| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 464 378 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
21.12.1994 Patentblatt 1994/51 |
| (22) |
Anmeldetag: 01.06.1991 |
|
|
| (54) |
Liefervorrichtung für laufende Fäden
Yarn delivering device
Dispositif fournisseur de fil
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE CH DE DK ES FR GB GR IT LI NL SE |
| (30) |
Priorität: |
05.07.1990 DE 4021461
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
08.01.1992 Patentblatt 1992/02 |
| (73) |
Patentinhaber: SOBREVIN
Société de brevets
industriels-Etablissement |
|
FL-9490 Vaduz (LI) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Sarfati, Alberto Gustavo
I-22100 Como (IT)
|
| (74) |
Vertreter: Rieder, Hans-Joachim, Dr. et al |
|
Rieder & Partner
Anwaltskanzlei
Postfach 11 04 51 42304 Wuppertal 42304 Wuppertal (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Liefervorrichtung für laufende Fäden, insbesondere zur
Zubringung derselben zu fadenverarbeitenden Maschinen, wie beispielsweise zum Eintrag
des Schußfadens in eine Webmaschine, bei welcher Vorrichtung der Faden einer mit einem
Drehantrieb verbundenen Trommel tangential zugeführt und durch eine jenseits der Trommel
wirkende Abzugskraft wieder von dieser abgenommen wird, wobei der Faden nur einen
Teilumfang der mit einer gegenüber der Fadenabzugsgeschwindigkeit höheren Umfangsgeschwindigkeit
drehenden Trommel umschlingt und über die tangential zur Trommel liegende Abzugskraft
in Schlupfmitnahme zur Trommelmantelfläche bringbar ist, wobei mindestens zwei einander
achsparallel benachbarte Trommeln durch ortsfest stehende Zwischenwände so unterteilt
sind, daß jede der Trommeln mehrere in Trommelachsrichtung hintereinanderliegende
Bereiche zur Teilumschlingung durch den Faden bildet derart, daß der Faden vom Bereich
der einen Trommel auf den Bereich der anderen Trommel übertritt.
[0002] Eine solche Liefervorrichtung ist aus der EP-A-0 387 546 bekannt (Stand der Technik
nach Artikel 54(3) EPÜ).
[0003] Vorteilhaft an der bekannten Liefervorrichtung ist, daß unter Vermeidung der Stop-
and Go- Arbeitsweise der Trommel eine Minimierung der Fadenabzugsspannung erzielt
ist und daß selbst bei schwierig gestalteten Fäden Mehrfachumschlingungen an den Trommeln
möglich sind unter weitgehender Verhinderung eines Übereinandertretens von Fadenlagen.
[0004] Dem Gegenstand der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Liefervorrichtung der
in Rede stehenden Art dahingehend weiterzubilden, daß eine Optimierung hinsichtlich
der Arbeitsweise erreicht ist.
[0005] Gelöst wird die Erfindungsaufgabe dadurch, daß die Trommelmantelfläche fluchtend
zur Ebene der Zwischenwände je einen radial auswärts gerichteten Ringkragen besitzt.
[0006] Die Unteransprüche stellen vorteilhafte Weiterbildungen der erfinderischen Lösung
dar.
[0007] Zufolge derartiger Ausgestaltung ist eine Liefervorrichtung Art angegeben, die sich
durch eine optimale Arbeitsweise auszeichnet. Sowohl die Zwischenwände als auch die
mit ihnen fluchtenden Ringkragen der Trommelmantelfläche verhindern mit Sicherheit,
daß bei einer Mehrfachumschlingung der Trommeln einander benachbarte Fadenlagen übereinander
treten können. Hieraus resultierende Störungen beim Fadenabzug sind demgemäß eliminiert.
Die Höhe des Ringkragens entspricht mindestens der Fadendicke. Vorzugsweise ist eine
Höhe von einigen Millimetern gewählt, so daß mit einer einzigen Liefervorrichtung
unterschiedlichste Garne verarbeitet werden können. Wenn man zwischen dem Ringkragen
und der Zwischenwand einen Ringspalt beläßt, dessen Größe ebenfalls mindesten etwa
der Garnstärke entspricht, wird auch vermieden, daß sich dort Fadenmaterial einzwängen
kann. Hierdurch wird die optimale Arbeitsweise der Liefervorrichtung noch weiter unterstützt.
Damit der von den Trommeln umgelenkte Faden niemals seine vorschriftsmäßige Bahn verlassen
kann, ist noch die auf die Trommelmantelfläche etwa radial ausgerichtete Luftstauleiste
vorgesehen. Diese erstreckt sich in Umfangsrichtung kurz hinter dem Tangentenpunkt
zwischen Faden und Trommelmantelfläche. Die Luftstauleiste erzeugt eine Luftströmung,
die von der Trommel weggerichtet ist und demgemäß in gewisser Hinsicht gegen die Fadenlagen
drückt. Dadurch wird vermieden, daß der Faden sich in den Zwickel der Trommeln einsaugt
und sich auf die eine oder andere Trommel aufwickelt. Die Ringkragen unterstützen
den vorgenannten Effekt dahingehend, daß die Luftströmung nicht seitwärts an den Trommeln
austritt, sondern gezielt auf die Fadenlagen wirkt. Strömungstechnische wie bautechnische
Vorteile ergeben sich dadurch, die Luftstauleiste an einem in Richtung zum Zentrum
der Trommelschwenkbaren Arm vorzusehen. Gehalten ist dieser von dem Tragsteg der Zwischenwände,
so daß der sowieso vorhandene Tragsteg eine weitere Funktion ausübt. Die Anordnung
zweier diametral entgegengesetzt verlaufender Arme mit Luftstauleisten sorgt dafür,
daß weder in den oberen noch unteren, von den Trommeln gebildeten Zwickel Garnmaterial
eingesaugt werden kann. Insbesondere bietet es sich an, die Luftstauleisten von einem
auf der Trommmelmantelfläche schleifenden Filz zu bilden. Einerseits besitzt dieser
die nötige Luftundurchlässigkeit. Andererseits ist er jedoch mit der erforderlichen
Flexibilität ausgestattet.
[0008] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnungen erläutert.
Es zeigt:
- Fig. 1
- eine Ansicht der Fadenliefervorrichtung,
- Fig. 2
- teils in Draufsicht, teils im Längsschnitt die Fadenliefervorrichtung,
- Fig. 3
- einen Vertikalschnitt durch die Fadenliefervorrichtung im Bereich einer Trommel und
- Fig. 4
- einen Querschnitt durch die gleichsinnig angetriebenen Trommeln der Fadenliefervorrichtung.
[0009] Die Fadenliefervorrichtung besitzt eine Tragsäule 40, in der ein nicht veranschaulichter
Trommelantrieb untergebracht ist. Über einen Antriebsriemen 41 werden Riemenscheiben
42, 43 in gleichsinnige Umdrehung versetzt, welche Riemenscheiben fest mit je einer
Trommel 44, 45 verbunden sind. Es handelt sich bezüglich der Trommeln 44, 45 um freifliegend
gelagerte kreiszylinderische Körper, deren Achsen in einer gemeinsamen horizontalen
Ebene liegen und so angeordnet sind, daß die Trommeln 44, 45 im Abstand zueinander
vorgesehen sind. Die Trommeln 44, 45 besitzen gleiche Länge derart, daß ihre stirnseitigen,
freien Kanten miteinander fluchten.
[0010] Im Abstandsbereich zwischen beiden Trommeln 44, 45 erstreckt sich ein von der Tragsäule
40 ausgehender, parallel zu den Trommeln verlaufender Steg 46, welcher zur Halterung
von Zwischenwänden 47, 48 dient. Letztere sind in Form von Ringscheiben gestaltet,
deren Ringöffnungen von den Trommeln 44 bzw. 45 durchsetzt werden.
[0011] In den sich einander überlappenden Bereichen der Zwischenwände 47, 48 befinden sich
Bohrungen, die der Steg 46 durchgreift. Zwischen einander benachbarten Zwischenwänden
47, 48 erstrecken sich Distanzringe 49. Mittels dieser und einer Schraube 50 sind
die Zwischenwände 47, 48 unverrückbar auf dem Steg 46 gehalten. Auf diese Weise werden
die Trommelmantelflächen in einzelne achsenversetzt zueinanderliegende Bereiche a'
bis h' unterteilt.
[0012] Die Trommelmantelfläche ist mit fluchtend zur Ebene der Zwischenwände 47, 48 verlaufenden,
radial auswärts gerichteten Ringkragen R versehen. Die Höhe jedes Ringkragens R ist
mindestens so groß wie die zu verarbeitende Materialstärke des Fadens F. In der Praxis
sieht dies so aus, daß für die Höhe einige Millimeter gewählt sind.
[0013] Die vorgenannten Ringkragen R bilden in Verbindung mit den Ringöffnungen der Zwischenwände
47, 48 einen Spalt 51, der mindestens etwa dem Fadendurchmesser entspricht. Dieser
Spalt 51 verläuft konzentrisch zum Ringkragen R bzw. zur Trommelmantelwand T. Vorzugsweise
sind die vorerwähnten Ringkragen R materialeinheitlich mit der Trommelmantelwand T
ausgebildet.
[0014] Die Trommelmantelwand T besitzt auf einem oder mehreren Trommelabschnitten eine in
Achsrichtung verlaufende rippenartige Erhöhung 52. Diese ist beim Ausführungsbeispiel
von einem in die Trommelmantelwand T eingelegten Stab 53 gebildet, dessen Umfangsfläche
die Trommelmantelwand T überragt und dort einen Vorstand formt. Es liegt ein im Querschnitt
kreisförmiger Stab 53 vor, dessen Länge etwa derjenigen der Trommeln 44, 45 entspricht.
Das bedeutet, daß er auch die Ringkragen R jeder Trommel 44, 45 durchgreift. Der Stab
53 überragt den Ringkragen demgemäß nicht in radialer Richtung, sondern liegt versetzt
hierzu in Einwärtsrichtung. Anstelle eines durchgehenden Stabes könnten jedoch auch
Stababschnitte eingesetzt werden, die sich zwischen den Ringkragen R erstrecken und
an diesen enden.
[0015] Es wäre möglich, den Stab 53 so der Trommelwand T zuzuordnen, daß er entgegen Federwirkung
radial einwärts verlagerbar ist. Es ist nicht besonders hervorzuheben, daß die Auswärtsverlagerung
des Stabes dann begrenzt sein müßte.
[0016] Weiterhin ist noch ein die Trommeln 44, 45 und die Zwischenwände 47, 48 überfangender
Deckel 54 vorgesehen. Letzterer ist im Querschnitt u- förmig gestaltet. Der Steg 55
des U- Profils erstreckt sich vor den Stirnseiten der Trommeln 44, 45 bzw. den äußeren
Zwischenwände 47, 48, während die Schenkel 56, 56' des U- Profiles bis zu den Außenrandkanten
der Zwischenwände 47, 48 reichen und dort einen Überspringschutz des Fadens von einem
Trommelbereich über die Zwischenwand in den anderen Trommelbereich bilden.
[0017] Sodann ist der Trommelmantelfläche jeder Trommel eine etwa radial ausgerichtete Luftstauleiste
59, 60 zugeordnet derart, daß sie in Umfangsrichtung kurz hinter dem Tangentenpunkt
zwischen Faden F und Trommelmantelfläche liegt. Jede Luftstauleiste 59, 60 sitzt an
einem in Richtung zum Zentrum der Trommeln 44, 45 schwenkbaren Arm 61 bzw. 62. Die
Lagerstelle für den Arm 61, 62 bildet der Tragsteg 46 für die Zwischenwände 47, 48,
vergleiche Figur 4. Die Arme 61, 62 sind diametral entgegengesetzt gerichtet und identisch
gestaltet, so daß nahezu gleiche Bedingungen vorliegen. Die Arme 61, 62 können fest
am Tragsteg verspannt sein. Die Schwenkbarkeit ist dann nur beim Justieren der Arme
erforderlich. Sie können jedoch auch während des Betriebes schwenkbeweglich gestaltet
sein. Dann ist es zumindest erforderlich, den unteren Arm 62 durch eine nicht veranschaulichte
Federin die Wirkungsstellung zu bringen, in welcher die Luftstauleiste 60 an der Trommelmantelfläche
der Trommel 45 anliegt. Dem anderen schwenkbaren Arm 61 könnte ebenfalls eine Feder
zugeordnet sein.
[0018] Die vorgenannten Luftstauleisten 59, 60 schleifen auf der Trommelmantelfläche und
bestehen aus Filz entsprechender Stärke. Daher können sie bei Berührungskontakt mit
den rippenartigen Erhöhungen 52 kurzfristig ausweichen, um danach wieder in die Anlagestellung
zur Trommelmantelfläche zu treten.
[0019] Jede Luftstauleiste 59, 60 setzt sich aus mehreren kurzen Abschnitten zusammen, die
in der Regel dem Abstand zwischen den Zwischenwänden 47, 48 entsprechen. Daher treten
die Luftstauleisten 59, 60 mit ihren Abschnitten formausfüllend zwischen die Ringkragen
R und die Zwischenwände 47, 48.
[0020] Nach Abzug des Fadens F durchläuft dieser in Pfeilrichtung eine einstellbare Fadenbremse
57 und umschlingt in dem aus Figur 2 ersichtlichen Zick-Zack-Verlauf die Trommeln
44, 45. Nach Passieren des Teilbereiches g' verläßt der Faden F durch eine Fadenöse
58 die Fadenliefervorrichtung.
[0021] Tritt am Faden F keine Abzugsspannung auf, findet keine Schlupfmitnahme des Fadens
F statt. Beim Einbringen des Fadens in eine Webmaschine, beispielsweise gesteuert
durch Wasser oder Luft, nimmt die Spannung zu unter gleichzeitiger Schlupfmitnahme
des Fadens. Der die rippenartige Erhöhung 52 bildende Stab 53 lüftet während der Schlupfmitnahme
ständig die Teilumschlingungen des Fadens F unter Vermeidung einer zu großen Erhitzung
desselben, vergleiche hierzu Figur 4. Aus dieser Figur ist ersichtlich, daß durch
die rippenartige Erhöhung 52 der Faden von der Trommelmantelwand T im entsprechenden
Bereich abgehoben ist.
[0022] Der Fadenliefervorrichtung kann eine zeitverzögerte Synchronschaltung des Trommelantriebes
zum Antrieb der zugehörigen Webmaschine zugeordnet sein.
[0023] Während des Betriebes der Liefervorrichtung verhindern die Ringkragen R, daß der
Faden von einem Teilbereich zum anderen gelangen kann. Dazu tragen ebenfalls die Zwischenwände
47, 48 wie auch der Deckel 54 bei.
[0024] Das Einsaugen des Fadens F in den beiderseits des Tragsteges 56 vorhandenen Zwickel
zwischen den Trommeln 44, 45 ist ebenfalls wirksam verhindert, falls die Fadenabzugsspannung
nachlassen sollte. Die Luftstauleisten 59, 60 erzeugen nämlich bei in Pfeilrichtung
umlaufenden Trommeln 44, 45 eine Luftströmung, die aus den Zwickel heraus, also von
der Trommel weggerichtet ist. Dadurch wird vermieden, daß der Faden in den Zwickel
der Trommeln gelangt und ungewollt auf die eine oder andere Trommel aufgewickelt wird.
[0025] Die in der vorstehenden Beschreibung, der Zeichnung und den Ansprüchen offenbarten
Merkmale der Erfindung können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination für
die Verwirklichung der Erfindung von Bedeutung sein.
1. Liefervorrichtung für laufende Fäden (F), insbesondere zur Zubringung derselben zu
fadenverarbeitenden Maschinen, wie beispielsweise zum Eintrag des Schußfadens in eine
Webmaschine, bei welcher Vorrichtung der Faden (F) einer mit einem Drehantrieb verbundenen
Trommel (44, 45) tangential zugeführt und durch eine jenseits der Trommel (44, 45)
wirkende Abzugskraft wieder von dieser abgenommen wird, wobei der Faden (F) nur einen
Teilumfang der mit einer gegenüber der Fadenabzugsgeschwindigkeit höheren Umfangsgeschwindigkeit
drehenden Trommel (44, 45) umschlingt und über die tangential zur Trommel (44, 45)
liegende Abzugskraft in Schlupfmitnahme zur Trommelmantelfläche bringbar ist, wobei
mindestens zwei einander achsparallel benachbarte Trommeln (44, 45) durch ortsfest
stehende Zwischenwände (47, 48) so unterteilt sind, daß jede der Trommeln (44, 45)
mehrere in Trommelachsrichtung hintereinanderliegende Bereiche zur Teilumschlingung
durch den Faden (F) bildet derart, daß der Faden (F) vom Bereich der einen Trommel
(44, 45) auf den Bereich der anderen Trommel übertritt, und wobei die Trommelmantelfläche
fluchtend zur Ebene der Zwischenwände (47, 48) je einen radial auswärts gerichteten
Ringkragen (R) besitzt.
2. Liefervorrichtung nach Anspruch 1, wobei der Trommelmantelfläche eine etwa radial
ausgerichtete Luftstauleiste (59, 60) zugeordnet ist, die in Umfangsrichtung kurz
hinter dem Tangentenpunkt zwischen Faden (F) und Trommelmantelfläche liegt.
3. Liefervorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, wobei die
Luftstauleiste (59, 60) an einem in Richtung zum Zentrum der Trommel (44, 45) schwenkbaren
Arm (61, 62) sitzt.
4. Liefervorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, wobei der
Arm (59, 60) vom Tragsteg (46) der Zwischenwände (47, 48) ausgeht.
5. Liefervorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, wobei zwei
diametral entgegengesetzt verlaufende Arme (61, 62) mit Luftstauleisten (59 bzw. 60)
angeordnet sind.
6. Liefervorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, wobei die
Luftstauleiste (59, 60) von einem auf der Trommelmantelfläche schleifenden Filz gebildet
ist.
1. Delivery device for moving threads (F), in particular for feeding them to thread-processing
machines, such as for example for insertion of the weft thread in a power loom, in
which device the thread (F) is supplied tangentially to a drum (44, 45) connected
to a rotary drive and removed again therefrom by a take-off force acting on the other
side of the drum (44, 45), wherein the thread (F) wraps around only a partial circumference
of the drum (44, 45) which rotates at a higher circumferential speed than the thread
take-off speed, and can be brought into slipping entrainment relative to the peripheral
surface of the drum by the take-off force which is tangential to the drum (44, 45),
wherein at least two drums (44, 45) adjacent to each other with parallel axes are
divided by stationary partitions (47, 48) in such a way that each of the drums (44,
45) forms several regions located one behind the other in the axial direction of the
drum for partial wrap-around by the thread (F), in such a way that the thread (F)
passes over from the region of one drum (44, 45) to the region of the other drum,
and wherein the peripheral surface of the drum has, in alignment with the plane of
the partitions (47, 48), in each case a radially outwardly oriented ring collar (R).
2. Delivery device according to claim 1, wherein associated with the peripheral surface
of the drum is a more or less radially oriented air backpressure strip (59, 60) which
is located in the circumferential direction just behind the tangent point between
the thread (F) and the peripheral surface of the drum.
3. Delivery device according to one or more of the preceding claims, wherein the air
backpressure strip (59, 60) is mounted on an arm (61, 62) pivotable in a direction
towards the centre of the drum (44, 45).
4. Delivery device according to one or more of the preceding claims, wherein the arm
(59, 60) starts from the supporting web (46) of the partitions (47, 48).
5. Delivery device according to one or more of the preceding claims, wherein two diametrically
opposed arms (61, 62) with air backpressure strips (59 or 60) are mounted.
6. Delivery device according to one or more of the preceding claims, wherein the air
backpressure strip (59, 60) is formed by a felt dragging on the peripheral surface
of the drum.
1. Dispositif de fourniture de fils en mouvement (F), en particulier pour les amener
à des machines de traitement du fil, telles que par exemple pour introduction de la
duite ou du fil de trame dans une machine à tisser, dispositif dans lequel le fil
(F) est amené tangentiellement à un premier tambour (44, 45) relié à un entraînement
de rotation et prélevé de celui-ci de nouveau, au moyen d'une force d'extraction agissant
de l'autre coté du tambour (44, 45), le fil (F) n'enlaçant qu'une partie de la périphérie
du tambour (44, 45) tournant à une vitesse périphérique supérieure à la vitesse d'extraction
du fil et pouvant être entraîné par glissement par rapport à la surface d'enveloppe
du tambour par l'intermédiaire de la force d'extraction orientée tangentiellement
par rapport au tambour (44, 45), au moins deux tambours (44, 45) voisins, à axes parallèles,
étant subdivisés au moyen de parois intermédiaire (47, 48) localement fixes, de manière
que chacun des tambours (44, 45) constitue plusieurs zones, les unes derrière les
autres dans la direction axiale du tambour, pour permettre l'enlacement partiel par
le fil (F), de manière que ce fil (F) passe de la zone d'un premier tambour (44, 45)
à la zone de l'autre tambour et/où la surface d'enveloppe de chaque tambour comporte
une collerette annulaire (R), orientée radialement vers l'extérieur, alignée par rapport
au plan des parois intermédiaires (47, 48).
2. Dispositif de fourniture selon la revendication 1, une bande d'accumulation d'air
(59, 60), orientée à peu près radialement, étant associée à la surface d'enveloppe
de tambour et située dans la direction périphérique peu derrière le point de tangence
entre le fil (F) et la surface d'enveloppe de tambour.
3. Dispositif de fourniture selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes,
la bande d'accumulation d'air (59, 60) reposant sur un bras pouvant pivoter dans la
direction du centre des tambours (44, 45).
4. Dispositif de fourniture selon une ou plusieurs des revendications précédentes, le
bras (59, 60) partant de la nervure support (46) des parois intermédiaire (47, 48).
5. Dispositif de fourniture selon une ou plusieurs des revendications précédentes, deux
bras (61, 62) diamétralement opposés, équipés de bandes d'accumulation d'air (59,
60) étant prévus.
6. Dispositif de fourniture selon une ou plusieurs des revendications précédentes, la
bande d'accumulation d'air (59, 60) étant constituée par un feutre frottant sur la
surface d'enveloppe intérieure.