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(11) |
EP 0 469 008 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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18.08.1993 Patentblatt 1993/33 |
| (22) |
Anmeldetag: 19.04.1990 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: E02D 29/02 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9000/293 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9012/927 (01.11.1990 Gazette 1990/25) |
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
22.04.1989 DE 3913335
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.02.1992 Patentblatt 1992/06 |
| (73) |
Patentinhaber: HÖLZER, Rolf |
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D-74076 Heilbronn (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- HÖLZER, Rolf
D-74076 Heilbronn (DE)
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| (74) |
Vertreter: Utermann, Gerd, Dipl.-Ing. |
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Kilianstrasse 7
(Kilianspassage) 74072 Heilbronn 74072 Heilbronn (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
US-A- 4 512 685
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US-A- 4 671 706
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Mauer aus armierten Beton-Fertigteilen mit rückseitiger
Verankerung mit Hilfe von verrottungsfesten, als weich-flexible Haltebahnen ausgebildeten
Geotextilbahnen, die mit den Beton-Fertigteilen durch Umschlingung verbunden sind.
[0002] Solche Mauern werden benötigt, wenn man größere Erdreichflächen aufschütten muß und
aus Platzgrunden eine sehr steile Begrenzung benötigt, die den Schüttwinkeln des Erdmaterials
nicht mehr entspricht. Das ist vielfach der Fall bei Wohn- und Geschäftsgrundstücken,
bei denen Randbereiche von Grundstücken später angefüllt werden. Für solche Zwecke
werden in der Regel kleine Stützmauern aus Trogelementen aufgebaut. Eine Lösung nach
der DE-A1 35 30 049 zeigt in bestimmter Weise ausgebildet Trogelemente, die durch
eine um die Rückwand gelegte Geotextilbahn in dem hinter dem Hangstein verdichteten
Erdreich verankert ist. Diese bisher nur für kleine Höhen, kleine Kräfte und kleine
Bauwerke verwendete Lösung entspricht nicht den Bedürfnissen, wie sie z.B. beim Bau
von Verkehrswegen und hohen versteilten Böschungen erforderlich sind. Wenn man auf
einem vorhandenen, mit üblicher Böschung versehenen Fahrdamm ohne weiteren Landverbrauch
eine breitere Straße errichten will, so kann man durch Einbau von weich flexiblen
Haltebahnen, die als Geotextilbahnen bezeichnet werden, die Böschungen entsprechend
steiler ausbilden. Die zwischen den einzelnen Lagen der Geotextilbahnen vorhandenen
Erdschichten müssen gegen Abrutschen gesichert werden. Dazu ist bereits vorgeschlagen
worden (DE-A1 35 32 641) eine Geotestilbahn in ihrem vorderen Endbereich umzulegen
und dadurch Schüttmaterial-Zellen zu bilden. Mit diesen Schüttmaterial-Zellen können
auch Vorbauten der verschiedensten Art mit Betonfertigteilen verbunden werden. Solche
Lösungen sind für den großräumigen Einsatz im Verkenrswegebau aus vielerlei Gründen
bisher nicht eingesetzt worden, weil diese auch bei der Verarbeitung beträchtliche
Aufwendungen erfordern, zumal die Schüttgut-Zellen nur in sehr sorgfältiger manueller
Kleinarbeit hergestellt werden können. Dazu kommt, daß bei Verwendung von Erdmaterial
für die Ausbildung der mit Geotextilbahnen umschlungenen außenliegenden Wülste einer
Polsterwand bzw. beim Einsatz dieser Konstruktion zur Verbindung mit vorgeblendeten
Betonfertigteilen während des Einbaues und vor allem auch langfristig durch Nachverdichten
bzw. Nachsetzungen größere Bewegungen in horizontaler und vertikaler Richtung zu erwarten
sind, die sich nachteilig auf die Fahrwege - Schiene oder Straße - auswirken. Lösungen
mit nicht formstabilen Bauelementen werden den heutigen Bedürfnissen im Verkehrswegebau
nicht gerecht, vor allem bei Verbreiterung vorhandener Fahrdämme, bei denen sich der
vorhandene Böschungsfuß nicht ändern darf und auch die Bepflanzung der Böschungsfläche
vor dem versteilten Böschungsbereich erhalten werden soll.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Konstruktion für Stützbauwerke vorzuschlagen,
die den Bedürfnissen beim Bau von Verkehrswegen auch bei großen Höhen und großen Belastungen
aus Erddruck und Verkehrslasten gerecht wird, wobei vor allem eine gute Verdichtung
des Schüttmaterials ermöglicht werden soll, um spätere Setzungen weitgehendst auszuschließen.
[0004] Erfingungsgemäß sind die folgenden Merkmale vorgesehen:
- die die Frontseite bildenden Betonfertigteile sind als einstückige, nach hinten und
oben wenigstens teilweise, offene Trogelemente ausgebildet;
- die Seitenwände der Trogelemente haben innen nach oben offene Einhangenuten;
- je Trogelement ist wenigstens ein horizontal, parallel zur Vorderwand liegender, mit
seinen Enden in die Einhängenuten eingreifender, als armierter Betonbalken ausgebildeter
Umschlingungsbalken vorgesehen;
- nur die Umschlingungsbalken werden von den Geotextilbahnen umschlungen;
- die Öffnungen von Oberseite und Rückseite der Trogelemente erstrecken sich mindestens
im Einführbereich des Umschlingungsbalkens und im Ausführbereich der Geotextilbahn
.
[0005] Durch die Aufteilung der wesentlichen Mauerbestandteile in zwei getrennte, leicht
zusammenfügbare Betonfertigteile und das Umschlingen eines zunächst losen Betonbalkens
mit der jeweiligen Geotextilbahn ergeben sich gegenüber ringförmigen Elementen große
Vorteile. Die großflächigen, in weiten Bereichen offenen Trogelemente lassen sich
gut ein- und ausschalen und betonieren und haben auch in größeren Längen von mehr
als 2,50 m eine große Stabilität, um problemlos transportiert, leicht versetzt, ausgerichtet
und mit den mit eingehängten, vorzugsweise mit den Geotextilbahnen, versehenen Umschlingungsbalken
formstabil verbunden zu werden. Der Umschlingungsbalken kann man die für das Einhängen
und Einbetten der Geotextilbahnen geeigneten Formen nach den jeweiligen Bedürfnissen
geben. Beim Versetzen kann man bis unter den Balken die jeweils unten liegende Aufschüttung
einbringen und einwandfrei verdichten, ohne daß sich die Trogelemente und Umschlingungsbalken
verschieben, um dann die Geotextilbahn einwandfrei einbringen, ausbreiten und spannen
zu können und dann die weiteren Lagen der Erdschüttung ohne Beschädigung der Geotextilbahnen
aufbringen, einbauen und verdichten zu können, wobei der Umschlingungsbalken und ggf.
weitere Bauteile wiederum als Anschlag für die Begrenzung der nächsten Erdschicht
dienen.
Die Geotextilbahnen können geradling herausgeführt werden, ohne daß sie an scharfen
Kanten umgelenkt werden müssen. Dadurch können Beschädigungsgefahren beträchtlich
verringert werden und die Auflagerflächen der Geotextilbahnen können vorher einwandfrei
verdichtet werden, um spätere Setzungen weitestgehend auszuschließen.
[0006] Die Öffnungen in Rückseite und Oberseite gestatten das einwandfreie Einführen der
Umschlingungsbalken und der Geotextilbahnen, die bereits vom Betonwerk auf den Zugbalken
aufgezogen werden können.
[0007] Bereiche mit einem Trogelement und Umschlingungsbalken wechseln zweckmäßigerweise
mit neben liegenden Bereichen ohne diese Ausbildung, in die jedoch nach einer vorteihaften
Weiterbildung der Erfindung rückseitige Erdbalken eingelegt werden könnenn, so daß
man für den Einbau des Schüttmaterials große Höhen ohne Unterbrechung durch eingelegte
Geotextilbahnen zur Verfügung hat. Dabei kann der vordere Bereich des Troges mit humushaltigem
Oberdodenmaterial verfüllt werden, das lose geschüttet wird und optimale Bedingungen
für die spätere dauerhafte Begrünung bietet. Durch das Einlegen getrennter Balken
kann man die Balken an günstige Stellen im Trog positionieren, ohne daß dadurch Schwierigkeiten
bei der Herstellung entstehen und so kann man für die an sich großräumigen Verhältnisse
relativ leichte Trogelemente schaffen, die trotzdem allen Stabilitätsbedürfnissen
gerecht werden.
[0008] Vorderwand und Seitenwände sowie Bodenwand können den Stabilitätsbedürfnissen und
der Unterbringung des jeweils gewünschten Bodenmaterials entsprechend mit unterschiedlichen
Neigungen und Längen nach den Unteransprüchen gestaltet werden.
[0009] Wenn man den Umschlingungsbalken im Querschnitt etwa dreieckförmig mit gerundeten
Kanten ausbildet, so kann man an der Geotextilbahn vorn eine Saumlasche ausbilden
und erhält trotzdem knickfreie Abführung der Geotextilbahn in einer Ebene, die der
Verarbeitung und den Festigkeitsverhältnissen des gesamten Tragwerkes besonders gut
gerecht wird, weil man nicht in einem der Höhe des Balkens entsprechenden Abstand
zu einer unten liegenden Geotextilbahn den oberen Umschlingungsteil in dem Schüttmaterial
zu sichern braucht. Man vermeidet dadurch kleine Schütthöhen und die Verwendung von
nur kleinkörnigem, eng abgestuftem Erdmaterial, wie dies bei mit geringem Abstand
verlegten Geotextilbahnen erforderlich ist. Dabei ist es besonders vorteilhaft, wenn
man den Querschnitt der Umschlingungsbalken als rechtwinkliges Dreieck mit etwa auf
Höhe der Innenfläche der Bodenwand des Trogelementes liegender langer Kathete ausbildet,
weil dann die zu verdichtenden Schüttmaterialschichten sich an den Bodenwänden der
Trogelemente abstützen und direkt darüber weitestgehend eben die Geotextilbahnen ausgebreitet
werden können.
[0010] Wenn man gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung, vorzugsweise
in Aussparungen der hinteren oberen Ecken Seitenwände der Trogelemente sich durch
die Zwischenbereiche unmittelbar unter den Bodenwänden der darüber zu setzenden Trogelemente
Erdbalken einlegt, so schafft man eine hohe hintere Begrenzung, an der sich das zu
verdichtende Schüttmaterial so abstützt, daß ein günstiger Verlauf der Böschung bis
zur vorderen Oberkante des nächst niederen Umschlingungsbalkens eintritt.
[0011] Weitere Einzelheiten, Vorteile, Merkmale und Gesichtspunkte der Erfindung sind auch
in den weiteren Ansprüchen und dem nachfolgenden, anhand der Zeichnungen abgehandelten
Beschreibungsteil behandelt.
[0012] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen erläutert.
[0013] Es zeigen:
- Fig. 1
- Eine teilweise schematisierte Schrägansicht von Teilbereichen einer aus Betonfertigteilen
gebildeten, mit Geotextilbahnen rückverankerte Mauer, wobei das Erdmaterial nicht
dargestellt ist, im unteren Bereich zwei Felder vollständig und die beiden angrenzenden
Felder teilweise dargestellt sind, der Bereich zu höher liegenden Betonfertigteilen
der Übersichtlichkeit halber weggelassen ist und im oberen Teil die Betonfertigteile
für ein oberes Ende der Mauer dargestellt sind.
- Fig. 2
- einen Vertikalschnitt durch die Mauer längs der Linie 2-2 in den Fig. 3 und 4
- Fig. 3
- die Vorderansicht eines Teilbereiches einer Mauer
und
- Fig. 4
- die Draufsicht auf den Teilbereich der Mauer nach Fig. 3.
[0014] Der Aufbau der Mauer ist insbesondere aus den Fig. 1 und 2 ersichtlich, wobei hier
nur die Stütz- und Tragteile ohne das Erdreich, die verdichteten Schüttmaterialien
und die Pflanzmaterialien dargestellt sind.
[0015] Eine derartige Mauer 10 wird auf in üblicher Weise am Grund gefertigten Fundamenten
11 aufgestellt und schichtweise mit dem Erdmaterial gefüllt. Dabei werden Trogelemente
12, Umschlingungsbalken 14, Geotextilbahnen 15, Erdbalken 16 und Abschlußbalken 17
verwendet.
[0016] Die Trogelemente 12 haben eine Bodenwand 20, eine vorn oben nach außen geneigte Vorderwand
21, eine linke Seitenwand 22.1 und eine rechte Seitenwand 22.2. Sie haben eine Länge
23. Die Fundamente 11 brauchen nur in etwa mit einer Länge entsprechend der Länge
23 der einzelnen Trogelemente 12 und einer ausreichenden Tiefe in den Grund eingebracht
zu werden, weil die Zwischenbereiche 24 - wie aus Fig. 1 besonders gut ersichtlich
- mit Erdmaterial gefüllt werden und dort der Kontakt des Erdmaterials zum gewachsenen
Boden auch vorn unmittelbar verbleibt.
[0017] Die Bodenwand 20 hat eine Tiefe 25, die einige dem, beispielsweise ca. 0,8 m beträgt,
wenn die Länge 23 etwa 3 m beträgt. Die Höhe 26 der Seitenwände, gerechnet von der
Grund- und Auflagefläche 27 des Trogelementes 12, beträgt vorteilhafterweise ca. 0,60
m.
[0018] Die Trogelemente sind als einstückige Betonfertigteile mit Stahlarmierung hergestellt
und sind in der ersichtlichen Weise geformt, um sie leicht in gut handhabbaren Formen
gießen und entformen zu können. Zwischen Bodenwand 20 und Vorderwand 12 ist ein Winkel
28 gebildet, der etwa 100° beträgt, was für die Unterbringung von ausreichend Pflanzerde
und eine günstige Bepflanzung sowie eine zweckmäßige Neigung des Pflanzbodens und
ein günstiges Frontbild sinnvoll ist. Die Seitenwände 22.1 und 22.2 sind einstückig
mit der Vorderwand 21 und der Bodenwand 20 verbunden, so daß sich ein stabiler, auch
verwindungssteifer Trog ergibt. Die Seitenwände haben eine Dicke 31, die sich im vorderen
und mittleren Bereich aus den auftretenden Belastungen und im hinteren Bereich aus
der Größe der erforderlichen Abwinklungen zwischen den einzelnen Bestandteilen der
Mauer 10 ergibt, wenn die einzelnen Trogelemente 12 gemäß den Krümmungsverlauf des
Verkehrsweges polygonal aufgestellt werden.
[0019] Die Seitenwände 22.1 und 22.2 haben - wie ersichtlich - im Innern jeweils eine nach
oben offene Einhängenut 30.1 und 30.2. Diese liegen - wie insbesondere aus Fig. 2
ersichtlich - etwa in der Mitte der Bodenwand 20 und haben eine Breite 32, die der
Dicke des Einhängezapfens 33 des Umschlingungsbalkens 14 entspricht. Sie sind rechtwinklig
zur Bodenwand 20 und zu den Innenflächen 34 der Seitenwand 22.1 bzw. 22.2 in diese
eingelassen, wobei die Tiefe 35 so bemessen ist, daß die Anlageflächenbereiche an
denen sich die Kräfte zwischen Umschlingungsbalken 14 und Trogwänden gegenseitig abstützen
bei allen auftretenden Belastungen nicht ausbrechen. Die Seitenwande 22.1 und 22.2
sind in ihrem vorderen Bereich von der oberen Auflagefläche 36 zur Oberkante 37 der
Vorderwand 12 jeweils mit einer Abschrägung 38 versehen, die etwa dem Verlauf der
Oberfläche des Pflanzbodens entspricht. Die Seitenwände 22.1 und 22.2 sind im Bereich
ihrer hinteren oberen Ecke 39 jeweils mit einer Einlegeausnehmung 40 versehen, die
eine Auflagefläche 41 von der Breite 42 und eine vordere Stützfläche 43 von der Höhe
44 aufweist und die im Ausführungsbeispiel rechtwinklig mit horizontaler Auflagefläche
41 und vertikaler Stützfläche 43 gestaltet ist. In diese Einlegeausnehmungen 40 werden
die Erdbalken 16, wie aus den Figuren ersichtlich, lose eingelegt.
[0020] Der Umschlingungsbalken 14 hat eine Gesamtlänge 46, die dem Innenabstand der Nutgrundwände
49 der Einhängenuten 30.1 und 30.2 entspricht. Er hat über den Teil der zwischen den
Innenflächen 34 der Seitenwände 22.1 und 22.2 liegt im Querschnitt ein Profil 50 von
der Form eines etwa rechtwinkligen Dreiecks, wobei die lange Kathete 52 etwa horizontal,
die kurze Kathete 53 vertikal und die Hypotenuse 54 schräg liegen. Die Ecken des Dreiecks
bzw. die Kanten des Umschlingungsbalken 14 sind mit Radien 55 abgerundet. Dabei ist
die Gesstaltung so getroffen, daß infolge der Ausbildung der Einhängenuten 30.1 und
30.2 mit einem Nutgrund 56 in geringem Abstand von der Innenfläche 57 der Bodenwand
20 der Umschlingungsbalken 14 im geringen Abstand von einigen mm über der Innenfläche
57 liegt. An seinen beiden Enden hat er die Einhängezapfen 33, deren Breite der Breite
32 der Einhängenuten 30.1 und 30.2 mit entsprechendem Einhängespiel entspricht, so
daß die hinteren vertikalen Anlageflächen 60 gut an den Nutwänden 61 anliegen und
die Haltekräfte übertragen können.
[0021] Wie aus den Zeichnungen ersichtlich, sind die Umschlingungsbalken 14 von den Geotextilbahnen
15 umschlungen. Dabei werden zweckmäßigerweise je Umschlingungsbalken 14 zwei Geotextilbahn-Streifen
15.1 verwendet. Diese sind mit vorderen Saumlaschen 65 für den Umschlingungsbalken
14 ausgestattet. Dabei kann die Saumlasche 65 durch eine Naht 67 oder durch Doppeltlegen
gebildet sein.
[0022] Der Erdbalken 16 ist als rechteckprismatisch Stahlbetonbalken mit etwa den Querschnitts-Abmessungen
der Einlegeausnehmung 40 gebildet, wie es die Zeichnungen zeigen. Der Abschlußbalken
17 paßt in die gleichen Einlegeausnehmungen 40, hat jedoch als Bodenwand einen kleinen
Horizontalschenkel 68 und einen vorderen Erdstützschenkel 69.
[0023] Der Einbau der Betonfertigteile und der Aufbau der Mauer gehen folgendermaßen vor
sich.
[0024] Wenn die Fundamente 11 mit entsprechender Größe, entsprechendem Abstand und entsprechendem
Verlauf im Gelände gegossen und erhärtet sind, werden auf diese die untersten Trogelemente
12.1 ohne Verzahnung aufgelegt. Die Trogelemente 12 enthalten schon von der Herstellung
her die eingelegten Umschlingungsbalken 14. Die Umschlingungsbalken 14 sind zweckmäßig
schon mit den Geotextilbahnen 15 versehen. Diese können - wie aus Fig. 1 ober ersichtlich
- in Form von zwei einzelnen nebeneinander liegenden Geotextilbahn-Streifen 15.1 gebildet
sein. Sie sind um den jeweiligen Umschlingungsbalken 14 herumgeführt und entweder
in der Naht 67 vernäht oder lose herumgelegt und liegen zweckmäßigerweise im Trogelement
12. Wenn einige unterste Trogelemente 12.1 nebeneinander mit dem Abstand der Zwischenbereiche
24 so verlegt sind, daß über dem Zwischenbereich 24 jeweils ein weiteres Trogelement
12.2 auf die Auflageflächen 36 der Seitenwände 22.1 und 22.2 im Abstand voneinander
liegender Trogelemente 12 aufgesetzt werden kann, wird die erste Lage des zu verdichtenden
Schüttmaterials bis auf die Höhe der Innenflächen 57 der Bodenwände 20 aufgefüllt
und verdichtet. Daraufhin werden die Geotextilbahnen 15, welche eine für die Verankerung
ausreichende Länge bestizen, auf dieser ersten verdichteten Schüttgut-Schicht ausgelegt
und entsprechend gegen Verschiebung, beispielsweise mit Nägeln gesichert. Dabei kann
auch der oben liegende Teil 15.2 der Geotextilbahn sofort glatt mit ausgelegt werden,
weil der Umschlingungsbalken 14 ein mit runden Kanten ausgestattetes hinten unten
eine Ecke aufweisendes Dreiecksprofil aufweist. Nun werden die Erdbalken 16 von Seitenwand
22.2 zu Seitenwand 22.1 benachbarter Trogelemente 12 in die Einlegeausnehmungen 40
eingelegt und die darüber zu setzenden Trogelemente 12.2 werden, wie aus Fig. 1 ersichtlich,
aufgesetzt. Nun kann auf den Geotextilbahnen 15, 15.1 und 15.2 bis zur Höhe der Innenflächen
57 der Bodenwände 20 der weiter oben liegenden Trogelemente 12.2 das zu verdichtenden
Schüttmaterial ggf. in einer Schicht eingebracht und verdichtet werden. Dabei können
auch Schüttmaterialien mit groberen Bestandteilen verwendet werden und es brauchen
nur im Bereich der Geotextilbahnen Schüttmaterial-Anteile mit feinerer Körnung eingebracht
zu werden. Es wird entsprechend verdichtet, wobei sich das Schüttmaterial an den Umschlingungsbalken
14 der einen Felder und den nur wenig höher, dafür jedoch etwas nach hinten versetzt
liegenden Erdbalken 16 der anderen Felder und der Rückenflächen 62 der Bodenwände
20 der oberen Trogelement 12.2 beim Verdichten einwandfrei abstützen kann. Dabei stellt
sich ein Böschungswinkel automatisch ein, der durch die Verbindungslinie 70 zwischen
der vorderen Oberkante des unten liegenden Umschlingungsbalkens 14 und der hinteren
Unterkante des darüber liegenden Erdbalkens 16 ausbildet und dem natürlichen Böschungs-Winkel
der üblicherweise verwendeten, verdichteten Schüttgüter entspricht, ohne daß nach
vorn in den Pflanzbereich 71 von verdichteten Erdstoffen wesentliche Bestandteile
austreten. Wenn die entsprechende Horizontalschicht ausreichend verdichtet ist, können
die Geotextilbahnen 15 der nächsten Etage ohne Schwierigkeiten in der vorbeschriebenen
Weise ausgebreitet, gesichert und abgedeckt werden. So kann schnell ohne Einfädelarbeiten
der Geotextilbahnen durch irgendwelche Schlitze in Rückwänden von Bauteilen oder Umschlingungen
um feste Teilwände von Trögen und ohne Einbringen von Schüttmaterial in Aufnahmeräume
von Geotextilbahnen der Aufbau der Mauer 10 erfolgen. Die Mauer 10 ist durch die Geotextilbahnen
15 gegen Ausweichen nach vorn einwandfrei gesichert ist, wobei gerinfügige Verschiebungen
der Auflager-Bereiche möglich sind. Ebenso beeinträchtigen geringfügige Setzungen
der Fundamente in keinem Falle die Standsicherheit der Mauerkonstruktion.Die Mauer
10 kann gemäß sinnvoll gelegten Polygonalzügen den üblichen Kurven folgen, da sie
aus vielen einzelnen Betonfertigteilen aufgebaut ist, obwohl diese relativ groß dimensioniert
werden können, wobei die hintere Verbreiterung der Seitenwände bei allen vorkommenden
Abwinklungen eine ausreichende Abstützung der höher liegenden Tröge gewährleistet.Die
Bauteile können mit den für einen sinnvollen Transport größtmöglichen Abmessungen
gut gefertigt und problemlos eingebaut werden. Die Bauteile sind einfach in der Herstellung,
gut zu transportieren und zu versetzen und gewährleisten einen dauerhaften Aufbau
von steilen Mauern und damit steilen Hangsicherungen.
[0025] Zusammengefaßt kann die Erfindung auch wie folgt beschrieben werden :
[0026] Die Mauer (10) für steile Böschungen besteht aus Trogelementen (12), deren Seitenwände
(22.1, 22.2) senkrechte Einhängenuten (30.1, 30.2) aufweisen, in die die Einhängezapfen
(33) von getrennt gefertigten Umschlingungsbalken (14) eingesteckt sind. Um die Umschlingugnsbalken
(14) werden Geotextilbahnen (15) gelegt, die nach hinten ins Erdreich etwa horizontal
herausgeführt sind. Auf die Seitenwänden (22.1, 22.2) von im Abstand von Zwischenbereichen
(24) gesetzte Trogelemente (12.1) werden jeweils weitere Trogelemente (12.2) aufgesetzt.
Unter diesen können hinten Erdbalken (16) eingelegt sein. Obere Abschlußbalken (17)
können Erdstützschenkel (69) aufweisen.
Bezugszeichenliste:
[0027]

1. Mauer aus armierten Beton-Fertigteilen mit rückseitiger Verankerung mit Hilfe von
verrottungsfesten, als weich-flexible Haltebahnen ausgebildeten Geotextilbahnen (15),
die mit den Beton-Fertigteilen durch Umschlingung verbunden sind,
gekennzeichnet durch
folgende Merkmale:
- die die Frontseite bildenden Betonfertigteile sind als einstückige, nach hinten
und oben wenigstens teilweise, offene Trogelemente (12) ausgebildet;
- die Seitenwände (22.1, 22.2) der Trogelemente (12) haben innen nach oben offene
Einhängenuten (30.1, 30.2);
- je Trogelement (12) ist wenigstens ein horizontal, parallel zur Vorderwand (21)
liegender, mit seinen Enden (33) in die Einhängenuten (30.1, 30.2) eingreifender,
als armierter Betonbalken ausgebildeter Umschlingungsbalken (14) vorgesehen;
- nur die Umschlingungsbalken (14) werden von den Geotextilbahnen (15) umschlungen;
- die Öffnungen von Oberseite und Rückseite der Trogelemente (12) erstrecken sich
mindestens im Einführbereich des Umschlingungsbalkens (14) und im Ausführbereich der
Geotextilbahn (15).
2. Mauer nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Umschlingungsbalken (14) im Querschnitt ein dreieckförmiges Profil (50) mit
gerundeten Kanten (55) aufweist.
3. Mauer nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Querschnitt (50) ein etwa rechtwinkliges Dreieck mit unten etwa horizontal
liegender Kathete (52) ist und der Umschlingungsbalken (14) nur um das für die Geotextilbahn
(15) erforderliche Spiel (56/57) oberhalb der Innenfläche (57) der Bodenwand (20)
des Trogelementes (12) liegt.
4. Mauer nach wenigstens einem der übrigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Umschlingungsbalken (14) an seinen Enden Einhängezapfen (33) mit hintern vertikalen
Anlageflächen (60) aufweist.
5. Mauer nach wenigstens einem der übrigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen den Seitenwänden (22.1, 22.2) beabstandeter Trogelemente (12) getrennt
gefertigte Erdbalken (16) eingelegt sind.
6. Mauer nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Erdbalken (16) rechteckprismatisch ausgebildet sind und die Seitenwände (22.1,
22.2) der Trogelemente (12) in den hinteren oberen Ecken (39) Einlegeausnehmungen
(40) aufweisen, deren Größe etwa dem Querschnitt der Erdbalken (16) entspricht.
7. Mauer nach wenigstens einem der übrigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Trogelemente (12) ebene Bodenwände (20) und im wesentlichen vertikal stehende
angeformte Seitenwände (22.1, 22.2) sowie vorn oben nach außen geneigte Vorderwände
(21) aufweisen.
8. Mauer nach wenigstens einem der übrigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Seitenwände (22.1, 22.2) der Trogelemente (12) hinten breiter als vorn ausgebildet
sind.
9. Mauer nach wenigstens einem der übrigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Bodenwände (20) der Trogelemente (12) sich wenigstens über einen Teil der
Tiefe (25) der Seitenwände (22.1, 22.2) erstrecken.
10. Mauer nach wenigstens einem der übrigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Bodenwände (20) sich über die gesamte Tiefe (25) der Seitenwände (22.1, 22.2)
erstrecken.
11. Mauer nach wenigstens einem der übrigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Geotextilbahn (15) eine den Umschlingungsbalken (14) umschlingende vorkonfektionierte
Saumlasche (65) aufweist.
12. Mauer nach wenigstens einem der übrigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die obersten Erdbalken als Abschlußbalken (17) derart ausgebildet sind, daß sie
jeweils einen sich über die Seitenwände (22.1, 22.2) der Trogelemente (12) legenden
kurzen Bodenwandteil als Horizontalschenkel (68) und einen vorn oben nach außen geneigten
aufragenden Erdstützschenkel (69) aufweisen.
1. A wall comprising pre-assembled units made of reinforced concrete with rear anchorage
by means of rot-proof mineral fabric webs (15), formed as soft flexible retaining
webs, connected to the pre-assembled concrete units by wrapping around the same,
characterised by the following features:
- the pre-assembled concrete units forming the front surface are formed as single-part
troughed components (12) at least partially open to the rear and above;
- the side walls (22.1, 22.2) of the troughed components (12) have engagement grooves
(30.1, 30.2) open upwards on the interior;
- each troughed component (12) is provided with at least one wrapping beam (14), positioned
horizontally and parallel to the front wall (21), and engaging with its ends (33)
in the engagement grooves (30.1, 30.2) and formed as a reinforced concrete beam;
- only the wrapping beams (14) are wrapped in the mineral fabric webs (15);
- the openings on the upper surface and the rear surface of the troughed components
(12) extend at least into the region of insertion of the wrapping beam (14) and the
region of delivery of the mineral fabric web (15).
2. A wall in accordance with claim 1, characterised in that the wrapping beam (14), in cross-section, is of a triangular profile (50) with rounded
edges (55).
3. A wall in accordance with claim 2, characterised in that the cross-section (50) is an approximately right-angled triangle with a cathetus
(52) at the bottom extending approximately horizontally, and the wrapping beam (14)
is situated above the interior surface (57) of the base wall (20) of the troughed
component (12), only by the clearance (56/57) required for the mineral fabric web
(15).
4. A wall in accordance with at least one of the other claims, characterised in that the wrapping beam (14) has engagement pins (33) at its ends, with rear vertical bearing
surfaces (60).
5. A wall in accordance with at least one of the other claims, characterised in that separately manufactured ground beams (16) are inserted between the side walls (22.1,
22.2) of spaced troughed components (12).
6. A wall in accordance with one of the preceding claims, characterised in that the ground beams (16) are formed as rectangular prisms and the side walls (22.1,
22.2) of the troughed components (12) have insertion recesses (40) in the rear upper
corners (39), the size of the recesses corresponding approximately to the cross-section
of the ground beams (16).
7. A wall in accordance with at least one of the other claims, characterised in that the troughed components (12) have level base walls (20) and substantially vertically
standing integrally moulded side walls (22.1, 22.2) and also front walls (21) angled
upwards at the front towards the exterior.
8. A wall in accordance with at least one of the other claims, characterised in that the side walls (22.1, 22.2) of the troughed components (12) are formed so as to be
broader at the rear than at the front.
9. A wall in accordance with at least one of the other claims, characterised in that the base walls (20) of the troughed components (12) extend at least over a part of
the depth (25) of the side walls (22.1, 22.2).
10. A wall in accordance with at least one of the other claims, characterised in that the base walls (20) extend over the entire depth (25) of the side walls (22.1, 22.2).
11. A wall in accordance with at least one of the other claims, characterised in that the mineral fabric web (15) has a pre-manufactured edge strap (65) surrounding the
wrapping beam (14).
12. A wall in accordance with at least one of the other claims, characterised in that the uppermost ground beams are formed as closing beams (17) in such a manner that
they each have a short base wall part, as a horizontal arm (68), positioned above
the side walls (22.1, 22.2 ) of the troughed components (12), and an earth support
flange (69) projecting at an angle upwards at the front towards the exterior.
1. Mur en éléments préfabriqués en béton armé à ancrage du côté arrière à l'aide de bandes
de géotextile (15) imputrescibles, sous forme de bandes de maintien souples et flexibles
qui sont reliées aux éléments préfabriqués en béton par enlacement, caractérisé par
les caractéristiques suivantes:
- les éléments préfabriqués en béton qui constituent le côté frontal sont sous forme
d'éléments en forme d'auge (12) d'une pièce, ouverts au moins partiellement vers l'arrière
et vers le haut ;
- les parois latérales (22.1, 22.2) des éléments en forme d'auge (12) comportent à
l'intérieur des rainures d'accrochage (30.1, 30.2) ouvertes vers le haut ;
- pour chaque élément en forme d'auge (12) il est prévu au moins une barre d'enlacement
(14) sous forme d'une barre en béton armé disposée horizontalement, parallèlement
à la paroi antérieure (21) et dont les extrémités (33) pénètrent dans les rainures
d'accrochage (30.1, 30.2) ;
- seules les barres d'enlacement (14) sont enlacées par les bandes de géotextile (15)
;
- les ouvertures du côté supérieur et du côté dorsal des éléments en forme d'auge
(12) s'étendent au moins dans le domaine d'introduction de la barre d'enlacement (14)
et dans le domaine de sortie de la bande de géotextile (15).
2. Mur selon la revendication 1, caractérisé en ce que la barre d'enlacement (14) présente
en section droite un profil triangulaire (50) à bords arrondis (55).
3. Mur selon la revendication 2, caractérisé en ce que la section droite (50) est un
triangle sensiblement rectangle dont un côté (52) de l'angle droit est situé en bas
sensiblement horizontalement et la barre d'enlacement (14) est située au-dessus de
la surface interne (57) de la paroi de fond (20) de l'élément en forme d'auge (12)
à une distance qui correspond seulement au jeu (56/57) nécessaire pour la bande de
géotextile (15).
4. Mur selon au moins l'une des autres revendications, caractérisé en ce que la barre
d'enlacement (14) présente à ses extrémités des tenons d'accrochage (33) comportant
des surfaces d'appui (60) postérieures verticales.
5. Mur selon au moins l'une des autres revendications, caractérisé en ce que des barres
à terre (16) formées séparément sont insérées entre les parois latérales (22.1, 22.2)
des éléments en forme d'auge (12) écartés les uns des autres.
6. Mur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les barres à
terre (16) sont sous forme de prismes droits et les parois latérales (22.1, 22.2)
des éléments en forme d'auge (12) comportent dans les angles supérieurs arrières (39)
des évidements d'insertion (40) dont la taille correspond sensiblement à la section
droite des barres à terre (16).
7. Mur selon au moins l'une des autres revendications, caractérisé en ce que les éléments
en forme d'auge (12) comportent des parois de fond planes (20) et des parois latérales
(22.1, 22.2) venues de moulage et sensiblement verticales, et à l'avant des parois
antérieures (21) inclinées en haut vers l'extérieur.
8. Mur selon au moins l'une des autres revendications, caractérisé en ce que les parois
latérales (22.1, 22.2) des éléments en forme d'auge (12) sont plus larges à l'arrière
qu'à l'avant.
9. Mur selon au moins l'une des autres revendications, caractérisé en ce que les parois
de fond (20) des éléments en forme d'auge (12) s'étendent au moins sur une partie
de la profondeur (25) des parois latérales (22.1, 22.2).
10. Mur selon au moins l'une des autres revendications, caractérisé en ce que les parois
de fond (20) s'étendent sur toute la profondeur (25) des parois latérales (22.1, 22.2).
11. Mur selon au moins l'une des autres revendications, caractérisé en ce que la bande
de géotextile (15) comporte une attache ourlée (65) préconfectionnée qui enlace la
barre d'enlacement (14).
12. Mur selon au moins l'une des autres revendications, caractérisé en ce que les barres
à terre supérieures sont agencées sous forme de barres d'arrêt (17) de manière qu'elles
présentent chacune une courte partie de paroi de fond qui s'étend au-dessus des parois
latérales (22.1, 22.2) des éléments en forme d'auge (12) en formant une branche horizontale
(68) et une branche de soutien de terre (69) en saillie qui est inclinée vers l'extérieur
en haut à l'avant.