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(11) |
EP 0 469 147 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.07.1994 Patentblatt 1994/28 |
| (22) |
Anmeldetag: 22.02.1991 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)5: B65D 75/58 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/AT9100/031 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9113/005 (05.09.1991 Gazette 1991/21) |
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| (54) |
PACKUNG, INSBESONDERE SCHLAUCHBEUTELPACKUNG ODER BEUTELPACKUNG
PACKAGE, ESPECIALLY TUBULAR OR POUCH PACKAGE
EMBALLAGE EN SAC, NOTAMMENT EN SAC EN FORME DE TUYAU
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT DE FR GB IT |
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Priorität: |
22.02.1990 AT 406/90
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.02.1992 Patentblatt 1992/06 |
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Patentinhaber: TEICH AKTIENGESELLSCHAFT |
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3200 Obergrafendorf (AT) |
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Erfinder: |
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- JUD, Wilfried
A-3200 Obergrafendorf (AT)
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| (74) |
Vertreter: Stampfer, Heinz |
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ISOVOLTA
Österreichische Isolierstoffwerke AG
Industriezentrum NÖ-Süd 2351 Wiener Neudorf 2351 Wiener Neudorf (AT) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 519 688 GB-A- 2 204 016
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FR-A- 1 488 310
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft eine Packung mit einer aus einer ein- oder mehrschichtigen
Verpackungsfolie bestehenden Hülle, die zwei im wesentlichen senkrecht zueinander
verlaufende streifenförmige Dopplungsbereiche aufweist, in welchen jeweils zwei streifenförmige
Randzonen der Verpackungsfolie an den normalerweise dem Verpackungsgut zugewandten
Oberflächen durch eine lösbare Siegelung, insbesondere durch eine Kaltsiegelung, miteinander
verbunden sind und daher von der Packungs-Hülle flossenartig ausgehen, und einer der
Dopplungsbereiche an seinem Ende den zweiten Dopplungsbereich kreuzt, wobei für das
Öffnen der Packung die Siegelverbindung zumindest eines der Dopplungsbereiche aufgetrennt
wird. Die erfindungsgemäßen Packungen sollen dabei vorzugsweise, jedoch nicht ausschließlich
als Schlauchbeutelpackungen oder Beutelpackungen z. B. für Dauerbackwaren eingesetzt
werden.
Stand der Technik
[0002] Eine Schlauchbeutelpackung dieser Art, die insbesondere zum Verpacken von Schokoladetafein
dient, ist aus der DE-A 24 58 462 bekannt. Der aufzutrennende Dopplungsbereich ist
hier die Längssiegelungsnaht, welche insbesondere an einer Teilungskerbe der Schokoladetafel
an der dieser Kerbe abgewandten Rückseite der Packungs-Hülle liegt. Zum Öffnen der
Packung wird die Schokoladetafel an dieser Teilungskerbe so abgeknickt, daß die Längssiegelungsnaht
an der Außenseite des Knickes zu liegen kommt. Die beiden in der Längssiegelungsnaht
miteinander verbundenen Verpackungsmaterial-Randbereiche werden unter Auftrennung
der Siegelungsverbindung mit fortschreitendem Abknicken der Packung von der Packungsinnenseite
ausgehend voneinander abgeschält und geben schließlich in der Packungshülle eine Öffnung
frei.
[0003] Die in der genannten DE-A beschriebene Packung wurde in den letzten Jahren in großem
Umfang als Schokoladepackung benutzt.
[0004] Sie ist aber nur dort einsetzbar, wo das Packungsgut für das Öffnen der Packung abgeknickt
werden kann, und hat sich nur für kleine Packungen bewährt, deren Inhalt, wenn auch
nicht vollständig unmittelbar nach dem Öffnen der Packung, so doch in relativ kurzer
Zeit verbraucht zu werden pflegt. Für größere Packungen, insbesondere solche, wo das
geschilderte Abknicken der Packung nicht möglich ist, also z.B. für Packungsgüter,
die innerhalb der Packungs-Hülle noch in einem sogenannten Tray aufgenommen sind,
oder wo das Packungsgut durch den Abknickvorgang zerstört oder unansehnlich würde,
ist der Einsatz des in der DE-A 24 58 462 beschriebenen Packungssystems nicht möglich
bzw. nicht anzuraten.
Darstellung der Erfindung
[0005] Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Packung der eingangs genannten
Art zu schaffen, bei der mit geringem zusätzlichen Aufwand, ohne die Notwendigkeit
des Knickens der Packung sich eine einfache und sichere Öffnungsmöglichkeit ergibt.
[0006] Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird in der erfindungsgemäßen Packung
gelöst, die dadurch gekennzeichnet ist, daß der eine Dopplungsbereich, der an einer
Seite vom Ende des zweiten Dopplungsbereiches gekreuzt wird, vorzugsweise an seiner
anderen Seite an oder zumindest in naher Umgebung der Stelle dieser Kreuzung mit einer
Handhabe zum Auftrennen der Siegelverbindung des genannten einen Dopplungsbereichs
versehen ist. Dabei kann die Handhabe vorteilhaft durch das Ende einer von der Packungshüllenoberfläche
ausgehenden Falte im Verpackungsmaterial gebildet sein oder es kann die Siegelverbindung
des genannten einen Dopplungsbereichs zumindest an einer Stelle vom freien Dopplungsbereichs-Rand
einen Abstand von mehr als 3 mm aufweisen, wobei dort eine Randzone einer der Verpackungsmaterial-Lage
des Dopplungsbereichs die genannte Handhabe bildet.
[0007] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die genannte Handhabe aus
flächigem Material und mit einer Lage des Dopplungsbereichs, dessen Siegelverbindung
beim Öffnen der Pakkung aufgetrennt wird, durch Klebung oder Schweißung verbunden.
[0008] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die erfindungsgemäße
Packung eine Schlauchbeutelpackung oder Beutelpackung, bei welcher der beim Öffnen
der Packung aufzutrennende Dopplungsbereich der einer Beutelquersiegelnaht und der
andere Dopplungsbereich der der Beutellängssiegelnaht ist, wobei der Dopplungsbereich
der Quersiegelnaht in Richtung auf die Längssiegelnaht hin auf das Packungsende umgeschlagen
ist, und wobei die genannte aus flächigem Material aufgebaute Handhabe ein Klebeetikett
ist, welches innerhalb des Bereichs, mit dem es über den freien Rand des Quersiegelnaht-Dopplungsbereichs
hinausreicht, mit einer außerhalb dieses Dopplungsbereichs liegenden Zone der Packungshülle
durch eine lösbare Klebung oder Siegelung verbunden ist. Dabei ist das Klebeetikett
innerhalb des Bereichs, mit dem es über den freien Rand des Quersiegelnaht-Dopplungsbereichs
hinausreicht, mit jener Packungs-Oberflächenseite verbunden, längs welcher sich die
Beutellängssiegelnaht erstreckt und/ oder es ist dabei das Klebeetikett vorteilhaft
in einem Randbereich nicht mit der Packungs-Oberfläche verbunden und bildet dort das
Griffende der Handhabe.
[0009] Nach einer anderen vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die erfindungsgemäße
Packung dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Schlauchbeutelpackung oder Beutelpackung
ist, bei welcher der beim Öffnen der Packung aufzutrennende Dopplungsbereich der einer
Beutelquersiegelnaht und der andere Dopplungsbereich der der Beutellängssiegelnaht
ist, daß der Dopplungsbereich der Quersiegelnaht auf das Packungsende umgeschlagen
ist und dort mit der Packungshülle, insbesondere verklebt oder versiegelt ist und
daß die zuoberst liegende Verpackungsmaterial-Lage des Quersiegelnaht-Dopplungsbereichs
die genannte Handhabe aufweist.
[0010] Nach einer letzten vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die erfindungsgemäße
Packung dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Schlauchbeutelpackung ist mit zwei zueinander
parallel verlaufenden, als Finnennähte ausgebildeten streifenförmigen Dopplungsbereichen,
von denen zwei einander gegenüberliegende Enden die beiden Öffnungshandhaben bilden,
daß die Schlauchbeutelpackungshülle zwei unterschiedliche Verpackungsfolienstücken
aufweist, die an ihren Rändern über die als Finnennähte ausgebildeten streifenförmigen
Dopplungsbereiche mit einander verbunden sind, und daß gegebenenfalls eines der Verpackungsfolienstücke
aus einem durchsichtigen Material besteht.
Beschreibung der Zeichnungen und einige Wege zur Ausführung der Erfindung
[0011] Die Erfindung wird nachstehend anhand der Figuren, die bevorzugte Auführungsbeispiele
der erfindungsgemäßen Packung illustrieren, eingehend erläutert.
[0012] Fig. 1 zeigt eine perspektivische Teildarstellung und Fig. 2 eine Schnittdarstellung
gemäß den Linien II-II in Fig. 1 einer Schlauchbeutelpackung, wie sie z.B. für Dauerbackwaren
benutzt werden kann. Dabei ist, wie auch in den übrigen Figuren, zur Verbesserung
der Deutlichkeit der Darstellung, das Verpackungsmaterial übertrieben dick dargestellt.
Die Packung weist - wie bei Schlauchbeutelpackungen üblich - eine Finne 1 (siehe Fig.
2) und an den beiden Enden jeweils eine quer zur Finne 1 verlaufende Flosse 2 auf.
Die Finne 1 bzw. die Flosse 2 bilden dabei im allgemeinen senkrecht zueinander verlaufende
Verpackungsfolien-Dopplungsbereiche, in welchen jeweils zwei streifenförmige Randzonen
der Verpackungsfolie an den normalerweise dem Verpakkungsgut 3 (siehe Fig. 2) zugewandten
Oberflächenbereich durch eine Kaltsiegelung miteinander verbunden sind. Der die Finne
1 bildende Dopplungsbereich kreuzt dabei an seinem Ende 4 den die Flosse 2 bildenden
Dopplungsbereich. Wie aus den Figuren 1 und 2 ersichtlich, ist die Finne 1 auf die
Hüllenoberfläche 5 (Fig. 2) umgelegt.
[0013] Die anhand der Figuren 1 und 2 beschriebene Variante der erfindungsgemäßen Packung
weist nun in der Verpackungsfolie eine von der Hüllenoberfläche 5 ausgehende Falte
6 auf, die - in etwa symmetrisch zur Finne 1 verlaufend - an der der Finne 1 entgegengesetzten
Seite der Packungs-Hülle angeordnet ist und die mit ihrem Ende 7 die Flosse 2 kreuzt
und dort dem Ende 4 der Finne 1 gegenüberliegt. Dabei sind die Finne 1 und die Falte
6 in einander entgegengesetzten Richtungen auf die betreffenden Oberflächen der Flosse
2 umgeschlagen, so daß die Finne 1 und die Falte 6 im Bereich der Flosse 2 nicht übereinander
liegen.
[0014] Bei der Herstellung der vorstehend beschriebenen Packung wird beispielsweise eine
dreischichtige Verpackungsfolie verwendet, welche - von der Packungsaußenseite ausgehend
- in nachstehender Reihenfolge aus einer OPP-Folie einer Dicke von 12 - 20 »m, einer
7 - 9 »m starken Aluminiumfolie und einem gebleichten Kraftpapier einer Grammatur
von 40 - 60 g/m² besteht. Die freie Papierseite ist mit einer im Profil aufgebrachten
Kaltkleberbeschichtung als Siegelmediumschicht auf Latexbasis (3 - 7 g/m² Feststoff)
beschichtet. Die Gesamtstärke dieses Verbundmaterials beträgt 70 - 100 »m, je nach
Wahl der Verbundpartner. Die als Endlosbahn vorliegende Verpackungsfolie wird in der
Verpackungsmaschine von der Rolle abgezogen und zur kontinuierlichen Bildung der Falte
6 werden die beiden den Dopplungsbereich der Falte 6 bildenden Verpackungsmaterialzonen
über die ganze oder einen Teil der Faltenbreite durch Versiegelung von an diesen Stellen
vorhandenen Profil-Siegelschichten miteinander verbunden, wonach die Falte 6 auf die
Oberfläche der Verpackungsfolienbahn umgelegt wird.
[0015] Die so in Bahnenlängsrichtung mit der Falte 6 versehene Verpackungsmaterialbahn 1
wird nun in üblicher Weise um die nacheinander zugeführten Verpackungsguteinheiten
- z.B. in Trays aufgenommene Dauerbackwaren wie Kekse oder Waffeln - kontinuierlich
umgeschlagen und durch miteinander Verbinden der seitlichen Randzonen der Verpackungsfolienbahn
mittels einer Längssiegelnaht die Finne 1 ausgebildet, die danach auf die Oberfläche
des so gebildeten Verpackungsfolienschlauches umgeschlagen wird. Dieser Verpackungsfolienschlauch
wird dann jeweils zwischen zwei aufeinanderfolgenden Verpackungsguteinheiten in Richtung
der Pfeile 8 zur Bildung von einander gegenüberliegenden Zwickeln eingefaltet,mit
zwei parallel zueinander verlaufenden Quersiegelnähten abgequetscht und durch Trennschnitte
zwischen den beiden Quersiegelnähten in Einzelschlauchpackungen unterteilt. Dabei
bilden die durch die Quersiegelnähte miteinander verbundenen Randbereiche des Verpackungsmaterials
die Flossen 2 mit den durch die Zwickelbildung entstehenden Verdopplungszonen 9. Die
Ränder der Quersiegelnaht sind durch die Linien 10 angedeutet sind.
[0016] Fig. 3 zeigt die Packung in einer Darstellung nacn Art von Fig. 1, nun aber während
des Öffnungsvorganges. Zum Öffnen der Packung werden zunächst die Enden 4 und 7 der
Finne 1 bzw. der Falte 6 mit beiden Händen angefaßt und dabei in Richtung der Pfeile
11 bzw. 12 (siehe Fig. 1) aufgebogen und anschließend, wie in Fig. 3 illustriert,
in Richtung der Pfeile 13 bzw. 14 auseinandergezogen. Dabei wird die (Quer-)Siegelungsnaht
der Flosse 2 von der Flossenmitte ausgehend über einen Teil ihrer Länge, bei Bedarf
aber auch vollständig aufgeschält. Durch die so entstandene Öffnung kann dann Verpackungsgut
entnommen werden. Danach besteht die Möglichkeit, die beim Öffnen der Packung in der
Flosse 2 voneinander getrennten Verpackungsfolienränder durch einfaches Zusammendrücken
wieder miteinander zu verkleben und die Packung so wieder behelfsmäßig zu verschließen.
[0017] Bei einer Variante der erfindungsgemäßen Packung besteht die Packungshülle zur Hälfte
aus einem durchsichtigen Material.
[0018] Für die Herstellung dieser Packung geht man von zwei unterschiedlichen Verpackungsfolienbahnen
aus, die an ihren Innenseiten im Profil aufgebrachte Kaltkleberbeschichtungen aufweisen,
und von denen eine aus einem durchsichtigen Material besteht. Die beiden Verpackungsfolienbahnen
werden nun aneinanderliegend kontinuierlich der Verpackungsmaschine zugeführt und
an einem Rand über einem streifenförmigen Randbereich durch Herstellung einer Längssiegelnaht
miteinander verbunden. Danach werden - ebenfalls kontinuierlich - beide Verpackungsfolienbahnen
hart am Rand der Längssiegelungsnaht aufgefaltet, derart daß sie dann mit ihren Innenseiten
nach unten zu liegen kommen und gemeinsam eine kombinierte Verpackungsfolienbahn bilden,
welche nun an einer Oberfläche anstelle der Falte 6 gemäß Fig. 1 eine Längssiegelnaht
aufweist. Aus dieser kombinierten Verpackungsfolienbahn wird dann wie üblich eine
Schlauchbeutelpackung hergestellt, welche nun aber zwei finnenartige Längssiegelnähte
aufweist, die am Dopplungsbereich 2 (siehe Fig. 1) einander gegenüberliegen und ähnlich
wie die Falte 6 und die Finne 1 gemäß Fig. 3 an ihren Enden angefaßt zum Öffnen der
Packung dienen.
[0019] Als Material für die undurchsichtige Verpackungsfolienbahn dient dabei z.B. dieselbe
dreilagige Verpackungsfolie, wie sie z.B. auch bei der Packung gemäß den Fig. 1 bis
3 verwendet wurde. Als durchsichtiges Verpackungsmaterial kommen Verpackungsfolien
zum Einsatz, die z.B. aus einer 50 »m starken OPP-Monofolie bestehen können oder auch
aus Verbundfolien bestehend z.B. - jeweils von außen nach innen - aus 12 »m PET und
60 »m PE oder 20 »m PA und 40 »m PE, wobei die PE-Schicht durch Schmelzextrusion oder
durch Folienkaschierung hergestellt ist.
[0020] Eine andere Variante der erfindungsgemäßen Packung sei nun anhand der Figuren 4 bis
6 beschrieben. Fig. 4 zeigt dabei in einer perspektivischen Teildarstellung eine Schlauchbeutelpackung
vor dem endgültigen Verschließen, die, ähnlich wie die Packung gemäß Fig. 1, und wie
bei Schlauchbeutelpackungen üblich, eine Packungs-Hülle mit einer durch eine Längssiegelnaht
erzeugten Finne 1 und zwei durch die Herstellung von Quersiegelnähten am Verpackungsfolienschlauch
und die Unterteilung in Einzelpackungen erzeugte Flossen 2 aufweist. Anders als bei
der Variante gemäß Fig. 1 ist hier aber keine Falte 6 vorgesehen, deren Ende 7 eine
der beiden Handhaben zum Öffnen der Packung bildet, sondern es wird z.B. an der dem
Ende 4 der Finne 1 gegenüberliegenden Oberflächenseite und diesem Ende 4 der Finne
1 gegenüberliegend eine Klebeetikett 15 als Handhabe im Bereich 16 aufgeklebt. Dieses
Klebeetikett besteht z.B. aus einem einseitig mit einer Selbstkleberbeschichtung versehenen
flächigen Material, z.B.aus mit PE beschichtetem Papier oder einer Kunststofffolie
mit einer der Dicke des Hüllenmaterial annähernd entsprechenden Gesamtstärke von z.B.
70 - 100 »m wie bei dem anhand der Figuren 1 bis 3 beschriebenen Beispiel. In einem
Randbereich 17 des Klebeetiketts 15 ist die Kleberbeschichtung durch eine Lackschicht
abgedeckt.
[0021] Zum Fertigverschließen der Packung wird die Flosse 2 mit dem angebrachten Klebeetikett
15 in Richtung des Pfeiles 18, d.h. auf die Finne 1 hin auf das Packungsende 19 umgeschlagen,
wonach es Klebeetiketts 15 mit jener Packungs-Oberflächenseite 21 (siehe Fig. 5) verbunden
wird, längs welcher sich die Finne 1 erstreckt.
[0022] Zum Öffnen der Packung wird das Klebeetikett 15 an dem laschenartig leicht abstehenden
Randbereich 17 angefaßt, in Richtung des Pfeiles 22 nach oben gezogen, wobei das Klebeetikett
15 von der Packungsoberflächenseite 21 abgeschält und die Flosse 2 wieder aufgerichtet
wird, so daß sich etwa eine Konfiguration wie in Fig. 4 gezeigt ergibt. Das Ende 4
der Finne 1 wird nun in Richtung des Pfeiles 23 (Fig. 4) aufgebogen. Dieses aufgebogene
Finnen-Ende 4 wird nun mit der einen Hand und der Randbereich 17 des Klebeetiketts
mit der anderen Hand angefaßt und beide in Richtung der Pfeile 24, 25 (siehe Fig.
6) auseinandergezogen.
[0023] Dabei wird die Siegelverbindung der Flosse 2 aufgeschält und die Packung so geöffnet.
In Fig. 6, welche die Packung während dieses Öffnungsvorganges zeigt, erkennt man
den Bereich 26 der Siegelmediumschicht der aufgetrennten Siegelverbindung der Flosse
2.
[0024] Die vorstehend anhand der Figuren 4 bis 6 beschriebene Packung ist behelfsmäßig wiederverschließbar:
man muß nur das Material der Flosse 2 wiederzusammenfalten, die Flosse 2 auf das Packungsende
19 umlegen und den Bereich 20 des Klebeetiketts 15 wieder auf der Packungs-Oberflächenseite
21 durch einfaches Andrücken befestigen.
[0025] Gemäß einer Variante der anhand Figuren 4 bis 6 beschriebenen Packung wurden an der
Flosse 2 durch Aufbringen von heißem Hotmelt-Material Hotmelt-Punkte 32 (siehe Fig.
4) angebracht. Unmittelbar danach wird die Flosse 2 mit dem Klebeetikett 15 umgelegt
und mit seinem Bereich 20 mit der Packungs-Oberflächenseite 21 verbunden. Nach Erstarren
des Hotmelt-Materials ist eine Verklebung zwischen der Finne 2 und dem Packungsende
19 hergestellt. Zum Öffnen dieser Packung wird nur an der Randzone 17 des Klebeetiketts
15 angefaßt und nach oben gezogen. Obwohl nicht in einer besonderen Figur dargestellt,
ist deutlich, daß die mit dem Packungsende 19 verklebte Verpackungsmaterial-Lage der
Flosse 2 dabei zurückbleibt und dadurch die Siegelverbindung der Flosse 2 aufgetrennt
wird. Bei geeigneter Dimensionierung der Hotmelt-Punktverbindung kann man erreichen,
daß sie beim weiter Nachobenziehen des Klebeetiketts ebenfalls auftrennt und die Packung
auf diese Weise vollständig geöffnet wird. Diese Variante hat den Vorteil, daß man
für die Manipulation zum Öffnen der Packung nur eine Hand benötigt.
[0026] Anhand von Fig. 7 wird nun eine weitere Variante der erfindungsgemäßen Packung erläutert.
Diese Packungsvariante ist eine Schlauchbeutelpackung, ähnlich wie in Fig. 4 dargestellt,
mit dem Unterschied, daß kein Klebeetikett vorgesehen ist. Fig. 7 zeigt die Packung
während des Öffnungsvorganges in einer zu Fig. 6 analogen Darstellung. Die Verpackungsmaterial-Lage
27 des Dopplungsbereichs der Flosse 2, die dem Ende 4 der Finne 1 gegenüberliegt,
hat eine Siegelmediumschicht 28, welche eine Aussparung 29 aufweist, innerhalb von
der die Siegelmediumschicht 28 vom Verpackungsmaterialrand 30 einen größeren Abstand
aufweist. Bei geschlossener Packung klaffen daher die beiden Verpackungsmaterial-
Lagen der Flosse 2 an der Stelle der Aussparung 29 etwas auseinander, so daß man die
Verpackungsmaterial-Lage 27 hier problemlos anfassen kann. Die Packung wird durch
Ziehen an der Verpackungsmaterial-Lage 27 bzw. an dem Ende 4 der Flosse 1 im Sinne
der Pfeile 24 und 31 unter Auftrennung der Siegelverbindung der Flosse 2 geöffnet.
Gewerbliche Anwendung
[0027] Die erfindungsgemäße Packung kann in erster Linie als Packung für Lebensmittel wie
Schokoladen oder Dauerbackwaren eingesetzt werden, die gegebenenfalls gasdicht ausgeführt
bzw. vorteilhaft Schlauchbeutelpackungen oder Beutelpackungen sind. Ihre gewerbliche
Verwertbarkeit ist dabei jedoch nicht auf Packungen für feste Verpackungsgüter beschränkt.
1. Packung, insbesondere Schlauchbeutelpackung oder Beutelpackung, mit einem aus einer
ein- oder mehrschichtigen Verpackungsmaterial bestehenden Hülle, die zwei im wesentlichen
senkrecgt zueinander verlaufende streifenförmige Dopplungsbereich (1, 2) aufweist,
in welchen jeweils zwei streifenförmige Randzonen des Verpackungsmaterials an den
normalerweise dem Verpackungsgut zugewandten Oberflächen durch eine lösbare Versiegelung
miteinander verbunden sind und daher von der Packungs-Hülle flossenartig ausgehen,
und einer der Dopplungsbereiche an seinem Ende den anderen Dopplungsbereich kreuzt,
wobei für das Öffnen der Packung die Siegelverbindung zumindest eines der Dopplungsbereiche
aufgetrennt wird , dadurch gekennzeichnet, daß der eine Dopplungsbereich (2), der
an einer Seite vom Ende (4) des zweiten Dopplungsbereiches (1) gekreuzt wird, vorzugsweise
an seiner anderen Seite an oder zumindest in naher Umgebung der Stelle dieser Kreuzung
mit einer Handhabe zum Auftrennen der Siegelverbindung des genannten einen Dopplungsbereiches
(2) versehen ist.
2. Packung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die genannte Handhabe durch das
Ende (7) einer von der Packungs-Hüllenoberfläche ausgehenden Falte (6) im Verpackungsmaterial
gebildet ist.
3. Packung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Siegelverbindung des genannten
einen Dopplungsvereichs (2) zumindest an einer Stelle vom freien Dopplungsbereichs-Rand
(30) einen Abstand von mehr als 3 mm aufweist, und dort eine Randzone zumindest einer
der Verpackungsmaterial-Lagen (27) des Dopplungsbereichs die genannte Handhabe bildet.
4. Packung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die genannte Handhabe aus flächigem
Material ist und mit einer Lage des Dopplungsbereichs (2), dessen Siegelverbindung
beim Öffnen der Packung aufgetrennt wird, durch Klebung oder Schweißung verbunden
ist.
5. Packung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Schlauchbeutelpackung
oder Beutelpackung ist, bei welcher der beim Öffnen der Packung aufzutrennende Dopplungsbereich
(2) der einer Beutelquersiegelnaht und der andere Dopplungsbereich (1) der der Beutellängssiegelnaht
ist, daß der Dopplungsbereich (2) der Quersiegelnaht in Richtung auf die Längssiegelnaht
hin auf das Packungsende (19) umgeschlagen ist, daß die genannte aus flächigem Material
aufgebaute Handhabe ein Klebeetikett (15) ist, welches innerhalb des Bereichs, mit
dem es über den freien Rand des Quersiegelnaht-Dopplungsbereichs (2) hinausreicht,
mit einer außerhalb dieses Dopplungsbereichs (2) liegenden Zone der Packungshülle
durch eine lösbare Klebung oder Siegelung verbunden ist.
6. Packung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Klebeetikett (15) innerhalb
des Bereichs, dem es über den freien Rand (30) des Quersiegelnaht-Dopplungsbereichs
(2) hinausreicht, mit jener Packungs-Oberflächenseite (21) verbunden ist, längs welcher
sich die Beutellängssiegelnaht erstreckt.
7. Packung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Klebeetikett in einem
Randbereich (17) nicht mit der genannten Packungs-Oberfläche verbunden ist und dort
das Griffende der Handhabe bildet.
8. Packung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Schlauchbeutelpackung
oder Beutelpackung ist, bei welcher der beim Öffnen der Packung aufzutrennende Dopplungsbereich
(2) der einer Beutelquersiegelnaht und der andere Dopplungsbereich (1) der der Beutellängssiegelnaht
ist, daß der Dopplungsbereich (2) der Quersiegelnaht auf das Packungsende (19) umgeschlagen
ist und dort mit der Packungshülle, insbesondere verklebt oder versiegelt ist und
daß die zuoberst liegende Verpackungsmaterial-Lage (27) des Quersiegelnaht-Dopplungsbereichs
(2) die genannte Handhabe aufweist.
9. Packung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Schlauchbeutelpackung
ist mit zwei zueinander parallel verlaufenden, als Finnenähte ausgebildeten streifenförmigen
Dopplungsbereichen, an denen zwei einander gegenüberliegende Enden die beiden Öffnungshandhaben
bilden, daß die Schlauchbeutelpackungshülle aus zwei unterschiedlichen Verpackungsfolienstücken
gebildet ist, die an ihren Rändern über die als Finnennähte ausgebildeten streifenförmigen
Dopplungsbereichen miteinander verbunden sind, wobei gegebenenfalls eines der Verpackungsfolienstücke
aus einem durchsichtigen Material besteht.
1. A package, particularly a tubular package or pouch package, having a casing consisting
of a packing material of one or several layers having two strip-shaped doubled areas
(1, 2) which are essentially perpendicular to each other, in which two strip-shaped
edge areas of the packing material are attached to each other on the surface usually
facing towards the packaged goods by a releasable seal and therefore protrude as flaps
from the package casing, and one of the doubled areas crosses the other doubled area
at its end, with the sealing joint of at least one of the doubled areas being opened
in order to open the package, characterized by the fact that said first (2) of the
doubled areas which at its end (4) is crossed by the second doubled area (1) at one
side, preferably has a tab on its other side at or at least close to this crossing,
for opening the seal of the aforementioned doubled area (2).
2. The package of Claim 1, characterized by the fact that said tab is formed by the end
(7) of a fold (6) protruding from the surface of the package casing.
3. The package of Claim 1, characterized by the fact that the sealing joint of the aforementioned
first doubled area (2) is at a distance of more than 3 mm in at least one place from
the free doubled area edge (30), with an edge area of at least one of the packing
material layers (27) of the doubled area forming said tab.
4. The package of Claim 1, characterized by the fact that said tab consists of laminar
material and is attached to a layer of the doubled area (2) whose sealing joint is
open when the package is opened by gluing or welding.
5. The package of Claim 4, characterized by the fact that it is a tubular package or
pouch package, in which the doubled area (2) which opens when the package is opened
is that of a transverse pouch sealing seam and the other doubled area (1) is that
of the longitudinal sealing seam, by the fact that the doubled area (2) of the transverse
sealing seam is folded onto the package end (19) in the direction of the longitudinal
sealing seam, and by the fact that said tab of laminar material is an adhesive label
(15) which is attached, within the area where it extends beyond the free edge of the
doubled area of the transverse sealing seam (2), to an area of the package casing
which is outside the doubled area (2) by a releasable adhesive or seal.
6. The package of Claim 5, characterized by the fact that the adhesive label (15) is
attached, within the area where it enxtends beyond the free edge (30) of the doubled
area of the transverse sealing seam (2), to that surface side of the package (21)
along which the longitudinal pouch sealing seam extends.
7. The package of Claim 6, characterized by the fact that the adhesive label (15) is
not attached to the aofrementioned surface of the package at an edge area (17) which
forms the grip end of the tab.
8. The package of one of Claim 1 through 7, characterized by the fact that it is a tubular
package or pouch package, in which the doubled area (2) which opens when the package
is opened is that of a transverse pouch sealing seam and the other doubled area (1)
is that of the longitudinal sealing seam, by the fact that the doubled area (2) of
the longitudinal pouch sealing seam is folded onto the package end (19) and is glued
or sealed at this location to the package casing, and by the fact the uppermost packing
material layer (27) of the doubled area of the transverse sealing seam (2) has the
aforementioned tab.
9. The package of Claim 1, characterized by the fact that it is a tubular package with
two parallel strip-chaped doubled areas in the form of fin seams, on which two opposite
ends form the two opening tabs, and by the fact that the tubular package casing consists
of two different pieces of packing foil which are attached to each other at their
edges via the strip-shaped doubled edges which are embodied as fin seams, with one
of the pieces of packing foil possibly consisting of transparent material.
1. Emballage, en particulier emballage à sachets tubulaires souples ou emballage en sachets,
comprenant une enveloppe réalisée en un matériau d'emballage mono- ou multi-couches,
qui comporte deux zones de redoublement (1, 2) en forme de bandes et disposées de
façon sensiblement perpendiculaire l'une à l'autre et dans chacune desquelles zones,
deux zones de bord du matériau d'emballage, en forme de bandes, sont reliées l'une
à l'autre sur la surface tournée normalement vers la face du produit empaqueté par
un scellement amovible et qui partent ainsi comme des ailes de l'enveloppe d'emballage,
et dont l'une des zones de redoublement croise à son extrémité l'autre zone de redoublement,
la liaison de scellement étant séparée d'au moins l'une des zones de redoublement
afin de permettre l'ouverture de l'emballage, caractérisée en ce que l'une des zones
de redoublement (2) qui est croisée sur une face de l'extrémité (4) de la deuxième
zone de redoublement (1), est munie, de préférence sur une autre de ses faces, ou
tout au moins à proximité immédiate de l'emplacement de croisement, d'une poignée
de prise destinée à permettre de séparer la liaison de scellement de ladite zone de
redoublement (2).
2. Emballage selon la revendication 1, caractérisé en ce que ladite poignée de prise
est formée par l'extrémité (7) de l'un des plis (6) partant de la surface d'enveloppe
dans le matériau d'emballage.
3. Emballage selon la revendication 1, caractérisé en ce que la liaison de scellement
de ladite zone de redoublement (2) est placée en au moins un emplacement du bord libre
de la zone de redoublement (30) à une distance supérieure à 3 mm, et forme localement
sur une zone de bord au moins l'une des couches (27) de matériau d'emballage de la
zone de redoublement ladite poignée de prise.
4. Emballage selon la revendication 1, caractérisé en ce que ladite poignée de prise
est réalisée en matériau plat et est reliée, à une couche de la zone de redoublement
(2) dont la liaison de scellement est séparée à l'ouverture de l'emballage, par collage
ou par soudure.
5. Emballage selon la revendication 4, caractérisé en ce qu'il est constitué par un emballage
en sachets tubulaires souples ou un emballage en sachets, dans lequel la zone de redoublement
(2) apparaissant à l'ouverture de l'emballage constitue l'une des lignes de joint
de scellement transversale de sachet, tandis que l'autre zone de redoublement (1)
constitue la ligne de joint de scellement longitudinale de sachet, en ce que la zone
de redoublement (2) de la ligne de joint de scellement transversale est rabattue sur
l'extrémité (19) de l'emballage , en ce que ladite poignée de prise réalisée en matériau
plat est une étiquette adhésive (15) qui, à l'intérieur de la zone où elle s'étend
sur le bord libre de la zone de redoublement de la ligne de joint de scellement transversale
(2), est reliée à une zone de l'enveloppe d'emballage située à l'extérieur de cette
zone de redoublement (2), par un collage ou un scellement amovible.
6. Emballage selon la revendication 4, caractérisé en ce que l'étiquette adhésive (15),
à l'intérieur de la zone, où elle s'étend sur le bord libre (30) de la zone de redoublement
(2) de la ligne de joint de scellement transversale, est reliée à la face (21) de
surface de l'emballage le long de laquelle s'étend la ligne de joint de scellement
longitudinale de sachet.
7. Emballage selon la revendication 5 ou 6, caractérisé en ce, dans une zone de bord
(17), l'étiquette adhésive n'est pas reliée à ladite surface d'emballage et forme
dans cette zone l'extrémité de prise de la poignée.
8. Emballage selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce qu'il est constitué
d'un emballage en sachets tubulaires souples ou d'un emballage en sachets, dans lequel
la zone de redoublement (2) à séparer à l'ouverture de l'emballage constitue la ligne
de joint de scellement transversale de sachet, tandis que l'autre zone de redoublement
(1) constitue la ligne de joint de scellement longitudinale de sachet, en ce que la
zone de redoublement (2) de la ligne de joint de scellement transversale est rabattue
sur l'extrémité d'emballage (19) et y est en particulier collée ou scellée à l'enveloppe
d'emballage, et en ce que la couche (27) de matériau d'emballage de la zone de redoublement
(2) de ligne de joint de scellement transversale qui est située au-dessus, comporte
ladite poignée.
9. Emballage selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'il est constitué par un emballage
en sachets tubulaires souples sachet, comprenant deux zones de redoublement en forme
de bandes, réalisées sous la forme de joints à ailes et s'étendant parallèlement l'une
à l'autre, les deux extrémités de ces zones opposées l'une à l'autre formant les deux
poignées d'ouverture, en ce que l'enveloppe de l'emballage de en sachets tubulaires
souples est constituée de deux pièces de feuilles d'emballage différentes qui sont
reliées l'une à l'autre sur leurs bords par les zones de redoublement en forme de
bandes réalisées comme des joints à ailes, l'une des pièces de feuilles d'emballage
étant, le cas échéant, réalisée en un matériau transparent.