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EP 0 468 201 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.09.1993 Patentblatt 1993/38 |
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Anmeldetag: 21.06.1991 |
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Rollenstössel mit hydraulischem Ventilspiel-Ausgleich
Roller tappet with hydraulic lash adjuster
Poussoir de soupape à galet avec compensateur de jeu hydraulique
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
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Priorität: |
27.07.1990 DE 4023885
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.01.1992 Patentblatt 1992/05 |
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Patentinhaber: Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft |
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80788 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Ohnemus, Ulrich
W-8000 München 45 (DE)
- Lüdtke, Andreas
W-8139 Bernried (DE)
- Clemens, Herbert
W-8000 München 80 (DE)
- Müller, Peter
W-8000 München 40 (DE)
- Otten, Reinhold
W-8031 Wessling (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 268 130 EP-A- 0 340 461
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EP-A- 0 318 151
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Rollenstößel mit hydraulischem Ventilspiel-Ausgleich,
wobei ein über einen Rollenbolzen eine Rolle tragender Rollen-Kolben gemeinsam mit
einem Stößel-Kolben einen hydraulischen Hochdruckraum begrenzt, der über eine Rückschlagventil-Vorrichtung
mit einem Hydraulik-Vorratsraum in Verbindung steht. Ein derartiger Stößel ist beispielsweise
aus der EP-A-0 318 151 bekannt.
[0002] Gegenüber herkömmlichen Tassenstößeln zur Betätigung der Gaswechselventile von Brennkraftmaschinen
bieten Rollenstößel den Vorteil verminderter Reibleistung. Dabei sollen auch Rollenstößel
den bewährten, hydraulischen Ventilspielausgleich ermöglichen. Da jedoch die bislang
bekannt gewordenen Rollenstößel mit hydraulischem Ventilspielausgleich relativ großvolumig
bauen und insbesondere eine gegenüber herkömmlichen Tassenstößeln gesteigerte Bauhöhe
aufweisen, hat sich die Erfindung die Aufgabe gestellt, Maßnahmen aufzuzeigen, mit
Hilfe derer die Abmessungen von Rollenstößeln mit hydraulischem Ventilspielausgleich
verringert werden können.
[0003] Zur Lösung der Aufgabe sind die Merkmale der Patentansprüche 1 oder 2 vorgesehen;
vorteilhafte Aus- und Weiterbildungen der Erfindung beschreiben die Unteransprüche.
[0004] So beansprucht der Hydraulik-Vorratsraum kein zusätzliches Volumen innerhalb des
Rollenstößels, wenn der Vorratsraum erfindungsgemäß im Inneren des hohl ausgeführten
Rollenbolzens angeordnet ist. Über geeignet angebrachte Bohrungen und Kanäle kann
dann der Vorratsraum ohne Schwierigkeiten mit dem Hochdruckraum und auch mit einem
Hydraulik-Kreislauf, so üblicherweise dem Schmiermittelkreislauf einer Brennkraftmaschine,
verbunden werden. Es ist aber auch möglich, den üblicherweise relativ großvolumig
bauenden, zusammenhängenden Vorratsraum in mehrere Teilräume zu unterteilen, die dann
im Sinne einer bauraumoptimierenden Bauweise an geeigneten Freiräumen im Rollenstößel
angeordnet werden können. Insbesondere bieten sich hierfür Bereiche seitlich des Rollenbolzens
und/oder seitlich der Rolle an. Kommunizierenden Gefäßen gleich sind die Teilräume
über Kanäle miteinander verbunden.
[0005] Die zumeist in Form einer federbelasteten Kugel ausgebildete Rückschlagventil-Vorrichtung
beansprucht weniger Bauhöhe, wenn mehrere Rückschlagventil-Vorrichtungen nebeneinander
angeordnet sind - dies bietet sich insbesondere bei einer Aufteilung des Vorratsraumes
in mehrere Teilräume an -, oder wenn die Rückschlagventil-Vorrichtung als Zungenventil
oder Flatterventil ausgebildet ist. Auch hier ist es im Sinne eines verringerten Bauaufwandes
möglich, mit Hilfe einer einzigen zungenventilartigen Rückschlagventil-Vorrichtung
den Durchfluß durch mehrere Kanäle zu steuern.
[0006] Weitere Möglichkeiten zur Verringerung des Bauraumes eines Rollenstößels mit hydraulischem
Ventilspiel-Ausgleich sind in den Ansprüchen 6 und 7 angegeben, sowie aus den im folgenden
erläuterten, bevorzugten Ausführungsbeispielen der Erfindung ersichtlich. Im einzelnen
zeigt
- Fig. 1
- einen erfindungsgemäßen Rollenstößel mit im Rollenbolzen vorgesehenen Hydraulik-Vorratsraum
im Schnitt,
- Fig. 2
- den Schnitt A-A aus Fig. 1,
- Fig. 3
- einen weiteren Schnitt des Stößels aus Fig. 1,
- Fig. 4
- einen Rollenstößel mit mehreren Vorrats-Teilräumen im Schnitt,
- Fig. 5
- den Schnitt B-B aus Fig. 4,
- Fig. 6
- einen Stößel ähnlich Fig. 1 mit einem Zungen-Rückschlagventil,
- Fig. 7
- den Schnitt A-A aus Fig. 6,
- Fig. 8
- eine Aufsicht auf das Zungen-Rückschlagventil des Stößels aus Fig. 6,
- Fig. 9
- eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Rollenstößels,
- Fig. 10
- den Schnitt A-A aus Fig. 9, sowie
- Fig. 11
- einen weiteren Schnitt des Stößels aus Fig. 9..
[0007] Die gezeigten Rollenstößel bestehen im wesentlichen aus einem Rollen-Kolben 1 sowie
einem Stößel-Kolben 2. Während am Stößel-Kolben 2 der Schaft eines Gaswechselventiles
einer Brennkraftmaschine direkt - oder über eine Stößelstange mit einem Kipphebel
indirekt - anliegt, trägt der Rollen-Kolben 1 über einen Rollenbolzen 3 eine Rolle
4, die mit einem Nocken zur Betätigung des Brennkraftmaschinen-Gaswechselventiles
zusammenwirkt.
[0008] Der Rollenbolzen 3 ist in eine Bohrung 5 im Rollen-Kolben 1 eingepaßt. Auf dem Rollenbolzen
3 ist die Rolle 4 unter Zwischenschaltung von Wälzkörpern 6 gelagert.
[0009] Der Rollen-Kolben 1 und der Stößel-Kolben 2 sind gemäß Pfeilrichtung 7 gegeneinander
verschiebbar und begrenzen gemeinsam einen hydraulischen Hochdruckraum 8. Ferner wirkt
zwischen den beiden Kolben eine Druckfeder 9.
[0010] Zur Versorgung des Hochdruckraumes 8 mit Hydraulikmedium ist im Rollenstößel ein
Hydraulik-Vorratsraum 10 vorgesehen. Dieser steht über zumindest einen Kanal 11 mit
dem Hochdruckraum 8 in Verbindung, wobei im Kanal 11 eine in Richtung des Vorratsraumes
10 sperrende Rückschlagventil-Vorrichtung 12 angeordnet ist. Da die Funktion des hydraulischen
Ventilspielausgleichs dem Fachmann geläufig ist, soll diese hier nicht weiter erläutert
werden. Zur Befüllung des Vorratsraumes 10 mit einem geeigneten Hydraulikmedium sind
ferner zwei Überströmkanäle 13 vorgesehen, die mit auf der Stößelaußenseite mündenden
Zufuhrkanälen 16 in Verbindung stehen.
[0011] Beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1, 2 liegt der Hydraulik-Vorratsraum 10 im
wesentlichen im Inneren des hohl ausgebildeten Rollenbolzens 3. Dazu sind die Stirnseiten
des Rollenbolzens 3 mit Deckplatten 14 verschlossen. Die Verbindung mit den beiden
das Hydraulikmedium zum Hochdruckraum 8 leitenden Kanälen 11 stellen Bohrungen 15
im Rollenbolzen 3 her. In gleicher Weise verbinden die Bohrungen 15 den Vorratsraum
10 mit zwei Überströmkanälen 13. Da beim gezeigten Ausführungsbeispiel zwei Kanäle
11 vorgesehen sind, finden sich selbstverständlich auch zwei Rückschlagventil-Vorrichtungen
12, die in üblicher Weise als federbelastete Kugeln ausgebildet sind.
[0012] Indem der Vorratsraum 10 im Inneren des Rollenbolzens 3 angeordnet ist, wird für
den Vorratsraum kein zusätzlicher Bauraum benötigt. Hierdurch ergibt sich ein äußerst
kompakt bauender Rollenstößel. Weiter gefördert wird die kompakte Bauweise durch Vorsehen
zweier Rückschlagventil-Vorrichtungen 12, da diese jeweils für sich kleiner und daher
niedriger bauend ausgebildet werden können. Schließlich kann aufgrund der außerhalb
des Hochdruckraumes und dabei konzentrisch zu diesem angeordneten Druckfeder 9 auch
der Hochdruckraum 8 in seinen Abmessungen optimiert bzw. minimiert werden.
[0013] Beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 4, 5 ist der Vorratsraum 10 in fünf Teilräume
unterteilt, von denen aufgrund der Schnittführung nur die Teilräume 10a, 10b, 10c
dargestellt sind. Jeder Teilraum kann über einen Kanal 11 mit dem Hochdruckraum 8
in Verbindung stehen. Ferner sind die einzelnen Teilräume über Kanäle 17 miteinander
sowie mit dem Überströmkanal 13 verbunden. Indem jeder einzelne Teilraum für sich
ein relativ geringes Volumen aufweist, können die Teilräume in zur Verfügung stehende
Freiräume verlegt werden, ohne dabei den gesamten Bauraum des Stößels wesentlich zu
vergrößern. Beim gezeigten Ausführungsbeispiel sind die Teilräume 10a, 10b im wesentlichen
seitlich des Rollenbolzens 3 sowie der Rolle 4 angeordnet, während der Teilraum 10c
durch den hohl ausgeführten Rollenbolzen 3 gebildet wird.
[0014] Das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 6 hat analog dem Stößel nach den Fig. 1, 2 den
Hydraulik-Vorratsraum 10 im wesentlichen im Inneren des Rollenbolzens 3, wobei selbstverständlich
auch die die Bohrungen 15 umgebenden Freiräume 10a, 10b die Funktion von Teil-Vorratsräumen
übernehmen. Zur weiteren Verringerung der Bauhöhe ist bei diesem Stößel die Rückschlagventil-Vorrichtung
12 als ein aus einer Scheibe herausgearbeitetes Zungenventil ausgebildet. Vorteilhafterweise
bilden dabei - wie die Aufsicht gemäß Fig. 8 zeigt - die beiden Zungenventile für
die beiden Kanäle 11 ein einziges Bauteil.
[0015] Die Figuren 9, 10, 11 zeigen eine weitere Variante. Hier sind Stößelkolben 2 und
Rollenkolben 1 in ihrem unteren Bereich konisch ausgebildet und der Kontur eines Ventilfedertellers
21 angepaßt, um weiter Bauhöhe einzusparen. Zu gleichem Zweck ist die Druckfeder 9
als Tellerfeder ausgebildet. Die neben dem Vorrats-Teilraum 10c (Innenraum des Rollenbolzens
3) vorgesehenen Vorrats-Teilräume 10a, 10b, sowie die dazu spiegelbildlichen weiteren
Teilräume sind an die Kontur bzw. den Umfang des Rollenkolbens 1 angepaßt.
[0016] Die Fig. 2, 5, 7, 10 zeigen darüber hinaus eine an der Außenseite eines der beiden
Kolben (Rollen-Kolben 1 oder Stößel-Kolben 2) vorgesehene, in Stößelbewegungsrichtung
(Pfeilrichtung 7) verlaufende Längsnut 18. Diese Längsnut bildet gemeinsam mit einem
Vorsprung 19, der als Einsteckteil in der Wandung 20 einer den Rollenstößel führenden
Bohrung ausgebildet ist, eine Stößel-Verdrehsicherung. Auch diese relativ einfache
Ausbildung einer Stößel-Verdrehsicherung erhöht die kompakte Bauweise eines erfindungsgemäßen
Rollenstößels. Die beschriebenen wesentlichen Merkmale gestatten es somit, einen Rollenstößel
mit hydraulischem Ventilspielausgleich äußerst niedrig und kompakt bauend zu gestalten.
Dabei können konstruktive Ausführungsformen durchaus von den gezeigten Ausführungsbeispielen
abweichen, ohne den Inhalt der Patentansprüche zu verlassen.
1. Rollenstößel mit hydraulischem Ventilspielausgleich, wobei ein über einen Rollenbolzen
(3) eine Rolle (4) tragender Rollen-Kolben (1) gemeinsam mit einem Stößel-Kolben (2)
einen hydraulischen Hochdruckraum (8) begrenzt, der über eine Rückschlagventil-Vorrichtung
(12) mit einem Hydraulik-Vorratsraum (10) in Verbindung steht,
dadurch gekennzeichnet, daß der Hydraulik-Vorratsraum (10) zumindest teilweise durch
den hohl ausgeführten Rollenbolzen (3) gebildet wird.
2. Rollenstößel mit hydraulischem Ventilspielausgleich, wobei ein über einen Rollenbolzen
(3) eine Rolle (4) tragender Rollen-Kolben (1) gemeinsam mit einem Stößel-Kolben (2)
einen hydraulischen Hochdruckraum (8) begrenzt, der über eine Rückschlagventil-Vorrichtung
(12) mit einem Hydraulik-Vorratsraum (10) in Verbindung steht,
dadurch gekennzeichnet, daß der Hydraulik-Vorratsraum (10) in mehrere durch einen
Kanal (17) miteinander verbundene Teilräume unterteilt ist, wobei ein Teilraum (10c)
durch den hohl ausgeführten Rollenbolzen (3) gebildet wird und weitere Teilräume (10a,
10b) im wesentlichen seitlich des Rollenbolzens (3) angeordnet sind.
3. Rollenstößel nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Hochdruckraum (8) mit dem Vorratsraum (10) oder den
Teilräumen (10a, 10b) über mehrere Rückschlagventil-Vorrichtungen (12) verbunden ist.
4. Rollenstößel nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß zwei Rückschlagventile (12) im wesentlichen unterhalb
des Rollenbolzens (3) beidseitig der Rolle (4) vorgesehen sind.
5. Rollenstößel nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Rückschlagventil-Vorrichtung (12) als ein einen oder
mehrere Kanäle (11) verschließendes Zungenventil ausgebildet ist.
6. Rollenstößel nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß eine zwischen dem Rollen-Kolben (1) und dem Stößel-Kolben
(2) wirkende Druckfeder (9) im wesentlichen konzentrisch außerhalb des Hochdruckraumes
(8) angeordnet ist.
7. Rollenstößel nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß auf der Außenseite des Rollen-Kolbens (1) oder des Stößel-Kolbens
(2) eine in Stößelbewegungsrichtung (7) verlaufende Längsnut (18) vorgesehen ist,
die gemeinsam mit einem Vorsprung (19) in einer den Stößel führenden Bohrung eine
Stößel-Verdrehsicherung bildet.
1. A roller tappet with hydraulic lash adjuster, a roller piston (1) bearing a roller
(4) on a pin (3) cooperating with a tappet piston (2) to bound a hydraulic high-pressure
chamber (8) connected by a non-return valve device (12) to a hydraulic storage chamber
(10), characterised in that the hydraulic storage chamber (10) is at least partly
formed by the roller pin (3), which is hollow.
2. A roller tappet with hydraulic lash adjuster, a roller piston (1) bearing a roller
(4) on a pin (3) cooperating with a tappet piston (2) to bound a hydraulic high-pressure
chamber (8) connected by a non-return valve device (12) to a hydraulic storage chamber
(10), characterised in that the hydraulic storage chamber (10) is divided into a number
of compartments connected by a duct (17), one compartment (10c) being formed by the
hollow roller pin (3) and other compartments (10a, 10b) being disposed substantially
at the side of the roller pin (3).
3. A roller tappet according to claim 1 or 2,
characterised in that the high-pressure chamber (8) is connected to the storage chamber
(10) or the storage compartments (10a, 10b) via a number of non-return valve devices
(12).
4. A roller tappet according to claim 3,
characterised in that two non-return valves (12) are disposed substantially underneath
the roller pin (3) on each side of the roller (4).
5. A roller pin according to any of claims 1 to 3, characterised in that the non-return
valve device (12) is a tongue valve which closes one or more ducts (11).
6. A roller tappet according to any of claims 1 to 5, characterised in that a pressure
spring (9) operating between the roller piston (1) and the tappet piston (2) is disposed
substantially concentrically outside the high-pressure chamber (8).
7. A roller tappet according to any of claims 1 to 6, characterised in that a longitudinal
groove (18) extending in the direction (7) of motion of the tappet is formed on the
outside of the roller tappet (1) or the tappet piston (2) and co-operates with a projection
(19) in a tappet-guiding bore to prevent the tappet from rotating.
1. Poussoir de soupape à galet avec compensation hydraulique de jeu de soupape, dans
lequel un piston à galet (1) portant un galet (4) au moyen d'un goujon à galet (3)
délimite en même temps qu'un piston-poussoir (2), une chambre hydraulique haute pression
(8), qui est en liaison au moyen d'un dispositif à clapet de non retour (12) avec
une chambre réservoir d'agent hydraulique (10), poussoir de soupape à galet, caractérisé
en ce que la chambre réservoir d'agent hydraulique (10) est constituée au moins partiellement
par le goujon à galet (3) réalisé de façon creuse.
2. Poussoir de soupape à galet avec compensation hydraulique de jeu de soupape, dans
lequel un piston à galet (1) portant un galet (4) au moyen d'un goujon à galet (3)
délimite en même temps qu'un piston-poussoir (2) une chambre hydraulique haute pression
(8), qui est en liaison au moyen d'un dispositif à clapet de non retour (12) avec
une chambre réservoir d'agent hydraulique (10), poussoir de soupape à galet, caractérisé
en ce que la chambre réservoir d'agent hydraulique (10) est subdivisée en plusieurs
chambres partielles reliées les unes avec les autres par un canal (17), une chambre
partielle (10c) étant formée par le goujon à galet (3) réalisé de façon creuse et
d'autres chambres partielles (10a, 10b) étant disposées essentiellement sur le côté
du goujon à galet (3).
3. Poussoir de soupape à galet selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la
chambre haute pression (8) est reliée avec la chambre réservoir (10) ou les chambres
partielles (10a, 10b) par plusieurs dispositifs à clapet de non retour (12).
4. Poussoir de soupape à galet selon la revendication 3, caractérisé en ce que deux clapets
de non retour (12) sont prévus essentiellement en dessous du goujon à galet (3) des
deux côtés du galet (4).
5. Poussoir de soupape à galet selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce
que le dispositif à clapet de non retour (12) est constitué comme une soupape à languette
fermant un ou plusieurs canaux (11).
6. Poussoir de soupape à galet selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce
qu'un ressort (9) agissant entre le piston à galet (1) et le piston-poussoir (2) est
disposé de façon sensiblement concentrique en-dehors de la chambre haute pression
(8).
7. Poussoir de soupape à galet selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce
que sur le côté extérieur du piston à galet (1) ou du piston-poussoir (2) est prévue
une rainure longitudinale (18) s'étendant dans le sens du mouvement du poussoir (7),
rainure, qui en même temps qu'une saillie (19) forme un dispositif de sécurité contre
toute rotation du poussoir de soupape dans un alésage guidant le poussoir.