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(11) |
EP 0 464 364 A1 |
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EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG |
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Veröffentlichungstag: |
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08.01.1992 Patentblatt 1992/02 |
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Anmeldetag: 27.05.1991 |
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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BE DE ES IT |
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Priorität: |
30.05.1990 DE 4017464
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Anmelder: Jansen-Herfeld, Röttger |
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D-42853 Remscheid (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Jansen-Herfeld, Röttger
D-42853 Remscheid (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
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Gattersägeangel zum Spannen von Gattersägeblättern zum Sägen von Steinblöcken |
(57) Angeln (6) und/oder Gatterrahmen zum Spannen von Gattersägeblättern, die durch ihre
Schräglage zur resultierenden Spannkraft (5) der Sägeblätter eine Kraft (G) ausüben,
die entgegengesetzt gerichtet ist zur Vorschubkraft (V) des Sägeschneidens und wobei
die Angeln (6) gleiche Schaftbreiten aufweisen und die Verbindungslöcher in den Angeln
(6) in den Angelschaftlängsachsen angeordnet sind.
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[0001] Es sind Angeln zum Spannen von Gattersägeblättern zum Sägen von Steinblöcken bekannt,
die an ihrem einen Ende ein Querstück aufweisen, das sich gegen den Maschinenrahmen
oder einen hydraulischen Gattersägenspanner abstützt und die an ihrem anderen Endbereich
eine Nietverbindung oder Loch zur Aufnahme des Verbindungsbolzens zwischen Angel und
Sägeblatt aufweist, wobei die Angel in diesem Bereich eine größere Breite aufweist
und der Verbindungspunkt über der Angelschaftmittellinie angeordnet ist, um im gespannten
Zustand eine Vertikalkraft zu bewirken, die der Vorschubkraft entgegengesetzt gerichtet
ist. Dadurch wird die Eingriffs- bzw. die Schneidperiode verlängert und die Rahmentraverse
und die Angeln geschont.
[0002] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein System zu schaffen, bei dem die Angelschäfte
aus Kostengründen eine gleiche Breite aufweisen und trotzdem eine Querkraft erzielt
wird, die der Vorschubkraft entgegengesetzt gerichtet ist.
[0003] Das erfindungsgemäße Angel- /Gatterrahmensystem weist Angeln auf mit gleicher Angelschaftbreite,
wobei die Angelschäfte im eingespannten Zustand zur Sägeblattlängsachse dergestalt
schräg angeordnet sind, daß ihre dem Sägeblatt abgewandten Enden näher zu dem zu schneidenden
Steinblock angeordnet sind als ihre mit dem Sägeblatt verbundenen Enden.
[0004] Figur 1 zeigt ein erfindungsgemäßes System mit der Angel (6) mit der resultierenden
Angelkraft (5) zwischen den Rahmentraversen (1) und dem die Schräglage bewirkenden
Auflagenocken (7). Die durch die Schräglage der Angeln bewirkte Kraft (G) ist den
Vorschubkräften (V) entgegengestellt.
[0005] Figur 2 zeigt ein weiteres erfindungsgemäßes System, bei dem die Schräglage der resultierenden
Angelkraft (5) in der Angel (6) durch die Schräglage der Angeltraversen (2) bewirkt
ist.
Bezugszeichenliste
[0006]
G Gegenkraft
V Vorschubkraft
1 Rahmentraverse
2 geneigte Rahmentraverse
3 resultierende Spannkraft im Sägeblatt
4 Sägeblatt
5 resultierende Angelkraft
6 Angel
7 Auflagenocken
1. Angel zum Spannen von Gattersägeblättern mit Löchern in einem Angelschaftende zur
Aufnahme des Verbindungsbolzens, wobei diese Löcher etwa in der Angelschaftlängsachse
angeordnet sind und mit Querstücken an dem anderen Ende des Angelschaftes zur Kraftübertragung
auf die Rahmentraversen und/oder einen hydraulischen Sägenspanner und/oder Rahmentraversen
drücken, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Sägeblatt (4) abgewandten Enden der Angel
(6) dergestalt schräg angeordnet sind, daß ihre dem Sägeblatt abgewandten Enden näher
zu dem zu schneidenden Steinblock sind als ihre mit dem Sägeblatt (4) verbundenen
Enden.
2. Rahmentraversen nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmentraversen
(2) zur resultierenden Spannkraft (3) im Sägeblatt (4) geneigt sind.
3. Rahmentraversen nach Anspruch 1 und/oder 2 dadurch gekennzeichnet, daß in der Rahmenöffnung
in der Nähe der Sägeblattenden parallel zu den Rahmentraversen (1) leistenförmige
Auflagenocken (7) angeordnet sind.
4. Angel nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Angel (6) an dem dem Sägeblatt
zugewandten Ende im Bereich der Rahmenöffnung einen die Schräglage bewirkenden Auflagenocken
(7) hat.
