[0001] Die Erfindung betrifft einen Raumteiler aus zusammengesetzten Modulen, wobei die
jeweiligen Module aus einem Elementrahmen (4) und aufgesetzten Paneelen (5) bestehen,
wobei diese Module in horizontaler Richtung zur Standfläche durch Verbindungsplatten
(21) und in vertikaler Richtung zur Standfläche durch Verbindungsstücke (6) verbunden
werden.
[0002] Bekannte herkömmliche Raumteiler bestehen aus Modulen, die nur linear oder in vorgegebenen
Winkeln miteinander verkettet werden können. Dadurch ist zwangsläufig eine begrenzte
Anzahl von Bürolayoutvarianten vorgegeben. Diese herkömmlichen Raumteiler werden zwar
in unterschiedlichen Breiten und Höhen für die einzelnen Elemente angeboten, allerdings
ist es nicht möglich, diese in der vertikalen Richtung nachträglich zu variieren.
Weiterhin sind die bisherigen Raumteiler in ihren Abmessungen so ausgestaltet, daß
sie nur mit den Produkten einzelner Hersteller von Büromöbeln harmonisieren.
[0003] Es ist daher Aufgabe der Erfindung, einen multifunktionalen Raumteiler zu schaffen,
der es ermöglicht, daß der Raumteiler linear, vernetzt und in jedem beliebigen Winkel
aufgebaut werden kann. Weiter ist es eine Aufgabe der Erfindung, daß der Raumteiler
in seinen Abmessungen auf die gängigen Höhen und Breiten des üblichen Büromobiliars,
d. h. auf Tische, Schreibtische sowie Schränke abgestimmt ist. Eine weitere Aufgabe
der Erfindung besteht darin, den Raumteiler so auszugestalten, daß er nachträglich
noch durch Einfügen zusätzlicher Module beliebig gestaltet werden kann. Zur Aufgabe
der vorliegenden Erfindung gehört es weiterhin, den Raumteiler so auszugestalten,
daß er noch zusätzlich selbst als Elementträger z. B. für Tischplatten oder Ablagen
geeignet ist.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die beanspruchte Lehre gelöst.
[0005] Raumteiler oder auch ganze Raumgliederungssysteme werden vor allem in Büroräumen
zur Raumstrukturierung und zur optischen und akustischen Abschirmung von Störquellen
eingesetzt. Diesen Anforderungen wird die erfindungsgemäße Lehre in hohem Maße gerecht.
Durch die Konzeption des neuen Raumteilers steht ein durchgehend modularer Aufbau
für eine multifunktionale Nutzung zur Verfügung. Durch hinzufügen oder weglassen von
Einzelkomponenten kann der neue Raumteiler deshalb an unterschiedliche Raumsituationen,
Nutzungsmöglichkeiten und Veränderungen oder individuelle Wünsche angepaßt werden.
[0006] Der Raumteiler besteht aus mindestens zwei Modulen, die über bestimmte Verbindungselemente
zusammengesetzt werden. Erfindungsgemäß wird der Raumteiler aus Modulen aufgebaut,
die durch besonders gestaltete Verbindungselemente verbunden werden. Diese Verbindungselemente,
d. h. die Verbindungstücke (6) für die vertikale Verbindung und die Verbindungsplatten
(21) für die Querrichtung, d. h. für den horizontalen Aufbau erfüllen durch ihre erfindungsgemäße
Ausgestaltung gleichzeitig verschiedene Funktionen und ermöglichen daher einen einfachen
Aufbau und eine multifunktionale Nutzung.
[0007] Die einzelnen Module sind aus einem Grundrahmen (4) aufgebaut, der z. B. aus verschieden
verschraubten Alu-Profilen bestehen kann, und zwar aus Quertraversen und Seitenteilen.
Die horizontalen Quertraversen (7) besitzen dabei erfindungsgemäß einen U-förmigen
Querschnitt mit einem eingezogenen Bohrungsprofil (10) und einer T-Nut (9) zur Aufnahme
der Klemmvorrichtung (22) für die Linearverkettung, d. h. für den horizontalen Aufbau.
Als Seitenteil (8) kann z. Beispiel ein Vierkanthohlprofil dienen. In diesen einfachen
und leichten Grundrahmen werden beidseitig die Paneelenabdeckungen (5) eingehängt,
die ihrerseits ebenfalls ein dünnes Rahmenprofil mit einer entsprechendem Hinterfüttung
besitzen. Die Paneelenfront bietet dabei alle Möglichkeiten unterschiedlichen Farb-
und Materialeinsatzes. Zur Verbesserung des Schallabsorptionsvermögens der Wand kann
der Hohlraum des Grundrahmens wahlweise mit entsprechenden Absorptionsmaterial ausgefüllt
werden (Fig. 3).
[0008] Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die Module rechteckig und
haben eine Höhe von 10 bis 200 cm und eine Breite zwischen 25 und 300 cm. Bevorzugt
ist hierbei eine Höhe von jeweils 33 oder 69 cm und eine Breite von jeweils 80 oder
120 oder 160 cm. Mit diesen Größenmaßen läßt sich dann eine Wand aufbauen, deren Höhenraster
und Abmessungen auf die gängigen Maße von Büromöbeln, Tischen, Theken und Schränken
abgestimmt ist und ergonomischen Anforderungen gerecht wird (Fig. 1 und 2).
[0009] Der stufenweise vertikale Aufbau des Raumteilers aus den einzelnen Modulen erfolgt
mit Hilfe von speziellen Verbindungsstücken (6). Diese Verbindungsstücke (6) sind
durch ihre Ausgestaltung multifunktional. Erfindungsgemäß weist das Verbindungsstück
(6) bevorzugt einen rechteckigen oder quadratischen Querschnitt auf. Bevorzugt werden
hierbei die entsprechenden Hohlkörper verwendet. Der Hohlkörper ist dabei so ausgestaltet,
daß seine Grundfläche bzw. Deckfläche (11) in die U-förmige Öffnung der Quertraverse
(7) eingepaßt werden kann, ohne daß dabei noch ein großes Spiel zum Seitenteil (15)
der Quertraverse (7) besteht. Auf der Seitenfläche (14) des Verbindungsstückes (6)
ist dann erfindungsgemäß noch ein Schlitz (16) angebracht. Dieser Schlitz ist bevorzugt
in Form einer T-Nut ausgebildet.
[0010] Dieser Schlitz (16) dient dann zur Aufnahme von Sideboards (19) oder weiteren Organisations-und
Möbelelementen (siehe Fig. 4). Das Verbindungsstück weist weiterhin noch Öffnungen
(12) auf, die mit den Öffnungen (13) der Quertraverse in einer Linie liegen und zum
Verbinden des Verbindungsstückes (6) mit der Quertraverse (7) dienen. Das Verbindungsstück
(6) erfüllt demnach mehrere Funktionen; es dient zum sicheren Verbinden der Module
dadurch, daß es in die Quertraverse eingesteckt werden kann und über die Öffnungen
mit einem Befestigungsmittel, wie z. B. einer Schraube verbunden werden kann und gleichzeitig
durch die seitliche T-Nut zur Aufnahme von zusätzlichen an die Wand einzuhängenden
Elementen wie Sideboards oder dergleichen (Fig. 4).
[0011] Die Linearverbindung, d. h. die Verbindung in horizontaler Richtung zur Standfläche
wird durch neuartige Verbindungsplatten (21) realisiert. Die Form und Größe dieser
Verbindungsplatten (21) kann beliebig gewählt werden. Zu unterscheiden sind hierbei
z. B. eine wandbündige Version (21a) sowie die für die Raumteiler typisch überstehenden
Formen (21 b-d). Es sind jedoch auch beliebige andere Formen wie Kreisabschritt, Kreuz,
Parallelogramm, Trapez, Dreieck oder zusammengesetzte Form geeignet. Die Verbindungsplatten
(21) werden zwischen den einzelnen Grundrahmen (4) verspannt. Die Verspannung wird
hierbei mit Hilfe einer speziellen Klemmvorrichtung (22) vorgenommen. Hierbei dient
der Schlitz (9) in der Quertraverse (7) zur Aufnahme der Klemmvorrichtung (22). Wobei
für jedes Modul eine derartige Verklemmung vorgesehen ist. Erfindungsgemäß besitzen
die Verbindungsplatten (21) unterschiedliche Formen, so daß sie entweder wandbündig
sind, oder größere Abmessungen aufweisen, so daß sie von dem Modul abstehen. Diese
überstehenden Verbindungsplatten (21 b-d) können dann zugleich zur Aufnahme von Pflanzen,
diversen Accessoireteilen und persönlichen Gegenständen dienen oder auch als Tischfläche
ausgebildet sein. Auf der anderen Seite ermöglichen sie auf einfache Weise eine stufenlose
Winkelbildung zwischen den Wänden. Die Horizontalwand ist deshalb nicht nur an eine
rechtwinklige Aufstellung gebunden sondern ermöglicht auch alle anderen Grundrißformen
und außerdem entfallen spezielle Winkelverbindungselemente (Fig. 7). Die Verbindungsplatten
(21) ermöglichen daher durch ihre erfindungsgemäße Ausgestaltung eine vielseitige
Nutzung. Sie dienen demnach sowohl zur geradlinigen als auch zur winkligen linearen
und vernetzten Verbindung in unterschiedlichen horizontalen Ebenen. Überstehende Formen
dienen als Ablage- und Nutzfläche.
[0012] Die Horizontalwand kann demnach als Möbelträger genutzt werden und ermöglicht eine
wirtschaftliche Raumnutzung über die Erschließung der 3. Ebene. An den Vertikalflächen
der Wände kann mit Hilfe von Mobiliaradaptern (20), die in die T-Nut der Verbindungsstücke
(6) für die Vertikal-Verbindung befestigt werden (Fig. 4), eine Vielzahl unterschiedlicher
Elemente angebracht werden, wie z. B. Hängecontainer, Borde, Organisationsleisten,
Ablagehilfen, Magnetleisten, Flip-Chart-Wände, Garderoben usw.
[0013] Die Konzeption des Raumteilers ermöglicht sowohl eine geschlossene Aneinanderreihung
von Wänden als auch die Kombination von Wänden mit Schränken. Darüber hinaus fördert
sie die Realisierung von offenen und freieren Konstellationen. Kontaktsegmente, Theken
und Borde, die in die Schlitze (16) des Verbindungsstückes (6) des Raumteilers eingesteckt
oder oben aufgesetzt werden, verbinden die Wände transparenter und schaffen so eine
neue Begegnungsqualität und Atmosphäre. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, Schreibtische
sowohl traditionell vor den Raumteiler zu stellen als auch Schreibtischplatten in
die Wand einzuhängen bzw. als völlig neuartige Variante beliebig zwischen zwei Wände
einzustecken. Eingehängte und eingesteckte Schreibtischplatten werden mit Füßen abgestützt.
Die Höhe des Raumteilers kann auch nachträglich durch ein Hinzufügen oder Weglassen
von Modulen variiert werden. Es können ebenso tischhohe Wände, z. B. als Beinsichtschutzmodule,
eingesetzt werden.
[0014] Die Horizontalwand kann dabei entweder auf einem Sockel oder auf großen tellerförmigen,
exzentrisch gelagerten Auslegerfüßen (23) stehen. Die Standsicherheit der Horizontalwand
kann bei angehängten Mobiliarelementen (27) durch das Ausdrehen der Auslegerfüße und
über eine Befestigung an Standmöbeln erhöht werden. Die Formen der Auslegerfüße (Fig.
9a) können beliebig gewählt werden.
[0015] Ergänzt wird die Horizontalwand durch eine im Design angepaßte Filigranwand, die
vor allem als innenarchitektonisches, ästhetisches und auflokkerndes und weniger als
funktionales Element eingesetzt wird. Die Filigranwand soll zur Schaffung einer Raumatmosphäre
beitragen und bei Bedarf farbliche Akzente setzen.
[0016] Die anspruchsgemäße Wand eröffnet zudem durch den Aufbau der Module aus einem Elementrahmen,
der aus zusammengeschraubten Profilen besteht, die Möglichkeit der kompletten Elektrifizierung
(Fig. 10).
[0017] Die Erfindung wird durch die folgenden Zeichnungen näher erläutert. Figur 1 und 2
zeigt die Höhen- und Breitenraster der Raumteiler. In Fig. 1 ist das Höhenraster einer
bevorzugten Ausführungsform in einer Seitenansicht dargestellt. Die Höhe der einzelnen
Module in diesem Beispiel beträgt 69 bzw. 33 cm. Zur Verdeutlichung des ganzen Systems
ist im Vergleich dazu das Höhenraster eines Schranksystems (2) sowie eines Sideboards
(3) dargestellt. Fig. 1 zeigt dadurch sehr eindrucksvoll, welche Kombinationsmöglichkeit
die Wand besitzt und wie sie auf die Anforderungen abgestimmt werden kann. Andere
Abmessungen sind genauso möglich, wenn die Raumsituation, in der der Raumteiler aufgestellt
wird, es erfordert. Die hier gezeigten Beispiele stellen lediglich besonders bevorzugte
Ausführungsformen dar, die auf die Abmessung der bisherigen gängigen Systeme abgestimmt
sind. Fig. 2 zeigt besonders bevorzugte Ausführungsformen in Bezug auf das Breitenraster.
Diese gängigen Breiten sind dabei so gewählt, daß sie auf bisherige Systeme Rücksicht
nehmen und die Breiten von Schreibtischen oder Sideboards aufweisen.
[0018] Fig. 3 zeigt nun den Elementrahmen (4), die Paneelenabdeckung (5) sowie das Verbindungsstück
(6). Fig. 3 gibt die vertikalen Verbindungsmöglichkeit in einer bevorzugten Ausführungsform
an. Als Elementrahmen (4) dient in diesem Beispiel eine U-förmige Quertraverse (7)
und ein Vierkanthohlprofil als Seitenteil (8). Dies ist anspruchsgemäß eine bevorzugte
Ausführungsform. Diese U-förmige Quertraverse (7) ist dabei so angeordnet, daß die
Öffnung des U's der Traverse zur Außenseite hin liegt. Zur Innenseite des Moduls hin
ist ein Schlitz (9) in Form einer T-Nut angeordnet. Die Innenseite der Quertraverse
(7) weist weiterhin noch ein eingezogenes Bohrungsprofil (10) auf. Der Schlitz (9)
in Form einer T-Nut dient dabei zur Aufnahme der Klemmvorrichtung für die Linearverkettung
oder auch zur Aufnahme einer Befestigungsvorrichtung für die Auslegerfüße.
[0019] Figur 3 zeigt weiterhin das Verbindungsstück (6), das im Beispielsfall als Hohlkörper
mit rechtekkigem Querschnitt ausgebildet ist. Das Verbindungstück hat dabei eine Grund-
bzw. Deckfläche (11), die in die Öffnung der U-förmigen Quertraverse (7) paßt. Über
die Öffnung (12) des Verbindungsstückes (6) und die Öffnung (13) der Quertraverse
(7) werden die Verbindungsstücke (6) befestigt. Auf der Seitenfläche (14) des Verbindungsstückes
(6) befindet sich ein Schlitz (16). Dieser seitliche Schlitz (16) des Verbindungsstückes
(6) ist wiederum in Form einer T-Nut ausgebildet und dient zur Aufnahme von zusätzlich
anzubringenden Elementen am Raumteiler (siehe Fig. 4). Fig. 3 zeigt weiterhin, wie
die Seitenteile (8) mit den Quertraversen verbunden werden. Dies wird z. B. über Schrauben
vorgenommen, die durch das Seitenteil (8) in das eingezogene Bohrungsprofil (10) der
Quertraverse (7) eingedreht werden.
[0020] Figur 3 gibt weiterhin an, wie die Paneelenabdeckung (5) ausgestaltet ist. In einer
bevorzugten Ausführungsform weist die Paneelenabdeckung (5) eine flexible Abdeckung
(17) und eine Einhängvorrichtung (18) auf. Mit dieser Einhängevorrichtung (18) wird
die Paneelenfront in die Seitenteile (8) des Elementrahmens (4) eingehängt. Erfindungsgemäß
können zur Schallisolierung diese Paneele auch hinterfüttert werden.
[0021] Figur 4 zeigt als Seitenansicht die Funktion des Verbindungsstückes (6). Dieses Beispiel
zeigt nachhaltig die multifunktionale Anwendung des Verbindungsstückes (6). In dem
Beispiel ist in den Schlitz (16), der in einer bevorzugten Ausführungsform als T-Nut
ausgebildet ist, ein Sideboard (19) eingehängt und auf der anderen Seite ein Mobiliaradapter
(20). Figur 4 zeigt demnach 2 mögliche Beispiele, wie die erfindungsgemäße T-Nut des
Verbindungsstückes (6) genutzt werden kann. Fig. 4 zeigt zudem die Verschraubung des
Verbindungsstückes (6) durch die Quertraverse (7) eines Elementrahmens eines Moduls
mit dem Elementrahmen des zweiten Moduls.
[0022] Figur 5 zeigt beispielhaft Verbindungsplatten (21) für die Horizontalverkettung in
Draufsicht. 21 a zeigt ein Beispiel für eine wandbündige Version. Diese wandbündige
Version wird wie in Figur 5 im Beispiel mit der Verbindungsplatte (21a) dargestellt,
über die Quertraverse des Elementrahmens (4) eingeführt. Die Befestigung wird dann
beispielsweise mit einer Befestigungs- oder Klemmvorrichtung (22), wie in Figur 6
dargestellt, vorgenommen. Figur 5 zeigt weiterhin einige erfindungsgemäße Verbindungsplatten
(21 b-21 d). Diese überstehenden Versionen dienen gleichzeitig dazu, daß sie auch
als Ablage- oder Tischflächen verwendet werden können.
[0023] Figur 6 zeigt die Klemmvorrichtung (22). Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung
dieser Klemmvorrichtung wird eine besonders stabile Verkettung ermöglicht. Erfindungsgemäß
ist es nur nötig, daß von einer Seite durch die Quertraverse (7) über den Schlitz
(9) eine Befestigungseinrichtung, wie z. B. eine Rändelschraube mit einer Druckplatte
auf die Verbindungsplatten (21) gedrückt werden. Dadurch, daß diese Verschraubung
in den stabilen Rahmen erfolgt, besitzt das ganze System eine große Stabilität und
verleiht diese auch der Verkettung.
[0024] Figur 7 zeigt einige Beispiele für verschiedene Winkeleinstellungen bei der Horizontalverkettung.
Figur 7 a zeigt noch einmal die wandbündige Version, wobei (22) die einzelnen Punkte
für die Klemmvorrichtung darstellen. Figur 7b und c machen zwei verschiedene Winkeleinstellungen
deutlich. Figur 7 zeigt nur beispielhaft drei mögliche Varianten. Mit der Erfindung
ist es aber möglich, jeden beliebigen Winkel einzustellen. Und die Verbindungsplatten,
die also nicht nur die Funktion der Verbindung sondern auch gleichzeitig noch der
Winkeleinstellung ermöglichen, erfüllen damit beide Funktionen. Zusätzlich können
diese Verbindungsplatten auch noch als Ablagebord verwendet werden.
[0025] Figur 8 zeigt die Auslegerfüße (23) und ihre Verbindung mit der U-förmigen Quertraverse
(7) des Moduls. Die Befestigung wird wieder durch Schraubverbindungen durch die T-Nut
der Quertraverse (7) hergestellt. Fig. 8 zeigt weiterhin beispielhaft eine mögliche
Ausgestaltung der Wand, die dadurch besteht, daß ein Höhenausgleich (24) zwischen
Fuß und Modul vorgesehen ist, sowie eine Sockelabdeckung (25). Erfindungsgemäß können
diese Auslegerfüße auch drehbar gelagert sein. Dies zeigt Figur 9b, bei der eine mittige
(26) und eine exzentrische (27) Lage der Füße dargestellt ist. Figur 9a zeigt weiterhin
mögliche Formen der Auslegerfüße sowie die Lage ihrer Befestigung im Verhältnis zur
Wand.
[0026] Figur 10 zeigt noch eine mögliche Elektrifizierung der Wand. Dieses Beispiel der
Elektrifizierung macht noch einmal den multifunktionalen Charakter der Wand deutlich.
Durch einfaches Einhängen von horizontalen oder vertikalen Schächten in die Schlitze
(16) des Verbindungsstückes (6) kann eine optimale Elektrifizierung der Wand erreicht
werden. Zusätzlich kann z. B. ein vertikaler Kabelschacht auf die Seitenteile des
Elementrahmens bei Bedarf aufgesteckt werden. Durch diesen Aufbau kann eine Elektrifizierung
fast an jeder beliebigen Stelle der Wand erreicht werden. Die Mobiliaradapter (20)
sind derart gestaltet, daß zwischen der Paneelenabdeckung (5) und dem Mobiliaradapter
(20) Kabel geführt werden können, und somit an jeder Stelle der Wand zur Verfügung
stehen. Die Verkabelung kann auch hinter der Paneelenabdeckung erfolgen. Durch die
flexible Abdichtung (17) der Paneele kann das Kabel an jeder beliebigen Stelle der
Wand auch wieder nach außen geführt werden.
1. Raumteiler aus zusammengesetzten Modulen, die jeweils aus einem Elementrahmen (4)
sowie aufgesetzten Paneelen (5) bestehen,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Elementrahmen (4) des Moduls rechteckig oder quadratisch ist und daß mindestens
zwei derartige Module zusammengesetzt werden und zwar zu ihrer Standfläche in vertikaler
Richtung durch Verbindungsstücke (6) und/oder in horizontaler Richtung durch Verbindungsplatten
(21).
2. Raumteiler nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der quadratische oder rechteckige Elementrahmen aus U-förmigen Quertraversen (7)
und Seitenteilen (8) besteht.
3. Raumteiler nach mindestens einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Paneele (5) auf der dem Elementrahmen (4) zugewandten Seite eine flexible
Abdichtung (17) sowie eine Einhängvorrichtung (18) aufweist.
4. Raumteiler nach mindestens einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Module bevorzugt rechteckig sind.
5. Raumteiler nach mindestens einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Module bevorzugt eine Höhe von 10 bis 200 cm und eine Breite von 25 bis 300
cm aufweisen.
6. Raumteiler nach mindestens einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Module bevorzugt jeweils eine Höhe von 33 oder 69 cm und jeweils eine Breite
von 80 oder 120 oder 160 cm aufweisen.
7. Raumteiler nach mindestens einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Öffnung der U-förmigen Quertraverse (7) des Elementrahmens (4) jeweils zur
Außenseite des Moduls hin angeordnet ist.
8. Raumteiler nach mindestens einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß auf der Rückseite der U-förmigen Quertraverse (7), d. h. zur Innenseite des Moduls
hin, ein Schlitz (9), z.B. in Form einer T-Nut sowie ein eingezogenes Bohrungsprofil
(10) vorhanden ist.
9. Raumteiler nach mindestens einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Quertraverse Öffnungen (13) aufweisen, die zur Aufnahme von Verbindungselementen
dienen.
10. Raumteiler nach mindestens einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Verbindungsstück (6), das zur vertikalen Verbindung dient, einen rechteckigen
oder quadratischen Querschnitt aufweist.
11. Raumteiler nach mindestens einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das bevorzugt rechteckige oder quadratische Verbindungsstück (6) eine Grundfläche
bzw. Deckfläche (11) hat, die so bemessen ist, daß sie in die U-förmige Öffnung der
Quertraverse (7) eingesteckt werden kann.
12. Raumteiler nach mindestens einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Seitenflächen (14) des Verbindungsstücks (6) einen Schlitz (16) z. B. in Form
einer T-Nut aufweisen.
13. Raumteiler nach mindestens einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Verbindungsstück (6) Öffnungen (12) aufweist, die mit den Öffnungen (13) in
der Quertraverse (7) auf einer Linie liegen.
14. Raumteiler nach mindestens einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß Verbindungsplatten (21) zwei Module in horizontaler Richtung über die U-förmige
Quertraverse (7) verbinden, wobei jeweils eine Klemmvorrichtung (22) zum Festklemmen
der Verbindungsplatte (21) für jedes Modul vorgesehen ist.
15. Raumteiler nach mindestens einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindungsplatte (21) so ausgestaltet ist, daß eine wandbündige Direktverbindung
(21 a) möglich ist.
16. Raumteiler nach mindestens einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindungsplatte ein Kreisausschnitt (21 c) ist.
17. Raumteiler nach mindestens einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindungsplatte eine kreisförmige Platte (21 d) ist.
18. Raumteiler nach mindestens einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindungsplatte eine rechteckige Platte (21 b) ist.
19. Raumteiler nach mindestens einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die U-förmige Quertraverse (7), die der Standfläche zugewandt ist, mit Auslegerfüßen
(23) über eine Befestigungsvorrichtung (28) verbunden ist.
20. Raumteiler nach mindestens einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Auslegerfüße (23) um die Befestigungsvorrichtung (28) drehbar sind.