[0001] Die Erfindung betrifft ein hinter dem Ohr zu tragendes Hörhilfegerät mit einem schalenförmigen
Gehäuse und wenigstens einer Gehäusekammer für die Anordnung mindestens eines elektroakustischen
Wandlers, der über ein elastisches Verbindungsstück mit einer aus dem Gehäuse ausmündenden
Öffnung verbunden ist.
[0002] Bei einem bekannten HdO-Gerät dieser Art (DE-U-87 13 087) ist in eine Gehäuseschale
eine Y-förmig gestaltete Abschirmplatte eingesetzt, die einen Einbauraum für das Mikrofon
von einem Einbauraum für einen Hörer und den restlichen Einbauraum des Gehäuses gegeneinander
abteilt. Die Einbauräume werden durch eine zweite Gehäuseschale geschlossen, wobei
die Gehäuseschalen durch eine Schnappverbindung und durch Schrauben zusammengehalten
werden. Durch die Abschirmplatte sollen der Hörer und das Mikrofon vor störenden Magnetfeldeffekten
geschützt werden.
[0003] Aus der DE-B-11 39 549 ist ein HdO-Gerät bekannt, bestehend aus drei Baugruppen,
nämlich einem plattenförmigen Mittelteil mit Ausnehmungen zur Aufnahme der Bauteile
des Gerätes und zwei auf die beiden Flächen des Mittelteiles aufgesetzten Gehäuseschalen.
An den Gehäuseschalen angebrachte Abdichtungsrippen liegen beim Aufsetzen der Schalen
auf den Flächen des plattenförmigen Mittelteiles direkt auf und sollen die Schallwellen
des Hörers vom Mikrofon fernhalten. Eine ausreichend gute Schalldämmung zwischen den
an die Deckschalen angebrachten Abdichtungsrippen und dem dazwischen liegenden, mit
den Bauelementen bestückten Mittelteil ist fertigungstechnisch nicht oder nur unter
hohen Schwierigkeiten erreichbar.
[0004] Die CH-A-539 375 beschreibt ein Hörhilfegerät der eingangs genannten Art, dessen
Gehäuse aus zwei Hälften besteht und dessen Innenraum in Kammern zur Aufnahme eines
Hörers bzw. eines Mikrofones bzw. einer Verstärkeranordnung bzw. einer Batterie unterteilt
ist. Zur Mikrofonkammer führt ein Lufteinlaßstutzen und die Hörerkammer weist eine
Schallaustrittsöffnung auf, an der sich ein mit einem Gewinde versehener Anschlußstutzen
für einen Traghaken mit Schalleitung befindet. Für den elektrischen Anschluß des Mikrofones
und des Hörers sind in der die Schallwandler-Kammern von der Verstärker-Kammer trennenden
Wand Öffnungen für Litzen vorgesehen. Mikrofon und Hörer sind in becherförmigen Gummiteilen
angeordnet, die sich durch warzenförmige Erhebungen an den Innenwänden der Kammern
abstützen. Ferner sind der Lufteinlaßstutzen des Mikrofones und der Schallaustrittsstutzen
des Hörers mit schlauchförmigen elastischen Verbindungsstücken verbunden, die in Gehäuseöffnungen
zum Schalleintritt bzw. Schallauslaß eingeknüpft sind. Zum Verschließen des Gehäuses
und der Kammern dient die zweite Gehäusehälfte. Durch die bekannte Lösung soll bei
HdO-Geräten mit einer akustischen Verstärkung zwischen 30 und 65 dB eine Unterdrückung
von Rückkopplungen zwischen den elektroakustischen Wandlern erreicht werden. Nachteilig
beim bekannten HdO-Gerät ist, daß beim Zusammenfügen der Gehäuseschalen eine sichere
Abdichtung der Wandler-Kammern nicht erreicht wird, da bei der bekannten Gehäuseausbildung
die in höheren Stückzahlen gefertigten Schalenteile nicht mit der erforderlichen Genauigkeit
mit ihren Außen- und Zwischenwänden dicht gegeneinander abschließen.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, bei Hörgeräten der eingangs beschriebenen Art die Störschallunterdrückung
(Vermeidung von Rückkopplungen durch Körper- und Luftschall) so zu verbessern, daß
die Geräte mit extremer Verstärkung (bis über 80 dB) und hohem Ausgangsschalldruck
(bis über 135 dB), ohne Nachteile für die Frequenzcharakteristik, für starke bis sehr
starke Schwerhörigkeiten geeignet sind.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst.
Die erfindungsgemäße Ausbildung der vom Gehäuseverschluß unabhängigen und eigenständig
verschließbaren Kammern ermöglicht insbesondere eine spezielle Kapselung des Hörers,
die den Anforderungen auch bei extrem leistungsstarken Hörgeräten gerecht wird.
[0007] Die Abschirmung des elektroakustischen Wandlers gegen Luftschall kann dadurch noch
verbessert werden, daß wenigstens auf der Innenseite der Trennwand der Gehäusekammer
ein schalldämpfendes Material, eine den vom Wandler abgestrahlten Luftschall dämmende
Dichtung od.dgl. vorgesehen ist.
[0008] Wird nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung der Boden der Gehäusekammer des
Wandlers und der Deckel der Gehäusekammer des Wandlers mit einer aufgerauhten Oberfläche
oder einer Strukturierung in Form von Rippen und/oder Wandverstärkungen od.dgl. versehen,
so wird vermieden, daß beim Betrieb des Wandlers die Kammerwände membranartig in Schwingungen
versetzt werden. Vorzugsweise wird die die Seitenwand der Wandler-Kammer bildende
Trennwand durch im Abstand angeordnete Stege gegen die Gehäuseschale abgestützt, in
der die Trennwand angeformt, vorzugsweise angespritzt, ist.
[0009] Für die magnetische Abschirmung der Schallwandler (Hörer - Hörspule) ist die Gehäusekammer
auf der Innenseite ganz oder teilweise mit magnetisierbarem Weicheisenblech od.dgl.
ausgekleidet. Damit kann der Wandler (Hörer) in einer eigens verschließbaren Kammer
schalldicht und magnetisch abgeschirmt gekapselt werden, so daß selbst bei extrem
hohen Werten der Verstärkung und des Ausgangsschalldruckes die Funktion des Mikrofones
oder einer Hörspule des Hörhilfegerätes unbeeinträchtigt bleiben.
[0010] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Patentansprüchen
6 bis 18 sowie der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles anhand der
Zeichnung.
[0011] Es zeigt:
Figur 1 ein Hinter-dem-Ohr-Hörhilfegerät gemäß der Erfindung, bei dem die das Gehäuse
verschließende zweite Gehäuseschale teilweise entfernt ist,
Figur 2 einen Schnitt durch die mit einem Hörer bestückte Gehäusekammer, an die ein
Gewindestutzen zur Befestigung eines Traghakens mit Schalleitung angesetzt ist,
Figur 3 einen Gewindestutzen zur Anbringung des Traghakens, der in die Schallaustrittsöffnung
des Gehäuses sowie in den Durchbruch der Trennwand der Gehäusekammer eingesetzt und
gegen die Trennwand verriegelt ist,
Figur 4 eine Draufsicht auf den Gewindestutzen nach Figur 3, vom Innenraum der Gehäusekammer
aus betrachtet.
[0012] Das in Figur 1 dargestellte Hörhilfegerät 1 weist ein aus einer ersten Gehäuseschale
2 und einer zweiten Gehäuseschale 3, die teilweise abgebrochen gezeichnet ist und
einen Gehäusedeckel bildet, bestehendes Gehäuse auf. Nach dem Ausführungsbeispiel
ist die Schale 3 gegen die Schale 2 mittels Schrauben 4 befestigbar. Bedienungselemente,
insbesondere Lautstärkeregler 5 und Schalter 6 zum Umschalten zwischen einem Mikrofon
7 und einer Hör- bzw. Telefonspule 8, ragen auf der Rückfläche aus dem Gehäuse. Außerdem
befindet sich an der Rückfläche des Gehäuses eine z.B. schwenkbar angebrachte Klappe
9, die eine Gruppe von nicht gezeichneten Stellelementen abdeckt. Ein an einem Gewindestutzen
10 des Gehäuses befestigbarer Traghaken 11, in dem ein Schallkanal 12 verläuft, erleichtert
die Positionierung des Hörhilfegerätes 1 hinter dem Ohr des Hörgechädigten und leitet
gleichzeitig die von einem elektroakustischen Wandler, im folgenden als Hörer 13 bezeichnet,
abgegebenen akustischen Signale zum Ohr. Am gegenüberliegenden Ende befindet sich
eine herausschwenkbare Batterielade 14, in die eine nicht gezeichnete Batterie zur
Stromversorgung der elektrischen Bauteile des Hörhilfegerätes einlegbar ist.
[0013] In die aus Kunststoff bestehende, erste Gehäuseschale 2 des Hörhilfegerätes 1 ist
eine umlaufende Trennwand 15 eingespritzt, die eine geschlossene Seitenwand einer
Gehäusekammer 16 bildet, welche zur Aufnahme des Hörers 13 ausgebildet ist. Der Hörer
13 wird in der Gehäusekammer 16 zwecks Luft- und Körperschalldämmung sowie zur magnetischen
Abschirmung abgekapselt. Dazu ist die Gehäusekammer 16 durch einen eigenen Dekkel
17 dicht verschließbar, wobei die erste Gehäuseschale 2 gleichzeitig den Boden 18
der Gehäusekammer 16 mit bildet. Der Hörer 13 kann z.B. in einem Gummiteil 19 mit
seitlichen Anformungen 20 in der Kammer 16 elastisch gelagert sein.
[0014] Ferner trägt der Hörer 13 im Bereich seines Schallausgangsstutzens 21 ein elastisches
Verbindungsstück 22, das in eine Bohrung 23 des Gewindestutzens 10 eingesetzt ist
und mit dem Gewindestutzen z.B. dicht verklebt ist. Es ist vorteilhaft, wenn die Bohrung
23 als sich von der Gehäusekammer 16 zum Gewindeabschnitt 37 des Gewindestutzens 10
verengender Konus ausgebildet ist. Die Klebstelle zwischen dem Verbindungsstück 22
und dem Gewindestutzen 10 in dessen Bohrung 23 ist mit der Bezugsziffer 24 bezeichnet.
Der Gewindestutzen 10 weist einen z.B. als Vierkant 25 ausgebildeten Abschnitt auf,
der durch eine entsprechend geformte Gehäuseöffnung 26, insbesondere in der dem Traghaken
11 zugewandten Stirnwand 27 der ersten Gehäuseschale 2, und einen entsprechend geformten
Durchbruch 28 der Trennwand 15 verdrehungssicher in das Hörhilfegerät einsetzbar ist.
Zur Verrastung des Gewindestutzens 10 im Hörhilfegerät 1 weist z.B. der Vierkant 25
eine Nut 29 od.dgl. auf, in die der auf die Gehäusekammer 16 aufgesetzte Deckel 17
mit einer Anformung eingreift oder in die ein Stift oder Metallsteg 30 einsetzbar
ist, den der geschlossene Deckel 17 in der Verriegelungslage hält, wobei sich der
Metallsteg 30 z.B. gegen die Trennwand 15 und gegebenenfalls gegen einen nicht gezeichneten,
am Boden 18 angespritzten Anschlag abstützen kann.
[0015] Zum Verschließen des mit den Bauteilen bestückten Hörhilfegerätes 1 wird nach der
Abkapselung der Kammer 16 durch den Deckel 17 die zweite Gehäuseschale 3 auf die bestückte
erste Gehäuseschale 2 aufgesetzt und mit dieser z.B. verschraubt. Dabei überdeckt
die Schale 3 den Deckel 17 mit geringem Abstand, so daß ein kleiner Luftspalt frei
bleibt.
[0016] Zur weiteren Abkapselung des Hörers 13 gegenüber dem Mikrofon 7 und gegenüber der
Hörspule 8 wird der Deckel 17 z.B. mit einem umlaufenden Rand 31 versehen, der gegen
die freie obere Stirnkante der Trennwand 15 abdichtet. Ferner kann der Deckel 17 unter
Zwischenlage einer Dichtung 32 oder eines Dichtungsmittels auf die Trennwand aufgesetzt
werden.
[0017] Zur Vermeidung von Vibrationen, die insbesondere bei dünnwandigen Gehäuseabschnitten
auftreten können, ist vorgesehen, daß der Boden 18 der Gehäusekammer 16 sowie insbesondere
deren Deckel 17 eine Strukturierung 33 auf den Kammerinnenseiten aufweisen. Die Strukturierung
33 kann aus einer aufgerauhten Oberfläche, aus Rippen, Sicken, Wandverstärkungen od.dgl.
bestehen.
[0018] Zur magnetischen Trennung des Hörers 13 weist die Gehäusekammer 16 eine Abschirmung
auf. Nach dem Ausführungsbeispiel ist die Innenseite insbesondere der Trennwand 15
mit einem Weicheisenblech 34 ausgekleidet. Gemäß Figur 2 kann ferner der Boden 18
der Gehäusekammer zur Lagerung des Hörers 13 einen Belag 35 aus nachgiebigem Material
tragen. Schließlich kann die Trennwand 15 durch Stege 36 gegen die Seitenwand der
ersten Gehäuseschale 2 abgestützt sein.
[0019] Der Gewindestutzen 10 ist mit seinem, ein Außengewinde tragenden Gewindeabschnitt
37 in den Traghaken 11 einschraubbar. Zur guten Abdichtung und Befestigung, wobei
auch die Rillen der Gewindegänge abgedichtet werden, weist der Gewindestutzen 10 im
Anschluß an den Gewindeabschnitt 37 einen zylindrischen, gewindefreien Ansatz 38 auf,
dessen Durchmesser größer ist als die Bohrung des Traghakens und dessen Länge größer
ist als die Steigung eines Gewindeganges über eine Drehung von wenigstens 360` , wobei
dieser Ansatz 38 eine Dichtung zwischen dem Gewindestutzen und dem Traghaken bildet.
Damit ist sichergestellt, daß der Traghaken mit seinem dem Hörgerät zugewandten Ende
dicht gegen den Ansatz 38 des Gewindestutzens 10 anliegt und auch kein Luftschall
über die Gewinderillen austreten kann. Der durch die Gehäuseöffnung 26 der Schale
2 und in den Durchbruch 28 der Trennwand 15 ragende Vierkant 25 des Gewindestutzens
10 bildet zusammen mit dem mit dem Schallausgangsstutzen 21 des Hörers 13 gekoppelten
elastischen Verbindungsstück 22 eine abgedichtete Schalleitungsverbindung vom Hörer
13 zum Schallkanal 12 des Traghakens.
[0020] Zur Befestigung des Deckels 17 ist gemäß Figur 3 daran eine Befestigungsöse 39 angeformt,
die z.B. im Bereich des Durchbruches 28 der Trennwand 15 sowie im Bereich der Verriegelungsstelle
des Gewindestutzens 10 mittels einer Schraube 40 gegen einen nicht sichtbaren Befestigungszapfen
der ersten Gehäuseschale 2 verschraubbar ist. Diese Befestigungsstelle wird durch
die zweite Gehäuseschale 3 von außen her ebenso abgedeckt wie die Verriegelung des
Gewindestutzens 10 mittels des Metallsteges 30 und durch den Deckel 17. Mittels einer
durchgehenden Gehäuseschraube 4 kann jedoch gleichzeitig der Deckel 17 befestigt werden,
so daß sich eine zusätzliche Schraube 40 erübrigt.
[0021] Zur Stromversorgung des Hörers 13 ist eine Litzenverbindung 41 zu der im Gehäuse
angeordneten Verstärkeranordnung 42 bzw. zur Stromquelle vorgesehen. Als Litzendurchführung
ist in der Trennwand 15 eine Tülle 43 angeordnet.
[0022] Ein abgewinkelt verlaufender Abschnitt 44 der Trennwand 15 bildet zusammen mit der
ersten Gehäuseschale 2 eine zweite Gehäusekammer 45, in der das Mikrofon 7 angeordnet
ist. Die zweite Gehäusekammer 45 sowie der die Verstärkeranordnung 42 und übrigen
Hörgerätebauteile aufnehmende Gehäuseraum werden durch die zweite Gehäuseschale 3
abgedeckt. Durch die Gehäuseschale 2 zur Gehäusekammer 45 führt eine Schalleintrittsöffnung
46, in die ein mit dem Mikrofon verbundenes Schlauchstück 47 eingeknöpft ist.
1. Hinter dem Ohr zu tragendes Hörhilfegerät (1) mit einem schalenförmigen Gehäuse
und wenigstens einer Gehäusekammer für die Anordnung mindestens eines elektroakustischen
Wandlers (13), der über ein elastisches Verbindungsstück (22) mit einer aus dem Gehäuse
ausmündenden Öffnung verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß in eine erste Gehäuseschale
(2) eine Trennwand (15) eingeformt ist, die eine umlaufende, geschlossene Kammerseitenwand
bildet, daß die erste Gehäuseschale den Boden (18) der Gehäusekammer (16) bildet,
daß die Gehäusekammer durch einen auf die freie obere Stirnkante der Trennwand aufsetzbaren
Deckel (17) verschließbar ist und daß eine zum Verschließen des Gehäuses auf die erste
Gehäuseschale aufsetzbare zweite Gehäuseschale (3) den Deckel (17) der Gehäusekammer
(16) mit geringem Abstand überdeckt.
2. Hörhilfegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens auf der Innenseite
der Trennwand (15) der Gehäusekammer (16) ein schalldämpfendes Material, eine den
vom Wandler abgestrahlten Luftschall dämmende Dichtung od.dgl. vorgesehen ist.
3. Hörhilfegerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die der Gehäusekammer
(16) zugewandte Seite des Bodens (18) und/oder des Deckels (17) zur Vermeidung von
membranartigen Schwingungen eine Strukturierung (33) in Form einer aufgerauhten Oberfläche
und/oder in Form von Rippen und/oder in Form von Wandverstärkungen od.dgl. aufweist.
4. Hörhilfegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Trennwand (15) durch Stege (36) gegen die erste Gehäuseschale (2) abgestützt ist.
5. Hörhilfegerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gehäusekammer (2)
auf der Innenseite ganz oder teilweise mit Weicheisenblech (34) od.dgl. ausgekleidet
ist.
6. Hörhilfegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der
Deckel (17) der Gehäusekammer (16) mit einem umlaufenden Rand (31) die freie obere
Stirnkante der Trennwand (15) dicht umschließt.
7. Hörhilfegerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (17) zum
Abschluß der Gehäusekammer (16) unter Verwendung eines Dichtungsmittels oder einer
Dichtung (32) auf die freie obere Stirnkante der Trennwand (15) aufsetzbar ist.
8. Hörhilfegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß in
einem Abschnitt der Trennwand (15) ein Durchbruch (28) für das elastische Verbindungsstück
(22) des Wandlers (Hörers 13) zu einer aus dem Gehäuse ausmündenden Öffnung (26) vorgesehen
ist.
9. Hörhilfegerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein Gewindestutzen (10)
zur Befestigung und zum Anschluß eines Traghakens (11) mit einem gewindefreien Abschnitt
durch eine Gehäuseöffnung (26) in den Durchbruch (28) der Trennwand einsetzbar ist
und daß der Deckel (17) der Gehäusekammer (16) den gewindefreien Abschnitt im Bereich
der Trennwand verriegelt.
10. Hörhilfegerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der gewindefreie Abschnitt
des Gewindestutzens (10) eine Nut (29) od.dgl. aufweist, in die der Deckel mit einem
Ansatz eingreift.
11. Hörhilfegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der
Deckel (17) gegen die Trennwand und/oder gegen Befestigungszapfen der ersten Gehäuseschale
(2) verschraubbar (40) ist.
12. Hörhilfegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der
Deckel (17) wenigstens eine angeformte Befestigungsöse (39) aufweist und insbesondere
im Bereich des Trennwand-Durchbruches (15, 28) für den Gewindestutzen (10) eine Befestigungsstelle
(40) vorgesehen ist.
13. Hörhilfegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß zur
Verriegelung des Gewindestutzens (10) ein Metallsteg (30), ein Stift od.dgl. in die
Nut (29) des gewindefreien Abschnittes (25) des Gewindestutzens einsetzbar ist, der
sich gegen die Trennwand (15) abstützt und vom Deckel (17) in der Verriegelungslage
gehalten ist.
14. Hörhilfegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß in
der Trennwand (15) eine Litzendurchführung zum elektrischen Anschluß (41) des Wandlers
(13) vorgesehen ist, in die eine Tülle (43) od.dgl. als Abdichtung und Zugentlastung
einsetzbar ist.
15. Hörhilfegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß ein
abgewinkelt verlaufender Abschnitt (44) der Trennwand (15) mit der ersten Gehäuseschale
(2) eine zweite Gehäusekammer (45) für einen weiteren elektroakustischen Wandler (Mikrofon
7) bildet, daß die zweite Gehäusekammer (45) durch die zweite Gehäuseschale (3) abdeckbar
ist und daß in der ersten Gehäuseschale (2) eine Schalleinlaßöffnung (46) zur zweiten
Gehäusekammer vorgesehen ist.
16. Hörhilfegerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der in eine Bohrung
des Traghakens (11) einschraubbare Gewindestutzen (10) im Anschluß an das Gewinde
(37) einen zylindrischen gewindefreien Ansatz (38) aufweist, dessen Durchmesser größer
ist als die Bohrung des Traghakens und dessen Länge größer ist als die Steigung eines
Gewindeganges über eine Drehung von 360° und daß dieser Ansatz (38) eine Dichtung
zwischen dem Gewindestutzen (10) und dem Traghaken (11) bildet.
17. Hörhilfegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der
durch eine Gehäuseöffnung (26) und den Durchbruch (28) der Trennwand (15) steckbare
Abschnitt des Gewindestutzens (10) einen Drei- oder Mehrkant (25) zur verdrehungssicheren
Halterung in der entsprechend geformten Gehäuseöffnung bzw. in dem entsprechend geformten
Durchbruch bildet.
18. Hörhilfegerät nach einem der Ansprüche 9, 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet,
daß der Gewindestutzen (10) eine Bohrung (23) zum Einsatz des elastischen Verbindungsstückes
(22) des Wandlers (13) aufweist, die als sich verjüngender Konus vom Mehrkant (25)
zu dem mit dem Traghaken zu verbindenden Stutzenabschnitt (37) verläuft.