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(11) |
EP 0 469 288 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.09.1994 Patentblatt 1994/36 |
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Anmeldetag: 25.06.1991 |
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Verfahren und Vorrichtung zum Verpacken von Schüttgütern
Method and apparatus for packaging bulk materials
Procédé et appareil pour emballer des matières en vrac
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
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Priorität: |
30.07.1990 DE 4024984
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.02.1992 Patentblatt 1992/06 |
| (73) |
Patentinhaber: Focke & Co. (GmbH & Co.) |
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27283 Verden (DE) |
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Erfinder: |
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- Focke, Heinz
W-2810 Verden (DE)
- Gosebruch, Harald, Dr.
W-3000 Hannover 1 (DE)
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Vertreter: Bolte, Erich, Dipl.-Ing. et al |
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Meissner, Bolte & Partner
Patentanwälte
Hollerallee 73 28209 Bremen 28209 Bremen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 938 505 GB-A- 1 278 562
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FR-A- 2 347 259 US-A- 3 259 272
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Verpacken von Schüttgütern, insbesondere
von großformatigen, stückigen Nahrungs- und Genußmitteln, wie Kartoffel-Chips, in
Verpackungsbehältern, insbesondere Schlauchbeuteln aus Kunststoffolie, wobei das Schüttgut
während des Einfüllens in die Verpackung und/oder innerhalb derselben vor dem Verschließen
durch Rüttel- bzw. Vibrationsbeaufschlagung zur Förderung des Füllprozesses und/oder
der Dichtigkeit des Schüttguts innerhalb der Verpackung beeinflußt wird. Weiterhin
betrifft die Erfindung eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des unabhängigen Vorrichtungsanspruchs.
[0002] Die Handhabung von sperrigen Schüttgütern, insbesondere von leichtgewichtigen Kartoffel-Chips,
bereitet insbesondere Schwierigkeiten in der Verpackungstechnik. Es ist üblich, derartige
Schüttgüter in Schlauchbeuteln zu verpacken. Besondere Probleme treten bei der Herstellung
von Verschlußnähten dieses Verpackungstyps auf. In diesem Bereich befinden sich häufig
Teile des Verpackungsguts, die das Anbringen der Verschlußnaht durch thermisches Siegeln
erschweren.
[0003] Bei einer bekannten Vorrichtung zum Verpacken von Kartoffel-Chips in Schlauchbeuteln
ist Siegelorganen zum Anbringen der quer zum Folienschlauch gerichteten Verschlußnaht
ein Abstreiforgan zugeordnet. Dieses wird nach Beendigung eines Füllvorgangs im Bereich
der herzustellenden Verschlußnaht an der Verpackungsfolie bzw. am Folienschlauch außen
entlanggeführt im Sinne einer Abstreifbewegung. Dabei sollen Rückstände des Verpackungsguts
innerhalb des Folienschlauchs aus diesem Bereich herausgefördert werden (EP-A-0 165
819).
[0004] Aus der GB-A-1 278 562 sind ein Verfahren und eine Vorrichtung gemäß den Oberbegriffen
der Ansprüche 1 und 6 bekannt, bei denen die Verpackung im Bereich einer Verschlußnaht
durch bewegbare Backen mechanisch im Sinne einer Vibration beaufschlagt wird. Diese
Art der Vibrationserzeugung ist nachteilig, da mechanische Bauteile unmittelbar im
Bereich der Verpackung bewegt werden. Die Möglichkeit der Verletzung des Packungsguts
sowie der Verpackung selbst ist relativ groß.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die beschriebene Verpackungsweise von insbesondere
empfindlichen Schüttgütern weiter zu verbessern. Auf möglichst schonende Weise soll
erreicht werden, daß im Bereich der anzubringenden Verschlußnaht der Verpackung keine
Rückstände des Verpackungsguts vorhanden sind.
[0006] Zur Lösung dieser Aufgabe ist das erfindungsgemäße Verfahren dadurch gekennzeichnet,
daß das Schüttgut und/oder die Verpackung berührungslos durch Luftschwingungen zum
Schwingen gebracht werden. Durch die Schwingungen wird das Verpackungsgut schneller
in die Verpackung eingeführt. Dabei kommt es auch auf eine besonders schonende Weise
zur Beseitigung von Rückständen des Verpackungsguts aus dem oberen Bereich der Verpackung
(Schlauchbeutel), so daß hier anschließend die quergerichtete Verschlußnaht durch
Siegeln angebracht werden kann.
[0007] Die Aufgabe wird weiterhin durch die Vorrichtung gemäß Anspruch 6 gelöst. Die Vibration
im Verpackungsgut bzw. in der Kunststoffolie des Schlauchbeutels wird durch berührungslos
wirkende Schwingungs- oder Vibrationsquellen erzeugt. Diese können taktweise wirksam
werden, insbesondere während einer Schlußphase des Verpackungsvorgangs oder lediglich
unmittelbar danach vor Anbringen der Verschlußnaht.
[0008] Die Luftschwingungen können durch ausschließlich mechanisch arbeitende Generatoren,
wie Kompressoren, erzeugt werden. Besonders vorteilhaft sind elektrodynamische Schwingungsgeneratoren,
die nach dem Prinzip eines Lautsprechers arbeiten. Eine Membran wird elektrodynamisch
zum Schwingen gebracht. Die Schwingungen werden über eine Luftsäule weitergeleitet
und auf das benachbarte Verpackungsmaterial, nämlich auf den Folienschlauch bzw. Folienbeutel
übertragen. Dadurch kommt es zu Schwingungen auch innerhalb des Folienbeutels, nämlich
im Verpackungsgut.
[0009] Weitere Einzelheiten der Erfindung beziehen sich auf die Ausgestaltung einer Vorrichtung
zum Verpacken von empfindlichen, sperrigen Schüttgütern. Ein Ausführungsbeispiel dieser
Vorrichtung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:
- Fig. 1
- eine Vorrichtung zum Verpacken von Schüttgütern, wie Kartoffel-Chips, in schematischer
Seitenansicht,
- Fig. 2
- eine Einzelheit der Vorrichtung gemäß Fig. 1 im Vertikalschnitt bei vergrößertem Maßstab,
- Fig. 3
- einen Horizontalschnitt durch die Einzelheit gemäß Fig. 2 in der Schnittebene III-III,
- Fig. 4
- eine Ansicht IV der Einzelheit gemäß Fig. 2.
[0010] Das in den Zeichnungen dargestellte Ausführungsbeispiel bezieht sich auf die Herstellung
von Beutelverpackungen, nämlich Schlauchbeuteln 10. Die Schlauchbeutel dienen zur
Aufnahme von Schüttgütern, z.B. von Kartoffel-Chips.
[0011] Die Schlauchbeutel 10 werden in konventioneller Weise aus einer Folienbahn 11 aus
thermisch siegelbarem Kunststoff gefertigt. Die Folienbahn 11 wird dabei von einer
Bobine 12 abgezogen und einer Verpackungsstation 13 zugeführt. Im Bereich derselben
wird aus der ursprünglich flachen Folienbahn 11 ein Folienschlauch 14 geformt. Zu
diesem Zweck läuft die Folienbahn 11 über ein Formstück 15, welches den Folienschlauch
14 mit einander überdeckenden Längslappen formt. Im Bereich derselben wird durch ein
Siegelwerkzeug 16 eine Längsnaht angebracht, so daß der im Querschnitt geschossene
Folienschlauch 14 entsteht. Dieser wird in Abwärtsrichtung gefördert, und zwar durch
seitliche Förderbänder 17.
[0012] Der Packungsinhalt, z.B. Kartoffel-Chips, wird über einen Fülltrichter 18 zugeführt.
Das Material gelangt in ein aufrechtes Füllrohr 19. Dieses führt in den Folienschlauch
14, der das Füllrohr 19 umgibt.
[0013] Der Packungsinhalt wird portionsweise dosiert zugeführt. Das Verpackungsgut gelangt
unter Eigengewicht durch das Füllrohr 19 hindurch in einen freien Abschnitt des Folienschlauchs
14 unterhalb des Füllrohrs 19. Am unteren Ende des Folienschlauchs 14 ist eine Bodennaht
20 quer zur Längserstreckung des Folienschlauchs 14 angebracht. Im Bereich der Bodennaht
20 wird der gefüllte Schlauchbeutel 10 vom Folienschlauch 14 abgetrennt durch quergerichtete
Schneidwerkzeuge.
[0014] Die Bodennaht 20 wird durch umlaufende Siegelbacken 21, 22 hergestellt. Bei dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel sind zwei Paare von synchron umlaufenden Siegelbacken 21, 22 im
Bereich einer Siegelstation angeordnet. Die Siegelbacken 21, 22 sind jeweils an einem
gemeinsamen Tragarm 23 angebracht, der auf einer Welle 24 gelagert ist und drehend
angetrieben wird. Die Siegelbacken 21, 22 an den Enden der Tragarme 23 sind schwenkbar
gelagert und in einer geschlossenen Kurvenbahn 25 geführt. Die Siegelbacken 21, 22
laufen mit Führungsrollen 26, 27 in der Kurvenbahn 25. Diese ist so ausgebildet, daß
benachbart zum Folienschlauch 14 bzw. Schlauchbeutel 10 ein geradliniger, aufrechter
Führungsabschnitt 28 gebildet ist. Im Bereich desselben werden zwei Siegelbacken 21,
22 zu beiden Seiten des Folienschlauchs 14 von oben nach unten bewegt unter örtlichem
Zusammendrücken des Folienschlauchs 14 und zur Bildung der Bodennaht 20. Diese hat
doppelte Breite, so daß in der Mitte ein Trennschnitt ausgeführt wird. Es entsteht
dadurch eine obere Verschlußnaht eines fertigen, gefüllten Schlauchbeutels und zugleich
eine Bodennaht 20 am unteren Ende des Folienschlauchs 14 für den nächstfolgenden Schlauchbeutel
10.
[0015] Nach Anbringen einer Bodennaht 20 am unteren Ende des Folienschlauchs 14 wird jeweils
eine Portion des Beutelinhalts zugeführt. Während dieses Füllvorgangs wird mindestens
zeitweilig der Folienschlauch 14 und/oder der Beutelinhalt zum Vibrieren gebracht.
Dadurch wird eine gewisse Orientierung und Verdichtung des Beutelinhalts bewirkt.
Insbesondere wird aber die Vibration gegen Ende des Füllvorgangs und unmittelbar danach
erzeugt, nämlich vor dem Anbringen der oberen Verschlußnaht (mit neuer Bodennaht 20).
Durch den Vibrations- bzw. Rütteleffekt wird erreicht, daß der Bereich zum Anbringen
der Bodennaht 20 und oberen Verschlußnaht frei von zu verpackendem Gut bleibt. Dadurch
können die quergerichteten Nähte durch Siegeln störungsfrei angebracht werden.
[0016] Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist zu diesem Zweck oberhalb der durch die
Siegelbacken 21, 22 gebildeten Siegelstation für die Bodennaht und Verschlußnaht ein
Schwingungs- bzw. Vibrationsaggregat angeordnet, welches zeitweilig Schwingungen im
Folienschlauch 14 und/oder im Verpackungsgut erzeugt. Das Vibrationsaggregat besteht
hier aus zwei einander gegenüberliegenden Schwingungsgeneratoren 29, 30. Diese befinden
sich zu beiden Seiten des Folienschlauchs 14. Im Bereich der Schwingungsgeneratoren
29, 30 ist eine hülsenartige Führung 31 gebildet, durch die der Folienschlauch 14
hindurchgeleitet wird. Die oben und unten offene, rohrförmige Führung 31 kann im Querschnitt
kreisförmig, oval, quadratisch oder - wie im vorliegenden Ausführungsbeispiel gemäß
Fig. 3 - rechteckig ausgebildet sein.
[0017] Die Schwingungsgeneratoren 29, 30 sind an der Führung 31 seitlich befestigt, und
zwar mit trichterförmigen Gehäusen 32. Die Führung 31 ist im Bereich der Schwingungsgeneratoren
29, 30 jeweils mit einer Öffnung 33 versehen, die den Durchtritt von Luftwellen von
den Schwingungsgeneratoren 29, 30 zum Folienschlauch 14 ermöglicht. Ränder 34 der
Öffnungen 33 sind nach außen geformt, um Beschädigungen des Folienschlauchs 14 zu
vermeiden.
[0018] Die Schwingungsgeneratoren 29, 30 arbeiten im vorliegenden Ausführungsbeispiel auf
elektrodynamischer Basis, nach Art eines Lautsprechers. Dabei wird eine Membran 35
in Schwingungen versetzt. Diese erzeugt ihrerseits Schwingungen in der Luftsäule,
die durch die Öffnungen 33 hindurchgeleitet werden zum Folienschlauch 14 und zum Verpackungsgut
innerhalb desselben. Die erzeugten Schwingungen liegen im unteren Frequenzbereich,
z.B. unterhalb 1000 Hz.
[0019] Schwingungen im Verpackungsmaterial bzw. Verpackungsgut werden nur während einer
Teilphase des Füllvorgans erzeugt. Die Schwingungsgeneratoren 29, 30 werden demnach
taktweise eingeschaltet, mindestens unmittelbar vor der Herstellung der oberen Verschlußnaht
eines gefüllten Schlauchbeutels 10 (einschließlich Bodennaht 20). Die Vibration kann
aber auch bereits während des Einfüllens des Packungsgutes erzeugt werden. Die durch
die Schwingungsgeneratoren 29 einerseits und 30 andererseits erzeugten Schwingungen
können phasengleich oder zueinander phasenversetzt sein.
[0020] Das Füllrohr 19 endet unmittelbar oberhalb der Schwingungsgeneratoren 29, 30 bzw.
der Führung 31.
[0021] Die gesamte Vorrichtung ist, wie Fig. 1 zeigt, an einem Maschinengestell 36 gelagert.
1. Verfahren zum Verpacken von Schüttgütern, insbesondere von großformatigen, stückigen
Nahrungs- und Genußmitteln, wie Kartoffel-Chips, in Verpackungsbehältern, insbesondere
Schlauchbeuteln (10, 11) aus Kunststoffolie, wobei das Schüttgut während des Einfüllens
in die Verpackung und/oder innerhalb derselben vor dem Verschließen durch Rüttel-
bzw. Vibrationsbeaufschlagung zur Förderung des Füllprozesses und/oder der Dichtigkeit
des Schüttguts innerhalb der Verpackung beeinflußt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Schüttgut und/oder die Verpackung (10, 11) berührungslos durch Luftschwingungen
zum Schwingen gebracht werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schüttgut und/oder die
Verpackung (10, 11) während einer Endphase des Füllvorgangs bzw. unmittelbar danach
mit Schwingungen beaufschlagt werden zur Beseitigung von Schüttgut-Rückständen aus
dem Bereich einer mit einer Verschlußnaht zu versehenen Einfüllöffnung, und daß die
Schwingungsbeaufschlagung vorzugsweise zeitweilig bzw. taktweise erfolgt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Luftschwingungen von
wenigstens zwei einander gegenüberliegenden Seiten der Verpackung (10, 11) bzw. des
Folienschlauchs (14) auf diese bzw. auf diesen einwirken.
4. Verfahren nach Anspruch 1 sowie einem oder mehreren der weiteren Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß Luftschwingungen von wenigstens einem elektrodynamischen Schwingungsgenerator
(29, 30) - nach dem Lautsprecherprinzip - erzeugt werden.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß phasengleiche oder phasenversetzte
Schwingungen durch die Schwingungsgeneratoren (29, 30) erzeugt werden.
6. Vorrichtung zum Verpacken von Schüttgütern, insbesondere großstückigen Nahrungs- und
Genußmitteln wie Kartoffel-Chips, in Verpackungen, insbesondere in Schlauchbeuteln
(10) aus Kunststoffolie, in einer Verpackungsstation (13) mit einem Einfüllorgan,
insbesondere einem Füllrohr (19), zum Einfördern des Schüttguts im freien Fall in
die oben offene Verpackung (10), die nach Beendigung des Füllvorgangs quer verschließbar
ist, insbesondere durch eine quergerichtete, durch thermisches Siegeln hergestellte
Verschlußnaht (20), mit wenigstens einer Schwingungs- oder Vibrationsquelle im Bereich
der Verpackungsstation (13) zur Erzeugung von Vibrationen der Verpackung (10) bzw.
des Folienschlauches (14) und/oder des Schüttguts während des Füllvorgangs bzw. danach,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingungs- oder Vibrationsquelle ein berührungslos
auf die Verpackung (10) bzw. den Folienschlauch (14) wirkender Luftschwingungsgenerator
(29, 30) ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Befüllung von Schlauchbeuteln
(10) in der Verpackungsstation (13) zu beiden Seiten eines Folienschlauchs (14) zur
Herstellung der Schlauchbeutel (10) bzw. der Schlauchbeutel (10) selbst wenigstens
ein Schwingungsgenerator (29, 30) angeordnet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingungsgeneratoren
(29, 30) im Bereich einer hülsenförmigen Führung (31) für den Folienschlauch (14)
angeordnet sind, wobei die Führung (31) mit Öffnungen (33) benachbart zu den Schwingungsgeneratoren
(29, 30) versehen ist.
1. Process for packaging bulk materials, in particular large-format foodstuffs and luxury
foods in piece form, such as potato crisps, in packaging containers, in particular
tube bags (10, 11) consisting of plastic sheeting, the bulk materials, before the
packaging is closed, being made to shake or vibrate, during introduction into the
packaging and/or when it is situated within the same, in order to promote the filling
process and/or the compactness of the bulk materials within the packaging, characterized
in that the bulk materials and/or the packaging (10,11) are made to oscillate by air
oscillations in a contactless manner.
2. Process according to Claim 1, characterized in that, during an end phase of the filling
procedure or directly after that, the bulk materials and/or the packaging (10, 11)
are made to oscillate in order to remove bulk-material residues from the region of
an introduction opening which is to be provided with a closure seam, and in that the
bulk materials and/or the packaging are made to oscillate preferably temporarily or
cyclically.
3. Process according to Claim 1 or 2, characterized in that air oscillations act, from
at least two mutually opposite sides of the packaging (10, 11) or of the sheeting
tube (14), on said packaging or said tube.
4. Process according to Claim 1 and one or more of the further claims, characterized
in that air oscillations are generated by at least one electrodynamic oscillation
generator (29, 30) - in accordance with the loudspeaker principle.
5. Process according to Claim 4, characterized in that in-phase or out-of-phase oscillations
are generated by the oscillation generators (29, 30).
6. Apparatus for packaging bulk materials, in particular foodstuffs and luxury foods
in the form of large pieces, such as potato crisps, in packaging, in particular in
tube bags (10) consisting of plastic sheeting, in a packaging station (13), having
an introduction member, in particular a filling tube (19), for conveying the bulk
materials in free fall into the upwardly open packaging (10), which, after the filling
procedure is complete, can be closed transversely, in particular by a transversely
directed closure seam (20) produced by thermal sealing, and having at least one oscillation
or vibration source in the region of the packaging station (13) in order to generate
vibrations of the packaging (10) or of the sheeting tube (14) and/or of the bulk materials
during the filling procedure or thereafter, characterized in that the oscillation
or vibration source is an air-oscillation generator (29, 30) which acts in a contactless
manner on the packaging (10) or the sheeting tube (14).
7. Apparatus according to Claim 6, characterized in that, when the tube bags (10) are
filled in the packaging station (13), at least one oscillation generator (29, 30)
is arranged on both sides of a sheeting tube (14), intended for producing the tube
bag (10), or of the tube bag (10) itself.
8. Apparatus according to Claim 7, characterized in that the oscillation generators (29,
30) are arranged in the region of the sleeve-type guide (31) for the sheeting tube
(14), the guide (31) being provided with openings (33) adjacent to the oscillation
generators (29, 30).
1. Procédé d'emballage de produits en vrac, en particulier de produits alimentaires et
de produits de consommation de luxe, en morceaux, à grand format, tels que des pommes
de terre chips, dans des récipients d'emballage, en particulier des sachets-tuyaux
(10,11) en feuille synthétique, le produit en vrac étant soumis pendant le remplissage
dans l'emballage et/ou à l'intérieur de celui-ci, avant fermeture, à une exposition
à des secousses ou à des vibrations, en vue de favoriser le processus de remplissage
et/ou la densité du produit en vrac à l'intérieur de l'emballage, caractérisé en ce
que le produit en vrac et/ou l'emballage (10,11) sont placés en oscillation, sans
contact, au moyen d'une pulsation d'air.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le produit en vrac et/ou l'emballage
(10,11) sont exposés à des vibrations pendant une phase finale du processus de remplissage
ou immédiatement ensuite, en vue d'éliminer les dépôts de produits en vrac hors de
la zone d'une ouverture de remplissage à pourvoir d'un cordon de fermeture, et en
ce que la mise en vibration s'effectue de préférence à titre temporaire ou par périodes.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les pulsations d'air
agissent sur l'emballage (10,11) ou le tuyau en feuille (14), depuis au moins deux
côtés mutuellement opposés de cet emballage ou tuyau en feuille.
4. Procédé selon la revendication 1 ainsi qu'une ou plusieurs des autres revendications,
caractérisé en ce que les pulsations d'air sont produites par au moins un générateur
de pulsations (29,30) électrodynamique, travaillant à la façon du haut-parleur.
5. Procédé selon la revendication 4, caractérisé en ce que les pulsations produites par
les générateurs de pulsations (29,30) sont en phase ou déphasées.
6. Dispositif d'emballage de produits en vrac, en particulier de produits alimentaires
et de produits de consommation de luxe, en gros morceaux, tels que des pommes de terre
chips, dans des récipients d'emballage, en particulier des sachets-tuyaux (10) en
feuille synthétique, dans un poste d'emballage (13), avec un organe de remplissage,
en particulier un tube de remplissage (19), pour introduire le produit en vrac en
chute libre dans l'emballage (10), ouvert en partie haute, et susceptible d'être fermé
transversalement après achèvement du processus de remplissage, en particulier au moyen
d'un cordon de fermeture (20) orienté transversalement, constitué par thermo-scellage,
avec au moins une source de pulsations ou de vibrations dans la zone du poste d'emballage
(13), en vue de produire des vibrations sur l'emballage (10) ou le tuyau en feuille
(14) et/ou le produit en vrac, pendant le processus de remplissage ou ensuite, caractérisé
en ce que la source de pulsations ou de vibrations est un générateur de pulsations
(29,30) agissant sans contact sur l'emballage (10) ou le tuyau en feuille (14).
7. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce que, lors du remplissage des
sachets en tuyau (10) dans le poste d'emballage (13), au moins un générateur de pulsations
(29,30) est disposé des deux côtés d'un tuyau en feuille (14), pour la fabrication
du sachet en tuyau (10) ou dans le sachet en tuyau (10) lui-même.
8. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce que les générateurs de pulsations
(29,30) sont disposés dans la zone d'un guidage (31) en forme de douille destiné au
tuyau en feuille (14), le guidage (31) étant pourvu d'ouvertures (33) au voisinage
des générateurs de pulsations (29,30).