| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 467 057 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
06.07.1994 Patentblatt 1994/27 |
| (22) |
Anmeldetag: 31.05.1991 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)5: E05B 47/00 |
|
| (54) |
Schloss mit Hilfsmotor, insbesondere Türschloss für ein Kraftfahrzeug
Motor-assisted lock, especially for a vehicle door
Serrure assistée par moteur, notamment pour véhicule automobile
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
DE FR GB IT |
| (30) |
Priorität: |
18.07.1990 DE 4022811
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
22.01.1992 Patentblatt 1992/04 |
| (73) |
Patentinhaber: Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft |
|
80788 München (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Köster, Ulrich Josef
W-8061 Hebertshausen (DE)
|
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 393 595 DE-A- 3 401 842
|
WO-A-89/02964 DE-A- 4 006 593
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Schloß mit Hilfsmotor, insbesondere ein Türschloß für
ein Kraftfahrzeug, mit den im Oberbegriff des Patentanspruches 1 angegebenen Merkmalen.
[0002] Ein derartiges Schloß mit Hilfsmotor ist durch die internationale Veröffentlichung
WO 89/02 964 bekannt und weist einen Schließbolzen auf, der in einer Vorschließstellung
durch manuelles Schließen der Fahrzeugtür von einer Drehfalle hintergriffen wird und
nach dem Einfallen einer Sperrklinke vor eine Raste der Drehfalle verriegelt ist.
Der Schließbolzen ist von einem Hilfsmotor um eine exzentrische Achse aus einer Vorschließstellung
in eine Hauptschließstellung drehbar. Besonders nachteilig ist, daß die zur Abdichtung
der geschlossenen Fahrzeugtür in Vorschließstellung weniger und in Hauptschließstellung
stärker komprimierte elastische Türdichtung über die von der Sperrklinke verriegelte
Drehfalle in der Vorschließstellung sowie in der Hauptschließstellung ein Drehmoment
an der Drehachse einer von dem Hilfsmotor drehbaren Stützscheibe bewirkt, an der mit
radialem Abstand zur Drehachse der Schließbolzen befestigt ist. Es ist deshalb eine
zusätzliche Sperreinrichtung mit einem radial vor eine Stützschulter der Stützscheibe
einfallenden Sperrkörper erforderlich, der jedoch lediglich in Hauptschließstellung
ein Rückdrehen der Stützscheibe und damit des Schließbolzens verhindern kann. Beim
schwungvollen Einschwenken der Fahrzeugtür wird in Vorschließstellung beim Hintergreifen
des Schließbolzens durch die Drehfalle und anschließendem Verriegeln durch die Sperrklinke
ebenfalls ein hohes Belastungs-Drehmoment an der den Schließbolzen exzentrisch aufnehmenden
Stützplatte bewirkt.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Schloß mit Hilfsmotor nach dem Oberbegriff
des Patentanspruches 1 anzugeben, bei dem der Hilfsmotor bzw. damit in Verbindung
stehende Bauteile weniger beansprucht sind und das Verstellen des Schließbolzens von
der Vorschließstellung in die Hauptschließstellung harmonischer verläuft.
[0004] Diese Aufgabe ist bei dem gattungsgemäßen Schloß durch die im Kennzeichen des Patentanspruches
1 angegebenen Merkmale gelöst. Besonders vorteilhaft ist, daß sich in Vorschließstellung
und in Hauptschließstellung der Schließbolzen etwa in einer Totpunktlage befindet,
in der ein von dem Schloß verriegelter Flügel, beispielsweise eine Fahrzeugtür, selbst
unter Belastung des Flügels an der exzentrischen Achse des Schließbolzens kein oder
nahezu kein Drehmoment bewirkt. Der Flügel bzw. die Fahrzeugtür kann mit Wucht geschlossen
werden, ohne dabei den Hilfsantrieb bzw. damit in Verbindung stehende Bauteile übermäßig
zu belasten. Der Hilfsantrieb kann somit den Schließbolzen in Vorschließstellung und
in Hauptschließstellung mit einer geringen Selbsthemmung festhalten. Der Hilfsmotor
kann gering dimensioniert sein, wobei seine Verstellkraft lediglich so zu bemessen
ist, daß beim motorischen Verstellen des Schließbolzens in eine vorgegebene Drehrichtung
unter den zu erwartenden Belastungen kein unbeabsichtigtes Rückdrehen des Schließbolzens
erfolgt. Durch das motorische Verschwenken des Schließbolzens jeweils aus einer Totpunktlage
um etwa 180° in etwa eine Totpunktlage wird ein weitgehend ruckfreies, harmonisches
Verstellen des Schließbolzens und damit des von dem Schloß zu verschließenden Flügels
bzw. einer Fahrzeugtür bewirkt.
[0005] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand von Unteransprüchen.
[0006] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand einer Zeichnung näher erläutert.
Es zeigen:
- Fig. 1
- den in Raststellung der Schloßfalle in Vorschließstellung befindlichen Schließbolzen
an einem Schließkeil,
- Fig. 1a
- eine Prinzipdarstellung von der Fig. 1 entsprechenden Vorschließstellung der Fahrzeugtür
in Draufsicht,
- Fig. 2
- eine Fig. 1 entsprechende Ansicht in Hauptschließstellung des Schließbolzens,
- Fig. 2a
- eine Prinzipdarstellung von der Fig. 2 entsprechenden Hauptschließstellung der Fahrzeugtür
in Draufsicht und
- Fig. 3
- eine Draufsicht auf den Schließkeil und den daran exzentrisch drehbaren Schließbolzen.
[0007] Das in Fig. 1 dargestellte Schloß ist an einer Fahrzeugtür eines Kraftfahrzeugs vorgesehen
und weist eine als Gabelfalle 1 ausgebildete Schloßfalle auf. Die Gabelfalle 1 ist
bei dem Ausführungsbeispiel an einem mit der Fahrzeugtür verbundenen Schloßblech 2
aus einer Offenstellung über eine Vorraststellung in die dargestellte Hauptraststellung
schwenkbar, in der in bekannter Weise ein Schließbolzen 3 oder dergleichen von einem
Schenkel 4 der Gabelfalle 1 hintergriffen ist. Die eine Vorrast 5 und eine Hauptrast
6 aufweisende Gabelfalle 1 ist in der dargestellten Hauptraststellung von einer an
dem Schloßblech 2 zwischen einer die Gabelfalle 1 freigebenden Lösestellung und der
dargestellten Sperrstellung um die Achse 7 schwenkbaren Sperrklinke 8 vor einer Verlagerung
in die Offenstellung gesichert. Die Sperrklinke 8 ist von einer durch eine strichpunktierte
Linie dargestellten Schenkelfeder 9 in die Sperrstellung und die Gabelfalle 1 von
einer nicht dargestellten Feder in die Offenstellung belastet. Der im Querschnitt
kreisförmige Schließbolzen 3 ist um eine zu seiner Achse 10 exzentrischen Achse 11
an einem Schließkeil 12 verdrehbar angeordnet, der an einer vertikalen Säule eines
die Fahrzeugtür aufnehmenden Türrahmens befestigt ist.
[0008] In Fig. 1a ist die Fig. 1 entsprechende Stellung der Fahrzeugtür 13 gegenüber der
Säule 14 des die Fahrzeugtür 13 aufnehmenden Türrahmens in einer Prinzipdarstellung
veranschaulicht. Wie bereits ausgeführt, befinden sich in dieser Stellung der Schließbolzen
in seiner Vorschließstellung und die Gabelfalle in ihrer Hauptraststellung.
[0009] Der Schließbolzen 3 ist von einem nicht dargestellten Hilfsmotor um einen Winkel
von etwa 180 Grad um die zur Achse 10 des Schließbolzens 3 parallele exzentrische
Achse 11 aus der in Fig. 1 dargestellten Vorschließstellung in die in Fig. 2 abgebildete
Hauptschließstellung verlagerbar. Wie auf der linken Bildseite in Fig. 2 durch unterbrochene
Linien dargestellt ist, wird beim Verdrehen des Schließbolzens 3 aus seiner Vorschließstellung
in seine Hauptschließstellung der Schließkeil 12 relativ um das Maß H, das der doppelten
Exzentrizität E der Achse 10 des Schließbolzens 3 gegenüber seiner exzentrischen Achse
11 entspricht, zu der Gabelfalle 2 verlagert. Der Einfachheit halber ist in Fig. 2
der relative Weg des Schließkeils 4 gegenüber der Gabelfalle 2 dargestellt. Es ist
jedoch selbstverständlich, daß sich bei dieser Verdrehung des Schließbolzens 3 nicht
der am Fahrzeug feststehende Schließkeil 12 verstellt, sondern umgekehrt die Fahrzeugtür
mit dem Schloßblech 2, der Gabelfalle 1 und der Sperrklinke 8 sowie weiterer Teile
um das Maß H zu dem Schließkeil 12 verlagert wird. Bei der vorliegenden Ausführung
ist in umgekehrter Weise der Schließbolzen 3 von dem nicht dargestellten Hilfsmotor
aus seiner Fig. 2 entsprechenden Hauptschließstellung in die Vorschließstellung gemäß
Fig. 1 verdrehbar. Da sich bei dem Ausführungsbeispiel der Schließbolzen 3 in Vorschließstellung
und in Hauptschließstellung jeweils in einer Totpunktlage befindet, ist die motorische
Bewegung der Fahrzeugtür von der Vorschließstellung in die Hauptschließstellung und
umgekehrt in die Vorschließstellung im Verlauf besonders harmonisch. Während der Verlagerung
der Fahrzeugtür von der Vorschließstellung in die Hauptschließstellung wird eine im
Türrahmen angeordnete Türdichtung elastisch verformt, die dadurch eine die Fahrzeugtür
in die Offenstellung belastende Widerstandskraft bewirkt. Die Fahrzeugtür läßt sich
jedoch leicht schließen, da bereits ein leichter Türschlag ausreichend ist, um die
Fahrzeugtür in die Vorschließstellung und mit Unterstützung des Hilfsmotors von der
Vorschließstellung gegen die Widerstandskraft der Türdichtung in die Hauptschließstellung
zu verlagern. Das in den Figuren 1 und 2 übertrieben dargestellte Spiel zwischen dem
Schließbolzen 3 und den Schenkeln 4, 4′ der Gabelfalle 1 ist bei dem Ausführungsbeispiel
in Wirklichkeit nur gering, so daß beim Verdrehen des Schließbolzens 3 keine oder
nahezu keine Geräusche auftreten. Die Fahrzeugtür wird außerdem von dem Schließkeil
12 in an sich bekannter Weise gestützt. Ein in den Figuren 1 und 2 symbolisch dargestellter
Schalter 15 erfaßt beim Schließen des Schlosses die Raststellung der Gabelfalle 1
und schaltet den Hilfsmotor in Vorschließstellung bis zum Erreichen der Hauptschließstellung
ein. Da sich die Gabelfalle 1 bereits in ihrer Hauptraststellung und die Sperrklinge
8 in ihrer Sperrstellung befindet, ist keine weitere Verlagerung der Teile erforderlich,
um sicherzustellen, daß die Sperrklinke 8 die Gabelfalle 1 vor einer Verlagerung in
eine Offenstellung sichert. Der nicht dargestellte Hilfsmotor ist bei dem Ausführungsbeispiel
durch einen Elektromotor und ein nachgeschaltetes Getriebe gebildet, das beispielsweise
mit einem mit dem Schließbolzen 3 verbundenen Zahnrad zusammenwirkt.
[0010] Aus der schematischen Darstellung gemäß Fig. 2a ist ersichtlich, daß bei dem gemäß
Fig. 2 in Hauptschließstellung befindlichen Schloß die Fahrzeugtür außenhautbündig
und zur Säule 14 bündig ist.
[0011] Der bei dem Ausführungsbeispiel verwendete Schließkeil 12 ist in Fig. 3 vergrößert
in Draufsicht dargestellt. Wie man erkennt, weist der Schließkeil 12 drei seitlich
zur Außenseite A gerichtete Schenkel 12a, 12b, 12c auf. Der durch ausgezogene Linien
in Vorschließstellung und durch unterbrochene Linien in Hauptschließstellung dargestellte
Schließbolzen 3 ist zwischen den beiden Schenkeln 12a, 12b angeordnet und um eine
an den beiden Schenkeln 12a, 12b ausgebildete exzentrische Achse 11 schwenkbar mit
den Schenkeln 12a, 12b verbunden. Der Dritte, einen Schutz für den Schließbolzen 3
bildende Schenkel 12c liegt einer nicht dargestellten vertikalen Stirnseite der Fahrzeugtür
gegenüber. Zur Befestigung des Schließkeiles 12 an der auch in den Figuren 1b und
2b dargestellten vertikalen Säule 14 des Türrahmens ist der Schenkel 12a in Fig. 3
mit dieser Säule 14 verbunden.
[0012] Ohne den Erfindungsgedanken aufzugeben, kann das Schloß in zahlreichen, von dem Ausführungsbeispiel
abweichenden Ausführungen realisiert werden. Beispielsweise kann die bei dem Ausführungsbeispiel
als Gabelfalle ausgebildete Schloßfalle als Schiebefalle ausgebildet sein. Es sind
auch Ausführungen denkbar, bei denen die Schloßfalle nicht von einer Sperrklinke vor
einer Verlagerung in eine Offenstellung zu sichern ist. Ein Verdrehen des Schließbolzens
von der Vorschließstellung in die Hauptschließstellung und gegebenenfalls von der
Hauptschließstellung in die Vorschließstellung kann auch von dem besonders vorteilhaften
Verdrehwinkel von 180 Grad abweichend mit einem anderen, an sich beliebigen Verdrehwinkel
in eine gewünschte Verdrehrichtung erfolgen. Es ist auch nicht erforderlich, daß der
Schließbolzen an einem Schließkeil befestigt ist. Ebenso ist es vorgesehen, daß der
Schließbolzen von dem Ausführungsbeispiel abweichend nicht an beiden Stirnbereichen,
sondern nur an einem Stirnbereich exzentrisch drehbar gelagert ist. In bevorzugter
Weise ist der Querschnitt des Schließbolzens kreisförmig. Es sind aber auch andere
Querschnittsformen des Schließbolzens möglich, wobei über die Querschnittsform die
Relativbewegung des Schließbolzens gegenüber der Schloßfalle zu steuern ist. Das Schloß
eignet sich neben einer Verwendung beispielsweise als Tür- oder Haubenschloß oder
dergleichen an einem Kraftfahrzeug auch für andere Anwendungen, bei denen beispielsweise
ein von dem Schloß verschließbares Bauteil an sich schwergängig zu schließen ist.
1. Schloß mit Hilfsmotor, insbesondere Türschloß für ein Kraftfahrzeug, mit einer zwischen
einer Offenstellung und einer Raststellung verlagerbaren Schloßfalle (Gabelfalle 1),
die in Raststellung einen Schließbolzen (3) hintergreift, der bei in Raststellung
verbleibender Schloßfalle (Gabelfalle 1) von dem Hilfsmotor um eine zur Achse (10)
des Schließbolzens (3) parallele exzentrische Achse (11) aus einer Vorschließstellung
in eine Hauptschließstellung verdrehbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß sich der Schließbolzen (3) beim Verstellen von der Vorschließstellung
in die Hauptschließstellung um einen Winkel von etwa 180° etwa aus einer Totpunktlage
in etwa eine Totpunktlage verdreht.
2. Schloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schloßfalle eine Gabelfalle
(1) ist, die in Raststellung von einer Sperrklinke (8) vor einer Verlagerung in die
Offenstellung gesichert ist.
3. Schloß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schließbolzen (3) an
einem Schließkeil (12) um die exzentrische Achse (11) verdrehbar befestigt ist.
4. Schloß nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schließbolzen
(3) von dem Hilfsmotor aus der Hauptschließstellung in die Vorschließstellung verdrehbar
ist.
5. Schloß nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß beim Schließen
des Schlosses ein die Raststellung der Schloßfalle (Gabelfalle 1) erfassender Schalter
(15) den Hilfsmotor in Vorschließstellung bis zum Erreichen der Hauptschließstellung
einschaltet.
6. Schloß nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schloßfalle
(Gabelfalle 1) an einer Fahrzeugtür (13) und der Schließbolzen (3) an einem die Fahrzeugtür
(13) aufnehmenden Türrahmen (Säule 14) befestigt ist.
7. Schloß nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsmotor
durch einen Elektromotor und ein nachgeschaltetes Getriebe gebildet ist, das mit dem
Schließbolzen (3) zusammenwirkt.
1. A motor-assisted lock, especially for a vehicle door, comprising a latch (fork latch
1) movable between an open position and a locked position and which, in the locked
position, engages under or behind a bolt (3) movable from a pre-closed position to
a main closed position by the motor around an eccentric axis (11) parallel to the
axis (10) of the bolt (3) while the latch (fork latch 1) remains in the locked position,
characterised in that, during shifting movement from the pre-closed position to the
main closed position, the bolt (3) rotates through an angle of about 180° approximately
from one dead centre position to approximately another dead centre position.
2. A lock according to claim 1, characterised in that the latch is a fork latch (1) which,
in the locked position, is prevented by a catch (8) from moving into the open position.
3. A lock according to claim 1 or 2, characterised in that the bolt is secured to a wedge
(12) so as to be rotatable around the eccentric axis (11).
4. A lock according to any one of claims 1 to 3, characterised in that the bolt (3) is
rotatable by the motor from the main closed position to the pre-closed position.
5. A lock according to any one of claims 1 to 4, characterised in that, when the lock
is closed, a switch (15) for detecting the locked position of the latch (fork latch
1) switches on the motor in the pre-closed position until the main closed position
is reached.
6. A lock according to any one of claims 1 to 5, characterised in that the latch (fork
latch 1) is secured to a vehicle door (13) and the bolt (3) is secured to a door frame
(column 14) holding the vehicle door (13).
7. A lock according to any one of claims 1 to 6, characterised in that the motor comprises
an electric motor and gearing connected thereto which co-operates with the bolt (3).
1. Serrure assistée par moteur, en particulier serrure de portière pour véhicule automobile,
avec un pêne (pêne à fourche 1) déplaçable entre une position d'ouverture et une position
d'enclenchement, qui, dans la position d'enclenchement saisit par derrière un pivot
de fermeture (3), pouvant être tourné, avec le pêne (pêne à fourche 1) restant en
position d'enclenchement, par le moteur auxiliaire, autour d'un axe (11) excentré
parallèle à l'axe (10) du pivot (3) pour passer d'une position de pré-fermeture à
une position de fermeture principale,
caractérisée en ce que le pivot (3), lors du déplacement de la position de pré-fermeture
à la position de fermeture principale, tourne d'un angle d'environ 180° à partir d'une
situation sensiblement de point mort pour passer dans une situation à peu près de
point mort.
2. Serrure selon la revendication 1, caractérisée en ce que le pêne est un pêne à fourche
(1) qui est bloqué en position d'enclenchement par un cliquet d'arrêt (8) contre un
déplacement vers la position d'ouverture.
3. Serrure selon les revendications 1 ou 2, caractérisée en ce que le pivot de fermeture
(3) est fixé sur une clavette de serrage (12) en pouvant tourner autour de l'axe excentré
(11).
4. Serrure selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que le pivot de fermeture
(3) peut être mis en pivotement par le moteur auxiliaire pour passer de la position
de fermeture principale à la position de pré-fermeture.
5. Serrure selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que, pour la fermeture
de la serrure, un commutateur (15) détectant la position d'enclenchement du pêne (pêne
à fourche 1) assure le branchement du moteur auxiliaire dans la position de pré-fermeture
jusqu'à la position de fermeture principale.
6. Serrure selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que le pêne de serrure
(pêne à fourche 1) est fixé sur une portière du véhicule (13) et le pivot de fermeture
(3) est fixé sur un cadre de portière (colonne 14) recevant la portière de véhicule
(13).
7. Serrure selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que le moteur auxiliaire
est constitué d'un moteur électrique et d'une transmission montée à la suite, qui
opère avec le pivot de fermeture (3).