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EP 0 464 503 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.09.1995 Patentblatt 1995/37 |
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Anmeldetag: 20.06.1991 |
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Behälter zum wahlweisen Transport von Stückgut oder von riesel- oder fliessfähigem
Gut
Container for transporting either articles or bulk material
Conteneur pour le transport d'articles ou de matière en vrac
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES GB IT |
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Priorität: |
23.06.1990 DE 4020021
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.01.1992 Patentblatt 1992/02 |
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Patentinhaber: GRAAFF
Gesellschaft mit beschränkter Haftung |
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D-31008 Elze (DE) |
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Erfinder: |
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- Dörpmund, Willi, Dipl.-Ing.
D-31008 Elze (DE)
- Seidenstücker, Bernhard, Dipl.-Ing.
D-31789 Hameln (DE)
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Vertreter: Walter, Helmut, Dipl.-Ing. |
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Aubinger Strasse 81 81243 München 81243 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-B- 1 134 627 GB-A- 2 202 515 US-A- 3 578 213
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GB-A- 2 137 529 US-A- 3 438 149
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Behälter gemäß dem Gattungsbegriff des Patentanspruchs
1. Behälter, wie sie im Zusammenhang mit der Erfindung insbesondere vorausgesetzt
werden, sind im allgemeinen relativ große liegende Quader genormter Abmessungen, beispielsweise
6,10m x 2,44m x 2,59m (20'x8'x8'6").
[0002] Solche Behälter, für die sich auch im Deutschen der englische Ausdruck Container
allgemein eingeführt hat, können als Stückgutcontainer ausgebildet sein. Wesentliches
Merkmal einer bevorzugt zum Einsatz kommenden Containerart zum Stückguttransport ist
die Be- und Entladbarkeit durch eine der dadurch als Rückwand ausgewiesenen Querseitenwände,
die deswegen auch als Tür ausgebildet ist oder zumindest eine entsprechend große Tür
aufweist. Dabei kann eine einflügelige Tür zum Einsatz kommen, die um eine vertikale
Schwenkachse nahe der einen Behälterlängsseitenwand schwenkbar ist. Allgemein üblich
ist aber der Einbau einer zweiflügeligen Tür, von der jeder Flügel um eine vertikale
Achse nahe der einen Behälterlängsseitenwand schwenkbar ist und die Verriegelung im
Bereich der einander zugekehrten Kanten erfolgt. In üblicher Weise ist diese zweiflügelige
Tür so bemessen, daß in der Öffnungsstellung der gesamten Tür der Behälter am hinteren
Ende auf dem gesamten Querschnitt offen ist und bequem be- und entladen werden kann.
In der Schließstellung der Tür ist der Behälter ringsum geschlossen; handelt es sich
um einen temperierten oder klimatisierten Behälter, so ist er in der Schließstellung
der Tür hermetisch geschlossen.
[0003] Ein anderer bekannter Behältertyp ist vorzugsweise zum Transport von rieselfähigem
Gut bestimmt. Er kann grundsätzlich gleiche Kontur haben wie die vorher erörterten
Stückgutcontainer, vorzugsweise aber zylindrisch sein, wobei verschließbare Einfüllöffnungen
für das Transportgut im Behälterdach bzw. im Bereich der Behälteroberseite angeordnet
sind, während dem Behälterboden bzw. der Behälterunterseite entsprechende Auslaßöffnungen
zugeordnet sind. Gegebenenfalls kann eine entsprechend große Auslaßöffnung in der
einen, dadurch als Rückwand des Behälters ausgewiesenen Querseitenwand nahe dem Behälterboden
vorgesehen sein.
[0004] Zur besseren Kapazitätsauslastung sind immer wieder Versuche gemacht worden, einen
Behälter anzubieten, der den vorbeschriebenen Behälterarten grundsätzlich entspricht,
aber wahlweise zum Stückguttransport oder zum Transport von rieselfähigem Gut, das
auch fließfähiges Gut sein kann, einsetzbar ist. In größerem Umfang haben solche umrüstbaren
Behälter bisher keinen Eingang in die Praxis gefunden, obwohl ein entsprechender Bedarf
durchaus vorhanden ist. Grund für den unzulänglichen Einsatz solcher Container ist
wohl vor allem die Tatsache, daß der Aufwand für die Umrüstung und die Umrüstbarkeit
relativ hoch ist. Der Aufwand für die Umrüstbarkeit verteuert die Behälter in nicht
am Markt durchsetzbarer Weise. Der betriebliche Aufwand für die Umrüstung ist hoch,
so daß er dem allgemein verbreiteten Wunsch nach Personaleinsparung und Verkürzung
der Stillstandzeiten zuwiderläuft.
[0005] Bekannt ist aus US-A- 3 578 213 ein einem Fahrgestell zugeordneter Behälter in der
Form eines liegenden Quaders mit starrer Stirnwand, starrem Boden und ebensolchem
Dach sowie starren Seitenwänden, wobei alle diese Teile fest miteinander verbunden
sind und ein starres Außengehäuse bilden, das am hinteren Ende offen ist. Am offenen
Ende ist dem Außengehäuse eine übliche Türeinheit zugeordnet.
[0006] Innerhalb des Außengehäuses ist eine in der Längsrichtung des Außengehäuses verstellbare,
der Stirnwand entsprechende Kopfplatte angeordnet, deren Abstand zur Türeinheit veränderbar
ist, um zwischen sich und der Stirnwand einen im Volumen veränderbaren Laderaum im
Außengehäuse bestimmen zu können. Mit dem Behälter soll Schüttgut befördert werden,
weshalb der Behälter mit einem in sich verformbaren Innenfutter versehen ist, das
sich an den Innenseiten von Boden, Dach, Seitenwänden, Stirnwand und Kopfplatte abstützt.
Die Kopfplatte ist für die Verstellbewegungen gegenüber dem Außengehäuse in Führungsschienen
der Seitenwände des Behälters geführt, und um den Verstellbewegungen der Kopfplatte
folgen zu können, ist das Innenfutter längsverschiebbar an Führungsschienen des Behälterdaches
aufgehängt. An seinem hinteren, unteren Ende bildet das Innenfutter einen Auslaßrüssel,
der mit einer Auslaßvorrichtung des Behälters an seinem hinteren Ende verbunden ist.
Dieser bekannte Behälter ist primär zum Transport von Schüttgut bestimmt, es soll
aber auch der Transport von anderem Ladegut als Schüttgut möglich sein.
[0007] Vor diesem technischen Hintergrund ist es Aufgabe der Erfindung, einen gattungsgemäßen
Behälter so auszubilden, daß er von Haus aus zum Stückguttransport bestimmt ist, seine
Umstellung auf den Transport von riesel- oder fließfähigem Gut jedoch ohne weiteres
möglich ist. Um die baulichen Voraussetzungen hierfür zu schaffen, sollen einfache,
wenig störanfällige Bauteile Verwendung finden, so daß der Preis des Behälters in
tragbaren Grenzen gehalten werden kann und seine Betriebssicherheit nicht wesentlich
beeinträchtigt wird. Für den Betrieb soll Vorsorge dafür getroffen werden, daß die
Umstellung von einer auf die andere Betriebsart mit geringem Zeitaufwand und ohne
besondere Hilfsmittel von einer Person bewirkt werden kann.
[0008] Der Lösung der Aufgabe dienen die Merkmale der Patentansprüche, wobei die Merkmale
des Anspruchs 1 die Erfindung unter einem eher generellen Aspekt definieren und die
Merkmale der Unteransprüche die Erfindung in zweckmäßiger Weise ausgestalten.
[0009] Was die dabei vorgesehene erfindungsgemäße Anwendung der zusätzlichen Querwand und
deren schwenkbare Lagerung im Dachbereich des Behälters anlangt, so ist auf die US-A-3
438 149 zu verweisen, in der ein Kraftfahrzeuganhänger mit einem Kühlbehälter als
Aufbau beschrieben ist, wobei der Kühlbehälter durch eine zusätzliche Querwand in
einen vorderen und einen hinteren Behälterteil unterteilt ist und diese beiden Behälterteile
in der Relation zueinander dadurch veränderbar sind, daß die zusätzliche Querwand
in der Behälterlängsrichtung verstellbar ist. Um die Trennung in zwei Behälterteile
aufheben zu können, um beispielsweise von der Rückseite des Behälters her in den vorderen
Behälterteil gelangen zu können, ist die zusätzliche Querwand am oberen Ende schwenkbar
am Dach des Behälters gelagert, um zwischen zwei Endstellungen verschwenkt werden
zu können. In der einen Endstellung, der Funktionsstellung, steht die zusätzliche
Querwand parallel zu vorderen und hinteren Querseitenwänden des Behälters und trennt
bestimmungsgemäß den Behälter in einen vorderen und einen hinteren Behälterteil. In
der anderen Endstellung ist die zusätzliche Querwand nach oben geschwenkt, liegt parallel
zum Behälterdach unter diesem und die Trennung in zwei Behälterteile ist aufgehoben.
Die horizontale Querachse, mit der die zusätzliche Querwand schwenkbar am Behälterdach
gelagert ist, ist in Lagern gehalten, die in Behälterlängsrichtung verschiebbar sind,
um die zusätzliche Querwand in der Behälterlängsrichtung verstellen zu können. In
ihren beiden Endstellungen ist die zusätzuliche Querwand festlegbar.
[0010] Die Erfindung ist nachfolgend anhand der Zeichnung erläutert.
[0011] Bei der Erfindung ist an sich ein üblicher Stückgutcontainer der Abmessungen 6,10m
x 2,44m x 2,59m (20'x8'x8'6") vorausgesetzt. Infrage kommen kann aber selbstverständlich
auch jeder andere entsprechende Behälter. Der mit standardisierten Eckbeschlägen 1
versehene Rahmen 2 begrenzt den Boden 3, das Dach 4, zwei Längsseitenwände 5 und eine
entsprechende vordere Querseitenwand 6. Die hintere Querseitenwand ist als zweiflügelige
Tür ausgebildet Jeder Flügel 7 dieser Tür ist in Scharnieren 8 nahe jeweils einer
Längsseitenwand um eine vertikale Achse schwenkbar gelagert. In der Schließstellung
der zweiflügeligen Tür ist diese durch bekannte Mittel verriegelbar und der Behälter
ist allseits dicht geschlossen. In der Öffnungsstellung der Tür kann der Behälter
durch die völlig offene Rückfront bequem und u.U. unter Einsatz von Gabelstaplern
und ähnlichen Flurfördermitteln be- und entladen werden. Der Behälter ist zum Transport
von Stückgütern geeignet, die während des Transportes und der Lagerung im Behälter
vom Wetter und von unberechtigtem Zugriff geschützt sind, wenn die Tür in üblicher
Weise verschließbar ist.
[0012] Um nun den Behälter zum Transport von rieselfähigem Gut einsetzen zu können sind
im Behälterdach verschließbare Einfüllöffnungen 9 vorgesehen, die an sich üblich und
deswegen nicht näher beschrieben sind. Sind die Einfüllöffnungen durch hochgeklappte
oder abgenommene Deckel freigegeben, so kann das rieselfähige Transportgut in den
Behälter eingeführt werden.
[0013] Nahe der von der zweiflügeligen Tür gebildeten Behälterrückwand ist nun eine zusätzliche
Rückwand 19 vorgesehen, die in der Abmessung den beiden Querseitenwänden des Behälters
entspricht. Diese Rückwand ist am Dach des Behälters in Scharnieren 10 um eine horizontale
Querachse schwenkbar gelagert. In der Betriebsstellung verläuft sie parallel zu den
beiden Behälterquerseitenwänden in einem vorgegebenen Abstand von der Rückwand und
sperrt den Raum zwischen sich und der vorderen Querseitenwand 6 hermetisch ab. Hierzu
können gegebenenfalls geeignete Dichtungen in zweckentsprechender Weise zum Einsatz
kommen. In dieser Position kann die Rückwand 19 durch lösbare Riegel festgelegt werden.
Der Transport von rieselfähigem Gut ist möglich. In der Außerbetriebsstellung ist
die Rückwand 19 nach oben geschwenkt, liegt parallel zum Behälterdach unter diesem
und ist auch in dieser Position mit lösbaren Riegeln zuverlässig verriegelt. Die Rückwand
ist als Leichtbauplatte ausgeführt, so daß das Schwenken von der einen in die andere
Endstellung manuell von einer Person ohne besonderen Krafteinsatz möglich ist. Es
steht jedoch nichts der Absicht entgegen, die Schwenkbewegung mit einem geeigneten
Antrieb motorisch bewirken zu wollen. Es kann hierzu ein durchaus konventioneller
Antrieb zum Einsatz kommen, der deshalb nicht weiter erläutert werden muß.
[0014] Wichtig ist, daß die Innenseite der Rückwand wie Dach, Boden und Seitenwände des
Behälters so beschichtet ist, daß eine glatte, gegen das Transportgut resistente und
leicht zu reinigende Oberfläche gegeben ist.
[0015] Der schwenkbaren Rückwand 19 ist eine Entladevorrichtung für riesel- bzw. fließfähiges
Gut zugeordnet. Hierzu ist im unteren Bereich der Rückwand 19 eine rechteckige Entladeöffnung
11 ausgebildet, die sich im wesentlichen über die Breite der Rückwand 19 erstreckt
und eine zweckentsprechende Höhe hat. Diese Entladeöffnung wird von einem Auslaßtrichter
12 umgrenzt, der aus biegeweichem, dehnfestem Folienmaterial besteht. Er ist mit einem
an die Rückwand 19 angeschraubten Rahmen 13 an der Rückwand befestigt und verengt
sich von diesem Ende ausgehend zur Auslaßöffnung 14. Die Auslaßöffnung ist durch zwei
Klammern 15,16 verschließbar, die in Längsrichtung des Trichters gegeneinander beabstandet
sind. Ausreichend ist u.U. eine Klammer, die Anwendung zweier Klammern erleichtert
das Teilentladen des Behälters. Die Klammern drücken den Trichter zusammen, so daß
kein Gut aus ihm austreten kann. Bei Nichtgebrauch wird der Auslaßtrichter mehr oder
weniger exakt zu einer Rolle aufgewickelt, deren Durchmesser den Abstand zwischen
abgeklappter Rückwand 19 und von der Tür gebildeter Behälterquerseitenwand bestimmt.
Im aufgewickelten Zustand ist der Trichter 12 mit Schnüren, Bändern oder Riemen 17
an der Rückwand 19 gehalten und kann mit ihr nach oben geschwenkt werden.
[0016] In der Zeichnung, anhand deren die Erfindung oben erläutert ist, zeigen in schematischer
Darstellung
- Fig. 1
- einen erfindungsgemäß ausgebildeten Behälter in einer perspektivischen Darstellung,
- Fig. 2
- das hintere Ende eines Behälters gemäß Fig. 1 in der Seitenansicht,
- Fig. 3
- den Behälter gemäß Figur 1 in der Ansicht auf die hintere Querseitenwand bei geöffneter,
zweiflügliger Tür,
- Fig. 4
- den unteren Teil der Darstellung in Fig. 3 bei aufgewikkeltem erfindungsgemäßem Auslaßtrichter.
[0017] In Figur 1 ist der Behälter in seiner Gesamtheit sehr vereinfacht dargestellt, wobei
die mit der Öffnung 11 und dem Auslaßtrichter 12 versehene Wand 19 in ihrer horizontalen
Position unter dem Behälterdach 4 lediglich als gestrichelter Linienzug angedeutet
ist. In Figur 2 ist das hintere Ende des Behälters in sehr schematischer Seitenansicht
dargestellt, wobei die Wand 19 in der Betriebsstellung bei geöffnetem Trichter (ausgezogene
Linien) und in der Außerbetriebstellung unter dem Dach bei aufgewickeltem Auslaßtrichter
12 dargestellt ist. In der Position gemäß Figur 3 sind die Türflügel 7 geöffnet, und
die Wand 19 befindet sich in der Betriebsstellung. In Fig. 4 schließlich befindet
sich die Wand 19 in der vertikalen Betriebsstellung, und der Trichter 12 liegt im
aufgewickelten Zustand und von den Riemen 17 gehalten vor dem unteren Ende der Wand
19, auch in diesem Zustand die Auslaßöffnung 11 in diesem Wandbereich umschließend
und verschliessend.
1. Behälter zum wahlweisen Transport von Stückgut oder von riesel- bzw. fließfähigem
Gut mit einem Boden (3), einem Dach (4), Längsseitenwänden (5) und Querseitenwänden
(6,7), wobei im Bereich einer Querseitenwand (7) im unteren Behälterbereich eine verschließbare
Auslaßöffnung (11) für das riesel- bzw. fließfähige Gut vorgesehen ist und wobei diese
Querwand als Tür ausgebildet ist bzw. zumindest eine Tür aufweist, die um zumindest
eine vorzugsweise vertikale Achse schwenkbar ist, wobei weiter die verschließbare
Auslaßöffnung (11) einer zusätzlichen Querwand (19) zugeordnet ist, deren Abmessung
den beiden anderen Querseitenwänden (6,7) entspricht, die hinter der als Tür ausgebildeten
oder eine Tür (7) einschließenden Querseitenwand angeordnet ist und die verstellbar
ist, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Querwand (19) um eine im Dachbereich des Behälters verlaufende
Querachse (10) schwenkbar und in zwei Endstellungen festlegbar ist, wobei sie sich
in der einen Endstellung in paralleler Anordnung zu den Querseitenwänden des Behälters,
in der anderen Endstellung im Dachbereich zumindest etwa parallel zum Dach (4) befindet
und ihr ein die Auslaßöffnung (11) umgebender Trichter (12) aus biegeweichem, dehnfestem
Material zugeordnet ist, der um eine zur Drehachse der schwenkbaren Wand parallelen
Achse auf- und abwickelbar ist, wobei der Abstand der zusätzlichen, schwenkbaren Querseitenwand
(19) von der als Tür (7) ausgebildeten oder eine Tür aufweisenden Behälterquerseitenwand,
wenn die zusätzliche, schwenkbare Querseitenwand (19) in paralleler Position zu den
anderen Querseitenwänden des Behälters sich befindet, etwa dem Durchmesser des aufgewickelten
und außen an der die Auslaßöffnung aufweisenden zusätzlichen, schwenkbaren Querseitenwand
anliegenden Trichters entspricht.
2. Behälter nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Riemen (17), mit denen der aufgewickelte Trichter (12) an der zusätzlichen,
schwenkbaren Querseitenwand (19) festlegbar ist.
3. Behälter nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslaßöffnung (11) Rechteckform hat und die Länge zweier parallelen Rechteckseiten
etwa der Behälterbreite entspricht.
4. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslaßtrichter (12) am Auslaßende mit zwei manuell zu betätigenden relativ
zueinander beabstandeten Klemmen (15,16) verschließbar ist.
5. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenseite der zusätzlichen, schwenkbaren Querseitenwand (19) in der Art
wie die Innenseiten der übrigen Behälterwände mit einer glatten, durch das Transportgut
nicht angreifbaren, abriebfesten Schicht beschichtet ist.
1. A container for the selective transport of bulk or trickling or free-flowing material,
the container having a base (3), a roof (4), longitudinal side walls (5) and transverse
side walls (6, 7), a closable discharge aperture (11) for the trickling or free-flowing
material being disposed near one transverse side wall (7) in the lower part of the
container, the wall (7) either being in the form of a door, or at least having a door
pivotable around at least one preferably vertical axis, the closable discharge aperture
(11) being associated with an additional transverse wall (19) dimensioned to correspond
to the other two transverse side walls (6, 7), the additional transverse wall (19)
being disposed behind the transverse side wall (7), which is in the form of or has
a door, and being adjustable, characterised in that the additional transverse wall
(19) is pivotable around a transverse shaft (10) in the roof region of the container
and can be secured in two end positions, the additional transverse wall (19), when
in one end position, being disposed parallel to the transverse side walls of the container
and in the other end position in the roof zone being disposed at least substantially
parallel to the roof (4) and having associated with it a funnel (12) which extends
around the discharge aperture (11), is made of a flexible non-stretch material and
can be coiled and uncoiled around an axis parallel to the rotational axis of the pivotable
wall, the distance between the additional pivotable transverse side wall (19) and
the container transverse side wall which is in the form of or has a door (7) corresponding,
when the additional pivotable transverse side wall (19) is disposed parallel to the
other transverse side walls of the container, substantially to the diameter of the
coiled funnel, the latter engaging externally with the additional pivotable transverse
side wall which is formed with the discharge aperture.
2. A container according to claim 1, characterised by belts (17) for securing the coiled
funnel (12) on the additional pivotable transverse side wall (19).
3. A container according to claims 1 and 2, characterised in that the discharge aperture
(11) is of rectangular shape and the length of two parallel sides of the rectangle
corresponds substantially to the container width.
4. A container according to any of claims 1 to 3, characterised in that the discharge
funnel (12) is closable at its discharge end by means of two clamps (15, 16) which
can be operated manually and which are spaced apart from one another.
5. A container according to any of claims 1 to 4, characterised in that the inside of
the additional pivotable transverse side wall (19) is covered in the same way as the
insides of the other container walls by a smooth abrasion-resistant layer not attackable
by the cargo.
1. Conteneur pour transporter au choix des articles ou de la matière en vrac, comportant
un fond (3), un toit (4), des parois latérales longitudinales (5) et des parois latérales
transversales (6, 7), une ouverture de sortie (11) pour la matière en vrac étant agencée
dans la zone d'une paroi latérale transversale (7) dans la zone inférieure du conteneur
et cette paroi transversale étant formée de manière analogue à une porte ou comportant
au moins une porte, celle-ci pouvant pivoter au moins autour d'un axe, de manière
préférée, vertical, l'ouverture de sortie (11), qui peut être fermée, étant en outre
adjacente à une paroi transversale additionnelle (19), dont la taille correspond à
celle des deux autres parois latérales transversales (6,7), qui est agencée derrière
la paroi latérale transversale formée de manière analogue à une porte ou comportant
une porte (7) et qui peut être déplacée, caractérisé en ce que la paroi transversale
additionnelle (19) peut pivoter autour d'un axe transversal (10) s'étendant dans la
zone du toit du conteneur et peut être fixée au niveau de deux positions extrêmes,
de telle sorte que dans une première position, celle-ci soit située dans un agencement
parallèle aux parois latérales transversales du conteneur, et dans une autre position,
soit située dans la zone du toit au moins à peu près parallèlement au toit (4), et
une trémie entourant l'ouverture de sortie (11), constituée d'un matériau souple en
flexion et résistant à l'allongement, étant située de manière adjacente à cette dernière,
celle-ci pouvant être enroulée et déroulée autour d'un axe parallèle à l'axe de pivotement
de la paroi pivotante, la distance entre la paroi latérale transversale pivotante
additionnelle (19) et la paroi latérale transversale de conteneur formée de manière
analogue à une porte ou comportant une porte, lorsque la paroi latérale pivotante
additionnelle (19) est située dans une position parallèle aux autres parois latérales
transversales du conteneur, correspond à peu près au diamètre de la trémie lorsque
celle-ci est enroulée et est positionnée de manière adjacente à la paroi latérale
transversale pivotante additionnelle qui comporte l'ouverture de sortie.
2. Conteneur selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'il comporte des courroies
(17) par l'intermédiaire desquelles la trémie (12) enroulée peut être fixée au niveau
de la paroi latérale pivotante transversale additionnelle (19).
3. Conteneur selon l'une quelconque des revendications 1 et 2, caractérisé en ce que
l'ouverture de sortie (11) a une forme rectangulaire et en ce que les longueurs de
deux côtés parallèles du rectangle correspondent à peu près à la largeur du conteneur.
4. Conteneur selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la
trémie de sortie (12) peut être fermée au niveau de son extrémité de sortie par l'intermédiaire
de deux éléments de blocage (15, 16), agencés à distance l'un de l'autre, actionnés
manuellement.
5. Conteneur selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le
côté intérieur de la paroi latérale transversale pivotante additionnelle (19) est
revêtu d'un revêtement lisse, résistant à l'abrasion, ne pouvant être attaqué par
les articles transportés, de même que les côtés intérieurs des autres parois du conteneur.

