Stand der Technik
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Bestimmung wenigstens einer Endstellung
einer Verstelleinrichtung in einem Kraftfahrzeug gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1.
[0002] Ein solches Verfahren zur Bestimmung wenigstens einer Endstellung einer Verstelleinrichtung
in einem Kraftfahrzeug ist durch die DE OS 31 49 361 bekannt. Dort wird eine Verstelleinrichtung
zur Steuerung der Motorleistung mit zwei Endstellungen beschrieben, wobei zur Bestimmung
und Speicherung dieser beiden Endstellungen der Verstelleinrichtung die Verstelleinrichtung
zuerst in Richtung der ersten Endstellung angetrieben wird und nach belauf einer vorbestimmten
Verstellzeit die Position der Verstelleinrichtung als Endstellung abgespeichert wird.
Danach wird die Verstelleinrichtung in Richtung der zweiten Endstellung angetrieben,
wobei nach belauf einer weiteren vorbestimmten Zeitspanne die Position der Verstelleinrichtung
als zweite Endstellung abgespeichert wird. Bei dieser Vorgehensweise ist es jedoch
möglich, daß es zum einen z. B. bedingt durch die Flexibilität des Anschlages zum
Erfassen einer falschen Endstellungsposition, zum anderen infolge von mechanischen
bzw. elektrischen Toleranzen oder durch die oben erwähnte Flexibilität des Anschlages
zu einer Erhöhung der Ansteuergröße der Verstelleinrichtung und somit zur Zerstörung
bzw. Beschädigung der Verstelleinrichtung kommen kann.
[0003] Der Erfindung liegt demnach die Aufgabe zugrunde, bei einem Verfahren der eingangsgenannten
Art die obengenannten Nachteile zu vermeiden. Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch
1 gekennzeichneten Merkmale gelöst.
[0004] Aus der DE-OS 35 10 116 ist ein elektronisches Fahrpedal bekannt, welches zur Ermittlung
der Endstellungen der Drosselklappe ausgehend von einem Minimal- bzw. Maximalsuchsollwert
durch Erhöhung bzw. Verringerung dieses Sollwertes die jeweilige Endstellung geregelt
anfährt und anhand der Stellgröße einen Antrieb der Drosselklappe gegen die jeweilige
Endstellung erkennt. Der dann vorliegende Sollwert, wird als ein die Endstellung repräsentierender
Sollwert-Vorgabewert gespeichert, wenn die Stellgröße einen vorbestimmten Wert überschreitet.
[0005] Diese Vorgehensweise berücksichtigt jedoch nicht, daß ein Ansteigen der Stellgröße
auch beispielsweise durch eine mechanische Verklemmung der Drosselklappe oder durch
Reibung entstehen kann. Ferner erfolgt das Anfahren der Endstellung geregelt und somit
entsprechend langsam, da der Sollwert nur so schnell verändert werden kann, daß die
Drosselklappe der Änderung synchron folgt.
[0006] Nach der EP-A-210 419, EP-A-185 945 wird die Endstellung eines Stellgliedes festgestellt,
dabei wird die Position des Stellgliedes in einem Endbereich bzw das Erreichen/Überschreiten
eines Grenzwertes für eine bestimmt Zeit festgestellt.
[0007] Die im folgenden dargestellte Vorgehensweise beseitigt die oben genannten Nachteile
des Standes der Technik dadurch, daß beim befahren der jeweiligen Endstellung die
Ansteuergröße der Verstelleinrichtung abgefragt wird und die Position der Verstelleinrichtung
dann als die jeweilige Endstellung gespeichert wird, wenn diese Ansteuergröße der
Verstelleinrichtung einen jeweils vorbestimmten Wert zumindest eingenommen hat. Dieses
Verfahren kann insbesondere bei der Bestimmung der Endstellungen eines elektrisch
steuerbaren Leistungsstellgliedes, insbesondere der Drosselklappe einer Brennkraftmaschine
oder der Einspritzpumpe eines.Dieselmotors eines Kraftfahrzeuges vorteilhaft angewendet
werden. Durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 beschriebenen Merkmale
ist es möglich, daß einerseits bei flexiblen Anschlägen, wie es z. B. die Gummipuffer
am Vollastanschlag einer Einspritzpumpenmechanik darstellen, die Verstelleinrichtung
in ihre korrekte Lage gedrückt wird, andererseits eine Zerstörung bzw. Beschädigung
der Verstelleinrichtung durch ein Ansteuersignal, das seine zulässigen Grenzen verlassen
hat, verhindert wird. Dadurch wird eine genaue Bestimmung der Endstellungen der Verstelleinrichtung
erreicht und die Lebensdauer der Verstelleinrichtung erhöht.
[0008] Das erfindungsgemäße Verfahren ist nicht nur auf seine Verwendung zur Bestimmung
von Endstellungen des Leistungsstellgliedes einer Brennkraftmaschine beschränkt, sondern
kann überall dort eingesetzt werden, wo steuerbare Verstelleinrichtungen vorhanden
sind, deren Endstellungen zur weiteren Information bestimmt werden müssen
[0009] Weitere Vorteile ergeben sich aus den Unteransprüchen in Verbindung mit der nachfolgenden
Beschreibung eines Ausführungsbeispiels.
Zeichnung
[0010] Die Erfindung wird nachstehend anhand den in der Zeichnung dargestellten Ausführungsformen
erläutert. Dabei bezeichnet Figur 1 eine aus Übersichtlichkeitsgründen gewählte Blockdarstellung
eines Ausführungsbeispiels, bei dem das in den Figuren 2 - 4 anhand von Flußdiagrammen
dargestellten Verfahren eingesetzt werden kann.
Beschreibung des Ausführungsbeispiels
[0011] Obwohl das folgende Ausführungsbeispiel lediglich die Anwendung des erfindungsgemäßen
Verfahrens auf Verstelleinrichtungen mit einer Drosselklappe beschreibt, wird im folgenden
unter Verstelleinrichtung auch die elektrisch betätigbare Einspritzpumpenmechanik
verstanden, wobei dort infolge der flexiblen Stellmotoranschläge dem erfindungsgemäßen
Verfahren besondere Bedeutung zukommt.
[0012] Figur 1 zeigt eine Brennkraftmaschine 10 mit einem Ansaugrohr 12 und einer elektrisch
betätigbaren Verstelleinrichtung 14. Diese Verstelleinrichtung 14 umfaßt eine sich
im Ansaugrohr 12 befindliche Drosselklappe 16, die eine symbolisch dargestellte, untere
Endstellung 18 sowie eine ebenfalls symbolisch dargestellte, obere Endstellung 20
besitzt. Dabei entspricht die untere Endstellung 18 der Leerlaufposition der Drosselklappe,
während die obere Endstellung 20 der Vollaststellung der Drosselklappe entspricht.
Ferner umfafft die Verstelleinrichtung 14 einen elektrisch betätigbaren Stellmotor
22, der über ein Verbindungsstück 24 mit der Drosselklappe 16 derart verbunden ist,
daß er in Abhängigkeit einer Steuergröße die Stellung der Drosselklappe verändert.
Des weiteren besteht die Verstelleinrichtung 14 aus einem Positionssensor 26, mit
dessen Hilfe die Position des Stellmotors 22 und/oder der Drosselklappe 16 erfaßt
werden kann.
[0013] Die Verstelleinrichtung 14 besitzt im wesentlichen einen Eingang 28 sowie eine Ausgangsleitung
30. Dabei wird der Verstelleinrichtung 14 über ihren Eingang 28 die von einem Steuergerät
32 in Abhängigkeit von Betriebskenngrößen gebildete Steuergröße zugeführt. Die Ausgangsleitung
30 führt ein der jeweiligen Position der Verstelleinrichtung entsprechendes vom Positionssensor
26 gebildetes Signal an das Steuergerät 32 zurück. Dem Steuergerät 32 werden über
seinen Eingang 34 die Steuergröße, über den Eingang 36 das Positionssignal der Verstelleinrichtung
14, über den Eingang 38 die Stellung eines Fahrpedals 40, über die Eingänge 39 weitere
Betriebskenngrößen, wie Temperatur des Motors, Drehzahl, Fahrgeschwindigkeit und/oder
eingelegter Gang, etc., in deren Abhängigkeit die Steuergröße, die vom Steuergerät
über seinen Ausgang 42 an die Verstelleinrichtung 14 abgegeben wird, gebildet wird
und über den Eingang 44, der mit einem Zündschalter 46 in Verbindung steht, ein Startsignal
zugeführt.
[0014] Zur Funktionsweise der in Figur 1 dargestellten Einrichtung sei gesagt, daß das Steuergerät
32 bei Schließen des Zündschalters 46 über seinen Eingang 44 ein Startsignal erhält,
das die Schaltungselemente des Steuergeräts initialisiert und das erfindungsgemäße
Verfahren startet. Das Steuergerät 32 bildet in Abhängigkeit von über seine Eingänge
39 zugeführte Betriebskenngrößen, sowie in Abhängigkeit der Fahrpedalstellung, die
über den Eingang 38 vom Fahrpedal 40 eingegeben wird, eine Steuergröße, die über den
Ausgang 42 die Bewegungsrichtung bzw. die Position der Verstelleinrichtung 14 bestimmt
und somit das Leistungsstellglied, im Falle des Ausführungsbeispiels die Drosselklappe,
steuert.
[0015] Je nach Ausführung der Verstelleinrichtung 14 bzw. des Stellmotors 22 handelt es
sich bei der oben beschriebenen Steuergröße um den Motorstrom, wobei die Bewegungsrichtung
der Verstelleinrichtung 14 durch die Stromrichtung bestimmt wird, oder um eine aus
der Ansteuerspannung oder bei entsprechender Ausgestaltung des Stellmotors aus einem
Tastverhältnis bereitgestellte Steuergröße, wobei als rückgeführte Steuergröße auch
ein Mittelwert dieser Steuergröße verwendet werden kann.
[0016] Entsprechende Ausführungen gelten für die Einspritzpumpenmechanik (Regelstange) eines
Dieselmotors.
[0017] Figur 2 zeigt ein Flußdiagramm, welches das Verfahren im Zusammenhang darstellt.
Bei Schließen des Zündschalters, also zu Beginn eines Betriebszyklus wird das Verfahren
gestartet. In Funktionsblock 50 sind alle die Maßnahmen zusammengefaßt, die zur Initialisierung
bzw. zum Laden der elektronischen Schaltelemente des Steuergeräts 32 dienen. Ist dieser
Vorgang abgeschlossen, so wird in Funktionsblock 52 der untere Anschlag des Leistungsstellgliedes
angefahren und nach Speicherung des Anfahrwerts der Stellgliedposition die Position
entsprechend dem erfindungsgemäßen Verfahren bestimmt. Nach Abarbeitung des Funktionsblocks
52 und Aufnahme des normalen Fahrbetriebs des Kraftfahrzeugs wird im Abfrageblock
54 festgestellt, ob sich das Leistungsstellglied in der Nähe seiner Vollaststellung
befindet. Diese Abfrage wird solange wiederholt bis im Fahrbetrieb entsprechend des
Fahrerwunsches das Leistungstellglied seine Vollaststellung ungefähr einnimmt. Dann
wird in Funktionsblock 56 diese Vollaststellung angefahren und nach Speicherung des
Anfahrwerts entsprechend dem erfindungsgemäßen Verfahren die Position der Verstelleinrichtung
14 bestimmt. Dabei kann die Speicherung des Anfahrwerts auch unterbleiben und die
Position ausschließlich entsprechend dem erfindungsgemäßen Verfahren bestimmt werden.
[0018] Die in den Figuren 3 und 4 im folgenden vorgestellten Ausführungsformen des erfindungsgemäßen
Verfahrens sind auch jede für sich, unabhängig von der Einbindung in Figur 2, anwendbar.
[0019] In Figur 3 ist das erfindungsgemäße Verfahren am Beispiel des unteren Anschlag einer
elektrisch betätigbaren Drosselklappe vorgestellt. Nach der Initialisierung des Steuergeräts
und dem befahren des Anschlags wird die Steuergröße überwacht und mit einem vorgegebenen
Schwellwert verglichen, der aus einem zulässigen Grenzwert der Steuergröße abgeleitet
ist. Wird als Steuergröße der Motorstrom verwendet, so ergibt sich dieser Grenzwert
aus dem minimal zulässigen Strom. Ähnliche Grenzwerte lassen sich auch für die weiteren,
möglichen aus Spannung gewonnenen oder Tastverhältnis Steuergrößen bilden. In Funktionsblock
60 der Figur 3 wird nun überprüft ob die jeweilige Steuergröße den vorbestimmten Schwellwert
erreicht und diesen eine vorbestimmte Zeitdauer lang gehalten hat. Ist dies nicht
der Fall, wird die befrage wiederholt. Hat die Steuergröße jedoch den vorbestimmten
Wert angenommen, und diesen eine vorbestimmte Zeit gehalten, so wird im Funktionsblock
62 überprüft, ob sich die Verstelleinrichtung 14 im Bereich ihrer unteren Endstellung
befindet.
[0020] Dadurch soll verhindert werden, daß eine Speicherung der Position der Verstelleinrichtung
14 als Endstellung des Leistungstellgliedes vorgenommen wird, wenn die Steuergröße
den vorbestimmten Schwellwert infolge einer Verklemmung des Leistungsstellgliedes
erreicht. Eine derartige befrage kann zum einen durch einen Vergleich der gemessenen
Position der Verstelleinrichtung mit einem Schwellwert, zum anderen durch einen Vergleich
eines Anschlagschalters (z. B. Leerlauf- oder Vollastschalter der Drosselklappe) mit
der Position der Verstelleinrichtung 14 realisiert werden. In Funktionsblock 64 wird
überprüft, ob die Verstelleinrichtung 14 in diesem Moment gegen die untere Endstellung
gesteuert wird. Wird als Steuergröße der Motorstrom bezeichnet, so kann diese befrage
über die Stromrichtung geschehen. Sind alle die Abfragebedingungen der Funktionsblöcke
60 bis 64 erfüllt, so wird im Schritt des Funktionsblocks 66 die aktuelle Position
der Verstelleinrichtung 14 als untere Endstellung abgespeichert. Ist jedoch eine der
Abfragebedingungen nicht erfüllt, so können die in Figur 3 dargestellten Schritte
wiederholt werden. Das in Figur 3 dargestellte Verfahren kann im Anschluß an das zuvor
ablaufende, aus dem Stand der Technik bekannte befahren der unteren Endstellung und
Speichern des entsprechenden Positionswertes stattfinden.
[0021] In Figur 4 wird eine weitere Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens am Beispiel
des oberen Anschlags des Leistungsstellglieds einer Brennkraftmaschine, insbesondere
einer Drosselklappe oder Einspritzpumpe, dargestellt. Nachdem die Bestimmung des unteren
Anschlages abgeschlossen ist, wird während des Fahrbetriebs oder auch unmittelbar
nach Bestimmung des unteren Anschlages vor Beginn des Betriebszyklus der obere beschlag
angefahren und kann entsprechend dem in Figur 4 dargestellten Verfahren bestimmt werden.
Das erste befahren des oberen Anschlages geschieht dabei mit hohem Drehmoment, um
sicherzugehen, daß der obere Anschlag erreicht wird. Besteht dieser obere beschlag
aus flexiblem Material, handelt es sich z. B. um einen Gummipuffer, so ist der bei
erstmaligem Anfahren übernommene Positionswert zu groß. Im Funktionsblock 70 von Figur
3 wird bei Erreichen der Vollastposition der Drosselklappe überprüft, ob während des
Betriebszyklus bereits ein Durchlauf stattgefunden hat. Ist dies nicht der Fall, wird
im Funktionsblock 72 festgestellt, ob der obere beschlag bereits erstmalig angefahren
wurde. Falls nicht, wird dies im Schritt 74 durchgeführt. Ist dies bereits geschehen,
wird im Funktionsblock 76 die Steuergröße auf einen vorbestimmten Wert begrenzt, der
aus dem zulässigen Grenzwert abzüglich der Toleranzwerte abgeleitet ist. Dadurch wird
die Verstelleinrichtung 14 in eine definierte Stellung gebracht, insbesondere wenn
der beschlag aus flexiblem Material besteht, welches die Verstelleinrichtung zurückstellt.
Unter flexiblem Material kann auch die übliche Rückstellfeder verstanden werden. Im
Abfrageblock 78 wird festgestellt, ob die Position der Verstelleinrichtung 14 in der
Nähe des oberen Anschlages sich befindet, das heißt, ob die Position der Verstelleinrichtung
14 einen bestimmten Grenzwert überschreitet oder daß bei bestätigtem Vollastschalter
die Position der Verstelleinrichtung 14 einen bestimmten Grenzwert erreicht hat. Ist
dies nicht der Fall, wird die Begrenzung der Steuergröße zurückgenommen und die oben
dargestellten Schritte wiederholt (Funktionsblock 79). Befindet sich die Position
der Verstelleinrichtung 14 im Bereich der Endstellung, so wird in Funktionsblock 80
überprüft, ob eine vorgegebene Zeit abgelaufen ist.
[0022] Dies dient dazu, stabile Zustände zu schaffen. Ist die Zeit abgelaufen, so wird die
aktuelle Position der Verstelleinrichtung 14 als obere Endstellung der Verstelleinrichtung
14 in Funktionsblock 82 abgespeichert und die Begrenzung der Steuergröße aufgehoben.
Ferner wird in Funktionsblock 84 eine Markierung gesetzt, daß die Endstellung in diesem
Betriebszyklus bestimmt wurde. Sollte in den Abfrageblöcken 70, 72 und 80 die zweite,
in der obigen Beschreibung nicht dargelegte Möglichkeit auftreten, so werden die Schritte
wiederholt.
[0023] Die obige Beschreibung der Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Verfahren geht
von nur einer Anwendung der Verfahren pro Betriebszyklus aus.
[0024] Selbstverständlich können die erfindungsgemäßen Verfahren, wenn gewünscht, auch mehrere
Male während eines Betriebszyklus durchgeführt werden, z. B. zur Kompensation eines
Temperaturdrift.
1. Verfahren zur Bestimmung wenigstens einer Endstellung einer Verstelleinrichtung (14)
in einem Kraftfahrzeug,
- deren Position abhängig von einem aus wenigstens einer Betriebskenngröße gebildeten
Sollwert durch eine Steuereinheit über ein von dieser abgegebenes Ansteuersignal durch
dessen Steuergröße geregelt eingestellt wird,
- die in vorbestimmten Betriebszuständen zur Bestimmung der Endstellung in Richtung
der jeweiligen Endstellung unabhängig von dem Sollwert gesteuert eingestellt wird
- und deren Position als die jeweilige Endstellung repräsentierend gespeichert wird,
wenn die Steuergröße für die Verstelleinrichtung einen vorgegebenen Wert eine vorbestimmte
Zeit lang einnimmt oder überschreitet und die Verstelleinrichtung (14) sich im Bereich
der jeweilligen Endstellung befindet.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Position der Verstelleinrichtung
dann gespeichert wird, wenn zuvor eine Bestimmung dieser Endstellung erfolgt ist.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 - 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Position
der Verstelleinrichtung dann gespeichert wird, wenn die Steuergröße einen vorbestimmten
Wert überschreitet.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Position
der Verstelleinrichtung dann gespeichert wird, wenn die Steuergröße einen vorbestimmten
Begrenzungswert erreicht hat.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstelleinrichtung,
insbesondere eine elektrisch betätigbares Leistungstellglied einer Brennkraftmaschine
eines Kraftfahrzeuges, mit einem elektronischen Steuergerät, zwischen den Endstellungen
steuerbar ausgebildet ist.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 - 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Steuergröße
der Ansteuerstrom verwendet wird, wobei bei einer positiven Veränderung des Ansteuerstroms
die Verstelleinrichtung in die eine Endstellung und bei negativer Veränderung des
Ansteuerstroms in die andere Endstellung geführt wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 - 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuergröße
über eine Ansteuerspannung, ein Ansteuertastverhältnis bei einer getaktet angesteuerten
Verstelleinrichtung, ein Frequenzsignal, oder ein Mittelwertsignal aus Strom, Spannung,
Tastverhältnis oder Frequenz bereitgestellt wird.
8. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bereich der jeweiligen
Endstellung durch Vergleich der Position der Verstelleinrichtung mit einem vorbestimmten
Schwellwert allein oder durch Betätigung eines Anschlagschalters in Verbindung mit
einem Vergleich der Position der Verstelleinrichtung mit einem vorbestimmten Schwellwert
festgestellt wird.
1. Method for determining at least one end position of an adjusting device (14) in a
motor vehicle,
- the position of which is adjusted under closed-loop control by a control unit, as
a function of a setpoint value formed from at least one operating parameter, by means
of the value of a drive signal output by the said unit,
- which, in predetermined operating states, is adjusted in the direction of the respective
end position under open-loop control, independently of the setpoint value, in order
to determine the end position
- and the position of which is stored as representing the respective end position
if the actuating variable for the adjusting device has assumed or exceeded a predetermined
value for a predetermined period of time and the adjusting device (14) is in the region
of the respective end position.
2. Method according to Claim 1, characterised in that the position of the adjusting device
is stored if a determination of this end position has previously been carried out.
3. Method according to either of Claims 1 - 2, characterised in that the position of
the adjusting device is stored if the actuating variable exceeds a predetermined value.
4. Method according to one of Claims 1 - 3, characterised in that the position of the
adjusting device is stored if the actuating variable has reached a predetermined limiting
value.
5. Method according to one of Claims 1 - 4, characterised in that the adjusting device,
in particular an electrically actuable power control element of an internal combustion
engine of a motor vehicle, is designed with an electronic control unit and can be
actuated between the end positions.
6. Method according to one of Claims 1 - 5, characterised in that the drive current is
used as the actuating variable, the adjusting device being guided into one end position
if the alteration in the drive current is positive and being guided into the other
end position if the alteration in the drive current is negative.
7. Method according to one of Claims 1 - 6, characterised in that the actuating variable
is provided by a drive voltage, a drive duty factor in the case of an adjusting device
controlled in a pulsed manner, a frequency signal, or a mean value signal of the current,
voltage, duty factor or frequency.
8. Method according to Claim 1, characterised in that the region of the respective end
position is ascertained by comparison of the position of the adjusting device to a
predetermined threshold value alone or by actuation of a stop switch in conjunction
with a comparison of the position of the adjusting device to a predetermined threshold
value.
1. Procédé pour déterminer au moins une position de fin de course d'un dispositif de
réglage (14) d'un véhicule automobile,
- dont la position est fixée de manière réglée en fonction d'une grandeur de consigne
formée à partir d'au moins un paramètre de fonctionnement par une unité de commande
à l'aide d'un signal de commande fourni par cette unité en étant réglé par cette grandeur
de commande,
- cette installation étant réglée dans des intervalles de fonctionnement prédéterminés
pour définir la position de fin de course en direction de la position de fin de course
respective, indépendamment de la valeur de consigne,
- et dont la position est inscrite en mémoire comme représentant la position de fin
de course respective si la grandeur de commande de l'installation de réglage prend
une valeur prédéterminée pendant une durée donnée ou dépasse cette valeur et si le
dispositif de réglage (14) se trouve au voisinage de la position de fin de course
respective.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la position du dispositif
de réglage est inscrite en mémoire si préalablement cette position de fin de course
a été déterminée.
3. Procédé selon l'une des revendications 1 à 2, caractérisé en ce qu'on inscrit en mémoire
la position du dispositif de réglage si la grandeur de commande dépasse une valeur
prédéterminée.
4. Procédé selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'on inscrit en mémoire
la position du dispositif de réglage lorsque la grandeur de commande a atteint une
valeur limite prédéterminée.
5. Procédé selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le dispositif
de réglage en particulier un organe de réglage de puissance à commande électrique
d'un moteur à combustion interne d'un véhicule automobile est constitué par un organe
de commande électronique, commandé entre des positions de fin de course.
6. Procédé selon l'une des revendications 1-5, caractérisé en ce que comme grandeur de
commande, on utilise le courant de commande et en cas de variations positives du courant
de commande, le dispositif de réglage est conduit dans l'une de ses positions de fin
de course et en cas de variations négatives du courant de commande, il est conduit
dans l'autre position de fin de course.
7. Procédé selon l'une des revendications 1-6, caractérisé en ce que la grandeur de commande
est fournie à partir d'une tension de commande, d'un rapport de travail dans lequel
un dispositif de réglage est à commande cyclique, d'un signal de fréquence ou du signal
de valeur moyenne d'une intensité, d'une tension, d'un rapport de travail ou d'une
fréquence.
8. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le domaine de la position
de fin de course respective est déterminé par comparaison de la position du dispositif
de réglage à une valeur de seuil, prédéterminée, seule ou en actionnant un commutateur
de butée en liaison avec une comparaison de la position du dispositif de réglage et
d'une valeur de seuil, prédéterminée.