in einer Rollenführung, d.h. in je einer Führungsrolle abgelagert ist.
[0004] In dem zuerst genannten Sonderfall der Magnetrollrakel wirkt die verfügbare Magnetkraft
ausschließlich bzw. primär als Rakelanpreßkraft und in Zweitfunktion auch ortslagebestimmend.
Diese ortslagebestimmende Wirkungsfunktion wird aus der magnetisch bewirkten Hauptfunktion
- der Rakelanpressung - abgeleitet, ohne daß hierbei bzw. hierdurch eine Verminderung
der Anpreßkraft entsteht.
[0005] In dem zweiten Sonderfall der Streichrakel- bzw. Doppelstreichrakelprofilleiste,
die seitlich, d.h. an ihren Enden, auf Rollen gelagert ist bzw. geführt wird, ist
das anders: hier wird die Rakelanpreßkraft durch zwei Faktoren geschwächt, und zwar
erstens dadurch, daß das Gewicht der Rakelprofilleiste weitgehend auf den seitlichen
Rollenführungen lastet und zweitens dadurch, daß auch die durch die Magneteinrichtung
in den magnetisierbaren Teilen der Streichrakelleiste erzeugte, magnetische Kraftwirkung
nur zu einem Teil als Rakelanpreßkraft wirkt, während der andere Teil, ebenso wie
das Eigengewicht, durch die seitlichen Achszapfenlagerungen auf die seitliche Rollenführung
wirkt und somit als Rakelanpreßkraft, d.h. als eigentliche Arbeitskraft, dem Auftragungsvorgang
verlorengeht.
[0006] Im übrigen ist eine vorbeschriebene, seitlich auf Rollen geführte Rakelvorrichtung
ebenso wie jede andere dem Stand der Technik bekannte, seitlich an den Enden gehaltene
bzw. befestigte Rakelvorrichtung der Gefahr der Durchbiegung ausgesetzt. Diese Durchbiegungsgefahr
wächst bei zunehmender Arbeitsbreite bzw. Profilleistenlänge bzw. zunehmender, magnetischer
Anpreßkraft, wie bekannt, mit der Quadratzahl der Auftragungsbreite bzw. Länge der
Rakelvorrichtung.
[0007] Im Gegensatz zur magnetisch angepreßten Rakelrolle haben sich magnetisch angepreßte
Streichrakelvorrichtungen vorbeschriebener Art in der Praxis nicht bewährt.
[0008] Ein für manche Betriebsarten störender Nachteil bzw. Mangel der Rollrakelauftragungstechnik
ist der, daß die Auftragungsmenge durch den Rollrakeldurchmesser bestimmt wird und
Veränderungen der Auftragsmengenleistung somit nur durch Veränderung des Rollendurchmessers,
d.h. Austausch einer Rakelrolle des Durchmessers A gegen eine Rakelrolle des Durchmessers
B möglich sind und somit eine Betriebs- bzw. Produktionunterbrechung bedingt.
[0009] Zum bekannten Stand der Technik zählen auch solche Rollrakelvorrichtungen mit einer,
in Bewegungsrichtung gesehen, im Bereich vor der Rollrakel angeordneten, an der Rakelvorrichtung
befestigten Profilleiste, die entweder für sich allein, als Element, oder durch die
Rakelvorrichtung bewirkt, beweglich ausgeführt, d.h. in ihrer Ortslage in bezug zur
Auftragungszone veränderbar ist. Mit Hilfs- bzw. Zusatzvorrichtungen solcher Art kann,
in gewissen Grenzen, eine zusätzliche Mengensteuerung auch während des Betriebes ohne
Produktionsunterbrechung bewirkt werden.
[0010] Von diesem vorstehend beschriebenen bekannten Stand der Technik unterscheidet sich
die erfindungsgemäße Rakelvorrichtung - es kann dies eine Roll- oder eine Streichrakelvorrichtung
sein - in vorteilhafter Weise dadurch, daß eine Roll- oder Streichrakel oder eine
Profilleiste mit einem Rakel- oder Streichelement so beschaffen ist und angeordnet
wird, daß der Rakel die gesamte jeweils verfügbare, magnetisch bewirkte Kraft zur
Gänze oder zumindest annähernd zur Gänze als Rakelanpreßkraft zugeleitet wird und
als solche verfügbar bleibt, daß die Ortslage der Rakel durch die Ortslage der Magneteinrichtung
sowie auch durch die formale Gestaltung und Stärte (Intensität) des Magnetfeldes bestimmt
wird und daß der Rakel ein durch Vorrichtungsteile oder gegebenenfalls durch eine
etwaige Schablone selbst begrenzter bzw. ermöglichter Beweglichkeitsfreiraum zur Verfügung
steht, innerhalb welchem die Rakel ihre für den jeweiligen Betriebszustand optimale
Ortslage, magnetisch bewirkt und gegebenenfalls durch die Arbeitsgeschwindigkeit und
durch Reibungswert- und Staudruckparameter beeinflußt, selbst bestimmen kann.
[0011] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung dieser erfindungsgemäßen Rakeltechnik bzw.
-vorrichtung besteht darin, daß diese vorstehend beschriebene Rakel sogestalt mit
der Rakelvorrichtung verbunden ist,daß die Rakel ohne Einschränkung ihrer vorbeschriebenen
Ortslagebestimmungsmöglichkeit, um eine Längsachse der Rakel, z.B. um die Anliegekante
oder Anliegerundung, verschwenkt werden kann, wodurch auf dem Weg über eine Änderung
des Staudruckes in der Auftragungssubstanz eine Änderung der Auftragungsmenge bewirkt
werden kann.
[0012] Ist die Rakelprofilleiste als Streichrakelprofilleiste ausgebildet, dann können die
dieses Verschwenken bzw. axiale Verdrehen der Streichrakelleiste bewirkenden Vorrichtungsteile
so ausgeführt werden, daß der Streichrakelleiste auch die durch Veränderung der magnetischen
Anpreßkraft bewirkte, etwa vertikal zur Auftragungsebene wirkende Beweglichkeit ermöglicht
wird, ohne magnetisch bewirkte Kräfte in die Vorrichtung abzuleiten.
[0013] Diese Eigenschaft der erfindungsgemäßen Einrichtung ist deshalb besonders wichtig
und vorteilhaft, weil die nach dem bisherigen Stand der Technik bekannten, mittels
Magnetkraft angepreßten Streichrakelvorrichtungen, die Ortslage der Streichrakelleisten
durch mechanische Hilfsmittel bestimmen, so daß die auf die Rakelleiste wirkenden,
magnetischen Kräfte Verspannungen, Deformationen und Vibrationen hervorrufen können,
die den Auftragungsvorgang störend beeinflussen.
[0014] Erfindungsgemäße Rakelprofilleisten, und zwar sowohl Roll- als auch Streichrakelleisten,
haben einen profilierten, kantigen oder gerundeten, an der Auftragungsfläche bzw.
Schablone anliegenden Bereich und bestehen, zumindest in Teilen ihrer Längserstreckung,
aus magnetisierbarem Material oder gegebenenfalls aus Magneteinrichtungen. Die dem
Anliegebereich nächstliegende, der Auftragungssubstanz zugewendete und diese berührende
Fläche der Rakelprofilleiste bewirkt je nach ihrer Form, Dimension und räumlichen
Anordnung unterschiedlich großen Staudruck auf die Auftragungssubstanz bzw. in weiterer
Folge daraus unterschiedlich große Auftragungsmengenleistungen.
[0015] Außer sämtlichen einzelnen, für sich allein hervorzuhebenden Kennzeichnungen ist
die Erfindung auch durch die vorteilhafte, gegenseitige, ergänzend wirkende Kombination
mehrerer Merkmale gekennzeichnet, wovon nachfolgend, beispielsweise, genannt werden:
1. die Ausübung des Staudruckes im Bereich vor dem Rakelanliegebereich,
2. das durch Magnetkraft bewirkte Anpressen,
3. die durch Magnetkraft bewirkte Ortslagebestimmung,
4. die zwecks Anpassung an die jeweiligen Betriebsverhältnisse mögliche Beweglichkeit
bzw. anpassende Ortslagekorrektur,
5. Verschwenkbarkeit bzw. axiale Verdrehbarkeit der Rakelprofilleiste um eine der
möglichen Längserstreckungsachsen der Profilleiste (bzw. um die Achse der Rakelrolle,
falls die Leiste mit einem solchen Rollrakelelement bestückt ist),
6. das Vorhandensein von Vorrichtungsteilen, die die Schwenk- bzw. Drehbewegung der
Rakelprofilleiste steuernde und reproduktionsfähige Einstellbarkeit dieser Schwenk-
bzw. Drehbeweglichkeit ermöglichen,
7. Doppelfunktion vorgennanter Steuerungsteile für das Halten (angehängt halten) der
Rakelprofilleiste an der Rakelvorrichtung außerhalb des Betriebszustandes, das ist
also bei abgeschalteter Magneteinrichtung, zwecks Abheben der Rakelvorrichtung von
der Auftragungsfläche bzw. Schablone und zwecks Einbau in die bzw. Ausbau aus der
Maschine.
[0016] Hervorzuheben ist auch die erfindungskennzeichnende Eigenschaft, daß die Achse, um
welche die Rakel in bzw. an der Rakelvorrichtung verschwenkt werden kann, eine nur
durch magnetische hergestellte, gewissermaßen magnetisch-imaginäre Konstruktionsachse
ist. Es ist dies die eigentliche, gedankliche Erfindungsgrundlage, auf welcher Grundlage
die weiteren Erfindungssachverhalte, daraus hervorgehend, aufgebaut sind.
[0017] Erfindungskennzeichnend ist auch, daß die Rakel bzw. Rakelvorrichtung mittels unterschiedlicher
Hilfsmittel in ihrer Ortslage oder ihrer räumlichen Anordnung zum Auftragungsbereich
(zur Rakelanliegezone) verändert werden kann: Vertikalverschiebung, Horizontalverschiebung,
Schrägverschiebung, kreisbogenförmige Ortslageveränderung oder z.B. Verdrehung der
Rakelvorrichtung (hiermit ist nicht die Verdrehung der Rakelprofilleiste gemeint)
um eine Vorrichtungsachse, wie z.B. die Achse des Substanzzuführungsrohres, an dem
der Tragkörper der Rakelvorrichtung befestigt ist.
[0018] Die Steuerung des Verschwenkens bzw. axialen Verdrehens der Rakelleiste kann auch
durch eine sogenannte Kulissensteuerung oder durch eine Hekel-Gelenks-Verbindung erfolgen:
so z.B. mittels je eines Hebelarmes oder einer Verbindungslasche mit je einem Drehgelenk
an jedem Ende der Lasche bzw. des hebelartigen Verbindungsteiles.
[0019] Ist die Rakelleiste als Rollrakelleiste ausgeformt, so kann ein- und dieselbe Rakelvorrichtung
mit verschieden geformten Leisten bzw. mit Rakelrollen verschiedener Durchmesser ausgestattet
werden, wobei auch die Leisten selbst unterschiedlich ausgeformt sein können.
[0020] Ist die Rakelprofilleiste eine Streichrakelleiste, so kann auch diese unterschiedlich
ausgeformt und mit unterschiedlich beschaffenen bzw. geformten dimensionierten Streichrakelelementen
bestückt bzw. ausgeformt sein.
[0021] Weitere im Nutzungseffekt wichtige und für die unterschiedlichen Betriebserfordernisse
vorteilhafte Ausgestaltungsmöglichkeiten von Rollrakelleisten bestehen darin, daß
die Leiste mit einer gleitlagerförmigen Ausnehmung versehen sein kann, in der eine
Rakelrolle auf etwa zwei Drittel ihrer Umfangsmantelfläche umgreifend gehalten wird,
wobei die in Bewegungsrichtung gesehen, vor der Rolle befindliche Kante, die diese
gleitlagerförmige Ausnehmung begrenzt, sehr nahe an die Auftragungsebene bzw. Schablone
heranreicht. Dieses Distanz kann bis auf 1 mm - und sogar weniger als dies - verringert
werden.
[0022] Die in die Rollrakelleiste eingesetzte Rakelrolle kann in vorteilhafter Weise - die
Bildung von Substanzabtropfungen an der in Bewegungsrichtung gesehen rückwärtigen
Gleitlagerkante verhindernd - mit einer strukturierten Oberfläche ausgeformt werden.
[0023] Ein zusätzlicher Nutzungsvorteil für sparsame Substanzauftragung kann dadurch zustande
gebracht werden, daß die in eine Rollrakelleiste eingesetzte Rakelrolle z.B. mittels
einer Verstiftung gegen Verdrehung gesichert in der Leiste gehalten wird. Dieser Ausgestaltungsmöglichkeit
liegt die Beobachtung zugrunde, daß eine nichtdrehende, das ist somit eine als Rundstabstreichrakel
eingesetzte Rakelrolle etwa ein Drittel weniger Substanz aufträgt als eine drehende
Rolle gleichen Durchmessers, woraus diese zusätzliche, erfinderische Maßnahme abgeleitet
wurde.
[0024] In den bisher bekannten Einrichtungen wird zumeist nicht nur die Position der Rakelrolle,
in Bewegungsrichtung gesehen, durch eine mechanische Vorrichtung bestimmt, sondern
es wird auch die Achslage des Rakelelementes durch die Rakeleinrichtung vorgegeben.
[0025] Bei Rakelgeräten, die mit magnetisch bewirkter Anpreßkraft arbeiten, wird die Magnetkraft
als Rakelanpreßkraft eingesetzt, vereinzelt auch als nebengeordnete Hilfskraft zur
Ortslagebestimmung, dies aber stets in Verbindung mit mechanischen Mitteln zur Ortslagebestimmung.
Durch die hiermit vorgestellte Erfindung wird erstmals der Weg beschritten, der Magnetkraft
außer der Funktion des Rakelanpressens eine zweite Arbeithauptfunktion zuzuordnen;
der Magnetkraft bzw. der die Magnetkraft erzeugenden Einrichtung wird allein, ohne
Inanspruchnahme mechanischer Hilfsmittel, die Arbeitsfunktion der Ortslagefixierung
zugeordnet. Die Achslage einer magnetisch angepreßten Rakel mit einer Rollrakel oder
Streichleiste wird ausschließlich durch Magnetkraft bestimmt. Darüber noch hinausgehend
ist die erfindungsgemäße Einrichtung dadurch gekennzeichnet, daß diesem ausschließlich
magnetisch gehaltenen Rakelelenent auch noch ein weiterer, vorzugsweise nicht magnetisierbarer
oder nur teilweise magnetisierbarer Teil zugeordnet wird, welcher, wenn das Rakelelement
eine Rolle ist, um dessen Achse oder anderenfalls um dessen Anliegekante und mit diesem
gemeinsam verschwenkbar ist.
[0026] Der Magnetkraft sind erfindungsgemäß drei Arbeitsfunktionen zugeordnet:
1. das übliche Anpressen des Rakelelementes,
2. dessen Ortslagefixierung und
3. Ortslagefixierung und Halten eines weiteren zusätzlichen Arbeitsteiles, der mit
dem Rakelelement bzw. der Rakelkante einteilig verbunden ist.
[0027] Die erfindungsgemäß konstruierten Verbindungsteile, die die magnetisch gehaltenen
Arbeitsteile mit an der Maschine mechanisch befestigten oder aufliegenden Teilen verbinden,
haben während des Betriebszustandes nur die Steuerfunktion zur Bestimmung der Winkellage
der um das Rakelelement oder gemeinsam mit diesem schwenkbaren Rakelprofilleiste.
[0028] Erfindungsgemäß wird diesen, die Winkellage durch gleitende Berührung steuernden
Verbindungsteilen auch eine nicht im Betriebszustand, sondern nur außerhalb des Betriebszustandes
wirkende Haltefunktion zugeordnet.
[0029] Diese Arbeitsnebenfunktion des Haltens, die im Betriebszustand nicht eingestellt
werden kann bzw. nicht eingestellt werden darf, bewirkt, daß die gesamte Auftragungseinrichtung
- in die vorzugsweise auch die Substanzzuführung integriert ist - einteilig gehandhabt
werden kann. Dies erleichtert den Ein- und Ausbau der Einrichtung, ermöglicht es,
beim Einbau das Rakelelement in die ungefähr passende Lage für den gewünschten, magnetkraftbewirkten
Betriebszustand zu bringen und ermöglicht auch, die Rakeleinrichtung bei kurzzeitiger
Betriebsunterbrechung und Magnetfeldabschaltung abheben zu können.
[0030] Die Fig. 1 bis 17 zeigen verschiedene Ausführungsformen und Details der vorliegenden
Erfindung.
[0031] Die Fig. 1 bis 4 illustrieren die erfindungsgemäße magnetische Selbstpositionierung
in einigen Ausführungsvarianten, wobei mehrere Arten von Rakelelementen - Profilstreichrakel
4, elastische Klinge 28, Rakelrolle 30 und zusätzlich zur Rakelrolle 30 in Fig.4 magnetisierbare
Teile 10 - in der Profilleiste 2 dargestellt sind.
[0032] In Fig.1 ist eine erfindungsgemäße, leistenförmige Rakel bzw. Rakelvorrichtung mit
einer Rakelprofilleiste bzw. Rakelelementhalteleiste 2 versehen. Das Rakelelement
4 aus einem druck- und biegeelastischen Profilkörper ist in die Rakelelementhalteausnehmung
3 eingesetzt. Die Auftragungssubstanz 5 liegt an der Staufläche 6 der Profilleiste
2 und an der Staufläche 7 des Rakelelementes 4 an. Die Staufläche 6 der Rakelleiste
2 ist hier gewölbt. Die Rakel 1 trägt ferner eine magnetisiebare Masse 10, die auch
mehrteilig sein kann. Die Rakelleiste 2 hat eine Verlängerung 15, die im Bereich 11
auf dem Bereich 12 eines Auflageteiles 13 aufliegt, wobei der Auflageteil 13 seitlich
fixiert ist. Die Profilleiste 2 kann sich in Richtung des Pfeiles 16 hin und her bewegen,
und zwar in oder gegen die Bewegungsrichtung 18 der Auftragungsfläche 9 bzw. in oder
gegen die Bewegunsrichtung 20 einer Schablone 19.
[0033] In Richtung des Pfeiles 17 ist auch eine Beweglichkeit vertikal oder annähernd vertikal
zur Auftragungsfläche 9 gegeben. Die Ausführungsform der Fig.2 entspricht jener der
Fig.1, jedoch liegt hier eine Abstützung 51 der Rakelleiste 2 im Bereich 21 an der
Innenwandung der Siebschablone 19 direkt an.
[0034] Fig.3 ist aus Fig.2 abgeleitet und hat zusätzlich eine Begrenzungswand, die mit der
Rakelleiste 2 verbunden ist und in die eine flexible Leiste 28 eingesetzt ist, die
am Siebzylinder 19 bzw. an der Auftragungsfläche 9 anliegt. Hierdurch wird im oberen
Bereich ein Trog und im unteren Auftragungsbereich ein Auftragungsspalt gebildet.
[0035] Fig.4 zeigt eine der Fig.3 ähnliche Vorrichtung, die jedoch einteilig ist, mit einem
Rundstab als Rakelelement, der gegebenenfalls drehend oder drehfixiert angeordnet
sein kann, wobei zusätzllichc zum Anliegebereich 21 ein gleichartiger Anliegebereich
symmetrisch vorgesehen ist. Hierdurch wird der Gefahr des eventuellen Abkippens der
Vorrichtung nach einer der beiden Seiten begegnet. Wie man sieht, ist hier zwischen
dem Rakelelement 28 und der Rolle 30 ein Auftragungsschlitz 50 gebildet, über den
die mittels eines Durchtrittes 52 zugeführte Auftragungssubstanz 5 auf die Auftragungsfläche
9 austreten kann.
[0036] Die Fig. 5 und 6 zeigen unterschiedliche Stellungen einer erfindungsgemäßen Vorrichtung
gemäß Fig.1, und zwar mit unterschiedlichen Arbeitspositionen für unterschiedliche
Auftragungsleistungen, wobei die unterschiedliche Einstellung durch Betätigung einer
Vorrichtung gemäß oder ähnlich der Fig.8 bewirkt wird.
[0037] In Fig.7 ist die Verlängerung 15 von der Siebschablone 19 weggerichtet und die Anliegebereiche
sind nicht dargestellt.
[0038] Fig.8 gibt eine Möglichkeit des Zusammenwirkens zwischen der Verlängerung 15 und
dem Auflageteil 13 wieder. Der Auflageteil 13 ist hier als Kopf 22 ausgebildet und
in Richtung des Pfeiles 23 bewegbar. Der Auflageteil 13 greift in ein festes Gegenstück
24 ein, das auf einer Platte 25 befestigt ist.
[0039] Gemäß Fig.9, die in etwa eine Kombination zwischen Fig.1 und Fig.8 darstellt, ist
die Rakelleiste 2 einteilig mit einer Profilkante 26 und es besteht die Möglichkeit,
eine magnetisierbare Masse 27 mit z.B. kreisförmigem Querschnitt einzusetzen, falls
die Rakelleiste 2 aus nichtmagnetisierbarem Material besteht.
[0040] Die Fig.10 ist eine ähnliche Ausführungsform wie die Fig. 1 bis 7 bzw. 5 und 6, jedoch
ist hier das Rakelelement 28 dünn und biegeelastisch.
[0041] Bei der Fig.11, die der Fig.10 ähnlich ist, trägt die Rakelleiste 2 eine weitere
Profilleiste 29 und eine magnetisierbare Masse 10, falls weder die Profilleiste 29
noch die Rakelleiste 2 aus magnetisierbarem Material bestehen bzw. gegebenenfalls
zur Verstärkung der magnetisch bewirkten Anpressung.
[0042] Bei der Fig.12 ist die Profilleiste 29 durch eine Rolle 30 ersetzt, die in einer,
diese zur Hälfte umgreifenden gleitlagerförmigen Ausnehmung 31 umgriffen wird.
[0043] Eine ähnliche Ausführungsform zeigt auch Fig.13. Hier ruht die Profilleiste 2 über
einer Rolle 30 auf der Auftragungsfläche 9 bzw. der Innenseite der Schablone 19. Die
Rakelleiste 2 ist ähnlich wie in Fig.7 geformt, hat jedoch einen gegen die Bewegungsrichtung
20 gerichteten Vorsprung 32, durch dessen Gewicht die Rakelleiste 2 nach vorne, d.h.
entgegen der Bewegungsrichtung abkippen kann. Anstelle eines Anliegebereiches 11 gemäß
Fig.8 sind hier zwei Anliegebereiche 33 und 34 mit je einer Verstelleinrichtung 35
und 36 vorhanden.
[0044] Eine Weiterentwicklung zeigt Fig. 14, wo die Rakelleiste 2 aus magnetisierbarem Material
besteht und die Verstelleinrichtungen 37, 38 auf einer Stange 39 verschiebbar sind,
bzw. wie strichliert dargestellt, zu einer einteiligen Verschubeinrichtung 40 verbunden
sind.
[0045] In der Fig.15, die den Fig. 12 und 13 ähnlich ist, ist eine Hilfsvorrichtung 41 um
einen Achszapfen 42 in Richtung des Pfeiles 43 verdrehbar und ist über einen Steg
44 an einem Anliege- und Steuerprofil 45 gehaltert, das in eine Führung 46 eingreift.
Der mögliche Schwenkbereich der Rakel ergibt sich durch die Kreissegmentlinien 47,
48, wobei ein Annäherungs- bzw. Überlagerungsbereich der beiden ineinandergreifenden
Schwenkbewegungs- bzw. Anliege- und Steuerelemente gegeben ist.
[0046] Bei der Fig.16 ist die Schwenkbewegung aus einer senkrecht oder annähernd senkrecht
zur Auftragungsebene bewegten Stellvorrichtung 49 abgeleitet und die Anliege- und
Steuerelemente sind im wesentlichen wie in Fig.15 ausgebildet.
[0047] In der Fig.3 ist strichliert noch eine Variante dargestellt, in der die Vorrichtung
so ausgeformt ist, daß die Verlängerung 15, wie bei der Fig.16 in eine Führung 46
eingreift. Durch das Verschwenken der Auftragsvorrichtung um die Anliegekante des
Rakelelementes kann die Breite des Auftragungsschlitzes 50 und damit auch die Auftragungsmengenleistung
verändert werden.
[0048] Eine weitere Ausführungsform der Erfindung ist in Fig.17 gezeigt. Eine Warenbahn
9, auf die eine Substanz aufgetragen werden soll, wird über einen Tisch 66 geführt,
in dem eine Magneteinrichtung 8 enthalten ist. Es ist eine Rakelprofilleiste 2 vorgesehen,
die mittels eines Gelenkes 65 mit einem Ansatz, einem Haltearm, mehreren Haltearmen
oder mit einer durchgehenden Leiste 64 schwenkbar verbunden ist. Auf der Warenbahn
bzw. auf einer zugeordneten Schablone 19 liegt ein gegebenenfalls magnetisiertes Rakelelement,
das mit einem gegebenenfalls magnetisierbaren Teil der Rakelleiste magnetisch verbunden
ist, so daß die Magneteinrichtung 8 dieses Rakelelement an die Schablone oder die
Warenbahn preßt. Der Haltearm oder die Leiste 64 ist mit einem zumindest teilweise
zylindrisch geformten Teil eines Tragholmes 60 verbunden, der in einem schalenförmigen
Gleitlager 63 drehbar gelagert ist. Das Gleitlager ist bei diesem Ausführungsbeispiel
über einen Arm 61 mit einer Stellvorrichtung verbunden, die eine Gewindestange 62
aufweist, auf der Muttern 67 verschoben werden können, d.h. bei einer Drehung der
Muttern 67 wird die Lagerschale 63 verstellt und damit wird die Höhenlage und in der
Folge dann der Anstellwinkel der Rakelleiste 2 verändert. So kann sich die Rakelleiste
in die strichliert dargestellte Stellung bewegen. Die Rakelleiste 2 und/oder das Rakelelement,
das hier als Rundstab dargestellt ist, besteht zumindest teilweise aus magnetisierbarem
Material. Das magnetisierbare Material kann aber auch eine andere Form haben oder
es kann auch die gesamte Rakelleiste aus magnetisierbarem Material bestehen. An der
Rakelleiste 2 kann auch z.B. entsprechend Fig.10 eine biegsame Rakelklinge befestigt
sein und auch der magnetisierbare Rundstab kann in einer Ausnehmung der Rakelleiste
nicht drehbar befestigt z.B. eingeklebt sein.
[0049] Es liegt hier also eine Kombination zwischen einem fixen Drehschenkelgelenk, einem
ortsveränderbaren, offenen Tragachsengleitlager und einer magnetischen Selbstpositionierung
vor. Durch die erfinderischen Maßnahmen kann die Ortslage der Vorrichtungsteile in
Richtung vertikal zur Auftragungsebene verändert werden, wobei die Rakelleiste in
ihrer, für den Auftragunsvorgang idealen Position magnetisch ortslagefixiert bleibt.
[0050] Durch die Erfindung gelingt es, daß der Rakelleiste die gesamte, jeweils verfügbare,
magnetisch bewirkte Kraft zur Gänze oder zumindest annähernd zur Gänze als Rakelanpeßkraft
zugeleitet wird und als solche verfügbar bleibt, daß die Ortslage der Rakel durch
die Ortslage der Magneteinrichtung sowie auch durch die formale Gestaltung und Stärke
des Magnetfeldes bestimmt wird, und daß die Rakel sich ihre Ortslage gegebenenfalls
in Abängigkeit von der Arbeitsgeschwindigkeit und gegebenenfalls durch Reibungswert
und Staudruckparameter beeinflußt, selbst bestimmen kann.
[0051] Neuartig ist also, daß die Magnetkraft nicht nur zum Anpressen und zur Ortslagebestimmung
einer üblichen Rakelrolle eingesetzt wird, sondern auch die Ortslage einer Rakelleiste
bestimmt und in Betriebszustand, d.h. bei eingeschaltetem Magnetsystem, in Arbeitsposition
hält. Eine Rakel, die eine Rakelleiste und ein Rakelelement aufweist, liegt also allein
auf und verrichtet, nur magnetisch in der Ortslage gehalten, die Auftragungsarbeit
(Fig.1).
[0052] In Verbindung mit Rundschablonen ist es möglich, eine Rakel so auszubilden, daß ein
Teil der Rakel in Bewegungsrichtung nach hinten verlängert ist und mit sehr geringem
Auflagegewicht an der Innenwand des Siebzylinders anliegt (Fig.2). Es ist auch möglich,
das Leistenprofil in Richtung weg von der Auftragungsfläche von der Siebzylinderinnenwand
auszuformen oder mit mindestens einem, in dieser Richtung ausgeformten Ansatzteil
zu versehen, welchem die vorbeschriebene Funktion des Auf- bzw. Anliegens zugeordnet
wird, wobei das Anliegegegenstück beliebig innerhalb oder außerhalb des Auftragungsbereiches
angeordnet sein kann (Fig.7).
[0053] Die erfindungsgemäße Rakel kann in ihrer Winkellage auch verstellbar (d.h. axial
verdrehbar) aufliegen bzw. kann die Auflage mit einer Hilfsvorrichtung zum Verstellen
ausgebildet werden (Fig.8). Hierbei kann durch unterschiedliche Stauwinkelgrößen die
die Auftragungsmengenleistung gesteuert werden (Fig. 5 und 6).
[0054] Die Ortslage kann je nach Betriebszustand (Bahn- bzw. Schablonenumfangsgeschwindigkeit,
Größe der Magnetkraft, Viskosität und Menge der aufzutragenden Substanz und eingestellter
Winkellage) unterschiedlich sein. Es wird der bisherigen Stand der Technik anhaftende
Nachteil des Auftretens unvorhersehbarer und unkontrollierbarer Verspannungen für
das bei unterschiedlichen Betriebszuständen unterschiedliche Gegeneinanderwirken magnetischer
und mechanischer Ortslagebestimmungskräfte und deren funktionsbehindernde und qualitätsbeeinträchtigende
Auswirkungen, wie z.B. Verbiegen, breitenungleichmäßige Auftragungsergebnisse und
Verschleißerscheinungen, vermieden.
Erfindungsgemäß sind somit folgende Rakelelementvarianten möglich: Eine Leiste, die
gleichzeitig das Rakelelement bildet (Fig.9), eine dünne, biegeelastische Rakelklinge
(Fig.10), eine druck- und biegeelastische Rakelprofilleiste, die unterschiedlich ausgeformt
sein kann (Fig. 1, 2 und 7), eine dünne Profilleiste bzw. ein Profilstab, die bzw.
der hart oder druckelastisch sein kann (Fig.11), der Querschnitt des Profilstabelementes
kann auch kreisförmig sein (Fig.12), der Profilstab mit kreisförmigem Querschnitt
kann auf mehr als 180° seiner Mantelfläche umfaßt, gleitförmig gehalten und damit
als drehende Rolle ausgebildet sein, die Leiste oder Teile davon bzw. auch in die
Leiste eingeschobene oder daran befestigte Teile können aus magnetisierbarem Material
bestehen.
[0055] Zum Unterschied gegenüber dem Stand der Technik ist keine ortslagefixierende bzw.
den Rakelanliegebereich bestimmende Befestigung vorhanden, sondern über die Gesamtlänge
ist die Rakelleiste an die Auftragungsfläche bzw. Schablone frei anpassend und in
ihrer, den Anliegebereich bestimmenden Ortslage durch mechanische Mittel unbehindert
nur magnetisch gehalten.
[0056] Ein in beiden Dreh- bzw. Schwenkrichtungen begrenzendes Anliegen der Rakel bzw. der
Rakelleiste kann in Verbindung mit entsprechend ausgeformten, den Erfindungsumfang
erweiternden Hilfsvorrichtungen zur Steuerung der Axialverdrehung bzw. Verschwenkung
und Einstellung der Winkellage der Staufläche gegen den Auftragungsbereich und damit
zur Steuerung der Auftragungsmengenwirkung verwendet werden (z.B. Fig. 9, 13, 15,
16). Eine Steuerung ist auch durch parallel oder bogenförmig erfolgendes Verschieben
der Anliegegegenteile möglich (Fig. 13, 14, 15, 9 und 16). Die Anliegeteile können
eine kreisförmige Bewegung so ausführen, daß die beiden kreisförmigen Verschwenkbereiche
einen ineinandergreifenden Überlagerungsbereich bilden (Fig.15). Die Anliegeteile
können aber auch so ausgebildet und angeordnet sein, daß die Dreh- bzw. Schwenkbewegung
aus einer senkrecht oder annähernd senkrecht zur Auftragungsebene verlaufenden Stellbewegung
abgeleitet werden (Fig.16).
[0057] Die Handhabung der erfindungsgemäßen Rakelvorrichtung erfolgt in der Praxis so, daß
die optimale Ortslage der Rakel 2 durch die Magnetkraft bestimmt wird, d.h., daß die
Rakel 2 an das Magnetfeld anpassend, in die zum Magnetfeld optimale Lage eingestellt
wird und daß dann aber mittels einer mechanischen Hilfseinrichtung, wie z.B. Klemmung,
diese Winkellage fixiert wird.
[0058] Es entspricht dies in etwa einer Umkehrung der nach dem früheren Stand der Technik
üblichen Methode, bei der die Anpassung des Magnetfeldes an eine mechanisch vorgegebene
Einstellung mehr oder weniger zwangsweise herbeigeführt wurde.
[0059] Diese Möglichkeit der nach der magnetisch bestimmten Ortslagefixierung erfolgenden
mechanischen Fixierung dieser Position nimmt darauf Bedacht, daß Betriebsstillstände
möglich sind bzw. nach erfolgtem Ausbauen, nach Reinigung und nach dem Wiedereinbau
derselben Rakeleinrichtung, an derselben Selle die zuvor durch das Magnetfeld schon
bestimmte Ortslage nicht wieder neu gesucht uund bestimmt werden muß, sondern durch
die mechanische Hilfseinrichtung, reproduzierend, mühelos und ohne Einstellungszeitaufwand
wiedergefunden wird.
1. Magnetisch angepreßte Rakel mit voreingestelltem, d.h. konstruktionsmäßig vorgegebenem
oder durch zugeordnete Vorrichtungsteile einstellbarem Rakelwinkel vor der Rakellanliegestelle,
insbesondere für Rundschablonen-(Siebzylinder)-auftragungen, bestehend aus einer Rakelleiste
und aus einem in die Rakelleiste eingesetzten oder an die Rakelleiste angesetzten
Rakelelement, das gegebenenfalls eine Streichkante, eine Streichklinge, eine profilierte
Streichleiste, ein Streichprofilstab oder eine Rakelrolle sein kann, und die gegebenenfalls
auch aus zwei solchen Rakelleisten, z.B. als sogenannte Schlitz- oder Spaltrakel,
zusammengesetzt sein kann, wobei mindestens eines dieser Teile der Rakel (d.h. die
Rakelleiste oder das Rakelelement) ganz oder teilweise aus magnetisierbarem Material
besteht oder mit Teilen aus magnetisierbarem Material bestückt ist und in Verbindung
mit einer magnetkrafterzeugenden Einrichtung die Rakelanpreßkraft bewirkt, dadurch
gekennzeichnet, daß die aus mindestens einer Rakelleiste und mindestens einem Rakelarbeits-
oder - anliege- und -abdichtelement bestehende Rakel frei und bewegbar auf der Schablone,
auf dem Siebzylinder oder auf der Auftragungsfläche aufliegt und magnetkraftbewirkt
angepreßt ist und daß deren Ortslage in der Schablone oder auf der Auftragungsfläcche
im Betriebszustand durch Magnetkrafteinwirkung und somit durch die Anordnung, d.h.
durch die Ortslage der das Magnetfeld erzeugenden Einrichtung bestimmt ist.
2. Magnetisch angepreßte Rakel gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die durch
Magnetkrafteinwirkung selbsttätig gefundene Ortslageposition der Rakel durch mechanische
Hilfsmittel einer Rakelvorrichtung, wie z.B. Anschlag- oder Feststellteile zusätzllich
feststellbar ist, so daß z.B.bei abgeschaltetem Magnetfeld, d.h. außerhalb des Betriebszustandes,
die durch Magnetkraft bewirkt eingestellte Position beibehalten ist und somit beim
Wiedereinschalten des Magnetfeldes nicht wieder neu gesucht, d.h. nicht wieder von
Neuem, magnetisch eingestellt werden muß.
3. Magnetisch angepreßte Rakel oder Rakelvorrichtung gemäß Anspruch 1 und/oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Rakel (Rakelleiste) unter Beibehaltung der durch Magnetkraft
bewirkt eingestellten Ortslage, gegebenenfalls unter Berücksichtigung einer selbsttätig,
d.h. magnetkraftbewirkten und betriebsartbedingten Ortslagenkorrektur, mittels mechanischedr
Vorrichtungshilfsteile in ihrer Winkellage axial, d.h. um eine längsparallel zur Rakel
(Rakelleiste, Rakelelement) verlaufende Achse, verschwenkbar ist und daß das Einstellen
und Beibehalten einer eingestellten Winkellage der Rakel durch dementsprechende konstruktive
Ausbildung der Winkellageneinstellungsteile der Rakelvorrichtung so erfolgt, daß die
Rakel in jeder Schwenklage in der im jeweiligen Betriebszustand magnetisch, d.h. durch
Magnetkraft bewirkt, selbsttätig gewählten, jeweiligen, optimalen Anliegeposition
verbleibt.
4. Magnetisch angepreßte Rakel oder Rakelvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Rakelleiste (2) mit einer Verlängerung (15) versehen
ist, die an einem höhenverstellbaren Aufliegeteil (13) anliegt, der verstellbar in
ein festes Gegenstück (24) eingreift.
5. Magnetisch angepreßte Rakel oder Rakelvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Rakelleiste (2) mit einer Verlängerung (15) versehen
ist, der zu beiden Seiten ein Anschlag (35, 36; 37, 38) zugeordnet ist und daß die
Rakelleiste (2) um eine parallel zur Schablone oder Warenbahn verlaufende Achse (30)
schwenkbar ist.
6. Magnetisch angepreßte Rakel oder Rakelvorrichtung,nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Ende der Rakelleiste eine Gabel oder Kulisse (46)
bildet, in die ein Steg (44) mit einem Steuerprofil (45) eingreift und daß der Steg
(44) um einen Achszapfen (42) verdrehbar ist.
7. Magnetisch angepreßte Rakel oder Rakelvorrichtung, nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß eine höhenverstellbare Stellvorrichtung (49) eine gabelförmige
Öffnung (46) aufweist, in die eine mit einem Steuerprofil (45) versehene Verlängerung
der Rakelleiste (2) eingreift.
8. Magnetisch angepreßte Rakel oder Rakelvorrichtung, nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zur Winkellageneinstellung der Rakel bzw.
der Rakelleiste (2) mittels Zapfendrehgelenk oder dgl. (65) mittels eines Hebelarmes
(64) mit einem Holm (60) verbunden ist, der in einer Halterung (63) schwenkbar gehalten
und in seiner Ortslage veränderbar ist.
9. Magnetisch angepreßte Rakel oder Rakelvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die die Rakelortslage und magnetische Selbstpositionierungsmöglichkeit
erhaltende Einstell- und Winkellagenpositioniereinrichtung mit zwei parallel zueinander
angeordneten Schwenkachsen ausgebildet ist.
10. Magnetisch angepreßte Rakel oder Rakelvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,daß eine bedarfsweise zusätzlich verwendbare Hilfsvorrichtung
zur Feststellung der Rakel (Rakelleiste) in einer bestimmten Schwenkposition (Winkellage
der Rakel) vorhanden ist.
11. Magnetisch angepreßte Rakel oder Rakelvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Rakel in ihren beiden Einstellungsparametern, d.h.
sowohl in ihrer Ortslagenals auch in ihrer Winkellageneinstellung, d.h. beide Einstellungsparameter
gemeinsam bestimmend, einerseits durch die im Betriebszustand auf ihre magnetisierbaren
Rakelteile durch magnetische Kraftwirkung und andererseits durch mechanisch wirkende
Hilfsmittel bzw. Vorrichtungsteile eingestellt und gehalten wird.
12. Magnetisch angepreßte Rakel oder Rakelvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß zwei Rakelleisten mit je einem darin eingesetzten oder
daran angesetzten Rakelelement miteinander verbunden oder einteilig hergestellt als
sogenannte Schlitz- oder Spaltrakel konstruiert sind, wobei diese Rakelleisten bzw.
die beiden Rakelelemente in einer zusätzlichen Zweitfunktion als Abdichtleisten ausgebildet
und eingesetzt sind.
13. Magnetisch angepreßte Rakel oder Rakelvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Ortslage der Rakelleiste durch Veränderung der Einstellung
der Ortslage bzw. der Magnetkraft der Magneteinrichtung veränderbar ist.
14. Magnetisch angepreßte Rakel oder Rakelvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Rakelleiste biegbar an der Rundschablone oder der
Aufliegefläche anliegt.
15. Magnetisch angepreßte Rakel oder Rakelvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Rakelleiste frei auf der Schablone oder Aufliegefläche
aufliegt und dem Anliegebereich eine beliebig geformte, gegebenenfalls auch als Rolle
ausgebildete Staufläche angeordnet ist.
16. Magnetisch angepreßte Rakel oder Rakelvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Rakelleiste an einem Ende oder an beiden Enden außerhalb
des Auftragungsbereiches gelagert ist.
17. Magnetisch angepreßte Rakel oder Rakelvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse der Rakelleiste magnetisch fixiert ist.
18. Magnetisch angepreßte Rakel oder Rakelvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß zur Dreh- bzw. Schwenkbewegung der Profilleiste eine senkrecht
oder annähernd senkrecht zur Auftragungsebene angeordnete Stelleinrichtung vorgesehen
ist.
19. Durch eine Magneteinrichtung mittels Magnetkraft angepreßte Rakelvorrichtung, vorzugsweise
für Rundschablonenauftragung, mit einer Rakelleiste, die um eine achsparallel zur
Rundschablone oder einer Warenbahn verlaufende Achse schwenkbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Tragholm (60) in einem ortslageveränderbaren, schalenförmigen Gleitlager (63)
ruht und einen Ansatz (64) trägt, der über ein Gelenk (65) mit der Rakelleiste (2)
verbunden ist, die ein Element (39) gegebenenfalls teilweise aus magnetisierbarem
Material umfaßt, und daß die Ortslage der Rakelleiste (2) durch eine Magneteinrichtung
(8) bestimmt und eventuell durch die etwa vorhandened Rundschablone (19) , durch deren
Bewegung und durch die aufzutragende Substanz mitbeeinflußt ist, daß die Rakelleiste
(2) ohne mechanische Fixierung des Tragholmes (60) in seiner Gleitlagerung im Betriebszustand
durch die Magneteinrichtung gehalten werden kann, und daß die Rakelleiste (2) an der,
durch die Magneteinrichtung bzw. durch die durch die Magneteinrichtung (8) erzeugte
Magnetkraft ortslagefixiert gehaltene Achse schwenkbeweglich gelagert ist, wobei die
Schwenkposition (das in Graden meßbare Drehen um diese Achse) durch eine mechanische
Hilfseinrichtung (61, 62) zur Ortslageveränderung der Gleitlagerung eingestellt ist.
20. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragholm (60) in Relation
zum Rakelanliegebereich verschiebbar ist.
21. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß das Gelenk als Kugel- oder
Doppeldrehgelenk ausgebildet ist.
1. A magnetically applied doctor blade with a preset, doctor blade angle, in other words
an angle which is virtually predetermined or adjustable by associated parts of the
apparatus, upstream of the doctorblade application point, particularly for rotary
(screen cylinder) application, consisting of a doctor blade bar and, inserted into
or mounted on the doctor blade bar, a doctor blade element which may possibly be a
scraping edge, a scraper blade, a profiled scraper bar, a profiled bar or a doctor
roller, and if necessary it may even be composed of two such doctor blade bars, e.g.
so-called slotted or split doctor blades, at least one of these parts of the doctor
blade (i.e. the doctor blade bar or element) consisting wholly or partly of magnetisable
material or being fitted with parts which consist of magnetisable material and in
conjunction with a magnetic force generating means, produces the applied pressure
of the doctor blade, characterised in that the doctor blade which consists of at least
one doctor blade bar and at least one doctor blade working or bearing or sealing element
rests freely and movably on the rotary drum, on the screen cylinder or on the application
area, being pressed thereon by a magnetic force and in that their position in the
rotary drum or on the area intended for application is in the operating condition
determined by the action of magnetic force and thus by the disposition, i.e. the location
of the means which generate the magnetic field.
2. A magnetically applied doctor blade according to claim 1, characterised in that the
position of the doctor blade which is found automatically by the action of magnetic
force can be additionally set by mechanical aids of a doctor blade device, such as
for example abutment or fixing parts so that for instance when the magnetic shield
is switched off, i.e. outside the operating condition, the position which is adjusted
by magnetic force is retained so that when the magnetic field is switched on again,
a fresh search is not needed, i.e. a fresh magnetic adjustment is not required.
3. A magnetically applied doctor blade or doctor blade device according to claim 1 and/or
2, characterised in that the doctor blade (doctor blade bar) while retaining the adjusted
position brought about by magnetic force is pivotable axially in its angular position,
i.e. about an axis extending longitudinally parallel with the doctor blade (doctor
blade bar, doctor blade element) automatically by means of auxiliary mechanical device
parts, actuated by magnetic force and as determined by the operating mode, and in
that the adjustment and retention of a preset angular position of the doctor blade
are carried out by corresponding structural construction of the angular position adjustment
parts of the doctor blade device in such a way that the doctor blade remains in any
pivoted position in the particular optimum applied position which is automatically
chosen, brought about in any operating mode magnetically, i.e. by magnetic force.
4. A magnetically applied doctor blade or doctor blade device according to one of claims
1 to 3, characterised in that the doctor blade bar (2) is provided with an extension
(15) which rests on a height-adjustable supporting part (13) which adjustably engages
a fixed mating member (24).
5. A magnetically applied doctor blade or doctor blade device according to one of the
preceding claims, characterised in that the doctor blade bar (2) is provided with
an extension (15) associated with each of the two sides of which is an abutment (35,
36; 37, 38) and in that the doctor blade bar (2) is adapted to pivot about an axis
(30) extending parallel with the rotary drum or sheet of material.
6. A magnetically applied doctor blade or doctor blade device according to one of the
preceding claims, characterised in that one end of the doctor blade bar forms a fork
or sliding block (46) engaged by a web (44) with a controlling profile member (45)
and in that the web (44) is rotatable about a journal (42).
7. A magnetically applied doctor blade or doctor blade device according to one of the
preceding claims, characterised in that a height adjustable positioning device (49)
comprises a bifurcated aperture (46) engaged by an extension on the doctor blade bar
(2) which is provided with a controlling profile member (45).
8. A magnetically applied doctor blade or doctor blade device according to one of the
preceding claims, characterised in that the device for adjusting the angular setting
of the doctor blade or doctor blade bar (2) is connected by a pivot joint or the like
(65) to a spar (60) through a lever arm (64), the spar being pivotally supported in
a variable position in a support (63).
9. A magnetically applied doctor blade or doctor blade device according to one of the
preceding claims, characterised in that the adjusting and angularly positioning means
which provides for the positional and magnetic automatic positioning facility of the
doctor blade is constructed with two mutually parallel pivoting axes.
10. A magnetically applied doctor blade or doctor blade device according to one of the
preceding claims, characterised in that an if necessary additionally usable aid is
provided in order to fix the doctor blade (doctor blade bar) in one specific pivoted
position (angular position of the doctor blade).
11. A magnetically applied doctor blade or doctor blade device according to one of the
preceding claims, characterised in that the doctor blade is adjusted and maintained
within its two adjustment parameters, i.e. both in its positional and also in its
angular position, i.e. in such a way that both adjustment parameters are jointly determined,
on the one hand by the aids or device parts which in the operating condition act mechanically
or by magnetic force on their magnetisable doctor blade parts.
12. A magnetically applied doctor blade or doctor blade device according to one of the
preceding claims, characterised in that two doctor blade bars each with a doctor blade
element inserted therein or mounted thereon are connected to each other or are produced
in one piece being designed as so-called slotted or split doctor blades, these doctor
blade bars or both doctor blade elements being in an additional and secondary function
constructed and used as sealing strips.
13. A magnetically applied doctor blade or doctor blade device according to one of the
preceding claims, characterised in that the position of the doctor blade bar can be
varied by altering the setting of the position or the magnetic force of the magnetic
means.
14. A magnetically applied doctor blade or doctor blade device according to one of the
preceding claims, characterised in that the doctor blade bar bears in bendable manner
on the round rotary drum or the bearing surface.
15. A magnetically applied doctor blade or doctor blade device according to one of the
preceding claims, characterised in that the doctor blade bar bears freely on the rotary
drum or bearing surface and in that there is upstream of the bearing area an optionally
shaped pressure surface which may also be constructed as a roller.
16. A magnetically applied doctor blade or doctor blade device according to one of the
preceding claims, characterised in that the doctor blade bar is mounted at one end
or at both ends outside the application area.
17. A magnetically applied doctor blade or doctor blade device according to one of the
preceding claims, characterised in that the pivoting axis of the doctor blade bar
is magnetically fixed.
18. A magnetically applied doctor blade or doctor blade device according to one of the
preceding claims, characterised in that for the pivoting or rotating movement of the
profiled bar an adjusting device is provided which is disposed at right-angles to
or virtually at right-angles to the plane of application.
19. A doctor blade device, preferably for rotary drum application, which is applied by
a magnetic apparatus employing a magnetic force, comprising a doctor blade bar adapted
to pivot about an axis extending axially parallel with the rotary drum or a strip
of material, characterised in that a supporting spar (60) rests in a variable-position
shell-shaped plain bearing (63) and has an extension piece (64) connected by a joint
(65) to the doctor blade bar (2) which comprises an element (39) consisting possibly
partially of magnetisable material and in that the location of the doctor blade bar
(2) is determined by a magnetic arrangement (8) and possibly being also influenced
by the perhaps available circular rotary drum (19), its movement and the substance
to be applied and in that the doctor blade bar (2) can without a mechanical fixing
of the supporting spar (60) be maintained by the magnetic device in the operating
condition and in its plain bearing, and in that the doctor blade bar (2) is mount4ed
for pivoting movement about the axis which is positionally fixed by the magnetic means
or by the magnetic force generated by the magnetic means (8), the pivoted position
(the rotation about this axis which can be measured in degrees) by a mechanical assisting
means (61, 62) for varying the position of the plain bearing.
20. A device according to claim 19, characterised in that the supporting spar (60) is
adapted for displacement in relation to the doctor blade bearing zone.
21. A device according to claim 19, characterised in that the joint is constructed as
a double-pivot or ball joint.
1. Racle appliquée par des moyens magnétiques avec un angle préréglé, c'est-à-dire prédéterminé
par construction ou pouvant être réglé par des organes correspondants de l'installation,
au point d'application, notamment pour impressions au pochoir rotatif (cylindre perforé),
laquelle racle comprend un support de racle et un élément racleur monté dans ou sur
le support de racle qui selon le cas peut être un bord d'enduction, une lame docteur,
une règle d'enduction profilée, une barre d'enduction profilée ou un rouleau racleur
et peut être formée dans certains cas de deux supports de racle de ce type, par exemple
en tant que racle dite à fente, au moins un des éléments de la racle (c'est-à-dire
le support de racle ou l'élément racleur étant réalisé en totalité ou en partie en
un matériau magnétisable et produisant la force d'application de la racle en liaison
avec un dispositif de génération d'une force magnétique, caractérisé par le fait que
la racle composée d'au moins un support de racle et au moins un élément de travail
ou de contact et d'étanchéité repose librement et avec possibilité de déplacement
sur le pochoir, sur le cylindre perforé ou le surface d'enduction et est pressé par
des forces magnétiques et par le fait que la position géographique de la racle dans
le pochoir ou sur la surface d'enduction en fonctionnement est déterminée par action
de forces magnétiques et donc par le dispositif, c'est-à-dire par la position géographique
du dispositif produisant le champ magnétique.
2. Racle appliquée par des moyens magnétiques selon la revendication 1, caractérisée
par le fait que la position géographique de la racle occupée de manière automatique
par l'action de forces magnétiques peut être fixée en outre par des moyens auxiliaires
mécaniques d'un système de racle, tels que par exemple des butées ou des moyens de
blocage, de telle sorte que par exemple, lorsque le champ magnétique est coupé, c'est-à-dire
en dehors de l'état de fonctionnement, la position réglée par la force magnétique
soit conservée et ainsi ne soit pas cherchée de nouveau lors du rétablissement du
champ magnétique, c'est-à-dire ne doive pas de nouveau être réglée magnétiquement.
3. Racle ou système de racle appliquée par des moyens magnétiques selon revendication
1 et/ou 2, caractérisée par le fait que la racle (support de racle), tout en conservant
la position géographique de réglage imposée par la force magnétique et éventuellement
en tenant compte d'une correction automatique de la position géographique, c'est-à-dire
provoquée par la force magnétique et le mode de fonctionnement, peut pivoter angulairement
dans la direction axiale, c'est-à-dire autour d'un axe parallèle à la racle (support
de racle, élément racleur) au moyen d'organes auxiliaires mécaniques appartenant à
l'installation et par le fait que le réglage et la conservation d'une position angulaire
réglée de la racle sont obtenus par un agencement de construction des organes de réglage
de la position angulaire du système de racle tel que, dans toute position de pivotement,
la racle reste dans la position optimale choisie de manière automatique par des moyens
magnétiques, c'est-à-dire par force magnétique, dans l'état de fonctionnement concerné.
4. Racle ou système de racle appliquée par des moyens magnétiques selon l'une des revendications
1 à 3, caractérisée par le fait que le support de racle (2) est pourvu d'un prolongement
(15) qui est en contact avec un organe d'appui (13) réglable en hauteur qui coopère
avec une pièce conjuguée (24) rigide réglable en hauteur.
5. Racle ou système de racle appliquée par des moyens magnétiques selon l'une des revendications
précédentes, caractérisée par le fait que le support de racle (2) est pourvu d'un
prolongement (15) auquel est associé de chaque côté une butée (35, 36; 37, 38) et
par le fait que le support de racle (2) peut pivoter autour d'un axe (30) parallèle
au pochoir ou à la bande de matériau.
6. Racle ou système de racle appliquée par des moyens magnétiques selon l'une des revendications
précédentes, caractérisée par le fait qu'une extrémité du support de racle forme une
fourchette ou coulisse (46) dans laquelle pénètre un bras (44) pourvu d'un profil
de commande (45) et par le fait que le bras (44) peut pivoter autour d'un axe (42).
7. Racle ou système de racle appliquée appliquée par des moyens magnétiques selon l'une
des revendications précédentes, caractérisée par le fait qu'un dispositif de réglage
(49) réglable en hauteur présente une ouverture (46) en forme de fourchette dans laquelle
pénètre un prolongement du support de racle (2) pourvu d'un profilé de commande (45).
8. Racle ou système de racle appliquée par des moyens magnétiques selon l'une des revendications
précédentes, caractérisée par le fait que le dispositif de réglage de la position
angulaire de la racle ou du support de racle (2) est lié par une articulation à pivot
ou analogue (65) et un bras de levier (64) à une traverse (60) qui est montée pivotante
dans un support (63) et dont la position géographique peut être modifiée.
9. Racle ou système de racle appliquée par des moyens magnétiques selon l'une des revendications
précédentes, caractérisée par le fait que le dispositif de réglage et de positionnement
angulaire qui maintient la position géographique de la racle et la possibilité de
positionnement automatique magnétique est agencé avec deux axes de pivotement parallèles
entre eux.
10. Racle ou système de racle appliquée par des moyens magnétiques selon l'une des revendications
précédentes, caractérisée par le fait qu'il est prévu en outre un dispositif auxiliaire
supplémentaire qui peut être utilisé en cas de besoin et est destiné à bloquer la
racle (support de racle) dans une position pivotée déterminée.
11. Racle ou système de racle appliquée par des moyens magnétiques selon l'une des revendications
précédentes, caractérisée par le fait que la racle est réglée et maintenue dans ses
deux paramètres de réglage, c'est-à-dire dans son réglage en position géographique
et dans son réglage en position angulaire, d'une part par la force magnétique exercée
en état de fonctionnement sur les éléments de racle magnétisables et d'autre part
par des moyens auxiliaires ou des parties de dispositif à action mécanique.
12. Racle ou système de racle appliquée par des moyens magnétiques selon l'une des revendications
précédentes, caractérisée par le fait que deux supports de racle avec chacun un élément
racleur monté dans ou sur celui-ci liés entre eux ou réalisés d'une pièce forment
une racle dite à fente, les supports de racle ou les deux éléments racleurs, dans
une fonction secondaire supplémentaire étant agencés et utilisés comme règle d'étanchéité.
13. Racle ou système de racle appliquée par des moyens magnétiques selon l'une des revendications
précédentes, caractérisée par le fait que la position gégraphique du support de racle
peut être modifiée en agissant sur le réglage de la position géographique ou sur la
force magnétique du dispositif magnétique.
14. Racle ou système de racle appliquée par des moyens magnétiques selon l'une des revendications
précédentes, caractérisée par le fait que le support de racle est appliqué avec possibilité
de flexion sur le pochoir rotatif ou la surface d'enduction.
15. Racle ou système de racle appliquée par des moyens magnétiques selon l'une des revendications
précédentes, caractérisée par le fait que le support de racle repose librement sur
le pochoir ou la surface d'enduction et une surface de retenue de forme quelconque,
éventuellement agencée comme rouleau est disposée en avant de la zone d'application.
16. Racle ou système de racle appliquée par des moyens magnétiques selon l'une des revendications
précédentes, caractérisée par le fait que le support de racle, à une extrémité ou
à ses deux extrémités, est monté en dehors de la zone d'enduction.
17. Racle ou système de racle appliquée par des moyens magnétiques selon l'une des revendications
précédentes, caractérisée par le fait que l'axe de pivotement du support de racle
est déterminé magnétiquement.
18. Racle ou système de racle appliquée par des moyens magnétiques selon l'une des revendications
précédentes, caractérisée par le fait qu'il est prévu pour le mouvement de rotation
ou de pivotement de la règle profilée un dispositif de réglage disposé perpendiculairement
au plan d'enduction.
19. Racle ou système de racle appliquée par une force magnétiques de préférence pour impression
au pochoir rotatif comportant un support de racle qui peut pivoter autour d'un axe
parallèle au pochoir rotatif ou à une bande de matériau, caractérisée par le fait
qu'une traverse support (60) repose dans un palier lisse (63) en forme de coquille
dont la position peut être modifiée et porte un talon (64) qui est lié par une articulation
(65) au support de racle (2), lequel support de racle comprend un élément (39) éventuellement
partiellement en matériau magnétisable et par le fait que la position géographique
du support de racle (2) est déterminée par un dispositif magnétique (8) et est influencée
éventuellement par le pochoir rotatif (19), par son déplacement et par la substance
à appliquer, par le fait que le support de racle (2), en fonctionnement peut être
tenu par le dispositif magnétique sans blocage de la traverse support (60) dans son
palier lisse et par le fait que le support de racle (2) est monté avec possibilité
de pivotement sur l'axe qui est tenu en position par le dispositif magnétique ou la
force magnétique produite par le dispositif magnétique (8), le position angulaire
(la rotation autour de l'axe mesurable en degrés) étant réglée par un dispositif auxiliaire
(61, 62) mécanique de modification de la position du palier lisse.
20. Dispositif selon la revendication 19, caractérisé par le fait que la traverse support
(60) peut être déplacée par rapport à la zone d'application de la racle.
21. Dispositif selon la revendication 19, caractérisé par le fait que l'articulation est
agencée sous forme d'articulation sphérique ou d'articulation à pivot double.