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(11) |
EP 0 469 100 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.11.1994 Patentblatt 1994/45 |
| (22) |
Anmeldetag: 21.01.1991 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9100/048 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9112/427 (22.08.1991 Gazette 1991/19) |
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| (54) |
VORRICHTUNG ZUR EINSPRITZUNG EINES BRENNSTOFF-LUFT-GEMISCHES
FUEL-AIR MIXTURE INJECTION DEVICE
DISPOSITIF D'INJECTION D'UN MELANGE D'AIR ET DE CARBURANT
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR GB IT |
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Priorität: |
16.02.1990 DE 4004897
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.02.1992 Patentblatt 1992/06 |
| (73) |
Patentinhaber: ROBERT BOSCH GMBH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- HANS, Waldemar
D-8600 Bamberg (DE)
- KIRSCHE, Ingo
D-8605 Hallstadt (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 357 498 DE-A- 3 704 330
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DE-A- 3 240 554 US-A- 4 519 370
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht aus von einer Vorrichtung zur Einspritzung eines Brennstoff-Luft-Gemisches
nach der Gattung des Hauptanspruchs. Es ist schon eine Vorrichtung zur Einspritzung
eines Brennstoff-Luft-Gemisches (DE-OS 32 40 554) bekannt, bei der es sich um ein
Einspritzventil mit einer Gasführungshülse handelt, dessen Spritzöffnung von einem
mit einem Gasringkanal in Verbindung stehenden Gasringspalt an der Gasführungshülse
in unmittelbarer Nähe umgeben ist. Die Anpassung des Gasringspaltes an die Bedürfnisse
der Brennkraftmaschine und an verschiedene Typen von Einspritzventilen ist nur mittels
Verschieben bzw. Verbiegen der Gasführungshülse mit großem Aufwand möglich, so daß
die Herstellung dieser bekannten Vorrichtung in einer Großserienfertigung große Kosten
verursacht, die durch die Optimierung des Gasringspaltes bedingt werden.
Vorteile der Erfindung
[0002] Die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Einspritzung eines Brennstoff-Luft-Gemisches
mit den kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruchs hat demgegenüber den Vorteil,
daß auf einfache Art und Weise und kostengünstig an einem Brennstoffeinspritzventil
eine Luftumfassung erzeugt werden kann, ohne eine während der Montage erforderliche
Einstellung des Gasringspaltes, da dieser durch die Wahl einer nach den jeweiligen
Bedürfnissen ausgebildeten Luftumfassungsbuchse durch diese festgelegt ist. Die Verwendung
verschiedener Luftumfassungsbuchsen ermöglicht eine Anpassung der Luftmenge an die
jeweiligen Bedürfnisse der Brennkraftmaschine, ohne daß eine weitere Einstellung erforderlich
ist.
[0003] Die genaue Einhaltung des definierten Luftspaltes ist ohne einen Einstellvorgang
nur durch das unmittelbare Abstützen der Luftumfassungsbuchse an dem Einspritzende
des Brennstoffeinspritzventils gewährleistet. Die geringe Höhe des Luftspaltes sorgt
dafür, daß die Ansaugluft annähernd auf Schallgeschwindigkeit beschleunigt und so
der aus den Brennstoffabspritzöffnungen abgespritzte Brennstoff fein zerstäubt wird.
[0004] Der einfache Aufbau der Luftumfassungsbuchse in Verbindung mit verschiedenen Brennstoffeinspritzventilen
führt zu einer kostengünstigen Herstellung.
[0005] Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen
und Verbesserungen der im Hauptanspruch angegebenen Vorrichtung möglich.
[0006] Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Gemischabspritzöffnung dem Einspritzende abgewandt
sich trichterförmig erweitert, so daß auch bei fehlerhafter Luftaufbereitung aus der
Brennstoffeinspritzöffnung austretender Brennstoff die Gemischabspritzöffnungswand
nicht benetzen kann.
[0007] Vorteilhaft ist es ebenfalls, wenn in dem Zylinderteil der Luftumfassungsbuchse zumindest
eine Luftzufuhröffnung ausgebildet ist, die eine radiale Luftzufuhr, beispielsweise
von einem in einem Saugrohr der Brennkraftmaschine ausgebildeten Luftkanal zu der
Ringfläche des Bodenteiles hin ermöglicht.
[0008] Die Ausbildung eines definierten Luftspaltes zwischen der Ringfläche und dem Einspritzende
erfordert eine genau einzuhaltende Lage zwischen dem Brennstoffeinspritzventil und
der Luftumfassungsbuchse. Aus diesem Grund ist es vorteilhaft, wenn die Anschlagflächen
durch einen äußeren unterbrochenen Ringsteg des Bodenteiles ausgebildet werden, der
aufgrund der zahlreichen, mit einem vorbestimmten Abstand über die Ringfläche hinausragenden
Anschlagflächen nicht nur eine exakte Anlage der Luftumfassungsbuchse an dem Brennstoffeinspritzventil,
sondern auch durch in dem unterbrochenen Ringsteg ausgebildete Ausnehmungen eine gesicherte
Luftzufuhr zur Ringfläche hin ermöglicht.
[0009] Um den zwischen der Ringfläche der Luftumfassungsbuchse und dem Einspritzende des
Brennstoffeinspritzventils ausgebildeten Luftspalt für verschiedene Zylinder einer
Brennkraftmaschine oder auch Brennkraftmaschinen auf einfache und kostengünstige Weise
verändern zu können ist es vorteilhaft, wenn zwischen dem Einspritzende und den Anschlagflächen
der Luftumfassungsbuchse zumindest ein Abstandshalter angeordnet ist.
[0010] Vorteilhaft ist es ebenfalls, wenn die Ringfläche durch einen inneren Ringsteg ausgebildet
ist, der einen vorbestimmten axialen Abstand zu dem Einspritzende aufweist und so
die einfache Ausbildung eines schmalen Luftspaltes ermöglicht.
[0011] Zur Vergleichmäßigung der Luftzufuhr zum Luftspalt und zur Vermeidung störender Turbulenzen
ist es bei der Ausbildung des erfindungsgemäßen Ringsteges vorteilhaft, wenn das Bodenteil
auf seiner Innenseite zwischen den Anschlagflächen und dem inneren Ringsteg in radialer
Richtung zur Ringfläche hin zumindest zum Teil schräg zum Einspritzende hin verlaufend
ausgebildet ist.
[0012] Die Ausbildung einer umlaufenden Luftzufuhrnut in einer Zylinderinnenwand des Zylinderteiles,
in die die wenigstens eine Luftzufuhröffnung mündet, hat den Vorteil einer verbesserten
Luftzufuhr von der Luftzufuhröffnung vorbei an dem unteren Ende des Brennstoffeinspritzventils
zu der Ringfläche.
[0013] Zwischen der Saugrohraufnahme einer Brennkraftmaschine, in der die erfindungsgemäße
Vorrichtung montiert ist, und dem Umfang der Luftumfassungsbuchse ist eine Abdichtung
der wenigstens einen Luftzufuhröffnung erforderlich. Zu diesem Zweck ist es vorteilhaft,
wenn am Umfang der Luftumfassungsbuchse beiderseits der Luftzufuhröffnung jeweils
eine Ringnut ausgebildet ist, die zur Aufnahme eines oberen Dichtringes bzw. eines
unteren Dichtringes dient.
Zeichnung
[0014] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung vereinfacht dargestellt
und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Figur 1 zeigt eine erste erfindungsgemäße
Ausführung der Vorrichtung, Figur 2 einen teilweisen Schnitt durch die Vorrichtung,
Figur 3 einen Schnitt entlang der Linie III-III in Figur 2 sowie Figur 4 einen vergrößert
dargestellten Ausschnitt eines zweiten Ausführungsbeispiels.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0015] Die in der Figur 1 beispielsweise dargestellte Vorrichtung zur Einspritzung eines
Brennstoff-Luft-Gemisches mit einem Brennstoffeinspritzventil 1 ist in einer Einspritzventilaufnahme
2 eines Saugrohrs 3 einer Brennkraftmaschine montiert. Eine Luftumfassungsbuchse 4
der Vorrichtung umfaßt konzentrisch zu einer Ventillängsachse 5 ein in der Figur 2
bezeichnetes Einspritzende 6 des Brennstoffeinspritzventils 1. Die Luftzufuhr der
beispielsweise durch einen Bypass vor einer Drosselklappe im Saugrohr 3 abgezweigten
Luft oder der durch ein Zusatzgebläse geförderten Luft zur Luftumfassungsbuchse 4
erfolgt durch zumindest einen im Saugrohr 3 ausgebildeten Luftkanal 7.
[0016] Das in der Figur 2 nur teilweise im Schnitt dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt
die topfförmig ausgebildete Luftumfassungsbuchse 4, die ein Zylinderteil 10, ein Bodenteil
11 sowie im Bodenteil eine konzentrisch zu der Ventillängsachse verlaufende, zylindrische
Mischöffnung 31 und eine sich stromabwärts trichterförmig erweiternde Gemischabspritzöffnung
14 mit einer Gemischabspritzöffnungswand 15 aufweist. Das Zylinderteil 10 umschließt
zumindest teilweise axial und das Bodenteil 11 zumindest teilweise radial das im Ausführungsbeispiel
zwei Brennstoffeinspritzöffnungen 8 aufweisende untere Einspritzende 6 des Brennstoffeinspritzventils
1, das in dem dargestellten Ausführungsbeispiel in einem Ventilgehäuse 17 eine mit
einer festen Ventilsitzfläche 18 zusammenwirkende Ventilnadel 19 hat. Die Brennstoffeinspritzöffnungen
8 sind daher in einer sogenannten Lochscheibe 20 ausgebildet, die als Teil des Einspritzendes
6 stromabwärts der Ventilsitzfläche 18 angeordnet ist.
[0017] In dem Bodenteil 11 ist auf seiner dem Einspritzende 6 des Brennstoffeinspritzventils
1 zugewandten Innenseite 21 ein bis zur Mischöffnung 31 reichender radialer, innerer
Ringsteg 23 ausgebildet, der dem Einspritzende 6 zugewandt eine ebene radiale Ringfläche
24 aufweist. Mit radialem Abstand zum inneren Ringsteg 23 nach außen ist auf der Innenseite
21 des Bodenteils 11 ein äußerer unterbrochener Ringsteg 25 ausgebildet.
[0018] Wie in der Figur 3, die einen Schnitt durch das Ausführungsbeispiel entlang der Linie
III-III in Figur 2 zeigt, dargestellt, weist der unterbrochene Ringsteg 25 beispielsweise
sechs ebene Anschlagflächen 26 auf, mit denen die Luftumfassungsbuchse 4 an der Lochscheibe
20 des Einspritzendes 6 des Brennstoffeinspritzventils 1 anliegt. Zwischen den Anschlagflächen
26 sind in dem unterbrochenen Ringsteg 25 insgesamt sechs Ausnehmungen 29 ausgebildet.
[0019] Da die Anschlagflächen 26 in axialer Richtung zum Einspritzende 6 hin mit einem vorbestimmten
Abstand über die Ringfläche 24 hinausragen, wird zwischen dem Einspritzende 6 bzw.
der Lochscheibe 20 und der Ringfläche 24 ein definierter Luftspalt 27 gebildet.
[0020] Das Bodenteil 11 ist auf seiner Innenseite 21 in radialer Richtung zwischen dem unterbrochenen
Ringsteg 25 und dem inneren Ringsteg 23 zur Ringfläche 24 hin zumindest zum Teil schräg
nach oben zum Einspritzende 6 hin zulaufend ausgebildet, um eine Vergleichmäßigung
der Zuströmung der Luft zum Luftspalt 27 zu erzielen.
[0021] In dem dem Einspritzende 6 zugewandten Bereich des Zylinderteiles 10 sind beispielsweise
vier Luftzufuhröffnungen 28 ausgebildet, die der Luftzufuhr von dem Luftkanal 7 in
die Luftumfassungsbuchse 4 dienen. In Abweichung von dem dargestellten Ausführungsbeispiel
ist es zur Drallerzeugung auch möglich, daß die Lage der Luftzufuhröffnungen 28 in
Bezug auf die Ventillängsachse 5 eine tangentiale Komponente aufweist und/oder daß
die Luftzufuhröffnungen 28 in bezug auf die Ventillängsachse 5 geneigt verlaufen.
[0022] Die zwischen Einspritzende 6 bzw. Lochscheibe 20 und Bodenteil 11 zugeführte Luft
strömt durch die Ausnehmungen 29 des unterbrochenen Ringsteges 25 über den Luftspalt
27 zu der Mischöffnung 31 und trifft auf den über die Brennstoffeinspritzöffnungen
8 abgespritzten Brennstoff. Durch die geringe Höhe des Luftspaltes 27 wird die Luft
annähernd auf Schallgeschwindigkeit beschleunigt und zerstäubt den Brennstoff fein,
so daß die Kohlenwasserstoffemissionen der Brennkraftmaschine besonders bei Kaltstart-
und Teillast-Betrieb verringert werden.
[0023] Statt des unterbrochenen Ringsteges 25 können in dem Bodenteil 11 in einem nicht
dargestellten Ausführungsbeispiel zumindest zwei Anschlagflächen aufweisende Stütztürmchen
ausgebildet sein.
[0024] In einer Zylinderinnenwand 34 des Zylinderteiles 10 ist eine mit den Ausnehmungen
29 verbundene umlaufende Luftzufuhrnut 35 ausgebildet, in die die Luftzufuhröffnungen
28 münden. Der Nutgrund 36 sowie die den Brennstoffeinspritzöffnungen 8 abgewandte
Seitenfläche 37 der Luftzufuhrnut 35 werden durch die Zylinderinnenwand 34 gebildet.
Auf der stromabwärtigen Seite wird die Luftzufuhrnut 35 durch das Bodenteil 11 begrenzt.
Die Luftzufuhrnut 35 ermöglicht ein verbessertes Strömungsverhalten der Luft durch
die Luftzufuhröffnungen 28 vorbei an dem unteren Ende des Brennstoffeinspritzventils
1 hin zu dem Luftspalt 27. Wesentliche Drosselungen des Luftstromes werden vermieden
sowie Turbulenzen werden verringert, so daß der Einfluß auf die durch den engen Luftspalt
27 beschleunigte Luft gering ist.
[0025] In der Zylinderinnenwand 34 ist dem Bodenteil 11 abgewandt oberhalb der Luftzufuhröffnungen
28 eine Innennut 42 ausgebildet, die einen Innendichtring 43 aufnimmt. Der Innendichtring
43 bildet eine Abdichtung zwischen dem Zylinderteil 10 und dem Ventilgehäuse 17.
[0026] Eine andere Möglichkeit zur Ausbildung einer Abdichtung zwischen dem Zylinderteil
10 und dem Ventilgehäuse 17 besteht darin, in dem dem Einspritzende 6 abgewandten
Bereich der Luftumfassungsbuchse 4 eine Laserdichtschweißung oder eine entsprechende
Klebung vorzunehmen.
[0027] Die Befestigung der Luftumfassungsbuchse 4 an dem Brennstoffeinspritzventil 1 kann
beispielsweise derart erfolgen, daß die Anschlagflächen 26 des unterbrochenen Ringsteges
25 mit dem Einspritzende 6 bzw. der Lochscheibe 20 des Brennstoffeinspritzventils
1 durch Kleben verbunden sind.
[0028] Zwischen dem Einspritzende 6 bzw. der Lochscheibe 20 des Brennstoffeinspritzventils
1 und den Anschlagflächen 26 kann in einem in der Figur 4 dargestellten zweiten Ausführungsbeispiel
zumindest ein Abstandshalter 45 angeordnet sein, der die Höhe des Luftspaltes 27 und
damit auch den Luftmassenstrom sowie die Beschleunigung der Luft beeinflußt. Die gleichen
und gleichwirkenden Teile sind durch die gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet wie
bei den Figuren 1 bis 3.
[0029] Oberhalb der Luftzufuhröffnungen 28, dem Bodenteil 11 abgewandt, ist am Umfang der
Luftumfassungsbuchse 4 eine obere Ringnut 38 ausgebildet, die zur Aufnahme eines oberen
Dichtringes 39 dient. Um die Luftzufuhröffnungen 28 am Umfang der Luftumfassungsbuchse
4 auch in der anderen Richtung am Bodenteil 11 nach außen hin abzudichten, ist in
einer unteren Ringnut 40 am Umfang der Luftumfassungsbuchse 4 ein unterer Dichtring
41 angeordnet.
[0030] Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Einspritzung eines Brennstoff-Luft-Gemisches
handelt es sich um eine Einzelteillösung. Die Luftumfassungsbuchse 4 kann vorteilhafter
Weise für verschiedene Ventiltypen verwendet werden, aber auch die Anpassung an verschiedene
Luftmassenströme durch die Verwendung eines Abstandshalters oder das Auswechseln der
Luftumfassungsbuchse 4 ist problemlos möglich. Die Anlage der Anschlagflächen 26 der
Luftumfassungsbuchse 4 an dem Einspritzende 6 bzw. der Lochscheibe 20 des Brennstoffeinspritzventils
1 bildet einen exakten Luftspalt 27 aus, so daß sich eine definierte Beschleunigung
der Luft ergibt.
1. Vorrichtung zur Einspritzung eines Brennstoff-Luft-Gemisches mit einem Brennstoffeinspritzventil
(1), das in einem Ventilgehäuse einen mit einer Ventilsitzfläche zusammenwirkenden
Ventilschließkörper sowie stromabwärts der Ventilsitzfläche zumindest eine Brennstoffeinspritzöffnung
aufweist, mit einer topfförmig ausgebildeten Luftumfassungsbuchse (4), die mit einem
Zylinderteil (10) zumindest teilweise axial und mit einem Bodenteil (11) zumindest
teilweise radial ein die wenigstens eine Brennstoffeinspritzöffnung aufweisendes Einspritzende
(6,20) des Brennstoffeinspritzventils umschließt und in dem Bodenteil eine konzentrisch
zu der Ventillängsachse (5) verlaufende Gemischabspritzöffnung hat, dadurch gekennzeichnet,
daß das Bodenteil (11) der Luftumfassungsbuchse (4) auf seiner dem Einspritzende (6,
20) des Brennstoffeinspritzventils (1) zugewandten Innenseite (21) eine bis zu einer
Mischöffnung (31) reichende radiale Ringfläche (24) und mit radialem Abstand zur Ringfläche
(24) nach außen wenigstens zwei Anschlagflächen (26) hat, die in axialer Richtung
zum Einspritzende (6, 20) hin mit einem vorbestimmten Abstand über die Ringfläche
(24) hinausragen und an dem Einspritzende (20) anliegen, so daß zwischen dem Einspritzende
(6, 20) und der Ringfläche (24) ein definierter Luftspalt (27) gebildet wird, über
den die zwischen Einspritzende (6, 20) und Bodenteil (11) zugeführte Luft strömt und
auf den über die wenigstens eine Brennstoffeinspritzöffnung (8) abgespritzten Brennstoff
trifft.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringfläche (24) durch
einen inneren Ringsteg (23) ausgebildet ist, der einen vorbestimmten axialen Abstand
zu dem Einspritzende (6, 20) aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Zylinderteil
(10) zumindest eine Luftzufuhröffnung (28) ausgebildet ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagflächen
(26) durch einen äußeren unterbrochenen Ringsteg (25) des Bodenteiles (11) ausgebildet
sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen
dem Einspritzende (6, 20) des Brennstoffeinspritzventils (1) und den Anschlagflächen
(26) mindestens ein Abstandshalter (45) angeordnet ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Gemischabspritzöffnung
(14) dem Einspritzende (6, 20) abgewandt sich trichterförmig erweitert.
7. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Bodenteil (11) auf seiner
Innenseite (21) zwischen den Anschlagflächen (26) und dem inneren Ringsteg (23) in
radialer Richtung zur Ringfläche (24) hin zumindest zum Teil schräg zum Einspritzende
(6, 20) verlaufend ausgebildet ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß in einer
Zylinderinnenwand (34) des Zylinderteiles (10) eine umlaufende Luftzufuhrnut (35)
ausgebildet ist, in die die wenigstens eine Luftzufuhröffnung (28) mündet.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß beiderseits
der wenigstens einen Luftzufuhröffnung (28) am Umfang der Luftumfassungsbuchse (4)
jeweils eine Ringnut (38 bzw. 40) ausgebildet ist, die zur Aufnahme eines oberen Dichtringes
(39) bzw. eines unteren Dichtringes (41) dient.
1. Device for injecting a fuel/air mixture having a fuel injection valve (1), which has,
in a valve housing, a valve closing body interacting with a valve seating surface
and, downstream of the valve seating surface, at least one fuel injection opening,
and having a pot-shaped design of air envelope bush (4), which surrounds, at least
partially in the axial direction by means of a cylindrical part (10) and at least
partially in the radial direction by means of a bottom part (11), an injection end
(6, 20), of the fuel injection valve, with at least one fuel injection opening and
which has, in the bottom part, a mixture spray opening extending concentrically with
the valve longitudinal axis (5), characterised in that the inside (21), facing towards
the injection end (6, 20) of the fuel injection valve (1), of the bottom part (11)
of the air envelope bush (4) has a radial annular surface (24) extending as far as
a mixture opening (31) and at least two stop surfaces (26) at an outwards radial distance
from the annular surface (24), which stop surfaces (26) protrude by a predetermined
distance above the annular surface (24) in the axial direction towards the injection
end (6, 20) and are in contact with the injection end (20) so that a defined air gap
(27) is formed between the injection end (6, 20) and the annular surface (24), through
which air gap flows the air supplied between the injection end (6, 20) and the bottom
part (11), this air flow meeting the fuel sprayed via the at least one fuel injection
opening (8).
2. Device according to Claim 1, characterised in that the annular surface (24) is formed
by an inner annular protrusion (23) whch has a predetermined axial distance from the
injection end (6, 20).
3. Device according to Claim 1 or 2, characterised in that at least one air supply opening
(28) is formed in the cylindrical part (10).
4. Device according to one of Claims 1 to 3, characterised in that the stop surfaces
(26) are formed by an outer interrupted annular protrusion (25) of the bottom part
(11).
5. Device according to one of Claims 1 to 4, characterised in that at least one distance
piece (45) is arranged between the injection end (6,20) of the fuel injection valve
(1) and the stop surfaces (26).
6. Device according to one of Claims 1 to 5, characterised in that the mixture spray
opening (14) extends in funnel shape facing away from the injection end (6, 20).
7. Device according to Claim 2, characterised in that at least part of the inside (21)
of the bottom part (11) between the stop surfaces (26) and the inner annular protrusion
(23) is designed to extend obliquely towards the injection end (6, 20) in the radial
direction towards the annular surface (24).
8. Device according to one of Claims 1 to 7, characterised in that a peripheral air supply
groove (35), into which the at least one air supply opening (28) emerges, is formed
in a cylindrical inner wall (34) of the cylindrical part (10).
9. Device according to one of Claims 1 to 8, characterised in that one annular groove
(38 or 40), which is used for accepting an upper sealing ring (39) or a lower sealing
ring (41), is formed on each side of the at least one air supply opening (28) on the
periphery of the air envelope bush (4).
1. Dispositif d'injection d'un mélange d'air et de carburant à l'aide d'un injecteur
de carburant (1) qui comporte dans un corps d'injecteur, un organe obturateur coopérant
avec un siêge de soupape et en aval de la surface formant siêge de soupape, au moins
un orifice d'injection de carburant, avec une douille enveloppe (4) pour l'air, en
forme de pot, qui entoure par une partie cylindrique (10), au moins partiellement
axialement et par une partie de fond (11) au moins partiellement, radialement, une
extrémité d'injection (6, 20) de l'injecteur de carburant présentant au moins un orifice
d'injection de carburant et la partie de fond comporte un orifice d'éjection du mélange
concentrique à l'axe longitudinal (5) de l'injecteur, dispositif caractérisé en ce
que la partie de fond (11) de la douille enveloppe (4) comporte sur son côté intérieur
(21) tourné vers l'extrémité d'injection (6, 20) de l'injecteur de carburant (1),
une surface annulaire (24), radiale arrivant jusqu'à une ouverture de mélange (31)
et à une distance radiale de la surface annulaire (24), au moins deux surfaces de
butée (26), vers l'extérieur, qui dépassent dans la direction axiale vers l'extrémité
d'injection (6, 20), d'une distance prédéterminée par rapport à la surface annulaire
(24) et s'appuient contre l'extrémité d'injection (20) pour former un intervalle d'air
(27), défini entre l'extrémité d'injection (6, 20) et la surface annulaire (24), intervalle
par lequel passe l'air arrivant entre l'extrémité d'injection (6, 20) et la partie
de fond (11) et qui rencontre le carburant éjecté par au moins un orifice de l'injection
de carburant (8).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la surface annulaire (24)
est formée par une nervure annulaire (23) intérieure qui présente une distance axiale
prédéterminée par rapport à l'extrémité d'injection (6, 20).
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que dans la partie cylindrique
(10), il y a au moins un orifice d'alimentation d'air (28).
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les surfaces
d'appui (26) sont formées par une nervure annulaire (25) extérieure, interrompue de
la partie de fond (11).
5. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'entre l'extrémité
d'injection (6, 20) de l'injecteur de carburant (1) et les surfaces d'appui (26) il
y a au moins un organe d'écartement (45).
6. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que l'orifice d'éjection
de mélange (14) va en s'élargissant en forme d'entonnoir s'éloignant de l'extrémité
d'injection (6, 20).
7. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que la partie de fond (11)
est au moins partiellement inclinée vers l'extrémité d'injection (6, 20) sur sa face
intérieure (21) entre les surfaces d'appui (26) et la nervure annulaire intérieure
(23), dans la direction radiale vers la surface annulaire (24).
8. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé par une rainure de guidage
d'air (35), périphérique réalisée dans la paroi intérieure (34) de la partie cylindrique
(10), et au moins un orifice d'alimentation en air (28) débouche dans cette rainure.
9. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que de part et
d'autre d'au moins un orifice d'alimentation en air (28), à la périphérie de la douille
enveloppe (4) pour l'air, il y a chaque fois une rainure annulaire (38) ou (40) servant
à recevoir un joint d'étanchéité supérieur (39) ou un joint d'étanchéité inférieur
(41).