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(11) |
EP 0 467 009 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.03.1994 Patentblatt 1994/09 |
| (22) |
Anmeldetag: 02.01.1991 |
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Radführung für Drehgestelle von Schienenfahrzeugen, insbesondere von Fahrzeugen des
Nahverkehrs
Wheel guiding for railway bogies, especially for urban traffic vehicles
Guidage de roues de bogies ferroviaires, notamment pour véhicules urbains
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
17.07.1990 DE 9010678 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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22.01.1992 Patentblatt 1992/04 |
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Patentinhaber: MAN-GHH Schienenverkehrstechnik GmbH |
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90461 Nürnberg (DE) |
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Erfinder: |
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- Weeger, Engelbert, Dipl.-Ing. (FH)
W-90441 Nürnberg (DE)
- Uebel, Lutz, Dipl.-Ing.
W-8501 Heroldsberg (DE)
- Richter, Wolfgang-Dieter, Dipl.-Ing.
W-8501 Winkelhaid (DE)
- Mauer, Lutz, Dr.
W-8900 Augsburg (DE)
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| (74) |
Vertreter: Merten, Fritz |
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Tristanstrasse 5 90461 Nürnberg 90461 Nürnberg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 282 738
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EP-A- 0 308 720
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Radführung für Drehgestelle von Schienenfahrzeugen, insbesondere
von Fahrzeugen des Nahverkehrs mit Primärfedern zwischen den Radlagern und Langträgern
des Drehgestellrahmens, sowie Sekundärfedern zwischen den Langträgern des Drehgestellrahmens
und dem Wagenkasten, bei denen die Räder durch Führungsrahmen über eine horizontal
und quer zur Fahrtrichtung liegende Drehachse schwenkbar mit einem Querträger eines
Drehgestellrahmens verbunden sind, wobei mindestens zwei Räder des Drehgestells als
Losräder ausgeführt und mit Stehlagern mit dem Führungsrahmen starr verbunden sind,
wobei der Führungsrahmen an zwei Lagerungen angeschlossen und mit dem Querträger verbunden
ist und wobei der Führungsrahmen in Fahrtrichtung steif, lateral zwischen Anschlägen
elastisch verschiebbar und bei seitlichem Anschlag gegenüber Schenkbewegungen elastisch
gelagert ist.
[0002] Derartige Lagerungen für Drehgestelle sind bekannt. Die DE-OS 38 08 593 zeigt ein
Drehgestell mit Drehgestellrahmen und Radführungen, wobei jeweils zwei Räder einen
Radpaar bilden und über einen Führungsrahmen durch Lagerungen an einem Querträger
des Drehgestellrahmens angeschlossen sind.
[0003] Diese Ausführung ist geeignet für Schienenfahrzeuge des Nahverkehrs. Als nachteilig
hat sich jedoch erwiesen, daß beim Einlauf in enge Gleisbögen der Elastizität der
Führungslager nicht ausreicht, den duch Querschlupf verursachten Schienen- und Spurkranzverschleiß
wirksam zu vermindern und daß dennoch bei der Geradeausfahrt wirkende asymmetrische
Kräfte ohne Beeinträchtigung der Laufstabilität ausgeglichen werden können.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es daher, Radführungen für Drehgestelle zu schaffen, die
unter Ausnutzung der fahrdynamischen Kräfte und der Gleisgeometrie eine selbsttätige
Radialeinstellung erlauben und so den Schienen- und Spurkranzverschleiß verringern
und wodurch gleichzeitig die Entgleisungssicherheit erhöht wird.
[0005] Diese Aufgabe wird mit den im kennzeichnenden Teil des Hauptanspruchs genannten Merkmalen
gelöst. Weitere Ausführungen und Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
umfaßt.
[0006] Überraschend hat sich insbesondere gezeigt, daß die Anordnung eines Zwischenträgers
zwischen mindestens einem Querträger des Drehgestellrahmens und mindestens einem Führungsrahmen,
wobei die Führungslager Führungsrahmen und Zwischenträger verbinden und der Zwischenträger
über zwei elastische Zentrierlager an dem Querträger aufgehängt ist, eine Schwenkbewegung
des Radpaares mit dem Führungsrahmen von ca. 1,5° bis 3° gewährleistet. Dies wird
insbesondere dann erreicht, wenn die Führungslager zur Längsachse des Drehgestells
geneigt sind und der Neigungswinkel zwischen der Querachse jeweils eines Führungslagers
und der Längsachse des Drehgestells zwischen 10° und 40° beträgt.
[0007] Die erfindungsgemäßen Führungslager bestehen aus einem zylindrischen Metalldorn,
auf den eine Elastomerschicht aufgebracht ist und der mit einer Metallhülse umgeben
in ein Lagerauge des Zwischenträgers eingepreßt ist. Der Metalldorn hat seitlich im
Durchschnitt verminderte Lagerzapfen, die in Lagerböcken des Führungsrahmens liegen.
[0008] Bei auf das Radpaar einwirkenden, eine Schwenkbewegung hervorrufenden Kräften erfolgt
zunächst eine laterale Verschiebung des Führungsrahmens, wobei diese Bewegung begrenzt
wird durch das elastische Spiel, das die Metallhülsen zwischen Lagerböcken des Führungsrahmens
haben. Kommen die Metallhülsen seitlich zum Anschlag, so bewirkt die um den zentralen
Metalldorn liegende Elastomerschicht ein elastisches Nachgeben, wodurch eine Schwenkbewegung
des Führungsrahmens möglich wird.
[0009] Bei der Ausführung der Erfindung mit zusätzlich zwischen Querträger und Führungsrahmen
angeordnetem Zwischenträger wirken die Kräfte auch auf die Zentrierlager zwischen
dem Zwischenträger und dem Querträger des Drehgestellrahmens.
[0010] Die Zentrierlager bestehen aus nach unten gerichteten Dornen des Querträgers, die
mit einer Metallhülse und mit einem Elastomerzylinder eingefaßt und in Lageraugen
des Zwischenträgers gelagert sind. Die Zentrierlager sind weicher eingestellt, als
die Führungslager.
[0011] Die Schwenkbewegungen des Führungsrahmens erfolgen um einen Drehpunkt in der Mitte
zwischen den Zentrierlagern. Es kommt durch die jeweils elastische Verbindung zwischen
Führungsrahmen und Zwischenträger einerseits und Zwischenträger und Querträger andererseits
zu einer gegensinnig überlagerten Bewegung, wodurch eine selbsttätige Radialeinstellung
der Radpaare ereicht wird.
[0012] Die optimale Einstellung wird dabei durch das Zusammenwirken der verschiedenen Faktoren
erreicht:
- der Härte von Elastomerschicht und Elastomerzylinder, sowie deren Abstimmung aufeinander,
wobei Härten von jeweils Shore 50 - 80° A und Shore 40 - 70° A verwendet werden können;
- des Neigungswinkels a zwischen der Querachse einer Führungsbuchse und der Längsachse
des Drehgestellrahmens, wobei der Neigungswinkel zwischen 10° und 40° liegen soll;
- des Abstands der Führungslager voneinander, wobei dieser Abstand zwischen 300 und
800mm betragen kann,
- und des Abstands der Zentrierlager voneinander, wobei dieser Abstand zwischen 100
und 250mm betragen kann.
[0013] Diese Parameter sind derart aufeinander abzustimmen, daß eine Schwenkbewegung von
Führungsrahmen mit Radpaar von zwischen 1,5° und 3° ermöglicht wird.
[0014] Die Erfindung wird im folgenden anhand von Zeichnungen näher erläutert. Dabei zeigen:
- Figur 1
- eine ausschnittsweise Draufsicht auf ein erfindungsgemäßes Drehgestell, wobei die
Ausführung der Erfindung mit Zwischenträger gewählt wurde;
- Figur 2
- einen Schnitt entlang der Linie A-A.
[0015] Das Drehgestell gemäß Figur 1 weist in dem dargestellten Ausschnitt einen Drehgestellrahmen
1 mit Sekundärfedern 12 und einem Querträger 4 auf. Der Querträger 4 hat in der Mitte
einen in Richtung des zugehörigen Radpaares 3 ragenden Vorsprung 24. Unterhalb des
Vorsprungs 24 ist ein plattenförmiger Zwischenträger 8 angeordnet, wobei der Vorsprung
24 des Querträgers 4 und der Zwischenträger 8 durch zwei, in der Längsrichtung des
Drehgestells hintereinander angeordnete Zentrierlager 9, 10 miteinander verbunden
sind. Wiederum unterhalb des Zwischenträgers 8 verläuft eine Querstrebe 25 eines Führungsrahmens
2, an dem über Stehlager 5 die Räder 26 des Radpaares 3 aufgehängt sind. Zwischen
der Querstrebe 25 und dem Zwischenträger 8 sind zwei Führungslager 7 angeordnet. Die
Querstrebe 25 weist einen in Richtung des Radpaares 3 offenen stumpfen Winkel auf,
wobei die Führungslager 7 mit je einem Schenkel verbunden sind, wodurch sich eine
Neigung der Querachse der Führungslager 7 zur Längsachse des Drehgestells von zwischen
10 und 40° ergibt.
[0016] Die durch diese Anordnung und die Ausführung der Zentrierlager und Führungslager
mögliche vertikale Schwenkbewegung des Radpaares 3 um 1,5 bis 3° ist bei dem Rad 26
mit zugehörigem Stehlager, bzw. Teil des Führungsrahmens 2 gezeigt.
[0017] Der Zwischenträger 8 ist in der, dem Radpaar 3 entgegengestzten Richtung durch Dämpfer
11 mit dem Drehgestellrahmen 1 verbunden, wodurch abrupte Bewegungen wie Stöße gedämpft
werden.
[0018] In Figur 2 ist die Anordnung des Zwischenträgers 8 zwischen dem Querträger 4 des
Drehgestellrahmens und der Querstrebe 25 des Führungsrahmens zu erkennen. Der Querträger
4 und der Zwischenträger 8 sind durch Zentrierlager 9, 10 miteinander verbunden. Das
hier gezeigte Zentrierlager 10 besteht aus einem nach unten gerichteten Metalldorn
22 des Querträgers 4, der mit einer Metallhülse 21 und einem Elastomerzylinder 20
umfaßt und fest in einem Lagerauge 19 des Zwischenträgers 8 gelagert ist. Der Elastomerzylinder
20 erlaubt dem Zwischenträger 8 kardanische Bewegungen um den Metalldorn 22. Die Metallhülse
21 ist mit einer Befestigungsmutter 23 auf dem Metalldorn 22 befestigt.
[0019] Zwischen dem Zwischenträger 8 und der Querstrebe 25 des Führungsrahmens sind die
Führungslager 7 angeordnet. Diese bestehen aus jeweils einem Metalldorn 13, der mit
einer Elastomerschicht 15 umgeben und mit einer Metallhülse 16 eingefasst ist und
in einem Lagerauge 17 des Zwischenträgers 8 gelagert ist. Der Metalldorn 13 weist
seitlich Lagerzapfen 14 mit gegenüber dem Metalldorn 13 verringertem Durchmesser auf,
die Lagerböcken 17 gelagert sind. Zwischen der Metallhülse 16 und den Lagerböcken
17 ist ein elastisches Spiel vorhanden, wobei die Lagerböcke 17 der Metallhülse 16
als Anschlag dienen.
[0020] Die Lagerböcke weisen Einschnitte 28 für die Lagerzapfen 14 auf, die diese formschlüssig
derart aufnehmen, daß Drehbewegungen des Metalldorns 13 nicht auftreten können, z.B.
durch als Sechskant ausgebildete Lagerzapfen 14 in entsprechend konischen Einschnitten
28.
[0021] Wirken seitliche Schwenkkräfte derart, daß die Metallhülse 16 an einen Lagerbock
17 anschlägt wird, ermöglicht die Elastomerschicht 15 eine geringe elastische Verdrehung
der Metallhülse 13 in Richtung auf den Lagerbock 17, an dem sie anschlägt.
[0022] Die auf das Radpaar und damit auf den Führungsrahmen wirkenden Fahrkräfte setzen
sich in laterale und, bei Anschlag, Schwenkbewegungen der Metallhülsen 16 in den Führungslagern
7 um, wobei die Bewegungen gleichzeitig über den Zwischenträger 8 auf die Zentrierlager
9, 10 übertragen werden. Die Zentrierlager 9, 10 weisen einen zwischen ihnen liegenden
Drehpunkt auf, um den eine Drehbewegung des Zwischenträgers 8 erfolgt und wobei die
Ausbildung der Zentrierlager 9, 10 gleichzeitig kardanische Bewegungen ermöglicht.
Durch diese Anordnung wird eine selbsttätige Radialeinstellung des Radpaares ermöglicht,
wodurch der Spurkranzverschleiß verringert und die Entgleisungssicherheit erhöht wird.
Bezugszeichenliste
[0023]
- 1
- Drehgestellrahmen
- 2
- Führungsrahmen
- 3
- Radpaar
- 4
- Querträger
- 5
- Stehlager
- 7
- Führungsbuchse
- 8
- Zwischenträger
- 9
- erste Zentrierbuchse
- 10
- zweite Zentrierbuchse
- 11
- Dämpfer
- 12
- Sekundärfeder
- 13
- Metalldorn
- 14
- Lagerzapfen
- 15
- Elastomerschicht
- 16
- Metallhülse
- 17
- Lagerbock
- 18
- Lagerauge
- 19
- Lagerauge
- 20
- Hartgummzylinder
- 21
- Metallhülse
- 22
- Metalldorn
- 23
- Befestigungsmutter
- 24
- Vorsprung
- 25
- Querstrebe
- 26
- Rad
- 27
- Rad
- 28
- Einschnitt
1. Radführung für Drehgestelle von Schienenfahrzeugen, insbesondere von Fahrzeugen des
Nahverkehrs mit Primärfedern zwischen den Radlagern und Langträgern des Drehgestellrahmens,
sowie Sekundärfedern zwischen den Langträgern des Drehgestellrahmens und dem Wagenkasten,
bei denen die Räder durch Führungsrahmen über eine horizontal und quer zur Fahrtrichtung
liegende Drehachse schwenkbar mit einem Querträger eines Drehgestellrahmens verbunden
sind,
wobei mindestens zwei Räder des Drehgestells als Losräder ausgeführt sind und mit
Stehlagern mit dem Führungsrahmen starr verbunden sind,
wobei der Führungsrahmen an zwei Führungslager angeschlossen und mit dem Querträger
verbunden ist, und wobei der Führungsrahmen in den Führungslagern in Fahrtrichtung
steif, lateral zwischen Anschlägen elastisch verschiebbar und bei seitlichem Anschlag
gegenüber Schwenkkräften elastisch gelagert ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Führungslager (7) aus zwischen Lagerböcken (17) des Führungsrahmens (2) und
in Lageraugen (18) des Drehgestellrahmens (1) gehaltenen Metalldornen (13) bestehen,
wobei die Metalldorne (13) von einer elastomeren Schicht (15) umgeben und in Metallhülsen
(16) eingefasst sind.
2. Radführung für Drehgestelle von Schienenfahrzeugen nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen mindestens einem Querträger (4) und einem Führungsrahmen (2) ein Zwischenträger
(8) angeordnet ist, daß die Führungslager (7) zwischen dem Führungsrahmen (2) und
dem Zwischenträger (8) angeordnet sind, und daß der Zwischenträger (8) durch mindestens
zwei elastische Zentrierlager (9, 10) mit dem Querträger (4) verbunden ist.
3. Radführung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Führungslager (7) an einer Querstrebe (25) des Führungsrahmens (2) derart
angeordnet sind, daß sie zur Längsachse des Drehgestells geneigt sind und daß der
Neigungswinkel a zwischen der Querachse jeweils eines Führungslagers (7) und der Längsachse
des Drehgestells zwischen 10° und 40° beträgt.
4. Radführung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Zentrierlager (9, 10) aus nach unten gerichteten Metalldornen (22) des Querträgers
(4) des Drehgestellrahmens (1) bestehen, die mit einem elastischen Körper (20) oder
einer elastischen Schicht umfaßt sind und die in Lageraugen des Zwischenträgers gepreßt
sind.
5. Radführung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Zentrierlager (9, 10) in Fahrtrichtung des Drehgestells hintereinander angeordnet
sind.
1. A wheel guide for rail vehicle bogies, especially for vehicles for short-distance
travel with primary suspension between the wheel bearings and longitudinal bars of
the bogie frame, as well as secondary suspension between the longitudinal bars of
the bogie frame and the superstructure, wherein the wheels are connected by guide
frames swivellably with a transverse bar of a bogie frame via an axis of rotation
lying horizontally and perpendicularly to the direction of travel, at least two wheels
of the bogie being constructed as loose wheels and being rigidly connected by pedestal
bearings to the guide frame, the guide frame being connected to two guide bearings
and to the transverse bar and the guide frame being mounted rigidly in the guide bearings
in the direction of travel, resiliently displaceably laterally between stops and resiliently
with respect to swivel movements upon lateral striking, characterized in that the
guide bearings (7) consist of metal mandrels (13) held between pedestals (17) of the
guide frame (2) and in bearing eyes (18) in the bogie frame (1), the metal mandrels
(13) being surrounded by an elastomeric layer (15) and enclosed in metal sleeves (16).
2. A wheel guide for rail vehicle bogies according to claim 1, characterized in that
an intermediate bar (8) is arranged between at least one transverse bar (4) and a
guide frame (2), in that the guide bearings (7) are arranged between the guide frame
(2) and the intermediate bar (8) and in that the intermediate bar (8) is connected
with the transverse bar (4) by at least two resilient locating bearings (9, 10).
3. A wheel guide according to claim 2, characterized in that the guide bearings (7) are
arranged on a cross strut (25) of the guide frame (2) in such a way that they are
inclined with respect to the longitudinal axis of the bogie and in that the angle
of inclination a between the transverse axis of a guide bearing (7) and the longitudinal
axis of the bogie amounts to between 10° and 40°.
4. A wheel guide according to claim 2, characterized in that the locating bearings (9,
10) consist of downwardly directed metal mandrels (22) of the transverse bar (4) of
the bogie frame (1), which are surrounded by an elastomeric body (20) or a resilient
layer and pressed into bearing eyes in the intermediate bar.
5. A wheel guide according to claim 2, characterized in that the locating bearings (9,
10) are arranged behind each other in the direction of travel of the bogie.
1. Guidage de roues de bogies de véhicules ferroviaires, notamment pour véhicules urbains,
comportant des ressorts primaires entre les paliers des roues et les longerons du
châssis du bogie, ainsi que des ressorts secondaires entre les longerons du châssis
du bogie et la caisse de la voiture, avec lesquels les roues sont liées en rotation
à la traverse d'un châssis de bogie, au travers de cadres de guidage, par le biais
d'un axe de rotation horizontal s'étendant transversalement au sens de la marche,
guidage dans lequel au moins deux roues du bogie sont réalisées sous forme de roues
libres, et reliées de manière rigide au cadre de guidage, par des paliers à chapeau,
dans lequel le cadre de guidage est raccordé à deux paliers de guidage et relié à
la traverse,
et dans lequel le cadre de guidage est monté dans les paliers de guidage, rigidement
dans le sens de la marche, avec une aptitude à glisser latéralement, de manière élastique,
entre des butées, et à pivoter élastiquement dans le cas d'une butée latérale,
caractérisé
en ce que les paliers de guidage (7) sont constitués par des broches métalliques (13)
retenues entre des supports de palier (17) du cadre de guidage (2) et dans des bossages
(18) du châssis du bogie (1),
les broches métalliques (13) étant enveloppées d'une couche élastomère (15) et enchâssées
dans des douilles métalliques (16).
2. Guidage de roues de bogies de véhicules ferroviaires suivant la revendication 1, caractérisé
en ce qu'une console intermédiaire (8) est agencée entre au moins une traverse (4)
et un cadre de guidage (2), en ce que les paliers de guidage (7) sont agencés entre
le cadre de guidage (2) et la console intermédiaire (8), et en ce que la console intermédiaire
(8) est reliée à la traverse (4) par au moins deux paliers de centrage (9, 10) élastiques.
3. Guidage de roues suivant la revendication 2, caractérisé en ce que les paliers de
guidage (7) sont agencés sur une entretoise (24) du cadre de guidage (2), de manière
à présenter une inclinaison par rapport à l'axe longitudinal du bogie, et en ce que
l'angle d'inclinaison a entre l'axe transversal de chaque palier de guidage (7) et
l'axe longitudinal du bogie est compris entre 10° et 40°.
4. Guidage de roues suivant la revendication 2, caractérisé en ce que les paliers de
centrage (9, 10) sont constitués par des broches métalliques (22) de la traverse (4)
du châssis (1) du bogie, dirigées vers le bas, qui sont enveloppées par un corps élastique
(20) ou une couche élastique, et sont emmanchées à force dans des bossages de la console
intermédiaire.
5. Guidage de roues suivant la revendication 2, caractérisé en ce que les paliers de
centrage (9, 10) sont agencés les uns à la suite des autres dans le sens de la marche
du bogie.

